DE3708227A1 - Werkzeughalter fuer den werkzeugrevolver von werkzeugmaschinen, insbesondere drehmaschinen - Google Patents
Werkzeughalter fuer den werkzeugrevolver von werkzeugmaschinen, insbesondere drehmaschinenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen zur Aufnahme umlaufen
der Werkzeuge eingerichteten Werkzeughalter für den
eine Werkzeugscheibe aufweisenden Werkzeugrevolver
von Werkzeugmaschinen, insbesondere Drehmaschinen,
mit einem einen Aufnahmeschaft tragenden Gehäuse,
in dem zwei achsparallele, drehbar gelagerte Spin
deln mit zugeordneten Werkzeugaufnahmen und eine
dazu achsparallele, drehbar gelagerte Antriebswel
le angeordnet sind, die mit den Spindeln in Antriebs
verbindung steht und mit einer Einrichtung zur Kupp
lung mit einer Antriebsquelle versehen ist.
Beispielsweise aus der DE-PS 32 02 042 ist ein Werk
zeugrevolver für Werkzeugmaschinen, insbesondere Dreh
maschinen, bekannt, dessen Werkzeugscheibe zur vorzugs
weise auswechselbaren Bestückung mit Werkzeughaltern
eingerichtet ist, die zur Aufnahme angetriebener,
umlaufender Werkzeuge bestimmt sind. Diese Werkzeug
halter weisen jeweils einen an ihrem Gehäuse ange
ordneten Aufnahmeschaft auf, der in eine entsprechende
Aufnahmebohrung der Werkzeugscheibe einsetzbar ist.
Durch den Aufnahmeschaft verläuft eine Antriebs
welle für eine zu ihr koaxial in dem Gehäuse dreh
bar gelagerte Spindel, welche eine Werkzeugaufnahme,
bspw. in Gestalt einer Spannzange, trägt. Auf die
Antriebswelle ist andernends ein Ritzel aufgesetzt,
das bei in die Aufnahmebohrung der Werkzeugscheibe
eingefügtem Aufnahmeschaft des Werkzeughalters mit
einem in der Werkzeugscheibe drehbar gelagerten
Zahnring in Eingriff steht, welcher über ein ent
sprechendes Getriebe von einem Antriebsmotor ange
trieben ist.
Mit einem solchen Werkzeughalter kann nur eine erste
Werkstückseite des auf der Hauptspindel der zugeord
neten Drehmaschine gespannten Werkstückes bearbeitet
werden.
Eine Bearbeitung auf mehreren Werkstückseiten ge
statten Werkzeughalter, die mit mehreren, insbesondere
zwei angetriebenen, jeweils eine Werkzeugaufnahme tra
genden Spindeln ausgerüstet sind. Beispiele solcher
Doppelspindel-Werkzeughalter sind in der DE-OS 34 30 380
und in VDI-Z.125 (1983, Nr. 22 - November (II)), Seiten
M 108 bis M 111, beschrieben. Bei diesen Werkzeughaltern,
bei denen eine Spindel koaxial zu der Antriebswelle
verläuft und mit dieser unmittelbar starr gekuppelt
ist, steht die andere Spindel über ein in dem Gehäuse
angeordnetes Getriebe mit der Antriebswelle in An
triebsverbindung. Die zu der ersten Spindel entweder
achsparallel oder rechtwinklig verlaufende zweite
Spindel weist mit dem in ihre Werkzeugaufnahme einge
setzten Werkzeug immer in die gleiche Richtung.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, einen
Werkzeughalter für angetriebene Werkzeuge zu
schaffen, der eine vielseitigere Einsatzmöglichkeit
erlaubt.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist der eingangs genannte
Werkzeughalter erfindungsgemäß dadurch gekennzeich
net, daß die Antriebswelle in an sich bekannter Weise
durch den Aufnahmeschaft verläuft, daß in dem Gehäuse
eine zu der Antriebswelle koaxiale und mit dieser ge
trieblich gekuppelte sowie von beiden Seiten des Ge
häuses aus stirnseitig zugängliche Hohlspindel dreh
bar gelagert ist, die beidseitig mit einer Spindel
aufnahme ausgebildet ist und daß eine der beiden
Spindeln wahlweise von der einen oder der anderen
Seite her in die Hohlspindel einsetzbar und mit
dieser über zugeordnete Mitnehmereinrichtungen dreh
fest kuppelbar ist.
