DE3717011A1 - Abraeumgeraet fuer benutztes speisegeschirr - Google Patents
Abraeumgeraet fuer benutztes speisegeschirrInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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- Washing And Drying Of Tableware (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Abräumanlage gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine derartige Anlage ist zum Abräumen der unterschiedlichen
Teile eines benutzten Speisetabletts, zum Sortieren der unter
schiedlichen Teile, und zur Beseitigung von Abfällen vorgesehen,
wobei anschließend die leeren Speisetabletts und die einzelnen
Geschirr- und Besteckteile einer Geschirrspülmaschine zugeführt
werden sollen.
Derartige Anlagen sind speziell für den Einsatz bei Selbstbe
dienungsrestaurants, Betriebskantinen und Fluggesellschaften ein
gesetzt, wo die einzelnen Geschirr- und Besteckteile, Papier
servietten etc. auf einem Tablett angeordnet sind.
Aus der DE-PS 24 43 651 ist ein Abräumgerät für benutztes
Speisegeschirr bekannt, wobei die beladenen benutzten Speisetab
letts um eine Wendetrommel mit Mitnehmern und gegen den Druck
einer rückwärtigen Führung nach oben geführt und umgedreht
werden. Danach werden die Tabletts an einem Tablettförderer
weitertransportiert, sämtliche übrigen Teile werden über eine
Schrägrutsche einem weiteren Förderband zugeführt. Bei einem
ähnlichen System ist ein Förderband an einer Wendetrommel
vorgesehen, das nach dem Wenden und Trennen der umgewendeten
Tabletts gleichzeitig zur Zufuhr der übrigen Besteckteile in den
Bereich der Spülmaschine benutzt wird. Bei einer anderen
Sortiermaschine zum Trennen von Bestecken, Geschirrteilen und
Abfällen werden Bestecke, Geschirrteile und Abfälle gemeinsam in
einen Schacht eines Wasserbades abgekippt. Während die schweren
metallischen Besteckteile über einen am Boden des Wasserbades
angeordneten Querförderer abtransportiert werden sollen, sollen
die leichteren Geschirrteile mit höherem Auftrieb durch eine von
unten nach oben vorgesehene Wasserströmung nach oben getrieben
und noch unterhalb des Wasserspiegels durch
Leitbleche an einen anderen Querförderer gegenüber dem Besteck
förderer abgeführt werden, wo sie auf einen Transportwagen
eingeladen werden.
Aus der DE-AS 19 56 049 ist eine Einrichtung mit einer Magnetband
oder -trommelanlage zum Wenden der Tabletts und einem Sortier
rost bekannt.
Weiterhin ist eine Vorrichtung zum automatischen Aussortieren von
Einweggeschirr aus Mehrweggeschirr bekannt. Hierbei wird sowohl
Mehrweggeschirr als auch Einweggeschirr zunächst mittels eines
senkrecht auf das Geschirr gerichteten Pressluftstrahles von
festklebenden Speise- sowie Flüssigkeitsresten befreit, danach
wird das leichtere Einweggeschirr mittels eines gegen die
Unterseite des Geschirrs gerichteten Pressluftstrahles vom Trans
portband hochgehoben und durch einen von der Seite her
einwirkenden weiteren Pressluftstrahl gleichzeitig zur Seite hin
weggeblasen.
