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DE3714320A1 - Spulautomat - Google Patents

Spulautomat

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Publication number
DE3714320A1
DE3714320A1 DE19873714320 DE3714320A DE3714320A1 DE 3714320 A1 DE3714320 A1 DE 3714320A1 DE 19873714320 DE19873714320 DE 19873714320 DE 3714320 A DE3714320 A DE 3714320A DE 3714320 A1 DE3714320 A1 DE 3714320A1
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DE
Germany
Prior art keywords
thread
winding
speed
control device
automatic winder
Prior art date
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Granted
Application number
DE19873714320
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English (en)
Other versions
DE3714320C2 (de
DE3714320C3 (de
Inventor
Yutaka Ueda
Shuzo Kawamura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Murata Machinery Ltd
Original Assignee
Murata Machinery Ltd
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Publication date
Priority claimed from JP9876386A external-priority patent/JPS62255364A/ja
Priority claimed from JP61129938A external-priority patent/JPH0735224B2/ja
Application filed by Murata Machinery Ltd filed Critical Murata Machinery Ltd
Publication of DE3714320A1 publication Critical patent/DE3714320A1/de
Publication of DE3714320C2 publication Critical patent/DE3714320C2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3714320C3 publication Critical patent/DE3714320C3/de
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Description

Eine auf einer Spinnmaschine, insbesondere einer Ringspinnmaschine, hergestellte Spinnspule wird anschließend einem Spulautomaten zur Durchführung des nächsten Arbeitsschrittes zugeführt, bei dem der auf der Spinnspule vorhandene Faden auf eine Auflaufspule von vorbestimmter Form und Größe umgespult wird, während ein im Faden vorliegender Fehler entfernt wird.
Insbesondere bei einem Spulautomaten, bei dem eine oder mehrere in Gegenüberstellung angeordnete Spulstellen vorgesehen sind, wird ein Faden von einer Spinnspule abgezogen, die von verschiedenen Fördereinrichtungen zu einer bestimmten Stelle jeder Spulstelle zugeführt wird, und durchläuft dann einen Fadenspannungsregler, einen Fadenreiniger bzw. Knotenfänger und einige andere Einrichtungen, woraufhin dieser auf eine von einer Changierwalze gedrehte Auflaufspule aufgewickelt wird. Um eine einzige Auflaufspule zu erhalten, müssen normalerweise mehrere bis mehrere zehn Spinnspulen zum Umspulen der darauf befindlichen Fäden zugeführt werden.
Bei einem Spulautomaten des oben beschriebenen Typs wird der von einer auf der Fadenzufuhrseite befindlichen Spinnspule abgezogene Faden längs der Achse der Spule nach oben geführt. Demzufolge kann sich ein von der Fadenschicht der Spule abgesetzter Faden unter einer Ballonbildung bewegen.
Verbleibt eine Fadenschicht mit ausreichender Dicke auf der Spinnspule zurück, so tritt kein Problem auf. Schreitet der Umspulvorgang jedoch fort und wird die Dicke der Fadenschicht geringer, so ergibt sich eine verringerte Fadenschicht am unteren Endteil der Aufwickelhülse B, wie dies in Fig. 7 dargestellt ist, und zwar infolge des vorausgehenden Spulenwickelvorgangs auf einer Spinnmaschine für den vorausgehenden Schritt. Demzufolge bewegt sich der von der Spule abgelöste Faden nach oben, während dieser die Oberfläche der Aufwickelhülse B mit einem verringerten Ablösewinkel umschlingt. Demzufolge wirkt eine Zugkraft auf den Faden infolge eines zu hohen Widerstandes ein, der durch die Reibung zwischen den sich berührenden Fäden oder durch den Kontakt des Fadens mit der Aufwickelhülse B hervorgerufen wird, so daß demzufolge ein Fadenbruch auftreten kann. Ein derartiger Fadenbruch tritt rascher auf, falls die Fadenzufuhrgeschwindigkeit zunimmt.
Wird andererseits die Fadenschicht verringert und bewegt sich der von der Spule abgelöste Faden in Kontakt mit der darunterliegenden Fadenschicht, so kann manchmal ein Fadenbruch durch eine sogenannte Aufschiebung hervorgerufen werden, bei der eine um die Spule angeordnete Fadenwicklung auf einmal nach oben abgezogen wird.
Jedesmal, wenn ein Fadenbruch auftritt, muß der Umspulvorgang angehalten werden, um anschließend die Fadenenden wieder zu verbinden. Wird eine große Anzahl an Spinnspulen zur Herstellung einer voll aufgewickelten Auflaufspule zugeführt, da die Fadenmenge auf jeder solchen Spinnspule bestenfalls einhundert und mehrere zehn Gramm beträgt, und tritt bei jeder Spule ein Fadenbruch wie oben beschrieben auf, so wird dadurch die Arbeitsproduktivität der Spulmaschine gesenkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Arbeitsproduktivität eines Spulautomaten zu steigern und die Herstellung von hochqualitativen Auflaufspulen auf dem Spulautomaten sicherzustellen.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 bzw. 10 gelöst.