Dieser Werkzeughalter gestattet es, abhängig von den
Gegebenheiten des jeweiligen Bearbeitungsvorganges,
eine zweckentsprechend ausgewählte Spindel entweder
von der Vorderseite des Gehäuses oder um 180° ge
dreht von der Gehäuserückseite aus in die Hohlspindel
einzusetzen und mit dieser zu kuppeln. Damit ist auf
einfache Weise zum Beispiel auch eine rückseitige
Werkstückbearbeitung auf einer zweispindligen Dreh
maschine möglich. Durch den Einsatz verschiedener
auswechselbarer Spindeln, die in der erwähnten Weise
auch jeweils um 180° gedreht wahlweise eingesetzt
werden können, wird der Aktionsbereich des neuen
Werkzeughalters gegenüber bekannten Konstruktionen
wesentlich erweitert.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Hohlspindel
mit der Antriebswelle über ein in dem Gehäuse an
geordnetes umschaltbares Getriebe gekuppelt ist, das
es gestattet, für die in die Hohlspindel eingesetzte
Spindel jeweils eine den Arbeitsbedingungen ange
messene Drehzahl zu wählen.
Einfache konstruktive Verhältnisse ergeben sich,
wenn die Mitnehmereinrichtung durch eine mit einer
entsprechenden Außenverzahnung der eingesetzten
Spindel zusammenwirkende Innenverzahnung der Hohl
spindel gebildet ist.
Schließlich ist es zweckmäßig, wenn die Hohlspindel
in dem lediglich einen einzigen Aufnahmezapfen
tragenden schmalen Gehäuse mit einem Achsabstand
zu dem Aufnahmeschaft angeordnet ist, der größer
ist als der Abstand des Aufnahmeschaftes von der
Umfangsberandung der Werkzeugscheibe des zugeord
neten Werkzeugrevolvers, derart, daß die Hohlspindel
bei in die Werkzeugscheibe eingesetztem Werkzeug
halter auf beiden Stirnseiten frei zugängig bleibt.
Obwohl der Werkzeughalter zwei angetriebene Spindeln
aufweist, von denen eine, wie beschrieben, wahlweise
einsetzbar ist, beansprucht der Werkzeughalter am
Umfang der Werkzeugscheibe mit seinem schmalen Ge
häuse lediglich einen verhältnismäßig kleinen
Platz. Da er lediglich eine einzige Aufnahmebohrung
für seinen Aufnahmeschaft beansprucht, wird die
Anzahl der verbleibenden, für andere Werkzeughalter
verfügbaren Aufnahmebohrungen der Werkzeugscheibe
gegenüber solchen Konstruktionen erhöht, bei denen
entweder mehrere, insbesondere zwei, Aufnahmeschäfte
vorhanden sind oder die Antriebswelle neben dem
Aufnahmeschaft verläuft und über Antriebsmittel
durch eine dem Aufnahmeschaft benachbarte Aufnahme
bohrung der Werkzeugscheibe angetrieben wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des
Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Werkzeughalter gemäß der Erfindung, in
einer Seitenansicht, teilweise in schematischer
Darstellung,
Fig. 2 den Werkzeughalter nach Fig. 1, in einer Drauf
sicht auf die Stirnseite,
Fig. 3 den Werkzeughalter nach Fig. 1, unter Veranschau
lichung einer in eine um 180° gedrehten Stellung
eingesetzten Spindel, in einer Seitenansicht, im
Ausschnitt,
Fig. 4 eine austauschbare Spindel des Werkzeughalters
nach Fig. 1, in einer Seitenansicht, und
Fig. 5 den Werkzeughalter nach Fig. 1, eingesetzt in
die Werkzeugscheibe eines Werkzeugrevolvers einer
zweispindligen Drehmaschine, in einer schematischen
Seitenansicht, unter Veranschaulichung der Ein
satzbedingungen.
