DE3710049C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verriegelungselement, insbesondere
zur Festlegung von Filterhaltern an Sterilisierbehältern, mit
den im Oberbegriff der Patentansprüche 1 und 5 angegebenen
Merkmalen.
Zur lösbaren Festlegung eines Teiles an einem anderen, bei
spielsweise eines Filterpapierhalters am Deckel eines per
forierten Sterilisierbehälters, können Verriegelungselemente
verwendet werden, die beim Anlegen eine selbsttätige Ver
bindung der beiden Teile herbeiführen und die durch Betäti
gung eines Betätigungselementes aus ihrer Lage entfernbar
sind, so daß die Verbindung der vorher verriegelten Teile
wieder gelöst wird.
Beispielsweise ist ein solches Verriegelungselement vorge
schlagen worden, um an der Innenseite des perforierten Be
hälterdeckels eines Sterilisierbehälters ein die Perfora
tionen im Deckel abdeckendes Filterblatt festzulegen. Die
ses wird mittels eines tellerförmigen Filterhalters an die
Innenseite des Deckels angedrückt, und zur Festlegung die
ses Halters dient ein Verriegelungselement, das auf einen
deckelfesten Verriegelungsstift so aufgesetzt wird, daß es
einen Rücksprung am Verriegelungsstift hintergreift und in
dieser Lage den Halter und das Filterblatt gegen den Deckel
drückt. In dem Verriegelungselement ist ein verschieblicher
Riegel gelagert, der in der festgelegten Lage einen Rast
vorsprung an dem Raststift hintergreift. Über einen Umlenk
mechanismus kann ein aus dem Gehäuse des Verriegelungsele
mentes hervorstehendes Betätigungselement den Riegel in die
Offenstellung verschieben, so daß das Verriegelungselement
vom Verriegelungsstift abgenommen werden kann. Dabei wird
auch der das Filterblatt an die Deckelinnenseite andrückende
Halter freigegeben.
Zum Lösen der Verriegelung ist es also bei dieser Vorrich
tung lediglich notwendig, ein Betätigungselement zu bedie
nen, insbesondere bei einer federnden Ausbildung des Filter
halters wird dann selbsttätig das Verriegelungselement aus
seiner Verriegelungslage entfernt.
Während diese einfache Entriegelung einerseits sehr vor
teilhaft ist, kann es andererseits auch erwünscht sein, daß
die Verriegelung nicht in so einer einfachen Weise aufgehoben
wird, da sonst die Gefahr bestehen kann, daß bei unbeabsich
tigtem Druck auf das Betätigungselement, beispielsweise durch
ein im Sterilisierbehälter angeordnetes Instrument, die Ver
riegelung gelöst wird, ohne daß dies erwünscht ist.
Bei einem bekannten Schnellverschluß für die lösbare Ver
bindung zweiter Bauteile, der vorzugsweise für kinemato
graphischen Geräte verwendet wird, sind in einem Teil zwei
Betätigungselemente verschiebbar gelagert, die jeweils
auf einen zum anderen Teil verschiebbaren Riegel wirken
können, so daß durch Druck auf beide Betätigungselemente
beide Riegel in Entriegelungsstellung verschoben werden
können (EP 1 21 190 A1). Allerdings ist der Aufbau dieses
bekannten Schnellverschlusses relativ kompliziert, da in
beiden der miteinander zu verbindenden Teile bewegliche
Elemente angeordnet sein müssen, nämlich an einem Teil
die Betätigungselemente und am anderen Teil die Riegel.
Da bei beweglichen Teilen Führungen vorgesehen sein
müssen, wird einerseits die Herstellung erschwert,
andererseits ist bei den bekannten Schnellverschlüssen
nicht ausgeschlossen, daß die Verbindung auch dann gelöst
wird, wenn nur eines der Betätigungselemente betätigt wird.
Löst man nämlich bei der bekannten Verriegelung einen Riegel,
dann läßt sich das andere Teil gegenüber dem ersten Teil
so verschwenken, daß der an sich noch in Verriegelungs
stellung stehende Riegel hinter dem entsprechenden Ver
riegelungsvorsprung des anderen Teiles herausgezogen
werden kann. Damit ist keine absolute Sicherheit gegen
eine unbeabsichtigte Lösung der beiden Teile des Schnell
verschlusses voneinander gegeben.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verriegelungselement der
gattungsgemäßen Art derart weiterzubilden, daß es durch
Druck auf nur ein Betätigungselement nicht in unbeabsichtigter
Weise entriegelt werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Verriegelungselement der ein
gangs beschriebenen Art gemäß einer ersten Lösung
durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1
gelöst.
