DE3715042A1 - Rotationsmaehwerk - Google Patents
RotationsmaehwerkInfo
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- A01D34/01—Mowers; Mowing apparatus of harvesters characterised by features relating to the type of cutting apparatus
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rotationsmähwerk nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Rotationsmähwerke dieser Gattung sind in einer Vielzahl von
Ausführungsformen bekannt.
Zur Veränderung der Mähhöhe sind verschiedene Ausführungs
formen bekannt geworden, bei denen der Stützteller gegen
über dem Mähteller verstellbar ausgebildet ist.
Es ist auch eine Ausführungsform bekannt geworden, bei der
die Mähhöhenverstellung durch einen Mähteller erreicht wird,
dessen Rand nicht oben ausgebildet ist, sondern für jedes
Messer einen gegen die Drehrichtung der Mähtrommel gesehen
flach ansteigenden Rand aufweist, an dem mehrere Messerbe
festigungen vorgesehen sind und einen daran anschließenden
steil abfallenden Rand besitzt, an den sich ein flach an
steigender Rand für das benachbarte Messer anschließt.
Vorteilhaft an der ersten Ausführungsform ist die zentrale
Verstellung der Mähhöhe eines Mähtellers; nachteilig ist
aber die veränderliche Breite des Spaltes zwischen Stütz
teller und Mähteller, wodurch Fremdkörper in den Zwischen
raum gelangen können und nicht selbsttätig entfernt werden.
Die zweite Ausführungsform weist den Vorteil auf, daß der
Aufwand für die Veränderung der Mähhöhe sehr gering gehalten
ist.
Nachteilig ist aber, daß durch den ungleichmäßig verlaufen
den Rand des Mähtellers bei den angewandten Drehzahlen eine
Ventilatorwirkung entsteht, wodurch besonders bei niedrigem
Gras dieses zurückgebogen wird und dadurch ungleichmäßig ge
mäht wird.
Darüberhinaus ergibt der Verlauf der Fahne des Mähtellers
eine wechselnde Spaltbreite, bei der Fremdkörper an dem
steil abfallenden Rand festgehalten und nicht selbsttätig
ausgeworfen werden.
Die Erfindung hat das Ziel, ein Mähwerk der eingangs genann
ten Gattung zu schaffen, bei dem die Verstellung der Mähhöhe
in einfacher Weise geschehen kann, ohne die beschriebenen
Nachteile aufzuweisen.
Dies ist durch die Anwendung der Merkmale des kennzeichnen
den Teiles des Anspruches 1 auf ein gattungsgemäßes Rotations
mähwerk möglich.
Durch die regelmäßige Ausbildung und Verteilung der flach
ansteigenden und abfallenden Bereiche gleicher Länge und
durch die Anwendung von Messerhalterungen, die verstellbar
gelagert sind, sowie durch die Anordnung von Raststellen
entsprechend den vorgesehenen Mähhöheneinstellungen ergibt
sich sowohl die Möglichkeit einer Einzelverstellung der
Messer als auch einer Zentralverstellung, wobei der Spalt
verlauf zwischen Mähteller und Stützteller unverändert
bleibt. Die flach ansteigenden und abfallenden Bereiche
gleicher Länge der Fahne des Mähtellers ergeben eine ge
ringere Neigung Fremdkörper aufzunehmen und eine geringere
Wirbelbildung der abströmenden Luft.
Die Anordnung der Messer in den, in Drehrichtung der Mäh
trommel gesehen, abfallenden Bereichen der Fahne verringert
den Einfluß der Ventilatorwirkung auf den Mähvorgang und
verbessert die Aufnahme des Erntegutes auf dem Mähteller,
wodurch eine wirksame Förderung und aufgelockerte Ablage
hinter den Mähtrommeln erzielt wird.
Die Unteransprüche betreffen besonders vorteilhafte Ausge
staltungen der Erfindung.
Zur feinstufigen Verstellung der Mähhöhe ist es vorteilhaft
mehrere Raststellen für die Messerhalterungen im flach an
steigenden Bereich vorzusehen.
