DE3711642C2 - - Google Patents
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- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G9/00—Opening or cleaning fibres, e.g. scutching cotton
- D01G9/14—Details of machines or apparatus
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- D01G9/08—Opening or cleaning fibres, e.g. scutching cotton by means of air draught arrangements
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Fein
öffnen und Reinigen von Fasermaterial, Spinngut u. dgl.,
z. B. Baumwolle, Zellwolle, synthetischen Textilfasern u. dgl.,
bei der das Fasermaterial einem Füllraum mittels einer Muldenrutsche zugeführt wird, deren
gegenüberliegende Seite von mehreren übereinander angeord
neten Öffnerwalzen gebildet ist, wobei eine mit einer
Reinigungsvorrichtung zusammenarbeitende Abnehmerwalze vorgesehen
ist, von der das Fasermaterial durch einen Kanal zum
Zuführen zu einer Verarbeitungsmaschine od. dgl. mittels
eines Luftstroms abgesaugt wird.
Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art, bei denen das
Fasermaterial lose den Öffnerwalzen vorgelegt wird, folgt
die Zuführung des Fasermaterials zu den Öffnerwalzen direkt
entweder mittels eines Lattentuches oder mit Hilfe eines
Rutschbleches (DE 82 09 634 U1). In beiden Fällen genügt die Materialzufüh
rung zu den Öffnerwalzen nicht den Anforderungen. Bei Ver
wendung eines Lattentuches ist die Zuführung zwar dosier
bar, aber die Zuführung durch das Lattentuch ist sehr stör
anfällig. Einerseits ergibt sich eine sperrige Bauart für
das Gehäuse. Andererseits ist das Lattentuch einem nicht
unwesentlichen Verschleiß unterworfen. Außerdem besteht die
Gefahr des Schieflaufens, was die Zuführung des Fasermate
rials beeinträchtigen kann. Bei dem Rutschenblech nach DE 82 09 634 U1 erhält
man zwar eine gedrungene Bauart des Gehäuses. Die Zufüh
rung des Fasermaterials ist schlecht kontrollierbar. Man
kann die Zuführung nicht plötzlich stoppen. Eine gesteuer
te Regulierung ist nicht möglich. Dadurch kann auch die
Durchsatzmenge durch die Vorrichtung nicht eindeutig und
störungsfrei gesteuert werden.
Bei den Walzen
4, 5 und 6 des Gebrauchsmusters handelt es sich um Öffnerwalzen,
die bekanntlich mit hoher Geschwindigkeit umlaufen,
wobei sich herausgestellt hat, daß das Problem der Steuerung
der Menge des Fasermaterials bei der Zuführung zu den
Öffnerwalzen auch in Verbindung mit einer Muldenrutsche
nicht in den Griff zu bekommen ist. Da es sich bei der
Öffnerwalze 3 in der Gebrauchsmusterschrift um eine mit
hoher Geschwindigkeit umlaufende Walze handelt, ist eine
Regulierung für die Zuführung des Fasermaterials und ihrer
Menge nicht möglich, denn wenn die Öffnerwalzen 3, 4, 5 abgestellt
werden, laufen diese minutenlang aus, ehe sie zum
Stillstand kommen. Dies bedeutet, daß dann doch noch unkontrolliert
Fasermaterial weitertransportiert wird. Eine
gesteuerte Regulierung ist also auch in diesem Fall nicht möglich.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Vorrichtung der anfangs
genannten Art hinsichtlich der Art der Zuführung und der
Steuerung der Menge des Fasermaterials sowie der gleichmä
ßigen Reinigung und Öffnung desselben wesentlich zu verbes
sern.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß der un
teren Öffnerwalze eine Lieferwalze
vorgeschaltet ist, zu der die Muldenrutsche in tangentialer Richtung
führt, daß die Lieferwalze von kleinerem Durchmesser als
die Öffnerwalzen mit einer wesentlich geringeren Drehzahl
umläuft als die Öffnerwalzen, und daß die Lieferwalzen im
gleichen Drehsinn wie die darüber befindlichen Öffnerwalzen umläuft.
