DE3710639A1 - Verfahren und vorrichtung zum aufbringen eines klebfreien isolierbandes auf die wicklung einer elektrischen spule - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum aufbringen eines klebfreien isolierbandes auf die wicklung einer elektrischen spuleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufbringen eines
klebfreien Isolierbandes auf die Wicklung einer elektrischen
Spule, insbesondere als Zwischen-, Deck- und/oder Abschirm
isolation gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und
entsprechende Vorrichtungen.
Aus der CH-PS 5 68 918 ist eine Vorrichtung zum Aufbringen von
Klebband auf die Wicklung einer elektrischen Spule bekannt, bei
der ein Support, der zwischen einer Ruhestellung und einer
Arbeitsstellung bewegbar ist, und einen in der Arbeitsstellung
zum Zusammenwirken mit der Spule bestimmten Anpress-Schuh für
das Klebband aufweist. Am Support ist ein zwischen zwei Endlagen
verschiebbarer Schlitten angeordnet, der mit Mitteln versehen
ist, um bei Bewegung in seine eine Endlage Klebband in Richtung
des Anpress-Schuhs nachzuziehen und ein Messer vorgesehen, das
auf einer Bahn quer zur Bewegungsrichtung des Schlittens, die
zwischen dessen einer Endlage und dem Anpress-Schuh verläuft,
beweglich ist.
Die Isoliervorrichtung ermöglicht jedoch nur die Verwendung von
einseitig klebenden Klebbändern, die speziell für diesen Zweck
hergestellt werden. Es steht nur ein beschränktes Sortiment
derartiger Klebbänder zur Verfügung, so dass - abgesehen vom
grösseren Aufwand - die unterschiedlich gestellten Anforderungen
auf die Isolation, insbesondere betr. die elektrischen Eigenschaften,
Temperaturbeständigkeit u.dgl. nicht immer optimal erfüllt werden
können.
Es ist Aufgabe der Erfindung ein Verfahren zu entwickeln und eine
Vorrichtung zu schaffen, die eine Isolierung von Spulenwicklungen
mittels klebfreier Isolierbänder ermöglichen, so dass durch freie
Wahl der in Frage kommenden Kunststoff-, Metall- oder Papierbänder
eine optimale Isolierung je nach den unterschiedlich gestellten
Anforderungen gewährleistet wird.
Die vorgenannte Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale
des Patentanspruchs 1 gelöst.
Der Vorteil der Erfindung besteht insbesondere darin, dass die
klebfreien Isolierbänder den Anforderungen entsprechend frei
gewählt werden können.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sowohl ein klebfreies
Isolierband mit zwei Klebbandenden auf die Spulenwicklung
schrittweise, als auch das klebfreie Isolierband zusammen mit dem
Klebband auf die Spulenwicklung kontinuierlich aufgebracht
werden können.
Für spezielle Zwecke können die klebfreien Isolierbänder aus
unterschiedlichen Materialien kombiniert werden, beispielsweise
Kunststoff-/Metall-Bänder, die von einzelnen Vorratsrollen abgezogen
und gemeinsam übereinander zur Verarbeitung geführt werden.
Die Erfindung soll nachstehend an Ausführungsbeispielen näher
erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht einer Isoliervorrichtung,
Fig. 2 und 2a einen schematisch dargestellten Arbeitsablauf
der Vorrichtung gemäss Fig. 1,
Fig. 3 eine Ansicht einer abgewandelten Isoliervorrichtung gemäss Fig. 1
und
Fig. 4, 4a, 4b einen schematisch dargestellten Arbeitsablauf
der Vorrichtung gemäss Fig. 3.
In Fig. 1 ist ein Gehäuse mit (1) bezeichnet, in welchem ein nicht
dargestellter an sich bekannter Antrieb für eine drehbare Spulen
aufnahme (7) sowie eine pneumatische (ebenfalls nicht dargestellte)
Steuerung angeordnet sind.
