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DE3709190A1 - Stapelfaehiger, kastenfoermiger behaelter - Google Patents

Stapelfaehiger, kastenfoermiger behaelter

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DE3709190A1
DE3709190A1 DE19873709190 DE3709190A DE3709190A1 DE 3709190 A1 DE3709190 A1 DE 3709190A1 DE 19873709190 DE19873709190 DE 19873709190 DE 3709190 A DE3709190 A DE 3709190A DE 3709190 A1 DE3709190 A1 DE 3709190A1
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web
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transverse
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DE19873709190
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Original Assignee
Fritz Schaefer GmbH
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Publication date
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Granted legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D1/00Rigid or semi-rigid containers having bodies formed in one piece, e.g. by casting metallic material, by moulding plastics, by blowing vitreous material, by throwing ceramic material, by moulding pulped fibrous material or by deep-drawing operations performed on sheet material
    • B65D1/40Details of walls
    • B65D1/42Reinforcing or strengthening parts or members
    • B65D1/48Reinforcements of dissimilar materials, e.g. metal frames in plastic walls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65D21/00Nestable, stackable or joinable containers; Containers of variable capacity
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Description

Die Erfindung betrifft einen stapelfähigen, kastenförmigen Behälter, und zwar insbesondere einen Lager- und Transport­ kasten, mit einem innenseitig ebenen Boden sowie jeweils zwei sich an dessen Ränder anschließenden Längs- und Quer­ wänden, bspw. für den Gebrauch in Regallagern, denen automa­ tische Beschickungs- und Entnahmeanlagen sowie Förder­ strecken zugeordnet sind, wobei der Boden an seiner Unter­ seite mit einer der Versteifung dienenden, mindestens aus Längs- und Querstegen bestehenden Verrippung ausgestattet ist, die über eine vorbestimmte, jeweils parallel zu den Längs- und Querwänden liegende Breite mit auf gleicher Ebene liegenden, planparallelen Stütz- und/oder Laufflächen ver­ sehen ist, während am Bodenmittelfeld die Unterkanten der Längs- und Querstege gegenüber der Ebene der Stütz- und/oder Laufflächen zurückversetzt sind.
Bei kastenförmigen Behältern, insbesondere Lager- und Trans­ portkästen ist es, bspw. durch das DE-GM 81 37 907 bereits bekannt, den innenseitig ebenen Boden an seiner Unterseite mit einer der Versteifung dienenden sowie mindestens aus Längs- und Querstegen bestehenden Verrippung auszustatten. Diese Verrippung ist dabei auch schon über eine vorbestimm­ te, jeweils parallel zu den Längs- bzw. Querwänden gemessene Breite mit auf gleicher Ebene liegenden, planparallelen Stütz- und/oder Laufflächen versehen, während am Bodenmit­ telfeld die Unterkanten der Längs- und Querstege gegenüber der Ebene der Stütz- und/oder Laufflächen zurückversetzt sind.
Diese bekannten kastenförmigen Behälter können dabei auch schon eine Ausgestaltung erhalten, die ein säulenartiges Übereinandersetzen mehrerer Behälter zuläßt. Hierzu muß jedoch jeweils der Randbereich der Behälteröffnung mit einer speziell eingeformten Stapelstufe ausgestattet werden, in die dann der Bodenbereich des nächsten Behälters zum Ein­ griff gebracht werden kann.
Der mit den planparallelen Stütz- und/oder Laufflächen ver­ sehene Versteifungsrahmen unterscheidet sich von dem davon umschlossenen Bodenmittelfeld nicht nur durch das Vorhanden­ sein der planparallelen Stütz- und/oder Laufflächen, sondern darüber hinaus auch noch dadurch, daß zwischen den recht­ winklig zueinander verlaufenden Längs- und Querstegen noch zusätzliche Schrägstege eingeformt sind, die dem Verstei­ fungsrahmen eine erhöhte Stabilität verleihen sollen.
Die praktische Erfahrung hat gezeigt, daß die kastenförmigen Behälter nach DE-GM 81 37 907 aufgrund ihrer Ausgestaltung zwar ein Absetzen auf Winkel-Auflagern in Regalen ermög­ licht, ohne daß eine unerwünschte Durchbiegung ihres Bodens unter Last auftreten kann.