Wenn bei dieser Lösung nur ein Arm den Raststift freigibt,
während der andere Arm den Raststift noch hintergreift, bleibt
der Schnellverschluß zuverlässig geschlossen, eine Lösung ist
erst möglich, wenn beide Arme in die Lösungsstellung verschoben
worden sind. Damit ist eine Sicherheit hinsichtlich einer un
beabsichtigten Lösung eines derartigen Schnellverschlusses
gegeben.
Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn die Betätigungs
elemente mit den Riegeln verbunden oder einstückig mit
diesen ausgebildet sind.
Weiter ist es vorteilhaft, wenn zwischen dem Arm eines
Riegels und dem anderen Riegel eine Feder angeordnet ist,
die beide Riegel in die erste Endstellung verschiebt. Dies
führt dazu, daß bei Betätigung nur eines Betätigungsele
mentes der andere Riegel besonders fest in die Schließ
stellung gedrückt wird, so daß auf jeden Fall sichergestellt
ist, daß in diesem Falle der andere Riegel seine Schließ
funktion beibehält.
Besonders günstig ist es, wenn die beiden Riegel gleich auf
gebaut und zu dem Raststift punktsymmetrisch in das Gehäuse
eingelegt sind.
Die vorgenannte Aufgabe wird bei einem Schnellverschluß
der eingangs beschriebenen Art gemäß einer zweiten
Lösung durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruches 5 gelöst.
Bei einer solchen Lösung wird also jedes Betätigungsele
ment in seiner Bewegung blockiert, wenn der jeweils nicht
zugeordnete Riegel sich noch in seiner ersten, schließen
den Endstellung befindet. Die Blockierung erfolgt aber nicht
bereits am Anfang der Bewegungsbahn des Betätigungselementes,
so daß jedes Betätigungselement vor der Blockierung ein Stück
weit verschoben werden kann, und zwar so weit, daß dabei der
zugeordnete Riegel ebenfalls aus seiner ersten, schließenden
Endstellung geringfügig verschoben wird. Diese geringfügige
Verschiebung des Riegels ist so ausreichend bemessen, daß da
durch der Verschiebeweg des jeweils anderen Betätigungs
elementes freigegeben wird. Betätigt man also nur ein Betäti
gungselement, wird dessen Bewegung durch den anderen, unbe
wegten Riegel nach einer kurzen Bewegung blockiert, eine Öff
nung der Riegel ist nicht möglich. Dasselbe gilt selbstver
ständlich bei dem anderen Betätigungselement. Betätigt man
dagegen beide Betätigungselemente gleichzeitig, so werden
auch beide Riegel von Anfang an verschoben, so daß die Rie
gel aus der Verschiebebahn des jeweils anderen Betätigungs
elementes ausgerückt sind und die vollständige Betätigung
der Betätigungselemente nicht behindern können.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, daß
die Betätigungselemente senkrecht zu den Riegeln im Gehäu
se verschiebbar sind, wobei sich Betätigungselemente und
Riegel jeweils gegenüberliegen. Es kann dabei vorgesehen
sein, daß die Betätigungselemente und die zugeordneten Rie
gel zur Übertragung der Verschiebebewegung von den Betäti
gungselementen auf die Riegel aneinanderliegende Keilflä
chen tragen.
Weiterhin ist vorteilhaft, wenn die Betätigungselemente und
die nicht zugeordneten Riegel zusätzliche Keilflächen tra
gen und wenn die zusätzliche Keilfläche eines Betätigungs
elementes bei der Verschiebung des Betätigungselementes an
der zusätzlichen Keilfläche des anderen Riegels anliegt.
Dadurch betätigen die Betätigungselemente nicht nur die zu
geordneten Riegel, sondern nach einem kurzen Verschiebeweg
auch die jeweils anderen Riegel, so daß sich aufgrund der
speziellen Anordnung eine symmetrische Kraftbeaufschlagung
der Betätigungselemente und der Riegel ergibt, während beim
Beginn des Verschiebevorganges die Betätigungselemente und
die zugeordneten Riegel nur einseitig mit Verschiebekräf
ten beaufschlagt werden.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfin
dung ist vorgesehen, daß das Verriegelungselement als Dec
kel eines Behälters, insbesondere eines Batteriebehälters,
ausgebildet ist und daß der Deckel die Verriegelungsvor
sprünge aufweist und der Behälter die Ausnehmungen dafür.