Zur einfachen Verstellung der Mähhöhe ist die Anordnung von
Messerhalterungen vorteilhaft, die von einer Raststelle zu
einer anderen bewegbar sind.
Besonders einfach wird die Anordnung einer Messerhalterung,
die an einer Zentralverstellung befestigt, oder an dem Mäh
teller gelagert ist und mit einer Federzunge, die einen
Schwenkbolzen für das Messer aufweist, versehen ist, der
mit seinem Oberteil in eine als Ausdellung ausgebildete
Raststelle einrastet.
Eine besonders zuverlässige Anordnung ergibt sich bei Be
festigung der Federzungen der Messerhalterungen an einem
Verstellring einer Zentralverstellung, der drehbar gelagert
ist, wobei die Lagerung für eine zuverlässige Funktion als
Bettung in einem Lagerklotz ausgebildet ist.
Eine sehr einfache Ausführungsform ergibt sich durch die An
wendung eines Ringes mit Ansätzen, die mit den Federzungen
fest verbunden oder mit diesen einteilig ausgeführt sind,
wobei sich eine sehr einfache, zuverlässige Lagerung ergibt,
wenn eine Lagerringplatte verwendet wird.
Die Verstellbarkeit wird dabei durch die Anwendung von Ein
sätzen oder Beschichtungen besonders geringer Reibung und
hoher Verschleißfestigkeit verbessert.
Bei der Lagerung jeder Messerhalterung einzeln sind die An
forderungen an die Einstellung der weiteren Messerhalterungen
nicht so groß, so daß Ungenauigkeiten in Kauf genommen werden
können.
Besonders vorteilhaft ist dabei die Anwendung eines Ringes
für jede Federzunge einer Messerhalterung, die übereinander
koaxial zur Drehachse des Mähtellers angeordnet sind und
ebenfalls von einer Lagerringplatte gehalten sind.
Eine besonders einfache Möglichkeit die richtige Verrastung
einer Messerhalterung in einer Raststelle zu überprüfen
besteht in der Herstellung einer mittigen Bohrung an einer
Ausdellung.
Besonders vereinfacht wird die Verstellung der Messerhal
terung mittels eines Verstellhebels.
An Hand der Zeichnung werden Ausführungsbeispiele der Erfin
dung beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Rotationsmähwerk in Fahrtrichtung gesehen,
ohne Tragwerk, schematisch,
Fig. 2 den unteren Abschnitt einer Mähtrommel des Ro
tationsmähwerkes in Seitenansicht, schematisch,
Fig. 3 den unteren Abschnitt der Mähtrommel nach Fig. 2
in Draufsicht, abgerissen, schematisch,
Fig. 4 den unteren Abschnitt der Mähtrommel nach Fig. 3
geschnitten nach A-A, schematisch,
Fig. 5 den unteren Abschnitt einer Mähtrommel nach Fig. 3
in einer anderen Ausführungsform, in Draufsicht,
abgerissen, schematisch und
Fig. 6 den unteren Abschnitt der Mähtrommel nach Fig. 5
geschnitten nach B-B, schematisch.
Das in Fig. 1 dargestellte Rotationsmähwerk besitzt zwei in
Fahrtrichtung gesehen im Abstand nebeneinander angeordnete,
zylindrische Mähtrommeln 1, 1′, an deren unteren Enden Mäh
teller 2, 2′ befestigt sind und um nahezu lotrechte, zueinan
der parallele Drehachsen 6, 6′ über Antriebswellen von einem
Getriebe gegensinnig und mit hoher Drehzahl antreibbar sind,
das oberhalb der Mähtrommeln 1, 1′ in einem, an einem Tragarm
angelenkten Tragrahmen 4 angeordnet ist und von einem Zapf
wellenanschluß 5 her antreibbar ist.
Die Mähtrommeln 1, 1′ sind über Stützteller 3, 3′ auf dem
Boden abgestützt, die an den Antriebswellen der Mähtrommeln
1, 1′ drehbar gelagert sind und jeweils einen Spalt 12 zu
den Mähtellern 2, 2′ freilassen, durch den die Schlagmesser
7 nach außen ragen.