Andererseits hat sich jedoch gezeigt, daß die Gebrauchs­ fähigkeit dieser kastenförmigen Behälter für den Regallagern zugeordnete automatische Beschickungs- und Entnahmeanlagen sowie auch für andere Förderstrecken beeinträchtigt werden kann, weil dort die äußere Führungsbreite entweder unmit­ telbar durch deren Längs- und Querwände und/oder von diesen Längs- bzw. Querwänden nach außen abstehende Formteile be­ stimmt wird. Besonders in kurvenförmig verlaufenden Förder­ strecken und/oder in den Förderstrecken zugeordneten Über­ gabe- und Ablenkbereichen können daher Verklemmungen ein­ zelner Behälter vorkommen, die den Betrieb der automatischen Beschickungs- und Entnahmeanlagen sowie auch der Förder­ strecken blockieren.
Ziel der Erfindung ist es, die bei den bekannten kastenför­ migen Behältern noch vorhandenen Unzulänglichkeiten auszu­ räumen. Daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen stapelfähigen, kastenförmigen Behälter der im Gat­ tungsbegriff des Anspruchs 1 spezifizierten Art zu schaffen, der nicht nur eine durchbiegungsfreie Winkel-Auflagerung in den Regallagern bei jeder vorkommenden Belastung gewährlei­ stet, sondern zugleich auch eine dauerhaft sichere Stapel­ fähigkeit der Behälter ermöglicht sowie darüber hinaus auch deren Führungsverhalten bei der Benutzung in automatischen Beschickungs- und Entnahmeanlagen sowie auf Förderstrecken optimiert.
Gelöst wird diese Aufgabe nach dem Kennzeichen des Anspruchs 1 erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch, daß die planpa­ rallelen Stütz- und/oder Laufflächen an mindestens zwei parallel zueinander und zu jeder der Längs- oder Querwände verlaufenden Stegen der Verrippung vorgesehen sind, daß dabei wenigstens die äußeren Stege im Bereich der Behälter­ ecken durch Abrundungsabschnitte mit relativ großem Radius einstückig rahmenartig in Verbindung stehen, daß weiterhin die äußeren, einstückig rahmenartig in Verbindung stehenden Stege an ihren geraden Längenbereichen mit einem vorgegebe­ nen Abstand von der äußeren Behälterbegrenzung verlaufen und mit dieser eine Stufe bilden, und daß in die Verrippung mehrere parallele, Abstand voneinander aufweisende und über die gesamte Länge und/oder Breite derselben durchgehende Einschub- bzw. Durchsteckkanäle für die wahlweise Aufnahme eines zusätzlichen Versteifungsprofiles, insbesondere eines Versteifungsrohres, integriert sind, wobei die maximale Profilhöhe der Einschub- bzw. Durchsteckkanäle kleiner als die Profilhöhe der die Stütz- und/oder Laufflächen bildenden Stege bemessen ist.
Besonders bewährt hat sich erfindungsgemäß die Ausstattung der stapelfähigen, kastenförmigen Behälter mit den Merkmalen des Anspruchs 2, wonach die planparallelen Stütz- und/oder Laufflächen an wenigstens drei parallel zueinander und zu jeder der Längs- oder Querwände verlaufenden Stegen der Verrippung vorgesehen sind und dabei die beiden äußeren Stege im Bereich der Behälterecken jeweils durch Abrundungs­ abschnitte mit relativ großem Radius einstückig rahmenartig in Verbindung stehen.
Nach Anspruch 3 ist es erfindungsgemäß darüber hinaus mög­ lich, daß der innere Steg im Eckbereich rechtwinklig ver­ läuft und von seiner Ecke ein Steg ausgeht, der auf der Winkelhalbierenden zu den Radien der äußeren Stege liegt.
Es erweist sich ferner als besonders zweckmäßig, wenn nach Anspruch 4 der Abstand zwischen dem äußeren Steg und dem mittleren Steg kleiner bemessen ist als der Abstand zwischen dem mittleren Steg und dem inneren Steg. Dabei sollte nach Anspruch 5 der Abstand zwischen dem mittleren Steg und dem inneren Steg etwa dem Doppelten des Abstandes entsprechen, welcher zwischen dem mittleren Steg und dem äußeren Steg vorhanden ist.