Ein Anpresskopf (2) mit einem Messer (3) für ein einseitig
klebendes Klebband (9) und einem Messer (4) für ein klebfreies
Isolierband (15) ist pneumatisch in X- und Y-Achsen verschiebbar
und betätigbar. Oberhalb der Spule (8) ist ein vertikal geführter
pneumatischer Gegenhalter (5) vorgesehen, der mit einem mit
einer Aussparung (6′) für das Messer (4) versehenen Gleitstück
(6) aufweist, das gegenüber der Spule (8) abgefedert ist. Ein
Klebband (9) wird von einer Vorratsrolle (10) über eine Ein
richtung zur Klebband-Zugentlastung (11) geführt, die aus
drei Umlenkrollen (12) und einer vertikal verschiebbaren Spannungs
rolle (13) zur Bildung einer Bandschlaufe besteht. Die Bänder
(9, 15) werden über Auflageflächen des Anpresskopfes (2) geführt
und mittels unter Unterdruck gehaltenen Saugdüsen (nicht darge
stellt) festgehalten. Von einer zweiten Vorratsrolle (16) wird
das klebfreie Isolierband (15) abgezogen und direkt zur Auflage
fläche des Anpresskopfes (2) geführt. Eine gegen die Auflage
fläche des Anpresskopfes (2) wirkende Rücklaufsperre (14) ver
hindert ein Zurückziehen des Klebbandes (9) und eine weitere
ebenfalls gegen die Auflagefläche des Anpresskopfes (2) wirkende
Rücklaufsperrolle (17) verhindert ein Zurückziehen des klebfreien
Isolierbandes (15) beim Verschieben des Anpresskopfes (2) in
horizontaler Richtung der X-Achse.
Die Betriebsweise der Vorrichtung erfolgt in den einzelnen
Verfahrensschritten gemäß Fig. 2 und 2a:
Das von der ersten Vorratsrolle (10) abgezogene einseitig klebende
Klebband (9) sowie das von der zweiten Vorratsrolle (16) abgezogene
klebfreie Isolierband (15) werden in den Bereich einer bereits
bewickelten elektrischen Spule (8) in die sogenannte Ausgangslage
gebracht und am Anpresskopf (2) jeweils saugend gehalten, wobei
das Klebband (9) mit seiner Klebfläche gegen die Spule (8)
gerichtet ist.
Der Anpresskopf (2) fährt gegen die Spule (8) und drückt/klebt
das Klebband (9) teilweise an den Umfang der Spulenwicklung;
nachfolgend dreht sich gegen die Kraft des pneumatisch wirkenden
Anpresskopfes (2) die Spule (8) in Pfeilrichtung um etwa 270°,
und gleichzeitig verschiebt sich der Anpresskopf (2) in eine
seitlich versetzte Trennposition und das Messer (3) trennt ein
von der Spule (8) wegragendes Klebbandstück (9′) ab.
Der Anpresskopf (2) fährt in seine Ausgangsposition zurück und
die Spule (8) dreht sich mit dem frei herausragenden Klebband
stück (9′) in Pfeilrichtung um 180°, so daß die Klebfläche des
Klebbandstückes (9′) zum klebfreien Isolierband (15) zeigt,
und nachfolgend wird das Gleitstück (6) an die Spule (8) angelegt.
Der Anpresskopf (2) wird seitlich versetzt, angehoben, so daß sich
die beiden Bandenden gegenüberliegen und drückt das bereitgestellte
klebfreie Isolierband (15) gegen die Klebfläche des herausragenden
Klebbandstückes (9′).
Der Anpresskopf (2) fährt in seine Ausgangslage zurück und die
Spule (8) dreht in Pfeilrichtung eine vorbestimmte Anzahl von
Windungen und wickelt dabei das klebfreie Isolierband gegen die
Federkraft des Gleitstückes (6) auf die Spule (8); nachfolgend
fährt der Anpresskopf (2) aus seiner Ausgangslage wieder in seine
seitlich versetzte Schneidposition und drückt gegen das Isolierband
(15) und gegen das Gleitstück (6), und das Messer (4) trennt das
Isolierband (15).