Ein in dieser Weise ausgebildeter Deckel
eines Batteriebehälters kann nicht geöffnet werden, wenn
versehentlich an ein Betätigungselement gestoßen wird, ei
ne Öffnung ist erst möglich, wenn beide Betätigungselemen
te gleichzeitig betätigt werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Betätigungselemente
ihrerseits Klauen tragen, die Vorsprünge am Behälter hinter
greifen, solange die Betätigungselemente nicht eingedrückt
sind, die aber diese Vorsprünge freigeben, sobald die Betä
tigungselemente eingedrückt werden. Auf diese Weise wirken
nicht nur die Riegel als Verriegelungselemente, sondern
auch die Klauen der Betätigungselemente, so daß der Deckel
an vier Stellen mit dem Behälter verriegelt ist. Diese Ver
riegelung läßt sich nur lösen, wenn beide Betätigungsele
mente gleichzeitig eingedrückt werden.
Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen
der Erfindung dient im Zusammenhang mit der Zeichnung der
näheren Erläuterung. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Innenseite
eines Deckels eines Sterilisierbehälters mit
einer Filterhaltevorrichtung und einem er
findungsgemäßen Verriegelungselement;
Fig. 2 eine Schnittansicht des Verriegelungselemen
tes längs Linie 2-2 in Fig. 1, wobei die
Riegel in Schließstellung stehen;
Fig. 3 eine Ansicht ähnlich Fig. 2 mit den Riegeln
in Offenstellung;
Fig. 4 eine Schnittansicht des Verriegelungselementes
längs Linie 4-4 in Fig. 2;
Fig. 5 eine Schnittansicht entsprechend der Darstel
lung der Fig. 2 eines abgewandelten Ausfüh
rungsbeispiels eines Verriegelungselementes
mit geschlossenen Riegeln;
Fig. 6 eine Ansicht ähnlich Fig. 5 mit geöffneten
Riegeln;
Fig. 7 eine Schnittansicht eines Teiles eines Batte
riebehälters mit einem als Deckel ausgebilde
ten Verriegelungselement und
Fig. 8 eine Schnittansicht des in Fig. 7 dargestell
ten Behälters längs Linie 8-8 in Fig. 7.
Das in der Zeichnung dargestellte Verriegelungselement läßt
sich in verschiedener Weise verwenden, teils als Vorrichtung
zur Festlegung eines Teils an einem anderen Teil, teils als
Vorrichtung, die selbst an einem anderen Teil festgelegt
wird und beispielsweise eine Öffnung in diesem anderen Teil
verschließt.
Der Aufbau des erfindungsgemäßen Verriegelungselementes wird
nachfolgend für beide Typen erörtert, einerseits am Beispiel
der Festlegung eines Filterblatthalters am Deckel eines Ste
rilisierbehälters, andererseits am Beispiel eines Deckelele
mentes für einen Batteriebehälter.
In Fig. 1 ist ein quadratischer, ebener Deckel 1 eines Ste
risilierbehälters dargestellt, der einen seitlich herunterge
zogenen, flanschförmigen Deckelrand 2 aufweist. Der Deckel 1
ist in aus der Zeichnung nicht ersichtlicher Weise perforiert,
der perforierte Bereich wird auf der Innenseite durch ein
Filterblatt 3 abgedeckt. Zur Festlegung dieses Filterblattes
ist ein kreisförmiger Halter 4 mit einer äußeren Andruckleiste
5 und einem zentralen Andruckteller 6 vorgesehen, wobei An
druckteller 6 und Andruckleiste 5 durch radiale Arme 7 mitein
ander verbunden sind. Der Andruckteller 6 weist eine zentrale
Öffnung 8 auf, durch die ein am Deckel 1 festgelegter Rast
stift 9 hindurchragt. Dieser weist eine konische Spitze 10
und eine sich unmittelbar an die Spitze 10 anschließende Ein
griffsnut 11 auf.
Auf den aus der Öffnung 8 des Andrucktellers 6 hervorstehen
den Raststift 9 ist ein scheibenförmiges Verriegelungselement
12 aufgesetzt, welches in noch zu erläuternder Weise in die
Eingriffsnut 11 eingreift und dadurch den Halter 4 an die In
nenseite des Deckels 1 andrückt. Zur Lösung des Verriegelungs
elementes 12 ist dieses mit zwei Betätigungselementen 13 ver
sehen, die auf einander gegenüberliegenden Seiten des Verrie
gelungselementes 12 aus einem das Verriegelungselement be
grenzenden, scheibenförmigen Gehäuse 14 hervorstehen.