Ein anderes wichtiges Weiterbildungsmerkmal der Erfindung wird nach Anspruch 6 auch darin gesehen, daß die Übergangs­ radien im Eckbereich der äußeren Stege gegenüber den Ecken zwischen den Längs- und Querwänden um ein beträchtliches Maß zurückversetzt liegen, so daß das Diagonalmaß zwischen den abgerundeten Eckzonen der äußeren, rahmenartigen Verrip­ pungs-Stege beträchtlich geringer - um mehrere Zentimeter - ausfällt, als das Diagonalmaß zwischen den Eckzonen an den Längs- und Querwänden des kastenförmigen Behälters.
Einerseits wird durch diese Maßnahmen die Kurvengängigkeit und Ablenkfähigkeit der einzelnen Behälter in den Beschik­ kungs- und Entnahmeanlagen sowie auf den Förderstrecken verbessert. Andererseits wird aber das optimale Fassungsver­ mögen der Behälter beibehalten.
Ein anderes wichtiges Erfindungsmerkmal wird nach Anspruch 7 auch darin gesehen, daß der äußere Rahmensteg mit der recht­ winklig nach außen daran anschließenden Stufe einen boden­ seitigen Stapelrand bildet, der zum Öffnungsrand des Behäl­ ters paßt, während die vom äußeren Rahmensteg begrenzte Verrippung insgesamt eine bodenseitige Stapelarretierungs­ scheibe bildet.
Bei einer derartigen Ausgestaltung wird einerseits die Aus­ formung einer besonderen Stapelstufe im Bereich der Behäl­ teröffnung vermieden, andererseits aber sichergestellt, daß trotzdem ein verschiebesicherer Verriegelungseingriff zwi­ schen zwei übereinandergesetzten Behältern entsteht. Die die Versteifungsverrippung enthaltende Stapelarretierungsscheibe unterbindet zugleich eine Durchbiegung des Behälterbodens unter der Last des in den Behälter eingefüllten Lagergutes.
Eine weiterbildende Ausgestaltung des stapelfähigen, kasten­ förmigen Behälters nach der Erfindung liegt gemäß Anspruch 8 darin, daß die Stufe von einem horizontalen, umlaufenden Steg gebildet ist, der in Höhe des Bodens von den Längs- und Querwänden absteht.
Nach Anspruch 9 können erfindungsgemäß dabei die Abrundungen des horizontalen, umlaufenden Steges äquidistant zu den Eckabrundungen zwischen den Längs- und Querwänden des Behäl­ ters verlaufen. Da in den Eckbereichen des Behälters die Abrundungsabschnitte der äußeren Stege des bodenseitigen Versteifungsrahmens mit ihrem großen Abrundungsradius einen anderen Verlauf haben als die Eckabrundungen zwischen den Längs- und Querwänden des Behälters werden dort an dem die Stapelstufe bildenden, horizontal umlaufenden Steg vergrö­ ßerte Angriffsflächen für Hubzapfen gebildet, wie sie in automatischen Beschickungs- und Entnahmeanlagen betriebs­ mäßig vorhanden sind.
Schließlich wird nach Anspruch 10 ein Erfindungsmerkmal auch darin gesehen, daß der stapelfähige, kastenförmige Behälter von einem einstückigen Spritzgußformteil aus Kunststoff gebildet ist, bei dem die Anspritzstellen jeweils im Eckbe­ reich der inneren rahmenartigen Stege liegen.
Weitere Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung werden nachfolgend an in der Zeichnung dargestellten Ausfüh­ rungsbeispielen erläutert. Es zeigen
Fig. 1 in räumlicher Darstellung von schräg von oben ge­ sehen ein Regallager mit automatischen Beschik­ kungs- und Entnahmeanlagen sowie zugeordneten För­ derstrecken,
Fig. 2 ebenfalls in räumlicher Darstellung und schräg von unten gesehen einen stapelfähigen, kastenförmigen Behälter, wie er in Anlagen nach Fig. 1 benutzbar ist,
Fig. 3 eine Teilansicht des Behälters nach Fig. 2 in grö­ ßerem Maßstab und in Pfeilrichtung III gesehen,
Fig. 4 teilweise im Schnitt eine Ansicht in Pfeilrichtung IV der Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI in Fig. 3 durch einen auf einer Förderstrecke stehenden Be­ hälter, wobei die Förderstrecke lediglich mit seit­ lichen kurzen Bundrollen arbeitet,
Fig. 7 eine der Fig. 6 entsprechende Darstellung, wobei jedoch die Förderstrecke mit über ihre gesamte Breite durchgehenden Bundrollen bestückt ist, und
Fig. 8 in größerem Maßstab eine Ansicht in Pfeilrichtung VIII auf den Eckbereich eines Behälters gemäß Fig. 2.
