DE3711644A1 - Verfahren und vorrichtung zum messen raeumlicher koordinaten - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum messen raeumlicher koordinatenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine
Vorrichtung zum wirksamen Messen räumlicher Koordinaten
und insbessondere ein Koordinatenmeßgerät, das in der La
ge ist, die Rundheit, die Krümmung od. dgl. eines zu mes
senden Gegenstandes ebenso zu erfassen, wie dessen Länge
und Durchmesser.
Ein ähnliches Meßgerät zum Erfassen von Koordinaten ist
bereits bekannt. Bei diesem Gerät werden ein auf einem
Meßtisch angeordnetes Meßobjekt und ein von der Z-Säule
des Meßgerätes getragener Meßfühler durch einen Bewe
gungsmechanismus räumlich zueinander bewegt. Die Relativ
bewegung zwischen der Oberfläche des Meßobjektes und der
Meßfühlerspitze wird hierbei erfaßt. Ein die erfaßte Re
lativbewegung repräsentierendes Signal wird durch eine
Datenverarbeitungsanlage in einer vorbestimmten Weise
verarbeitet, so daß die Konturen, die Abmessungen usw.
des jeweiligen Objektes vermessen werden. Diese Art Meß
gerät hat einen breiten Anwendungsbereich gefunden, da es
die Länge, den Durchmesser usw. eines Meßobjektes mit re
lativ hoher Geschwindigkeit bei einer hohen Genauigkeit
erfassen kann. Unter diesen Meßgeräten gibt es zwei Typen
von Meßgeräten für die Verwendung zur Koordinatenmessung.
Das ist zum einen ein handbetätigtes Gerät, bei dem die
Bedienperson den Bewegungsmechanismus durch Hand an
treibt, so daß die Meßfühlerspitze bei jedem Meßpunkt an
das Meßobjekt angelegt oder mit diesem in Berührung ge
bracht wird. Es gibt auch ein automatisches Meßgerät, bei dem
der Bewegungsmechanismus mittels eines Antriebs, wie z.B.
eines programmgesteuerten Motors angetrieben wird.
Da jedoch ein solches Koordinatenmeßgerät, und zwar so
wohl das selbsttätige Meßgerät als auch das Handmeßgerät
die Meßfühlerspitze und das Meßobjekt in Richtung der re
sultierenden dreier senkrecht aufeinanderstehender Ach
sen, nämlich der entsprechend dem Aufbau des Gerätes
festgelegten X-, Y- und Z-Achsen bewegt werden, ist das
Gerät so konstruiert, daß es für jeden Meßpunkt dadurch
eine Koordinate erhält, daß z.B. die Meßfühlerspitze in
Berührung mit der Innenseite einer Bohrung an drei Stel
len der Bohrung gebracht wird, um die Koordinate eines
jeden Punktes zu erhalten, wenn der Innendurchmesser der
Bohrung gemessen wird, wonach die Koordinaten-Daten in
vorbestimmter Weise verarbeitet werden.
Aus diesem Grund ist es mit dem herkömmlichen Koordina
tenmeßgerät unmöglich, eine Messung durchzuführen, um die
Rundheit, die Krümmung, die Zylindrizität od. dgl. eines
Gegenstandes zu messen, da eine solche Messung eine Viel
zahl von kontinuierlich an der Oberfläche der Bohrung
oder der Welle zu erhaltenden Meßdaten erfordern würde,
während gleichzeitig die Messung zur Erfassung der Länge
oder des Durchmessers ausgeführt würde. Um die Rundheit
od. dgl. zu erfassen, ist es erforderlich, daß Meßobjekt
von dem Meßtisch zu entfernen und es einem Spezialmeßge
rät zuzuführen, woraus ein extrem geringer Wirkungsgrad
bei der Lösung der Meßaufgabe resultiert. Auch ist die
Genauigkeit der Messung nicht besonders gut, da die Meß
bedingungen nicht über den gesamten Meßvorgang konstant
gehalten werden können. In dem Fall, daß ein selbsttätig
angetriebenes Meßgerät verwendet wird, muß das Entfernen
des Meßobjektes von dem Meßtisch ebenso wie das Anbringen
des Meßobjektes auf den Meßtisch durch die Bedienperson
erfolgen, was den spezifisch hohen Wirkungsgrad dieses
Typs Meßgerät beeinträchtigen könnte.
Nachteilig an den bekannten Koordinatenmeßgeräten ist
also, daß sie nicht geeignet sind, die Rundheit od. dgl.
eines Meßobjektes zu erfassen, da der Meßfühler an dem
Gehäuse des Meßgerätes befestigt ist. Er ist nicht in der
Lage, seine Position relativ zu dem Meßgerät zu verän
dern, und daß es auf der anderen Seite erforderlich ist,
den Meßfühler an dem Gehäuse des Gerätes zu befestigen,
damit die Messung durchgeführt werden kann.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Koordina
tenmeßgerät zu schaffen, bei dem auch die Rundheit, die
Zylindrizität od. dgl. eines Meßobjektes gemessen werden
kann, um so die Anzahl der Meßschritte zu verhindern und
den Anwendungsbereich des Gerätes zu verbessern.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, entsprechend dem
Meßmodus schnell die Auswahl und das An- und Abbauen des
Meßfühlers zu bewirken und eine Möglichkeit zum kontinu
ierlichen Messen zu schaffen, wodurch der Wirkungsgrad
der Messungen verbessert werden soll.
Eine der erfindungsgemäßen Lösungen umfaßt ein Koordina
tenmeßgerät, bei dem ein auf einem Objekttisch angebrach
tes Meßobjekt und ein durch eine Z-Säule des Gerätegehäu
ses gehaltener Meßfühler mittels eines Bewegungsmechanis
mus relativ zueinander räumlich bewegt werden. Die Rela
tivbewegung zwischen der Oberfläche des Meßobjektes und
einer Fühlerspitze des Meßfühlers wird erfaßt. Die dabei
erfaßte Relativbewegung wird durch eine Datenverarbei
tungsanlage weiterverarbeitet, damit die Konturen usw.
des Meßobjektes vermessen werden können.
Das Meßgerät selbst umfaßt einen Drehantrieb zum Drehen
der Z-Spindel um eine Z-Achse, eine
Stellungswechseleinrichtung zum Wechseln der Stellung der
Fühlerspitze zum Messen der Rundheit od. dgl. durch Bewe
gen der Fühlerspitze in Richtung senkrecht zur Achse des
Meßfühlers, einen Verstellsensor zum Erfassen einer Ver
stellbewegung der Fühlerspitze und Ausgeben eines Signa
les, nachdem die Verstellbewegung in ein Analogsignal um
gewandelt ist, wobei die Verstellbewegung der Fühler
spitze sich entsprechend der Oberflächenkontur eines run
den, wellenförmigen Teiles eines Meßobjektes ändert, wenn
die Fühlerspitze in Berührung mit dem runden, wellenför
migen Teil gebracht worden ist, und einen Winkelsensor
zum Erfassen des Verhältnisses zwischen der Drehstellung
der Fühlerspitze des Rundheit-Meßfühlers und der Oberflä
che des zu messenden, runden wellenförmigen Teiles, wobei
die Fühlerspitze an der Z-Spindel angebracht ist, die
durch den Drehantrieb gedreht wird.
