DE371911C - Schalldose fuer Sprechmaschinen - Google Patents
Schalldose fuer SprechmaschinenInfo
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- DE371911C DE371911C DEH85466D DEH0085466D DE371911C DE 371911 C DE371911 C DE 371911C DE H85466 D DEH85466 D DE H85466D DE H0085466 D DEH0085466 D DE H0085466D DE 371911 C DE371911 C DE 371911C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
- G11B3/44—Styli, e.g. sapphire, diamond
- G11B3/50—Anvils or other supports opposing stylus forces
Landscapes
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Schalldose für Sprechmaschinen, bei welcher das eine Ende
des Schallstiftträgers an die Membran nicht fest angeschlossen ist, sondern an dieser lediglieh
unter dem Druck einer Feder anliegt. Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß der
Schallstiftträger durch eine annähernd parallel zur Membran angeordnete Zugfeder sowohl in
Richtung des Schallstiftes an seine Spitzenlagerung als auch in der Achsenrichtung der
Membran an diese angedrückt und ohne weitere Befestigungsmittel in der Gebrauchslage gehalten
wild. Diese Bauart gewährt den Voiteil, eine starke Vorspannung anwenden zu können,
ohne daß die Empfindlichkeit der Vorrichtung darunter leidet; sie hat weiterhin den Vorzug,
daß die Schallwerkzeuge leicht auseinandergenommen werden können, ohne daß irgendwelche
Teile verstellt und beim Wiederzusammensetzen neu eingestellt werden müssen. Das
erst ere ist dadurch erreicht, daß sämtliche von der Vorspannfeder ausgeübten Kräfte keine
seitlich zu den Auflagerspitzen des Schallstiftträgers gerichteten Drücke hervorzurufen imstande
sind, das letztere insbesondere dadurch, daß ein und dasselbe bequem zu lösende Organ
sowohl die Verbindung des Schallstiftträgers mit der Schalldose als auch die Verbindung des
ersteren mit der Membran bewirkt. Es braucht nur die Zugfeder abgehakt zu werden, worauf
der Schallstiftträger entfernt werden kann, ohne daß irgendeine Schraube zu verstellen ist.
Zweckmäßig werden die parallel zum Schallstift gerichteten Auflagerspitzen des Trägers
als zwei in an sich bekannter Weise an der Schalldose einstellbar angeordnete Schräubchen
ausgebildet; es ist dann möglich, durch Einstellung dieser Schräubchen eine sehr feine Einregelung
des Punktes zu bewirken, in welchem der Schallstiftträger auf der Membran auf ruht.
Dieses Aufsuchen des günstigsten Auflagerpunktes kann bei der Anordnung gemäß der Erfindung
im Betriebe geschehen, und zwar durch unmittelbares Verstellen der Schraubenspitzen
und ohne Beeinflussung irgendwelcher anderen Teile. ·
Mit Rücksicht auf die angewandte starke Vorspannung bzw. das durch den Schallstift-
träger von der Zugfeder auf die Membran zu übertragende große Drehmoment wird der
Schallstiftträger vorteilhaft in Form eines Gitterträgers ausgeführt, der auf seiner ganzen Länge
in einer zur Membran senkrechten Ebene verstrebt ist. Diese Ausbildung gibt auch in
einfacher Weise die Möglichkeit zur Schaffung eines geeigneten Angriffspunktes für die die
Vorspannung erzeugende Feder. ίο Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand
in zwei Ausführungsbeispielen. Abb. ι und 2 zeigen eine Schalldose mit der
neuen Einrichtung in Ansicht und Querschnitt. Abb. 3 und 4 sind entsprechende Darstellungen
der anderen Ausführungsform, die hinsichtlich Foim und Angriff der Feder von der ersteren
etwas abweicht.
