DE3719750A1 - Kochgefaess - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Kochgefäß der im Ober
begriff von Anspruch 1 erläuterten Art.
Ein derartiges Kochgefäß ist aus der EP-A 01 11 867 bekannt.
Das bekannte Kochgefäß ist in der für Edelstahltöpfe übli
chen Weise mit einem Sandwich-Boden ausgerüstet, dessen
wesentlichster Bestandteil die übliche Wärmeverteilplatte
aus einem gut wärmeleitenden Material, wie beispielsweise
Aluminium oder Kupfer bildet. Nun ist jedoch weder Alumi
nium noch Kupfer noch der für den Gefäßkörper verwendete
nichtrostende Chrom-Nickel-Stahl durch Induktion erwärmbar,
so daß derartige Töpfe für Induktionsherde unbrauchbar sind.
Um dem abzuhelfen, ist bei dem bekannten Kochgefäß eine
magnetisierbare Platte aus Stahl vorgesehen, die zusätzlich
an der Unterseite des Wärmeverteilbodens angeordnet ist.
Der Stahl der magnetisierbaren Platte und das Aluminium des
Wärmeverteilbodens haben jedoch extrem unterschiedliche Wär
meausdehnungskoeffizienten. Zu diesem Zweck sind zwi
schen der Wärmeverteilplatte und der magnetisierbaren Platte
mindestens zwei oder drei Zwischenschichten angeordnet.
Eine der Zwischenschichten besteht aus einer aufplattierten
Schicht aus nichtrostendem, austenitischem Chrom-Nickel-
Stahl. Um die nicht korrosionsfeste magnetisierbare Platte
auch an ihrer Außenseite zu schützen, ist dieselbe Chrom-
Nickel-Stahl-Schicht oder eine Schicht aus Nickelblech, auch
an der dem Herd zugewandten Oberfläche der magnetisierbaren
Platte aufplattiert. Die Schichten zwischen der magnetisier
baren Platte und dem Wärmeverteilboden sollen mit abgestaf
felten Wärmeausdehnungskoeffizienten ausgerüstet sein, die
zwischen den Wärmeausdehnungskoeffizienten der Platte und
des Wärmeverteilbodens liegen. Um jedoch ihre Pufferungs
funktion einigermaßen erfüllen zu können, ist eine gewisse
Mindest-Materialstärke erforderlich, damit die bei der unter
schiedlichen Ausdehnung auftretenden Scherkräfte aufgenommen
werden können.
Erfahrungsgemäß sind dafür Wandstärken zwischen 0,6 und 1 mm
erforderlich. Es hat sich jedoch herausgestellt, daß be
reits eine Zwischenlage aus austenitischem Stahl in diesem
Materialdickenbereich die Induktion beeinträchtigt und so
mit den Wirkungsgrad des Kochgefäßes herabsetzt. Das be
kannte Kochgefäß ist außerdem relativ kompliziert aufge
baut und somit kostenintensiv in der Herstellung.
Es ist weiterhin bekannt, Töpfe aus nichtrostbeständigem
Stahl durch eine Emailschicht innen und außen gegen Korro
sion zu schützen. Sofern der nichtrostbeständige Stahl
durch Induktion erwärmbar ist, sind diese Töpfe auch für
Induktionsherde einsetzbar. Eine emaillierte Oberfläche ist
jedoch relativ stoßempfindlich, anfälliger gegen ein
Einbrennen der Speisen und schlechter zu reinigen. Außerdem
ist die Wärmeverteilung ungünstiger als bei Edelstahltöpfen
mit der üblichen Wärmeverteilplatte.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein für
Induktionsherde geeignetes Kochgefäß aus nichtrostendem
Stahl bereitzustellen, das einfach und kostengünstig in
der Herstellung ist.
Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Überlegung, das zur induktiven
Erwärmung notwendige Material in Form einer Wärmeverteil
platte vorzusehen und diese an einem Gefäßkörper aus Edel
stahl anzubringen, wird die Konstruktion und somit die Her
stellung entscheidend vereinfacht. Eine weitere Vereinfa
chung der Herstellung ergibt sich durch die Verwendung
einer Schicht aus Email oder aus Lack als Korrosionsschutz.
