DE3714959A1 - Trenneinrichtung fuer hochstromschienen - Google Patents
Trenneinrichtung fuer hochstromschienenInfo
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- Breakers (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Trenneinrichtung für
Hochstromschienen, bei der sich die Hochstromschienen zumindest
teilweise gegenüberstehen, mit einem zwischen den Hochstrom
schienen einschiebbaren Steckkontakt, der auf den den
Hochstromschienen zugewandten Flächen Kontaktlamellen aufweist,
die einen isoliert angeordneten Meldeschalter enthält, an den
der Steckkontakt in seiner vorgesehenen Endlage mit einer ihm
zugewandten Fläche zur Anlage gelangt und dadurch den
Meldeschalter durch Überwindung des Betätigungsweges beim
Einschieben in eine bestimmte Schaltstellung bringt, wobei
der Steckkontakt durch ein Isolierteil gegen den Meldeschalter
isoliert ist.
Eine Trenneinrichtung für Hochstromschienen ist aus einer
Veröffentlichung der Firma Multi-Contact AG, Basel, erschienen
als Sonderdruck aus "Technische Rundschau" 36 und 43, 1975,
Bild 9 auf Seite 3, bekannt.
Bei dieser bekannten Trenneinrichtung für Hochsstromschienen
stehen sich diese in bestimmtem Abstand gegenüber und
überdecken sich teilweise. Im Überdeckungsbereich wird durch
nicht näher dargestellte Befestigungselemente ein Zwischenraum
gebildet, in den ein Steckkontakt einschiebbar ist. Die
Hochstromschienen sind mittels Befestigungselementen an
geeigneten, dafür vorgesehenen Trägern befestigt. Die den
Hochstromschienen zugewandten Flächen des mit einem Handgriff
versehenen Steckkontaktes weisen Kontaktlamellen auf, die unter
Gewährleistung einer ausreichenden Kontaktfläche beim
Einschieben des Steckkontaktes einfedern und für den notwen
digen Kontaktdruck zwischen Steckkontakt und Hochstromschienen
sorgen. Der Stromfluß erfolgt von der einen Hochstromschiene
über den Steckkontakt zur anderen Hochstromschiene.
Es ist üblich, daß die bekannte Trenneinrichtung für Hochstrom
schienen einen isoliert angeordneten Meldeschalter enthält.
Dieser wird bei vollständigem, korrekten Einschieben des
Steckkontaktes durch Überwindung des Betätigungsweges in eine
bestimmte Schaltstellung gebracht und meldet dadurch, daß der
Steckkontakt vollständig eingeschoben ist und somit der volle
Querschnitt des Steckkontaktes für die Stromübertragung zur
Verfügung steht. Um den Hochstrom führenden Steckkontakt vom
Meldeschalter zu isolieren, ist es üblich, die dem Melde
schalter zugewandte Fläche des Steckkontaktes mit einem
Isolierteil zu versehen. Eine unzulässige Erwärmung der
Trenneinrichtung, insbesondere des einschiebbaren Steck
kontaktes, wird durch die bei der bekannten Trenneinrichtung
vorgesehene Meldung der korrekten Endlage des Steckkontaktes
nicht erfaßt. Eine unzulässige Erwärmung tritt z. B. dann auf,
wenn die Übergangswiderstände zwischen Hochstromschienen und
Steckkontakt infolge Verschmutzung der Kontaktlamellen oder
nachlassenden Kontaktdruckes zu groß sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
wenig aufwendige Einrichtung zur Meldung einer unzulässig
hohen Erwärmung von Trenneinrichtungen für Hochstromschienen
der eingangs beschriebenen Art zu schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer Trenneinrichtung für
Hochstromschienen der eingangs beschriebenen Art gemäß der
Erfindung an dem Steckkontakt an der dem Meldeschalter
zugewandten Fläche ein Anlageteil aus bei niedriger Temperatur
schmelzendem Material angebracht, dessen Schmelzpunkt oberhalb
der normalen Betriebstemperatur und unterhalb der zulässigen
Grenztemperatur der Trenneinrichtung liegt, und das Anlageteil
ragt über diese Fläche in Richtung auf den Meldeschalter um
eine Höhe hinaus, die zumindest dem Betätigungsweg des
Meldeschalters entspricht, und das Anliegen des Steckkontaktes
am Meldeschalter erfolgt nur über das Anlageteil und das
Isolierteil. Dadurch ist zwischen dem in seiner Endlage
befindlichen Steckkontakt und dem diese Endlage anzeigenden
Meldeschalter ein temperaturempfindliches Glied geschaltet.