Die Rundheit des Meßobjektes wird auf der Basis von Aus
gangssignalen aus dem Verstellsensor und dem Winkelsensor
gemessen, in dem der Meßfühler zum Messen der Rundheit
od. dgl. gedreht wird, während die Fühlerspitze in diame
traler Richtung des runden, wellenförmigen Teiles mit
diesem in Berührung steht. Es ist auch möglich, durch
Führen der Bewegung des Meßfühlers in Richtung der
Z-Achse die Zylindrizität eines Meßobjektes zu messen.
Die Fühlerspitze kann in der diametralen Richtung des
Rundheits-Meßfühlers unter der Einwirkung der
Stellungswechseleinrichtung bewegt werden, so daß die
Fühlerspitze angepaßt werden kann, um einen runden Wel
lenteil zu messen, wenn dieser einen anderen Durchmesser
aufweist.
Um z.B. unter Verwendung eines
Berührungs-Signalmeßfühlers eine normale Messung der Kon
tur od. dgl. eines Meßobjektes durchzuführen, wird der
Drehwinkel des an dem Hauptgehäuse des Gerätes angeordne
ten Z-Achsenaufbaus und des an der Z-Spindel befestigten
Meßfühlers durch die Einrichtung zur Bestimmung der Win
kelstellung bestimmt, wonach der Meßfühler befestigt
wird. Wenn die Rundheit od. dgl. unter Verwendung eines
Rundheits-Meßfühlers gemessen wird, wird die Einrichtung
zum Festlegen der Winkelposition gelöst, und der
Rundheits-Meßfühler wird durch den Drehantrieb zusammen
mit der Z-Spindel gedreht.
Die vorliegende Erfindung sieht auch ein Verfahren vor,
bei dem die Stellung der Fühlerspitze einer anderen der
in dem nächsten Meßvorgang zu verwendenden Meßfühler re
lativ zu dem Hauptkörper dieses Meßfühlers geändert wird,
während das auf dem Meßtisch plazierte Meßobjekt unter
Verwendung einer der Meßfühler in vorbestimmter Weise ge
messen wird.
Im folgenden wird anhand einer Zeichnung ein Ausführungs
beispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 in einer perspektivischen Gesamtansicht ein
erfindungsgemäßes Koordinatenmeßgerät,
Fig. 2 eine Querschnittsansicht des Z-Achsenaufbaus des
in Fig. 1 gezeigten Meßgerätes,
Fig. 3 in einer Querschnittsansicht die innere Konstuk
tion des Z-Achsenaufbaus
Fig. 4 in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht
die Konstruktion eines Meßfühlers zum Messen der
Rundheit od. dgl., und
Fig. 5 ein Blockschaltbild der elektrischen Steuerung
des in Fig. 1 gezeigten Meßgerätes.
Fig. 1 zeigt in einer Gesamtansicht ein erfindungsge
mäßes Koordinatenmeßgerät. Oberhalb eines Maschinenbetts
1 ist ein Befestigungstisch 3 für ein Meßobjekt angeord
net, und zwar zwischen rechten und linken Seitenabdeckun
gen 2, so daß er in Richtung der Y-Achse bewegbar ist.
Rechts und links von dem Maschinenbett 1 sind Säulen 4
befestigt, an deren Oberkanten ein Querträger 5 ange
bracht ist. Auf dem Querträger 5 ist ein Schlitten 6 der
art befestigt, daß er in Richtung der X-Achse bewegbar
ist. In einem einstückig mit dem Schlitten 6 ausgebilde
ten Gehäuse 7 ist ein Z-Achsenaufbau 8 derart angeordnet,
daß er in vertikaler Richtung bzw. in Richtung der
Z-Achse bewegbar ist. Der Z-Achsenaufbau 8 beinhaltet
eine Z-Spindel 9. An der aus dem unteren Ende des
Z-Achsenaufbaus 8 hervorragenden Spitze der Z-Spindel ist
ein Meßfühler 10 angebracht. Der Grundkörper des Meßgerä
tes wird gebildet durch das Maschinenbett 1, den Befesti
gungstisch 3, die Säulen 4, den Querträger 5, den Schlit
ten 6, das Gehäuse 7 usw. Der Meßfühler 10 ist mit dem
Grundkörper des Meßgerätes unter Zwischenschaltung der
Z-Spindel 9 und des Z-Aufbaus 8.
Die Fig. 2 zeigt eine Antriebseinheit des Z-Achsenaufbaus
8 in einer Querschnittsansicht durch das Gehäuse 7. Der
Schlitten 6, der etwa viereckig ausgebildet ist und den
Querträger 5 umgibt, ist in Richtung der X-Achse relativ
zu dem Querträger 5 bewegbar, wobei die Bewegung durch
eine Pneumatik-Lagereinrichtung 11 unterstützt wird. Der
Z-Achsenaufbau 8 in Form eines etwa viereckigen Prismas
ist in Richtung der Z-Achse bewegbar und zwar durch Wir
kung einer Pneumatik-Lagereinrichtung 13 einer mit dem
Schlitten 6 verbundenen Trägerklammer 12. Der
Z-Achsenaufbau ist aber nicht in der Lage, sich um eine
Achse parallel zur Z-Achse zu drehen. Auf dem Schlitten 6
ist ein Motor 14 befestigt. Mit der Antriebswelle des Mo
tors 14 ist über Umlenkrolle 15, einen Riementrieb 16 und
eine weitere Umlenkrolle 7 eine sich mit ihrer Achse in
vertikaler Richtung erstreckende Gewindewelle 18 verbun
den. Auf die Gewindewelle 18 ist eine Mutter 19 aufge
schraubt. An der Mutter 19 sind drehbare Walzen 21 ange
ordnet, die einander gegenüberliegend eine an dem Gehäuse
7 befestigte Führungsschiene 20 zusammendrücken. Wenn die
Gewindewelle 18 durch den Motor 14 angetrieben wird, be
wegt sich die Mutter 19 vertikal aufgrund der Antriebs
wirkung der Gewindewelle 18, während sie an einer Drehung
durch die Walzen 21 gehindert ist. An der Mutter 19 ist
ein sich durch den Z-Achsenaufbau 8 hindurcherstreckender
Vorsprung 22 einstückig angebracht. Der Vorsprung 22 wird
in vertikaler Richtung zwischen Kupplungsstücken 23 ein
geklemmt, die mit der Spitze des Z-Achsenaufbaus 8 ver
bunden sind. Die Kupplungsstücke 23 verbinden dabei die
Mutter 29 mit dem Z-Achsenaufbau 8, so daß sich der Ach
senaufbau 8 in Richtung der Z-Achse bewegt, wenn die Mut
ter 19 vertikal bewegt wird.