Der genauere Aufbau des Verriegelungselementes 12 wird im
folgenden anhand der Fig. 2 bis 4 näher erläutert. Im In
nern des Gehäuses 14 befindet sich ein Führungskörper 15 mit
einer durch den Mittelpunkt führenden Gleitbahn 16, die sich
über den gesamten Durchmesser des kreisförmigen Führungskör
pers 15 erstreckt. In dieser Gleitbahn 16 sind zwei gleich
aufgebaute, im wesentlichen U-förmige Riegel 17 längs der
Gleitbahn 16 verschieblich gelagert. Der Riegel 17 weist ei
nen an einer Seite der Gleitbahn 16 angeordneten, zu dieser
parallel verlaufenden Steg 18 auf, an dessen einem Ende
senkrecht zum Steg 18 verlaufend ein Arm 19 absteht, der
mit seinem freien Ende am Steg 18 des jeweils anderen Rie
gels 17 anliegt. Der Arm 19 weist auf der Innenseite eine
Kerbe 20 auf, die so ausgebildet ist, daß sie den in das
Gehäuse eintauchenden Raststift 9 halbseitig umgreift und
dabei komplementär in die Eingriffsnut 11 eingreift (Fig.
4).
An der anderen Seite trägt der Steg 18 einen weiteren senk
recht zum Steg 18 verlaufenden Arm 21, der sich über die
gesamte Breite der Gleitbahn 16 erstreckt und an seiner
Außenkante das aus dem Gehäuse hervorstehende Betätigungs
element 13 trägt. Der Riegel 17 und das Betätigungselement
13 sind bei diesem Ausführungsbeispiel einstückig ausgebil
det.
In Ausnehmungen 22, 23 an der Außenseite des Armes 19 eines
Riegels 17 bzw. an der Innenseite des Armes 21 des jeweils
anderen Riegels 17 stützt sich jeweils eine Druckfeder 24 ab,
so daß die beiden Riegel 17 längs der Gleitbahn 16 auseinan
dergedrückt werden. Dabei werden die Innenkanten der Arme 19
gegeneinandergedrückt, so daß die beiden Arme 19 den Rast
stift 9 allseitig umgebend aneinander anliegen, wie sich
dies aus der Darstellung der Fig. 2 und 4 ergibt.
Beide Riegel lassen sich durch einen Druck auf das jeweili
ge Betätigungselement 13 in Richtung des Pfeiles A in Fig.
2 in das Innere des Gehäuses 14 einschieben, so daß die Ar
me 19 im Bereich der Kerben 20 vom Raststift 9 entfernt
werden und diesen dadurch freigeben (Fig. 3). Bei dieser
Position der Riegel kann das Verriegelungselement vom
Raststift abgenommen werden. Ein solches Entriegeln ist
nur möglich, wenn beide Betätigungselemente 13 gleichzei
tig verschoben werden. Drückt man nur auf ein Betätigungs
element 13, wird zwar der zugeordnete Riegel außer Eingriff
mit dem Raststift 9 gebracht, der andere Riegel verbleibt
aber in seiner Verriegelungsstellung, er wird über die
Druckfeder 24 sogar besonders zuverlässig in dieser Stel
lung gehalten. Damit ist eine Entriegelung nicht möglich,
wenn nur ein Betätigungselement betätigt ist, es müssen bei
de Betätigungselemente gleichzeitig betätigt werden, um ei
ne Entriegelung zu erreichen.
Das in den Fig. 1 bis 4 dargestellte Verriegelungsele
ment kann in einfacher Weise geöffnet und gereinigt werden.
Dazu ist das Gehäuse 14 als Haube oder Glocke ausgebildet,
die über den kreisförmigen Führungskörper 15 gesetzt werden
kann. Zur Festlegung des Gehäuses 14 am Führungskörper 15
sind im Führungskörper quer zur Gleitbahn 16 verlaufende
Ausnehmungen 25 vorgesehen, in denen federbeaufschlagte Hal
testifte 26 verschieblich gelagert sind. Diese greifen bei
aufgesetztem Gehäuse 14 durch eine entsprechende Öffnung im
Gehäuse. Durch gleichzeitiges Drücken auf beide Haltestifte
26 können diese in das Gehäuse eingeschoben werden, so daß
dann das Gehäuse abnehmbar ist. Bei abgenommenem Gehäuse
können die Riegel von oben her aus der Gleitbahn entnommen
bzw. in die Gleitbahn eingelegt werden.
Das in den Fig. 5 und 6 dargestellte Verriegelungsele
ment wird in gleicher Weise verwendet wie das der Fig.