Gemäß der Erfindung ist eine unabhängige Spul-Steuereinrichtung zum Einstellen der Spulgeschwindigkeit eines Fadens, d. h. der Fadenzufuhrgeschwindigkeit, für jede der Spulstellen des Spulautomaten vorgesehen.
Dadurch, daß die Spulgeschwindigkeit so gesteuert wird, daß die Zufuhrgeschwindigkeit des Fadens zum Ende des Spulvorganges einer Spinnspule hin zur Steuerung der Zunahme der Fadenspannung durch das Lösen des Fadens abgesenkt werden kann, kann ein Fadenbruch infolge eines raschen Anstiegs der Fadenspannung verhindert werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 den allgemeinen Aufbau eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Einrichtung in schematischer Darstellung,
Fig. 2 und 3 Geschwindigkeitsdiagramme zur Verdeutlichung der Fadengeschwindigkeits-Steuerzustände,
Fig. 4 den allgemeinen Aufbau eines anderen Ausführungsbeispiels einer Einrichtung zur Ableitung desjenigen Zeitpunkts, bei dem der Verzögerungsbefehl ausgegeben werden soll,
Fig. 5 den allgemeinen Aufbau eines weiteren Ausführungsbeispiels der Einrichtung,
Fig. 6 ein Diagramm, das die Variation der Fadenlösespannung verdeutlicht,
Fig. 7 eine Darstellung, die die Stelle verdeutlicht, an der sich der restliche, auf einer Spinnspule aufgewickelte Faden befindet,
Fig. 8 ein Beispiel einer Fadenreinigungssteuerung in Blockdiagrammdarstellung,
Fig. 9 ein die Beziehung zwischen einer Fadengeschwindigkeit und einer Bezugsspannung verdeutlichendes Diagramm,
Fig. 10 ein Fadengeschwindigkeitsdiagramm, das die Wirkungsweise eines Ausführungsbeispiels einer Spulsteuerung beim Auftreten einer Aufschiebung verdeutlicht, und
Fig. 11 ein Fadengeschwindigkeitsdiagramm, das die Wirkungsweise eines anderen Ausführungsbeispiels einer derartigen Spulsteuerung wiedergibt.
Fig. 1 zeigt ein Beispiel einer Spulstelle eines Spulautomaten. Ein von einer Spinnspule 1 gelöster und abgezogener Faden Y wird über einen Ballonbrecher 2 und einen Fadenspannungsregler 3 geführt und dann mit Hilfe eines Fadenfehler-Erfassungskopfes, wie z. B. eines Fadenreinigers 4, überprüft, um irgendeinen Fehler des Fadens Y feststellen zu können, und anschließend auf eine Auflaufspule 6 aufgewickelt, die von einer Changierwalze 5 gedreht wird.
Während des Spulens des Fadens Y wird die sich ändernde Dicke des durch den Fadenreiniger 4 laufenden Fadens normalerweise als elektrisches Signal 7 einem Reinigungssteuergerät 8 zugeführt und in diesem mit einem Bezugswert verglichen. Falls die Fadendicke außerhalb eines zulässigen Bereichs liegt, folgert das Reinigungssteuergerät 8, daß ein Fadenfehler den Fadenreiniger 4 durchlaufen hat, und liefert sofort ein Befehlssignal 10 an eine Messerantriebseinrichtung 9, so daß ein Messer zum Abschneiden des Fadens Y betätigt werden kann. Nachdem der Faden Y geschnitten wurde, wird das Fadenzufuhrsignal vom Fadenreiniger 4 nicht mehr abgegeben, was veranschaulicht, daß das Schneiden des Fadens Y erfaßt ist. Demzufolge liefert das Reinigungssteuergerät 8 einen Haltebefehl zum Antriebsmotor 17 der Changierwalze 5, um das Drehen der Changierwalze 5 einzustellen.
Daraufhin wird vom Steuergerät 8 ein Befehlssignal 13 zum Einleiten eines Fadenspleißvorganges einer Fadenverbindungseinrichtung 12 abgegeben, so daß ein Fadenverbindungsvorgang mit Hilfe einer bekannten Fadenknüpf- oder -spleißeinrichtung ausgeführt wird.