Wie in Fig. 2 und 3 zu sehen ist, sind am Außenrand 15 der
Fahne 13 an der Unterseite drei Messerhalterungen 11 regel
mäßig verteilt angeordnet, die mit je einem Schwenkbolzen
10 versehen sind, um dessen Schwenkachse 8 Schlagmesser 7
verschwenkbar gelagert sind, wobei die Schlagmesser 7 der
benachbarten Mähteller 2, 2′ zueinander auf Lücke gestellt
sind und den Zwischenraum zwischen den Außenrändern 15 der
Fahnen 13 der Mähteller 2, 2′ überstreichen.
Die Fahne 13 weist für jede Messerhalterung 11 eines
Schlagmessers 7 eine tiefste Stelle 17 und eine in Dreh
richtung 9 danach liegende höchste Stelle 16 auf, mit einem
in Drehrichtung 9 ansteigenden Bereich 18 dazwischen. In
Drehrichtung 9 folgt die tiefste Stelle 17 der benachbar
ten Messerhalterung 11 mit einem abfallenden Bereich 19
der Fahne 13 dazwischen. Ansteigende Bereiche 18 und ab
fallende Bereiche 19 besitzen die gleiche Länge 20 zwischen
den in regelmäßigen Abständen über den Umfang der Fahne 13
verteilten tiefsten und höchsten Raststellen 17 und 16.
Der axiale Abstand 21 der tiefsten und der höchsten Stelle
17 und 16 jeder Messerhalterung 11 eines Schlagmessers 7
entspricht dem vorgesehenen Unterschied zwischen niedrigster
und größter Mähhöhe. In dem ansteigenden Bereich 18 sind je
weils drei Raststellen 23 zusätzlich zu den Raststellen an
der tiefsten und der höchsten Stelle 17 und 16 für die
Messerhalterung 11 jedes Schlagmessers 7 vorgesehen.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, wie jede Messerhalterung 11 aus
einer Federzunge 24 besteht, die unterhalb des Spiegels 14
und der Fahne 13 des Mähtellers 2 angeordnet ist und auf
einem, unterhalb der Mähtrommel 2 liegenden Bereich, ange
ordneten und mit mehreren Lagerungen 25 verdrehbar gelager
ten Verstellring 26 an dessen Unterseite mit zwei Schrauben
35 verschraubt ist und die an ihrem äußeren Ende den
Schwenkbolzen 10 eines Schlagmessers 7 trägt.
Jeder Schwenkbolzen 10 ist mit einem Kugelkopf 27 versehen,
der in eine Ausdellung 28 einer Raststelle 16, 17 oder 23,
in die Fahne 13 des Mähtellers 2, 2′ eingearbeitet ist
unter der Federkraft der Federzunge 24 einrastbar ist.
Die Ausdellung 28 ist mit einer Bohrung 29 für die Anzeige
der erfolgten Einstellung versehen.
Der Verstellring 26 besteht aus einem verschleißfesten
Kunststoff und weist einen quadratischen Querschnitt auf.
Die Lagerung 25 besteht aus einem Lagerklotz 30, der an
der nach außen gerichteten Fläche ein Lagerbett 31 einge
arbeitet hat, in dem der Verstellring 26 verschiebbar ge
lagert ist. Die Lagerungen 25 sind über den Umfang des Ver
stellringes 26 gleichmäßig verteilt angeordnet.
Der Lagerklotz 30 ist mit Schrauben 35 und einer
Gegenplatte 33 an der Unterseite des Spiegels 14 des Mäh
tellers 2 verschraubt, wobei die äußeren Schrauben
mit Distanzhülsen 34 versehen sind.
Wie in Fig. 5 und 6 dargestellt ist, können die Messerhal
terungen 11 jeweils aus einem Ring 36 gebildet sein, an den
sich eine Federzunge 24 anschließt und wie im dargestellten
Fall an einen nach unten abgekröpften Ansatz 37 angenietet
ist.