In Fig. 1 der Zeichnung ist ausschnittweise ein Regallager 1 dargestellt, das zur Aufnahme von in kastenförmigen Behäl­ tern, insbesondere Lager- und Transportkästen 2 befindlichem Lagergut geeignet ist.
Zu diesem Zweck ist das Regallager 1 jeweils zwischen seinen aufrechten Pfosten 3 mit horizontal verlaufenden Winkel-Auf­ lagern 4 versehen, die jeweils paarweise angeordnet sind und auf welche einzelne Lager- und Transportkästen 2 aufgescho­ ben werden können. Dem Regallager 1 ist dabei noch eine automatische Beschickungs- und Entnahmeanlage 5 für die Lager- und Transportkästen 2 zugeordnet, welche vor der Stirnseite des Regallagers 1 verfahrbar ist und dabei bis in den Anschlußbereich von Förderstrecken 6 und 7 gelangen kann, um dort die Lager- und Transportkästen zu übergeben oder auch zu übernehmen.
Die besondere Ausbildung der als Lager- und Transportkästen 2 dienenden stapelfähigen, kastenförmigen Behälter ist aus den Fig. 2 bis 8 ersichtlich.
Der Fig. 2 ist zu entnehmen, daß ein solcher Lager- und Transportkasten 2 eine im wesentlichen rechteckige Bauform mit einem Boden 8, zwei rechtwinklig davon hochragenden Längswänden 9 und 10 sowie zwei ebenfalls rechtwinklig davon hochragenden Querwänden 11 und 12 aufweist.
Der Lager- und Transportkasten 2 ist dabei vorzugsweise als einstückiges Spritz-Formteil aus Kunststoff hergestellt, und zwar derart, daß nicht nur der Boden 8, sondern auch die Längswände 9 und 10 sowie die Querwände 11 und 12 innensei­ tig eine glatte und ebene Ausbildung haben.
Der innenseitig glatte Boden 8 weist an seiner Unterseite eine seiner Versteifung dienende Verrippung 13 auf, die sich über die gesamte Bodenfläche hinweg erstreckt und dabei jeweils von zueinander wenigstens annähernd parallel verlau­ fenden Längsstegen 14 und Querstegen 15 gebildet ist.
Jeweils drei parallele Längsstege 14 a, 14 b, 14 c und drei ebenfalls parallele Querstege 15 a, 15 b und 15 c, die jeweils in der Nähe der beiden Längswände 9 und 10 bzw. der beiden Querwände 11 und 12 liegen, bilden miteinander einen Ver­ steifungsrahmen 16 für den Boden 8, wobei die freien End­ flächen 17 der Längsstege 14 a, 14 b und 14 c und der Querstege 15 a, 15 b, 15 c auf gleicher horizontaler Ebene liegen und als planparallele Stütz- und/oder Laufflächen des Versteifungs­ rahmens 16 wirken können, wie das besonders deutlich den Fig. 6 und 7 zu entnehmen ist.
Im Bereich der Eckzonen des Lager- und Transportkastens 2 stehen jeweils die Längsstege 14 a, 14 b, 14 c mit den Quer­ stegen 15 a, 15 b, 15 c in einstückiger Verbindung, wobei diese einstückige Verbindung zwischen einem Längssteg 14 a und einem Quersteg 15 a aus einem Abrundungsabschnitt 18 a mit großem Abrundungsradius besteht, während der Abrundungsab­ schnitt 18 b zwischen dem Längssteg 14 b und dem Quersteg 15 b einen zum Abrundungsabschnitt 18 a äquidistanten, kleineren Abrundungsradius hat. Der Längssteg 14 c und der Quersteg 15 c treffen rechtwinklig aufeinander, bilden miteinander also einen scharfkantigen Verbindungsbereich 18 c.
In jedem Verbindungsbereich 18 c zwischen einem Längssteg 14 c und einem Quersteg 15 c befindet sich zweckmäßigerweise eine Anspritzstelle, durch die bei der Herstellung des Lager- oder Transportkasten 2 durch Spritzgießen der thermoplasti­ sche Kunststoff in das Spritzwerkzeug eingeführt wird.