Wird nun die normale Betriebstemperatur der Trenneinrichtung,
insbesondere die des Steckkontaktes, die jedoch noch unterhalb
der zulässigen Grenztemperatur liegt, überschritten, schmilzt
das Anlageteil und gibt dabei an der dem Meldeschalter
zugewandten Fläche des Steckkontaktes einen zumindest dem
Betätigungsweg des Meldeschalters entsprechenden Raum frei.
Der Meldeschalter bewegt sich infolgedessen in eine andere
Schaltstellung. Dadurch erhält der Meldeschalter eine
zusätzliche temperaturabhängige Funktion, die beim Über
schreiten des vorgegebenen, mit der zulässigen Betriebs- und
Grenztemperatur der Trenneinrichtung koordinierten Schmelzpunkt
des Materials des Anlageteils durch Betätigung des Melde
schalters für eine temperaturabhängige Meldung sorgt, obwohl
die Endlage des Steckkontaktes unverändert bleibt. Diese neue
Funktion des Meldeschalters kann vorteilhaft dazu ausgenutzt
werden, einer unzulässigen Erwärmung und möglichen Zerstörung
der Trenneinrichtung entgegenzuwirken, beispielsweise durch
Unterbrechung des Stromflusses.
Die Bewegung des Meldeschalters erfolgt beim Abschmelzen des
Anlageteils entgegen der Einschubrichtung des Steckkontaktes.
Deshalb ist es zweckmäßig, den Steckkontakt an der dem
Meldeschalter zugewandten Fläche so auszubilden, daß die
Lagerung des Isolierteils Federelemente enthält, welche das
Isolierteil gegen die Anlagefläche des aus bei niedriger
Temperatur schmelzendem Material bestehenden Anlageteiles
drücken. Dadurch wird beim Schmelzen des Anlageteils
die Bewegung des Isolierteils gegen die Stirnfläche des
Steckkontaktes durch die Kraft der Federelemente unterstützt.
Diese Einwirkung der Federkraft ist unabhängig von der
Betätigungskraft des Meldeschalters selbst, wodurch dessen
Betätigung in jedem Fall sichergestellt ist.
Es empfiehlt sich, das Anlageteil als Bolzen auszubilden,
der in einer Bohrung an der dem Meldeschalter zugewandten
Stirnfläche des Steckkontaktes eingesetzt ist. Ein Bolzen läßt
sich einfach vorfertigen, ist ohne weiteren Fertigungsaufwand
in den Steckkontakt einsetzbar und nach einem Abschmelzen
wieder leicht zu erneuern.
Als weitere vorteilhafte Ausführung des Steckkontaktes weist
dieser zumindest eine weitere Bohrung auf, die eine Fläche ohne
Kontaktlamellen des Steckkontaktes mit der Bohrung zur Aufnahme
des Bolzens verbindet. Dadurch wird ein Ablaufkanal für das
geschmolzene Material des Anlageteiles geschaffen, der ein
gezieltes Ausfließen der Schmelze an einer nicht zu den
Kontaktflächen gehörenden Flächen des Steckkontaktes der
Trenneinrichtung ermöglicht. Eine Verunreinigung der besonders
empfindlichen Kontaktlamellen wird mithin vermieden.
