DE3720273A1 - Hydraulische lenkvorrichtung fuer mehrachsige fahrzeuge - Google Patents
Hydraulische lenkvorrichtung fuer mehrachsige fahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Lenkvorrichtung
für mehrachse Fahrzeuge, mit vorderachsseitigem Geberzylinder
und zusatzlenkachsenseitigem Nehmerzylinder, die zur Lenkbewe
gungsübertragung von der Vorderachse auf die Zusatzlenkachse
über Hydraulikleitungen miteinander verbunden sind.
Solche Zusatzachsen bieten den Vorteil erhöhter Nutzlast und
werden, um die Wendigkeit nicht einzuschränken, als Lenkachse
ausgebildet. Die Differenz der Lenkeinschlagwinkel der Einzel
räder der Vorderachse zu denen der Zusatzlenkachse wird durch
Wahl eines bestimmten Übersetzungsverhältnisses kompensiert.
Ein gängiges Mittel in dieser Richtung geht beispielsweise aus
der DE-PS 8 94 208 hervor, indem man zur Erzielung des ange
passten Radeinschlages den Querschnitt des jeweiligen Nehmer
zylinders entsprechend vergrößert wählt. Der Kurvenmittelpunkt
ist auf die ungelenkte, in der Regel angetriebene Hinterradachse
bezogen. Von dort aus werden die Einzelräder der Vorlaufachse
einen geringeren Lenkeinschlagwinkel aufweisen als beispiels
weise die Einzelräder der Vorderachse. Die Einzelräder
stellungen je einer Achse sind überdies auch noch individuell
unterschiedlich bezogen auf den genannten Radiuspunkt. Nach
teilig an der bekannten hydraulischen Lenkvorrichtung ist der
erhebliche Aggregataufwand: Dort sitzen im Geberbereich der
Vorderachse, mit von einer Schwinge gesteuerten Kolben zwei in
Fahrtrichtung sich erstreckende Doppelzylinder. Deren vordere
Kammer speist den Einzelrädern der Vorderradachse individuell
zugeordnete Arbeitszylinder. Die hintere Kammer der Doppel
zylinder geht über Hydraulikleitungen an zwei wiederum in
Längsrichtung des Fahrzeuges ausgerichtete Doppelzylinder, die
ihrerseits, ebenfalls über eine kolbensteuernde Schwinge
verbunden, im in Vorwärts-Fahrtrichtung liegenden Kammerteil als
Nehmer fungieren und im anschließenden Teil als Geber wiederum
Arbeitszylinder der Einzelräder speisen. Solche Einrichtungen
müssen vor allem auch kräftemäßig hoch ausgelegt sein. Neben
entsprechendem Energieaufwand ergibt sich ein schon im Sonderbau
liegender Bau- und Wartungsaufwand.
Ferner sind hydraulisch/elektronisch arbeitende Lenkvor
richtungen bekannt, bei denen eine von der Lenkbewegung
beeinflußte Elektronik eine Hydraulikpumpe steuert. Letztere
wiederum versorgt Hydraulikzylinder, die Zusatzachsen lenken.
Dieser Aufbau ist störungsanfällig und kompliziert.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine gattungsgemäße hydraulische
Lenkvorrichtung ohne Funktionsnachteil baulich zu vereinfachen.
Gelöst ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß
Geberzylinder und Nehmerzylinder als jeweils einer Achse zuge
höriger, mit den beidseitigen Rädern der Achse zusammenwirkender
Gleichgangzylinder ausgebildet sind. Zufolge solcher Ausge
staltung ist eine gattungsgemäße hydraulische Lenkvorrichtung
von erhöhtem Gebrauchswert erzielt. Die entsprechende
Zwangslenkung benötigt nur zwei Gleichgangzylinder, wobei der
die mechanische Lenkbewegung aufnehmende Geberzylinder der
Vorderachse zugeordnet ist und der andere der Zusatzlenkachse.
