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DE3713121A1 - Plattenloeschvorrichtung - Google Patents

Plattenloeschvorrichtung

Info

Publication number
DE3713121A1
DE3713121A1 DE19873713121 DE3713121A DE3713121A1 DE 3713121 A1 DE3713121 A1 DE 3713121A1 DE 19873713121 DE19873713121 DE 19873713121 DE 3713121 A DE3713121 A DE 3713121A DE 3713121 A1 DE3713121 A1 DE 3713121A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
track
head
component
disk
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19873713121
Other languages
English (en)
Inventor
Yoshikazu Mihara
Hiroshi Nakashima
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sanyo Electric Co Ltd
Original Assignee
Sanyo Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sanyo Electric Co Ltd filed Critical Sanyo Electric Co Ltd
Publication of DE3713121A1 publication Critical patent/DE3713121A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/012Recording on, or reproducing or erasing from, magnetic disks
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B19/00Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
    • G11B19/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
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    • G11B19/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
    • G11B19/04Arrangements for preventing, inhibiting, or warning against double recording on the same blank or against other recording or reproducing malfunctions
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B21/00Head arrangements not specific to the method of recording or reproducing
    • G11B21/02Driving or moving of heads
    • G11B21/10Track finding or aligning by moving the head ; Provisions for maintaining alignment of the head relative to the track during transducing operation, i.e. track following
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
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    • G11B7/004Recording, reproducing or erasing methods; Read, write or erase circuits therefor
    • G11B7/0055Erasing
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S358/00Facsimile and static presentation processing
    • Y10S358/906Hand-held camera with recorder in a single unit

Landscapes

  • Adjustment Of The Magnetic Head Position Track Following On Tapes (AREA)
  • Moving Of The Head To Find And Align With The Track (AREA)
  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Plattenlöschvor­ richtung und im speziellen eine Vorrichtung zum Löschen eines Datensatzes in jeder Spur einer Platte, zum Beispiel einer Magnetplatte, die in einer elektronischen Stand­ bildkamera verwendet wird und auf der eine Vielzahl von Spuren konzentrisch ausgebildet ist.
Kürzlich wurde eine elektronische Standbildkamera ent­ wickelt, die zum Beispiel in einem Artikel von N. Kihara und anderen mit dem Titel "The electronic still camera a new concept in photography", IEEE Transactions on Consumer Electronics, Vol. CE-28, Nr. 3, August 1982, S. 325-331 beschrieben ist. Eine derartige elektronische Standbild­ kamera ist derartig ausgelegt, daß eine Vielzahl von Spuren konzentrisch auf einer Magnetplatte ausgebildet ist und Signale für ein Halbbild oder ein Einzelbild eines aufgenommenen Standbildes auf den einzelnen Spuren aufgezeichnet sind.
Da in der elektronischen Standbildkamera eine Magnet­ platte, wie oben beschrieben wurde, als Aufzeichnungs­ medium verwendet wird, kann, anders als beim konventionel­ len Bildfilm, Aufnahme, Wiedergabe und Löschen durchge­ führt werden. Es wurde vorgeschlagen, die elektronische Standbildkamera neben der Aufnahme- und Wiedergabefunktion auch mit einer Löschfunktion auszustatten, um z.B. wahl­ weise einen Datensatz in jeder Spur einer bespielten Magnetplatte zu löschen, so daß ein Editieren des Daten­ satzes durchgeführt werden kann.
Um die Funktion für das Löschen eines Datensatzes in jeder einzelnen Spur zu ermöglichen, kann ein Magnetkopf aus­ schließlich zum Löschen, unabhängig von dem Magnetkopf für die Aufnahme und die Wiedergabe, vorgesehen sein. Falls jedoch ein derartiger Kopf nur zum Löschen vor­ gesehen ist, wird die Anzahl der Köpfe erhöht, so daß der gesamte Aufbau des Gerätes kompliziert wird.
Bei der Wiedergabe einer Magnetplatte wird im allgemei­ nen eine Spursteuerung durchgeführt, um eine Abnahme des reproduzierten Ausgangssignals aufgrund von Spurabwei­ chungen zu verhindern. Als ein System zur Durchführung der Spursteuerung ist z.B. in dem Artikel von T. Tanaka und anderen mit dem Titel "An electronic still camera system" IEEE Transactions on Consumer Electronics, Vol. DE-32, Nr. 3, August 1986 S. 345-354, ein Dither-System beschrieben. Wenn jedoch das Löschen, wie oben beschrie­ ben durchgeführt wird, indem ein Kopf nur für das Löschen verwendet wird, kann das reproduzierte Signal nicht von der Magnetplatte erhalten werden, und somit kann die Spursteuerung des Magnetkopfes nicht durchgeführt werden. Im speziellen wird, wenn eine zu löschende Spur ausgewählt ist, der Kopf im allgemeinen in einer Position festge­ legt, die sich durch Einstellung des Zugriffs auf die zu löschende Spur od. dgl. ergibt, so daß das Löschen durchgeführt wird. Falls jedoch die Spursteuerung des Magnetkopfes nicht, wie oben beschrieben, beim Löschen durchgeführt wird, kann die aktuelle Abtastposition des Magnetkopfes beim Löschen, aufgrund von positionellen Abweichungen der Spur wegen eines Positionsfehlers des zugreifenden Kopfs oder einer Exzentrizität der Magnet­ platte, nicht einfach mit der zu löschenden Zielspur übereinstimmen, so daß der Datensatz der Spur nicht sicher gelöscht werden kann.
Um dieses Problem zu lösen, wurde das Folgende vorgeschlagen. Erstens wird ein einzelner Magnetkopf, der entweder für die Aufnahme oder die Wiedergabe oder für beides verwendet wird, auch zum Löschen verwendet, und der Magnetkopf wird an einem elektromechanischen Wandler, wie z.B. einem zweielementigen piezoelektrischen Element, angebracht, so daß der Magnetkopf in der Breitenrich­ tung der zu löschenden Spur, d.h. in radialer Richtung der Magnetplatte beim Löschen, bewegt wird, wie es z.B. im japanischen Amtsblatt für offengelegte Patent­ anmeldungen Nr. 59406/1978 vorgeschlagen wurde. Gemäß diesem Verfahren wird das Löschen über eine größere Breite als die der zu löschenden Spur durchgeführt, wobei kein ausschließlicher Löschkopf vorgesehen ist, so daß der Datensatz der Spur sicher gelöscht werden kann.
Als zweites ist eine Einrichtung zum Bewegen des Magnet­ kopfes von einer Spur auf die nächste Spur in einer Vielzahl von Schritten vorgesehen, so daß jedes Mal, wenn die Abtastposition des Magnetkopfes in Folge in jedem Schritt in eine Position bewegt wird, die der zu löschenden Zielspur zugeordnet ist, die Löschoperation wiederholt wird, wie es z.B. im japanischen Amtsblatt für offengelegte Patentanmeldungen Nr. 52404/1984 vorgeschla­ gen ist. Gemäß dieses Verfahrens wird die Löschung auf einer größeren Breite als die der zu löschenden Spur durchgeführt, so daß der Datensatz der Spur sicher ge­ löscht werden kann.