Durch die Anordnung einer Lieferwalze vor der Öffnungsvor
richtung hat man es in der Hand, die Materialzuführung auf
einfache Weise störungsfrei und exakt kontrollierbar steu
ern zu können. Die Ansammlung von Fasern u.dgl. in dem ver
hältnismäßig spitzen Winkel zwischen dem Zuführungsteil,
z.B. einem Förderband od.dgl. oder einem Rutschblech, wird
von vornherein unterbunden. Die Lieferwalze läßt eine au
tomatische Regelung für die Materialzufuhr zu den Öffner
walzen in leichter und wirkungsvoller Weise zu. Man hat es
hierbei zugleich in der Hand, Einfluß auf die Größe der
Flocken, die den Öffnerwalzen zuzuführen sind, in regelba
rer Weise zu nehmen, wobei man von dem Druck der Material
säule in dem Füllraum im wesentlichen unberührt bleibt.
Der Materialfluß kann gleichmäßiger und homogener als bis
her gehalten werden. Es läßt sich eine gezielte Automati
sierung für die Zuführung des Fasermaterials zu den Öffner
walzen auf einfache Weise erreichen. Die Anordnung einer
Lieferwalze an der betreffenden Stelle ist außerdem preis
werter als z.B. die Verwendung eines Lattentuches, das
leicht einem Verschleiß unterliegt.
Vorteilhaft ist die Lieferwalze mit einem
eigenen Antrieb ausgerüstet, so daß die Regelbarkeit mit
einfachen Mitteln gesichert ist. Die Dosierung der Zufüh
rungsmenge des Fasermaterials läßt sich somit leicht re
gulieren. Die Lieferwalze läuft in dem gleichen Drehsinn um
wie die darüber befindlichen Öffnerwalzen.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung soll die Lie
ferwalze mit einer Drehzahl umlaufen, die in dem Bereich
zwischen 1/7 bis 1/10 der Drehzahl der darüber angeordne
ten Öffnerwalzen ist. Durch die langsam laufen
de Lieferwalze wird das Fasermaterial einwandfrei und si
cher erfaßt und an die wesentlich schneller laufende Öff
nerwalze abgegeben, wodurch auch der Öffnungseffekt ver
bessert wird.
Die Anordnung einer Lieferwalze vor den Öffnerwalzen er
leichtert außerdem eine leichtere Befreiung des in dem
Dreieck zwischen Zuführung und Lieferwalze anstehenden
Fasermaterials von Verunreinigungen, da eine Stauwirkung
des Fasermaterials in diesem Raum nicht aufkommen kann.
Diese Wirkung läßt sich dadurch wirksam unterstützen, daß
vor der Lieferwalze ein längs- und/oder querbewegliches
Muldenteil, z.B. ein Lochblech, vorzugsweise mit Langlö
chern, oder ein kammartiger Rost angeordnet ist. Hierbei
kann mindestens ein bewegliches Muldenteil als angetrie
benes Rüttelteil ausgebildet sein. Die Bewegung, die durch
das Lochblech bzw. das kammartige Rüttelteil od.dgl. in das
anstehende Fasermaterial im Zusammenhang mit der sich dre
henden Lieferwalze gebracht wird, begünstigt das Ausfallen
von Schmutzpartikeln und sonstigen Verunreinigungen durch
das gelochte Muldenteil, durch das der Füllraum der Vor
richtung begrenzt ist. Die Schmutzteilchen sondern sich von
den Fasern oder Flocken des Spinngutes leicht aus und fal
len durch das gelochte Muldenblech aus dem Füllraum.