Schließlich ist eine Anlage bekannt, bei der Besteckteile und
andere kleinere Teile, die lose auf ein erstes Förderband
aufgelegt werden, in einem Spalt zwischen einem weiteren
Förderband nach unten fallen, und wobei das durch das zweite
Förderband weitergeförderte Tablett mit darauf angeordneten
Geschirrteilen und dergleichen am Ende in eine Tablettspur und
eine weitere Spur getrennt wird, wobei die auf dem Tablett
befindlichen Teile in ein Wasserbad geführt werden. Am Ende des
Wasserbades erfolgt eine Trennung zwischen Besteckteilen und
Geschirrteilen. Leichte Abfälle werden im übrigen bereits zu
Beginn des Verfahrens durch horizontale Düsen seitlich weggebla
sen, für die gemeinsame Beförderung von Geschirrteilen und
Besteckteilen ist ein vibrierender Förderer vorgesehen, an dessen
Ende die Besteckteile durch einen Rost mit Längsschlitzen
hindurchfallen, während die Geschirrteile weiter zu einem anderen
Förderer befördert werden. Auf den Vibrationsförderer wirken
seitliche Wasserdüsen ein. Desgleichen werden die seitlich parallel
hierzu geführten Tabletts durch Waschdüsen gewaschen und
anschließend unmittelbar gestapelt.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Abräumanlage
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 so auszugestalten, daß
eine vollautomatische Trennung und Beseitigung der einzelnen auf
benutzten Speisetabletts befindlichen Teile und eine automatische
und getrennte Zufuhr von Leertabletts, Geschirrteilen und
Besteckteilen an eine Spülmaschine möglich ist, und daß eine
Vorreinigung dieser Teile erfolgt.
Das Problem wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Kennzeichens des Anspruches 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen unter Schutz gestellt.
Außer dem Vorsehen von Entfernungseinrichtungen beziehungsweise
Beseitigungseinrichtungen für Leichtabfälle und Speisereste ist
insbesondere ein Geschirr- und Besteckförderer in Form eines
Rüttelrostes vorgesehen, durch dessen Längsschlitze lediglich
Besteckteile und Abfallteile hindurchfallen können und in die
Rinne einer Wasserwanne gelenkt werden können, wo sie auf einen
unterhalb der Wasseroberfläche und längs zur Wasserwanne
angeordneten Besteckförderer auftreffen, der die Besteckteile,
vorzugsweise über einen weiteren ansteigenden Förderer, einer
getrennten Besteckspur einer Spülmaschine zuführt.
Über dem Rüttelrost kann ein Förderband mit versetzt angeordne
ten biegsamen und schmalen Ausrichtbändern vorgesehen werden,
die über den Rüttelrost hinwegstreifen und die Besteckteile und
gegebenenfalls noch verbliebene Abfallteile und dergleichen in
Richtung der Längsschlitze des Rüttelrostes ausrichten. Zweckmä
ßigerweise sind etwa vier aufeinanderfolgende Reihen von etwa
fünf bis sechs einzelnen, einige Zentimeter breiten Ausrichtbän
dern jeweils leicht in Querrichtung gegeneinander versetzt, wobei
die Versetzung wieder von vorne beginnt, so daß beispielsweise
die Anordnung der Ausrichtbänder in jeder fünften Reihe die
gleiche ist.
Das Ausrichten der Besteckteile zur Längsrinne der Wasserwanne
kann durch eine in Förderrichtung schräg, somit seitlich
geneigte, Rutsche erfolgen.
Die Rüttelvorrichtung für den Rüttelrost kann durch eine
seitliche Befestigung desselben an seitlichen elastischen Bändern
erfolgen, wobei der Rost über eine Motorsteuerung und Nocken
zeitweise angestoßen wird und in Folge der dehnbaren elasti
schen Bänder automatisch wieder in Gegenstellung zurückkehrt.
Der Tablettförderer kann in eine obere Spülbahn, der darunter
angeordnete Rüttelrost eine untere Spülbahn für Geschirrteile,
Gläser etc. führen, während der Besteckförderer, vorzugsweise
über einen Hebeförderer, in eine seitliche Spülbahn seitlich
von der angeführten unteren Spülbahn innerhalb einer üblichen
Spülmaschine führen kann.
Es kann ein aufeinander abgestimmtes ausgeklügeltes Abfall-
Beseitigungssystem und Vorspülsystem vorgesehen werden,
das zum einen zum frühen Entfernen von Papierservietten
und dergleichen führt, zum anderen die wesentlichen Teile,
insbesondere die Geschirrteile, in wirksamer Weise vorreinigt,
so daß der eigentliche Spülvorgang abgekürzt werden kann
und die Reinigungswirkung erheblich verbessert werden kann.