Es ist zu bemerken, daß das Bezugszeichen 14 in Fig. 1 auf eine Impulserzeugungseinrichtung zum Erfassen der Drehung der Changierwalze 5 hinweist. Diese Impulserzeugungseinrichtung 14 umfaßt z. B. einen an einer Endfläche der Changierwalze 5 angeordneten Magneten 15 sowie einen benachbarten Sensor 16 und liefert ein dadurch erzeugtes Impulssignal 17 zu einem zum Messen einer festgelegten Länge vorgesehenen Mechanismus für die Berechnung der Länge des auf die Auflaufspule 6 gewickelten Fadens aus der Drehfrequenz der Changierwalze 5, so daß das Impulssignal 17 in dem Mechanismus zum Messen einer festgelegten Länge gespeichert und in diesem verarbeitet werden kann. Das Impulssignal 17 wird auch zur Berechnung der Fadengeschwindigkeit während des Spulvorganges herangezogen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist für jede der Spulstellen des Spulautomaten ein Changierwalzen-Antriebsmotor 11 vorgesehen, und die Drehgeschwindigkeit jedes Motors 11 wird mit Hilfe eines für jede Spulstelle vorgesehenen Inverters 18 gesteuert. Jede der Spulstellen weist demzufolge eine Steuer­ einrichtung 19 zur Steuerung des zugeordneten Motors 11 auf, so daß dieser mit einer Geschwindigkeit gedreht wird, die für das Spulen in der zugeordneten Spulstelle am geeignetsten ist. Dabei wird die Drehgeschwindigkeit des Changierwalzen- Antriebsmotors 11 mit Hilfe des Inverters 18 entsprechend einem Steuersignal 20 eingestellt, das von der Steuereinrichtung 19 abgegeben wird.
Es ist zu bemerken, daß alle Spulstellen bzw. jede einzelne der Spulstellen des Spulautomaten mit Hilfe ihrer zugeordneten Inverter 18 über Steuerleitungen 22 und 23 gesteuert werden, die sich von einer zentralen Steuereinheit 21 weg erstrecken. Die Steuerinhalte, die für alle Spulstellen gemeinsam sind, umfassen z. B. das Festlegen einer grundlegenden Fadenzufuhrgeschwindigkeit abhängig von der Art der zu verarbeitenden Fäden und ein Ein/Aus-Signal für Bildstörein­ richtungen.
Nachfolgend wird die Steuerung der Fadenzufuhrgeschwindigkeit mit Hilfe des für jede Spulstelle vorgesehenen Inverters 18 beschrieben. Die Fadenzufuhrgeschwindigkeit wird im einzelnen entsprechend der Änderung der Spannung gesteuert, wie dies in Fig. 6 verdeutlicht und vorstehend erläutert wurde. Wird ein Faden von einer in Fig. 7 gezeigten Spinnspule 1 gelöst und von dieser abgezogen und dann auf eine Auflaufspule 6 ge­ wickelt, so wird die Fadenlösespannung auf einen im wesentlichen konstanten Wert H für ein bestimmtes Zeitintervall T 1 nach Beginn des Abspulens des Fadens von der vollbewickelten Spinnspule 1 gehalten. Mit der Zeit wird die Dicke der Fadenschicht allmählich verringert und, nachdem z. B. eine in Fig. 7 dargestellte Restfadenmenge Y 1 erreicht ist, nimmt die Faden­ lösespannung rasch und progressiv innerhalb eines Zeitintervalls t 3 zu, wie dies durch den Kurvenverlauf H 1 in Fig. 6 gezeigt ist. Es ist zu bemerken, daß bei geringerer Spulgeschwindigkeit mit dem Wert h die Fadenspannung im Zeitintervall t 3 ebenso niedrigere Werte aufweist, wie dies durch den Kurvenverlauf h 1 dargestellt ist.
In einem solchen Fall wird die Fadenzufuhrgeschwindigkeit abgesenkt, um einen möglichen Fadenbruch infolge einer Zunahme der Fadenspannung zu verhindern. Stellt die bei der in Fig. 1 gezeigte Anordnung vorgesehene Steuereinrichtung 19 fest, daß ein spezielles vorbestimmtes Zeitintervall T 1, das aus der Gesamtmenge des Fadens auf der Spule und der Fadenspulgeschwindigkeit berechnet wird, nach der Zufuhr der Spule zur Spulstelle verstrichen ist, so gibt diese einen Verzögerungsbefehl an den Inverter 18 ab, um die Fadenspulgeschwindigkeit an der Spulstelle zu senken.
