DE3705742A1 - Tunnelofen - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B9/00—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
- F27B9/02—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity of multiple-track type; of multiple-chamber type; Combinations of furnaces
- F27B9/021—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity of multiple-track type; of multiple-chamber type; Combinations of furnaces having two or more parallel tracks
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
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- F27B9/00—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
- F27B9/14—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
- F27B9/20—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path
- F27B9/201—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path walking beam furnace
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-
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Tunnel Furnaces (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Tunnelofen, bei dem das
Brenngut mit Wagen durch den Ofen transportierbar ist.
Gleichgültig, ob die das Brenngut aufnehmenden Wagen auf am
Boden angeordneten Schienen fahren oder die Ofendecke selbst
aus fahrbaren aneinandergrenzenden Wagen gebildet wird, ist
diesen bekannten Konstruktionen (DE-PS 21 27 136, 32 48 234)
gemeinsam, daß mit dem Brenngut auch das zugeordnete Transport
gerät von normaler Umgebungstemperatur beim Beladen bis zur
Brenntemperatur in der Brennzone mit aufgeheizt wird und
anschließend wieder mit dem Brenngut abgekühlt wird. Da - massen
mäßig gesehen - das Transportgerät, d.h. die Wagen mit Aufbau,
größenordnungsmäßig dem Brenngut entsprechen, ist verständlich,
daß hiermit ein erheblicher, nicht nutzbarer Energieaufwand
verbunden ist.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, den erfor
derlichen Energieaufwand zu verringern. Diese Aufgabe wird er
findungsgemäß durch folgende Merkmale gelöst:
- a) die Wagen sind schrittweise in Ofenlängsrichtung vor- und rückwärts bewegbar und
- b) im Ofen ist eine Ablagevorrichtung vorgesehen, auf und von der das Brenngut durch eine mit der Bewegung in Ofenlängs richtung synchronisierte Relativbewegung der Wagen senkrecht zur Ofenlängsrichtung absetzbar und aufnehmbar ist.
Hierdurch läßt sich erreichen, daß das Transportgerät praktisch
den Ofen nicht mehr verläßt, d.h., daß insbesondere die in der
heißesten Zone sich bewegenden Wagen nicht abgekühlt werden müssen.
Die am Ofenanfang und Ofenende befindlichen Wagen, die voll
ständig ausfahren, sind von der Energiebilanz her gesehen ver
nachlässigbar, z.B. handelt es sich hier bei 20 aneinandergren
zenden Wagen um maximal 4 Wagen, d.h. es wird nur ein relativ
kleiner Prozentsatz der Wagen betroffen. Damit ergibt sich ins
gesamt gesehen eine ca. 30- bis 40-%ige Einsparung im Wärmehaushalt
des Ofens.
Ein wichtiges, aber in bekannter Weise lösbares Problem, z. B.
durch elektrische Synchronisierungen, ist das gleichzeitige
Heben und Senken der aneinandergrenzenden Wagen. Kraftmäßig
bietet sich insbesondere die Hydraulik an, die auf die Schienen
der Wagen wirkt. Möglich ist jedoch auch ein Heben und Senken
der Decke, falls der Ofen eine fahrbare Wagendecke hat.
Wenn von Transportgerät oder Transportsystemen gesprochen wird,
soll hierunter eine aneinandergrenzende Formation von Wagen
bzw. Wagensegmenten verstanden werden, die zur Schienenführung
hin abgedichtet sind, aber gegebenenfalls für Reparaturzwecke
auseinandergefahren werden können.
Wenn auch T-förmige Halterungen für das Brenngut sehr vorteilhaft
sind, seien sie aus Keramik in der Brennzone oder aus Edelstahl
in anderen Regionen, sind jedoch auch andere Haltekonstruktionen
wie z.B. Haken, möglich, auf denen das Gut zeitweise aufgelegt
werden kann.
Wichtig ist auch eine Überwachung des Transportvorganges,
insbesondere, ob alles Brenngut richtig gehoben bzw. gesenkt
wird. Hierzu kann der Spalt zwischen Ablage und Wagen nach dem
Absetzen des Brenngutes überwacht werden, z. B. durch einen
Lichtvorhang, Laser oder dergleichen.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
sei die Erfindung näher beschrieben; es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf den Ofen (verkleinert)
und
Fig. 2 einen schematischen Querschnitt durch den Tunnelofen.
Wie ersichtlich, wird das Brenngut 6 auf einzelnen
Transportwagen 1 durch den Ofen geführt, wobei durch den Doppel
pfeil 13 die Längsbeweglichkeit der einzelnen, aneinander
grenzenden Wagen 1 in beiden Richtungen angedeutet werden soll.