Entsprechende Gleichgangzylinder erlauben auch den direkten
Lenkhebel-Angriff am Einzelrad, indem die vom Kolben des
Gleichgangzylinders ausgehenden Kolbenschäfte zur entsprechenden
Anbindung herangezogen sind. In Geradeaus-Stellung befindet
sich der Kolben in einer Mittelstellung des Gleichgang
zylinders. In den Endbereichen des Gleichgangzylinders setzen
dagegen die Hydraulikleitungen an, welche zum zusatzlenkachsen
seitigen Nehmerzylinder führen. Dieser ist entsprechend
gestaltet. Es genügt jeweils eine Leitung. Die Installation
fällt daher kostengünstig schon aus. Auch ist man frei in der
Führung entsprechender Leitungen und Schläuche im Gegensatz zu
aus dem Stand der Technik bekannten Lenkgestänge-Lösungen. Die
Lenkkräfte werden durch das Verhältnis zwischen den unter
schiedlich großen Kolbenflächen der Gleichgangzylinder bestimmt,
woraus sich ein exakter Lenkeinschlagwinkel individuell bestim
men läßt. Bezüglich der Zusatzlenkachse, kann es sich um eine
Vorlauf und/oder Nachlaufachse handeln. Vor allem bei der maxi
malen Ausgestaltung erweist sich die günstige Verlegbarkeit der
Verbindungsleitungen als besonders vorteilhaft. Dies sogar zu
einer Achse eines Sattelauflegers oder einer zweiten Vorder
achse. Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Steuermittel zum
jeweiligen Achskörper ergibt sich durch eine Weiterbildung
dahingehend, daß die gegenläufig ausgerichteten Kolbenstangen
des Gleichgangzylinders die Spurstange der zugehörigen Achse
bilden. Die klassische Spurstange wird dabei verzichtbar,
respektive die Kolbenstangen des Gleichgangzylinders übernehmen
deren Funktion. Dies bedeutet gegenüber den bekannten separaten
Zuordnungen der Steuermittel folglich sogar eine wesentliche
Gewichtseinsparung. Um dabei weiter den überlagernden
Bewegungen einer solchen "Spurstange" Rechnung zu tragen, bringt
die Erfindung weiter in Vorschlag, daß der Gleichgangzylinder in
einer in Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Kulisse
verschieblich geführt und um eine Vertikalachse schwenkbeweglich
gelagert ist. Der eigentliche Festpunkt des Geberzylinders und
des Nehmerzylinders wird demzufolge so gestaltet, daß die
Gleichgangzylinder sich praktisch mit einer
Schwenkzapfenlagerung in der Zylindermitte in einer mit dem
Achskörper der Vorderachse respektive Zusatzlenkachse
verbundenen Führungsbahn in Fahrzeuglängsrichtung bewegen können
und in Fahrzeugquerrichtung fixiert sind. Um hier eine
möglichst stabile und auch gleitfreudige Ausgestaltung zu
schaffen, wird weiter vorgeschlagen, daß die Vertikalachse von
zwei diametral gegenüberliegenden, vom Zylindergehäuse
ausgehenden rollenbestückten Zapfen gebildet ist. Dabei ist es
von Vorteil, daß jede Kulisse von parallel beabstandeten
Vertikalschenkeln gebildet ist. Hieraus resultiert nicht nur
eine hohe Gesamtstabilität für den so auskragenden
Führungsabschnitt des Achsenkörpers, sondern auch eine relativ
großflächige Laufflanke. Beispielsweise die Verwendung von
Winkelschienen wäre, auch im Hinblick auf eine anzustrebende
Gewichtsreduzierung, günstig. Durch entsprechende ober-
und/oder unterseitige Schienenzuordnung am Achskörper gewinnt
man zugleich einen vertikalen Abstand der rollengeführten Zapfen
und damit auch eine hebelgünstigere Anlenkung. Schließlich
bringt die Erfindung noch in Vorschlag, daß bei Ausbildungen der
Zusatzlenkachse als Vorlaufachse die beiden Kolben von
Geberzylinder und Nehmerzylinder durch das Hydraulikmedium
gegenläufig beaufschlagt sind. Bei entsprechend parallel
ausgerichteter Querlage der Gleichgangzylinder sind bei Aus
bildung der Zusatzlenkachse als Nachlaufachse hingegen die
beiden Kolben von Geberzylinder und Nehmerzylinder durch das
Hydraulikmedium gleichläufig beaufschlagt. Die Hydraulikleitung
nimmt also einen kreuzenden Verlauf, d.h. sie wechselt von der
einen Längsseite auf die andere Längsseite des Fahrzeuges.
