DE371812C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit in Reihe geschalteten Nebenstellen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit in Reihe geschalteten NebenstellenInfo
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/68—Circuit arrangements for preventing eavesdropping
- H04M1/70—Lock-out or secrecy arrangements in party-line systems
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit in
Reihe geschalteten Nebenstellen, denen Relais zugeordnet sind, durch welche alle in der
Raihe vor einem sprechenden Teilnehmer liegenden Fernsprechstellen von der Amtsleitung abgeschaltet werden.
Bei den allgemein gebräuchlichen Fernsprechanlagen mit Nebenstellen in Reihenschaltung
macht sich oft der Übelstand geltend, daß bei Amtsgesprächen eine Trennung des sprechenden Teilnehmers durch Unachtsamkeit
des Teilnehmers an einer vorgeordneten Nebenstelle erfolgen kann. Es ist bereits eine Schaltungsanordnung mit in
Reihe in eine gemeinsame Amtsleitung geschalteten Nebenstellen bekannt geworden, bei
welcher bei der Benutzung der Amtsleitung durch einen Teilnehmer die Fernsprechstellen
der übrigen Teilnehmer mittels in die Amtsleitung geschalteter Wechselstromrelais ausgeschaltet
werden. Diese Wechselstromrelais werden zwar bei der Benutzung der Amtsleitung durch einen Teilnehmer kurzgeschlos-
sen, jedoch sind zur Zurückführung der die Abschaltung bewirkenden Apparateteile in
die Ruhestellung Gleichstromrelais vorgesehen, die dauernd in die Amtsleitung geschaltet
sind. Diese Schaltungsanordnung hat daher den Nachteil, daß die zur Wiedereinschaltung
der Fernsprechstellen dienenden Relais den Durchgang der Sprechströme behindern.
Um die den'Fernsprechanlagen mit Nebenstellen in Reihenschaltung anhaftenden Mängel
zu beseitigen, sind schon vielfach Parallel-Schaltanlagen verwendet worden, bei denen
die Sprechadern der Amtsleitung an jeder Nebenstelle parallel abgezweigt sind und
durch ein besonderes Relais an Sprechstelle des Teilnehmers angeschaltet werden. Bei
diesen Anlagen wird jedoch beim Versagen der Batterie oder beim Auftreten von Leitungs-
oder Kontaktstörungen ein Anschalten des Teilnehmers an die Amtsleitung verhindert,
. so daß überhaupt kein Gespräch mit dem Amt geführt werden kann. Außerdem kann bei Parallelschaltanlagen nur durch verwickelte
Einrichtungen ein gegenseitiges Belauschen der Gespräche verhindert werden.
Zur Beseitigung der vorher dargelegten Schwierigkeiten sind nach der Erfindung die
den einzelnen in Reihe geschalteten Fernspreohstellen zugeordneten Relais, durch
welche alle in der Reihe vor einem sprechenden Teilnehmer liegenden Fernsprechstellen
von der Amtsleitung abgeschaltet werden, in eine besondere Leitung eingeschaltet. Durch
diese Einrichtung ist gegenüber der vorher
erwähnten bekannten Schaltungsanordnung, bei welcher die Ausschaltung und die Wiedereinschaltung
der in Reihe liegenden Fernsprechstellen durch in die Amtsleitung geschaltete Relais erfolgt, der Vorteil erzielt,
daß der Durchgang der durch die Amtsleitung fließenden Sprechströme nicht durch an den
Fernsprechstellen in diese Leitung geschaltete Relais behindert wird.
ίο Gegenüber den bekannten Parallelschaltanlagen
ist nach der Erfindung auf einfache Weise eine Trennung des sprechenden Teilnehmers
durch in der Reihe vor ihm liegende Teilnehmer verhütet und ein gegenseitiges
Belauschen der Gespräche unmöglich gemacht. Die den Gegenstand der Erfindung
bildende Relaisanordnung kann ohne erhebliche bauliche Änderungen zu vorhandenen
Reihenschaltanlagen hinzugefügt werden, so daß die Anfertigung der Nebenstellenapparate
in verschiedener, mehreren Bauarten angepaßter Ausführung vermieden und eine Vereinfachung der Herstellung erzielt ist.