Der Anpresskopf (2) fährt nochmals in seine Ausgangslage zurück,
so daß das Klebband (9) unterhalb der bereits isolierten Spule (8)
zu liegen kommt, und der Anpresskopf (2) drückt/klebt das Klebband
(9) teilweise an den Umfang der isolierten Spule (8).
Die Spule (8) dreht sich in Pfeilrichtung gegen die Federkraft
des Anpresskopfes (2) und des Gleitstückes (6) und wickelt das
Klebband (9) um etwa 360° und fixiert das Ende des Isolierbandes
(15) an der Spule (8) und gleichzeitig trennt das Messer (3) im
geringen Abstand zur Spule (8) das Klebband (9) ab, und das
überragende Klebbandende (9′) wird durch Weiterdrehen an die
isolierte Spule (8) angewickelt.
Demnach wird gemäß Fig. 2 ein klebfreies Isolierband (15) mit
zwei Klebbandenden (9′) auf die Spulenwicklung schrittweise
aufgebracht.
Eine vorteilhafte Variante ergibt sich gemäß Fig. 3 mit einer
Isoliervorrichtung, bei der sowohl das Klebband (9) als auch
das klebfreie Isolierband (15) von einer Seite der Vorrichtung
zugeführt, zusammengeklebt und auf die Spulenwicklung gemeinsam
kontinuierlich aufgebracht werden.
Die in den beiden Fig. 1 und Fig. 3 identischen Teile sind mit
denselben Bezugszeichen bezeichnet.
Zum Unterschied zu Fig. 1 ist anstatt des Gegenhalters (3) mit dem
federnd angeordneten Gleitstück (6) für das klebfreie Isolierband
(15) ein zweiter Anpresskopf (18) mit Messer (4) vorgesehen, der
vertikal verschiebbar und zusätzlich schwenkbar ausgebildet ist
und außer der Auflagefläche auch eine Gleitfläche (18′) aufweist.
Das klebfreie Isolierband (15) wird analog zum Anpresskopf (2) auf
der Auflagefläche des Anpresskopfes (18) angesaugt gehalten (nicht
dargestellt). Die Klebband-Zuführung ist mit Fig. 1 identisch.
Das klebfreie Isolierband (15) wird derart von der Vorratsrolle (16)
abgezogen und zu den Anpressköpfen (2, 18) geführt, daß das Isolier
band (15) oberhalb in Abstand zum Klebband (9) zu liegen kommt.
Es könnten auch mehrere klebfreien Isolierbänder verwendet werden,
indem die Bänder von mehreren Vorratsrollen abgezogen und
- wie beispielsweise für zwei von Vorratsrollen (16, 16′)
zugeführte klebfreie Isolierbänder (15, 15′) - zu den entsprechenden
Anpressköpfen (18, 19) mit Gleitflächen (18′, 19′) sowie mit Messern
(4, 4′) und Rücklaufsperrollen (17, 17′) strichliert dargestellt ist.
Eine derartige Ausführung der Isoliervorrichtung ermöglicht
kombinierte Isolierungen, beispielsweise Kunststoff-/Metall-Bänder
einzusetzen. Man kann auch, vorzugsweise bei Fertigungsstraßen,
wo die Spulen von einer zu anderen Station beliebig transportiert
werden können, beispielsweise für die Zwischenisolation nur das
Isolierband (15) und nach zu Ende gefertigter Wicklung das
Isolierband (15′) als Deckisolation auf die Spule (8) aufbringen,
wobei die Isolierbänder (15, 15′) aus unterschiedlichen Materialien
wie Kunststoff, Metall oder Papier bestehen können.
Die Betriebsweise der Vorrichtung gemäß Fig. 3 erfolgt in den
einzelnen Verfahrensschritten nach Fig. 4, 4a:
Das von der ersten Vorratsspule (10) abgezogene einseitig klebende
Klebband (9) sowie das von der zweiten Vorratsspule (16) abgezogene
klebfreie Isolierband (15) werden in den Bereich einer bereits
bewickelten elektrischen Spule (8) in die Ausgangslage gebracht
und saugend an den entsprechenden Auflageflächen der Anpressköpfe
(2, 18) festgehalten, wobei das Klebband (9) mit seiner Klebfläche
gegenüber sowohl der Spule (8) als auch dem klebfreien Isolierband
(15) zu liegen kommt.