Von jedem Verbindungsbereich 18 c zwischen einem Längssteg 14 c und einem Quersteg 15 c geht ein Steg 19 aus, der auf der Winkelhalbierenden zu den Abrundungsabschnitten 18 a und 18 b verläuft, welche den Längssteg 14 a und den Quersteg 15 a bzw. den Längssteg 14 b und den Quersteg 15 b einstückig miteinan­ der verbinden, wie dies aus Fig. 8 ersichtlich ist.
Besonders die Fig. 3 und 8 der Zeichnung machen deutlich, daß der Abstand 20 zwischen dem äußeren Längssteg 14 a und dem mittleren Längssteg 14 b bzw. dem äußeren Quersteg 15 a und dem mittleren Quersteg 15 b kleiner bemessen ist als der Abstand 21 zwischen dem mittleren Längssteg 14 b und dem inneren Längssteg 14 c bzw. dem mittleren Quersteg 15 b und dem inneren Quersteg 15 c. Als besonders vorteilhaft hat sich dabei gezeigt, wenn der Abstand 21 etwa dem Doppelten des Abstandes 20 entspricht, wie das nicht nur den Fig. 3 und 8, sondern darüber hinaus auch noch den Fig. 6 und 7 entnommen werden kann.
Der Radius des Abrundungsabschnittes 18 a zwischen dem äuße­ ren Längssteg 14 a und dem äußeren Quersteg 15 a ist so be­ messen, daß seine Außenkontur um ein beträchtliches Maß 22 von mindestens 10 mm gegenüber der Eckzone 23 zurückversetzt liegt, welche sich im Verbindungsbereich zwischen jeder Längswand bzw. 10 mit der benachbarten Querwand 11 bzw. 12 ergibt, wie das in Fig. 8 für die Längswand 9 und die Quer­ wand 11 erkennbar ist. Die Eckzone 23 kann dabei natürlich mit einem verhältnismäßig geringen Abrundungsradius versehen werden.
Die äußere Begrenzung des Lager- und Transportkastens 2 auf Höhe seines Bodens 8 wird von einem horizontalen, umlaufen­ den Steg 24 gebildet, der im wesentlichen von den Längswän­ den 9 und 10 sowie den Querwänden 11 und 12 absteht, wie das in den Fig. 2 bis 8 der Zeichnung deutlich zu sehen ist. Dieser umlaufende Steg 24 bildet dabei mit den äußeren Längsstegen 14 a und den äußeren Querstegen 15 a sowie mit den Abrundungsabschnitten 18 a eine abgesetzte Stufe 25, wie das deutlich den Fig. 2 und 5 bis 7 zu entnehmen ist. Diese Stufe 25 ist dabei so ausgelegt, daß sie als Stapeleingriff mit dem Öffnungsrand eines Lager- und Transportkastens 2 in formschlüssigen, vertikalen Steckeingriff gebracht werden kann. Es wird hierdurch ein sicheres, säulenförmiges Über­ einanderstapeln einer größeren Anzahl von Lager- und Trans­ portkästen 2 ermöglicht.
Es sei noch erwähnt, daß der umlaufende horizontale Steg 24 in jeder Eckzone zwischen einer Längswand 9 bzw. 10 und einer Querwand 11 bzw. 12 einen Übergangsradius 26 aufweist, welcher äquidistant zum Übergangsradius der benachbarten Eckzone 23 verläuft. Der Übergangsradius 26 ist dabei aber kleiner ausgelegt als der Radius des Abrundungsabschnittes 18 a zwischen dem äußeren Längssteg 14 a und dem äußeren Quer­ steg 15 a, wie das deutlich der Fig. 8 entnommen werden kann. Aufgrund dieser Ausgestaltung des umlaufenden horizontalen Steges 24 ergibt sich an diesem in jedem Eckbereich eine zwickelartig gestaltete, vergrößerte Angriffsfläche 27, mit der ein Hubzapfen oder eine Hubklaue in Wirkverbindung tre­ ten kann. Solche Hubzapfen bzw. Hubklauen sind in die auto­ matischen Beschickungs- und Entnahmeanlagen 5 integriert, um das Anheben bzw. Absenken der Lager- und Transportkästen 2 im Bereich der Winkel-Auflager 4 der Regallager 1 zu ermög­ lichen.