Das erfindungsgemäße Kochgefäß weist somit sowohl die durch
die Wärmeverteilung bedingten guten Kocheigenschaften eines
Edelstahltopfes mit Wärmeverteilplatte auf, ist jedoch we
sentlich einfacher herzustellen, als die bislang bekannten
für Induktionsherde geeigneten Edelstahltöpfe.
Anspruch 2 beschreibt einen bevorzugten Werkstoff für die
Platte.
In Anspruch 3 wird der bevorzugte Dickenbereich der Platte
angegeben.
Anspruch 4 beschreibt ein erstes Ausführungsbeispiel, wie
die Platte an der Gefäßwandung angebracht werden kann.
Die Anordnung des Rings nach den Ansprüchen 5 bis 7 hat den
Vorteil, daß damit ein gerader und optisch ansprechender
Abschluß zwischen der Schicht und dem freibleibenden Mate
rial des Gefäßkörpers erreicht werden kann.
Eine zusätzliche oder alternative Möglichkeit, diesen Ab
schluß zu erreichen, beschreibt Anspruch 8.
Der anorganische, auf metallkeramischer Basis aufgebaute
Einbrennlack gemäß Anspruch 9 mit der in Anspruch 10 ange
gebenen Zusammensetzung ist unter dem Warennahmen "Cerakote"
im Handel erhältlich und wurde zum Korrosionsschutz von
hochtemperaturbelasteten Antriebsaggregaten entwickelt.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß dieser Lack für
die Anwedung bei Kochgefäßen geeignet ist, wenn einerseits
ein guter Korrosionsschutz, andererseits ein weitgehend un
gehinderter Duchgang des elektromagnetischen Feldes gefor
dert wird. Der Lack ist mit Aluminiumpulver gefüllt, damit
ein kathodischer Korrosionsschutz erzielt wird. Trotz die
ser Metalleinlage von über 5% wird gegen alle Erwartungen
das elektromagnetische Feld nicht störend beeinflußt. Die
Füllung des Lackes mit Aluminiumpuler verleiht dem Koch
gefäß ein schönes metallisches Aussehen.
Der erforderliche Korrosionsschutz wird gemäß Anspruch 11
schon mit geringen Schichtstärken von <50 µm erreicht.
Bei diesen Schichtstärken ist auch eine ausreichende mecha
nische Abriebfestigkeit gegeben. Gerade der Umstnd, daß
eine dünne Schichtstärke anwendbar ist, gewährleistet einen
guten Wirkungsgrad, denn die Induktionsherde sind so ausge
legt, daß eine gute Ankoppelung nur gegeben ist, wenn die
Eisenschicht des Geschirrteils direkt auf der Herdplatte,
d. h. möglichst nahe der Induktionsspule liegt.
Wird gemäß Anspruch 12 die Platte mit dem Gefäßkörper über
eine Emailschicht verbunden, so wird die Wärmeverteilung
weiter verbessert, da die Emailschicht den Wärmeübergang
verlangsamt. Dadurch wäre es theoretisch auch möglich, die
Dicke der Platte herabzusetzen.
Die Ansprüche 13 und 14 betreffen zwei Verfahrensvarianten,
wie die Platte am Gefäßkörper angelötet werden kann. Bei
Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 14 wird erreicht, daß
zwischen der Bodenwandung und der Platte mit Sicherheit kein
Spalt verbleibt, in den Feuchtigkeit eintreten kann, die die
Platte aus nicht korrosionsbeständigem Stahl angreift.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend an
hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel
eines Kochgefäßes,
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines Kochgefäßes mit einer Auskehlung,
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines Kochgefäßes mit einem Übergangsring,
Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines Kochgefäßes mit einer Emailschicht
und
Fig. 5 ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines Kochgefäßes mit einem Dekoremail.