Es empfiehlt sich ferner, das Anlageteil aus bei niedriger
Temperatur schmelzendem Metall mit einem Schmelzpunkt von
70°C herzustellen. Durch die Verwendung von Metall als
Material für das Anlageteil kann auch bei einer möglichen
Verschmutzung der Kontaktflächen durch die Schmelze des
Anlageteils keine wesentliche Erhöhung der Übergangswiderstände
an den Kontaktflächen erfolgen, weil eine derartige
Verunreinigung die Übergangswiderstände der Kontaktflächen nur
unwesentlich erhöht. Wird für das Anlageteil Metall gewählt,
dessen Schmelzpunkt bei 70°C liegt, ist eine besonders
einfache Koordination der Schmelztemperatur des Anlageteiles
mit der normalen Betriebstemperatur der Trenneinrichtung und
ihrer höchsten, zulässigen Grenztemperatur möglich, da die
Betriebstemperatur unterhalb von 70°C und die zulässige
Grenztemperatur bei etwa 80 bis 85°C liegt. Es empfiehlt sich,
das Anlageteil aus einer Wismut-Blei-Zinn-Cadmium-Legierung
herzustellen, da dieses Material den Anforderungen an eine
geeignete Schmelztemperatur genügt.
Im folgenden sei die Erfindung noch anhand des in den Fig. 1
bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine gemäß der Erfindung aufgebaute Trenneinrich
tung für mehrere Hochstromschienen ohne den einschiebbaren
Steckkontakt in der Draufsicht. Fig. 2 zeigt einen Schnitt der
Trenneinrichtung entlang der Schnittlinie II-II in Fig. 1 mit
einem eingeschobenen Steckkontakt. In Fig. 3 ist der Steck
kontakt teilweise geschnitten dargestellt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Trenneinrichtung für Hoch
stromschienen 1, wie sie z. B. für die Stromversorgung
großer Gleichstrommotoren verwendet wird. Die Hochstrom
schienen 1 stehen parallel zueinander und erstrecken sich über
eine größere Länge. Die Enden der Hochstromschienen 1
überlappen sich, so daß sich dort die Hochstromschienen 1
teilweise gegenüberstehen. In dem so gebildeten Grenzbereich
sind die Hochstromschienen 1 durch Abstandhalter 2, 3 aus
Isolierstoff gegeneinander und gegen die sie tragenden Winkel 4
abgestützt und durch Bolzen 5 und Muttern 6 miteinander und mit
den Winkeln 4 verspannt. Dadurch ist zwischen den äußeren und
der mittleren Hochstromschiene 1 jeweils ein Zwischenraum 7, 8
gebildet. Zur stromführenden Verbindung wird der Steckkontakt 9
mittels seines Handgriffes 10 wahlweise in einen der beiden
Zwischenräume 7, 8 eingeschoben. Er ist in Fig. 2 in den linken
Zwischenraum 7 eingeschoben dargestellt.
An den außen liegenden Abstandshaltern 3 aus Isolierstoff ist
ein Steg 11 angebracht, der die Meldeschalter 12, 13 trägt, die
den Zwischenräumen 7, 8 zwischen den Hochstromschienen 1 zuge
ordnet sind. Zwischen dem Steckkontakt 9 und dem Meldeschalter
12 ist ein Isolierteil 14 vorgesehen, durch das der Hochstrom
führende Steckkontakt 9 galvanisch vom Meldeschalter 12
getrennt ist. Der in den linken Zwischenraum 7 eingeschobene
Steckkontakt 9 liegt am Meldeschalter 12 an und hat diesen in
die der Endlage des Steckkontaktes 9 entsprechende Schalt
stellung gebracht, wobei die Anlage nur über das an der
Stirnfläche 15 des Steckkontaktes 9 angebrachte Anlageteil 16
und das Isolierteil 14 erfolgt. Der dem rechten Zwischenraum 8
zwischen den Hochstromschienen 1 zugeordnete Meldeschalter 13
ist in der Schaltstellung gezeichnet, wie sie bei nicht
eingeschobenem Steckkontakt 9 vorliegt.