1 bis 4. Dieses Verriegelungselement umfaßt ebenfalls ein
scheibenförmiges Gehäuse 30, in dem auf einer diametralen
Gleitbahn 31 zwei Riegel 32, 33 verschieblich gelagert sind.
Jeder Riegel befindet sich dabei auf einer Seite des in das
Gehäuse 30 eintretenden Raststiftes 9 des Deckels 1 und
wird durch eine Druckfeder 34, 35 mit seiner Vorderkante
gegen diesen Raststift 9 gedrückt. Die Druckfeder 34, 35
stützt sich dabei in einer Ausnehmung 36, 37 des Riegels
ab, das andere Ende ruht auf einem Haltestift 38, 39, der
seinerseits in eine Ausnehmung 40, 41 des Gehäuses 30 ein
greift.
Im Bereich der vorderen Kante ist jeder Riegel mit einer
Kerbe 42 bzw. 43 versehen, die in gleicher Weise ausgebil
det sind wie die Kerben 20 im Ausführungsbeispiel der
Fig. 1 bis 4. Seitlich gehen die vorderen Kanten der Rie
gel 32 und 33 über in unter 45° zur Verschieberichtung
schräg verlaufende Keilflächen 44 und 45 bzw. 46 und 47,
die so angeordnet sind, daß bei aneinanderliegenden Rie
geln zu beiden Seiten hin keilförmige Einschnitte zwischen
den aneinanderliegenden Riegeln gebildet werden.
Bei den in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungs
beispielen sind die beiden Teile der Gleitbahn 31 auf ge
genüberliegenden Seiten des Raststiftes 9 geringfügig seit
lich gegeneinander versetzt, so daß auch die in ihnen ge
führten Riegel 32 und 33 geringfügig gegeneinander ver
setzt sind. Die Keilflächen 44 bis 47 sind so ausgebildet,
daß trotz dieser seitlichen Versetzung der Riegel die Keil
flächen in dem Punkt aneinanderstoßen, in dem sie in die
vorderen Kanten der Riegel übergehen. Dadurch weist jeder
Riegel eine lange und eine kurze Keilfläche auf, wie dies
aus der Darstellung der Fig. 5 deutlich wird.
Quer zur Gleitbahn 31 sind zwei weitere Führungsbahnen 48
und 49 vorgesehen, die auf den Raststift 9 zeigen. In die
sen Führungen 48 und 49 sind zwei Betätigungselemente 50,
51 verschiebbar gelagert, die an ihrem dem Raststift 9 zu
gewandten Ende unter 45° gegenüber der Verschieberichtung
geneigte, aufeinander zu verlaufende Keilflächen 52 und 53
bzw. 54 und 55 aufweisen. Die Keilflächen gehen in eine
quer zur Vorschubrichtung verlaufende Vorderkante 56 bzw.
57 über. Beide Betätigungselemente sind symmetrisch zu ih
rer Längsrichtung ausgebildet, die Führungsbahnen 48 und 49
fluchten miteinander.
In dem in Fig. 5 dargestellten Schließzustand werden die
Riegel 32 und 33 durch die Druckfedern 34 und 35 gegen den
Raststift 9 gedrückt und umschließen diesen vollständig. Da
durch ist das Verriegelungselement durch Eingriff in die
Eingriffsnut 11 des Raststiftes 9 verriegelt. Die Betäti
gungselemente 50 und 51 liegen dabei mit ihren Keilflä
chen 53 bzw. 54 an den Keilflächen 47 bzw. 45 der Riegel
an und werden in die äußere Stellung verschoben. In die
ser äußeren Stellung ist die Vorderkante 56 bzw. 57 der
Betätigungselemente 50 und 51 jedoch geringfügig von dem
jeweils anderen Riegel 33 bzw. 32 entfernt, da die Riegel
aufgrund der seitlichen Versetzung der Gleitbahn 31 eben
falls seitlich versetzt sind (Fig. 5). Eine Wechselwir
kung zwischen den Keilflächen 52 und 44 bzw. 55 und 46
erfolgt somit in dieser Schließrichtung nicht.
