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DE371026C - Trockentrommel - Google Patents

Trockentrommel

Info

Publication number
DE371026C
DE371026C DES55372D DES0055372D DE371026C DE 371026 C DE371026 C DE 371026C DE S55372 D DES55372 D DE S55372D DE S0055372 D DES0055372 D DE S0055372D DE 371026 C DE371026 C DE 371026C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
shovel
drying drum
blade
slot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES55372D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DES55372D priority Critical patent/DE371026C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE371026C publication Critical patent/DE371026C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B11/00Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
    • F26B11/18Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive on or in moving dishes, trays, pans, or other mainly-open receptacles
    • F26B11/181Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive on or in moving dishes, trays, pans, or other mainly-open receptacles the receptacle being a foraminous, perforated or open-structured drum or drum-like container, e.g. rotating around a substantially horizontal or vertical axis; the receptacle being multiple perforated drums, e.g. in superimposed arrangement
    • F26B11/182Arrangements for the supply or exhaust of gaseous drying medium, e.g. perforated tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Trockentrommel. Die Erfindung betrifft eine Trockentroinmel derjenigen Art, bei welcher schaufelförmig angeordnete Seitenwände und schlitzförmige Öffnungen für den Zutritt von Heizgasen zwischen je zwei benachbarten Schaufelwänden vorgesehen sind.
  • Erfindungsgemäß sind die Schaufelwände gegeneinander in einem `Dinkel geneigt, dessen äußerer Schenkel die durch den Schlitz unterbrochene Schaufelwand bildet, während der andere Schenkel in das Innere der Trommel hineinragt.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar ist in Abb. i ein senkrechter Längsschnitt gezeigt.
  • Ablr. 2 und 3 sind zwei senkrecht zur Achse geführte Schnitte.
  • Die Trockentrommel besteht aus einem aus schaufelförmigen Teilen zusammengesetzten prismatischen Mantel a von gleichseitig sechseckigem Querschnitt, der sich um seine Achse b dreht; letztere ist zur Wagerechten geneigt und als rohrförmige Welle ausgebildet, deren Enden über -den Mantel hinausragen und in Gelenklagern ruhen, welche eine geringe eBeweglichkeit zulassen. Die Welle b trägt eine Reihe von Speichen, die in zweierlei Weise ausgebildet sind, und zwar erstens als zwei parallele Gruppen von Rohrspeichen c und zweitens als eine Reihe von parallelen Gruppen von Stangenspeichen 1;, welche regelmäßig über die ganze Länge der Troinniel verteilt sind. Die Rohrspeichen c erstrecken sich von der Welle b nach allen sechs Ecken des Prismas, während die Stangenspeichen lz die Welle 1? mit jeder zweiten Ecke des Prismas verbinden. Die Speichenarme c stehen mit dein Tromnielniantel durch Muffen e in Verbindung, die an der Außenseite mit zwei zueinander geneigten, ebenen Flächen ausgestattet sind, tun Längseisen f aufzunehmen, und die eine Ausnehmung besitzen, durch welche Rüststangen g hindurchgeführt sind. Das Außenende eines jeden Speichenarmes h trägt ein Winkelstück 1, welches außen mit zwei zueinander geneigten, ebenen Flächen zur Aufnahme der Längseisen f ausgestattet ist.
  • Die Speichenarme c tragen in gewissem Abstand von der Welle b eine bluffe in' mit einer ebenen Anlegefläche für Längseisen it. An den Speichenarmen k ist in dem gleichen Abstand von der Welle b j e ein Winkeleisen in= befestigt, welches ebenfalls eine Anlegefläche für die Längseisen it aufweist, so daß die Längseisen it symmetrisch um die Welle b und parallel zu ihr verlaufen.
  • Zwischen den benachbarten Längseisen it und f sind Blechplatten o gelegt, welche über die ganze Länge der Trommel verlaufen; dabei erstreckt sich jede Platte o von dein einen Eckwinkel des Prismas bis zur Speichenebene des nächsten Eckwinkels. Die Längseisen f tragen ferner Blechplatten p, welche in einer Ebene verlaufen, die die beiden benachbarten Ecken des Prismas verbindet. Die Blechplatten p erstrecken sich von den Winkelstücken 1 nicht ganz bis zur benachbarten Ecke des Prismas, so @daß schlitzförmige Öffnungen r entstehen, welche in den Raum -zwischen j e zwei benachbarten Platten p und o führen. Die freien Kanten der Platten p und o besitzen eingelogene Ränder q. Zwecks Versteifung der freien Kanten der Platten o und p können - nicht gezeichnete - Streben u. dgl. vorgesehen sein. Durch die Platten o und p werden die Seitenwände von Schaufeln gebildet, in welchen das zu trocknende Gut Aufnahme findet. Diese Seitenwände sind, in einem Winkel o, p gegeneinander geneigt, dessen äußeren Schenkel p die durch den Schlitz r unterbrochene Schaufelwand bildet, während der andere Schenkel o in das Innere der Trommel ragt. Die so ausgebildete Trommel ist im Trockenkanal angeordnet, welcher in seinem unteren Teil eine oder mehrere Leitungen s' mit öffnungen s" für den Eintritt von Heizgasen in den Kanal aufweist.
  • Das zu trocknende Gut wird an dem höher gelegenen Ende der Trommel durch den Stutzen x eingeführt und durchläuft sie gegen das tiefer gelegene Ende zu, aus welchem es auf die Fallrinne s"' entleert wird. Die Heizgase dringen in bekannter Weise in die Trommel durch die Schlitze r ein, wie durch Pfeile H angegeben, durchziehen die Trommel in entgegengesetzter Richtung zum Lauf des Gutes und werden aus ihr durch eine Sangleitung s abgeleitet, welche an dem oberen Stirnende der Trommel angeordnet ist: Die Trommel dreht sich mit Bezug auf die Abb. z und 3 im Sinne des Uhrzeigers, so daß das einströmende Gut in die jeweilig am tiefsten gelegene Schaufel o, p gelangt und sich infolge der Neigung zur Wagerechten auf einer gewissen Länge parallel zur Welle b ausbreitet. Gleichzeitig breitet es sich in dein Maße, wie die Trommeldrehung fortschreitet, auf dem Blech o senkrecht zur Welle b aus und strömt, sobald die Lage dieses Bleches o die wagerechte Ebene überschritten hat, nach der nächst tieferen Schaufel o, p üter. Der freie Rand .des Bleches o bildet dabei die Überfallkante, von welcher .das Gut in Form einer dünnen Schicht regenartig lotrecht herabrieselt. Diese lotrechte Schicht wird unter allen Umständen von den Heizgasen durchdrungen.
  • Das Überlaufen des Gutes erfolgt während -einer gewissen Zeitspanne, während welcher die Blechplatte o der darunter befindlichen Schaufel eine bestimmte Winkelverstellung erfährt, so daß der stets lotrecht fallende Strom des Gutes nicht auf ein und dieselbe Stelle der Platte o, sondern auf eine Reihe von Stellen nacheinander herabfällt. Die auf der jeweilig oberen Schaufel am nächsten zu ihrer Überlaufkante liegenden Teile des Gutes, welche zuletzt aus dem Stutzen x zugeströmt waren, sowie das unmittelbar in die jeweilig unterste Schaufel aus dem Stutzen eintretende Gut, welche somit der Berührung mit .den erhitzten Platten und den Heizgasen die kürzeste Zeit unterworfen waren, gelangen aber beim Überströmen in die jeweilig unterste Schaufel, und zwar an diejenige Stelle der letzteren, welche von der Überlaufkante dieser unteren Schaufel am weitesten entfernt ist, so daß sie den längsten Weg bis zu dieser Überlaufkante durchlaufen müssen und dementsprechend länger der Trocknung ausgesetzt werden. Außerdem verläuft die Neigung der Seitenwand o der unteren Schaufel derart, daß das überlaufende Gut zur Zutrittstelle !der Heizgase zurückfällt und nochmals getrocknet wird, bevor es bei weiterer Drehung der Trommel in die jeweilig unterste Schaufel entleert wird. Zuletzt wird aus der oberen Schaufel das zuerst ihr zugeleitete Gut in die unterste Schaufel entleert und gelangt auf solche Stellen dieser letzteren, die der Überlaufkante näher gelegen sind, so daß es verhältnismäßig kurze Zeit in Berührung mit der Schaufel und den Gasen verbleibt. Auf diese Weise unterliegt die gesamte Masse des Gutes beim Übergang aus der einen Schaufel in die nächstuntenliegende einer Durchmischung, durch welche das Überhitzen einzelner Teile vermieden wird, bis das Gut in gleichmäßig trockenem Zustande am unteren Ende der Trommel entleert wird. Ein weiterer Vorteil der beschriebenen Einrichtung besteht darin, daß die Beschickungsöffnung in der Nähe der jeweilig untersten Schaufel gelegen ist, so daß die Fallhöhe beschränkt wird, andernteils ist .die Fallhöhe von der Überlaufkante der oberen nach der nächstuntengelegenen Schaufel ebenfalls gering, so daß selbst sehr empfindliche und zerbrechliche Güter dem Trocknen ohne Schaden unterworfen werden können.'