Im einzelnen wird hierbei davon ausgegangen, daß die Zeit, die zum Abwickeln eines Fadens von einer vollbewickelten, in Fig. 7 anhand der strichlierten Linie Y 2 dargestellten Spule ohne Fadenbruch erforderlich ist, durch den Zeitabschnitt T wiedergegeben wird, wobei die Anstiegszeit nach Starten eines solchen Spulvorganges durch die Zeit t 1, die Spulzeit mit einer normalen festgelegten Geschwindigkeit durch die Zeit t 2 und die Zeit, innerhalb der die Fadenspannung variiert, durch die Zeit t 3 dargestellt sind, wie dies in der Fig. 2 wiedergegeben ist. Somit berechnet die Steuereinrichtung 19 ein Zeitintervall T 1 ab dem Zeitpunkt, zu dem die Spule anstelle einer anderen in Stellung gebracht wurde, und gibt nach Ablauf des Zeitintervalls T 1 ein Verzögerungs-Steuersignal 20 ab.
Es ist zu bemerken, daß als Berechnungsmethode für das oben erwähnte Zeitintervall T 1 wahlweise ein Verfahren, bei dem ein in der Steuereinrichtung 19 enthaltenes Arbeitsprogramm benutzt wird, oder ein anderes Verfahren, bei dem die Anzahl der Impulse 17, die nach Drehung der Changierwalze erzeugt werden (siehe Fig. 1), in eine Zeit umgewandelt wird, oder irgendein anderes geeignetes Verfahren Anwendung finden kann. Es ist ebenso zu bemerken, daß Fig. 3 das Festlegen eines Zeitpunktes wiedergibt, zu dem ein Verzögerungsbefehl dem Inverter 18 zugeführt werden soll, falls ein Fadenbruch während des Spulvorganges auftritt. Geht man z. B. im ein­ zelnen davon aus, daß nach Ablauf einer Zeit T 2 nach Beginn des Spulens ein Fadenbruch auftritt und anschließend ein Zeitintervall tS zum Spleißen des Fadens benötigt wird, woraufhin der Spulvorgang wieder gestartet wird, so ist die Zeit, die dem in Fig. 2 gezeigten Zeitintervall T 1 entspricht, d. h. die Zeit, während welcher der Faden tatsächlich vor Ausgabe des Verzögerungsbefehls zugeführt wird, gleich T 2 + T 3, so daß gilt: T 1 = T 2 + T 3. Wird somit entsprechend der Fig. 3 ein Verzögerungssignal an den Inverter nach Ablauf des Zeitintervalls T 3 = T 1 - T 2 nach Wiederbeginn des Spulvorganges abgegeben, kann die Fadengeschwindigkeit bei Zunahme der Fadenspannung gesenkt werden.
In Fig. 4 ist eine weitere Einrichtung zur Ermittlung eines in den Fig. 2 und 3 dargestellten Zeitpunkts K dargestellt, bei dem ein Verzögerungssignal erzeugt werden soll. Gibt bei der in Fig. 4 gezeigten Anordnung der Fadenreiniger 4 ein Alarmsignal in Erwiderung auf eine Abschiebung ab, die bei einer Spule 1 auftreten kann, auf der eine Fadenschicht mit geringer Dicke verblieben ist, so führt die Steuereinrichtung 19 einen Verzögerungsbefehl dem Inverter 18 zu, um die Fadenzufuhr­ geschwindigkeit in ähnlicher Weise zu der im Verzögerungsbereich t 3 der Fig. 2 gezeigten zu steuern. Oder andererseits kann ein Torsensor für den Fadenspannungsregler 3 verwendet werden, so daß, falls ein Fadenklumpen beim Auftreten einer Aufschiebung den Torsensor aufstößt, eine Erfassungseinrichtung ein derartiges Verhalten des Sensors erfassen und ein Aufschiebungssignal 25 der Steuereinrichtung 19 zuführen kann, so daß die Steuereinrichtung 19 einen Verzögerungsbefehl an den Inverter 18 abgibt.
Fig. 5 verdeutlicht eine weitere Einrichtung zum Erfassen eines derartigen Zeitpunktes K, an dem die Fadenlösespannung zu steigen beginnt. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann die Verringerung der Dicke der Fadenschicht direkt erfaßt werden. Z. B. kann ein Photosensor bzw. ein Photoröhrensensor 26 verwendet werden, um den Bereich, in dem eine Aufschiebung als Folge einer Verringerung der Fadenschichtdicke auftreten kann, und ein Zeitpunkt K, ab dem die Fadenlösespannung schnell anzusteigen beginnt, zu erfassen, indem von dem Unterschied zwischen den Mengen des von der Fadenschicht Y 1 und der Aufwickelhülse B reflektierten Lichts Gebrauch gemacht wird. Ermittelt der Photoröhrensensor 26 eine Verringerung der Dicke der Fadenschicht, so wird daraufhin ein Signal 27 in ähnlicher Weise zur Steuereinrichtung gesandt, so daß diese ein Verzögerungs-Befehlssignal 20 an den Inverter 18 abgibt.