Als drittes wird ein Spursteuersignal, das einer de­ formierten Struktur der Spur aufgrund von Exzentrizi­ täten od. dgl. folgt, gänzlich im voraus in einem Wellenformspeicher gespeichert, so daß die Abtastposi­ tion des Kopfes der deformierten Struktur der Spur fol­ gend geändert wird, wie es z.B. im japanischen Amtsblatt für offengelegte Patentanmeldungen Nr. 16946/1981 vor­ geschlagen ist.
Entsprechend der oben beschriebenen ersten und der zwei­ ten Methode muß, um den Datensatz der Zielspur sicher zu löschen, die zu löschende Breite deutlich weiter einge­ stellt werden, als die aktuelle Spurbreite im Hinblick auf die oben beschriebenen Spurabweichungen aufgrund eines Positionsfehlers des Zugriffskopfs, einer Exzentri­ zität od. dgl. In diesem Fall kann ein Datensatz einer angrenzenden Spur durch diese Löschung einer teilweisen Löschung ausgesetzt sein.
Gemäß der oben beschriebenen dritten Methode muß zusätz­ lich ein Wellenformspeicher zum Speichern des Spursteuer­ signals für den gesamten Verlauf der zu löschenden Spur und dgl. vorgesehen sein, so daß der gesamte Aufbau der Vorrichtung kompliziert ist. Des weiteren kann, falls die Spurgenauigkeit und die Speichergenauigkeit nicht sehr hoch sind, keine gute Spursteuerung durchgeführt werden, was eine große Schwierigkeit bei der Herstellung dar­ stellt.
Kurz gesagt, schafft die vorliegende Erfindung eine Vor­ richtung zum wahlweisen Löschen jedes Datensatzes auf einer Mehrzahl von Spuren, die konzentrisch auf einer Platte ausgebildet sind, mit einem Kopf, der zumindest für beides, die Wiedergabe und die Löschung des Daten­ satzes auf der Spur, benutzt wird, einer Kopfverschie­ bungseinrichtung zum Bewegen des Kopfes in radialer Richtung der Platte und zum beweglichen Steuern der Abtastposition des Kopfes auf der Platte, einer Spur­ servoeinrichtung zur Ausgabe eines Spursteuersignals mit zumindest einer Gleichstromsignalkomponente, deren Amplitude sich der Abweichung zwischen der aktuellen Abtastposition des Kopfes und der Position der Spur, die durch den Kopf wiedergegebenen wird, folgend ändert in Abhängigkeit von dem Signal, das durch den Kopf von der Spur wiedergegeben wird, einer Einrichtung zur Eingabe eines Löschbefehlsignals, einer Betriebssteuereinrichtung zur Durchführung der Wiedergabe der zu löschenden Spur durch den Kopf, die ein von der Spurservoeinrichtung ab­ gegebenes Spursteuersignal der Kopfverschiebeeinrichtung zuführt, um die Kopfverschiebeeinrichtung in Abhängigkeit von dem Löschbefehlsignal zu betreiben und ferner den Wiedergabebetrieb in den Löschbetrieb umzuschalten, der nach Ablauf einer vorgegebenen entsprechenden Zeitdauer vom Kopf durchgeführt wird, um die Abtastposition auf die Position der zu löschenden Spur zu stellen, eine Signalhalteeinrichtung zum Halten der Gleichstromsignal­ komponente des Spursteuersignals, wenn die vorgegebene Zeitdauer verstrichen ist, einen Wechselstromgenerator zur Erzeugung eines Wechselstromsignals mit einer vorge­ gebenen Amplitude, und Schaltmittel zum Überlagern der in der Signalhalteeinrichtung gehaltenen Gleichstrom­ signalkomponente mit dem durch den Wechselstromgenerator erzeugten Wechselstromsignal und zum Zuführen des über­ lagerten Signals anstatt des Spursteuersignals zum Trei­ ben der Kopfverschiebeeinrichtung nach dem Verstreichen einer vorgegebenen Zeitdauer an die Kopfverschiebeeinrichtung.
Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Er­ findung enthält das Spursteuersignal ferner die Wechsel­ stromsignalkomponente.
Entsprechend einer weiteren Ausgestaltung der vorliegen­ den Erfindung entspricht die Gleichstromsignalkomponente des Spursteuersignals einer gemittelten Abtast­ position des Kopfes auf der Platte, und die Wechselstrom­ signalkomponente des Spursteuersignals entspricht einem Betrag der Verschiebung des Kopfes von der gemittelten Abtastposition.
Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Er­ findung ist die vorgegebene Amplitude des vom Wechsel­ stromgenerators erzeugten Wechselstromsignals so einge­ stellt, daß der Kopf durch den Bereich des im voraus eingestellten maximalen Betrages der Spurabweichung be­ wegt wird, wenn das Wechselstromsignal der Kopfverschie­ beeinrichtung zugeführt wird.
Gemäß noch eines weiteren Gesichtspunktes der vorliegen­ den Erfindung ist die vorgegebene Amplitude des vom Wechselstromgenerators erzeugten Wechselstromsignals so eingestellt, daß der Kopf über den Bereich des gemessenen Maximalbetrags der Spurabweichung bewegt wird, wenn das Wechselstromsignal der Kopfverschiebeeinrichtung zuge­ führt wird.
Gemäß eines weiteren Gesichtspunktes der vorliegenden Erfindung umfaßt die Spurservoeinrichtung eine Spurservo­ schaltung vom Dither-System.
Es ist deshalb die hauptsächliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Plattenlöschvorrichtung zu schaffen, die sicher nur den Datensatz der zu löschenden Zielspur löscht, ohne einen Datensatz einer angrenzenden Spur auf der Platte zu löschen.
Ein prinzipieller Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, daß, da die zu löschende Spur zur Durchführung der Spur­ steuerung vor dem Löschen einmal wiedergegeben wird, und die Gleichstromsignalkomponente des Spursteuersignals zu dieser Zeit gehalten wird und mit dem Wechselstrom­ signal mit vorgegebener Amplitude zur Steuerung der Kopf­ verschiebeeinrichtung überlagert wird, die Abtastposition des Kopfes in die Mitte der zu löschenden Zielspur ge­ steuert wird und der Kopf über den Maximalbetrag der Spur­ abweichung von der Spurmittenposition in radialer Rich­ tung der Platte bewegt wird, so daß nur der Datensatz auf der zu löschenden Zielspur sicher gelöscht werden kann, ohne einen Datensatz auf einer angrenzenden Spur zu löschen.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, daß, da es ausreichend ist, lediglich die Gleichstromsignal­ komponente des Spursteuersignals zum Nachfahren der gemittelten Mitte der zu löschenden Spur zu halten und es nicht notwendig ist, das Spursteuersignal gänzlich zu speichern, die Struktur der Vorrichtung bemerkenswert vereinfacht werden kann.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, daß, da die Komponenten der konventionellen Spurservoreinrich­ tung sowohl für die Halteeinrichtung, für die Gleichstrom­ signalkomponente als auch für den Wechselstromgenerator verwendet werden, der Aufbau der Vorrichtung weiter ver­ einfacht werden kann.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, daß, da der Bewegungsbereich des Kopfes durch den aktuell gemessenen Maximalbetrag der Spurabweichung festgelegt ist, der Löschbereich mit höherer Genauigkeit bestimmt werden kann.
Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden im folgenden anhand der beiliegenden Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 ist ein schematisches Blockdiagramm, das eine Plattenlöschvorrichtung gemäß einer Ausführungs­ form der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 2 ist ein schematisches Diagramm, das ein Spur­ muster auf der Platte gemäß der Ausführungsform von Fig. 1 zeigt;
Fig. 3 ist ein schematisches Blockdiagramm, in dem eine Plattenlöschvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar­ gestellt ist; und
Fig. 4 ist ein Blockdiagramm, in dem eine Platten­ löschvorrichtung gemäß einer dritten Ausführungs­ form der vorliegenden Erfindung dargestellt ist.
Fig. 1 ist ein schematisches Blockdiagramm, in dem eine Plattenlöschvorrichtung eines elektronischen Standbild­ kamerasystems gemäß einer ersten Ausführungsform der vor­ liegenden Erfindung dargestellt ist.
Anhand von Fig. 1 wird der Aufbau der Plattenlöschvor­ richtung gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erläutert.
In dem elektronischen Standbildkamerasystem von Fig. 1 wird ein Magnetkopf 1 zumindest für die Wiedergabe und das Löschen einer Magnetplatte (nicht dargestellt) verwendet, der mit dem Schaltteil eines Schalters 2 zum Schalten auf Wiedergabe/Löschen verbunden ist. Zusätzlich hat der Schalter 2 zum Schalten der Wiedergabe/Löschung einen Kontakt p auf der Wiedergabeseite und einen Kontakt e auf der Löschseite. Eine Löschschaltung 3 gibt ein vor­ gegebenes Löschsignal zum Löschen eines Datensatzes (record) auf einer Spur (track) auf einer Platte aus und führt dieses dem Kontakt e auf der Löschseite des Schalters 2 zum Schalten der Wiedergabe/Löschung zu. Des weiteren verarbeitet eine Wiedergabeschaltung 4 ein wiedergegbenes Signal, das vom Kontakt p auf der Wiedergabeseite des Schalters 2 eingegeben wird und gibt dieses aus.
Das vom Magnetkopf 1 wiedergegebene und in der Wiedergabe­ schaltung 4 verarbeitete Signal wird einer Spurservoschal­ tung-5 zugeführt. Die Spurservoschaltung 5 ist vom oben beschriebenen bekannten Dither-System, und trennt das Spursteuersignal, dessen Amplitude der Abweichung zwischen der Abtastposition des Magnetkopfes 1 auf der Platte und der Position der wiedergegebenen Spur wechselnd folgt, in eine Gleichstrom- und eine Wechselstromkomponente und gibt sie aus. Der Ausgang der Gleichstromkomponente wird einem Kontakt p′ auf der Wiedergabeseite eines ersten Schalters 6 zum Schalten des Auffindens zugeführt, und der Ausgang der Wechselstromkomponente wird dem Kontakt p′′ auf der Wiedergabeseite eines zweiten Schalters 7 zum Schalten des Auffindens zugeführt.
Des weiteren wird die Gleichstromkomponente der Spurservo­ schaltung 5 des Dither-Systems einem Abtast- und Halte­ kreis 8 (sample and hold) über einen Abtastschalter 9 zu­ geführt, wobei der Schalter 9 und der Abtast- und Halte­ kreis 8 eine Signalhalteeinrichtung bilden. Wenn der Schal­ ter 9 geschlossen ist, wird das Signal DC der Gleichstrom­ komponente, die von der Spurservoschaltung 5 abgegeben wird, durch den Abtast- und Haltekreis 8 abgetastet und gehalten; das gehaltene Signal DC′ der Gleichstromkompo­ nente wird an einen Kontakt e′ auf der Löschseite des Schalters 6 gegeben.
Andererseits erzeugt ein Oszillator 10 ein Wechselstrom­ signal AC′ mit einer vorgegebenen Amplitude und führt dieses dem Kontakt e′′ auf der Löschseite des Schalters 7 zu.
Zusätzlich sind die entsprechenden Schaltteile der Schal­ ter 6 und 7 mit einer Addierschaltung 11, die unter Ver­ wendung eines Operationsverstärkers 12 ausgebildet ist, verbunden. Im speziellen ist in der Addierschaltung 11 der invertierende Eingang (-) des Operationsverstärkers 12 mit dem Schaltteil des Schalters 7 über einen Widerstand R 1 verbunden, und sein nichtinvertierender Eingang (+) ist mit dem Knoten der Widerstände R 2 und R 3, die in Reihe zwischen das Schaltteil des Schalters 6 und das Massenpotential geschaltet sind, verbunden; ein Widerstand R 4 zum Einstellen des Verstärkungsfaktors ist zwischen dem invertierenden Eingang (-) und dem Ausgang des Operations­ verstärkers 12 vorgesehen.
Das Ausgangssignal des Operationsverstärkers 12 wird einer Treiberschaltung 13 zugeführt, die einen elektromechani­ schen Wandler 14 aus einem zweielementigen (bimorph) oder piezoelektrischen Stellglied vom Schichttyp oder dgl. in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal treibt. Die Treiberschal­ tung 13 und der elektromechanische Wandler 14 bilden die Kopfverschiebeeinrichtung. Der Magnetkopf 1 ist am elektromechanischen Wandler 14 befestigt, der an einem konventionellen Stellglied für den Kopfzugriff befestigt ist. Der elektromechanische Wandler 14 verschiebt die Abtastposition des Magnetkopfes 1 auf der Platte in radialer Richtung der Platte in Abhängigkeit von einem Treibersignal der Treiberschaltung 13.
Wenn der Löschbetrieb der Platte eingestellt ist, wird ein Löschbefehlsignal entsprechend am Eingang 15 einge­ geben, so daß eine Steuerschaltung 16 die Schaltposition bzw. das Öffnen/Schließen jedes der Schalter 2, 6, 7 und 9 in Abhängigkeit vom Löschbefehlsignal steuert. Der Schal­ ter 2 und die Steuerschaltung 16 bilden eine Betriebs­ steuereinrichtung, und die Schalter 6 und 7, die Addier­ schaltung 11 und die Steuerschaltung 16 bilden eine Schalteinrichtung.
Fig. 2 ist ein Diagramm, in dem schematisch ein Spur­ muster auf einer Platte in der Ausführungsform gemäß Fig. 1 dargestellt ist.
Anhand der Fig. 1 und 2 erfolgt nun eine Beschreibung des Betriebs gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Er­ findung.
In Fig. 2 ist eine Anzahl von kreisförmigen Spuren a bis c, die auf der Magnetplatte der elektronischen Standbild­ kamera ausgebildet sind, abgewickelt dargestellt. Es ist vorausgesetzt, daß, falls keine Abweichungen in den Positionen vorhanden, die Spuren a bis c eine gerade Form haben. Falls eine Abweichung in jeder Spur aufgrund einer Extentrizität der Platte od. dgl. auftritt, sind die Spuren a, b bzw. c, wie in Fig. 2 dargestellt ist, gekrümmt.
Wenn zum Beispiel ein Datensatz auf der Spur b gelöscht werden soll, wird auf die zu löschende Spur b zuge­ griffen. Entsprechend wird ein konventionelles Stell­ glied für den Kopfzugriff (nicht dargestellt) bewegt, so daß der Magnetkopf 1 zum Beispiel in die Abtast­ position, die durch die durchgezogene Linie t in Fig. 2 dargestellt ist, bewegt wird. Falls die Spur b in diesem Zustand ohne Betätigung des elektromechanischen Wandlers 14 gelöscht wird, wird ein Teil der Spur b nicht ge­ löscht, und ein Teil der angrenzenden Spur c wird, auf­ grund eines Positionsfehlers des zugreifenden Kopfes od. dgl. gelöscht.