Der in den Fig. 1, 2 dargestellte Werkzeughalter
weist ein schmales Gehäuse 1 auf, das bei 2 seit
lich geradflankig begrenzt ist und auf seiner Rück
seite einen rechtwinklig aufgesetzten zylindrischen
Aufnahmeschaft 3 trägt, dessen benachbarte Gehäuse
seitenwände bei 4 keilförmig zulaufend ausgebildet
sind. Der Aufnahmeschaft 3 trägt die übliche Kerb
verzahnung 5 und weist eine durchgehende Lager
bohrung auf, in der eine zu ihm koaxiale Antriebs
welle 6 drehbar gelagert ist, die endseitig ein
Antriebsritzel 7 trägt. Die Antriebswelle 6 ist
mit einer koaxialen, in dem Gehäuse 1 mittels bei
8 angedeuteter Lager drehbar gelagerten ersten
Spindel 9 drehfest verbunden, die auf der dem Auf
nahmeschaft 3 gegenüberliegenden Gehäuseseite mit
einer Werkzeugaufnahme in Gestalt einer Spannzange
10 versehen ist. Die erste Spindel 9 ist in das
Gehäuse 1 fest eingebaut; sie könnte aber eine
andere Werkzeugaufnahme, bspw. in Gestalt eines
Innenkonus etc., tragen.
Im Abstand von der ersten Spindel 9 ist in dem
Gehäuse 1 in dem Bereich zwischen den beiden
parallelen Gehäuseseiten 2 eine zu der ersten
Spindel 9 koaxiale Hohlspindel 11 mittels bei 12
angedeuteter Lager drehbar gelagert, die mit der
Antriebswelle 6 über ein umschaltbares Zahnradge
triebe 13 gekuppelt ist, welches in dem Gehäuse 1
angeordnet ist.
Das Umschaltgetriebe 13 besteht aus einem auf
die Antriebswelle 6 drehfest aufgesetzten Antriebs
zahnrad 14 und zwei auf einer in dem Gehäuse 1
axial verschieblichen, koaxialen Vorgelegeachse 15
frei drehbar gelagerten Vorgelegezahnrädern 16, 17
unterschiedlichen Durchmessers, die mit entsprechen
den Stufen-Zahnrädern 18, 19 wahlweise in Eingriff
bringbar sind, welche ihrerseits drehfest auf der
Hohlspindel 11 sitzen. Die Vorgelegeachse 15 ist
in dem Gehäuse 1 zusammen mit den auf ihr axial
unverschieblich gelagerten Vorgelegezahnrädern 16,
17 zwischen zwei Axialstellungen verschieblich ge
lagert, von denen in Fig. 1 die erste (links) mit
ausgezogenen Linien und die zweite (rechts) mit ge
strichelten Linien dargestellt ist. Die beiden Axial
stellungen sind jeweils durch eine federbelastete
Rastkugel 20 bestimmt, die in eine entsprechende
Rastvertiefung der Vorgelegeachse 15 eingreift.
In der ersten Stellung der Vorgelegeachse 15 ist
die Hohlspindel 11 über die Zahnräder 14, 16, 17, 18
bspw. mit dem Übersetzungsverhältnis 1:1 angetrie
ben; in der zweiten Stellung des Vorgelegebolzens 15
erfolgt der Antrieb über die Zahnräder 14, 16, 19
bspw. mit dem Übersetzungsverhältnis 2:1.