Darüber hinaus kann zu einer Entstaubung des Fasermaterials
in dem Füllraum der Vorrichtung noch dadurch beigetragen
werden, daß am oberen Teil des Füllraumes eine Staubabsau
gung angeordnet wird. Das von der oberhalb der Öffner
walze angeordneten Abstreifwalze in den Füllraum hinein
geschleuderte Gut wird durch die betreffende Absaugung im
Flug sogleich entstaubt, so daß bei dem in dem Füllraum
entstehenden, mehr oder weniger großen Kreislauf für die
Fasern das zur Öffnerwalze gebrachte Gut zusätzlich einer
wirksamen Entstaubung unterworfen ist. Hierbei ist es möglich,
oberhalb der Abstreiferwalze eine schräg ver
laufende Fläche vorzusehen, die als Prallfläche für die
von der Abstreiferwalze abgeschleuderten Fasern dient.
Damit das gereinigte Fasermaterial einwandfrei durch einen
Saugluftstrom abgeführt wird, ist weiterhin vorgesehen,
daß der tangential zu der Abnehmerwalze befindliche Absaug
kanal eine düsenförmige Gestaltung aufweist. Hierbei soll
die Zuführung für den Absaugluftstrom zu der Abnehmerwalze sich
verjüngen, worauf die Weiterführung des Absaugkanals sich
düsenförmig erweitert. Vorteilhaft ist die Anordnung so
getroffen, daß die Abnehmerwalze in den Querschnitt
des Absaugkanals ragend angeordnet ist. Der frei bleiben
de Querschnitt in dem Absaugkanal zwischen Abnehmerwalze
und der gegenüberliegenden Wand des Absaugkanals soll mög
lichst eng ausgebildet sein. Er kann z.B. etwa 1/4 und da
runter des Kanalquerschnittes - in Querebene der Abnehmer
walze gesehen - betragen.
Alle Maßnahmen dienen dazu, eine hochwirksame Feinöffnung
und Reinigung des Spinngutes mit verhältnismäßig einfachen
Mitteln zu gewährleisten.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestell
ten Ausführungsbeispiels nachstehend erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der Vorrichtung zum Fein
öffnen und Reinigen von Fasermaterial mit einer selbsttä
tigen Führung von Verunreinigungen gemäß der Erfindung, im
Aufriß und im Schnitt sowie im Schema.
Fig. 2 stellt einen Teilschnitt nach der Linie II-II der
Fig. 1 zur Veranschaulichung der Ausbildung des Rutsch
bleches an der Lieferwalze schematisch dar.
Die Vorrichtung 1 zum Feinöffnen und Reinigen von Spinn
gutflocken, vorzugsweise aus Baumwolle u.dgl., weist ein
Gehäuse 2 auf, in dem ein Füllraum 3 mit einer Einfüll
öffnung 4 angeordnet ist. Auf der einen Seite des Füll
raums 3 befinden sich Öffnerwalzen 5 und 6. Die darüber
liegende Walze 7 ist eine Abstreifwalze. Eine Abnehmerwal
ze 8 arbeitet mit den Öffnerwalzen 5 und 6 zusammen. Un
terhalb der Abnehmerwalze 8 sind Reinigungsroste 10 und
11 vorgesehen. Das aufgelöste und geöffnete Fasermaterial
wird durch einen Kanal 12 mittels eines Luftstromes nach
oben abgeführt. Mit 13 ist ein trichterförmiger Abfallraum
bezeichnet, aus dem der Abfall, z.B. mittels einer Förder
schnecke 14, abgeführt werden kann.
Auf der anderen Seite des Füllraumes 3 ist ein Rutschblech
15 angeordnet, das in tangentialer Richtung zu einer der Öff
nerwalze 6 vorgeschalteten Lieferwalze 16 führt. Diese Lie
ferwalze 16 besitzt einen wesentlich kleineren Durchmesser
als die drei darüber befindlichen Walzen 5, 6, 7 und läuft
auch mit einer Drehzahl um, die wesentlich geringer ist
als die Drehzahlen der beiden nachfolgenden Öffnerwalzen
5 und 6. Die Drehzahl der Lieferwalze 16 liegt vorteil
haft in dem Bereich zwischen 1/7 bis 1/10 der Drehzahl der
Öffnerwalzen 5 und 6. Während beispielsweise die Öffner
walzen 5 und 6 eine Drehzahl von 400 besitzen, wird die
Lieferwalze 16 mit einer Drehzahl von nur 50 Umdrehungen
je Minute angetrieben. Die Lieferwalze 16 ist mit einem
eigenen Antrieb versehen, z.B. dem Motor 17 mit dem Über
tragungsglied 18. Die Öffnerwalzen 5
und 6 und die Abstreiferwalze 7 sowie die Abnehmerwalze 8
können durch den Motor 20 zusammen angetrieben werden.