Die Ringe 36 der Messerhalterungen 11 liegen übereinander
in einer Bettung 38, die von einer Lagerringplatte 39 aus
gespart ist und sind jeder für sich verdrehbar gelagert
(nicht dargestellt).
In Fig. 6 ist ein Ausführungsbeispiel mit Zentralver
stellung wiedergegeben, bei dem ein Ring 36 vorgesehen ist,
der für jede Messerhalterung 11 einen Ansatz 37 aufweist,
an dem eine Federzunge 24 befestigt ist. Der Ring 36 ist
in einer Bettung 38 verdrehbar gelagert, die von einer
Aussparung in einer Lagerringplatte 39 und von der Unter
seite des Spiegels 14 des Mähtellers 2 gebildet ist. Die
Lagerringplatte 39 ist ringförmig ausgebildet und mit
mehreren Schrauben 41 mit dem Mähteller 2 verschraubt. Der
Ring 36 ruht auf einem Ringeinsatz in der Bettung 38, der
aus einem verschleißfesten, reibungsarmen Kunststoff her
gestellt ist.
Zur Einstellung der Mähhöhe werden die Messerhalterungen 11
bei den Anordnungen nach Fig. 2, 3 und 6 durch Herabdrücken
einer Federzunge 24 aus einer eingestellten Raststelle
mittels eines Verstellhebels (nicht dargestellt) ausgerastet
und durch Verdrehen des Verstellringes 26 oder des Ringes
36 der Zentralverstellung bis zur gewünschten Raststelle
für die neue Mähhöhe und Wiedereinrasten des Schwenkbolzens
10 mit dem Kugelkopf 27 in die entsprechende Ausdellung 28
verstellt, wobei alle übrigen Messerhalterungen 11 in die
neuen Raststellen einrasten. Im Falle einer Einzelver
stellung wie sie in Fig. 5 wiedergegeben ist, wird durch
Entrasten jeder einzelnen Federzunge 24 und durch Verdrehen
jedes Ringes 36 in die gewünschte neue Stellung und Wieder
einrasten in die neue Raststelle verstellt.
Die Anordnung der Raststellen 23 in den ansteigenden Be
reichen 18 zwischen den tiefsten und höchsten Stellen 17
und 16 ermöglicht den Schlagmessern 7 das Abschneiden
währenddessen die Blaswirkung des Mähtellers 2 stark herab
gesetzt ist und erleichtert überdies das Aufnehmen des ge
mähten Erntegutes auf Fahne 13 und Spiegel 14 des Mäh
tellers 2 und damit eine wirksame Beschleunigung und Weiter
beförderung hinter das Mähwerk, wenn das Erntegut dort ab
geworfen wird.
Der abwechselnd bis zu verhältnismäßig großer Breite sich
regelmäßig erweiternde und verengende Spalt 12 zwischen der
Fahne 13 des Mähtellers 2 und dem Stützteller 3 sorgt für
Entfernung von eingedrungenen Fremdkörpern durch die Be
schleunigung des rasch umlaufenden Mähtellers 2 und dessen
ansteigende und abfallende Bereiche 18 und 19.
Die Verstellung der Messerhalterungen 11 geschieht in ein
facher Weise mittels eines Verstellhebels (nicht dargestellt)
der über eine Federzunge 24 geschoben wird und durch Herab
drücken die Messerhalterung 11 entrastet und durch seitliche
Anschläge das Verdrehen der Federzungen 24 zu einer anderen
Raststelle 23 gestattet.