Bei Reihenschaltanlagen der allgemein üblichen Art mußte auch aus den anfangs erwähnten
Gründen eine Fernsprechstelle, deren Inhaber nicht durch fahrlässige Trennung der von
ihm geführten Gespräche von einer anderen Fernsprechstelle aus benachteiligt werden
durfte, zuerst in die Amtsleitung gelegt : werden, wodurch bei ungünstigen örtlichen
Verhältnissen eine umständliche, verteuerte Leitungsführung bedingt war. Auch diese
Notwendigkeit ist nach der Erfindung vermieden, da bei Verwendung der obenerwähnten
Relais eine fahrlässige Trennung einer sprechenden Stelle von irgendeiner in der
Reihe vor ihr oder nach ihr angeordneten Stelle aus nicht möglich ist. Die Leitungs-4.0
führung kann daher im vorliegenden Falle den jeweiligen örtlichen Verhältnissen gut
angepaßt werden. <
In Abb. ι und 2 der Zeichnung sind zwei verschiedene Ausführungsbeispiele der neuen
Schaltungsanordnung dargestellt.
Bei der Schaltungsanordnung nach Abb. 1 sind beispielsweise zwei Nebenstellen Nj, ΛΓ/;
und eine Hauptstelle H vorhanden, von denen die Nebenstelle N{ an erster, die Nebenstelle
A*w an zweiter und die Hauptstelle H
an letzter Stelle angeordnet ist. Den drei Fernsprechstellen N1, Nn, H sind die Sprechapparate
T1, T2, T3, die Amtstasten AT1,
AT2, AT3 und die Besetztzeichen Bs1, Bs.,,
Bs3 zugeordnet. Außerdem sind den Fernsprechstellen
Ar/, N1J, H Relais R1, R2, R3 zugeordnet,
durch die in unten beschriebener Weise die Abschaltung eines sprechenden Teilnehmers
durch eine vorgeordnete Fernsprechstelle verhindert wird. Das Schlußzeichenrelais
SR kann bei der in Abb. 1 dargestellten Schaltungsanordnung von allen drei Fernsprechstellen
N1, N11, H beeinflußt werden.
Der in die Amtsleitung a, b eingeschaltete Wecker W ist an der Hauptstelle Ii angeordnet.
Die Weiterleitung der ankommenden Anrufe von der Hauptstelle H an die Nebenstellen
N1, N1J erfolgt durch eine nicht dargestellte
Einrichtung bekannter Art, z. B. durch einen Linienwähler.
Führt beispielsweise die Nebenstelle N11
ein Gespräch über die Amtsleitung, so ist die Amtstaste AT., gedrückt. Die Ruhekontakte
22, 24, 26 der Taste AT „ sind daher geöffnet und die Arbeitskontakte 23, 25, 27 geschlossen.
Das Relais R2 der Nebenstelle A';/ ist
stromlos, so daß die Ruhekontakte iö, 19, 21
dieses Relais geschlossen und die Arbeitskontakte 17, 18, 20 geöffnet sind. Durch
Schließen des Kontaktes 23 ist folgender Siromfluß zustande gekommen: Pluspol der
Batterie, SR, 16, 23, Widerstand U'.,, Relais R1 der Nebenstelle A*/, Ruhekontakt 10
eier Amtstaste AT1, Minuspol der Batterie.
Die Relais SR und R1 sind daher erregt. Das s.s
Schlußzeichenrelais SR steuert in bekannter Weise mittels seines Kontaktes 1 die Schlußzeichengabe
nach dem Amt. Durch Schließen des Kontaktes 2 des Relais SR sind die Besetztzeichen
Bs1, Bs.,, Bs3 eingeschaltet worden.
_·.-;
Durch Erregung des Relais R1 der Nebenstelle
Ar 7 sind die Ruhekontakte 4, 7, 9 dieses
Relais geöffnet und die Arbeitskontakte 5, 6, 8 geschlossen worden. Durch Öffnen der Kontakte
7,9 ist die Amtstaste AT1 von der Amtsleitung a, b abgeschaltet worden. Durch
Schließen der Kontakte 6, 8 ist diese Amtstaste überbrückt worden. Der Sprechstrom
nimmt demnach folgenden Weg: Sprechader», 6, 19, 25, T2, 27, 21, 8, Sprechader b.