So sind im Eingangsbereich der benutzten Speisetabletts horizon
tale Blasdüsen zur seitlichen Entfernung von Papier, Leichtab
fällen etc. vorgesehen, die in die darunterliegende Wasserwanne
fallen können und über einen schräg gestellten Überlauf
abgeführt werden können. Anschließend können scharfe Wasser
strahlen, schräg von oben, einen Großteil der Speisereste
aus den Tabletts, Geschirrteilen etc. entfernen, die ebenfalls
seitlich und von da in die darunterliegende Wasserwanne
abgeführt werden. Bei diesem Verfahren hat es sich als außer
ordentlich vorteilhaft erwiesen, Tabletts, Besteckteile und
insbesondere Geschirrteile durch spezielle Niederhalter festzu
halten, damit nicht diese selbst weggeblasen werden.
Diese Niederhalter können relativ schwere, nebeneinander in
Förderrichtung angeordnete Stangen sein, die vertikal beweglich
gelagert sind. Der Eintrittsabschnitt für das Tablett kann nach
oben abgeschrägt werden. Es können mehrere derartige Niederhal
ter-Einrichtungen hintereinander angeordnet sein. Weitere Vorspül
einrichtungen können innerhalb der Wendeeinrichtung für das
Tablett vorgesehen sein. Wenn Besteckteile und Geschirrteile auf
dem Rüttelrost transportiert werden, können sowohl von oben als
auch von unten angeordnete Düsen für eine weitere Reinigung
sorgen. Gleichzeitig können eventuell noch vorhandene Leichtabfäl
le etc. seitlich abgeführt werden.
Dieses System beinhaltet somit zuerst die Entfernung von
Leichtabfällen wie Papierservietten, Papiertüten für Zucker, Salz,
Pfeffer und dergleichen. Anschließend werden durch die Spüldü
sen, die in so intensiver Form erst durch den Einsatz der
beschriebenen Niederhalter möglich sind, auch die Speisereste
entfernt. Dadurch entfällt das bisher erforderliche lästige und
unhygienische manuelle Entfernen dieser Teile durch Bedienungs
personal. Während vergleichbare frühere Anlagen etwa sechs bis
acht Bedienungspersonen benötigten, sind dadurch nur mehr ein
bis zwei Personen erforderlich, die im wesentlichen Kontroll- und
Korrekturfunktionen ausüben.
Das vorzugsweise vorgesehene ausgeklügelte mehrstufige Vorspülsy
stem, das ja während des normalen Sortierbetriebes und somit
ohne Zeitverlust vor sich geht, verringert darüberhinaus die
Leistungsanforderung an die nachgeschaltete Spülmaschine und
führt dennoch zu sauberen und hygienischen Geschirr- und
Besteckteilen. Die Anlage führt bereits zu einer Sortierung von
Geschirr und Besteck, die auch in der Spülmaschine beibehalten
werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt. Es zeigt:.
Fig. 1 eine schematische Gesamtanordnung einer Sortieranlage
von der Seite,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Darstellung von Fig. 1 in
Richtung C-D,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Anlage unter spezieller Dar
stellung des Zufuhrförderers mit darauf angeordneten
stangenförmigen Niederhaltern und daneben die Wasser
wanne mit darin angeordnetem Besteckförderer sowie den
quer hierzu angeordneten Wasserüberlauf für Leichtab
fälle, Speisereste und dergleichen,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den (verbreiterten) Rüttelrost in
Anpassung an die anschließende Spülmaschine, sowie
dahinter schematisch die Wasserwanne.
In der Zeichnung sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen
versehen. Die Funktion der Anordnung soll im Folgenden im
wesentlichen an Hand der Fig. 1 erläutert werden.
