DE3708263A1 - Vorrichtung zur abgabe einer fluessigen substanz - Google Patents
Vorrichtung zur abgabe einer fluessigen substanzInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abgeben einer
flüssigen Substanz in Form eines Strahls oder in Form von
sehr feinen Tröpfchen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung
ist insbesondere zum Abgeben eines Wirkstoffs auf die
Haut und die Schleimhäute geeignet. Bei diesen Wirkstoff
handelt es sich insbesondere um einen reinigenden und/oder
behandelnden Wirkstoff, insbesondere um einen
dermatologischen oder pharmazeutischen Wirkstoff.
Bekanntlich kann Wasser mit Hilfe eines Aerosolbehälters
in Form eines feinen und leichten Nebels auf die Haut ver
sprüht werden. Derartige Behälter werden in der Dermatologie
sehr häufig eingesetzt und dienen unter anderem zur täg
lichen Körperpflege. Das in diesem Behälter vorhandene
Wasser oder Mineralwasser kann aus diesem mit Hilfe eines
Treibgases ausgestoßen werden. Dieses Verfahren zum Ver
sprühen von Mineralwasser findet insbesondere bei der Be
handlung von trockener und gereizter Haut Anwendung, bei
spielsweise unter Verwendung von kalkhaltigem Wasser.
Mit einer Zerstäubung ist es außerdem möglich, sehr feine
Wassertröpfchen auf einer verhältnismäßig große Hautober
fläche aufzubringen, beispielsweise auf das gesamte Ge
sicht. Dies vermittelt dem Benutzer ein angenehmes Gefühl
und trägt beträchtlich zum kommerziellen Erfolg von der
artigen Zerstäubern bei.
Die von derartigen Behältern abgegebenen Produkte befinden
sich jedoch immer im kalten Zustand. Es kann daher nützlich
sein, Vorrichtungen zur Verfügung zu haben, mit denen
Produkte bei Temperaturen abgegeben werden können, die
erhöht sind, dabei jedoch für die Haut und die Schleimhäute
erträglich sind. Auf diese Weise könnte man beispielsweise
eine Substanz auf die Haut auftragen, die in einer heißen
wäßrigen Lösung aktiver ist als in einer kalten. Es kann
erwünscht sein, lediglich eine Abgabe von heißem Wasser
herbeizuführen, beispielsweise im hygienischen Bereich.
Es kann auch interessant sein, wahlweise heißes oder
kaltes Wasser zu versprühen. Es kann ferner erwünscht sein,
ein Produkt abzugeben, dessen Temperatur variiert, damit
man beispielsweise einen "Hitzeeffekt" und abwechselnd
damit einen "Kälteeffekt" hervorruft, wobei jeder Effekt
während einer vorbestimmten Zeitspanne je nach dem ge
wünschten Resultat hervorgerufen wird. Man kann auch auf
die Haut einen Wassernebel zerstäuben, der beispielsweise
1 Sek. lang kalt ist und dann mehrere Sekunden lang warm
ist oder vice versa. Man kann so beispielsweise eine
Hautbehandlung durch aufeinanderfolgende Hitzeschocks durch
führen.
Erfindungsgemäß wird eine Abgabevorrichtung bereitgestellt,
mit der alle oben beschriebenen Behandlungen durchgeführt
werden können. Diese Vorrichtung ist außerdem äußerst ein
fach aufgebaut und kann sehr einfach bedient werden. Bei
der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird die abzugebende
flüssige Substanz aus einem Behälter, der abnehmbar sein
kann, bis zu einem Abgabekopf gepumpt, der auf klassische
Weise betätigt wird, beispielsweise mittels eines Druck
knopfes. Die Substanz kann, bevor sie herausgestoßen wird,
auf eine gewünschte Temperatur oder nach einem vorbe
stimmten Heizprogramm erhitzt werden, wodurch eine Heiß/Kalt-
Folge ermöglicht wird.