Wenn das Löschbefehlsignal an der Eingangsklemme 15 eingegeben wird, schaltet die Steuerschaltung 16 gemäß der vorliegenden Ausführungsform die Schalter 2, 6 und 7 an die Kontakte p, p′ bzw. p′′ auf der Wiedergabeseite, so daß der Schalter 9 geschlossen ist. Im einzelnen wird, bevor der Löschvorgang an der Spur b gestartet wird, ein Wiedergabevorgang an der Spur b einmal ein­ gestellt, so daß die Wiedergabe der Spur gestartet wird.
Das vom Magnetkopf 1 wiedergegebene Signal wird über die Wiedergabeschaltung 4 der Spurservoschaltung 5 einge­ gegeben; die Spurservoschaltung 5 bildet ein Spursteuer­ signal, dessen Amplitude der Abweichung zwischen der Abtastposition des Magnetkopfes 1 und der wiederge­ gebenen Spur b folgt. Die Spurservoschaltung 5 trennt das Signal DC der Gleichstromkomponente und das Signal AC der Wechselstromkomponente des Spursteuersignals und gibt sie aus; die Signale werden über die Schalter 6 und 7 der Addierschaltung zugeführt.
Die Addierschaltung 11 addiert die eingegeben Signale DC und AC und bildet ein zusammengesetztes Signal, d. h. das Spursteuersignal, und führt es der Treiberschaltung 13 zu. Entsprechend führt die Treiberschaltung 13 das Treibersignal dem elektromechanischen Wandler 14 zu, der den Magnetkopf 1 so bewegt, daß die Abtastposition des Magnetkopfes 1 auf die Position der Spur b gesteuert werden kann.
Wenn der elektromechanische Wandler 14 in Abhänigkeit von dem Treibersignal der Treiberschaltung 13 verschoben wird, wird die Abtastposition des Magnetkopfes 1 in radialer Richtung der Platte bewegt, so daß er der Position der Spur b folgen kann. Nach einer oder mehreren Umdrehungen der Platte nach Beginn der Wieder­ gabe ist die Servoeinrichtung stabilisiert, so daß der Magnetkopf 1 in einen sogenannten "Aufspurzustand" ge­ steuert ist.
Das Signal DC der Gleichstromkomponente im Spursteuer­ signal, das von der Spurservoschaltung 5 abgegeben wird, zeigt die mittlere Abtastposition des Magnetkopfes 1 auf der Platte, während das Signal AC der Wechselstrom­ komponente den Betrag der Bewegung von der mittleren Abtastposition darstellt. Wenn der Magnetkopf 1 durch das Spursteuersignal gesteuert ist und in der Aufspur­ position wie oben beschrieben gehalten wird, folgt der Magnetkopf 1 korrekt der Spur b, so daß das Signal DC der Gleichstromkomponente des Spursteuersignals zu dieser Zeit die mittlere Abtastposition des Magnetkopfes 1 in die durch die durchgezogene Linie t′ in Fig. 2 dar­ gestellte Position steuert, d. h. die Position, in der das gemittelte Zentrum der Spur b verläuft.
Andererseits wird während der Wiedergabedauer der Schalter 9 geschlossen, so daß das Signal DC der Gleichstrom­ komponente im Spursteuersignal ebenfalls dem Abtast- und Haltekreis 8 zugeführt wird.
Nach Ablauf einer vorgegebenen Zeitdauer nach Beginn des Wiedergabebetriebs durch Eingabe des oben genannten Löschbefehlsignals, d. h. nach einer ausreichenden Zeitdauer um den Magnetkopf 1 durch die Spursteuerung in den Aufspurzustand zu bringen, steuert die Schaltung 16 den Schalter 9, so daß er geöffnet werden kann. Wenn der Magnetkopf 1 in die Aufspurposition gesteuert ist wird deshalb das Signal DC der Gleichstromkomponente des Spursteuersignals, d. h. das Signal der Gleichstrom­ komponente das der gemittelten Zentralposition der Spur b entspricht, in der Abtast- und Halteschaltung 8 abge­ tastet und gehalten. Nachdem der Schalter 9 geöffnet wurde, wird das abgetastete und gehaltene Signal der Gleichstromkomponente dem Kontak e′ auf der Löschseite des Schalters 6 als Signal DC′ zugeführt.
Des weiteren steuert die Steuerschaltung 16 den Schalter 9, so daß er geöffnet werden kann, und steuert gleich­ zeitig die Schalter 6 und 7, so daß sie von den Kontakten p′ bzw. p′′ auf der Wiedergabeseite auf die Kontakte e′ bzw. e′′ auf der Löschseite geschaltet werden können. Aufgrund dessen wird das der Treiberschaltung 13 durch die Addierschaltung 11 zugeführte Signal von dem von der Spurservoschaltung 5 abgegebenen Spurservosignal auf das zusammengesetzte Signal aus dem Gleichstromsignal DC′ der Abtast- und Halteschaltung 8 und dem Wechselstromsignal AC′ des Oszillators 10 geschaltet.
Der Bereich des Betrages der Abweichung von dem ge­ mittelten Zentrum jeder Spur aufgrund von Exzentri­ täten od. dgl. kann aufgrund der Herstellungsstandard od. dgl. abgeschätzt werden. Die Maximalamplitude des vom Oszillators 10 abgegebenen Wechselstromsignals AC′ wird im voraus so eingestellt, daß der Magnetkopf 1 in einem dem erwarteten Maximalbetrag der Spurabweichung entsprechenden Bereich bewegt werden kann (dargestellt als d in Fig. 2).
Aufgrund dessen wird, wenn die Schalter 6 und 7 auf die entsprechenden Kontakte e′ bzw. e′′ auf der Löschseite geschaltet sind, der Magnetkopf 1 durch das zusammen­ gesetzte Signal aus dem Gleichstromsignal DC′ und dem Wechselstromsignal AC′ spurgesteuert. Dabei wird die Abtastposition des Magnetkopfes 1 in radialer Richtung der Platte innerhalb eines Bereiches des Maximalbetrages d der Spurabweichung in Bezug auf die gemittelte Zentral­ position, die durch die durchgezogene Linie t′ in Fig. 2 dargestellt ist, bewegt.
Die Geschwindigkeit der Radialbewegung der Abtastposi­ tion ist durch die Frequenz des Wechselstromsignals AC′ festgelegt; die Frequenz wird durch den Bewegungsweg des Magnetkopfes 1 beim Löschen, wie unten beschrieben wird, bestimmt. Im speziellen ist, wenn der Magnetkopf 1 sich immer in radialer Richtung bewegt, so daß er der Spur b zickzackartig folgt und sie gelöscht wird, die Frequenz des Wechselstromsignals AC′ hoch eingestellt. Anderer­ seits ist die Frequenz des Wechselstromsignals AC′ niedrig eingestellt, wenn der Magnetkopf 1 zum Bei­ spiel vom Außenrand auf den Innenrand des Bereiches d schrittweise bei jeder einzelnen Drehung der Platte be­ wegt wird, so daß die Spur b schrittweise abgetastet und gelöscht wird.