Die benutzten Speisetabletts werden über den Zufuhrförderer (23)
in Form eines üblichen Förderbandes in die Abräumanlage
eingeführt. Gleich zu Beginn ist eine Beseitigungseinrichtung
(36) für Leichtabfälle vorgesehen, die aus horizontalen Luftdüsen
besteht und diese Leichtabfälle seitlich hochhebt und wegwirbelt,
wobei sie anschließend in die darunterliegende Wasserwanne (34)
fallen. Danach gelangen die Speisetabletts (21) mit Geschirrteilen
(20), Besteckteilen (32) (nicht dargestellt) sowie Speiseresten in
den Bereich von Niederhaltern (38) mit Stangen (40) und
Stangen-Lagern (39) zur Erzielung einer vertikalen Beweglichkeit
derselben. Eine erste Vorspüleinrichtung in Form von leicht
schräg geneigten, jedoch im wesentlichen senkrechten Düsen (37),
erzeugt einen scharfen Wasserstrahl und entfernt auf diese Weise
Speisereste und dergleichen aus den festgehaltenen Tabletts und
den darauf befindlichen Geschirrteilen, wobei die Speisereste etc.
hochgewirbelt und seitlich abgeführt werden, wo sie ebenfalls in
die darunterliegende Wasserwanne (34) fallen. Die so vorbehandel
ten Tabletts gelangen dann in den Bereich von Mitnehmern (25)
einer in Pfeilrichtung drehbaren Wendetrommel (24), wo sie an
seitlichen Führungskanten der Rückwandung (4) der Wendetrommel
(24) (nicht gezeigt) geführt werden. Diese Führungskanten sind
jedoch mit (26) bezeichnet. Im Bereich der Rückwand (4) sind
weitere im wesentlichen horizontale Spüldüsen (55) angeordnet, um
eine zusätzliche Reinigung durchzuführen. Die Tabletts verlassen
als Leertabletts (29) im gewendeten Zustand die Wendetrommel (24)
und werden durch einen ersten Leertablett-Förderer (27) im
wesentlichen horizontal weiter transportiert. In der Darstellung
von Fig. 1 folgt darauf ein zweiter Leertablett-Förderer (28),
ebenfalls in Form eines Förderbandes. Das erste Förderband (27)
hat die Besonderheit, daß aus räumlichen Gesichtspunkten das
erste Lagerpaar schräg nach unten geneigt ist, während das
zweite Lagerpaar (59), das auch beiden Förderern (27) und (28)
gemeinsam sein kann, horizontal angeordnet ist. Der zweite
Leertablett-Förderer (28) wird an eine obere Tablett-Spülspur (51)
einer Spülmaschine (12) geführt.
Nach dem Umwenden der Speisetabletts (21) fallen die darauf
angeordneten Teile, im wesentlichen Geschirrteile (20) und
Besteckteile (32), in die Zwischenräume zwischen den fingerarti
gen Mitnehmern (25) der sich drehenden Wendetrommel (24) und
werden von da auf eine unter dem Tablettförderer (27) bezie
hungsweise (28) angeordnete Rutsche (30) und von da auf den
Rüttelrost (31) geführt. Etwa im Mittelbereich ist am Rüttelrost
(31) schematisch eine Rüttelvorrichtung (50) eingezeichnet. An der
Seitenwand (61) des Rüttelrostes (31) sind die Enden der
Querstangen (60) eingezeichnet, an denen die (nicht sichtbaren)
parallel zur Seitenwand (61) angeordneten Leisten (65) gehaltert
sind, zwischen denen sich die (nicht sichtbaren) Längsschlitze
(41) erstrecken. Auf dem Rüttelrost (31) liegen mit der Öffnung
nach unten Geschirrteile (20) sowie (nicht sichtbare) Besteckteile
(32) auf, die auf ihrer Strecke zum unteren Ende des Rüttelrostes
durch Längsschlitze hindurchfallen und auf eine darunter
angeordnete seitlich abgeschrägte Rutsche (14) auftreffen, von der
sie in eine Längsrinne (48) der Wasserwanne (34) fallen und auf
ein unterhalb der Wasseroberfläche angeordnetes Besteckförderband
(42) auftreffen. Mit 44 ist im übrigen der Wasserspiegel der
Wasserwanne (34) bezeichnet. Der Besteckförderer besteht aus
einem ersten horizontalen Unterwasser-Förderer (42) und einem
zweiten, nach vorne ansteigenden Hebeförderer (53). Mitnehmer
(43) beziehungsweise (17) fördern die Besteckteile in Pfeilrich
tung, wobei diese am oberen Ende des zweiten Besteckförderers
(17) auf eine Spülmaschinen-Förderbahn (22) auftreffen, wo sie in
Pfeilrichtung der Spülmaschine (12) zugeführt werden. Die
Besteckbahn (22) ist dabei neben der breiteren Geschirr-Förder
bahn (52) angeordnet.