Gegenstand der Erfindung ist somit eine Vorrichtung zum
Abgeben einer flüssigen Substanz in Form eines Strahles
oder in Form sehr feiner Tröpfchen, insbesondere für die
Pflege und die Behandlung der Haut und der Schleimhäute
mit
- a) einem Behälter für die flüssige Substanz,
- b) einem manuell betätigbaren Abgabeorgan für die flüssige Substanz, und
- c) einer Pumpe für die flüssige Substanz, die bei manuel ler Betätigung des Abgabeorgans zu arbeiten beginnt und die einerseits einen Ansaugkanal, der mit einem Rohr verbunden oder durch dieses Rohr gebildet ist, das in den Behälter taucht, und andererseits einen Aus stoßkanal besitzt, der mit dem Abgabeorgan verbunden ist,
die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Vorrichtung eine
Heizung besitzt, die um ein Röhrchen des Ausstoßkanals
für die flüssige Substanz angeordnet ist und einen sehr
geringen Wärmeleitwiderstand besitzt.
Der Behälter der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorzugs
weise ein abnehmbarer Behälter. Dieser Behälter kann außer
dem innen mindestens eine Einrichtung aufweisen, die eine
Behandlung der flüssigen, abzugebenden Substanz mit einem
Wirkstoff ermöglicht. Nach einer zweckmäßigen Ausführungs
form besteht eine derartige Behandlungseinrichtung aus
einem Behälter, der den Wirkstoff enthält. Der Wirkstoff
besitzt eine feste bis pastöse Konsistenz oder ist mit
einem Träger mit fester bis pastöser Konsistenz kombiniert.
Der Behälter besitzt mindestens eine Öffnung durch die
der Wirkstoff mit der abzugebenden flüssigen Substanz in
permanentem Kontakt steht. Dadurch wird eine chemische
Behandlung der Substanz oder eine Vereinigung des Wirkstoffs
nach und nach mit der Substanz je nach der Art des Wirk
stoffs ermöglicht. Beim Wirkstoff kann es sich insbesondere
um Sequestriermittel, Parfüms und Desinfektionsmittel
handeln. Das Abgabeorgan der erfindungsgemäßen Zerstäuber
vorrichtung besteht insbesondere aus einem Abgabeventil,
das auf dem Ausstoßkanal der Pumpe angeordnet ist und
dessen Öffnung von einem Druckknopf herbeigeführt wird, der
mit einem Abgabekopf verbunden ist.
Bei einer ersten Variante stellt der Druckknopf als
solcher den Abgabekopf dar. Bei einer zweiter und dritten
Variante ist der Druckknopf nit einem Streifen oder weichen
Ansatzstück ausgestattet, dessen freies Ende den Abgabe
kopf trägt.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Pumpe besteht
diese aus einer selbstansaugenden Pumpe.
Bei der Pumpe handelt es sich vorzugsweise um eine Zahn
radpumpe.
Die Heizung bzw. das Heizungsorgan der erfindungsgemäßen
Zerstäubungsvorrichtung ist zweckmäßigerweise um ein
Röhrchen des Ausstoßkanals für die flüssige Substanz ange
bracht. Die Heizung besitzt einen sehr schwachen Wärme
leitwiderstand. Diese Heizung kann insbesondere aus einem
Heizwiderstand bestehen, der als Wicklung vorliegt, die
in einer Hülse untergebracht ist, welche das Röhrchen
des Ausstoßkanals umgibt.
Das Betätigungsorgan für die Heizung kann ein "Alles-"
oder "Nicht"-Schalter sein. Das Betätigungsorgan kann mit
einer elektronischen Vorrichtung verbunden sein, welche
bei jeder Abgabe eine Erhitzung der ausgetriebenen Substanz
nach einem vorbestimmten Programm sicherstellt.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der er
findungsgemäßen Abgabevorrichtung sind die Pumpe und die
Heizung im Hauptteil eines Gehäuses untergebracht und ge
lagert. Der Deckel des Gehäuses trägt das Betätigungsorgan
für die Heizung sowie das Abgabeorgan.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren näher
erläutert, welche bevorzugte Ausführungsformen wiedergeben.
Von den Figuren zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer
erfindungsgemäßen Abgabevorrichtung;
Fig. 2 und 3 jeweils eine Variante für das Abgabe
organ der in der Fig. 1 gezeigten
Vorrichtung,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht in aus
einandergezogener Darstellung der
Vorrichtung der Fig. 1 und
Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der Ebene
V-V der Fig. 4, in der der Halter für
die Heizung und die Zahnräder der
Zahnradpumpe gezeigt ist, mit der die Ab
gabevorrichtung der Fig. 1 ausgestattet
ist.