Die Hohlspindel 11 weist eine als Mitnahmeeinrichtung
dienende Innenkeilverzahnung 21 (Fig. 2) auf, die sich
über einen mittigen Bereich 22 erstreckt, an den sich
beidseitig jeweils ein engtolerierter zylindrischer Paß
bereich 23 anschließt, der in die jeweilige Stirn
seite mündet. Die Anordnung ist derart getroffen, daß
die Hohlspindel 11 symmetrisch bezüglich der sie mittig
zwischen ihren beiden Stirnseiten durchschneidenden
Querschnittsebene ist. Jede der beiden Paßflächen 23
bildet zusammen mit der zylindrischen Bohrung der
Hohlspindel 11 eine Spindelaufnahme, in die eine
zweite Spindel 24 (Fig. 4) wahlweise von der einen
oder von der anderen Seite her einsetzbar ist, wie
dies in den Fig. 1 und 3 veranschaulicht ist.
Die zweite Spindel 24, die in Fig. 4 in der Ausbildung
als Frässpindel mit Fräseraufnahme dargestellt ist,
weist einen zylindrischen Schaft 25 mit einer der
Paßfläche 23 der Hohlspindel 11 zugeordneten zy
lindrischen Paßfläche 26 und einer daran anschließen
den Außenverzahnung 27 auf, die derart angeordnet und
ausgebildet ist, daß sie bei in die Hohlspindel 11
eingestecktem Schaft 25 mit der Innenverzahnung 21
in Eingriff steht und eine drehfeste Kupplung zwi
schen der Hohlspindel 11 und der zweiten Spindel 24
herstellt. An die Außenverzahnung 27 schließt sich
über eine Ringnut 28 eine zweite zylindrische Paßfläche
29 an, die der entsprechenden Paßfläche 23 der Hohl
spindel 11 zugeordnet ist. Ein angeformter Ringflansch
30 und eine mittels Axialschrauben 31 auf den Schaft
25 stirnseitig aufgeschraubte Anschlagscheibe 32
ergeben im Zusammenwirken mit den Stirnflächen der
Hohlspindel 11 eine axial unverschiebliche Fixierung
der zweiten Spindel 24 in der Hohlspindel 11.
Entsprechend ihrer Ausbildung als Frässpindel mit
Fräseraufnahme weist die zweite Spindel 24 nach
Fig. 4 einen Mitnehmer 33, eine zylindrische Auf
nahmefläche 34 und eine Spannschraube 35 für das
Fräswerkzeug auf. Diese Werkzeugaufnahme ist bekannt
und bedarf deshalb keiner Erläuterung.
Die Werkzeugaufnahme der zweiten Spindel 24 er
gibt sich aus dem jeweiligen Einsatzzweck; sie
kann bspw. auch in Gestalt einer Spannzange 36
(Fig. 3) gestaltet sein, die auch als axial
gegen Federkraft verschiebliche Hochleistungs
spannzange zum Einsatz für eine Gewindeschneid
spindel ausgebildet sein kann, um nur einige Mög
lichkeiten zu erwähnen.
Eine typische Einsatzweise des beschriebenen
Werkzeughalters ist aus Fig. 5 zu ersehen:
Von einer zweispindligen Drehmaschine sind sche
matisch die Hauptspindel 37 und das auf dieser
angeordnete Drehfutter 38 dargestellt, zwischen
dessen Spannbacken 39 ein Werkstück 40 gespannt
ist.
In einem in der angedeuteten Z-Richtung verfahrbaren
zweiten Spindelstock 41 ist eine angetriebene Zweit
spindel 42 drehbar gelagert, die ein Drehfutter 43
trägt, dessen Spannbacken 54 das auf der Hauptspin
del 38 an seiner ersten Werkstückseite fertig bear
beitete Werkstück 40 übernehmen können, so daß es -
wie bei 40 b dargestellt - nunmehr auf der zweiten
Werkstückseite bearbeitet werden kann.