In Fig. 3 ist der Steckkontakt 9 in einer gegenüber Fig. 2 um
90° gedrehten Lage dargestellt, so daß eine der Kontaktflächen
17 sichtbar ist, die nach dem Einschieben des Steckkontaktes 9
an einer Hochstromschiene 1 anliegt. Zur Verringerung der
Übergangswiderstände sind auf der Kontaktfläche 17 schräg
verlaufende Kontaktlamellen 18 angebracht.
An der unteren Stirnfläche 15 ist das Isolierteil 14 befestigt.
Dazu dienen Stehbolzen 19, die in Bohrungen 20 in der Stirn
fläche 15 eingeschraubt sind. Zwischen den Köpfen 21 der
Stehbolzen 19 und der Isolierplatte 14 liegen Federn 22, die
das Isolierteil 14 in Richtung auf die Stirnfläche 15 drücken.
Damit das Isolierteil 14 nicht an der Stirnfläche 15 zum
Anschlag kommt, ist das Anlageteil 16 eingesetzt, das die Form
eines Bolzens bzw. Kreiszylinders aufweist. Die Fläche des
Anlageteils 16, die am Isolierteil 14 anliegt, ragt um die
durch Pfeile angedeutete Höhe 27 über die Stirnfläche 15
hinaus. Diese Höhe 27 entspricht zumindest dem Betätigungsweg
der Meldeschalter 12, 13. Beim Einschieben des Steckkontaktes 9
in einen der Zwischenräume 7, 8 wird der jeweilige Melde
schalter 12, 13 vom Isolierteil 14 berührt und in die der
Endlage des Steckkontaktes 9 entsprechende Schaltstellung
gebracht.
Das Anlageteil 16 besteht aus einer Wismut-Blei-Zinn-Cadmium-
Legierung, deren Schmelzpunkt 70°C beträgt. Wird diese
Schmelztemperatur überschritten, schmilzt das Anlageteil 16 und
gibt der durch die Federelemente 22 ausgeübten Kraft nach,
wobei sich das Isolierteil 14 in Richtung dieser Kraft bewegt,
bis es an der Stirnfläche 15 des Steckkontaktes 9 zum Anschlag
gelangt. Dabei wird der für die Betätigung des Meldeschalters
12 notwendige Betätigungsweg zurückgelegt, und der Melde
schalter 12 gelangt in eine Position, die der bei nicht
eingeschobenem Steckkontakt 9 entspricht. Damit wird auch eine
temperaturabhängige Betätigung des Meldeschalters 12
ermöglicht, obwohl sich die tatsächliche Endlage des
Steckkontaktes 9 nicht verändert hat. Die temperaturabhängige
Stellungsänderung des Meldeschalters 12 kann in gleicher Weise
wie das Nichterreichen der notwendigen Endlage des Steck
kontaktes 9 ein Signal auslösen oder auf einen externen Schutz
einwirken, der zur Vermeidung einer Überlastung der Trenn
einrichtung den Stromkreis unterbricht. Durch die Verwendung
der Wismut-Blei-Zinn-Cadmium-Legierung für das Material des
Anlageteils 16, dessen Schmelzpunkt 70°C beträgt, wird ein
ausreichend großer Spielraum zur höchstzulässigen Grenz
temperatur erzielt, so daß auch bei sehr schnell ansteigender
Temperatur des Steckkontaktes die Reaktionszeit des externen
Schutzes im Rahmen der üblichen Auslösezeiten gehalten werden
kann, und dennoch nicht mit einer Beschädigung der Trenn
einrichtung zu rechnen ist.
Durch die Federelemente 22 erfolgt beim Abschmelzen des
Anlageteils 16 aufgrund der auf das Isolierteil 14 ausgeübten
Vorspannung eine zwangsläufige Bewegung des Isolierteils 14 in
Richtung auf die Stirnfläche 15 des Steckkontaktes 9, so daß
die Stellungsänderung des Meldeschalters 12 ungehindert und
sicher erfolgen kann.