Der Motor 14, die Gewindewelle 18, die Mutter 19 und die
anderen Teile bilden eine Antriebseinheit 24 zum Bewegen
des Z-Achsenaufbaus 8 in Richtung der Z-Achse. In dem
Z-Achsenaufbau 8 ist ein Luftausgleichszylinder 25 vorge
sehen. Eine Kolbenstange 27 eines Kolbens 26, der ver
schiebbar in dem Zylinder 25 angeordnet ist, ist mit dem
oberen Ende eines an dem Schlitten 6 befestigten Trägers
verbunden. Der untere Teil des Zylinders 25 oberhalb des
Kolbens 26 ist mit Luft gefüllt, so daß sich der
Z-Achsenaufbau 8 vertikal bewegt, während sein Gewicht
durch den Luftdruck ausgeglichen und getragen wird.
Die Bewegung des Meßtisches 3 relativ zu dem Maschinen
bett 1 in Richtung der Y-Achse und die Bewegung des
Schlittens 6 relativ zu dem Querträger 5 in Richtung der
X-Achse werden bewirkt durch entsprechende Antriebsein
heiten, die ebenfalls Motoren, Schrauben usw. umfassen.
Diese Antriebseinheiten sind in ähnlicher Weise aufge
baut, wie die Antriebseinheit 24 des Z-Achsenaufbaus 8.
Die Antriebseinheiten werden, bezogen auf die X-Y- und
Z-Achsen durch einen Rechner auf der Basis eines
Vorgabe-(pre set-)Programms gesteuert. Der Meßfühler 10
wird dabei entsprechend dem Meßprogramm relativ zu einem
Meßobjekt 29, das auf dem Meßtischen angeordnet und befe
stigt ist, räumlich bewegt.
Wenn der Meßtisch 3 relativ zu dem Maschinenbett 1 bewegt
wird, tritt eine Relativbewegung in Richtung der Y-Achse
zwischen dem Meßfühler 10 und dem zu messenden Objekt 29
auf. Wenn der Schlitten 6 relativ zu dem Querträger 5 be
wegt wird, folgt daraus eine Bewegung des Meßfühlers 10
in Richtung der X-Achse relativ zu dem Objekt 29. Wenn
schließlich der Z-Achsenaufbau 8 relativ zu dem Schlitten
6 bewegt wird, tritt zwischen dem Meßfühler 10 und dem
Objekt 29 eine Relativbewegung in Richtung der Z-Achse
auf. Die auf die X-Y- und Z-Achsen bezogenen Antriebsein
heiten, der Meßtrisch 3, der Querträger 5 usw. bilden
einen Bewegungsmechanismus, der den Meßfühler 10 räumlich
relativ zu dem zu messenden Objekt 29 bewegt, während je
de Antriebseinheit durch einen Computer auf Basis eines
vorgegebenen Programms gesteuert wird. Somit zählt das
erfindungsgemäße Koordinatenmeßgerät zu den selbsttätig
angetriebenen Meßgeräten. Die Relativbewegung in Richtung
der Y-Achse des Meßfühlers 10 relativ zu dem Meßobjekt 29
wird durch einen Bewegungssensor 30 für die Y-Achse er
faßt (vgl. Fig. 5). Die Relativbewegung in Richtung der
X-Achse und in Richtung der Z-Achse des Meßfühlers rela
tiv zu dem Meßobjekt werden jeweils durch einen Bewe
gungssensor 31 für die X-Achse, der zwischen dem Querträ
ger 5 und dem Schlitten 6 angeordnet ist, und einem Bewe
gungssensor 32 für die Z-Achse erfaßt, der zwischen dem
Schlitten 6 und dem Z-Achsenaufbau 8 angeordnet ist.
Wie in Fig. 1 dargestellt ist, ist an dem rückwärtigen
Ende des Meßtisches 3 ein Halter 33 für Meßfühler ange
ordnet. Mehrere Meßfühler 10 werden je nach Kontur der
Oberfläche des zu messenden Objektes 29 oder anderen Fak
toren ausgetauscht und an der Z-Spindel 9 befestigt.
Die Meßfühler 10 umfassen auch Berührungssignal-Meßfühler
35, die ein Berührungssignal ausgeben, wenn die Fühler
spitze 34 die Oberfläche des zu messenden Objektes berüh
ren. Umfaßt sind auch andere Meßfühlertypen 37 zum Messen
der Rundheit, der Zylindrizität u. dgl. eines runden Wel
lenteiles, einer Bohrung 36 A und eines an
dem Objekt 29 ausgebildeten Zylinders 36 B. Der
Berührungs-Signalmeßfühler 35 umfaßt auch solche Typen,
bei denen die Fühlerspitze 34 eine unterschiedliche Länge
aufweist oder solche, bei denen die Fühlerspitze 34 gebo
gen oder relativ zur Hauptachse des Meßfühlers gedreht
und in einer gebogenen Stellung erhalten werden kann. In
dem in Fig. 1 gezeigten Zustand ist ein
Berührungs-Signalmeßfühler 35 mit dem zuletzt genannten
Typ einer Fühlerspitze 34 an der Z-Spindel 9 angebracht.
Wie in Fig. 4 dargestellt ist, besitzt der Meßfühlerhal
ter 33 mit einem im wesentlichen U-förmigen Profil einen
Fußteil 33 A, der an der oberen Kante des Meßtisches 3 be
festigt ist, einen auf dem Fußteil 33 A aufrechtstehenden
Schenkelbereich 33 B und einen oberen Bereich 33 C, der
waagerecht ausgerichtet und auf der Oberkante des Schen
kelbereichs 33 B befestigt ist. In dem oberen Teil 33 C
sind mehrere Ausnehmungen 38 ausgebildet, die in Drauf
sicht im wesentlichen eine U-Form aufweisen und die zur
Frontseite des oberen Teiles 33 C münden. Jeder Meßfühler
10 ist in eine vorbestimmte dieser Ausnehmungen 38 einge
paßt, so daß er in einer vorbestimmten Position in dem
Halter 33 untergebracht ist. Jeder der oben erwähnten
Rundheits-Meßfühler 37 weist einen Grundkörper 39, einen
Stellungs-Wechselmechanismus 41, der eine
Stellungs-Wechseleinrichtung 40 bildet, und eine Sensor
einheit 42 auf.
An der Oberkante des Grundkörpers 39 eines Meßfühlers ist
ein Zugbolzen 43 vorgesehen, wobei unterhalb des Zugbol
zens 43 einstückig ein konusförmiger Vorsprung 44 und ein
Flansch 45 ausgebildet sind. Der Aufbau des Grundkörpers
39 ist der gleiche, wie der des oben erwähnten
Berührungs-Signalmeßfühlers 35. Eine Gewindewelle 48, die
drehbar in zwischen gegenüberliegenden Enden eines Trä
gers 46 angeordneten Lagern 47 gehalten wird, ist unter
halb des Grundkörpers 39 des Meßfühlers angeordnet. Auf
die Gewindewelle 48 ist eine Mutter 49 aufgeschraubt. Die
Gewindewelle 48 ist vom Typ einer Kugelschraube, deren
Achse sich in horizontaler Richtung erstreckt. Die Mutter
49 wird in einem Anschlagteil 50 gehalten, das sich mit
der Unterseite des Trägers 46 in verschiebbaren Kontakt
befindet, durch dieses aber an einer Drehung gehindert
wird. Wenn sich die Gewindewelle 48 dreht, bewegt sich
das Anschlagteil 50 durch die Transportwirkung der Gewin
dewelle 48 in horizontaler Richtung. Die Gewindewelle 48,
die Mutter 49 und die anderen Teile bilden den oben er
wähnten Stellungs-Wechselmechanismus 41.