Der Anpresskopf (2) fährt gegen die Spule (8) und drückt/klebt
das Klebband (9) teilweise an den Umfang der Spulenwicklung der
Spule (8); nachfolgend dreht sich die Spule (8) in Pfeilrichtung gegen
die Kraft des pneumatisch wirkenden Anpresskopfes (2), und nach
Erreichen einer Drehung von etwa 270° schwenkt der zweite Anpress
kopf (18) mit dem saugend gehaltenen klebfreien Isolierband (15)
gegen die Klebfläche des am Anpresskopf (2) ebenfalls saugend
gehaltenen Klebbandes (9) und das Klebband (9) wird mit dem
klebfreien Isolierband (15) kontinuierlich zusammengeklebt.
Die Spule (8) dreht sich in Pfeilrichtung weiter, wobei gleichzeitig
der erste Anpresskopf (2) in die Schneidposition seitlich versetzt
und der zweite Anpresskopf (18) in die Schneidposition geschwenkt
wird, so daß das klebfreie Isolierband (15) über die Gleitfläche
(18′) abläuft und das Messer (4) nach vorbestimmter Länge das
Isolierband (15) abtrennt.
Der Anpresskopf (18) für das Isolierband (15) schwenkt in seine
Ausgangslage zurück und die Spule (8) dreht sich weiter bis das
klebfreie Isolierband (15) vollständig auf der Spule (8) aufge
wickelt ist und ein über die Spule (8) ragendes Klebbandende (9′)
vorliegt, welches durch das Messer (3) abgetrennt und durch
Weiterdrehen der Spule (8) an diese angelegt wird, wodurch das
Isolierband (15) auf der Spule (8) fixiert wird.
Bei Verwendung von mehreren, beispielsweise zwei klebfreien
Isolierbändern (15, 15′) kommt gemäß Fig. 3 und 4b ein zusätzlicher
Anpresskopf (19 - strichliert dargestellt) wie bereits erwähnt
zum Einsatz. Die entsprechenden Verfahrensschritte sind weitgehend
mit der beschriebenen Betriebsweise gemäß Fig. 4 identisch, wobei
in der Regel zuerst das von der Vorratsrolle (16′) abgezogene
Isolierband (15′) dem Anpresskopf (19) zugeführt und an das Kleb
band (9) angedrückt/geklebt und durch Drehen der Spule (8) so
eingezogen wird, daß die zum Ankleben beider Isolierbänder (15, 15′)
an das Klebband (9) erforderliche Überlappung (a - Fig. 4b) der
Isolierbänder (15, 15′) zueinander relativ gering ist.
Das Verfahren und die Vorrichtungen sind auf Isolierungen von
Wicklungen elektrischer Spulen nicht beschränkt. So könnten auch
andere zylindrische Körper mit beliebigem Querschnitt auf diese
Weise isoliert werden. Das oder die klebfreien Isolierbänder können
zusammen mit dem Klebband auch zwischen die einzelnen Wicklungs
schichten dieser Körper eingelegt werden.
Claims (10)
1. Verfahren zum Aufbringen eines klebfreien Isolierbandes (15)
auf die Wicklung einer elektrischen Spule (8), insbesondere als
Zwischen-, Deck- und/oder Abschirmisolation, dadurch
gekennzeichnet, daß von einer ersten Vorratsrolle
(10), wie an sich bekannt, ein einseitig klebendes Klebband (9)
abgezogen, auf die Spule aufgebracht und unter Belassen eines
freien Endes (9′) abgetrennt wird, und daß von mindestens einer
zweiten Vorratsrolle (16, 16′) mindestens ein klebfreies Isolierband
(15, 15′) abgezogen und an das Klebbandende (9′) angeklebt und
nachfolgend mit einer vorbestimmten Anzahl von Umwicklungen auf
die Spule aufgewickelt wird, und daß dann das Klebband (19) wiederum
zugeführt und an das Isolierband (15, 15′) angeklebt wird, und daß
durch weiteres Drehen der Spule das zuvor abgetrennte Klebbandende
mit der Spule verklebt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
klebfreie Isolierband (15, 15′) mit zwei angesetzten Klebbandenden
(9′) auf die Spulenwicklung schrittweise aufgebracht wird.