Seitlich neben den beiden Spindeln 37, 42 ist ein
Werkzeugrevolverkopf 43 in der angedeuteten X- und
Z-Richtung verfahrbar angeordnet, der eine um seine
Achse 440 schrittweise weiterschaltbare Werkzeug
scheibe 44 trägt. Die Werkzeugscheibe 44 ist in der
üblichen Weise mit achsparallelen Aufnahme
bohrungen versehen, in die Werkzeughalter mit
ihren Aufnahmeschäften eingefügt sind, von denen
zwei Werkzeughalter entsprechend Fig. 1 schematisch
veranschaulicht sind, deren Gehäuse mit 1 und 1 a
bezeichnet sind. Der in der zugeordneten Aufnahme
bohrung der Werkzeugscheibe 44 sitzende Aufnahme
schaft 3 ist jeweils gestrichelt angedeutet. Die
Einzelheiten der Werkzeugscheibe 44 und des Antriebs
der Antriebsritzel 7 sind in der DE-PS 32 02 042
beschrieben.
Die beiden Spindeln 9, 24 des oberen Werkzeughalters
sind als Werkzeugaufnahmen mit zwei Spannzangen 10,
36 entsprechend Fig. 1, 3 ausgerüstet, in die ein
Gewindebohrwerkzeug 45 und ein Spiralbohrer 46
eingesetzt sind.
Die zweite austauschbare Spindel 24 ist dabei derart
in die Hohlspindel 11 eingefügt, daß die beiden Werk
zeuge 45, 46 auf der der Hauptspindel 37 zugewandten
Vorderseite des Gehäuses 1 liegen. Damit können die
in dem in dem ersten Drehfutter 38 gespannten Werk
zeuge 40 angedeuteten Bohrungen 47 von der ersten
Werkstückseite her bearbeitet werden.
Bei dem unteren Werkstückhalter ist die als Fräs
spindel gemäß Fig. 4 ausgebildete zweite Spindel 24
um 180° gedreht, d.h. von der Rückseite des Gehäuses
1 a her in die Hohlspindel 11 eingesetzt. Sie trägt
einen Walzenfräser 48, der damit das in dem zweiten
Drehfutter 43 gespannte Werkstück 40 b auf der zweiten
Werkstückseite bearbeiten kann, indem er beispielsweise
die Flächen eines Sechskants 49 anfräst. In die
Spannzange 10 der ersten Spindel 9 ist ein auf
der Vorderseite des Gehäuses 1 a liegender Bohrer
50 eingespannt, der es erlaubt, das in dem ersten
Drehfutter 38 gespannte Werkstück 40 zu bearbeiten.
Wie aus Fig. 5 zu ersehen, ist der mit 51 bezeichnete
Achsabstand der Hohlspindel 11 von dem Aufnahmeschaft
3 größer als der Abstand des Aufnahmeschaftes 3 von
der Umfangsberandung der Werkzeugscheibe 44 des Werk
zeugrevolvers 43. Damit ist erreicht, daß die Hohl
spindel 11 und die in ihr aufgenommene zweite Spin
del 24 des in sie eingesetzten Werkzeughalters auf
beiden Stirnseiten frei zugängig bleiben,wie dies
die Figur augenfällig zeigt. Die bei 4 (Fig. 2) keil
förmig zulaufenden Seitenwände des Gehäuses 1 bzw. 1 a
verringern zusätzlich den Platzbedarf der Werkzeug
halter auf der Werkzeugscheibe 44. In dem Gehäuse 1, 1 a
können im übrigen die üblichen Kühlmittelzu- und
-ablaufeinrichtungen für die auf den Spindeln
sitzenden Werkzeuge vorgesehen sein, wie sie bei
52 schematisch angedeutet sind. Je nach Werkzeug
bestückung können sie wahlweise geöffnet oder ver
schlossen werden.