Die Sensoreinheit 42, die aufgebaut ist aus einem Ver
stellbewegungssensor 51 und einer sich von dem Verstell
sensor 51 nach unten erstreckenden Fühlerspitze 52, ist
an der Unterseite des Anschlagteiles 50 befestigt. Wenn
das Anschlagteil 50 durch die Drehung der Gewindewelle
48 in horizontaler Richtung bewegt wird, wird die Fühler
spitze 50 formschlüssig linear in diametraler Richtung
des Meßfühlers 37 bewegt. Hierdurch wird die Stellung der
Fühlerspitze 52 geändert. Das obere Ende der Fühlerspitze
52 ist schwenkbar mit dem Verstellbewegungssensor 51 ver
bunden. Daher kann die Fühlerspitze 52 relativ zur Rich
tung Z-Achse geneigt sein, so daß die Fühlerspitze 52 in
Richtung senkrecht zur X-Achse, d.h. in horizontaler
Richtung abgedrängt werden kann. Der Verstellsensor 51
umfaßt einen Differentialübertrager od. dgl., der ange
paßt ist, die horizontale Bewegung der Fühlerspitze 52 zu
erfassen und ein elektrisches, analoges Signal entspre
chend der Verdrängung der Fühlerspitze 52 auszugeben.
Ein Ende der Gewindewelle 48 ragt durch das Lager 47 her
vor. An diesem hervorstehenden Ende ist ein erstes Kupp
lungsteil 53 angebracht. Wenn der Rundheits-Meßfühler 37
in den Meßfühlerhalter entsprechend eingesetzt wird,
reicht das erste Kupplungsteil durch eine in dem Schen
kelbereich 33 B ausgebildete Öffnung 54 des Meßfühlerhal
ters 33 hindurch und ragt aus der Rückseite des Meßfüh
lerhalters 33 heraus. Auf dem Meßfühlerhalter 33 ist mit
tels eines Trägers 55 ein Motor 56 befestigt. An der Aus
gangswelle des auf der Rückseite des Meßfühlerhalters 33
angeordneten Motors 56 ist ein zweites Kupplungsteil 57
befestigt. Das erste und das zweite Kupplungsteil 53 und
57 bilden eine elektromagnetische Kupplung 58. Die Gewin
dewelle 48 wird gedreht, wenn die elektromagnetische
Kupplung 58 verbunden ist und der Motor 56 läuft.
Somit bildet der Motor 56 einen Antriebsmechanismus, der
den Stellungs-Wechselmechanismus 41 antreibt. Der
Stellungs-Wechselmechanismus und der Motor 56 bilden zu
sammen die Stellungs-Wechseleinrichtung 40, die in einer
linearen Bewegung die Lage der Fühlerspitze 52 in diame
traler Richtung des Meßfühlers 37 verändern kann.
Die Fig. 3 zeigt die innere Konstruktion des
Z-Achsenaufbaus 8. Im Innenraum des Z-Achsenaufbaus 8 ist
ein Motor 59 angeordnet, der nach unten weist. An der
Ausgangswelle des Motors 59 ist ein Ritzel 60 angebracht,
welches mit einem großen, die Geschwindigkeit herab
setzenden Zahnrad 63 kämmt, das an dem oberen Ende einer
Verbindungswelle 61 angebracht ist. Die oben erwähnte
Z-Spindel 9 ist einstückig mit dem unteren Ende der Ver
bindungswelle 61 verbunden. Die Z-Spindel 9 ist in einem
Lager 63 um eine Achse parallel zur Z-Achse drehbar gela
gert. An dem unteren Ende der Spindel 9 ist ein Stift 64
angeordnet, welcher zum unteren Ende des Z-Achsenaufbaus
8 hervorsteht. Der Stift 64 greift in eine in dem Flansch
45 des Meßfühlers 10 ausgebildete Ausnehmung ein. Der
Meßfühler 10 wird auf diese Weise relativ zur Z-Spindel 9
in deren Umfangsrichtung positioniert, wenn der Meßfühler
10 auf der Z-Spindel 9 angebracht ist. Der Motor 59, das
Ritzel 60, das große Zahnrad 62, die Verbindungswelle 61
und andere Teile bilden einen Drehantrieb 65 für die
Z-Spindel 9 und den Meßfühler 10.
Als ein Teil einer Kupplung 66 ist ein erstes Zahnrad 67
mit der Verbindungswelle 61 verbunden. Ein zweites Zahn
rad 68 ist als anderes Teil der Kupplung dem ersten Zahn
rad 67 in vertikaler Richtung gegenüberliegend angeord
net. Das zweite Zahnrad 68 ist einstückig mit einer Kol
benstange 71 eines Kolbens 70 verbunden, die in einem Zylin
der 69 vertikal bewegbar ist und mittels einer Feder 72
stets nach unten gedrückt wird, so daß das erste Zahnrad
67 und das zweite Zahnrad 68 sich miteinander im Eingriff
befindet. An dem zweiten Zahnrad 68 ist eine Membran 73
angebracht, die mit dem Z-Achsenaufbau 8 verbunden ist.
Da die Membran 73 in vertikaler Richtung verdrängt werden
kann, bleibt das zweite Zahnrad 68 vertikal bewegbar, wo
hingegen eine Drehung des zweiten Zahnrades 68 durch die
Membran 73 verhindert wird. Das erste Zahnrad 67 und das
zweite Zahnrad 68 besitzen mehrere Zähne, die in Umge
bungsrichtung ausgebildet sind. Wenn daher das erste und
das zweite Zahnrad miteinander im Eingriff stehen, wird
die Drehung der Z-Spindel 9 und des Meßfühlers 10 unter
bunden. Hierdurch wird die Winkellage der Z-Spindel 9
bzw. des Meßfühlers 10 festgelegt. Diese Position kann an
einer beliebigen Stelle in Drehrichtung festgelegt wer
den. Das erste Zahnrad 67 und das zweite Zahnrad 68 und
der Zylinder 69 und andere Teile bilden eine Einrichtung
74 zur Festlegung der Winkelstellung, wodurch die Posi
tion der Z-Spindel 9 bzw. des Meßfühlers 10 in Drehrich
tung um die Z-Achse relativ zum Z-Achsenaufbau 8 in einer
vorbestimmten Winkellage festgelegt wird.
An der Verbindungswelle 61 ist eine Drehscheibe 75 und
ein Sensor 76 befestigt, der zusammen mit der Drehscheibe
75 eine Dreh-Kodiereinrichtung (Drehenkoder) 77, der an
der Innenwand des Z-Achsenaufbaus 8 befestigt ist. Der
Drehenkoder 77 ist mit dem oben beschriebenen Drehantrieb
65 durch die Verbindungswelle 61 verbunden. Er arbeitet
als Winkelsensor 78 zum Erfassen des Drehwinkels der
Z-Spindel 9 bzw. des Meßfühlers 10, wenn diese Teile
durch den Drehantrieb 65 in Drehung versetzt werden. Der
Winkelsensor 78 kann anstelle des Drehenkoders 77 auch
einen Pulsgenerator umfassen.