Eine gegen die auftretenden Hubkräfte genügend stabile Aus­ gestaltung der zwickelartigen Angriffsfläche 27 ergibt sich dadurch, daß die Eckzone 23 zwischen jeweils einer Längswand 9 bzw. 10 und einer Querwand 11 bzw. 12 versteifend um das Maß 22 in die Angriffsfläche 27 oberseitig vorsteht.
Der vom Versteifungsrahmen 16 umschlossene Bereich der je­ weils von Längsstegen 14 und Querstegen 15 gebildeten Ver­ rippung 13 erstreckt sich gleichmäßig über das gesamte Mit­ telfeld des Bodens 8, so daß dieses gewissermaßen gitter- bzw. rasterartig durch die Längsstege 14 und die Querstege 15 versteift ist.
Im Bereich des Bodenmittelfeldes liegen jedoch die freien Endflächen der Längsstege 14 und der Querstege 15 nicht planparallel auf gleicher Ebene. Vielmehr sind sie so ge­ staltet, daß ihre freien Endflächen jeweils entlang konkav gewölbter Linien verlaufen, wie das in den Fig. 6 und 7 deutlich dargestellt ist.
Für den Fall, daß die im Bereich des Bodenmittelfeldes vor­ gesehene, von den Längsstegen 14 und den Querstegen 15 ge­ bildete Verrippung 13 nicht ausreicht, um die Durchbiegung des Bodens 8 nach unten in erträglichen Grenzen zu halten, sind in den Versteifungsrahmen 16 quer zu dessen Längsstegen 14 a, 14 b und 14 c den Boden 8 unterfangende Einschub- bzw. Durchsteckkanäle 28 eingeformt. Wie aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlich ist, sind beim gezeigten Ausführungsbeispiel drei solcher Durchsteckkanäle 28 im Abstand voneinander vorgesehen. In jeden derselben kann dabei im Bedarfsfalle ein Versteifungsprofil 29, vorzugsweise ein Versteifungs­ rohr, eingeführt werden, wie das in den Fig. 3 und 4 deut­ lich zu sehen ist.
Jeder Durchsteckkanal 28 bzw. jedes Versteifungsprofil 29 kann im Bedarfsfalle durch beidendig aufgesetzte Stopfen verschlossen werden, wobei diese Stopfen auch ein uner­ wünschtes Verschieben der Versteifungsprofile 29 im Ein­ schub- bzw. Durchsteckkanal 28 verhindern können.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die an den äußeren Längsstegen 14 a ausmündenden Durchsteckkanäle 28 durch Wand­ abschnitte mit eingeformten Sollbruchstellen geschlossen zu halten. Lediglich dann, wenn ein Versteifungsprofil 29 ein­ geschoben werden soll, wird der Wandabschnitt herausgebro­ chen und damit der betreffende Durchsteckkanal 28 für das Einsetzen des Versteifungsprofils 29 freigelegt.
Jeder der Durchsteckkanäle 28 braucht sich vom äußeren Längssteg 14 a aus nur über einen geringen Breitenabschnitt des Bodens 8 zu erstrecken, wie das deutlich in den Fig. 3 und 5 zu sehen ist. Im Bereich des Bodenmittelfeldes können also die Versteifungsprofile 29 jeweils zwischen benachbar­ ten Querrippen 15 freiliegen, wie das ebenfalls aus den Fig. 3 und 5 hervorgeht.
In Fig. 4 ist noch zu sehen, daß die die Durchsteckkanäle 28 umschließenden Profilteile eine Querschnittshöhe haben, die geringer bemessen ist als die Querschnittshöhe der dem Ver­ steifungsrahmen 16 zugeordneten Längsstege 14 a, 14 b und 14 c.
Lediglich mit den vom Versteifungsrahmen 16 bzw. dessen Längsstegen 14 a, 14 b, 14 c und Querstegen 15 a, 15 b, 15 c ge­ bildeten Bereichen der der Versteifung des Bodens 8 dienen­ den Verrippung 13 kommt jeder Lager- und Transportkasten 2 zur Stützauflage, und zwar entweder im Regallager 1 auf dessen Winkel-Auflagern 4 oder aber auf den Lauf- und Füh­ rungsrollen der Förderstrecken 6 und 7, und zwar gleichgül­ tig, ob diese Förderstrecken 6 und 7 mit einseitig fliegend gelagerten Stütz- und Führungsrollen 30 ausgestattet sind, wie das in Fig. 6 für die Förderstrecke 7 nach Fig. 1 ge­ zeigt ist, oder aber ob über die gesamte Breite durchgehende Stütz- und Führungsrollen 31 benutzt sind, wie das in Fig. 7 für die Förderstrecke 6 nach Fig. 1 angedeutet ist.