Claims (4)
1. Zur Aufnahme umlaufender Werkzeuge eingerichteter
Werkzeughalter für den eine Werkzeugscheibe auf
weisenden Werkzeugrevolver von Werkzeugmaschinen,
insbesondere Drehmaschinen, mit einem einen Auf
nahmeschaft tragenden Gehäuse, in dem zwei achs
parallele, drehbar gelagerte Spindeln mit zuge
ordneten Werkzeugaufnahmen und eine dazu achs
parallele Antriebswelle angeordnet sind, die mit
den Spindeln in Antriebsverbindung steht und mit
einer Einrichtung zur Kupplung mit einer Antriebs
quelle versehen ist, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Antriebswelle (6) in an
sich bekannter Weise durch den Aufnahmeschaft (3)
verläuft, daß in dem Gehäuse (1, 1 a) eine zu der
Antriebswelle (6) koaxiale und mit dieser getrieb
lich gekuppelte sowie von beiden Seiten des Ge
häuses (1, 1 a) aus stirnseitig zugängliche Hohl
spindel (11) drehbar gelagert ist, die beidseitig
mit einer Spindelaufnahme (23) ausgebildet ist
und daß eine (24) der beiden Spindeln wahlweise
von der einen oder von der anderen Seite her
in die Hohlspindel (11) einsetzbar und mit dieser
über zugeordnete Mitnehmereinrichtungen (21, 27)
drehfest kuppelbar ist.
2. Werkzeughalter nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Hohlspindel (11) mit der An
triebswelle (6) über ein in dem Gehäuse angeord
netes umschaltbares Getriebe (13) gekuppelt ist.
3. Werkzeughalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mitnehmereinrichtung
durch eine mit einer entsprechenden Außenver
zahnung (27) der eingesetzten Spindel (24)
zusammenwirkende Innenverzahnung (21) der Hohl
spindel (11) gebildet ist.
4. Werkzeughalter nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohl
spindel (11) in dem lediglich einen einzigen Auf
nahmeschaft (3) tragenden schmalen Gehäuse (1, 1 a)
mit einem Achsabstand (51) zu dem Aufnahmeschaft
(3) angeordnet ist, der größer ist als der Abstand
des Aufnahmeschaftes (3) von der Umfangsberandung
der Werkzeugscheibe (44) des zugeordneten Werkzeug
revolvers (43), derart, daß die Hohlspindel (11)
bei in die Werkzeugscheibe (33) eingesetztem Werk
zeughalter auf beiden Stirnseiten frei zugängig
bleibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873708227 DE3708227A1 (de) | 1987-03-13 | 1987-03-13 | Werkzeughalter fuer den werkzeugrevolver von werkzeugmaschinen, insbesondere drehmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873708227 DE3708227A1 (de) | 1987-03-13 | 1987-03-13 | Werkzeughalter fuer den werkzeugrevolver von werkzeugmaschinen, insbesondere drehmaschinen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3708227A1 true DE3708227A1 (de) | 1988-09-22 |
| DE3708227C2 DE3708227C2 (de) | 1989-06-01 |
Family
ID=6323026
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873708227 Granted DE3708227A1 (de) | 1987-03-13 | 1987-03-13 | Werkzeughalter fuer den werkzeugrevolver von werkzeugmaschinen, insbesondere drehmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3708227A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1987
- 1987-03-13 DE DE19873708227 patent/DE3708227A1/de active Granted
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| US5332344A (en) * | 1992-08-31 | 1994-07-26 | Sauter Feinmechanik Gmbh | Spindle head for tool turret |
| EP3100807A1 (de) * | 2015-06-04 | 2016-12-07 | M.T. S.R.L. | Räumvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3708227C2 (de) | 1989-06-01 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: BOLEY GMBH, 73728 ESSLINGEN, DE |
|
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: CITIZEN MACHINERY & BOLEY GMBH, 73728 ESSLINGEN, D |