Die Zusatzlenkachse, sei sie nun eine Vorlaufachse oder eine
Nachlaufachse, kann als adhäsionsgelenkte Achse in Vorwärtsfahrt
ausgebildet sein. In Rückwärtsfahrt unterliegt sie der
hydraulischen Lenkung mittels des Gleichgangzylinders.
Insbesondere im Falle neutral gelagerter Achsschenkelbolzen ist
es jedoch auch möglich, unabhängig von der Fahrtrichtung eine
erfindungsgemäße Lenkung der Räder vorzunehmen.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines
zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispieles näher
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die hydraulische Lenkvorrichtung an einem schematisch
dargestellten mehrachsigen Fahrzeug, bei dem die
Zusatzlenkachse als Vorlaufachse ausgebildet ist,
Fig. 2 eine entsprechende Ansicht, bei welcher die
Zusatzlenkachse als Nachlaufachse ausgebildet ist,
Fig. 3 die Draufsicht auf eine adhäsionsgelenkte Zusatzachse
nebst erfindungsgemäßer Lenkvorrichtung in
naturalistischer Darstellung,
Fig. 4 den Schnitt gemäß Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 die Gleichgangzylinder-Lagerung gesehen aus
Pfeilrichtung A in Fig. 3,
Fig. 6 den Schnitt gemäß Linie VI-VI in Fig. 5 und
Fig. 7 die Draufsicht auf Fig. 6.
Das in den Fig. 1 und 2 in rein schematischer Wiedergabe
dargestellte Fahrzeug, insbesondere Kraftfahrzeug, besitzt eine
Vorderachse I und eine starre Hinterachse II. Bei der letzteren
handelt es sich um die sogenannte Antriebsachse mit Differential
getriebe.
Die Vorderachse I besitzt lenkbare Einzelräder 1.
Zur Vergrößerung der Nutzlast weist das dargestellte Fahrzeug
eine Zusatzlenkachse III auf. Diese trägt ebenfalls lenkbare
Einzelräder, bezeichnet mit 2.
Die Zusatzlenkachse III ist bei der Zuordnungsvariante gemäß
Fig. 1 als sogenannte Vorlaufachse VA installiert und gemäß
Variante nach Fig. 2 als sogenannte Nachlaufachse NA.
Die nicht lenkbaren Einzelräder der starren Hinterachse II sind
mit 3 bezeichnet.
Die auf die Vorderachse I übertragene mechanische Lenkrad-
Steuerung wird bezüglich der Vorderachse I und der Zusatz
lenkachse III des mehrachsigen Fahrzeuges über je eine hydrau
lische Lenkvorrichtung in eine entsprechend hydraulische Zwangs
lenkung umgesetzt. Hierzu dient ein vorderachsenseitiger
Geberzylinder G und ein zusatzlenkachsenseitiger Nehmerzylinder
N.
Geberzylinder G und Nehmerzylinder N sind als jeweils einer
Achse zugehöriger Gleichgangzylinder 4 ausgebildet.
Beide Gleichgangzylinder 4 erstrecken sich quergerichtet zur
Längsmittelachse x-x des Fahrzeuges und sind in dieser Richtung
kulissengeführt bewegt, in Querrichtung zur genannten Achse
jedoch fixiert.
Der Zylinderraum beider Gleichgangzylinder, nämlich Geber
zylinder G und Nehmerzylinder N, stehen über Hydraulikleitungen
5, 6 in Verbindung; es handelt sich um flexible und/oder starre
Leitungen. Die Anschlüsse liegen jeweils im Endbereich des
Zylinderraumes. Es handelt sich um ein in sich geschlossenes
System. Zum Ein- oder Nachfüllen sind nicht dargestellte
Stutzen, ferner Justiereinrichtungen vorgesehen.
Der Gleichgangzylinder 4 nimmt einen quer zur Fahrzeuglenkachse
x-x verlagerbaren Kolben 7 auf. Beiderseits des Kolbens 7 geht,
zentral angeordnet, von diesem ein Kolbenschaft 8, 9 aus. Beide
Schäfte durchsetzen abgedichtete Führungsöffnungen der Zylinder
enden und greifen extern über eine Gelenkstelle an einem Lenk
schenkel 10 des Einzelrades 1 bzw. 2 an. Die Lenkschenkel gehen
von einem Achsschenkelbolzen 11 aus. Dieser erstreckt sich
senkrecht zur Standfläche des Fahrzeuges und setzt sich in den
sogenannten Achsschenkel 12 fort. Letzterer lagert das
Einzelrad 1 bzw. 2. Der Achsschenkelbolzen unterteilt die Achse
des Achskörpers 13 der Vorderachse I bzw. Zusatzlenkachse III.
Die vom Kolben 7 ausgehenden, in einer gemeinsamen Achslinie
verlaufenden Kolbenschäfte 8, 9 fungieren als Spurstange Sp.
In Geradeausrichtung des Fahrzeugs nimmt der Kolben 7 seine
Mittellage ein, d.h. er erstreckt sich in der Fahrzeug-
Längsmittelachse x-x.
Bei Ausbildung der Zusatzlenkachse III als Vorlaufachse VA (Fig.
1) ist der Kolben 7 von Geberzylinder G und Nehmerzylinder N
durch das Hydraulikmedium gegenläufig beaufschlagt, d.h. eine
nach rechts gehende Kolbenverlagerung im Geberzylinder G bewirkt
eine nach links gehende Verlagerung des Kolbens 7 im Nehmer
zylinder N und umgekehrt. Gemäß Variante Fig. 2 ist es dagegen
so, daß bei Ausbildung der Zusatzlenkachse III als Nachlaufachse
NA die beiden Kolben 7 von Geberzylinder G und Nehmerzylinder N
durch das Hydraulikmedium gleichläufig beaufschlagt sind. Der im
Gleichgangzylinder 4 der Vorderachse I nach rechts gefahrene
Kolben 7 nimmt auch eine solche rechtsseitige Lage zur Fahrzeug
längsachse x-x ein im Bereich der Nachlaufachse NA. Hierzu
wechselt die vom Geberzylinder G im linken Endbereich ausgehende
Hydraulikleitung 5 auf die rechte Endseite des Nehmerzylinders N
und die vom Geberzylinder G rechtsseitig ausgehende Hydraulik
leitung 6 auf die linke Endseite des Nehmerzylinders N. Der
Kreuzungsbereich ist mit 14 bezeichnet.
Der Stellwinkelausgleich zwischen den Rädern von Vorderachse I
und denen der Zusatzlenkachse III ist über den unterschiedlichen
Kolbenquerschnitt gelöst. Wie ersichtlich, besitzt der Geber
kolben einen kleineren Querschnitt als der Nehmerkolben.
Um der oben bereits angedeuteten beweglichen Zuordnung der
Gleichgangzylinder 4 mit einfachen Mitteln Rechnung zu tragen,
ist der Gleichgangzylinder 4 in einer in Fahrzeuglängsrichtung,
beim Ausführungsbeispiel in der Fahrzeug-Längsmittelachse x-x
verlaufenden Kulisse 15 verschieblich geführt und um eine
Vertikalachse y-y schwenkbeweglich gelagert. Gebildet ist die
genannte Vertikalachse von zwei diametral einander gegenüber
liegenden Zapfen 16. Es handelt sich um dem Zylindergehäuse 17
angeformte Achsstummel, die von einer trapezförmigen, von der
Mantelwand des Zylindergehäuses 17 etwas abhebenden kegelstumpf
förmigen Basis 18 ausgehen, deren Durchmesser größer ist als der
der Zapfen 16.