Durch Druck auf die Taste ^iT1 der Nebenstelle
N1 kann die sprechende Nebenstelle λ',,
nicht vom Amt abgeschaltet bzw. das vom Amt nach der Nebenstelle Nn übermittelte
Gespräch nicht belauscht werden, da die Amtstaste AT1 bzw. der zugehörige Sprechapparat
T1 durch Öffnen der Kontakte 7,9 und Schließen der Kontakte 6, 8 des Relais R1
abgeschaltet bzw. überbrückt ist.
Die hinter der sprechenden Nebenstelle Nj[
liegende Hauptstelle H ist von der Amtsleitung durch Öffnen der Kontakte 24, 26 getrennt
worden. Eine Abschaltung der sprechenden Nebenstelle N11 durch die Hauptstelle
H ist ebenfalls nicht möglich. Wird 'lurch einen Druck auf die Amtstaste AT3
der Kontakt 30 geschlossen, so kann trotzdem in dem angenommenen Fall keine Erregung
des Relais R2 der Nebenstelle N1J
stattfinden, da dieses Relais über die Kontakte 16 und 23 kurzgeschlossen ist. Spricht
die Hauptstelle H oder eine hinter dieser Hauptstelle liegende Nebenstelle, so werden
die Amtstasten der vorgeordneten Fernsprechstellen Nj, Nn usw. durch die Anker der
Relais R1, R2 usw. dieser Fernsprechstellen in
der beschriebenen Weise überbrückt.. Hierdurch ist die Abschaltung einer sprechenden
Stelle durch Drücken der Amtstaste irgendeiner vorgeordneten Stelle verhütet. Das
ίο Relais R3 ist an der Hauptstelle H nur für
den Fall vorgesehen, daß an die Amtsleitung noch weitere Nebenstellen hinter der Hauptstelle
H angeschlossen werden sollen.
Um eine gleichmäßige Belastung des Schlußzeichenrelais SR zu erzielen, sind den
einzelnen Relais R1, R21 Rs Widerstände W1,
W2, ws vorgeordnet, die einen verschiedenen,
derartig bestimmten Wert haben, daß der zu der jeweilig sprechenden Stelle gehörige
Widerstand, z. B. W3, und der Gesamtwiiderstand
'der in der Reihe vorgeordneten Relais, z. B. R1, R2, stets die gleiche Ohmzahl ergeben.
Der Wert der Widerstände W1, W2, W3
verringert sich daher fortlaufend bei jeder Fernsprechstelle um die Ohmzahl des in der
Reihe vor geordneten Relais.
Bei nicht gedrückter Amtstaste, z. B. AT1,
ist der zugehörige Widerstand W1 über einen Ruhekontakt 10 der betreffenden Amtstaste
kurzgeschlossen. In dem oben angenommenen Falle, in welchem von der Nebenstelle iVw ein Gespräch geführt ist, ist durch
Drücken der Amtstaste AT., der Kurzschluß für den zugehörigen Widerstand W2 durch
Öffnen des Kontaktes 22 aufgehoben worden. Bei der Nebenstelle.?/, ist durch das 'Relais Zi1
der Kontakt 5 geschlossen worden. Wird die Amtstaste AT1 der Nebenstelle Nt gedrückt,
so wird der Kurzschluß für den Widerstand W1 über den Kontakt 5 des
Relais R1 sowie über den Kontakt 11 der
Amtstaste AT1 aufrechterhalten.
Nach Beendigung des von der Nebenstelle 2VW geführten Gespräches kehrt die
Amtstaste AT2 in die Ruhelage zurück. Durch Öffnen des Kontaktes 23 erfolgt die
Aberregung der Relais SR und R1. Durch Abfallen des Ankers des Schlußzeichenrelais
SR wird die Abschaltung der Besetztzeichen Bs1, Bs2, Bs3 herbeigeführt und das
Schlußzeichen nach dem Amt gegeben.
Die Hauptstelle H braucht nicht, wie in Abb. ι dargestellt ist, an letzter Stelle angeordnet
zu sein, sondern kann auch in der Reihenfolge vor einer oder allen Nebenstellen N1J Nn liegen.
