DE3712249A1 - Vorrichtung zum abtasten von gegenstaenden - Google Patents
Vorrichtung zum abtasten von gegenstaendenInfo
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- G—PHYSICS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abtasten von
Gegenständen mit unregelmäßiger Oberfläche mit einem
Drehgelenk und Drehpotentiometer aufweisenden Arm, wobei
die Potentiometerwerte einem Computer eingebbar sind, um
Werte entsprechend der Oberfläche zu erhalten.
Es sind Koordinatenmeßvorrichtungen bekannt, die einen
Mehrfach-Gelenkarm aufweisen, dessen Gelenke Winkelgeber
tragen, um die Lage der Abtastspitze am freien Ende des
Arms im Raum angeben zu können und einen Computer zu
übermitteln. Durch eine solche Abtastspitze können
unregelmäßige Oberflächen eines Körpers abgetastet und
einem Computer eingegeben werden. Je nach der Genauigkeit
der Winkelgeber arbeiten diese Geräte verhältnismäßig
exakt, wobei aber die Ungenauigkeiten der Winkelgeber sich
potentieren mit der Entfernung des Gelenks vom Fuß des
Geräts, d. h., eine Ungenauigkeit des ersten, dem Fuß nahen
Winkelgebers wird von dem zweiten Winkelgeber nicht
kompensiert, sondern der zweite Winkelgeber berücksichtigt
die Fehler des ersten nicht und damit werden die
Ungenauigkeiten desto größer, je weiter die Gelenke bzw.
Winkelgeber vom Fuß entfernt liegen. Darüber hinaus sind
diese bekannten Koordinatenmeßvorrichtungen aufwendig in
der Konstruktion und damit teuer.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zum Abtasten
von Oberflächen zu schaffen, die bei einfacher Konstruktion
sehr genaue Werte ermittelt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
nicht freie Ende des Arms an einem Kreuzwellengelenk
befestigt ist, an dessen zwei Achsen jeweils ein
Drehpotentiometer befestigt ist, daß der Arm in seiner
Länge unveränderbar ist und daß die Längenveränderung durch
einen am Arm befestigten Linearpotentiometer aufnehmbar
ist.
Im Gegensatz zu den bekannten Koordinatenmeßvorrichtungen
mit einem 5-Gelenkarm kommt die erfindungsgemäße
Vorrichtung mit drei beweglichen Teilen aus. Neben zwei
Wellen, deren Winkeldrehungen gemessen werden, ist nur noch
ein Linearwegstreckenmesser erforderlich. Hierbei sind die
Bewegungen dieser Teile sehr einfach rechenbar, so daß das
im Computer befindliche Programm nur verhältnismäßig
einfache Rechnungen durchführen muß, um die jeweilige Lage
der Abtastspitze zu bestimmen und damit die Oberfläche zu
errechnen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn beide Drehachsen und
die Längsachse des Arms durch denselben Mittelpunkt
verlaufen, da dann Ungenauigkeiten eines der Potentiometer
nicht von dem anderen übernommen und verstärkt werden.
Ferner wird hierdurch ein Kalibrieren vereinfacht.
Vorzugsweise wird vorgeschlagen, daß zur
Fehlerkompensionierung an beiden Enden jeder Drehachse ein
Drehpotentiometer befestigt ist. Von Vorteil ist es auch,
wenn in der Mittelstellung des Armes dieser senkrecht
steht, da dann die Lage der Abtastspitze besonders leicht
berechenbar ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
schematisch und perspektivisch dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben.
Die Koordinatenmeßvorrichtung weist eine Abtastspitze 1
auf, die vom freien Ende eines Armes 2 gebildet wird. Der
Arm 2 besteht aus zwei Teilen 2 a, 2 b, wobei diese Teile
zueinander koaxial liegen und das Teil 2 a gegenüber dem
Teil 2 b verschieblich ist. Insbesondere kann eines der
Teile teleskopartig vom anderen aufgenommen werden.
Am Teil 2 b ist ein Linearpotentiometer 3 befestigt, der
die jeweilige Stellung des Teils 2 a gegenüber dem Teil 2 b
angibt. Diese Werte werden, wie auch die Werte der weiter
unten beschriebenen Potentiometer, einem Computer
eingegeben, an der die Koordinatenmeßvorrichtung
angeschlossen ist.
Das von der Abtastspitze 1 entfernt liegende Ende des Teils
2 b ist an einem Kreuzwellengelenk 4 befestigt, so daß der
Arm 2 um die beiden Achsen 5, 6 verschwenkbar ist. Die
beiden Drehachsen 5, 6 des Kreuzwellengelenks 4
durchdringen einander, liegen zueinander rechtwinklig und
darüber hinaus sind beide Achsen 5, 6 rechtwinklig zur
Längsachse 7 des Arms 2. Die drei Achsen 5, 6, 7 schneiden
somit einander im Punkt 8, um den sich der Arm 2 bewegt.