Wenn die Spursteuerung des Magnetkopfes 1 durch das zusammengesetzte Signal aus dem Gleichstromsignal DC′ und dem Wechselstromsignal AC′ gestartet wird, steuert die Steuerschaltung 16 den Schalter 2 und schaltet ihn auf den Kontakt e auf der Löschseite, so daß vom Wieder­ gabebetrieb in den Löschbetrieb umgeschaltet wird. Das Löschsignal der Löschschaltung 3 wird dem Magnetkopf 1 über den Schalter 2 zugeführt, so daß das Löschen des Datensatzes der Spur b gestartet wird.
Aufgrund dessen wird beim Löschen der Spur b die Spur­ steuerung in Abhängigkeit vom zusammengesetzten Signal aus dem Gleichstromsignal DC′ und dem Wechselstromsignal AC′ durchgeführt, so daß die Abtastposition des Magnet­ kopfes 1 in radialer Richtung der Platte in einem Be­ reich bewegt wird, der dem Maximalbetrag d der Spur­ abweichung in Bezug auf die gemittelte Zentralposition der Spur b entspricht. Als Ergebnis wird nur ein Datensatz der zu löschenden Zielspur b sicher gelöscht, ohne Daten der angrenzenden Spuren a und c zu löschen.
Anstatt das komplette Spursteuersignal, das den posi­ tionellen Abweichungen der Spur b, die in konventioneller Weise gelöscht wird, zu folgen, wird lediglich das Signal der Gleichstromkomponente zum Feststellen des gemittelten Zentrums der Spur b im Abtast- und Haltekreis 8 ge­ halten, und die Spursteuerung wird in Abhängigkeit von diesem Signal durchgeführt, wobei lediglich der Daten­ satz einerZielspur sicher gelöscht wird und ein einfacher Aufbau, der einfach hergestellt werden kann, verwendet wird.
Das Löschen wird durch Einstellen einer vorgegebenen Funktion oder durch automatische Steuerung beendet.
Bei der normalen Wiedergabe liegen die Schalter 2, 6 und 7 auf den Kontakten p, p′ bzw. p′′ auf der Wieder­ gabeseite, so daß die Abtastposition des Magnetkopfes 1 durch das Spursteuersignal der Spurservoschaltung 5 gesteuert wird.
Fig. 3 ist ein Blockdiagramm einer Plattenlöschvorrichtung für eine elektronische Standbildkamera gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Der Aufbau der Plattenlöschvorrichtung gemäß Fig. 3 entspricht dem der Ausführungsform gemäß Fig. 1 mit der Ausnahme des folgenden.
Die Spurservoschaltung 5 in Fig. 1 ist, wie beschrieben, vom bekannten Dithersystem, dessen Aufbau in der oben­ genannten Druckschrift beschrieben ist. Gemäß der Aus­ führungsform nach Fig. 3 ist die Spurservoschaltung 5 a vom Dithersystem so ausgebildet, daß die Originalkompo­ nenten der Spurservoschaltung sowohl für die Signalhalte­ einrichtung für die Gleichstromkomponente als auch für den Wechselstromsignalgenerator verwendet werden.
Im speziellen schalten beim Löschen der Spur die Steuer­ schaltung 16 den Kontakt des Schalters 2 auf den Kontakt p auf der Wiedergabeseite in Abhängigkeit von dem der Ein­ gangsklemme 15 zugeführten Löschbefehlsignal, wie in der Ausführungsform gemäß Fig. 1, so daß die Wiedergabe der Spur eingestellt ist. Das vom Magnetkopf 1 wieder­ gegebene Signal wird einem Hüllkurvendetektor 21 der Spurservoschaltung 5 a über den Schalter 2 und die Wieder­ gabeschaltung 4 zugeführt. Das Ausgangssignal des Hüll­ kurvendetektors 21 wird einem Multiplizierer 23 über ein Bandpassfilter für 450 Hz zugeführt. Ein Oszillator 24 erzeugt eine Sinuswelle mit einer Frequenz von 450 Hz und führt sie dem Multiplizierer 23 zu, so daß eine syn­ chrone Detektierung des wiedergegebenen Signals durchgeführt wird. Das Wechselstromsignal mit 450 Hz wird der Treiber­ schaltung 13 durch eine Amplitudensteuerschaltung 25, einen Addierer 26 und die Addierschaltung 11 zugeführt. Im einzelnen wird, wenn der Magnetkopf 1 in radialer Rich­ tung der Platte vibriert, das vom Kopf wiedergebene Aus­ gangssignal verändert. Wenn das Produkt des geänderten Betrages mit dem Wechselstromsignal für die Vibration des Magnetkopfes 1 im Multiplizierer 23 gebildet wird, wird ein Fehlersignal entsprechend der Spurabweichung vom Wiedergabesignal abgetrennt. Das Fehlersignal be­ inhaltet zwei Komponenten. Nachdem seine Tieffrequenz­ komponente durch einen Tiefpassfilter 27 abgetrennt und in einer Integrationsschaltung 28 integriert ist, wird sie einem Eingang der Addierschaltung 11 als Gleichstrom­ komponente zur Korrektur der statischen Spurabweichung zugeführt. Die Addierschaltung 11 hat die gleiche Struktur wie die in Fig. 1 dargestellte. Nachdem die Wechselstrom­ komponente mit 60 Hz (die Drehfrequenz der Platte), die die andere Komponente des Fehlersignals ist und durch einen Bandpassfilter 29 für 60 Hz abgetrennt und durch einen Verstärker 30 verstärkt wurde, wird sie dem Addierer 26 als Wechselstromkomponente zur Korrektur der dymanischen Spurabweichung aufgrund von Exzentritäten od. dgl. zu­ geführt, und sie wird der oben genannten Wechselstrom­ komponente von 450 Hz zuaddiert. Das Ausgangssignal des Addierers 26 wird als Wechselstromkomponente der Spur­ servoschaltung 5 a ausgegeben und dem anderen Eingang der Addierschaltung 11 zugeführt. Anschließend wird, wie in der Ausführungsform gemäß Fig. 1, der elektro­ mechanische Wandler 14 durch das Ausgangssignal der Addierschaltung 11 betrieben, so daß die Spursteuerung des Magnetkopfes 1 durchgeführt wird.
Nach Ablauf einer ausreichenden Zeitdauer, um den Magnet­ kopf 1 in den Aufspurzustand zu bringen, steuert die Steuerschaltung 16 die Schalter 31 und 32, so daß sie geöffnet werden, und steuert einen Schalter 33, so daß er geschlossen wird. Danach wird der Eingang der Inte­ grationsschaltung 28 getrennt, und die Integrations­ schaltung 28 dient als Signalhalteeinrichtung, in der gleichen Weise wie der Abtast- und Haltekreis 8 in Fig. 1. Zusätzlich wird, bei der Spursteuerung bevor der Schalter 31 geöffnet wird, das Wechselstromsignal mit sehr kleiner Amplitude von der Amplitudensteuerschaltung 25 ausge­ geben, so daß die Steuerung in radialer Richtung durch­ geführt wird. Nachdem der Schalter 31 geöffnet ist, funktioniert der Oszillator 24 wie der Oszillator 10 in Fig. 1, so daß das Wechselstromsignal mit einer großen konstanten Amplitude einem Eingang des Addieres 26 über die Amplitudensteuerschaltung 25 zugeführt wird. Anderer­ seits wird, wenn der Schalter 33 geschlossen ist, die Wechselstromkomponente mit 60 Hz, die ein Ausgangssignal des Verstärkers 30 ist, vom Addierer 26 getrennt. Das Ausgangs­ signal des Addierers 26 wird dem anderen Eingang der Addierschaltung 11 zugeführt und mit der Gleichstrom­ komponente zur Zeit des auf der Spurhaltens in der Integrationsschaltung 28 überlagert, um den elektro­ mechanischen Wandler 14 zu steuern, so daß der Magnet­ kopf 1 im Aufspurzustand gesteuert ist. Wie in der Aus­ führungsform gemäß Fig. 1 wird der Schalter 2 auf den Kontakt e auf der Löschseite gelegt, so daß die Spur b gelöscht wird.