Eine wichtige Besonderheit bei dem in den Fig. 2 bis 8 dar­ gestellten und anhand derselben vorstehend erläuterten La­ ger- und Transportkasten 2 liegt darin, daß das Diagonalmaß zwischen den äußeren Abrundungsabschnitten 18 a des Verstei­ fungsrahmens 16 beträchtlich kleiner bemessen ist, als das Diagonalmaß zwischen den Übergangsradien 26 des umlaufenden, horizontalen Steges 24, da nämlich nur die freien Endflächen 17 der Längsstege 14 a, 14 b, 14 c und der Querstege 15 a, 15 b, 15 c des Versteifungsrahmens 16 mit den Stütz- und Führungs­ rollen 30 bzw. 31 zusammenwirken können (siehe Fig. 6 und 7), wird auch in Kurvenabschnitten bzw. in Umlenk- bzw. Ablenkbereichen der Förderstrecken 6 und 7 einem unerwünsch­ ten Verklemmen der Lager- und Transportkästen 2 wirksam begegnet. Der große Radius an den Abrundungsabschnitten 18 a läßt den Versteifungsrahmen 16 jedes Lager- und Transport­ kastens 2 sicher an den Spurkränzen der Stütz- und Führungs­ rollen 30 bzw., 31 entlanggleiten.
In Fig. 1 der Zeichnung ist noch zu sehen, daß den Förder­ strecken 6 und 7, bspw. der Förderstrecke 7, auch Roboter- bzw. Manipulator-Stationen 32 zugeordnet werden können, die mit den einzelnen Lager- und Transportkästen 2 zusammenwir­ ken. Damit in einem solchen Falle jeder Lager-und Transport­ kasten 2 in die richtige Position relativ zur Roboter- bzw. Manipulatorstation 32 gelangt, ist ferner noch eine besonde­ re Zentrierstation 33 vorgesehen. Diese Zentrierstation 33 ist beidseitig der Förderstrecke 7 mit je einem Zentrier­ greifer 34 ausgestattet, der an einem Joch 35 zwei Zentrier­ dorne 36 trägt. Über die Zentrierdorne 36 beider Zentrier­ greifer 34 wirkt die Zentrierstation 33 mit zwei Durchsteck­ kanälen 28 bzw. den darin sitzenden Versteifungsprofilen 29 an den einzelnen Lager- und Transportkästen 2 zusammen, so daß diese jeweils in eine vorgegebene Position zur Roboter- bzw. Manipulatorstation 32 gelangen.

Claims (10)

1. Stapelfähiger, kastenförmiger Behälter, insbesondere Lager- und Transportkasten, mit einem innenseitig ebenen Boden sowie jeweils zwei sich an dessen Ränder anschlie­ ßenden Längs- und Querwänden, bspw. für den Gebrauch in Regallagern, denen automatische Beschickungs- und Entnah­ meanlagen sowie Förderstrecken zugeordnet sind, wobei der Boden an seiner Unterseite mit einer der Versteifung dienenden, mindestens aus Längs- und Querstegen beste­ henden Verrippung ausgestattet ist, die über eine vorbe­ stimmte, jeweils parallel zu den Längs-und Querwänden gemessene Breite mit auf gleicher Ebene liegenden plan­ parallelen Stütz- und/oder Laufflächen versehen ist, während am Bodenmittelfeld die Unterkanten der Längs- und Querstege gegenüber der Ebene der Stütz- und/oder Lauf­ flächen zurückversetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die planparallelen Stütz- und/oder Laufflächen (17) an mindestens zwei parallel zueinander und zu jeder der Längswände (9, 10) oder Querwände (11, 12) verlaufenden Stegen (14 a, 14 b, 14 c und 15 a, 15 b, 15 c) der Verrippung (13) vorgesehen sind, daß dabei wenigstens die äußeren Stege (14 a und 15 a) im Bereich der Behälterecken durch Abrundungsabschnitte (18 a) mit relativ großem Radius einstückig rahmenartig in Verbindung stehen, daß weiterhin die äußeren, einstückig rahmenartig in Verbindung stehenden Stege (14 a und 15 a) an ihren geraden Längenbereichen mit einem vorgegebenen Abstand von der äußeren Behälterbegrenzung (24) verlaufen und mit dieser eine Stufe (25) bilden, und daß in die Verrippung (13) mehrere parallele, Abstand voneinander aufweisende und über die gesamte Länge und /oder Breite derselben durchgehende Einschub- bzw. Durch­ steckkanäle (28) für die wahlweise Aufnahme eines zusätz­ lichen Versteifungsprofils (29), insbesondere eines Ver­ steifungsrohres, integriert sind, wobei die maximale Profilhöhe der Einschub- bzw. Durch­ steckkanäle (28) kleiner als die Profilhöhe der die Stütz- und/oder Laufflächen (17) bildenden Stege (14 a, 14 b, 14 c und 15 a, 15 b, 15 c) bemessen ist.