Es ist zu bemerken, daß, obwohl bei den Ausführungsbeispielen der Fig. 1, 4 und 5 Befehlssignale 28 zum Starten und Anhalten des Changierwalzen-Antriebsmotors 11 von der Steuereinrichtung 19 an den Inverter 18 abgegeben werden, in diesem Fall ein Haltesignal, das von einem einen vollaufgewickelten Zustand kennzeichnenden Signal von dem Mechanismus zum Messen einer festgelegten Länge abgeleitet oder nach Auftreten eines Fadenbruchs erzeugt wird, dem Inverter zugeführt wird, um den Changierwalzen-Antriebsmotor 11 anzuhalten. Anschließend wird ein Startsignal von der Steuereinrichtung 19 an den Inverter 18 abgegeben, um den Antriebsmotor 11 zu starten, nachdem eine neue Spule zugeführt oder ein Fadenspleißvorgang abgeschlossen wurde.
Auf die oben beschriebene Art und Weise kann durch eine Steuerung eines für jede der Spulstellen eines Spulautomaten vorgesehenen Inverters, bei der die Fadenzufuhrgeschwindigkeit entsprechend dem Ergebnis einer automatischen Beurteilung mittels eines Programms am Ende des Umspulvorganges einer Spinnspule oder in Erwiderung auf die Erfassung einer Zunahme der Fadenspannung oder der Menge des auf der Spule verbliebenen Fadens abgesenkt werden kann, die Drehung eines Changierwalzen-Antriebsmotors zur Vermeidung einer möglichen Zunahme der Fadenlösespannung verringert werden.
Es ist zu bemerken, daß der Betrag der Verringerung der Fadenzufuhrgeschwindigkeit in Abhängigkeit vom Typ des Fadens variiert, dieser jedoch insoweit auf einen willkürlichen Wert festgelegt werden kann, als dieser zumindest einen Fadenbruch verhindert und auf der Auflaufspulenseite durch eine rasche Verringerung der Fadenzufuhrgeschwindigkeit weder ein Stirn­ flächeneinzug noch ein Harnischeinzug hervorgerufen wird. Obwohl die durchschnittliche Fadenzufuhrgeschwindigkeit während des Zeitintervalls t 3 in den Fig. 2 und 3 niedriger als die Fadenzufuhrgeschwindigkeit während der normalen Laufzeit t 2 ist, entspricht das Zeitintervall t 3 höchstens 10% der gesamten Zeit T. Wird demzufolge die Zeit, die für eine Fadenverbindung beim Auftreten eines Fadenbruches erforderlich ist, in Erwägung gezogen, so ergibt sich eine geringe voraussagbare Verschlechterung hinsichtlich der Arbeitsproduktivität.
Es ist zu bemerken, daß, obwohl eine derartige oben beschriebene Verringerung der Fadenzufuhrgeschwindigkeit einen möglichen Fadenbruch infolge der Zunahme der Fadenzufuhrspannung verhindern kann, in dem Fall, bei dem die Einstellung der Empfindlichkeit des Knotenfängers bzw. Fadenreinigers 4 relativ zur Dicke des Fadens konstant gelassen wird, die Länge eines Fadenfehlers wie z. B. einer Fadenverdickung oder einer Nisse, relativ lang in bezug auf die einigermaßen lange Bezugslänge wird, falls die Fadenzufuhrgeschwindigkeit abnimmt und demzufolge ein Teil des Fadens, der bei einer normalen Betriebsbedingung nicht als mangelhaft erfaßt wird, als fehlerhaft betrachtet und somit vom Faden weggeschnitten wird.
Um einen derartigen möglichen Fall, wie er vorstehend beschrieben wurde, ausschließen zu können, wird vorzugsweise eine in Fig. 9 beispielsweise gezeigte Bezugswertkorrektur­ einrichtung vorgesehen.
Wie aus Fig. 8 ersichtlich, wird ein auf Drehung der Changierwalze 5 hin erzeugtes Impulssignal 17 einer Trenn­ schaltung 29, die das Rauschen vom Impulssignal 17 abtrennt, und dann einem D/A-Wandler 30 zugeführt, der dieses in eine analoge Spannung umwandelt, die der Fadengeschwindigkeit entspricht. Diese analoge Spannung wird dann dem Reinigungssteuergerät 8 zugeführt. In dem Reinigungsgerät 8 wird ein Bezugswert, der mit Hilfe der zentralen Steuereinheit eingestellt wird, die zum Einstellen einer Bezugslänge für alle Spulstellen des Spulautomaten vorgesehen ist, mit dem analogen Signal korrigiert, um einen korrigierten Bezugswert zu erzeugen.