Aufgrund dessen wird, gemäß der Ausführungsform nach Fig. 3, zur Zeit des Löschens der Spur b die Abtast­ position des Magnetkopfes 1 in einer radialen Richtung der Platte innerhalb eines Bereiches entsprechend dem Maximalbetrag d der Spurabweichung bezüglich der ge­ mittelten Zentralposition der Spur b durch die Spur­ steuerung, in Abhängigkeit von dem zusammengesetzten Signal aus dem Gleichstromsignal und dem Wechselstrom­ signal bewegt, so daß lediglich der Datensatz auf der Zielspur b sicher gelöscht wird, ohne die Datensätze auf den angrenzenden Spuren zu löschen. Zusätzlich werden die Komponenten der Spurservoschaltung sowohl für die Signalhalteeinrichtung als auch für den Wechsel­ stromgenerator verwendet, so daß der Aufbau der Lösch­ vorrichtung vereinfacht werden kann.
Fig. 4 ist ein Blockdiagramm einer Plattenlösch­ vorrichtung für eine elektronische Standbildkamera gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Der Aufbau der in Fig. 4 dargestellten Plattenlösch­ vorrichtung entspricht dem der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform, mit der folgenden Ausnahme.
Im speziellen sind eine Spitzendetektor- und Halte­ schaltung 17, ein Begrenzer 18 und Oszillator 19 anstatt des Oszillators 10 von Fig. 1 vorgesehen, so daß der Verschiebebereich des Magnetkopfes 1 beim Löschen durch die aktuelle Meßung des Maximalbetrages d der Spurab­ weichung in Fig. 2 festgelegt ist.
Wenn der Datensatz von zum Beispiel der Spur b (Fig. 2) auf der Platte gelöscht wird, wird der Magnetkopf 1 in der Abtastposition, die durch die durchgezogene Linie t (Fig. 2) dargestellt ist, gesteuert, in Abhängigkeit vom Zugriff auf die Spur b, wie in der Ausführungsform gemäß Fig. 1. Zur gleichen Zeit schaltet die Steuer­ schaltung 16 die Schalter 2, 6 und 7 auf die Kontakte p, p′ bzw. p′′ und schließt den Schalter 9. Im speziellen wird die Wiedergabe der Spur b einmal vor Beginn der Lösch­ operation eingestellt. Die Steuerung des Magnetkopfes 1 in den Aufspurzustand beginnt in Abhängigkeit vom Spur­ steuersignal der Spurservoschaltung 5.
Wenn die Servosteuerung nach Verlauf einer vorge­ gebenen Zeitdauer stabilisiert ist und der Magnet­ kopf 1 in den Aufspurzustand gesteuert ist, öffnet die Steuerschaltung 16 den Schalter 9, wie in der Ausführungsform gemäß Fig. 1, und gibt ein Reset­ signal an die Spitzendetektor- und Halteschaltung 17.
Nachdem der Schalter 9 geöffnet ist, hält deshalb die Abtast- und Halteschaltung 8 die Gleichstromsignal­ komponente DC′ des Spursteuersignals, wenn der Magnet­ kopf 1 in der Aufspurposition ist, und gibt es an den Kontakt e′ auf der Löschseite des Schalters 6 aus, wie in Fig. 1.
Andererseits wird die Spitzendetektor- und Halte­ schaltung 17 durch Eingabe des Resetsignals initiali­ siert; die Spitzendetektor- und Halteschaltung 17 de­ tektiert und hält den Maximalamplitudenwert, d. h. den Spitzenwert des Signals AC der während des Aufspurzu­ standes von der Spurservoschaltung 5 ausgegebenen Wechsel­ stromkomponente.
Die Amplitude des Signals AC der Wechselkomponente nimmt während des Aufspurzustandes proportional zum Abweichungs­ betrag von der gemittelten Zentralposition der Spur b, d. h. dem Betrag der Spurabweichung, ab oder zu.
Während einer oder mehrerer Umdrehungen der Platte wird deshalb das Signal AC der Wechselstromkomponente entsprechend dem gemessenen Maximalbetrag der Spurab­ weichung in der Spitzendetektor- und Halteschaltung 17 detektiert und gehalten.
Ein Signal mit einer der Amplituden des Signals AC der gehaltenen Wechselstromkomponente entsprechenden Ampli­ tude wird von der Spitzendetektor- und Halteschaltung 17 an den Begrenzer 18 ausgegeben.
Des weiteren wird ein Oszillatorsignal des Oszillators 19, der zum Beispiel auf 450 Hz gesetzt ist, dem Begrenzer 18 eingegeben. Die Amplitude des Oszillatorsignals ist größer eingestellt als die des Ausgangssignals der Spitzen­ detektor- und Halteschaltung 17.
Der Begrenzer 18 begrenzt die Amplitude des Oszillator­ signals des Oszillators 19 in Abhängigkeit von der Ampli­ tude des Ausgangssignals der Spitzendetektor- und Halte­ schaltung 17 und gibt ein Wechselstromsignal AC′′ mit 450 Hz aus, das die Amplitude des Signals AC der Wechsel­ stromkomponente entsprechend dem gemessenen Maximalbetrag der Spurabweichung hat an den Kontakt e′′ auf der Lösch­ seite des Schalters 7 ab.
Zusätzlich schaltet, nach einer oder mehreren Um­ drehungen der Platte nach der Ausgabe des oben ge­ nannten Resetsignals, die Steuerschaltung 16 die Schalter 7 und 6 auf die Kontakte e′ bzw. e′′ auf der Löschseite, so daß der Magnetkopf 1 anfängt spur­ gesteuert zu werden durch das zusammengesetzte Signal aus dem Gleichstromsignal DC′ der Abtast- und Halte­ schaltung 8 und dem Wechselstromsignal AC′′ des Be­ grenzers 18, in Abhängigkeit von dem Schalten.
Wenn die Spursteuerung durch das kombinierte Signal aus dem Gleichstromsignal DC′ und dem Wechselstromsignal AC′′ gestartet wird, schaltet die Steuerschaltung 16 den Schalter 2 auf den Kontakt e auf der Löschseite, so daß, in Abhängigkeit von der Schaltung des Schalters 2, von der Wiedergabe auf die Löschung geschaltet wird. Das Löschsignal der Löschschaltung 3 wird dem Magnetkopf 1 über den Schalter 2 zugeführt, so daß die Löschung des Datensatzes auf der Spur b beginnt.