Bei der beschriebenen Schaltungsanordnung ist eine Vereinfachung der Herstellung
insofern erreicht, als bei dieser Schaltungsanordnung die gleichen, in Abb. 1 durch die
umrandeten Felder A bezeichneten Apparate benutzt werden können wie bei einer gewöhnlichen
Reihenschaltanlage, bei der die in der Reihe an vorderster Stelle liegende Fernsprechstelle
dadurch bevorzugt ist, daß sie jederzeit die nachgeordneten Fernsprechstellen abschalten kann. Die Umwandlung
einer solchen Reihenschaltanlage in eine Reihenschaltanlage, bei welcher keine Fernsprechstelle
gegenüber einer anderen bevor-
:. zugt ist, erfolgt lediglich durch Hinzufügung
[ der in Abb. 1 durch die Felder B bezeichneten
Zusatzapparate. Bei dieser Ergänzung brauchen nur einzelne Leitungsverbindungen geändert zu werden, während eine Änderung
der durch die Felder A bezeichneten Apparate nicht erforderlich ist.
Bei der vorher beschriebenen Schaltungsanordnung sind die Nebenstellen N1, Nn
gegenüber der Hauptstelle H nicht bevorzugt, da ein von der Hauptstelle geführtes Gespräch
von keiner Nebenstelle unterbrochen werden kann.
In manchen Fällen kann es erwünscht sein,
, die Nebenstellen gegenüber der Hauptstelle in dem Sinne zu bevorzugen, daß die Hauptstelle
lediglich zur Weiterleitung" ankommen-
' der Anrufe an die Nebenstellen dient und
] nach jeder Vermittlung selbsttätig von der Amtsleitung abgeschaltet wird. Eine ent-
, sprechende Schaltungsanordnung ist in Abb. 2 : dargestellt.
: Die Hauptstelle H ist bei dem Ausfüh-. rungsbeispiel nach Abb. 2 zwischen den
Nebenstellen iV, und Nn angeordnet.
Bei der Schaltungsanordnung nach Abb. 2 ist die Verbindung zwischen dem Kontakt 23
und dem mit den Kontakten 16, 17 zusammenwirkenden Ankerarm des Relais R2 durch
Wegfallen der Verbindungsleitung zwischen den Klemmen c und C1 unterbrochen. Die
Klemme C1 ist durch eine Leitung / mit dem in der Besetztzeichenleitung liegenden Ankerarm des Schlußzeichenrelais SR1 und einem
zweiten Relais SR2 verbunden. Die Verbindung zwischen dem Kontakt 22 und der die
Relais R1, R2, Rg enthaltenden Leitung ist
zwischen den Klemmen d und (I1 unterbrochen.
Ferner ist auch die Verbindung zwischen den mit den Kontakten 22, 23 zusammenwirkenden
Arm der Anruftaste AT2 und der die Relais R1, R2, R3 enthaltenden
Leitung zwischen den Klemmen e und ex unterbrochen. Die Klemme C1 ist mit dem
Pluspol der Batterie verbunden. Die Klemmen d, e sind durch eine Leitung g miteinander
verbunden.
Bei einem vom Amt kommenden, von der Hauptstelle H zu vermittelnden Anruf werden
durch Drücken der Amtstaste AT2 die Besetztzeichen Bs1, Bs2, Bs3 und Relais SR2
über Pluspol der Batterie, e.x, 23, C1, SR2,
Bs... Bs.,, Bs1, Minuspol eingeschaltet. Reiais
SR2 üi:ernimmr durch Schließen des Kontaktes
31 die Schlußzeichengabe zum Amt. Fiat die Hauptstelle H den Anruf an die
Nebenstelle -Yw weitergegeben, so werden
beim Drücken der Amtstaste ATx alle vorgeordneten
Relais R1, R2 über Pluspol der
Batterie, 6"Ti1, 28. 29, -ic.,, R2, e, d, R1, 10,
Minuspol erregt. Die Hauptstelle H wird ίο daher durch Öffnen der Kontakte 19, 21
von der Amtsleitung abgeschaltet. Iv enso wird die Nebenstelle Λ"/ durch öffnen der
Kontakte 7,9 von der Amtsleitung abgeschaltet.
Hat die Hauptstelle II den Anruf an die Nebenstelle Λ"; weitergegeben, so wird die
Hauptstelle H beim Drücken der Amtstaste AT1 durch Öffnen der Kontakte 12, 13
von der Amtsleitung abgeschaltet. Die Überbrückung der Amtstaste AT1 durch Schließen
der Kontakte 6,8 ist unterblieben, da die Hauptstelle H das Relais R1 der Nebenstelle
Λ", nicht erregen kann.