Wie aus Fig. 9 ersichtlich, wird z. B. an Abschnitten F 1, F 3 und F 4 des Diagramms F, an denen die Fadengeschwindigkeit in bezug auf die Spulzeit variiert, die Bezugsspannung für die Bezugslänge als eine proportionale Funktion der Fadenge­ schwindigkeit geändert, wie dies aus dem anderen Diagramm G ersichtlich ist. Es ist hier zu bemerken, daß der Abschnitt F 1 des Diagramms F, der eine Änderung der Fadenzufuhr­ geschwindigkeit zeigt, einer Anstiegs- bzw. Anlaufzeit der Changierwalze nach Beginn des Spulens entspricht, daß der Abschnitt F 2 einem normalen Spulzustand bei einer festgelegten Geschwindigkeit entspricht, daß der sich ändernde Abschnitt F 3 einen Verzögerungszustand in einem Bereich aufzeigt, in dem die Fadenlösespannung ansteigt, und daß der Abschnitt F 4 einen Drehzustand der Changierwalze infolge ihrer eigenen Trägheit wiedergibt, falls ein den vollbewickelten Zustand anzeigendes Signal erzeugt wird.
Somit wird bei Änderung der Fadengeschwindigkeit die Bezugsspannung V variiert. Im einzelnen zeigt ein Abschnitt G 1 des Diagramms G eine korrigierte Spannung in dem Beschleunigungsbereich F 1, während ein anderer Abschnitt G 2 eine festgelegte Spannung für die normale Zufuhr des Fadens mit festgelegter Geschwindigkeit wiedergibt. Wird dann ein Bezugswert für jede Spulstelle von seiten der zentralen Steuereinheit der Fig. 6 eingestellt, so wird normalerweise eine Bezugsspannung Ea für die Fadenzuführung mit normaler Geschwindigkeit verwendet. Ein weiterer Abschnitt G 3 des Diagramms G zeigt eine korrigierte Spannung im Verzögerungsabschnitt F 3 und noch ein weiterer Abschnitt G 4 zeigt eine korrigierte Spannung im Ver­ zögerungsbereich F 4.
Während sich die Fadengeschwindigkeit ändert, kann ein erfaßter Wert mit einem Bezugswert verglichen werden, der dann der Fadenzufuhrgeschwindigkeit entspricht. Demzufolge kann die Länge eines Fadenfehlers, die durch die Fadenzufuhr­ geschwindigkeit beeinflußt wird, sicher erfaßt werden. Somit wird kein unwirtschaftliches Schneiden des Fadens bewirkt.
Nachfolgend wird die Spulsteuerung mit Bezug auf die Fig. 10 und 11 beschrieben, falls eine Aufschiebung während des Spulens auftritt.
Fig. 10 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel. Wird eine neue Spinnspule einer Umspulposition der Spulstelle zugeführt und der Umspulvorgang bei Ai gestartet, so wird der Changierwalzen- Antriebsmotor entsprechend Bi auf eine voreingestellte anfängliche Drehgeschwindigkeit V beschleunigt, woraufhin der Spulvorgang mit festgelegter Geschwindigkeit V entsprechend dem Kurvenabschnitt Ci durchgeführt wird. Tritt dann bei Di in Fig. 10 eine Aufschiebung auf, so liefert eine Sensoreinrichtung, die eine solche Aufschiebung erfaßt, ein Alarmsignal, wodurch die in Fig. 1 gezeigte Messerantriebseinrichtung 9 zum Schneiden des Fadens sofort betätigt wird. Es ist zu bemerken, daß z. B. der Fadenreiniger 4 als Aufschiebungs­ Sensoreinrichtung verwendet werden kann. Der Fadenreiniger 4 liefert ein elektrisches Signal und der Änderungsgrad des elektrischen Signals, der auftritt, falls ein dickerer oder dünnerer Teil, der normalerweise in einem Faden während der Zufuhr enthalten ist, am Fadenreiniger 4 vorbeikommt, wird mit einem voreingestellten Wert verglichen, um einen fehlerhaften Abschnitt des Fadens zu ermitteln. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist in dem Reinigungssteuergerät 8 zusätzlich zu dem ersten voreingestellten Wert für die Erfassung eines Knotens oder dergleichen ein zweiter vorein­ gestellter Wert zur Erfassung einer derartigen, sehr großen Signaländerung vorgesehen, die durch eine Aufschiebung hervorgerufen werden kann. Wird demzufolge eine Signaländerung, d. h. eine Spannungsänderung, erfaßt, die den oben beschriebenen zweiten voreingestellten Wert überschreitet, so wird ein Aufschiebungs-Erfassungssignal 40 an die Steuer­ einrichtung 19 abgegeben, um in Erwiderung darauf den Inverter 18 zu steuern. Betrachtet man nun noch einmal die Fig. 10, so wird mit dem Spulen nach Ablauf einer Fadenspleißvorgangszeit Ei nach dem Schneiden des Fadens infolge des Auftretens einer Aufschiebung bei Di wieder begonnen, und in diesem Fall wird die Spulgeschwindigkeit auf einen Wert v 1 im Kurvenabschnitt Fi eingestellt, der kleiner als der anfängliche Wert V ist, bevor der Spulvorgang wiederaufgenommen wurde.