Der Z-Achsenaufbau 8 umfaßt weiterhin einen Zylinder 79
und eine Kolbenstange 81 eines zugehörigen Kolbens 80,
der in dem Zylinder 79 angeordnet ist und sich nach unten
in den Hohlraum der Verbindungswelle 61 erstreckt. Das
untere Ende der Kolbenstange 81 ist über eine Kugel 83
mit dem oberen Ende einer Antriebsstange 82 gekoppelt,
die in die hohle Z-Spindel 9 eingesetzt ist. Die An
triebsstange 82 wird durch eine Feder 84 ständig nach
oben gedrückt. Daher bewegen sich Kolbenstange 81 und An
triebsstange 82 als eine Einheit in axialer Richtung,
während die Antriebsstange 82 relativ zur Kolbenstange 81
verdrehbar ist. Das untere Ende der Antriebsstange 82
weist einen Kugelkäfig 86 auf, der in einer kleineren, in
der Mitte der Z-Spindel 9 ausgebildeten Bohrung 85 verti
kal bewegbar ist. In dem Kugelkäfig 86 sind mehrere Öff
nungen 87 angeordnet, in denen mehrere Kugeln 88 derart
eingesetzt sind, daß sie in radialer Richtung bewegbar
sind. In der Z-Spindel 9 ist auch eine größere Bohrung 89
derart ausgebildet, daß sie sich von der kleineren Boh
rung 85 aus fortsetzt. Schließlich ist in der Z-Spindel 9
auch eine Kegelbohrung 90 derart ausgebildet, daß sie
sich von der größeren Bohrung 89 aus fortsetzt und zur
Unterseite der Z-Spindel 9 hin mündet.
Wenn die Kolbenstange 81 und die Antriebsstange 82 entge
gen der Kraft der Feder 84 durch Beaufschlagen des Zylin
ders mit Druckluft nach unten gedrückt werden, so daß der
Kugelkäfig 86 nach unten in eine Stellung gedrückt wird,
in der die Kugeln 88 in der größeren Bohrung 89 liegen,
und wenn in diesem Zustand der Zugbolzen 43 des Meßfüh
lers 10 in den Kugelkäfig 86 eingesetzt wird, werden die
Kugeln 88 in radialer Richtung nach außen bewegt, so daß
ein Einsetzen des Zugbolzens 43 in den Innenteil des Ku
gelkäfigs 86 ermöglicht wird. Wenn dann die Luft aus dem
Zylinder 79 abgelassen wird, so daß die Antriebsstange 82
und die Kolbenstange 81 aufgrund der Kraft der Feder 84
nach oben bewegt werden, wandern die Kugeln 88 aus der
größeren Bohrung 89 in die kleinere Bohrung 85 und bewe
gen sich in radialer Richtung nach innen. Die Kugeln 88
greifen dabei in den Schaftbereich des Zugbolzens 43 ein.
Der Meßfühler 10 wird dadurch zusammen mit dem Kugelkäfig
86 nach oben gezogen und in die Z-Spindel dadurch einge
paßt, daß sich der kegelförmige Vorsprung 44 in die Ke
gelbohrung 90 einsetzt. Wenn der Kugelkäfig 86 durch Auf
bringen von Druckluft in den Zylinder 79 wieder nach un
ten gedrückt wird, um die Kugeln 88 in die größere Boh
rung 89 zu schieben, werden die Kugeln 88 durch eine Fase
an dem Zugbolzen 43 und durch das Gewicht des Meßfühlers
10 in radialer Richtung nach außen bewegt, wonach der
Meßfühler 10 aus der Z-Spindel 9 herausgenommen werden
kann.
Der Zylinder 79, die Kolbenstange 81, die Antriebsstange
82, der Kugelkäfig 86 und andere Teile bilden einen An-
und Abbaumechanismus 61 für den Meßfühler zum Anbringen
des Meßfühlers 10 an die Z-Spindel 9 und zum Entfernen
des Meßfühlers 10 aus der Meßspindel 9.
Die Betriebsweise des so ausgebildeten Meßgerätes wird im
folgenden beschrieben. Die Messung wird ausgeführt an
einem Objekt 29, welches einen Zylinderabschnitt 39 B od.
dgl. aufweist, der hinsichtlich der Rundheit seines inne
ren und äußeren Durchmessers, der Zylindrizität usw. zu
vermessen ist. Wenn bei dieser Meßvorrichtung der
Berührungs-Signalmeßfühler 35, dessen Fühlerspitze 34 re
lativ zum Grundkörper gebogen ist, wie in Fig. 1 gezeigt
ist, zuerst verwendet wird, wird die Richtung der Fühler
spitze 34 entsprechend zur Neigung der Oberfläche des zu
messenden Objektes 29 eingestellt. Das heißt, der Zylin
der 69 der in Fig. 3 gezeigten Einrichtung 74 zur Festle
gung der Winkelstellung wird mit Luft befüllt, wodurch
das zweite Zahnrad 68 entgegen der Wirkung der Feder 72
nach oben bewegt wird, um sich von dem ersten Zahnrad 67
zu lösen, wodurch die Z-Spindel frei drehbar wird. Der
Motor 59 des Drehantriebs 65 wird danach gedreht, um so
mittels des Ritzels 60, des großen Zahnrades 62 und der
Verbindungsstange 61 die Z-Spindel und den
Berührungs-Signalmeßfühler 35 um die Z-Achse zu drehen.
Wenn die Richtung der Fühlerspitze 34 des Meßfühlers 35
mit der vorbestimmten Richtung zusammenfällt, wird der
Motor 59 angehalten und die Luft aus dem Zylinder 69 ab
gelassen. Das zweite Zahnrad 68 greift dann unter der
Wirkung der Feder 72 in das erste Zahnrad 67 ein. Auf
diese Weise sind die Z-Spindel und der
Berührungs-Signalmeßfühler 35 positioniert und in der
durch die Einrichtung 74 bestimmte und zur Zeit angezeig
te Drehwinkellage fixiert, woraufhin die Fühlerspitze 34
die festgelegte Richtung beibehält. Die Drehung des Mo
tors 59 wird durch den oben erwähnten Rechner gesteuert,
der auch den Antrieb des Bewegungsmechanismus steuert.
Die oben beschriebenen, auf die X-, Y- und Z-Achsen bezo
genen Antriebseinheiten werden, basierend auf einem Pro
gramm, durch einen Computer gesteuert. Der
Berührungs-Signalmeßfühler 35 und das zu messende Objekt
39 werden räumlich relativ zueinander bewegt. Diese Rela
tivbewegung wird in jedem Meßschritt entsprechend des
Meßprogrammes durchgeführt. Wenn nötig, wird die Richtung
der Fühlerspitze 34 in jedem Meßschritt in der oben be
schriebenen Weise geändert.