- Legende:
1, 1′ Mähtrommel
2, 2′ Mähteller
3, 3′ Stützteller
4 Tragrahmen
5 Zapfwellenanschluß
6, 6′ Drehachse
7 Schlagmesser
8 Schwenkachse
9 Drehrichtung der Mähtrommel 1
10 Schwenkbolzen des Schlagmessers 7
11 Messerhalterung
12 Spalt zwischen Mähteller 2 und Stützteller 3
13 Fahne des Mähtellers 2
14 Spiegel des Mähtellers 2
15 Außenrand der Fahne 13
16 höchste Stelle der Fahne 13
17 tiefste Stelle der Fahne 13
18 ansteigender Bereich der Fahne 13
19 abfallender Bereich der Fahne 13
20 Länge der Bereiche 18 oder 19
21 axialer Abstand der Stellen 16 und 17
22
23 Raststelle
24 Federzunge der Messerhalterung 11
25 Lagerung des Verstellringes 26
26 Verstellring
27 Kugelkopf
28 Ausdellung der Fahne 13
29 Bohrung an der Ausdellung 28
30 Lagerklotz
31 Lagerbett des Lagerklotzes 30
32
33 Gegenplatte
34 Distanzhülse
35 Schraube
36 Ring für die Messerhalterung 11
37 Ansatz für die Federzunge 24
38 Bettung des Ringes 36
39 Lagerringplatte
40 Ringeinsatz
41 Schraube der Lagerringplatte
Claims (13)
1. Rotationsmähwerk mit paarweise zusammenarbeitenden, um
parallele, aufrechte Drehachsen von einem obenliegenden,
in einem Tragrahmen angeordneten Getriebe her über Antriebs
wellen gegensinnig, mit hoher Drehzahl, antreibbaren Mäh
trommeln, an deren unteren Enden je ein kreisrunder Mäh
teller befestigt ist, an dessen Fahne, am Außenrand
wenigstens zwei Messerhalterungen regelmäßig verteilt an
geordnet sind, in denen an Schwenkbolzen je ein Schlag
messer gelagert ist, deren Schwenkachsen wenigstens etwa
parallel zur Drehachse der Mähtrommel ausgerichtet sind,
wobei an der Antriebswelle der Mähtrommel ein Stützteller
drehbar gelagert die Mähtrommel auf dem Boden abstützt,
der unterhalb des Mähtellers wenigstens einen Spalt für
die Schlagmesser bildend , angeordnet ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Mähteller (2) am Außenrand (15) der
Fahne (13) für jedes angebrachte Schlagmesser (7) mit einer
in Bezug zur Drehachse (6) höchsten Stelle (16) und einer
tiefsten Stelle (17) mit einem dazwischenliegenden, in
Drehrichtung (9) gesehen, flach abfallenden Bereich (19)
und von der tiefsten Stelle (17) bis zu der höchsten Stelle
(16) für das benachbarte Schlagmesser (7) mit einem da
zwischenliegenden, in Drehrichtung (9) gesehen, flach an
steigendenen Bereich (18) ausgebildet ist, wobei beide
Bereiche (18, 19) im wesentlichen gleiche Längen (20) auf
weisen und ihr axialer Abstand (21) zwischen der höchsten
Stelle (16) und der tiefsten Stelle (17) wenigstens dem
vorgesehenen größtmöglichen Mähhöhenunterschied entspricht
und jedes Schlagmesser (7) mit seiner Messerhalterung (11)
an einer von wenigstens zwei Raststellen (23) der höchsten
Stelle (16) der tiefsten Stelle (17) oder des dazwischen
liegenden ansteigenden Bereiches (18) festlegbar ist.
2. Rotationsmähwerk nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß in dem zwischen der höchsten Stelle (16)
und der tiefsten Stelle (17) liegenden ansteigenden Bereich
(18) der Fahne (13) eines Mähtellers (2, 2′) mehrere Rast
stellen (23), vorzugsweise unmittelbar nebeneinanderliegend,
angebracht sind.
3. Rotationsmähwerk nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerhalterungen
(11) mit einer Zentralverstellung fest verbunden sind und
beim Verdrehen derselben oder einer der Messerhalterungen
(11) von einer Raststelle (23) zu einer anderen Raststelle
(23) ebenfalls in eine Raststelle (23) gleicher Mähhöhe ver
stellt werden.