Aus Fig. 1 ist in schematischer Darstellung ein Schnitt
durch einen Teil eines ersten Ausführungsbeispiels eines
Kochgefäßes 1 ersichtlich. Das Kochgefäß 1 weist einen Ge
fäßkörper 2 mit einer Seitenwandung 2 a und einer Bodenwan
dung 2 b auf. Der Gefäßkörper 2 besteht aus in üblicher Weise
für Kochgefäße verwendeten, nichtrostendem Chrom-Nickel-
Stahl, vorzugsweise vomm 18/10- bzw. 18/8-Typ. An der Außen
seite der Bodenwandung 2 b ist eine Platte 3 über eine Löt
schicht 4 befestigt. Die Platte 3 besteht aus einem wärme
leitenden, durch Induktion erwärmbaren Werkstoff, insbe
sondere ferritischem Stahl, ist aus Vollmaterial gefertigt
und weist eine im wesentlichen zylindrische Scheibenform
auf. Die Dicke der Platte 3 entspricht mindestens dem 3
fachen, bevorzugt dem 4- bis 10fachen der Dicke der Boden
wandung 2 b. Die nicht von der Bodenwandung 2 b bedeckte Um
fangsfläche 3 a und die dem nicht gezeichneten Herd zuge
wandte Unterseite 3 b der Platte 3 sind mit einer aus
Gründen der Deutlichkeit übertrieben dick gezeichneten
Schicht 5 überzogen.
Die Schicht 5 besteht entweder aus einem üblicherweise für
den Bodenbereich von Kochtöpfen verwendeten Email in be
kannter Zusammensetzung und Dicke. Bevorzugt wird jedoch
ein anorganisch gebundener Einbrennlack, der mit Chromsäure
passiviertes Aluminiumpulver in abgestimmten Phosphatbin
dern mit den folgenden Inhaltstoffen verwendet:
Aluminiumpulver 40-60 Gew.-%
Cr +6-Gehalt unter 1%
Phosphorverbindungen: 15-25%
Wasser: ad 100%
Dieser Lack ist unter dem Namen "Cerakote 484" im Handel
erhältlich und wird als Korrosionsschutz für hochtempera
turbelastete Antriebsaggregate bis +600°C mit Schichtdicken
von 30 bis 100 µm verwendet, wobei die 1. Schicht ca. 1/3
und die 2. Schicht ca. 2/3 der Gesamtschichtdicke aufweist.
Für den Verwendungszweck der vorliegenden Erfindung hat
sich eine Schichtdicke von unter 50 µm als besonders zweck
mäßig erwiesen. Das Auftragen der Schicht 5 aus Lack er
folgt durch bekannte Verfahren wie Spritzen oder Aufpinseln.
Nach dem Auftragen wird der Lack bei Temperaturen zwischen
300 und 600°C eingebrannt. Wegen der niedrigen Einbrenn
temperaturen kann der Lack nach dem Auflöten der Platte 3
auf der Bodenwandung 2 b des Gefäßkörpers 2 aus nicht
rostendem Stahl aufgebracht werden.
Wird als Schicht 5 eine Emailschicht verwendet, so kann das
Kochgefäß nach Fig. 1 auch dadurch hergestellt werden, daß
zunächst die Platte 3 auf der Umfangsseite 3 a und der Auß
enseite 3 b mit dem Emailschlicker überzogen und der Email
schlicker nachfolgend eingebracht wird. Anschließend wird
die Platte 3 durch Hartlöten mit einem nieder schmelzenden
Lot auf der Bodenwandung 2 b des Gefäßkörpers 2 aus rost
freiem Stahl aufgelötet. Bei den auftretenden Löttempera
turen wird das Email zähflüssig, so daß bei geeignetem
Emailauftrag auf die Platte 3 sich das Email an der Um
fangsseite in der Nähe des Lotauftrages plastisch an den
Gefäßkörper 2 anlegt und auch die Übergangsstelle dicht
und ohne Spalt schließt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die Bodenwandung 2 b
etwas dicker als die Seitenwandung 2 a des Gefäßkörpers,
wobei der Übergang zwischen der dickeren Bodenwandung 2 b
und der Seitenwandung 2 a an der Außenseite des Gefäßkör
pers 2 angeordnet und als Auskehlung 6 ausgebildet ist.
Die Auskehlung 6 verläuft ringförmig um die Bodenwandung 2 b
und ist in ihrem Durchmesser an den Durchmesser der Platte
3 zuzüglich der doppelten Dicke der Schicht 5 angepaßt.