Die in der Fig. 1 gezeigte Abgabevorrichtung 1 ermöglicht
die sehr feine Zerstäubung von Süßwasser auf
die Haut. Diese Vorrichtung besitzt als Ganzes in etwa die
Form eines rechteckigen, länglichen, relativ flachen
Parallelepipeds. Der Benutzer kann diese Vorrichtung
wie einen klassischen Aerosolbehälter in seine Hand nehmen
und den Druckknopf betätigen, mit dem diese Vorrichtung
ausgestattet ist und der weiter unten näher erläutert ist.
Aus den Zeichnungen ist ersichtlich, daß die Vorrichtung 1
ein Gehäuse 2 besitzt, das aus einem Gehäuse-Hauptteil 3
und einem Deckel 4 besteht. Das Gehäuse-Hauptteil 3 be
sitzt die Form eines länglichen rechteckigen Parallel
epipeds. Steht die Vorrichtung 1 in aufrechter Stellung
auf einer Unterlage, dann ist die obere kleine
Stirnfläche des Parallelepipeds nicht
"materialisiert". Auf der gegenüberliegenden Seite der
"nicht-materialisierten" Stirnseite fehlt seitlich ein
Element in Form eines rechteckigen Parallelepipeds. Auf
diese Weise wird ein seitlicher unterer Raum 5 gebildet,
der einen weiter unten beschriebenen zylindrischen
Behälter 6 aufnehmen kann. Die Vorrichtung 1 behält somit
ihre kompakte Form.
Das Gehäuse-Hauptteil 3 ist außerdem auf der Seite, die dem
zur Aufnahme des Behälters 6 dienenden Raum gegenüberliegt,
seitlich aufgeschnitten, wobei ein Element 7 gebildet
wird, das einen U-förmigen Querschnitt besitzt. Dieses
Element kann am Hauptteil derart befestigt werden, daß die
Parallelepipedform des Gehäuses wieder hergestellt wird.
Das Element 7 stellt eine abnehmbare Sichtabdeckung für einen
Niedrigspannungs-Transformator 8 dar, der in diesem Ab
schnitt des Gehäuse-Hauptteils 3 untergebracht ist. Der Be
hälter 6 besitzt eine zylindrische Seitenwand 9, die einer
seits an einem Boden 10 und andererseits über eine Schulter
11 mit einem Hals 12 verbunden ist, welcher ein Außenge
winde 13 trägt.
Im Inneren des Behälters 6 ist im wesentlichen entlang
seiner Achse ein rohrförmiges Behältnis 14 angebracht, dessen
Seitenwand mehrere Öffnungen 15 aufweist und dessen oberes
Ende ein Mittel 16 zum Anhängen an einen nachstehend be
schriebenen Träger besitzt. Dieses Behältnis 15 ist mit
einem Wirkstoff gefüllt, d.h. einem Ionenaustauscherharz,
das dazu dient, das im Behälter 6 vorhandene Wasser "weich
zumachen". Der Behälter 6 umschließt außerdem ein Tauch
rohr 17, dessen Achse parallel zu derjenigen des Behältnisses
14 verläuft.
Das Gehäuse-Hauptteil 3 enthält auch einen Halter 18. Der
Halter 18 besitzt ein rechteckiges Fußteil 19, mit dem er
in das Gehäuse-Hauptteil 3 senkrecht zur Achse des Behälters 6
angebracht werden kann. Dieses Fußteil 19 trägt einstückig
mit diesem Fußteil einerseits in seinem mittleren Bereich
eine parallel angeordnete Platte 20 und andererseits
an einem seiner Enden einen Träger 21 mit einem senkrecht
angeordneten Arm 21 a und einem Arm 21 b, der über eine
Endregion der Platte 20 ragt. Der Arm 21 b des Trägers 21
dient als Halter für einen Motor 22 a einer Zahnradpumpe
22, deren Zahnräder 22 b, 22 c einen Raum 23 geeigneter
Form ausfüllen, der in der Platte 20 ausgenommen ist.
Das Fußteil 19 wird senkrecht zum Raum 23 von einem Durch
tritt 17 a durchquert, in den das obere Ende des Tauch
rohrs 17 axial eingesetzt wird. Das Tauchrohr 17 stellt
somit den Ansaugkanal der Pumpe 22 dar. Der Ausstoß
kanal der Pumpe 22 besteht aus zwei Abschnitten:
Erstens einer Bohrung 24 in der Platte 20 parallel zu
deren Ebene ausgehend vom Raum 23 und zum gegenüber
liegenden Ende des Halters 21 gerichtet und zweitens ein
Röhrchen 24 b, das senkrecht zur Platte 20 angeordnet ist
und oberhalb dieser Platte verläuft. Das Röhrchen 24 b
mündet in die Bohrung 24 a. Das Röhrchen 24 b ist von einer
Hülse umgeben, in der eine Heizwicklung angeordnet ist.