Zur Verbesserung der Führung tragen die Zapfen 16 je eine Rolle
19. Deren Mantelwand stützt sich an parallelen Flanken 20 der
Kulisse 15 ab. Gebildet ist die Kulisse 15 von parallel beab
standeten Vertikalschenkeln 21 zweier am Achskörper 13
befestigter Winkelschienen 22 im oberen Bereich. Die Vertikal
schenkel 21 sind kürzer bemessen als die Horizontalschenkel der
rechtwinkligen Winkelschienen 22. Die ober- und unterseitig des
Achsenkörpers paarig angeordneten Vertikalschenkel 21 verlaufen
kongruent. Der befestigungsseitige Abschnitt trägt oben wie
unten eine Unterfütterungsplatte 23, die auf dem mindestens
ober- und unterseitig abgeflachten Achskörper 13 aufliegt und
zusammen mit den Winkelschienen 22 oder dergleichen durch nicht
näher dargestellte Mittel fixiert sind.
Unten sitzen die Vertikalschenkel 21 auf einer gemeinsamen
Bodenplatte 22′. Im Befestigungsbereich können Zwischenstücke
eingeschweißt sein, so daß sich auch dort eine verformungsfreie
Zuordnung des kulissenbildenden Teilbereichs ergibt.
Um Belastungen von der die Zylinderkammer bildenden Wandung
fernzuhalten, können die Zapfen 16 auch von einem auf die
Mantelwand des Zylindergehäuses 17 aufgebrachten oder diesem
angeformten reifartigen Körper 17′ ausgehen.
Bei einer Nachlaufachse NA ergibt sich bezüglich dieser zur
Vorderachse I ein gegenläufiger Lenkeinschlag. Im Falle der
Vorlaufachse VA muß dagegen ein gleichgerichteter Lenkeinschlag
der Einzelräder 2 zu den Einzelrädern 1 vorliegen.
Die Erfindung ist nicht auf angetriebene Fahrzeuge beschränkt,
sondern kann auch bei Anhängern durchgeführt werden. Auch ist
eine hydraulische Lenkbewegungsübertragung vom Triebfahrzeug auf
einen Anhänger möglich.
Alle in der Beschreibung erwähnten und in der Zeichnung
dargestellten neuen Merkmale sind erfindungswesentlich, auch
soweit sie in den Ansprüchen nicht ausdrücklich beansprucht sind.
Claims (7)
1. Hydraulische Lenkvorrichtung für mehrachsige Fahrzeuge, mit
vorderachsenseitigem Geberzylinder und zusatzlenkachsenseitigem
Nehmerzylinder, die zur Lenkbewegungsübertragung von der
Vorderachse auf die Zusatzlenkachse über Hydraulikleitungen
miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß
Geberzylinder (G) und Nehmerzylinder (N) als jeweils einer Achse
zugehöriger, mit den beidseitigen Rädern der Achse
zusammenwirkender Gleichgangzylinder (4) ausgebildet sind.
2. Lenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die gegenläufig ausgerichteten Kolbenstangen (8,9) des Gleich
gangzylinders (4) die Spurstange (Sp) der zugehörigen Achse
bilden.
3. Lenkvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleichgangzylinder
(4) in einer in Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Kulisse (15)
verschieblich geführt und um eine Vertikalachse (y-y) schwenk
beweglich gelagert ist.
4. Lenkvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalachse (y-y)
von zwei diametral gegenüberliegenden, vom Zylindergehäuse (17)
ausgehenden, rollenbestückten Zapfen (16) gebildet ist.
5. Lenkvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kulisse (15) von
parallel beabstandeten Vertikalschenkeln (21) gebildet ist.
6. Lenkvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der
Zusatzlenkachse (III) als Vorlaufachse (VA) die beiden Kolben
(7) von Geberzylinder (G) und Nehmerzylinder (N) durch das
Hydraulikmedium gegenläufig beaufschlagt sind.
7. Lenkvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der
Zusatzlenkachse (III) als Nachlaufachse (NA) die beiden Kolben
(7) von Geberzylinder (G) und Nehmerzylinder (N) durch das
Hydraulikmedium gleichläufig beaufschlagt sind.
Priority Applications (1)
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ID=6329897
Family Applications (1)
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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