Drückt man in Richtung des Pfeiles B in Fig. 5 auf nur
eines der beiden Betätigungselemente 50 oder 51, dann ver
schiebt sich dieses in Richtung auf den Raststift 9, wobei
der zugeordnete Riegel, dessen Keilfläche an der Keilflä
che des Betätigungselementes anliegt, entgegen der Wirkung
der Druckfeder 34 bzw. 35 verschoben wird. Der andere Rie
gel bleibt jedoch in seiner Schließstellung, so daß bereits
nach einem kurzen Verschiebeweg das verschobene Betätigungs
element mit seiner Vorderkante 56 oder 57 gegen die Seiten
kante dieses nicht verschobenen Riegels stößt; dadurch wird
eine weitere Verschiebung des Betätigungselementes und da
mit auch des zugeordneten Riegels verhindert.
Werden jedoch beide Betätigungselemente 50 und 51 in Rich
tung des Pfeiles B in Fig. 5 gleichzeitig eingedrückt,
dann verschiebt jedes Betätigungselement den zugeordneten
Riegel vom Raststift 9 weg, so daß dann die Behinderung
der Einschubbewegung des Betätigungselementes durch den
jeweils anderen Riegel wegfällt. Beim weiteren Einschieben
der Betätigungselemente 50 und 51 gelangen vielmehr die
Keilflächen 52 und 55 der Riegel 50 bzw. 51 zur Anlage an
den entsprechenden Keilflächen 44 bzw. 46 der beiden Rie
gel, so daß die Betätigungselemente nach der Anlage die
ser zuletzt genannten Keilflächen nun auch den jeweils an
deren Riegel nach außen verschieben können, bis die Riegel
den Raststift 9 in der in Fig. 6 dargestellten Weise frei
geben. Das Verriegelungselement ist dann entriegelt.
Bei der in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausführungs
form ist also wesentlich, daß ein Betätigungselement nur
bis zu seiner entriegelnden Position vorgeschoben werden
kann, wenn auch das andere Betätigungselement gleichzei
tig betätigt wird, anderenfalls wird die Verschiebebewe
gung bereits nach einem kurzen Weg blockiert, der noch
nicht ausreicht, um die Verriegelung zu lösen. Bei dieser
Ausführungsform bleiben also bei der Betätigung nur eines
Betätigungselementes beide Riegel in der Schließstellung.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 7 und 8 bildet das
Verriegelungselement insgesamt den Deckel 60 eines Behäl
ters 61, beispielsweise eines Behälters zur Aufnahme von
elektrischen Batterien.
Der Deckel 60 umfaßt ein Gehäuse, welches oval ausgebildet
ist, sonst aber einen ähnlichen Aufbau aufweist wie das Ge
häuse 30 des in den Fig. 5 und 6 dargestellten Ausfüh
rungsbeispieles eines Verriegelungselementes. Auch dieses
Gehäuse 62 weist eine zentrale, sich längs der langen Ach
se erstreckende Gleitbahn 63 auf, in der zwei Riegel 64 und
65 längsverschiebbar gelagert sind. Die beiden Riegel wer
den durch eine sich zwischen ihnen abstützende Druckfeder
66 in die voneinander entfernte Stellung verschoben, am
gegenüberliegenden Ende weisen sie seitlich aus dem Gehäu
se 62 hervorstehende Klauen 67 auf, die in eine entsprechen
de Ausnehmung 68 des Behälters 61 eingreifen, wenn der Dec
kel auf dem Behälter aufgesetzt ist. Dadurch ergibt sich ei
ne Verriegelung des Deckels gegenüber dem Behälter (Fig. 7).
Bei diesem Ausführungsbeispiel ist also kein zentraler Rast
stift 9 zur Verriegelung vorgesehen, sondern die Verriege
lung erfolgt an der Außenseite des Gehäuses 62 durch die
nach außen vorstehenden Klauen 67.
Im mittleren Teil des Gehäuses 62 ist in quer zur Gleitbahn
63 verlaufenden Führungen 69 und 70 je ein Betätigungsele
ment 71 und 72 verschiebbar gelagert, welche seitlich aus
dem Gehäuse 62 hervorstehen.
Wie bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 und 6 weisen
beide Riegel 64 und 65 und beide Betätigungselemente 71 und
72 jeweils zwei unter 45° zu ihrer Verschieberichtung ge
neigte Keilflächen 73 bis 76 sowie 77 bis 80 auf, die je
doch im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel der Fig. 5
und 6 nicht keilförmig aufeinander zu laufen, sondern sich
zum Ende der Riegel bzw. Betätigungselemente hin keilför
mig voneinander entfernen. Diese umgekehrte Neigung der
Keilflächen ist ein Ergebnis der umgekehrten Bewegungs
richtung der Riegel von der Schließ- in die Offenstellung.