Im Endbereich des horizontalen Besteckförderers (42) sowie im
Anfangsbereich des Hebe-Besteckförderers (53) sind Unterwasser-
Besteck-Spüldüsen (66) beziehungsweise (67) angeordnet.
Unterhalb des Zufuhrförderers (23) ist im übrigen noch eine
weitere zur Förderung schräg gestellte Rutsche (47) angeordnet,
auf welche die durch die Blasdüsen (36) seitlich weggeblasenen
Leichtabfälle wie Papier auftreffen und in die Rinne der darunter
liegenden Wasserwanne (34) geführt werden, wo sie in der Regel
schwimmen und durch einen (in Fig. 1 nicht sichtbaren)
Wasserüberlauf (49) seitlich weggeführt werden.
Seitlich zum Rüttelrost (31) sind untere Spüldüsen (54) und obere
Spüldüsen (57) vorgesehen, die für ein zusätzliches Vorspülen von
Geschirrteilen und Besteckteilen vor dem Durchfallen durch den
Gitterrost sorgen.
Oberhalb des Rüttelrostes (31) ist ein in Transportrichtung
bewegtes Förderband (45) mit versetzt angeordneten biegsamen und
schmalen Ausrichtbändern (46) vorgesehen, wobei sich die
Bewegungsrichtung auf die Unterseite des Förderbandes (45)
bezieht.
Das Ende der Abräumanlage und der Überführungsbereich in die
Spülmaschine (12) ist im übrigen durch eine Grenzlinie gekenn
zeichnet.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt C-D der Abräumanlage gemäß Fig. 1
in schematischer Darstellung. Ganz oben ist der Tablettförderer
(28) in Form von zwei parallel gegenüber angeordneten und auf
(nicht gezeigten) Rollen laufenden Bandriemen dargestellt, auf
denen das umgewendete Leertablett (29) aufliegt. Darunter ist das
Ausricht-Förderband (45) mit daran angeordneten flexiblen
Ausrichtbändern (46) gezeigt, das beinahe die Leisten (65) des
Rüttelrostes (31) berührt. Darunter ist eine zur Seite geneigte
Rutsche (14) für Besteckteile angeordnet. Darunter ist der
Zufuhrförderer (23) für die benutzten Speisetabletts (21) darge
stellt, wobei das Tablett sowie Besteck und insbesondere
Geschirrteile durch stangenartige Niederhalter (40) niedergehalten
werden, damit diese Teile nicht aufgrund der Vorspüleinrichtung
(37) in Form von im wesentlichen senkrechten Blasdüsen oder in
der Regel Wasserspüldüsen weggeschwemmt werden. Unterhalb und
gegenüber der vorher beschriebenen Rutsche (14) versetzt ist eine
weitere Rutsche (47) vorgesehen, welche die von der Rutsche (14)
herunterfallenden Teile weiter in die Längsrinne (48) der
Wasserwanne (34) lenkt.