Der Betrag der Relativbewegung zwischen dem
Meßfühler 35 und dem Meßobjekt 29 bezüglich der X-, Y- und
Z-Achsen wird durch die Sensoren 30, 31 und 32 erfaßt
(vgl. Fig. 5). Die Ausgangssignale der Sensoren 30, 31
und 32 werden durch die Detektorkreise 92, 93 und 94 in
Form von Wellenformungen, Teilungen usw. verarbeitet,
wonach entsprechend dem Betrag der Relativbewegung eine
bestimmte Anzahl Pulse ausgegeben werden. Diese Pulse
werden durch die Zählwerke 95, 96 und 97 gezählt und die
dabei erhaltenen Zählwertsignale werden der
Datenverarbeitungseinheit 98 zugeführt. Der
Berührungs-Signalmeßfühler 35 gibt jedesmal, wenn die
Fühlerspitze die Oberfläche des Meßobjektes bei dem
jeweiligen Meßschritt berührt, ein Berührungssignal aus.
Dieses Berührungssignal wird der
Datenverarbeitungseinheit 98 zugeführt. Die
Datenverarbeitungseinheit 98 umfaßt Rechenfunktionen und
berechnet die Kontur, die Länge, den Durchmesser usw. bei
jedem Meßschritt auf der Basis des Zählwertsignals, wel
ches von den Zählwerten 95, 96 und 97 gleichzeitig mit
dem Auftreten des Berührungssignals geliefert wird. Die
dabei erhaltenen Ergebnisse werden durch die Anzeigeein
heit 99 in digitaler Form dargestellt und durch die Spei
chereinheit 100 aufgezeichnet. Wenn der
Berührungs-Signalmeßfühler 35 mit den Zählwerten 95, 96
und 97 verbunden ist, halten diese die Anzahl der gezähl
ten Pulse, wenn ein Berührungssignal ausgegeben wird. Die
Datenverarbeitungseinheit 98 berechnet die Kontur usw.
des Meßobjektes 29 aufgrund der durch die Zählwerte ge
haltenen Signalwerte.
Wenn bei der nächsten Messung die Rundheit od. dgl. des
runden Wellenteils 36 zu messen ist, wird die Vorberei
tung bezüglich des Rundheits-Meßfühlers 37, der in dem
Meßfühlerhalter 33 untergebracht und verwendungsbereit
ist, in der folgend beschriebenen Weise vorher ausge
führt, während die vorhergehende Messung noch ausgeführt
wird. Das heißt, die in Fig. 4 gezeigte elektromagneti
sche Kupplung 58 wird verbunden, und der Motor 56, der
die Stellungs-Wechseleinrichtung 40 bildet, wird betä
tigt, wodurch die Gewindewelle 48 derart gedreht wird,
daß die Position der Fühlerspitze 52 formschlüssig linear
in diametraler Richtung des Meßfühlers 37 bewegt wird.
Der Meßfühler 37 wird in der Weise vorbereitet, daß, wenn
der Meßfühler 37 in die Z-Spindel 9 eingepaßt wird, der
Abstand zwischen der Mittenachse der Z-Spindel 9 und der
Fühlerspitze mit dem Durchmesser des bezüglich seiner
Rundheit zu messenden runden Wellenteils 36 korrespon
diert. Die Kupplung 58 wird danach entkoppelt. Die Dre
hung des Motors 56 wird durch den oben beschriebenen
Rechner gesteuert.
Bei dieser Ausführungsform wird die Vorbereitungsarbeit
bezüglich des Rundheits-Meßfühlers 37 zur Verwendung für
die Rundheitsmessung od. dgl. ausgeführt, während die
vorhergehende Messung ausgeführt wird, um dadurch die Ge
samtmeßzeit zu minimieren. Da die Position der Fühler
spitze 52 des Meßfühlers 37 durch die
Stellungs-Wechseleinrichtung 40 in diametraler Richtung
relativ zu dem Grundkörper 39 des Meßfühlers 37 bewegt
werden kann, kann der Meßfühler auch für runde Wellentei
le 36 andere Durchmesser verwendet werden, wodurch sich
die Anzahl der für die Durchführung von
Rundheits-Messungen erforderlichen Meßfühler verringert.
Die Stellungs-Wechseleinrichtung 40 wird im besonderen
durch den Stellungs-Wechselmechanismus 41 und den zu An
triebszwecken mit diesem Mechanismus 41 verbundenen Motor
56 gebildet. Der Motor 56 ist jedoch nicht an dem Meßfüh
ler 37 befestigt, sondern an dem Meßfühlerhalter 33, so
daß das Gewicht des Meßfühlers 37 dementsprechend verrin
gert und der Betrag der möglichen Bewegung der Fühler
spitze 52 durch Ansteigen der Größe des
Stellungs-Wechselmechanismus 41 entsprechend größer sein
kann.
Nachdem die Messung mit dem Berührungs-Signalmeßfühler 35
abgeschlossen ist, wird der in Fig. 1 gezeigte Meßtisch 3
in Richtung der Y-Achse bewegt, so daß der Meßfühlerhal
ter 33 rechts unterhalb des Z-Achsenaufbaus 8 angeordnet
wird. Der Schlitten 6 wird dann in Richtung der X-Achse
bewegt, während der Z-Achsenaufbau 8 durch den
Z-Achsenantrieb 24 nach unten bewegt wird. Der in Fig. 2
gezeigte Zylinder 7 wird mit Druckluft versorgt, um den
Kugelkäfig 86 nach unten zu drücken, so daß der Mechanis
mus 91 zum Anbringen und Abbauen des Meßfühlers den
Berührungs-Signalmeßfühler 35 in den Meßfühlerhalter 33
einpaßt, in dem der Meßfühler 35 aus der Z-Spindel 9 in
eine vorbestimmte Lage in den Meßfühlerhalter 33 ausge
tauscht wird. Der Z-Achsenaufbau 8 wird danach nach oben
bewegt, während der Schlitten 6 in Richtung der X-Achse
bewegt wird und der Z-Achsenaufbau 8 rechts oberhalb des
Rundheits-Meßfühlers 37 positioniert wird. Der
Z-Achsenaufbau 8 wird wieder nach unten bewegt, so daß
der Meßfühler 37 mittels des Meßfühleranbring- und Abbau
mechanismus 91 an der Z-Achsenspindel 9 befestigt wird.