4. Rotationsmähwerk nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerhalterungen
(11) einzeln am Mähteller (2, 2′) gelagert sind und einzeln
von einer Raststelle (23) zu einer anderen Raststelle (23)
verstellbar sind.
5. Rotationsmähwerk nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerhalterung
(11) aus einer Federzunge (24) besteht, die an ihrem inneren
Ende an einer Zentralverstellung befestigt oder am Mähteller
(2, 2′) gelagert ist und an ihrem äußeren Ende mit einem
Schwenkbolzen (10) versehen ist, der als Lagerung für ein
Schlagmesser (7) dient, deren Oberteil in die Ausdellung
(28) einrastbar ist und vorzugsweise als Kugelkopf (27) aus
gebildet ist und von der Federkraft der Federzunge (24) ein
gerastet gehalten ist.
6. Rotationsmähwerk nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerhalterungen
(11) an einem Verstellring (26) befestigt sind, der vorzugs
weise quadratischen Querschnitt aufweist und der an der Un
terseite des Spiegels (14) des Mähtellers (2, 2′) in dort
befestigten Lagerungen (25) verdrehbar geführt ist.
7. Rotationsmähwerk nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Lagerung (25) einen Lagerklotz (30)
umfaßt, in den ein Lagerbett (31) für den Verstellring (26)
eingearbeitet ist.
8. Rotationsmähwerk nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federzungen (24)
der Messerhalterungen (11) an Ansätzen (37) eines Ringes
(36) für die Zentralverstellung befestigt sind oder mit
diesem einstückig ausgebildet sind.
9. Rotationsmähwerk nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ring (36) in der Bettung (38), die
in einer Lagerringplatte (39) eingearbeitet ist, drehbar
gelagert ist, die koaxial zur Drehachse (6, 6′) des Mäh
tellers (2, 2′) an der Unterseite desselben befestigt ist.
10. Rotationsmähwerk nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lagerringplatte (39) mit einem Ring
einsatz (40) versehen ist, der aus einem verschleißfesten
Kunststoff geringer Reibung besteht.
11. Rotationsmähwerk nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federzungen (24)
jeder Messerhalterung (11)an dem Ansatz (37) eines eigenen
Ringes (36) befestigt sind oder mit diesem einstückig aus
gebildet sind und die Ringe (36) der Messerhalterungen (11)
übereinander in einer Bettung (38) einer Lagerringplatte
(39) voneinander unabhängig verdrehbar gelagert sind.
12. Rotationsmähwerk nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausdellun
gen (28) der Fahne (13) mit je einer Bohrung (29) für die
Anzeige des ordnungsgemäßen Verrastens der Messerhalterun
gen (11) versehen sind.
13. Rotationsmähwerk nach einem oder mehreren der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung
der Messerhalterungen (11) mittels eines Verstellhebels
erfolgt, der über eine Federzunge (24) geschoben und ein
gehängt wird und durch Herabdrücken des Hebels mitsamt der
Federzunge (24) die Messerhalterung (11) entrastet.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873715042 DE3715042A1 (de) | 1987-05-06 | 1987-05-06 | Rotationsmaehwerk |
| AT100788A AT392869B (de) | 1987-05-06 | 1988-04-20 | Rotationsmaehwerk |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873715042 DE3715042A1 (de) | 1987-05-06 | 1987-05-06 | Rotationsmaehwerk |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3715042A1 true DE3715042A1 (de) | 1988-11-17 |
Family
ID=6326931
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873715042 Withdrawn DE3715042A1 (de) | 1987-05-06 | 1987-05-06 | Rotationsmaehwerk |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT392869B (de) |
| DE (1) | DE3715042A1 (de) |
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| NL8105634A (nl) * | 1981-12-15 | 1983-07-01 | Zweegers P | Inrichting voor het maaien van gewas. |
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1987
- 1987-05-06 DE DE19873715042 patent/DE3715042A1/de not_active Withdrawn
-
1988
- 1988-04-20 AT AT100788A patent/AT392869B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ALOIS POETTINGER LANDMASCHINEN GMBH, 8910 LANDSBER |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |