DE3708152C2 - - Google Patents
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- G01M11/30—Testing of optical devices, constituted by fibre optics or optical waveguides
- G01M11/33—Testing of optical devices, constituted by fibre optics or optical waveguides with a light emitter being disposed at one fibre or waveguide end-face, and a light receiver at the other end-face
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Messen der Dispersions
eigenschaften eines Lichtwellenleiters, wobei in den Lichtwellenleiter eine
Folge von Lichtimpulsen eingekoppelt wird und dann aus der über den Licht
wellenleiter übertragenen Lichtimpulsfolge ein Meßsignal und ein Triggersignal
abgeleitet werden, die einer für die Darstellung der Impulsdispersion geeigne
ten Meßeinrichtung zugeführt werden.
Ein derartiges Dispersionsmeßverfahren ist aus der DE-A 34 09 310 bekannt.
Die Dispersion bewirkt durch verschiedene Ursachen (Laufzeit- oder Moden
dispersion etc.) die Verbreiterung der in einem Lichtwellenleiter laufenden
optischen Impulse. Es kann daher auf Lichtwellenleitern nur mit solchen
Impulsfolgeraten und über solche Streckenlängen gearbeitet werden, bei denen
noch sichergestellt ist, daß benachbarte Impulse durch die Impulsdispersion
nicht ineinander fließen und dann nicht mehr einzeln aufgelöst werden können.
Die Übertragungsbandbreite wird also durch die Dispersionseigenschaften des
Lichtwellenleiters begrenzt. Um zu erfahren, mit welcher Impulsfolgefrequenz
über einen Lichtwellenleiter bei einer zulässigen Fehlerrate optische Signale
übertragen werden können, ist die Messung der Dispersionseigenschaften des
Lichtwellenleiters erforderlich.
Um den dispersiven Einfluß eines Lichtwellenleiters auf die über ihn übertra
genen Lichtsignale überhaupt ermitteln zu können, ist für das Meßverfahren
eine Folge sehr schmaler Lichtimpulse zu verwenden. Die Impulsleistung dieser
schmalen Lichtimpulse ist oft aber zu gering, um aus ihnen nach der Über
tragung über den Lichtwellenleiter in einen Empfänger den Impulstakt wieder
gewinnen zu können, welcher für eine jitterfreie Darstellung der Impulse z. B.
auf einem Oszillographenschirm benötigt wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs
genannten Art anzugeben, das sehr zuverlässige und gut auswertbare Meßer
gebnisse liefert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs
1 gelöst.
Zweckmäßige Ausführungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
hervor.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird nach
folgend die Erfindung näher erläutert.
Die Figur zeigt schematisch ein aus einem Meßsender und einem Meßemp
fänger bestehendes Dispersionsmeßgerät, das nach folgendem Verfahren
arbeitet:
In dem Meßsender werden aus einer von einem Impulsgenerator G erzeugten
elektrischen Impulsfolge mittels zweier Impulsformer P 1 und P 2 zwei ver
schiedene Impulsfolgen erzeugt, von denen jede über Laserdioden L 1 und L 2 in
eine Lichtimpulsfolge umgewandelt wird. Der Impulsformer P 1 bildet eine
Folge von breiten Impulsen - im folgenden Triggerimpulse genannt - und der
Impulsformer P 2 bildet eine Folge sehr schmaler Impulse - im folgenden
Meßimpulse genannt -. Die Triggerimpulse können eine etwa 100fache Breite
der Meßimpulse haben. Triggerimpulse und Meßimpulse besitzen entweder die
gleiche Pulsfolgefrequenz oder die Triggerimpulsfolgefrequenz ist ein ganz
zahliges Vielfaches der Meßimpulsfolgefrequenz.
Die an den Ausgängen der Laserdioden L 1 und L 2 erscheinenden optischen
Trigger- und Meßimpulsfolgen werden über einen Koppler K - üblicherweise
auch als Strahlteiler bezeichnet - gemeinsam in einen Lichtwellenleiter LWL ,
dessen Dispersionseigenschaft gemessen werden soll, eingekoppelt. In der
Fig. 2 ist eine solche Impulsfolge dargestellt, die durch Überlagerung einer Folge
von breiten Triggerimpulsen TI und einer Folge von schmalen Meßimpulsen MI
entstanden ist. Dabei sind die schmalen Meßimpulse MI in die Mitte der
Austastlücken der Triggerimpulsfolge gelegt worden, damit sich beide Impulse
nicht gegenseitig beeinflussen und deshalb eine genaue Dispersionsmessung
ermöglicht wird. Um diese Lage der Meßimpulse relativ zu den Triggerimpul
sen zu erreichen, ist dem Impulsformer P 2 für die Meßimpulse ein Verzöge
rungsglied VZ vorgeschaltet, welches die Meßimpulse gegenüber den Trigger
impulsflanken um die Zeit τ verzögert. In dem in Fig. 2 dargestellten Beispiel
entspricht die Verzögerungszeit τ der halben Austastlückenbreite der Trigger
impulsfolge.
In Abwandlung von dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel, bei dem für
jede Impulsfolge eine eigene Laserdiode vorgesehen ist, kann auch eine einzige
Laserdiode alternierend mit den breiten Triggerimpulsen und den schmalen
Meßimpulsen angesteuert werden. Allerdings sind hierbei hohe Anforderungen
an die Laserdiode zu stellen, da sie sowohl breite als auch extrem schmale
Lichtimpulse erzeugen können muß.