Obwohl die Geschwindigkeitsdifferenz V-v 1 in geeigneter Weise auf etwa 30% des anfänglichen Werts V ausgewählt ist, kann diese geeignet geändert werden, und zwar in Abhängigkeit der zu verarbeitenden Fadenart, des einzustellenden, anfänglichen Werts V, der Dicke des zu verwendenden Fadens usw. Vorzugsweise sollte es möglich sein, daß die Einstellung der Steuereinrichtung 19 zur Verringerung der Fadengeschwindigkeit regelbar ist.
Tritt während des Spulens mit der Fadengeschwindigkeit v 1 wieder eine Aufschiebung auf, so wird das Spulen nach einem weiteren Fadenverbindungsvorgang bei Hi mit der oben erwähnten voreingestellten Geschwindigkeit v 1 durchgeführt, wie dies in Fig. 10 gezeigt ist.
Fig. 11 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel. Wird im einzelnen der Spulvorgang mit der Fadengeschwindigkeit entsprechend dem anfänglichen Wert V begonnen und tritt dann ein Fadenbruch infolge des Auftretens einer Aufschiebung bei Ii auf, so wird die Spulgeschwindigkeit nach der folgenden Fadenverknüpfung auf einen Wert v 1 durch einen Inverter gesteuert, und tritt nun wieder die Aufschiebung bei Li beim Spulen mit der Fadengeschwindigkeit v 1 entsprechend dem Kurvenabschnitt Ki auf, so wird die Fadenspulgeschwindigkeit, wie aus dem Kurvenabschnitt Mi ersichtlich, nach einem fol­ genden zweiten Fadenverbindungsvorgang auf einen Wert v 2 eingestellt, der noch kleiner als der Wert v 1 ist. Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel wird somit jedesmal beim Auftreten einer Aufschiebung die Fadenspulgeschwindigkeit nach einem folgenden Fadenverbindungsvorgang auf einen kleineren Wert als im Vergleich zu dem Fadenspulgeschwindigkeitswert vor dem Auftreten der Aufschiebung zurückgesetzt.
Das Spulen mit einer niedrigeren Spulgeschwindigkeit als der anfänglichen Spulgeschwindigkeit macht es unwahrscheinlicher für eine Aufschiebung, die während des Spulens mit der Faden­ geschwindigkeit V auftreten kann, daß diese während des Spulens mit der Fadengeschwindigkeit v 1 auftritt, und unwahr­ scheinlicher für eine Aufschiebung, die während des Spulens mit der Fadengeschwindigkeit v 1 auftreten kann, daß diese während des Spulens mit der Fadengeschwindigkeit v 2 auftritt.
Es ist zu bemerken, daß eine derartige Fadengeschwindigkeitssteuerung für eine einzelne Spinnspule durchgeführt wird, und daß jedesmal, wenn eine neue Spinnspule der Spulposition zugeführt wird, die Fadengeschwindigkeit natürlich auf den anfänglichen, voreingestellten Wert V zurückgesetzt wird.
Mit Bezug auf die Fig. 10 und 11 ist zu bemerken, daß die Punkte Ni und Pi, an denen sich die Fadengeschwindigkeit ändert, jeweils einem Punkt entsprechen, bei dem die Fadenrestmenge auf einer einzigen Spinnspule auf ein solches Maß verringert ist, daß die Fadenspannung anzusteigen beginnt. Zur Vermeidung eines unproduktiven Fadenbruches ist es von Vorteil, wenn die Fadengeschwindigkeit ab einem derartigen Spannungszunahmeanfangspunkt Ni oder Pi verringert wird.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich, kann die Drehgeschwindigkeit eines Changierwalzen-Antriebsmotors für jede Spulstelle eines Spulautomaten entsprechend den Gegebenheiten der jeweiligen Spulstelle geändert werden, wodurch ein unproduktiver Betrieb der Spulstelle verhindert werden kann, was die Arbeitsproduktivität des Spulautomaten verbessert und eine Produktion von hochqualitativen Auflauf­ spulen auf dem Spulautomaten sicherstellt. Die Erfindung eignet sich insbesondere für Spulautomaten, die mit einer hohen Geschwindigkeit betrieben werden.