Bei Löschen wird deshalb die Abtastposition des Magnet­ kopfes 1 durch die Spursteuerung, aufgrund des zusammen­ gesetzten Signals aus dem Gleichstromsignal DC′ und dem Wechselstromsignal AC′, in radialer Richtung der Platte innerhalb eines Bereiches entsprechend dem ge­ messenen Maximalbetrag d der Spurabweichung, die bestimmt ist durch das Wechselstromsignal AC′′ in Bezug auf die gemittelte Zentralposition der Spur b, die bestimmt ist durch das Gleichstromsignal DC′, d. h. den Maximal­ betrag d der Spurabweichung in Fig. 2, bewegt, so daß der Datensatz auf der Spur b sicher gelöscht wird, ohne die Datensätze auf den angrenzenden Spuren a und c zu löschen, wobei ein einfacher Aufbau verwendet wird. Zusätzlich wird, gemäß der in Fig. 4 gezeigten Aus­ führungsform, der Bewegungsbereich des Magnetkopfes 1 durch den gemessenen aktuellen Maximalbetrag der Spur­ abweichung festgelegt, so daß der Löschbereich mit höherer Genauigkeit festgelegt ist als in Fig. 1.
Die Frequenz des Oszillatorsignals des Oszillators 19 ist, basierend auf dem Verschiebeweg des Magnetkopfes 1 beim Löschen od. dgl., willkürlich eingestellt.
Obwohl in der oben beschriebenen Ausführungsform die vorliegende Erfindung für Magnetplatten einer elek­ tronischen Standbildkamera verwendet wird, kann sie auf verschiedene Platten magnetischer, optischer od. dgl. Formen angewendet werden, sofern sie löschbar sind,
wobei der Kopf 1 durch einen Magnetkopf einen optischen Kopf od. dgl. in Abhängigkeit von der entsprechen­ den Platte ersetzt wird.
Des weiteren kann das System zur Spursteuerung bei der Wiedergabe vom Dithersystem entsprechend der oben beschriebenen Ausführungsform verschieden sein. Zum Beispiel kann ein Steuerspulsystem (pilot tracking) zur Durchführung der Spursteuerung, in dem ein Pilot­ signal zur Spursteuerung auf der Spur der Platte auf­ gezeichnet ist, verwendet werden.
Die Spurservoeinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann verschiedene Spurservoschaltungen zur ständigen Ausgabe des Spursteuersignals umfassen, welches in der Amplitude wechselt und der Abweichung zwischen der Abtastposition des Kopfes und der Position der wiedergegebenen Spur, in Abhängig von dem durch den Kopf wiedergegebenen Signal, folgt. Dabei ist es nicht notwendig, daß das Spur­ steuersignal in eine Gleichstromkomponente und eine Wechselstromkomponente zur Ausgabe derselben getrennt wird, wie es in der oben beschriebenen Ausführungsform der Fall war.
Falls das von der Spurservoeinrichtung ausgegebene Spur­ steuersignal das zusammengesetzte Signal aus der Gleich­ stromkomponente und der Wechselstromkomponente bein­ haltet, ist es wünschenswert, daß ein Tiefpassfilter in einer vorderen Stufe der Abtast- und Halteschaltung 8 in Fig. 1 vorgesehen ist, um nur die Gleichspannungs­ komponente herauszuziehen und sie der Abtast- und Halte­ schaltung 8 zuzuführen, und ferner, daß ein Schalter zum Schalten des zusammengesetzten Signales aus dem Gleichstromsignal DC′ und dem Wechselstromsignal AC′ (AC′′) und des Spursteuersignals, das von der Spur­ servoschaltung ausgegeben wird, um sie auszugeben, vorgesehen ist, anstatt der Schalter 6 und 7 und Additionsschaltung 11.
Zusätzlich muß der Kopf zumindest für die Wiedergabe und Löschung benutzt werden, und der Kopf kann für die Wiedergabe, die Löschung und die Aufnahme benutzt werden.

Claims (19)

1. Plattenlöschvorrichtung zum wahlweisen Löschen eines Datensatzes auf einer Spur aus einer Anzahl von Spuren, die konzentrisch auf einerPlatte ausgebildet sind, mit:
einem Kopf (1), der zumindest für die Wiedergabe und das Löschen des Datensatzes auf der Spur verwendet wird, einer Kopfverschiebeeinrichtung (13, 14) zum Bewegen des Kopfes in einer radiale Richtung der Platte und zum be­ weglichen Steuern der Abtastposition des Kopfes auf der Platte,
einer Spurservoeinrichtung (5), die abhängig von einem mittels des Kopfes von der Spur reproduzierten Signal ein Spursteuersignal erzeugt, dessen Amplitude ver­ änderlich ist und der Abweichung zwischen der tatsächlichen Abtastposition des Kopfes und der Position der vom Kopf reproduzierten Spur folgt, wobei das Spursteuersignal zumindest eine Gleichstromsignalkomponente beeinhaltet, einer Einrichtung (15) zur Eingabe eines Löschbefehl­ signals, einer Betriebssteuereinrichtung (2, 16), die in Ab­ hängigkeit von dem Löschbefehlsignal eine Wiedergabe der zu löschenden Spur mittels des Kopfes durchführt, das von der Spurservoeinrichtung ausgegebene Spur­ steuersignal zum Antreiben der Kopfverschiebeeinrichtung der Kopfverschiebeeinrichtung zuführt, und die, nach Ablauf einer zur Steuerung der Abtastposition des Kopfes auf die Position der zu löschenden Spur ausreichenden, vorgegebenen Zeit, eine Umschaltung vom Wiedergabebe­ trieb auf den Löschbetrieb des Kopfes vornimmt, einer Signalhalteeinrichtung (8) zum Halten der Gleich­ stromsignalkomponente des Spursteuersignals wenn die vorgegebene Zeit verstrichen ist, einem Wechselstromgenerator (10) zur Erzeugung eines Wechselstromsignals mit einer vorgegebenen Amplitude, und Schalteinrichtungen (6, 7, 11, 16) zum Überlagern der in der Signalhalteeinrichtung gehaltenen Gleichstromsignal­ komponente mit dem durch den Wechselstromgenerator er­ zeugten Wechselstromsignal und zum Zuführen des zusammen­ gesetzten Signals anstatt des Spursteuersignals an die Kopfverschiebeeinrichtung, um die Kopfverschiebeeinrichtung anzutreiben.
2. Plattenlöschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spursteuersignal eine Wechselstromsignalkomponente enthält.
3. Plattenlöschvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichstromsignal­ komponente des Spursteuersignals die gemittelte Abtast­ position des Kopfes auf der Platte darstellt und daß die Wechselstromsignalkomponente des Spursteuersignals die Größe der Verschiebung des Kopfes von der gemittelten Abtastposition darstellt.
4. Plattenlöschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Löschvorgang mittels des Kopfes durch Aufzeichnung eines vorgegebenen Lösch­ signals durchgeführt wird.
5. Plattenlöschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgegebene Ampli­ tude des vom Wechselstromgenerator erzeugten Wechsel­ stromsignals so eingestellt ist, daß der Kopf im Bereich des im voraus eingestellten Maximalbetrages der Spur­ abweichung bewegt wird, wenn das Wechselstromsignal der Kopfverschiebeeinrichtung zugeführt wird.