Bei diesem Ausführungsbeispiel wird zunächst die Platte 3
über die Lotschicht 4 mit der Bodenwandung 2 b zentriert
verbunden. Insbesondere wenn emailliert werden soll, wird
ein Lot mit hoher Schmelztemperatur verwendet. Anschließend
wird die Platte 3 bis zur Auskehlung 6 mit Emailschlicker
umspritzt oder getaucht bzw. mit dem Lack versehen. Durch
die Auskehlung 6 ist ein geringfügiger Abstand zum Über
gang zur Seitenwandung 2 a des Gefäßkörpers 2 geschaffen,
so daß ein exakt begrenztes Auftragen der Schicht 5 mög
lich ist. Eventuell zu hoch reichendes Auftragsmaterial
kann außerdem durch die Auskehlung 6 leichter abgewischt
werden. Anschließend wird die Schicht 5 eingebrannt.
Auch das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist analog dem
Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 hergestellt. Um einen Ab
stand zwischen dem Übergang zur Seitenwandung 2 a des Ge
fäßkörpers 2 zu schaffen, ist bei diesem Ausführungsbei
spiel ein dünner Ring 7 vorgesehen. Der Ring 7 besteht
aus einem korrosionsbeständigem Werkstoff, beispielsweise
Kupfer, Messing oder Chrom-Nickel-Stahl. Der Ring 7 wird
zusammen mit der Platte 3 durch die Lotschicht 4 mit der
Bodenwandung 2 b verbunden. Danach wird in der bereits an
hand des Ausführungsbeispiels nach Fig. 2 beschriebenen
Weise der Emailschlicken oder der Lack aufgebracht und ein
gebrannt.
In Fig. 4 ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsge
mäßen Kochgefäßes 1 unter Verwendung einer Korrosions
schutzschicht aus Email ersichtlich, das einen von den
vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen abweichen
den Aufbau aufweist und nach einem abweichenden Herstel
lungsverfahren gefertigt wurde. Bei diesem Ausführungsbei
spiel wird zunächst die Platte 3 allseitig mit einem ge
eigneten Emailschlicker überzogen. Die überzogene Platte 3
wird danach auf die Bodenwandung 2 b des Gefäßkörpes 2 auf
gebracht. Anschließend wird das Email gebrannt, wodurch
sich einerseits die Platte 3 fest mit der Bodenwandung 2 b
verbindet und andererseits um die nicht von der Boden
wandung 2 b bedeckten Seiten eine die Korrosion hemmende
Emailschicht 8 legt. In diesem Ausführungsbeispiel über
nimmt auch die sich zwischen der Platte 3 und der boden
wandung 2 b befindende Emailschicht einen Teil der Wärme
verteilung, so daß die Dicke der Platte 3 reduziert wer
den kann.
Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch ein anderes Ausfüh
rungsbeispiel eines Kochgefäßes 1. Das Kochgefäß 1 weist
einen Gefäßkörper 2 mit einer Seitenwandung 2 a und einer
Bodenwandung 2 b auf. Auch hier ist der Gefäßkörper 2 aus
dem üblichen, nichtrostenden Chrom-Nickel-Stahl. In diesem
Ausführungsbeispiel wurde zunächst die Platte 3, die aus
dem gleichen Material und den gleichen Abmessungen wie
anhand Fig. 1 beschrieben hergestellt wurde, mit einem
Lot 4 mit hoher Schmelztemperatur mit der Außenseite der
Bodenwandung 2 b verbunden. Danach wurde die gesamte Außen
seite des Gefäßkörpers 2 und die nicht von der Bodenwan
dung 2 b bedeckten Seiten der Platte 3 mit dem Emailschlicker
überzogen und eingebrannt, so daß die korrosionsschützende
Emailschicht 9 alle freiliegenden Seiten der nichtkorro
sionsbeständigen Platte 3 und auch den Übergang zwischen
der Platte 3 und dem Gefäßkörper 2 ohne Spalt überdeckt.
Im Bereich der Seitenwandung 2 a kann dann über die Email
schicht 9 eine weitere Dekoremailschicht 10 aufgetragen
werden.
In Abwandlung der Erfindung können beispielsweise die an
hand der einzelnen Zeichnungen beschriebenen Einzelheiten
untereinander augestauscht werden. So ist die Auskehlung
nach Fig. 2 auch bei einem nach Fig. 1 hergestellten
Kochgefäß zweckmäßig, da dadurch Lotreste besser entfernt
werden können. Aber auch in Verbindung mit der Fig. 4 ist
die Auskehlung zweckmäßig, da dadurch eine schlecht zu
reinigende Ecke vermieden wird. Beim Ausführungsbeispiel
nach Fig. 5 bewirkt die Auskehlung einen sanfteren, besser
zu beschichtenden Übergang.