Das Ganze trägt das Bezugszeichen 25 und stellt die
Heizung dar. Die Stromzuführungsleitung 26 für diese
Heizung ist mit einem Transformator 8 verbunden, der
außerdem über ein Stromzuführungskabel 27 mit einer
Stromquelle, beispielsweise einer Steckdose, verbunden
ist. Das Stromzuführungskabel 27 verläuft durch eine
in der Basis des Hauptteils 3 des Gehäuses 2 vorhandenen
Öffnung.
Das Fußteil 19 besitzt auf der der Platte 20 gegen
überliegenden Seite eine Schürze 6 a, die innen ein Ge
winde trägt, das zum Gewinde 13 des Behälters 6
komplementär ist, damit diese verbunden werden können.
Der Deckel 4 besitzt insgesamt Treppenform. Auf dem oberen
Abschnitt der oberen Frontseite ist ein Schalter 28 ange
ordnet, der zur Steuerung der Heizung 25 dient. Dort be
findet sich außerdem eine lichtanzeigende Einrichtung 29.
Auf dem Schalter 28 befindet sich ein Strich 28 a, der gegen
über einer der beiden Markierungen 30 a, 30 b zu liegen
kommt. Der Schalter 28 funktioniert nach dem Prinzip
"Alles" oder "Nichts" bzw. "Ein" oder "Aus".
Auf dem anderen Abschnitt des Deckels 4 ist ein Abgabe
ventil 31 angeordnet, dessen Austrittsrohr 31 a zur Aufnahme
eines Druckknopfes 32 dient, der für die Abgabe von Aerosolen
dient und klassischer Art ist. Dieser Druckknopf weist dazu
seitlich einen Zerstäuber 32 a auf. Das obere Ende des
Röhrchens 24 b schließt sich bei zusammengebauter Vorrichtung
an das Abgabeventil 31 an bzw. ist damit verbunden.
Man kann den Druckknopf 32 durch den in der Fig. 2 ge
zeigten Druckknopf 132 oder durch den in der Fig. 3 ge
zeigten Druckknopf 232 ersetzen.
Der Druckknopf 132 besitzt seitlich einen steifen rohr
förmigen Ansatz 133, dessen freies Ende den Abgabekopf 134
trägt, der mit dem Zerstäuber 132 a ausgestattet ist, welcher
analog ist zum Zerstäuber 32 a. Der Druckknopf 132 ist gleich
falls klassischer Art und wird für Zerstäuber häufig ein
gesetzt, beispielsweise zur Behandlung des Kehlraumes mit
Medikamenten.
Der Druckknopf 232 trägt seitlich einen flexiblen rohr
förmigen Ansatz 233, der am Druckknopf 232 über eine steife
Hülse 235 befestigt ist und der an seinem freien Ende
einen länglichen Abgabekopf 234 trägt, der in ein umge
bogenes Mundstück 234 a mündet. Diese Art von Druckknopf 232
wird häufig für die Zahnfleischpflege eingesetzt und kann
fadenförmige Strahlen liefern.
Um die Vorrichtung 1 verwenden zu können, verbindet man
sie mit dem Stromnetz und drückt auf den Druckknopf 32.
Dadurch wird die selbstansaugende Pumpe 22 in Betrieb
gesetzt. Ein Strahl oder ein Nebel der abzugebenden
flüssigen Substanz wird ausgestoßen. Diese Substanz ist
entweder heiß oder kalt, je nachdem ob der Strich 28 a
des Schalters 28 der Markierung 30 a oder 30 b gegenüber
liegt.