In solchen Fällen, in denen es auf eine gleichmäßige Belastung des in Abb. 1 und 2
dargestellten Schlußzeichenrelais SR nicht ankommt und nur eine schädliche Überlastung
dieses Relais verhütet werden soll, können die Widerstände W2, W3 in Fortfall kommen,
so daß nur ein einziger Widerstand W1 der gesamten Relaisreihe R1, R.,, R„ vorgeschaltet
ist.
Claims (8)
- Patent-Ansprüche:
- i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit in Reihe geschalteten Nebenstellen, denen Relais zugeordnet sind, durch welche alle in der Reihe vor einem sprechenden Teilnehmer liegenden Fernsprechstellen von der Amtsleitung abgeschaltet werden, dadurch gekennzeich- ! net, daß die zur Abschaltung der Fernsprechstellen dienenden Relais (R1, R2, R.) in eine besondere Leitung" eingeschaltet sind, um an den Fernsprechstellen die Einschaltung von den Durchgang der Sprechströme behindernden Relais in die Amtsleitimg zu vermeiden. 2. Schaltungsanordnung nach Ansprach I, dadurch gekennzeichnet, daß durch Niederdrücken der Amtstaste (z. B. AT.,) einer Fernsprechstelle die Relais 1.R11A'.,) der vorgeordneten Fernsprechstellen an die Leitung angeschaltet werden, in der das Schlußzeichenrelais (SR) liegt.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Niederdrücken der Amtstaste (/.. B. ATx) einer Fernsprechstelle (H") die Erregung des einem bereits sprechenden, vorgeordneten Teilnehmer iz. B. Λ'//) zugeordneten Relais (R2) durch Kurzschließen dieses Relais mittels der Amtstaste (AT2) des sprechenden Teilnehmers (Λ'/;) verhindert wird.
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Reihe der den Fernsprechstellen zugeordneten Relais (R1, R2, /?..) ein Widerstand (W1) vorgeschaltet ist.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß den den Fernsprechstellen zugeordneten Relais (R1, R2, R3) Widerstände (W1, w.,, W3) vorgeschaltet sind, deren WTert bei jeder Fernsprechstelle so bemessen ist, daß der Widerstand (z. B. ws) der sprechenden Stelle und der Gesamtwiderstand der vorgeordneten Relais (z.B. R1, R2) stets die gleiche Ohmzahl ergeben.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι und 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Widerstand (z. B. W1) durch einen Ruhekontakt (10) der zugehörigen Amtstaste (AT1) gewöhnlich kurzgeschlossen ist.
- 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurzschluß für den Widerstand (z. B. W1) jeder Fernsprechstelle durch einen Arbeitskontakt (5) des zugehörigen Relais (Ti1) aufrechterhalten wird, sobald hei Erregung dieses Relais die entsprechende Amtstaste (AT1) gedrückt wird.
- 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch ι bis 3, gekennzeichnet durch eine solche Schaltung der Leitungen an einer zur Vermittlung der ankommenden Anrufe dienenden Hauptsteile (H), daß von dieser Hauptstelle aus das einer vorgeordneten Nebenstelle (Nf) zugeordnete Relais (R1) nicht erregt werden kann, während das der Hauptstelle (Hj zugeordnete Relais (R„) auch nach dem Niederdrücken der zugehörigen Amtstaste (AT2) von einer nachgeordneten Nebenstelle (X11) aus erregt werden kann, so daß die Hauptstelle (H) nach der Weiterleitung des Anrufs an die vor- oder nachgeordnete Nebenstelle durch diese von der Amtsleitung abgeschaltet werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54072D DE371812C (de) | 1920-08-25 | 1920-08-25 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit in Reihe geschalteten Nebenstellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54072D DE371812C (de) | 1920-08-25 | 1920-08-25 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit in Reihe geschalteten Nebenstellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE371812C true DE371812C (de) | 1923-03-19 |
Family
ID=7489601
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES54072D Expired DE371812C (de) | 1920-08-25 | 1920-08-25 | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit in Reihe geschalteten Nebenstellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE371812C (de) |
-
1920
- 1920-08-25 DE DES54072D patent/DE371812C/de not_active Expired
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