Riegel und Betätigungselemente sind paarweise längs der
selben Achse verschiebbar, also in diesem Ausführungsbei
spiel nicht seitlich gegeneinander versetzt. Dagegen sind
die Keilflächen 77 und 78 bzw. 79 und 80 der beiden Betä
tigungselemente, die alle in eine quer zur Verschieberich
tung verlaufende Vorderkante übergehen, verschieden lang,
so daß in der in Fig. 8 dargestellten Schließstellung nur
eine der beiden Keilflächen 77, 78 bzw. 79, 80 der Betä
tigungselemente an einer entsprechenden Keilfläche 73 bzw.
75 des zugeordneten Riegels anliegt, während die andere
Keilfläche 78 bzw. 79 im Abstand von dem jeweils anderen
Riegel endet (Fig. 8). Wie beim Beispiel der Fig. 5
und 6 hat dies zur Folge, daß die Betätigungselemente beim
Einschieben zunächst nur einen Riegel verschieben und an
einer weiteren Verschiebung durch ein Anstoßen am anderen
Riegel gehindert werden, wenn der andere Riegel nicht auch
von Anfang an verschoben wird, d. h. auch hier erfolgt bei
der Betätigung nur eines Betätigungselementes eine Bloc
kierung der Bewegung des Betätigungselementes, so daß ei
ne Entriegelung nur möglich ist, wenn beide Betätigungsele
mente gleichzeitig betätigt werden. Das Prinzip der Verrie
gelung ist bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 und 6
einerseits und 7 und 8 andererseits gleich, es ergeben sich
aufgrund der unterschiedlichen Bewegungsrichtung des Riegels
lediglich andere Neigungsrichtungen der Keilflächen. Wesent
lich ist bei dieser Ausgestaltung, daß im Schließzustand
jeweils nur eine Keilfläche des Betätigungselementes an der
entsprechenden Keilfläche des zugeordneten Riegels anliegt,
während die andere Keilfläche einen Abstand von der Keilflä
che des anderen Riegels aufweist, so daß bei Betätigung des
Betätigungselementes zunächst nur der zugeordnete Riegel
verschoben werden kann. Dies kann durch eine seitlich ver
setzte Anordnung der Riegel erfolgen, wie im Ausführungs
beispiel der Fig. 5 und 6, oder durch unterschiedliche
Länge der Keilflächen, wie dies im Ausführungsbeispiel der
Fig. 7 und 8 realisiert ist.
Eine weitere Verbesserung der Verriegelung ergibt sich dann,
wenn auch die Betätigungselemente 71, 72 Klauen 81 beziehungs
weise 82 tragen, die ihrerseits Vorsprünge am Behälter hinter
greifen, solange die Betätigungselemente 71 und 72 nicht ein
gedrückt sind. Bei eingedrückten Betätigungselementen 71 und
72 werden die Klauen 81 beziehungsweise 82 freigegeben, so
daß dann der Deckel vom Behälter abgenommen werden kann. Auf
diese Weise ergibt sich eine einwandfreie Verriegelung des
Deckels in geschlossenem Zustand an vier längs des Umfanges
um 90° versetzten Stellen.
Die in den Fig. 1 bis 6 beschriebenen Verriegelungsele
mente sind für eine Verriegelung an einem zentralen Rast
stift geeignet, das in den Fig. 7 und 8 beschriebene
Element dagegen zur Außenverriegelung an einem außenlie
genden Rücksprung. Selbstverständlich wäre es möglich, die
Betätigungsmechanismen sowohl für Innenverriegelung als
auch für Außenverriegelung einzusetzen, dem Fachmann sind
die dann notwendigen Umkehrungen der Bewegungsrichtungen
und die entsprechenden Änderungen der Konstruktion ohne
weiteres möglich.
Claims (10)
1. Verriegelungselement, insbesondere zur Festlegung von
Filterhaltern an Sterilisierbehältern, mit einem Gehäuse,
in dem zwei Riegel zwischen zwei Endlagen verschiebbar
sind, die in der ersten Endlage einen Verriegelungs
vorsprung hintergreifen und diesen in der zweiten End
lage freigeben, mit Federelementen, welche die Riegel
in Richtung auf die erste Endlage vorspannen, mit in
das Gehäuse einschiebbaren, auf gegenüberliegenden
Seiten aus diesem hervorstehenden Betätigungselementen
zur Betätigung je eines Riegels, die durch Verschiebung
in Richtung auf das jeweils andere Betätigungselement
betätigbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Riegel (17) einen quer zur Verschieberichtung
verlaufenden Arm (19) aufweisen, der in der ersten End
stellung des Riegels (17) einen Raststift (9) im Gehäuse
(14) hintergreift, und daß die Arme (19) der beiden
Riegel (17) in der ersten Endstellung den Raststift
(9) umgebend aneinander anliegen.