3. Verfahren zum Aufbringen eines klebfreien Isolierbandes (15)
auf die Wicklung einer elektrischen Spule (8), insbesondere als
Zwischen-, Deck- und/oder Abschirmisolation, dadurch
gekennzeichnet, daß von einer ersten Vorratsrolle
(10), wie an sich bekannt, ein einseitig klebendes Klebband (9)
abgezogen und mit einem Ende auf die Spule aufgebracht wird, und
daß von mindestens einer zweiten Vorratsrolle (16, 16′) mindestens
ein klebfreies Isolierband (15, 15′) abgezogen und an das Klebband
angeklebt und mit diesem gemeinsam auf die Spule aufgewickelt und
nach vorbestimmter Länge abgetrennt und völlig auf die Spule aufge
wickelt wird, und daß bei weiterer Drehung der Spule ein überstehend
abgetrenntes Klebbandende (9′) an der Spule fixiert wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei
mehreren klebfreien Isolierbändern (15, 15′) diese gegeneinander
versetzt am Klebband (9) angeklebt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das klebfreie Isolierband (15, 15′) zusammen mit dem Klebband
(9) durchgehend auf die Spulenwicklung kontinuierlich aufgebracht
werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß als klebfreie Isolierbänder (15, 15′) Kunststoff-,
Metall- oder Papierbänder verwendet werden.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1
oder 2, mit einem Anpresskopf (2), der zwischen einer Ruhestellung
und einer Arbeitsstellung bewegbar ist und einen in der Arbeits
stellung zum Zusammenwirken mit der Spule (8) bestimmten Gegen
halter (5) für das einseitig klebende Klebband (9) aufweist, wobei
der Anpresskopf (2) horizontal verschiebbar ist und das von einer
Vorratsrolle (10) abgezogene und über eine Einrichtung zur
Zugentlastung (11) geführte und auf einer Auflagefläche des
Anpresskopfes (2) saugend gehaltene Klebband (9) nachzieht sowie
zum Trennen des Klebbandes (9) ein Messer (3) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anpresskopf
(2) eine weitere Auflagefläche zur Aufnahme eines von einer zweiten
Vorratsrolle (16) direkt zum Anpresskopf (2) abgezogenen klebfreien
Isolierbandes (15) sowie ein zweites Messer (4) zum Trennen des
Isolierbandes (15) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zuführung von Klebband (9) und klebfreien Isolierband (15) zum
Anpresskopf (2) von gegenüberliegenden Seiten her erfolgt.
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3
bis 5, mit einem ersten Anpresskopf (2), der zwischen einer
Ruhestellung und einer Arbeitsstellung bewegbar ist, wobei der
Anpresskopf (2) horizontal verschiebbar ist und das von einer
Vorratsrolle (10) abgezogene und über eine Einrichtung zur
Zugentlastung (11) geführte und auf einer Auflagefläche des ersten
Anpresskopfes (2) saugend gehaltene Klebband (9) nachzieht, sowie
zum Trennen des Klebbandes (9) ein Messer (3) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
ein zweiter Anpresskopf (18; 18, 19) oberhalb und gegen den ersten
Anpresskopf (2) gerichtet angeordnet ist und jeweils eine Auflage
fläche (18′′) zur Aufnahme eines von mindestens einer Vorratsrolle
(16; 16, 16′) direkt zum Anpresskopf (18; 18, 19) abgezogenen klebfreien
Isolierbandes (15; 15, 15′) sowie ein Messer (4; 4, 4′) zum Trennen
des Isolierbandes (15; 15, 15′) aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
zweite Anpresskopf (18, 19) derart schwenkbar angeordnet ist, daß
in einer Abtrennposition eine Gleitfläche (18′, 19′) an die Stelle
der Auflagefläche (18′′, 19′′) geschwenkt wird.
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