Hierbei soll die Abstreiferwalze 7 wesentlich schneller
umlaufen als die Öffnerwalzen 5 und 6, z.B. die doppelte
Drehzahl und darüber als die Walzen 5 und 6 haben. Die
Abnehmerwalze 8 wird zweckmäßig mit einer Drehzahl ange
trieben, die in dem Bereich des Doppelten bis etwa Sechs
fachen der Drehzahl der Öffnerwalzen 5 und 6 liegt. Die
Walzen 16, 6, 5 und 7 können im Uhrzeigersinn umlaufen,
während die Abnehmerwalze 8 in entgegengesetzter Richtung
umläuft.
Die Muldenrutsche 15 ist kurz vor der Einlaufstelle zu der
Lieferwalze 16 mit einem querverlaufenden schmalen Schlitz
22 versehen, damit die Schmutzpartikel möglichst ungehin
dert herausfallen können. Weiterhin sind die Flächen 23,
24 der muldenförmigen Rutsche mit Lochungen ausgebildet,
so daß zusätzlich die Schmutzpartikel in den Abfallraum 13
durchfallen können. Man kann ein Muldenblech, vorzugsweise
mit Langlöchern, verwenden oder kammartig gestalten. Es
ist zweckmäßig, mindestens eines der Muldenbleche 24, 23
beweglich vorzusehen, so daß das Muldenblech in Förder
richtung des Fasergutes und/oder quer dazu bewegbar und/
oder mit einer Rüttelung versehen ist. Zur Rüttelung kann
z.B. das Muldenteil 24 um die Achse 25 drehbar gelagert
sein. Mittels einer Antriebsvorrichtung 26 kann das Mulden
teil 24 in ständiger Auf- und Abbewegung, d.h. in Rüttelung,
gehalten werden. Es läßt sich somit eine optimale Aussonde
rung der in dem Fasermaterial befindlichen Abfallteile er
möglichen. Während die Abfallteile zwischen den Lochungen
oder Spalten hindurchfallen können, bleiben die Fasern auf
den Flächen der Muldenteile liegen und werden durch den
Druck der darüber befindlichen Materialsäule zu der Lie
ferwalze 16 weitergeschoben. Der Reinigungsgrad wird hier
bei verhältnismäßig hoch.
Das von der Abstreiferwalze 7 mitgenommene Fasermaterial
wird in den Füllraum (Sammelraum) 3 zurückgeschleudert und trifft
zum größten Teil auf die schräg verlaufende Gehäusewand
27a auf, die hierbei als Prallwand dient. Mittels eines
Staubabsaugestutzens 28 wird der Feinstaub abgesaugt. Die
Prallwand 27a kann durch eine sich anschließende Prallflä
che 27b ergänzt sein. Weiterhin kann sich eine Abdeckung
29 für die Abstreiferwalze 7 anschließen. Man erzielt eine
intensive Entstaubung des in Feinauflösung zu bringenden
Fasermaterials.