Hierbei kann die erste Drehachse 5 die X-Achse, die zweite
Drehachse 6 die Y-Achse und die Längsachse 7 die Z-Achse
bilden.
Das Ende des Arms 2 ist über ein U-förmig gebogenes Teil
9 auf der zweiten Achse 6 drehbar gelagert und die beiden
Achsen 5, 6 sind als Kreuzwellen aneinander unverdrehbar
rechtwinklig befestigt. Die erste Drehachse 5 ist wiederum
in einem U-förmigen Teil 10 verdrehbar gelagert, das an
einer nicht dargestellten unbeweglichen Tragkonstruktion
fest ist.
An beiden Enden beider Drehachsen 5, 6 sind jeweils
Drehpotentiometer 11 a- 11 d befestigt, die die Drehstellung
des U-Teiles 9 gegenüber der Achse 6 und der Achse 5
gegenüber dem U-Teil 10 angeben. Statt Drehpotentiometer
und Linearpotentiometer können auch andere Arten von
Winkel- und Streckengebern angeordnet sein. Ein Anordnen
von je zwei Winkelgebern pro Achse wird zu einer sehr
einfachen Kompensierung von Fehlern genutzt. In einer
einfacheren, nicht dargestellten Version kann aber auch
nur je ein Winkelgeber, insbesondere Potentiometer an jeder
Achse befestigt sein.
Ferner müssen das Verbindungsteil 9 zwischen dem Arm 2 und
der Achse 6 als auch das Lagerungsteil 10 der Achse 5 nicht
unbedingt U-förmig sein, sondern es können hier auch
andere, insbesondere raumsparendere Konstruktionen,
insbesondere geschlossener Art, gewählt werden.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Abtasten von Gegenständen mit
unregelmäßiger Oberfläche mit einem Drehgelenk und
Drehpotentiometer aufweisenden Arm, wobei die
Potentiometerwerte einem Computer eingebbar sind, um
Werte entsprechend der Oberfläche zu erhalten,
dadurch gekennzeichnet, daß das
nicht freie Ende des Arms (2) an einem Kreuzwellengelenk
(4) befestigt ist, an dessen zwei Achsen (5, 6) jeweils
ein Drehpotentiometer (11 a- 11 d) befestigt ist, daß der
Arm (2) in seiner Länge veränderbar ist und daß die
Längenveränderung durch einen am Arm (2) befestigten
Linearpotentiometer (3) aufnehmbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß beide
Drehachsen (5, 6) und die Längsachse (7) des Arms (2)
durch denselben Mittelpunkt (8) verlaufen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß zur
Fehlerkompensionierung an beiden Enden jeder Drehachse
(5, 6) ein Drehpotentiometer (11 a- 11 d) befestigt ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in
der Mittelstellung des Armes (2) dieser senkrecht steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873712249 DE3712249A1 (de) | 1987-04-10 | 1987-04-10 | Vorrichtung zum abtasten von gegenstaenden |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873712249 DE3712249A1 (de) | 1987-04-10 | 1987-04-10 | Vorrichtung zum abtasten von gegenstaenden |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3712249A1 true DE3712249A1 (de) | 1988-10-27 |
Family
ID=6325371
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873712249 Withdrawn DE3712249A1 (de) | 1987-04-10 | 1987-04-10 | Vorrichtung zum abtasten von gegenstaenden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3712249A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0392660A3 (de) * | 1989-04-14 | 1991-02-27 | Renishaw plc | Tastkopf |
| US5084981A (en) * | 1989-04-14 | 1992-02-04 | Renishaw Plc | Probe head |
| EP0628785A3 (de) * | 1993-06-05 | 1995-06-14 | Heidenhain Gmbh Dr Johannes | Mehrkoordinaten-Tastkopf. |
-
1987
- 1987-04-10 DE DE19873712249 patent/DE3712249A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0392660A3 (de) * | 1989-04-14 | 1991-02-27 | Renishaw plc | Tastkopf |
| US5084981A (en) * | 1989-04-14 | 1992-02-04 | Renishaw Plc | Probe head |
| US5088337A (en) * | 1989-04-14 | 1992-02-18 | Renishaw Plc | Probe head |
| EP0628785A3 (de) * | 1993-06-05 | 1995-06-14 | Heidenhain Gmbh Dr Johannes | Mehrkoordinaten-Tastkopf. |
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