Claims (16)
1. Vorrichtung zur Abgabe einer flüssigen Substanz in
Form eines Strahls oder in Form sehr feiner
Tröpfchen, insbesondere für die Pflege und die Be
handlung der Haut und der Schleimhäute mit:
- a) einem Behälter (6) für die flüssige Substanz,
- b) einem manuell betätigbaren Abgabeorgan (31, 32, 132, 232) für die flüssige Substanz, und
- c) einer Pumpe (22) für die flüssige Substanz, die bei manueller Betätigung des Abgabeorgans zu ar beiten beginnt und die einerseits einen Ansaug kanal (17-17 a), der mit einem Rohr verbunden oder durch dieses Rohr gebildet ist, das in den Be hälter (6) taucht, und andererseits einen Aus stoßkanal (24 a, 24 b) besitzt, der mit dem Abgabe organ (31, 32, 132, 232) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Heizung (25) besitzt, die um ein Röhrchen (24 b) des Ausstoßkanals für die flüssige Substanz angeordnet ist und einen sehr geringen Wärme leitwiderstand besitzt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Behälter (6) abnehmbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Behälter (6) innen mindestens eine
Einrichtung (14) besitzt, die eine Behandlung der ab
zugebenden flüssigen Substanz mit einem Wirkstoff er
möglicht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einrichtung (14) aus einem Behältnis besteht,
das den Wirkstoff enthält, der eine feste bis pastöse
Konsistenz besitzt oder mit einem Träger mit fester
bis pastöser Konsistenz kombiniert ist, und das
mindestens eine Öffnung (15) besitzt, durch die der
Wirkstoff mit der abzugebenden flüssigen Substanz in
permanenten Kontakt ist, so daß je nach Art des
Wirkstoffs eine chemische Behandlung dieser Substanz
ermöglicht wird oder nach und nach eine Vereinigung
des Wirkstoffs mit der flüssigen Substanz stattfindet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß es sich bei dem Wirkstoff um Sequestrier
mittel, Parfüms und/oder Desinfektionsmittel handelt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Abgabeorgan aus einem Abgabe
ventil (31) besteht, das auf dem Ausstoßkanal der
Pumpe (22) angebracht ist und dessen Öffnung durch
einen Betätigungsknopf (32, 132, 232) bewirkt wird,
der mit einem Abgabekopf (32, 134, 234) verbunden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckknopf (32) als solcher den Abgabekopf
darstellt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckknopf (132) mit einem steifen Ansatz
(133) ausgestattet ist, dessen freies Ende den Ab
gabekopf (134) trägt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckknopf (232) mit einem weichen Ansatz
(233) ausgestattet ist, dessen freies Ende den Ab
gabekopf (234) trägt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Pumpe (22) eine selbst
ansaugende Pumpe ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Pumpe (22) eine Zahnradpumpe ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Heizung (25) aus einem Heizwiderstand be
steht, der in Form einer Wicklung in einer Hülse auf
genommen ist, welche das Röhrchen (24 b) des Ausstoß
kanals umgibt.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (28)
der Heizung (25) ein "Ein"- oder "Aus"-Schalter
ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (28)
der Heizung nit einer elektronischen Vorrichtung aus
gestattet ist, die ein Erhitzen der ausgestoßenen
Flüssigkeit nach einem vorgegebenen Programm bei
Jeder Abgabe sicherstellt.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, da
durch gekennzeichnet, daß die Pumpe (22) und die
Heizung (25) im Hauptteil eines Gehäuses (2) ange
bracht und gehalten sind, dessen Deckel (4) das Be
tätigungsorgan (28) der Heizung (25) sowie das Ab
gabeorgan (31, 32, 132, 232) trägt.
16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2, 11, 12 und 15 ge
meinsam, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptteil
des Gehäuses einen Halter (18), der einerseits den
Raum (23) der Zahnräder (22 b, 22 c) der Zahnrad
pumpe (22) aufweist, wobei der Ansaugkanal (17 a), der mit
einem im Behälter (6) angeordneten Tauchrohr (17)
verbunden ist, in diesen Raum (23) mündet, und
andererseits eine Bohrung (24 a) aufweist, die von
dem Raum (23) ausgeht und das erste Teilstück des
Ansaugkanals darstellt, wobei das folgende Teil
stück ein Röhrchen (24 b) ist, das durch die Heizung
(25) verläuft, und
eine Schürze (6 a) enthält, welche ein Mittel trägt,
das zu einem Mittel (13) komplementär ist, das vom
Hals (12) des Behälters (6) getragen wird, damit der
Behälter (6) abnehmbar daran befestigt werden kann,
wobei das Hauptteil (3) des Gehäuses (2) in dem Be
reich offen ist, in dem der Behälter (6) angeordnet
ist.
Applications Claiming Priority (1)
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