2. Element nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungselemente (13) mit den Riegeln (17)
verbunden oder einstückig mit diesen ausgebildet sind.
3. Element nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem Arm (19) eines Riegels (17) und dem
anderen Riegel (17) eine Feder (24) angeordnet ist,
die beide Riegel (17) in die erste Endstellung ver
schiebt.
4. Element nach einem der voranstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Riegel (17) gleich aufgebaut und zu
dem Raststift (9) punktsymmetrisch in das Gehäuse (14)
eingelegt sind.
5. Verriegelungselement, insbesondere zur Festlegung von
Filterhaltern an Sterilisierbehältern, mit einem Gehäuse,
in dem zwei Riegel zwischen zwei Endlagen verschiebbar
sind, die in der ersten Endlage einen Verriegelungsvorsprung
hintergreifen und diesen in der zweiten Endlage
freigeben, mit Federelementen, welche die Riegel in
Richtung auf die erste Endlage vorspannen, mit in das
Gehäuse einschiebbaren, auf gegenüberliegenden Seiten
aus diesem hervorstehenden Betätigungselementen zur
Betätigung je eines Riegels, die durch Verschiebung
in Richtung auf das jeweils andere Betätigungselement
betätigbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß in die Verschiebebahn des einem Riegel (32, 33;
64, 65) zugeordneten Betätigungselementes (51, 50; 72, 71)
der jeweils andere Riegel (33, 32; 65, 64) eintaucht
und dadurch dessen Verschiebung
behindert, solange sich der jeweils andere Riegel
(33, 32; 65, 64) in der ersten Endstellung befindet,
und daß vor der Behinderung durch den jeweils anderen
Riegel (33, 32; 65, 64) jedes Betätigungselement (51,
50; 72, 71) so weit vorschiebbar ist, daß der zugeordnete
Riegel (32, 33; 64, 65) aus der Verschiebebahn
des jeweils anderen Betätigungselementes (50, 51;
71, 72) entfernt ist.
6. Element nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungselemente (32, 33; 71, 72) senkrecht
zu den Riegeln (50, 51; 64, 65) im Gehäuse (30; 62)
verschiebbar sind, wobei sich Betätigungselemente
(50, 51; 71, 72) und Riegel (32, 33, 64, 65) jeweils
gegenüberliegen.
7. Element nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungselemente (50, 51; 71, 72) und die
zugeordneten Riegel (33, 32; 65, 64) zur Übertragung
der Verschiebebewegung von den Betätigungselementen
auf die Riegel aneinanderliegende Keilflächen (53,
47, 54, 45; 73, 77, 80, 75) tragen.
8. Element nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungselemente (50, 51; 71, 72) und die
nicht zugeordneten Riegel (32, 33, 64, 65) zusätzliche
Keilflächen (52, 44, 55, 46; 78, 76, 74, 79) tragen
und daß die zusätzliche Keilfläche eines Betätigungs
elementes bei der Verschiebung des Betätigungselementes
an der zusätzlichen Keilfläche des Riegels anliegt.
9. Element nach einem der Ansprüche 5 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verriegelungselement als Deckel (60) eines
Behälters (61), insbesondere eines Batteriebehälters,
ausgebildet ist und der Behälter (61) Ausnehmungen
(68) für die Aufnahme der Klauen (67) an den Riegeln (65, 64)
im Gehäuse (62) des Deckels (60) zur Verriegelung aufweist.
10. Element nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungselemente (71, 72) Klauen (81, 82)
tragen, die im uneingedrückten Zustand der Betätigungs
elemente (71, 72) Vorsprünge am Behälter (61) hinter
greifen und diese Vorsprünge beim Eindrücken freigeben.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873710049 DE3710049A1 (de) | 1987-03-27 | 1987-03-27 | Verriegelungselement |
| US07/176,366 US4796778A (en) | 1987-03-27 | 1988-03-21 | Locking mechanism |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873710049 DE3710049A1 (de) | 1987-03-27 | 1987-03-27 | Verriegelungselement |
Publications (2)
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| DE3710049A1 DE3710049A1 (de) | 1988-10-13 |
| DE3710049C2 true DE3710049C2 (de) | 1989-11-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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Owner name: AESCULAP AG, 7200 TUTTLINGEN, DE |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: AESCULAP AG & CO. KG, 78532 TUTTLINGEN, DE |
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