Die mittlere Bohrung 23 zur Aufnahme des als Bolzen ausge
bildeten Anlageteils 16 endet in ein Sackloch 24, in das
Ablaufbohrungen 25 münden, durch welche die Schmelze des
Anlageteiles 16 gezielt zu den Flächen 26 des Steckkontaktes 9
abfließen kann, an denen keine Kontaktlamellen angebracht
sind. Dadurch wird für den Fall des Abschmelzens des Anlage
teils 16 die Schmelze gezielt von den empfindlichen Kontakt
flächen 17 mit den Kontaktlamellen 18 abgeführt. Somit wird
die Gefahr, daß sich geschmolzenes Metall auf den Kontakt
flächen 17 des Steckkontaktes 9 ansammelt und möglicherweise
erstarrt, vermieden, wodurch eine aufwendige Reinigung der
Kontaktflächen 17 und der Kontaktlamellen 18 vermieden wird.
Claims (6)
1. Trenneinrichtung für Hochstromschienen (1), bei der sich die
Hochstromschienen (1) zumindest teilweise gegenüberstehen, mit
einem zwischen die Hochstromschienen (1) einschiebbaren
Steckkontakt (9), der auf den den Hochstromschienen (1)
zugewandten Flächen (17) Kontaktlamellen (18) aufweist, die
einen isoliert angeordneten Meldeschalter (12, 13) enthält, an
den der Steckkontakt (9) in seiner vorgesehenen Endlage mit
einer ihm zugewandten Fläche zur Anlage gelangt und dadurch den
Meldeschalter (12, 13) durch Überwindung des Betätigungsweges
beim Einschieben in eine bestimmte Schaltstellung bringt, wobei
der Steckkontakt (9) durch ein Isolierteil (14) gegen den
Meldeschalter (12, 13) isoliert ist, dadurch
gekennzeichnet, daß an dem Steckkontakt (9) an
der dem Meldeschalter (12, 13) zugewandten Fläche (15) ein
Anlageteil (16) aus bei niedriger Temperatur schmelzendem
Material angebracht ist, dessen Schmelzpunkt oberhalb der
normalen Betriebstemperatur, aber unterhalb der zulässigen
Grenztemperatur der Trenneinrichtung liegt, das über diese
Fläche (15) in Richtung auf den Meldeschalter (12, 13) um eine
Höhe (27) hinausragt, die zumindest dem Betätigungsweg des
Meldeschalters (12, 13) entspricht und daß das Anliegen des
Steckkontaktes (9) am Meldeschalter (12, 13) nur über das
Anlageteil (16) und das Isolierteil (14) erfolgt.
2. Trenneinrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lagerung des
Isolierteils (14) Federelemente (22) enthält, welche das
Isolierteil (14) gegen die Anlagefläche (28) des aus bei
niedriger Temperatur schmelzendem Material bestehenden
Anlageteiles (16) drücken.
3. Trenneinrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß das
Anlageteil (16) ein Bolzen ist, der in einer Bohrung (23) an
der dem Meldeschalter (12) zugewandten Stirnfläche (15) des
Steckkontaktes (9) eingesetzt ist.
4. Trenneinrichtung nach Patentanspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Steckkontakt (9)
zumindest eine weitere Bohrung (25) aufweist, die eine Fläche
(26) des Steckkontaktes (9) ohne Kontaktlamellen (18) mit der
Bohrung (23) zur Aufnahme des Bolzens (16) verbindet.
5. Trenneinrichtung nach Patentanspruch 1 oder einem oder
mehreren der Patentansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Anlageteil (16) aus bei
niedriger Temperatur schmelzendem Metall mit einem Schmelzpunkt
von 70°C besteht.
6. Trenneinrichtung nach Patentanspruch 1 oder einem der
anderen Patentansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Anlageteil (16) aus einer bei
niedriger Temperatur schmelzenden Wismut-Blei-Zinn-Cadmium-
Legierung besteht.
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Publications (1)
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| DE8888730091T Expired - Lifetime DE3872755D1 (de) | 1987-04-30 | 1988-04-20 | Trenneinrichtung fuer hochstromschienen. |
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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