Die Membran a, die gemäß Abb. 4 flach oder
wegen der Vorspannung gemäß Abb. 2 besser ao gewölbt ausgeführt wird, ist in bekannter Weise
in dem Gehäuse b der Schalldose angeordnet, und ist in letztere mittels eines Ringes 0 aus
elastischem Material eingesetzt. In der Mitte der Membran liegt ständig unter einem gewissen
Druck das eine Ende des Schallstiftträgers d an, der im vorliegenden Falle nach Alt eines
Gitterträgers ausgebildet ist. Er besteht zweckmäßig aus einem Material geringer Dichtigkeit
wie Duralumin, Magnalium, Fiber o. dgl. Der Teil des Trägers, welcher den SchaE-stift
e aufnimmt, ist mit einer durchgehenden Bohrung versehen, so daß es möglich ist, einen
Stift von großer Länge zu benutzen und diesen so zu befestigen, daß er entsprechend den Anforderungen,
unter denen er arbeiten muß, aus dem Träger herausragt. Das andere Ende d1
des Stiftträgers kann mit einer einfachen Spitze versehen sein, mittels deren der Träger unverbunden,
aber mit einem gewissen Druck auf der Membran aufliegt. Dieser Druck ist so bemessen,
daß die durch ihn bewirkte Deformation bereits im Ruhezustande der Membran größer
ist als der Betrag, um welchen sie nach der einen oder anderen Richtung im Betriebe aus
ihrer Ruhelage schwingt.
Die Lagerung des Gitterträgers an der Schalldose erfolgt in bekannter Weise mittels einstellbarer
Schneiden oder Spitzen. Im vorliegenden Falle sind zwei Spitzenschräubchen f in An-Sätzen
fr des Gehäuses angeordnet, deren spitze Enden in passende Vertiefungen eines am
Träger angebrachten Querstückes h eingreifen.
An diesem Querstück ist das den Schallstift tragende Ende d2 des Tiägers derart befestigt,
daß das andere Ende d1 sich annähernd in die Mitte der Membran α einstellt. Eine etwa parallel
zur Membran liegende Feder hält den Schallstiftträger an dem Gehäuse b, indem sie ihn
einerseits an die einstellbaren Spitzenschräubchen f andrückt, anderseits aber auch mit der
mehrfach erwähnten Vorspannung an die Membran anpreßt. Zu diesem Zweck ist am Stiftträger ein Haken d3 an einem außerhalb der
Verbindungslinie der Auflagerungspunkteliegenden Stelle ausgebildet, und zwar einfach durch
eine Vertiefung oder Aussparung. In diese greift das eine Ende der Feder ein, welche zugleich
einen gegen die Spitzenschräubchen f gelichteten Druck sowie ein Drehmoment auf den
Gitterträger ausübt. Als Feder kann eine Schraubenfeder dienen, die an einem Ende mit
einer aus Drahtschnur o. dgl. bestehenden Schleife versehen ist, mittels welcher sie an dem
Gitterträger angehakt wird. Infolgedessen kann sie leicht abgehakt und der Schallstiftträger
und die Membran gegebenenfalls ohne weiteres abgenommen werden. Das andere Ende der Feder, welches bei k zweckmäßig in der
Mitte gegenüber den beiden Ansätzen g eingespannt ist, bleibt dabei dauernd mit dem
Gehäuse verbunden. Die Anordnung der Feder gestattet nicht nur die bequeme Abnahme des
Schallstiftträgers bzw. der Membran, sondern auch in Verbindung mit den an sich bekannten
Stellschrauben f sowie der losen Verbindung an der Stelle d1 eine beliebige Verstellung dieses
Endes, so daß man stets in der Lage ist, das genannte Ende des Schallstiftträgers nicht
gerade auf der Membranmitte sondern auf einer anderen Stelle entsprechend der besten Wirkung
aufliegen zu lassen. Man kann also die Klarheit und Deutlichkeit der Wiedergabe jederzeit in
einfacher Weise regeln.
Claims (2)
1. Schalldose für Sprechmaschinen, bei der das eine Ende des Schallstiftträgers
durch Federkraft gegen die Membran gedrückt gehalten wird, gekennzeichnet durch eine am Schalldosengehäuse annähernd parallel
zur Membran (ä) angeordnete Zugfeder (i), durch die der Schallstiftträger(d)
sowohl gegen seine Spitzenlagerung (g) als auch gegen die Membran gepreßt gehalten
wird.
2. Schalldose nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schwingachse
des Schallstiftträgers bestimmende Spitzenlagerung von zwei in an sich bekannter
Weise an der Schalldose einstellbar angeordneten Schrauben (g) gebildet wird, welche
eine Feineinstellung des auf der Membran aufruhenden Endes (d1) des Schallstiftträgers
gestatten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR371911X | 1919-09-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE371911C true DE371911C (de) | 1923-03-19 |
Family
ID=8894738
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH85466D Expired DE371911C (de) | 1919-09-15 | 1920-06-23 | Schalldose fuer Sprechmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE371911C (de) |
-
1920
- 1920-06-23 DE DEH85466D patent/DE371911C/de not_active Expired
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