2. Stapelfähiger, kastenförmiger Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die planparallelen Stütz- und/oder Luftflächen (17) an wenigstens drei parallel zueinander und zu jeder Längs­ wand (9, 10) oder Querwand (11, 12) verlaufenden Stegen (14 a, 14 b, 14 c und 15 a, 15 b, 15 c) der Verrippung (13) vorgesehen sind und dabei die beiden äußeren Stege (14 a, 14 b und 15 a, 15 b) im Bereich der Behälterecken jeweils durch Abrundungsabschnitte (18 a und 18 b) mit relativ großem Radius einstückig rahmenartig in Verbindung stehen.
3. Stapelfähiger, kastenförmiger Behälter nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Steg (14 c bzw. 15 c) im Eckbereich recht­ winklig verläuft und von seiner Ecke (18 c) ein Steg (19) ausgeht, der auf der Winkelhalbierenden zu den Radien der Abrundungsabschnitte (18 a und 18 b) zwischen den äußeren Stegen (14 a, 15 a und 14 b, 15 b) liegt.
4. Stapelfähiger, kastenförmiger Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (20) zwischen dem äußeren Steg (14 a bzw. 15 a) und dem mittleren Steg (14 b bzw. 15 b) kleiner bemes­ sen ist als der Abstand (21) zwischen dem mittleren Steg (14 b bzw. 15 b) und dem inneren Steg (14 c bzw. 15 c).
5. Stapelfähiger, kastenförmiger Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (21) zwischen dem mittleren Steg (14 b bzw. 15 b) und dem inneren Steg (14 c bzw. 15 c) etwa dem Doppelten des Abstandes (20) zwischen dem mittleren Steg (14 b bzw. 15 b) und dem äußeren Steg (14 a bzw. 15 a) ent­ spricht.
6. Stapelfähiger, kastenförmiger Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Übergangsradien (18 a) im Eckbereich der äußeren Stege (14 a und 15 a) gegenüber den Ecken (23) zwischen den Längswänden (9 und 10) und den Querwänden (11 und 12) um ein beträchtliches Maß (22) zurückversetzt liegen.
7. Stapelfähiger, kastenförmiger Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Längssteg (14 a) und Quersteg (15 a) des Versteifungsrahmens (16) mit der rechtwinklig nach außen daran anschließenden Stufe (24, 25) einen bodenseitigen Stapelrand bildet, der zum Öffnungsrand des Behälters (2) paßt, während die hiervon begrenzte Verrippung (13) ins­ gesamt eine bodenseitige Stapelarretierungsscheibe bildet.
8. Stapelfähiger, kastenförmiger Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufe (24, 25) von einem horizontalen umlaufen­ den Steg (24) gebildet ist, der in Höhe des Bodens (8) von den Längswänden (9, 10) und den Querwänden (11, 12) absteht.
9. Stapelfähiger, kastenförmiger Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckabrundungen (26) des horizontalen, umlaufenden Steges (24) äquidistant zu den Eckabrundungen (23) zwi­ schen den Längswänden (9 und 10) und den Querwänden (11 und 12) verlaufen.
10. Stapelfähiger, kastenförmiger Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß er von einem einstückigen Spritzgußformteil aus Kunststoff gebildet ist, bei dem die Anspritzstellen jeweils im Eckbereich (18 c) der inneren rahmenartigen Stege (14 c, 15 c) liegen.
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