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Trockentrommel mit schaufelförmig angeordneten j Seitenwänden und schlitzförmigen Öffnungen für den Zutritt von Heizgasen zwischen je zwei benachbarten Schaufeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufelwände gegeneinander in einem Winkel (o, p) geneigt sind, dessen äußeren Schenkel die durch den Schlitz (r) unterbrochene Schaufelwand (p) bildet, während der andere Schenkel aus der Schaufelwand (o) gebildet ist, die in das Innere der Trommel hineinragt. a. Trockentrommel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Schaufelwand (o) bis zur Speichenebene des nächsten Winkels verläuft.
DES55372D Trockentrommel Expired DE371026C (de)

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DES55372D DE371026C (de) Trockentrommel

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DES55372D DE371026C (de) Trockentrommel

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Publication Number Publication Date
DE371026C true DE371026C (de) 1923-03-10

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ID=7490423

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DES55372D Expired DE371026C (de) Trockentrommel

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DE (1) DE371026C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE844267C (de) * 1949-08-16 1952-07-17 Arno Andreas Vorrichtung zum Vorwaermen und Trocknen des Rohgutes in Drehoefen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE844267C (de) * 1949-08-16 1952-07-17 Arno Andreas Vorrichtung zum Vorwaermen und Trocknen des Rohgutes in Drehoefen

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