Nachdem die Lichtimpulsfolge den Lichtwellenleiter LWL durchlaufen hat,
wird sie in den Meßempfänger eingekoppelt und darin zu Anfang von einem
optoelektrischen Wandler OE in eine elektrische Impulsfolge umgewandelt.
Anschließend durchläuft sie einen Verstärker V 1, und die Meßimpulse daraus
werden direkt einem Oszillographen OG oder einer anderen die Meßimpulse
sichtbar machenden Meßeinrichtung zugeführt. Dagegen gelangen die Trigger
impulse aus der gemeinsamen Impulsfolge über einen mit mehreren Filtern
F 1, F 2, die auf die Triggerimpulsfolge abgestimmt sind, und Verstärkern V 2,
V 3 versehenen Schaltzweig an den Triggereingang des Oszillographen OG.
Außerdem ist in diesen Schaltzweig ein Phasenregelkreis PR (phase locked
loop) eingefügt, der die empfangene Triggerimpulsfolgefrequenz auf die im
Sender erzeugte Triggerimpulsfolgefrequenz synchronisiert. Mit einem dem
Phasenregelkreis nachgeschalteten variablen Laufzeitverzögerungsglied LZ kann
die Laufzeit der Triggerimpulse so eingestellt werden, daß die Meßimpulse
ohne Zeitverschiebung gut sichtbar mitten auf dem Oszillographenschirm
erscheinen.
Aufgrund der gegenüber den Meßimpulsen großen Impulsbreite der Trigger
impulse besitzen diese eine so hohe Leistung, daß im Empfänger die Trigger
impulsfolge unabhängig von den Meßimpulsen leicht und fehlerfrei zurückge
wonnen werden kann. Damit ist dann eine jitterfreie Darstellung der Meß
impulse auf dem Oszillographenschirm möglich.
Es bietet sich vorteilhafterweise auch die Möglichkeit an, die Triggerimpulse
im Meßsender mit einer kodierten Information - vorzugsweise über die Meß
impulsleistung - für den Meßempfänger zu modulieren. Im Meßempfänger
könnte dann aus der über den Lichtwellenleiter übertragenen Meßimpulsfolge
die Impulsleistung ermittelt und diese mit der in den Lichtwellenleiter
eingekoppelten Meßimpulsleistung, die aus der den Triggerimpulsen aufmodu
lierten Information hervorgeht, verglichen werden. Man erhielte somit eine
Aussage über die Dämpfung des Lichtwellenleiters.
Claims (5)
1. Verfahren zum Messen der Dispersionseigenschaften eines Lichtwellenlei
ters, wobei in den Lichtwellenleiter eine Folge von Lichtimpulsen einge
koppelt wird und dann aus der über den Lichtwellenleiter übertragenen
Lichtimpulsfolge ein Meßsignal und ein Triggersignal abgeleitet werden, die
einer für die Darstellung der Impulsdispersion geeigneten Meßeinrichtung
zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Lichtwellenleiter
(LWL) einzukoppelnde Lichtimpulsfolge aus einer Folge von Meßimpulsen
(MI) und einer Folge von Triggerimpulsen (TI), deren Impulsbreite ein
Vielfaches der Meßimpulsbreite beträgt, gebildet wird, wobei die Meß
impulse (MI) in Austastlücken der Triggerimpulsfolge (TI) zu liegen kom
men.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßimpuls
folge (MI) und die Triggerimpulsfolge (TI) die gleiche Pulsfolgefrequenz
besitzen.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Triggerim
pulsfolgefrequenz ein ganzzahliges Vielfaches der Meßimpulsfolgefrequenz
ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßimpuls
folge (MI) und die Triggerimpulsfolge (TI) von getrennten optischen
Sendern (L 1, L 2) erzeugt werden und daß die beiden von den optischen
Sendern (L 1, L 2) abgegebenen Lichtimpulsfolgen mittels eines optischen
Kopplers (K) zu einer Lichtimpulsfolge zusammengefaßt werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Triggerim
pulse mit einer codierten Information, vorzugsweise über die Leistung der
in den Lichtwellenleiter eingekoppelten Meßimpulse, moduliert werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873708152 DE3708152A1 (de) | 1987-03-13 | 1987-03-13 | Verfahren zum messen der dispersionseigenschaften eines lichtwellenleiters |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19873708152 DE3708152A1 (de) | 1987-03-13 | 1987-03-13 | Verfahren zum messen der dispersionseigenschaften eines lichtwellenleiters |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3708152A1 DE3708152A1 (de) | 1988-09-22 |
| DE3708152C2 true DE3708152C2 (de) | 1989-10-19 |
Family
ID=6322974
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873708152 Granted DE3708152A1 (de) | 1987-03-13 | 1987-03-13 | Verfahren zum messen der dispersionseigenschaften eines lichtwellenleiters |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3708152A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4035754A1 (de) * | 1990-11-07 | 1992-05-14 | Siemens Ag | Verfahren und reflektometer zum untersuchen eines optischen leiters |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3837591A1 (de) * | 1988-11-05 | 1990-05-10 | Ant Nachrichtentech | Verfahren zum ermitteln der uebertragungseigenschaften eines lichtwellenleiters |
Family Cites Families (2)
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1987
- 1987-03-13 DE DE19873708152 patent/DE3708152A1/de active Granted
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4035754A1 (de) * | 1990-11-07 | 1992-05-14 | Siemens Ag | Verfahren und reflektometer zum untersuchen eines optischen leiters |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3708152A1 (de) | 1988-09-22 |
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