DE371074C - Heizungskessel - Google Patents
HeizungskesselInfo
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- DE371074C DE371074C DEB99946D DEB0099946D DE371074C DE 371074 C DE371074 C DE 371074C DE B99946 D DEB99946 D DE B99946D DE B0099946 D DEB0099946 D DE B0099946D DE 371074 C DE371074 C DE 371074C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
- F24H1/00—Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
- F24H1/46—Water heaters having plural combustion chambers
Landscapes
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Description
- Heizungskessel. Die Erfindung betrifft einen Kessel für Niederdruckdampfheizung und- Warmwasserheizung, der auch als Warmwasserversorgungskessel Verwendung finden kann und hauptsächlich für kleinere Wohnungen bestimmt ist: Er kann aber auch überall da nutzbringend aufgestellt werden, wo die bereits vorhandene Zentralheizungsanlage infolge zu großen Kessels unwirtschaftlich arbeitet oder wegen Kohlenmangels nicht voll ausgenutzt werden kann. Der Kessel ist leicht und bequem transportabel.
- Für die Beheizung kommen zunächst gasförurige Brennstoffe in Betracht, die Einrichtung kann aber auch so getroffen werden, daß flüssige und feste Brennstoffe Verwendung finden können.
- Der Kessel ist in mehrere mit besonderen Zügen verbundene Heizkammern geteilt, in welchen schrägstehende Glieder mit nur geringem Wasserinhalt untergebracht sind. Das Wesentliche der Erfindung liegt darin, daß diese Kammem sowohl parallel geschaltet betrieben werden können, wobei jede unmittelbar beheizt wird, als auch hintereinander geschaltet, wobei nur die erste Kammer unmittelbar beheizt wird. Man erreicht dadurch ein schnelles Anheizen und eine leichte Anpassung an wechselndem Wärmebedarf.
- Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Kessel im senkrechten Längsschnitt, Abb.2 in Seitenansicht, Abb. 3 im senfechten Querschnitt und Abb. 4. im wagerechten Schnitt nach der Linie ra-b der Abb. i.
- Der Kessel hat in den beiden Heizkammern A A, die durch den später zu beschreibenden Zugkanal B getrennt sind, schrägstehend gekuppelte Wasserglieder C.
- Der die Heizkammern A A umschließende Mantel S des Ofens einschließlich der Decke ist hohl ausgebildet und mit Wärmeschutzstoff ausgefüllt, so daß nach außen keine Wärme verloren gehen kann. In dem den Mantel S tragenden Sockel L des Kessels ist ein Brenner H untergebracht, der zur schnelleren Anheizung des Kessels und bei starkem Wärmebedarf unter beiden Kammern A A, gewöhnlich aber nur unter einer der beiden Kammern, in Tätigkeit tritt.
- Die gekuppelten Wasserglieder C sind oben durch Verbindungsstücke E mit dem Dampfsammler D, unten durch Verbindungsstücke El mit dem Rücklaufrohr G verbunden.
- Innerhalb des Sockels L ist (Abb. i und 3) in Höhe x ein durchgehender Kammerboden Al unter beiden Kammern A geschaffen. Der hohle Winkelzugkanal B setzt sich dichtschließend auf den Boden A1.
- Der Eintritt der Heizgase von der ersten Kammer in den hohlen Winkelzug B bzw. in dessen Schenkel B1 (Abb. q.) findet oben bei U (Abb. i) statt. In Höhe Ir (Abb. 3) befindet sich der Eintritt des Heizstromes vom Zugkanal B zur zweiten Heizkammer.
- Vorne und an den Seiten des Kessels befindet sich im Innern des Sockels L, unmittelbar über Kammerboden A1, Luftregelschieber P und Luftlöcher PI für die Luftzuführung.
- Die erste Kammer ist durch einen Nebenabzug TV, mit dem Hauptabzug W an der oberen Rückseite des Kessels durch eine Drosselklappe bzw. einen Abzugschieber Y verbunden. Dies hat den Zweck, daß, wenn beide Kammern zugleich durch den Brenner H beheizt werden sollen, auch ein Abzug von der ersten Kammer aus stattfinden kann.
- Zur Speisung der Wasserglieder C befindet sich am Dampfsammler D ein Füllventil 0. An dem Dampfsammler ist ferner ein Stutzen N für das etwa verwendete Standrohr und ein Manometer M angeschlossen.
- Zur Druckregelung steht der Dampfsammler D durch einen selbsttätigen Druckregler J mit dem Brennerhahn K in Verbindung. Ein Wasserstandrohr in Verbindung mit den Wassergliedern kann den Stand des Wassers anzeigen.
- Die Verbindung mit den Heizkörpern wird durch das vom Dampfsammler D ausgehende Rohr F und durch das an die Verbindungsstücke El der Wasserglieder C angeschlossene Rücklaufrohr G hergestellt. Ein verschließbarer Ablaufstutzen T in dem Rücklaufrohr G dient zur Entleerung des Kessels.
- Nach der Inbetriebsetzung bestreichen die von dem Brenner H aufsteigenden Heizgase die schrägstehenden Heizflächen der Wasserglieder C, die sie in der ganzen Höhe durchziehen.
- Der Heizstrom von der ersten Kammer geht oben bei U (Abb. i) in den hohlen Winkelzugkanal B, und zwar zunächst nach unten in dessen Schenkel B1, geht dann im Winkel in den Schenkel B. um bei f"1 in die zweite Heizkammer zu treten und in den Hauptabzug W (Abb. i bis q) zu ziehen. Hierbei ist der Nebenabzug IV, abgeschlossen.
- Bei dieser Betriebsweise brennt der BrennerH nur in der ersten Kammer - die Luftlöcher der zweiten Kanuner bleiben dann geschlossen -. Im anderen Falle, also bei schneller Anheizung des Kessels, brennt der Brenner in beiden Kammern, die Regelschieber sind dann in beiden Kammern auf Luftzuführung eingestellt und der Nebenabzug W, ist geöffnet. Es können beliebig viele Heizkammern miteinander verbunden werden.
- Um die Gaszufuhr zur rechten Kammer auszuschalten, wird ein .Gasventilstück Z unmittelbar vor der rechten Kammer eingesetzt.
- Der für gasförmige Brennstoffe eingerichtete Brenner kann an ein beliebiges Leitungsnetz angeschlossen oder von einem Azetylengasentwickler gespeist werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Heizungskessel mit mehreren gesondert heizbaren Kammern, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (A) sowohl parallel geschaltet betrieben werden können, wobei sie sämtlich unmittelbar beheizt und die Heizgase oben aus jeder Kammer in den Abzug (W) abgeleitet werden, als auch hintereinander geschaltet, wobei nur die erste Kammer unmittelbar beheizt wird und die aus ihr oben abgezogenen Heizgase durch die hohle Kammerzwischenwand (B) der folgenden Kammer zugeleitet werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB99946D DE371074C (de) | 1921-05-31 | 1921-05-31 | Heizungskessel |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEB99946D DE371074C (de) | 1921-05-31 | 1921-05-31 | Heizungskessel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE371074C true DE371074C (de) | 1923-03-10 |
Family
ID=6989746
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB99946D Expired DE371074C (de) | 1921-05-31 | 1921-05-31 | Heizungskessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE371074C (de) |
-
1921
- 1921-05-31 DE DEB99946D patent/DE371074C/de not_active Expired
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