6. Plattenlöschvorrichtung, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kopfverschiebeein­ richtung einen elektromechanischen Wandler (14), an dem der Kopf befestigt ist, und eine Treiberschaltung (13), die in Abhängigkeit von dem Spursteuersignal ein Treibersignal dem elektromechanischen Wandler zuführt, umfaßt.
7. Plattenlöschvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der elektromechanische Wandler ein zweielementiges (bimorph) oder piezoelek­ trisches Stellglied vom Schichttyp aufweist.
8. Plattenlöschvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der elektromechanische Wandler an einem Stellglied für den Kopfzugriff befestigt ist.
9. Plattenlöschvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurservoeinrichtung eine Spurservoschaltung nach dem Dithersystem umfaßt.
10. Plattenlöschvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurservoeinrichtung die Gleichstromsignalkomponente und die Wechselstromsignalkomponente getrennt ausgibt, die Signalhalteeinrichtung einen ersten Schalter (9) zur Entgegennahme der Gleichstromsignalkomponente während der vorgegebenen Zeitdauer umfaßt, die Schalteinrichtung aufweist einen zweiten Schalter (6) zur Auswahl entweder der von der Spurservoeinrichtung ausgegebenen Gleichstromsignal­ komponente oder der in der Signalhalteeinrichtung ge­ haltenen Gleichstromsignalkomponente, einen dritten Schalter (7) zur Auswahl entweder der von der Spurservoeinrichtung ausgegebenen Wechselstromsignal­ komponente oder des vom Wechselstromgenerator erzeugten Wechselstromsignals, eine Schaltsteuereinrichtung (16) zur Steuerung des zweiten und des dritten Schalters so, daß die Gleichstromsignal­ komponente und die Wechselstromsignalkomponente, die von der Spurservoeinrichtung ausgegeben werden, während der vorgegebenen Zeitdauer gleichzeitig ausgewählt werden und daß das in der Signalhalteeinrichtung gehaltene Gleich­ stromsignal und das vom Wechselstromgenerator erzeugte Wechselstromsignal gleichzeitig nach Ablauf der vorge­ gebenen Zeitdauer ausgewählt werden können, und eine Addiereinrichtung (11) zum Überlagern der durch den zweiten und den dritten Schalter ausgewählten Signal­ komponenten und zum Zuführen des zusammengesetzten Signals an die Kopfverschiebeeinrichtung.
11. Plattenlöschvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurservoschaltung vom Dithersystem aufweist eine Einrichtung (21) zum Detektieren der Hüllkurve des vom Kopf aus der Spur reproduzierten Signals, eine Einrichtung (22) zum Herausziehen einer Komponente aus dem hüllkurvendetektierten Signal mit einer ersten Frequenz, die der Geschwindigkeit entspricht mit der der Kopf in radialer Richtung auf der Platte bewegt wird,
eine Einrichtung (24) zur Erzeugung eines Sinussignals mit der ersten Frequenz,
eine Einrichtung (25) zur Steuerung der Amplitude des Sinussignals,
eine Einrichtung (23) zum Multiplizieren der heraus­ gezogenen Signalkomponente der ersten Frequenz mit dem Sinussignal,
eine Einrichtung (27) zum Herausziehen einer Signal­ komponente mit niedriger Frequenz aus dem Ausgang des Muliplikators,
eine Einrichtung (28) zum Integrieren der herausge­ zogenen Signalkomponente mit niedriger Frequenz und zur Ausgabe desselben als Gleichstromsignalkomponente des Spursteuersignals,
eine Einrichtung (29) zum Herausziehen einer Wechsel­ stromsignalkomponente mit einer zweiten Frequenz aus dem Ausgang des Muliplikators, wobei die zweite Frequenz der Umdrehungsfrequenz der Platte entspricht, eine Einrichtung (26, 30) zum Verstärken der herausge­ zogenen Wechselstromsignalkoponente der zweiten Frequenz und zum Addieren derselben zu dem Sinussginal um es aus­ zugeben, und
daß die Schalteinrichtung aufweist einen vierten Schalter (32) zum Trennen der Signal­ komponenten mit niedriger Frequenz von der Integrations­ einrichtung wodurch bewirkt wird, daß die Integrations­ einrichtung nach Ablauf der vorgegebenen Zeitdauer als Signalhalteeinrichtung wirkt, und
fünfte Schalter (31, 33) zum Trennen der herausge­ zogenen Wechselstromsignalkomponente mit der zweiten Frequenz, wodurch bewirkt wird, daß der Sinussignal­ generator, nach Ablauf der vorgegebenen Zeitdauer, als der Wechselstromsignalgenerator wirkt.
12. Plattenlöschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurservoeinrichtung eine Servoschaltung eines Pilotspursystems umfaßt, zur Durchführung der Spursteuerung unter Verwendung eines auf die Spuren der Platte aufgezeichneten Pilotsignals zur Spursteuerung.
13. Plattenlöschvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurservoeinrichtung das Spursteuersignal als zusammen­ gesetztes Signal aus der Gleichstromkomponente und der Wechselstromkomponente ausgibt,
die Signalhalteeinrichtung Mittel umfaßt zum Herausziehen ausschließlich der Gleichstromsignalkomponente aus dem Spursteuersignal und zum Halten derselben, die Schalteinrichtung aufweist Mittel zum Überlagern der in der Signalhalteeinrichtung gehaltenen Gleichstromsignalkomponente mit dem vom Wechselstromgenerator erzeugten Wechselstromsignal, einen sechsten Schalter zur Auswahl entweder des zusammen­ gesetzten Signals oder des Spursteuersignals und eine Schaltsteuereinrichtung (16) zur Steuerung des sechsten Schalters so, daß das Spursteuersignal während der vorgegebenen Zeitdauer ausgewählt werden kann und das zusammengesetzte Signal nach Ablauf der vorgegebenen Zeitdauer ausgewählt werden kann.
14. Plattenlöschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgegebene Ampli­ tude des vom Wechselstromgenerator erzeugten Wechsel­ stromssignals derartig ist, daß der Kopf durch den Be­ reich der gemessenen Maximalgröße der Spurabweichung bewegt wird, wenn das Wechselstromsignal der Kopfver­ schiebeeinrichtung zugeführt wird.
15. Plattenlöschvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechselstromgenera­ tor aufweist eine Spitzendetektor- und Halteschaltung (17) zur Detektierung des Maximalwertes der Amplitude der Wechselstromsignal­ komponente des Spursteuersignals und zum Halten der­ selben nach Ablauf der vorgegebenen Zeitdauer, eine Einrichtung (19) zum Zuführen eines Oszillator­ signals mit konstanter Frequenz und Amplitude, und eine Einrichtung (18) zum Steuern der Amplitude des Oszillatorsignals durch den Maximalwert der Amplitude, der in der Spitzendetektor- und Halteschaltung gehalten ist, und zur Ausgabe des Signals.
16. Plattenlöschvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitude des Oszillatorsignals größer eingestellt ist als der Maximal­ amplitudenwert, der in der Spitzendetektor- und Halte­ schaltung gehalten ist.
17. Plattenlöschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte eine Magnet­ platte und der Kopf ein Magnetkopf ist.
18. Plattenlöschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte eine optische Platte und der Kopf ein optischer Kopf ist.
19. Plattenlöschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Spur der Platte Signale für ein Teilbild oder ein Einzelbild einer Stand­ bildkamera aufgezeichnet sind.
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