Claims (10)

1. Spulautomat mit wenigstens einer Spulstelle, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Spulstelle eine unabhängige Spul-Steuereinrichtung (11, 18, 19) zum Regulieren der Fadenspulgeschwindigkeit vorgesehen ist.
2. Spulautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spul-Steuereinrichtung zum Regulieren der Fadenspulgeschwindigkeit aufweist:
  • - einen Inverter (18),
  • - einen Changierwalzen-Antriebsmotor (11), dessen Drehzahl durch den Inverter (18) gesteuert wird, und
  • - eine Steuereinrichtung (19) zur Steuerung des zugehörigen Motors (11) derart, daß dieser sich mit einer Geschwindigkeit dreht, die für das Spulen an der zugehörigen Spulstelle am geeignetsten ist, wobei die Geschwindigkeit des Changierwalzen-Antriebsmotors (11) mit Hilfe des Inverters (18) entsprechend einem von der Steuereinrichtung (19) zugeführten Steuersignals festgelegt ist.
3. Spulautomat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zentrale Steuereinheit (21) für alle Spulstellen oder jede Gruppe von Spulstellen vorgesehen ist und daß die den Spulstellen zugehörigen Inverter (18) mit Hilfe der zentralen Steuereinheit (21) gesteuert werden.
4. Spulautomat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenzufuhrgeschwindigkeit in Übereinstimmung mit dem Ergebnis einer automatischen Beurteilung anhand eines Programms zum Ende des Abspulvorganges einer Spinnspule (1) hin absenkbar ist, d. h. falls die Steuereinrichtung (19) ermittelt, daß eine bestimmte vorgegebene Zeit, die aus der ganzen Fadenmenge auf einer Spinn­ spule und der Fadenspulgeschwindigkeit berechnet wird, verstrichen ist, nachdem die Spule der Spulstelle zugeführt wurde, führt diese einen Verzögerungsbefehl dem Inverter (18) zu, um die Fadenspulgeschwindigkeit an der Spulstelle zu senken.
5. Spulautomat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenzufuhrgeschwindigkeit in Erwiderung auf die Erfassung einer Zunahme der Fadenspannung sowie die Drehzahl des Changierwalzen-Antriebsmotors (11) absenkbar ist, um eine mögliche Zunahme der Fadenlösespannung zu verhindern.
6. Spulautomat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verzögerungsbefehl von der Steuereinrichtung (19) dem Inverter (18) zuführbar ist, um die Fadenzufuhrgeschwindigkeit zu steuern, falls ein Fadenreiniger (4) ein Alarmsignal in Erwiderung auf eine Aufschiebung liefert.
7. Spulautomat nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle eines Fadenbruches, der infolge der Aufschiebung während des Fadenspulens auftritt, der Faden nach der folgenden Verbindung anschließend zumindest mit einer niedrigeren Geschwindigkeit (v 1, v 2) als der normalen Spulgeschwindigkeit (V) im Anfangsstadium gespult wird.
8. Spulautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Punkt (Ni, Pi), ab dem die Fadenlösespannung für eine Spinnspule (1) anzusteigen beginnt, erfaßt wird, indem die Verringerung einer Fadenschichtdicke mit Hilfe eines Photosensors (26) direkt erfaßt wird, so daß der Photosensor (26) die Verringerung der Dicke der Fadenschicht erfaßt und ein diese Verringerung darstellendes Signal der Steuereinrichtung (19) zuführt, wodurch die Steuereinrichtung (19) ein Verzögerungsbefehlssignal an den Inverter (18) abgibt.
9. Spulautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die unabhängige Spul-Steuereinrichtung (11, 18, 19) ferner eine Einrichtung zur Erfassung eines Fadenfehlers aufweist, in der der Fadenfehler hinsichtlich der Dicke und der Länge des fehlerhaften Fadenabschnitts erfaßt wird, daß ein der Dicke oder Länge des fehlerhaften Fadenabschnitts entsprechendes elektrisches Signal einem Komparator zugeführt und in diesem mit einem Bezugswert verglichen wird und daß entsprechend dem elektrischen Signal eine Messerantriebseinrichtung (9) betätigt wird, wobei der Bezugswert für die Länge des fehlerhaften Faden­ abschnitts durch Aufnehmen einer Fadengeschwindigkeitsänderung geändert wird, so daß die relative Länge des fehlerhaften Fadenabschnitts relativ zur Fadenzufuhrgeschwindigkeit konstant ist.
10. Spulverfahren für einen Spulautomaten, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle eines Fadenbruches, der infolge einer Aufschiebung während des Spulens des Fadens auftritt, der Faden nach der folgenden Verbindung anschließend zumindest mit einer niedrigeren Geschwindigkeit als der normalen Spulgeschwindigkeit im Anfangsstadium gespult wird.
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