Selbstverständlich können auch die anhand der Fig. 2
und 3 beschriebenen Ausführungsbeispiele nach dem Her
stellungsverfahren nach Fig. 1 bzw. das Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 nach dem anhand der Fig. 2 und 3 beschrie
benen Herstellungsverfahren hergestellt werden.
Claims (14)
1. Kochgefäß, insbesondere für Induktionsherde, mit einem
eine Seiten- und eine Bodenwandung aufweisenden Gefäßkörper
aus nichtrostendem Stahl und einem an der Bodenwandung an
geordneten Boden, der eine durch Induktion erwärmbare Platte
enthält, durch eine Schicht aus korrosionsbeständigem Mate
rial gegen Korrosin geschützt und zum verteilten Einleiten
der Wärme in die Bodenwandung ausgebildet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die durch Induktion
erwärmbare Platte (3) als Wärmeverteilplatte ausgebildet
und benachbart zur Bodenwandung (2 b) angeordnet und durch
eine Schicht (5, 8) aus einem Email oder einem Lack gegen
Korrosion geschützt ist.
2. Kochgefäß nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Platte (3) aus einem ferriti
schem Stahl besteht.
3. Kochgefäß nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Platte (3) mehr als
das 3fache, bevorzugt das 4 bis 10fache der Dicke der
Bodenwandung (2 b) beträgt.
4. Kochgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Platte (3) an der
Bodenwandung (2 b) angelötet und an ihren nicht an der
Bodenwandung (2 b) anliegenden Seiten (3 a, 3 b) von der
Schicht (5, 8) umgeben ist.
5. Kochgefäß nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß an der Umfangsfläche (3 a) der
Platte (3) ein Ring (7) aus rostbeständigem Material ange
ordnet ist.
6. Kochgefäß nach Anspruch 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Ring (7) zusammen mit der
Platte (3) an der Bodenwandung (2 b) angelötet ist.
7. Kochgefäß nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ring (7) aus nicht
rostendem Stahl besteht.
8. Kochgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bodenwandung (2 b)
am Übergang zur Platte (3) eine Auskehlung (6) aufweist.
9. Kochgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schicht (5) aus
einem anorganischen, auf metallkermaischer Basis aufge
bauten Einbrennlack besteht.
10. Kochgefäß nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Lack 40 bis 60
Gew.-% Aluminiumpulver, unter 1% Cr + 6, 15 bis 25% Phosphor
verbindungen, Rest Wasser, enthält.
11. Kochgefäß nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schicht (5) aus
Lack eine Schichtdicke von weniger als 50 µm aufweist.
12. Kochgefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Platte (3) all
seitig von der Emailschicht (8) umgeben ist und durch die
Emailschicht (8) mit der Bodenwandung (2 b) verbunden ist.
13. Verfahren zum Herstellen eines Kochgefäßes nach einem
der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeich
net, daß zunächst die Platte an die Bodenwandung mit
einem hochschmelzenden Lot angelötet und danach die frei
en Seiten der Platte mit der Schicht überzogen werden.
14. Verfahren zum Herstellen eines Kochgefäßes nach einem
der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeich
net, daß zunächst die Platte an ihren nicht an der
Bodenwandung anliegenden Seiten mit der Emailschicht über
zogen und die Emailschicht eingebrannt wird, und daß die
Platte danach mit der Bodenwandung derart hart verlötet
wird, daß das Email zumindest in dem der Bodenwandung be
nachbarten Bereich plastifiziert wird und den Spalt zwi
schen der Platte und der Bodenwandung überzieht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873719750 DE3719750A1 (de) | 1987-06-12 | 1987-06-12 | Kochgefaess |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873719750 DE3719750A1 (de) | 1987-06-12 | 1987-06-12 | Kochgefaess |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3719750A1 true DE3719750A1 (de) | 1988-12-22 |
| DE3719750C2 DE3719750C2 (de) | 1989-12-07 |
Family
ID=6329619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873719750 Granted DE3719750A1 (de) | 1987-06-12 | 1987-06-12 | Kochgefaess |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3719750A1 (de) |
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1987
- 1987-06-12 DE DE19873719750 patent/DE3719750A1/de active Granted
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Also Published As
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