Danach wird der Rundheits-Meßfühler 37 nahe an den runden
Wellenteil 36 des Meßobjektes 29 herangeführt, in dem die
Antriebseinheiten, bezogen auf die X-, Y- und Z-Achsen
angetrieben werden. Die Fühlerspitze 52 wird dann in dia
metraler Richtung mit der Oberfläche des runden, zu mes
senden Wellenteiles 36 in Kontakt gebracht. Der Eingriff
zwischen dem ersten Zahnrad 67 und dem zweiten Zahnrad 68
wird gelöst, in dem in den Zylinder 69 der in Fig. 3 ge
zeigten Einrichtung 74 zur Festlegung der Winkellage Luft
eingefüllt wird. Der Motor 59 des Drehantriebs 65 wird
dann betätigt, wodurch die Z-Achsenspindel 9 und der Meß
fühler 37 um die Z-Achse gedreht werden. Die Fühlerspitze
52 wird entsprechend der Kontur der Oberfläche des zu
messenden runden Wellenteiles 36 in dessen diametraler
Richtung verdrängt bzw. versetzt, während die Spitze um
die Oberfläche des runden Wellenteiles 36 herum bewegt
wird. Der Verdrängungs- bzw. Verstelldetektor 51 des Meß
fühlers 37 gibt ein kontinuierliches analoges Signal ent
sprechend der Auslenkung der Meßfühlerspitze 52 aus. Das
Signal wird der Datenverarbeitungseinheit 98 zugeführt
(vgl. Fig. 5). Während dieser Verarbeitung wird das Ver
hältnis zwischen den Positionen der Oberfläche des runden
Wellenteiles 36 und der Meßfühlerspitze in Richtung der
Rotation ständig durch den Winkelsensor 78 erfaßt, der
durch den Drehenkoder 77 gebildet ist und der auf der
Verbindungswelle 61, die sich zusammen mit der Z-Spindel
9 als eine Einheit dreht. Der Datenverarbeitungseinheit
98 wird ein Signal zugeführt, welches das so erfaßte Ver
hältnis repräsentiert.
Die Datenverarbeitungseinheit 98 verrechnet und verarbei
tet die Ausgangssignale aus dem Verstell-Sensor 51 und
dem Winkelsensor 78 und gibt Aufschluß über die Rundheit
des runden Wellenteiles 36. Die Ergebnisse dieser Messung
werden durch die Anzeigeeinheit 99 in digitaler Form dar
gestellt und durch die Speichereinheit 100 aufgezeichnet.
Bei Durchführung der Rundheitsmessung wird vorzugsweise
die Achse der Z-Spindel 9, welche die Drehachse des Meß
fühlers 37 ist, möglichst genau mit der Mitte des runden
Wellenteiles 36 fluchtend ausgerichtet. Eine nicht genaue
Fluchtung beider Achsen kann jedoch durch eine Rechnung
mit der Datenverarbeitungseinheit 98 ausgeglichen werden.
Um die Rundheit oder die Zylindrizität eines runden Wel
lenteiles 36 an mehreren dessen Stellen zu messen, kann
die oben beschriebene Drehbewegung der Z-Spindel 9 und
des Meßfühlers 37 durch den Drehantrieb 65 bewirkt wer
den, während gleichzeitig die oben beschriebene Vertikal
bewegung des Z-Achsenaufbaus 8 durch den Z-Achsenantrieb
24 durchgeführt wird. Der Betrag der Vertikalbewegung des
Z-Achsenaufbaus 8, der der Datenverarbeitungseinrichtung
98 zum Errechnen der Rundheit zugeführt wird, wird aus
dem oben beschriebenen Sensor 32 zum Erfassen der
Z-Achsenbewegung erhalten. Es können auch Unregelmäßig
keiten der Oberfläche des runden Wellenteiles 36 in des
sen Umfangsrichtung erfaßt werden, in dem der Meßfühler
37 durch den Drehantrieb 65 gedreht wird.
Wenn die Messung unter Verwendung eines anderen in den
Meßfühlerhalter 33 untergebrachten Meßfühlers 10 fortge
setzt werden soll, nachdem die Rundheitsmessung od. dgl.
in der oben beschriebenen Weise abgeschlossen wurde, kann
der Meßfühler entsprechend der gleichen Verfahrensweise,
wie in dem obigen Fall ausgetauscht werden.
Der Austausch des Meßfühlers und die Messung der Rundheit
od. dgl. durch den Drehantrieb 65 oder andere Einrichtun
gen wird automatisch unter Steuerung des Rechners durch
geführt.
Aus der obigen Beschreibung geht klar hervor, daß es mög
lich ist, den Rundheitsmeßfühler 37 um eine Z-Achse zu
drehen, um eine Messung der Rundheit, Zylindrizität od.
dgl. unter Verwendung des Drehantriebs 65 durrhzuführen,
der Bestandteil des Z-Achsenaufbaus 8 ist. Somit kann die
Rundheit od. dgl. unter Verwendung einer einzigen Ein
richtung gemessen werden, die für einen doppelten Zweck
vorgesehen ist. Die Einrichtung 74 zur Festlegung der
Winkelstellung, die in dem Z-Achsenaufbau 8 zum Zwecke
des Festlegens der Drehposition der Z-Spindel und des
Meßfühlers 35 angeordnet ist, kann während der Messung
auf Rundheit, Zylindrizität od. dgl. gelöst werden und es
kann ausschließlich der Berührungs-Signalmeßfühler 35 zum
Messen verwendet werden.
Bei dem oben beschriebenen Koordinatenmeßgerät, welches
eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
darstellt, liegen X- und Y-Achsen horizontal und die
Z-Achse vertikal. Es ist aber auch möglich, daß eine der
X- oder Y-Achsen vertikal liegt, während die andere von
beiden und die Z-Achse horizontal angeordnet sind. Die
Erfindung wurde unter Bezugnahme auf ein selbsttätig
angetriebenes Koordinatenmeßgerät beschrieben; die
vorliegende Erfindung kann jedoch auch auf ein
handbetriebenes Koordinatenmeßgerät angewandt werden, bei
dem die Bedienperson die Koordinatenbewegung relativ zu
dem Meßfühler und dem Meßobjekt selbst durchführt. Wenn
jedoch die vorliegende Erfindung auf ein selbsttätig
angetriebenes Meßgerät angewendet wird, kann die
Rundheit, die Zylindrizität od. dgl. des runden
Wellenteiles des zu messenden Objektes automatisch
genauso gemessen werden, wie die Kontur, die Größe usw.,
ohne daß es irgendwelcher Handarbeit bedarf. Wenn die
vorliegende Erfindung auf ein Koordinatenmeßgerät
angewendet wird, bei dem mehrere Meßfühler vorbereitet
werden und entsprechend der Oberfläche des zu messenden
Objektes ersetzt werden, kann die Gesamtmessung, welche
das Auswechseln der Meßfühler miteinschließt,
kontinuierlich und selbsttätig ausgeführt werden. Darüber
hinaus können bei dem selbsttätig angetriebenen Meßgerät
die Stellungs-Wechseleinrichtung, der Drehantrieb, die
Einrichtung zur Festlegung der Winkellage, die
Einrichtung zum An- und Abbau des Meßfühlers usw., die
alle notwendig für die Messung auf Rundheit,
Zylindrizität od. dgl. sind, unter Steuerung des in dem
Gerät vorgesehenen Computers angetrieben werden.
Es ist erfindungsgemäß möglich, die Rundheit od. dgl.
eines zu messenden Objektes genauso zu messen, wie die
Kontur, die Größe usw., wobei die Anzahl der Messungen
zunehmen kann. Daher kann der Anwendungsbereich und der
Gebrauch des Koordinatenmeßgerätes verbessert werden.