Der tangential zu der Abnehmerwalze 8 befindliche Absaug
kanal 12 weist vorteilhaft eine düsenförmige Gestaltung
auf. Der Zuführungsteil 30 für den Absaugluftstrom ver
jüngt sich in Richtung zu der Abnehmerwalze 8. Die Weiter
führung 31 des Absaugkanals 12 kann sich danach düsenför
mig erweitern, wobei im Bereich der Abstreiferwalze 8 der
Kanalquerschnitt ein Stück unverändert bleiben kann. Eine
hohe Absaugwirkung wird dadurch erreicht, daß die Abneh
merwalze 8 in die Querschnittsfläche des Absaugkanals 12,
32 möglichst tief hineinragt, so daß der freie Querschnitt
33 zwischen der Abnehmerwalze 8 und der Wand 32 des Absaug
kanals sehr eng ausfällt. Beispielsweise soll etwa 1/4
des Kanalquerschnittes - in Querebene der Abnahmerwalze 8 ge
sehen - lediglich frei bleiben, wobei dieser Abstand noch
verringert werden kann, um so stärker ist die Zugwirkung
des Absaugluftstromes durch den Kanal 12.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Feinöffnen und Reinigen von Fasermaterial,
Spinngut u. dgl., z. B. Baumwolle, Zellwolle,
synthetischen Textilfasern u. dgl., bei der
das Fasermaterial einem Füllraum mittels einer
Muldenrutsche zugeführt wird, deren gegenüberliegende
Seite von mehreren übereinander angeordneten
Öffnerwalzen gebildet ist, wobei eine mit einer
Reinigungsvorrichtung zusammenarbeitende Abnehmerwalze
vorgesehen ist, von der das Fasermaterial
durch einen Kanal zur Zuführung zu einer Verarbeitungsmaschine
od. dgl. mittels eines Luftstromes abgesaugt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß
der unteren Öffnerwalze (6) eine Lieferwalze
(16) vorgeschaltet ist, zu der die Muldenrutsche
(15) in tangentialer Richtung führt, daß die Lieferwalze (16) von
kleinerem Durchmesser als die Öffnerwalze (5, 6)
mit einer wesentlich geringeren Drehzahl umläuft
als die Öffnerwalzen (5, 6), und daß die Lieferwalze
(16) im gleichen
Drehsinn wie die darüber befindlichen Öffnerwalzen
(5, 6) umläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Lieferwalze (16) mit einem eigenen
Antrieb (17, 18) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lieferwalze (16) mit einer
Drehzahl umläuft, die in dem Bereich zwischen 1/7
bis 1/10 der Drehzahl der darüber angeordneten
Öffnerwalzen (5, 6) ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß vor der Lieferwalze (16)
mindestens ein bewegliches Muldenteil (24, 23),
z. B. ein Lochblech, ein kammartiger Rost od. dgl.,
angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Muldenrutsche (15)
vor dem gelochten Muldenteil (23) mit einem weiteren
gelochten Muldenteil (24) versehen ist, und
daß die beweglichen Muldenteile (23, 24) als angetriebene
Rüttelteile ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Füllraum (3) mit einem
Staubabsaugestutzen (28) an der Oberseite ausgerüstet
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Abstreiferwalze (7)
an der dem Füllraum (3) abgekehrten Seite mit einer
Abdeckung (29) versehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abstreiferwalze (7)
mit etwa der doppelten Drehzahl umläuft wie die
darunter befindlichen Öffnerwalzen (5, 6), und daß
die Umdrehungszahl der Abnehmerwalze (8) im Bereich
mindestens des Doppelten bis Sechsfachen der
Drehzahl der Öffnerwalzen (5, 6) liegt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der tangential zu der
Abnehmerwalze (8) befindliche Absaugkanal (12)
eine düsenförmige Gestaltung aufweist, wobei die
Zuführung (30) für den Absaugluftstrom sich zu der
Abnehmerwalze (8) verjüngt und die Weiterführung
des Absaugkanals (31) sich düsenförmig erweitert.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abnehmerwalze (8) in den Querschnitt
des Absaugkanals (12) ragt, und daß der freie Querschnitt
(33) zwischen Abnehmerwalze (8) und der
gegenüberliegenden Wand (32) des Absaugkanals (12)
eng ausgebildet ist, z. B. etwa 1/4 des Kanalquerschnittes
oder darunter - in Querebene der Abnehmerwalze
gesehen - beträgt.
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Publications (2)
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