Unterhalb dieser Rutsche (47) ist eine weitere Rutsche (62)
vorgesehen, welche die durch die Vorspüleinrichtung (37) hoch
und zur Seite gewirbelten beziehungsweise gespülten Teile
ebenfalls in die Längsrinne (48) einführt. Gegenüber ist ein
weiteres schräges Leitblech (63) zur Längsrinne (48) ausgerichtet.
Die schweren Besteckteile bleiben in der Längsrinne (48) auf dem
Besteckförderer (42) liegen und werden weitertransportiert.
Dagegen schwimmen Leichtabfälle (35) wie Papier etc. auf der
Wasseroberfläche der Längsrinne (48) und werden über einen
senkrecht zur Längsrinne (48) angeordneten Wasserüberlauf (49)
in ein niedrigeres Becken (64) geleitet und dort abgeführt bezie
hungsweise nach Filterung erneut der Wasserwanne zugeführt.
Fig. 3 zeigt die Draufsicht auf die Wasserwanne beziehungsweise
die Längsrinne (48) mit erstem horizontalem Besteckförderer (42)
und zweitem, zur Geschirrspülmaschine (12) ansteigenden Besteck
förderer (53), sowie den Wasserüberlauf (49) und das Abführ-Was
serbecken (64) für Leichtabfälle, Speisereste etc. Davor ist der
Zufuhr-Förderer (23) mit darauf befindlichen benutzten Speisetab
letts (21) und darüber angeordneten Stangen (40) des Niederhal
ters (38) gezeigt. Darüberhinaus sind nach unten gerichtete
Spüldüsen (37) gezeigt, die an entsprechenden zwei Querträgern
angeordnet sind.
Fig. 4 zeigt eine Draufsicht auf den Rüttelrost (31), der
gegenüber der Rutsche (30), die an die Wendetrommel (24)
anschließt, verbreitert ist, um sich an die Abmessungen der
Spülmaschine (12) anzupassen. An der hinteren Seite ist im
übrigen die Besteck-Spülbahn (22) gezeigt. Im übrigen sind
gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen und es sind
unter anderem die Seitenwände (61), die Längsschlitze (41) und
die die Schlitze bildenden Rostleisten (65) zu sehen. Desgleichen
sind Spüldüsen (54) und (55) gemäß Seitenansicht von Fig. 1 zu
sehen.
Claims (10)
1. Abräumanlage für benutzte Speisetabletts (21) zur Zufuhr an
eine Spülmaschine (12), bestehend aus
- a) einem Zufuhrförderer (23) für die benutzten Speisetabletts (21),
- b) einer Wendeeinrichtung, vorzugsweise in Form einer drehbaren angetriebenen Wendetrommel (24) mit am Umfang angeordneten Mitnehmern (25) und einer Führungseinrichtung (26) für die Speisetabletts (21),
- c) einem Tablettförderer (27, 28) für die gewendeten Leertabletts (29),
- d) einem Geschirr- und Besteckförderer (30, 31) für die aus den gewendeten Speisetabletts (29) fallenden Geschirrteile (20), Besteckteile (32), Abfallteile (33) und Speisereste (56),
- e) einer unten angeordneten Wasserwanne (34) zur Aufnahme und zum Abtransport von Leichtabfällen (35), gekennzeichnet durch
- f) Entfernungs- und Abführeinrichtungen (36) für Leicht abfälle wie Papier (35) und Speisereste (34),
- g) Vorspüleinrichtungen (37; 38-40; 53; 54; 57) für Geschirr teile (20) und Besteckteile (32),
- h) einen Geschirr- und Besteckförderer in Form eines in Förderrichtung geneigten Rüttelrostes (31) mit derartigen Längsschlitzen (41), daß lediglich Besteckteile (32) und gegebenenfalls restliche Abfallteile hindurchfallen,
- i) einen Besteckförderer (42) mit Mitnehmern (43) innerhalb der Wasserwanne (34) und unterhalb des Wasserspiegels (44), auf den die Besteckteile (32) auffallen und zur Spülmaschine (12) abtransportiert werden.
2. Anlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein über dem
Rüttelrost (31) angeordnetes, in Transportrichtung bewegtes
Förderband (45) mit versetzt angeordneten biegsamen und
schmalen Ausrichtbändern (46), die über den Rüttelrost (31)
hinwegstreifen und Besteckteile (32) und gegebenenfalls
restliche Abfallteile und dergleichen in Richtung der Längs
schlitze (41) des Rüttelrostes (31) ausrichten.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine
schräg zur Förderrichtung geneigte Rutsche (47), auf die
Besteckteile (32), Abfallteile und dergleichen auffallen und zu
einer Längsrinne (48) der Wasserwanne (34) gelenkt werden,
in welcher der Besteckförderer (42) angeordnet ist, wobei
Leichtabfälle (35) und Abfallteile durch einen Wasserüberlauf
(49) und eine installierte Wasserströmung quer zur Förder
richtung des Besteckförderers (42) abgeführt werden.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet
durch eine Rüttelvorrichtung (50) für den Rüttelrost (31), der
seitlich verschiebbar an seitlichen elastischen Bändern
befestigt ist und an dieser Seite zeitweise über eine
Motorsteuerung und Nocken oder dergleichen angestoßen wird.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Tablettförderer (28) in eine obere Spülbahn
(51) für Leertabletts (29), der darunter angeordnete Rüttel
rost (31) mit den Geschirrteilen (20), Gläsern und dergleichen
in eine untere Spülbahn (52), und daß der Besteckförderer
(42), vorzugsweise über einen Hebeförderer (53), in eine
seitliche Spülbahn (22) einer einheitlichen Spülmaschine (12)
geführt werden.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet
durch eine Entfernungseinrichtung (36) für Leichtabfälle (35)
in Form von oberhalb der zugeführten benutzten Speisetabletts
(21) angeordneten horizontalen Blasdüsen, wobei Papier und
dergleichen hoch- und zur Seite gewirbelt werden und in die
darunter angeordnete Wasserwanne (34) fallen.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet
durch eine erste Vorspüleinrichtung (37) für Leichtabfälle und
Speisereste in Form von von oben auf die zugeführten
benutzten Speisetabletts (21) gerichteten senkrechten oder
schrägen Spüldüsen hoher Intensität zum Hochwirbeln und
seitlichen Herauswirbeln von Papier, sonstigen Leichtabfällen
(35), Speiseresten (56) und dergleichen, die anschließend in
die darunter angeordnete Wasserwanne (34) fallen,
wobei Tabletts (21, 29), Geschirrteile (20) und Besteckteile
(32) durch nach oben nachgiebige Niederhalter (38) festge
halten sind, vorzugsweise durch mehrere nebeneinander
liegende und in Förderrichtung ausgerichtete relativ schwere
Stangen (40), die nach oben verschiebbar gelagert sind,
wobei die Stangen am eingangsseitigen Ende der Speisetabletts
(21) abgeschrägt sind und wobei mehrere derartige Niederhal
ter (38) hintereinander angeordnet sein können.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet
durch eine zweite Vorspüleinrichtung in Form von unterhalb
und oberhalb des Rüttelrostes (31) angeordneten Düsen (54,
57) zur Vorreinigung der umgekehrt auf dem Rüttelrost (31)
aufliegenden Geschirrteile (20), Besteckteile (32) und derglei
chen durch die Längsschlitze (41) des Rüttelrostes hindurch.
9. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet
durch eine dritte Vorspüleinrichtung in Form von im
wesentlichen horizontalen und achsparallelen Düsen (55)
innerhalb der Wendetrommel (24) und im Bereich der
Mitnehmer (25).
10. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet
durch erste Unterwasser-Besteck-Spüldüsen am Endabschnitt
des horizontalen Besteckförderers (42) und durch zweite
Besteck-Spüldüsen am Anfangsabschnitt des Hebe-Besteckförde
rers (53), wobei die Spüldüsen auf den Besteckbereich der
Förderer gerichtet sind.
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