Claims (10)
1. Koordinatenmeßgerät zum Messen eines Objektes, bei dem
das auf einem Meßtisch (3) angeordnete zu messende Objekt
(29) und ein Meßfühler (10) mit einem durch eine
Z-Spindel (9) des Gehäuses des Gerätes getragenen Grund körper (39), an dem eine Fühlerspitze (34) angeordnet ist, durch einen Bewegungsmechanismus räumlich relativ zueinander bewegt werden, wobei die Relativbewegung zwi schen der Oberfläche des zu messenden Objektes (29) und der Fühlerspitze (34) des Meßfühlers (10) erfaßt wird und die so erfaßte Relativbewegung durch eine
Datenverarbeitungseinrichtung (98) in vorbestimmter Weise verarbeitet wird, um so die Abmessungen usw. des zu mes senden Objektes zu messen, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßgerät umfaßt:
einen Drehantrieb (65) zum Drehen der Z-Spindel (9) in einem Z-Achsenaufbau (8), der an dem Gehäuse des Gerätes so gelagert ist, daß er sich in axialer Richtung bewegen kann, um seine Achse aber drehfest mit dem Gehäuse des Gerätes verbunden ist,
eine Einrichtung (40) zum Wechseln der Stellung der Füh lerspitze (52) des Meßfühlers (37), die eine Bewegung der Fühlerspitze (52) relativ zu dem Grundkörper (39) des Meßfühlers in eine Richtung ermöglicht, die im rechten Winkel zur Achse des Meßfühlers (37) liegt,
einen Verstellsensor (51) zum Erfassen einer diametralen Ablenkung der Fühlerspitze (52) und Ausgeben eines Sig nals, das anschließend in ein analoges Signal umgewandelt ist, wobei die diametrale Ablenkung angezeigt wird, wenn der Drehantrieb (65) läuft, während die Fühlerspitze (52) in diametraler Richtung mit einem runden Wellenteil (36) des Meßobjektes (29) in Berührung ist und wobei die rela tive Auslenkung entsprechend der Kontur der Oberfläche des runden Wellenteiles (36) variiert,
einen Winkelsensor (78), der mit dem Drehantrieb (65) verbunden ist und das Verhältnis zwischen den Drehwinkel stellungen der Oberfläche des runden Wellenteiles (36) und der durch den Betrieb der Dreheinrichtung (65) ausge lenkten Fühlerspitze (52).
Z-Spindel (9) des Gehäuses des Gerätes getragenen Grund körper (39), an dem eine Fühlerspitze (34) angeordnet ist, durch einen Bewegungsmechanismus räumlich relativ zueinander bewegt werden, wobei die Relativbewegung zwi schen der Oberfläche des zu messenden Objektes (29) und der Fühlerspitze (34) des Meßfühlers (10) erfaßt wird und die so erfaßte Relativbewegung durch eine
Datenverarbeitungseinrichtung (98) in vorbestimmter Weise verarbeitet wird, um so die Abmessungen usw. des zu mes senden Objektes zu messen, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßgerät umfaßt:
einen Drehantrieb (65) zum Drehen der Z-Spindel (9) in einem Z-Achsenaufbau (8), der an dem Gehäuse des Gerätes so gelagert ist, daß er sich in axialer Richtung bewegen kann, um seine Achse aber drehfest mit dem Gehäuse des Gerätes verbunden ist,
eine Einrichtung (40) zum Wechseln der Stellung der Füh lerspitze (52) des Meßfühlers (37), die eine Bewegung der Fühlerspitze (52) relativ zu dem Grundkörper (39) des Meßfühlers in eine Richtung ermöglicht, die im rechten Winkel zur Achse des Meßfühlers (37) liegt,
einen Verstellsensor (51) zum Erfassen einer diametralen Ablenkung der Fühlerspitze (52) und Ausgeben eines Sig nals, das anschließend in ein analoges Signal umgewandelt ist, wobei die diametrale Ablenkung angezeigt wird, wenn der Drehantrieb (65) läuft, während die Fühlerspitze (52) in diametraler Richtung mit einem runden Wellenteil (36) des Meßobjektes (29) in Berührung ist und wobei die rela tive Auslenkung entsprechend der Kontur der Oberfläche des runden Wellenteiles (36) variiert,
einen Winkelsensor (78), der mit dem Drehantrieb (65) verbunden ist und das Verhältnis zwischen den Drehwinkel stellungen der Oberfläche des runden Wellenteiles (36) und der durch den Betrieb der Dreheinrichtung (65) ausge lenkten Fühlerspitze (52).
2. Meßgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Meßfühler (37) umfaßt einen Grundkörper (39), einen
sich in Richtung senkrecht zur Achse des Grundkörpers
(39) erstreckenden Tragteil (46), ein Halteteil (50), das
in der Richtung bewegbar ist, in der sich das Tragteil
(46) erstreckt, und die mit dem Halteteil (50) verbundene
Fühlerspitze (52).
3. Meßgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß an dem Tragteil (46) ein Antriebsteil (48) ge
halten ist und daß sich das Halteteil (50) durch Antrei
ben des Antriebsteiles (48) in Richtung der Längser
streckung des Tragteiles (46) bewegt.
4. Meßgerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsteil als Gewinde
welle (46) ausgebildet ist.
5. Meßgerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindewelle (46) derart
angeordnet ist, daß sie durch das Halteteil (50) hin
durchgreift.
6. Meßgerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß mit einem Ende der Gewinde
welle (48) eine Antriebsquelle (56, 58) verbunden ist,
durch die die Gewindewelle (48) selektiv antreibbar ist.
7. Meßgerät nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsquelle (56, 58)
einen Motor (56) umfaßt und daß zwischen der Ausgangswel
le des Motors (58) und der Gewindewelle (48) eine elek
tromagnetische Kupplung (58) zwischengeschaltet ist.
8. Verfahren zur Durchführung einer Koordinatenmessung
unter Verwendung eines Koordinatenmeßgerätes, welches um
faßt einen Meßtisch (3), einen Bewegungsmechanismus, der
relativ zu dem Meßtisch (3) in zumindest der Richtung
zweier orthogonaler Achsen bewegbar ist, mehrere, an dem
Bewegungsmechanismus angebrachte Meßfühler (35, 37), wo
bei jeder Meßfühler einen Grundkörper (39) und eine an
dem Grundkörper angeordnete Fühlerspitze (52) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Meßfühler (35, 37) rela
tiv zu dem Grundkörper des Gerätes selektiv ersetzbar an
geordnet sind, wodurch entsprechend der Form des zu mes
senden, auf dem Meßtisch (3) gehaltenen Meßobjektes (29)
verschiedene Messungen durchgeführt werden können und
daß, während das Objekt (29) auf dem Meßtisch (3) durch
einen der Meßfühler (35) in vorbestimmter Weise vermessen
wird, die Stellung der Fühlerspitze (52) des anderen Meß
fühlers (37) relativ zu dem Grundkörper (39) des anderen
Meßfühlers (37) verändert werden kann.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stellung der Fühlerspitze (52) des Fühlers (37) durch
eine Stellungs-Wechseleinrichtung (40) verändert werden
kann, die durch einen Antrieb (56, 58) angetrieben wird,
der an einem Meßfühlerhalter (33) befestigt ist, der auf
dem Meßtisch (3) angeordnet ist.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Meßfühler (37) als Rundheits- und
Zylindrizitäts-Meßfühler ausgebildet ist.
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