Die einzelnen Wagen 1 bzw. entsprechende Wagensegmente laufen
mit Rädern 2 auf Schienen 3, die durch Hubvorrichtungen 11 in
Pfeilrichtung 14 heb- und senkbar sind. Auf dem Wagenaufbau 4
befindet sich eine Abdichtplatte 12, auf der einzelne Stempel 5
angeordnet sind. Diese Stempel 5 sind am Ende mit Isolierplatten
9 versehen. Auf diesen Isolierplatten 9 liegt das Brenngut 6
- oder ein Behälter für das Brenngut - auf und kann somit bei
Bewegung der Wagen in Längsrichtung mittransportiert werden.
An der Decke 7 des Tunnelofens sind T-förmige Halterungen 8
angebracht, z. B. aus Keramik oder Edelstahl, auf welche das
Brenngut 6 durch Senken der Schienen 3 abgesetzt werden kann.
In der Ofenseite sind Brenner 10 vorgesehen, durch die Heißluft
in den Ofenraum gedrückt wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Das Brenngut 6, welches auf den Stempeln 5 aufliegt, wird mit
den Wagen um eine Wagenteilung in Ofenlängsrichtung transpor
tiert. Daraufhin werden die Wagen abgesenkt und damit das Brenn
gut 6 auf die Halterungen 8 abgelegt. Die Wagen fahren nun eine
Wagenteilung zurück, werden anschließend gehoben, übernehmen
das Brenngut wieder und führen erneut eine Vorwärtsbewegung
im vorstehend beschriebenen Sinne aus. Auf diese Weise wird das
Brenngut in der gewünschten Richtung durch den Ofen transpor
tiert, wohingegen die Wagen oszillierend um einen Platz vor
bzw. zurück rücken.
Es ist ersichtlich, daß auf diese Weise die Wagen die eigentliche
Brenn- und Erhitzungszone nicht verlassen, und damit ständig auf
der gleichen Temperatur bleiben, so daß unnötiger Energieauf
wand vermieden wird.
Claims (7)
1. Tunnelofen, bei dem das Brenngut mit Wagen durch den Ofen
transportierbar ist,
gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
- a) die Wagen (1) sind schrittweise in Ofenlängsrichtung vor- und rückwärts bewegbar und
- b) im Ofen ist eine Ablagevorrichtung (8) vorgesehen, auf und von der das Brenngut (6) durch eine mit der Bewegung in Ofenlängsrichtung synchronisierte Relativbewegung der Wagen senkrecht zur Ofenlängsrichtung (13) absetzbar und aufnehmbar ist.
2. Tunnelofen nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch auf den Wagen angeordnete Stempel (5) zur Aufnahme
des Brenngutes (6).
3. Tunnelofen nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch an der Decke des Ofens angeordnete Halterungen (8)
zur Aufnahme des Brenngutes (6).
4. Tunnelofen nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch insbesondere hydraulische Hubvorrichtungen (11) für
die Wagen (1) und/oder Schienen.
5. Tunnelofen nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine Überwachungsvorrichtung für Ablage und Auf
nahme des Brenngutes, insbesondere auf optischer Basis mit
Lichtschranken oder dergleichen.
6. Tunnelofen nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch Wagen, die eine fahrbare Decke bilden.
7. Tunnelofen nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch Platten oder Kassetten zur Aufnahme des Brenngu
tes (6).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873705742 DE3705742A1 (de) | 1987-02-23 | 1987-02-23 | Tunnelofen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873705742 DE3705742A1 (de) | 1987-02-23 | 1987-02-23 | Tunnelofen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3705742A1 true DE3705742A1 (de) | 1988-09-01 |
Family
ID=6321569
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873705742 Withdrawn DE3705742A1 (de) | 1987-02-23 | 1987-02-23 | Tunnelofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3705742A1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2127136C (de) * | 1971-06-01 | 1973-04-26 | Strohmenger, Werner, 8521 Neunkirchen | Tunnelofen |
| DE3248234C2 (de) * | 1982-12-28 | 1986-06-12 | Keramikindustrieanlagen W.Strohmenger GmbH & Co KG, 8524 Neunkirchen | Tunnelofen |
-
1987
- 1987-02-23 DE DE19873705742 patent/DE3705742A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2127136C (de) * | 1971-06-01 | 1973-04-26 | Strohmenger, Werner, 8521 Neunkirchen | Tunnelofen |
| DE3248234C2 (de) * | 1982-12-28 | 1986-06-12 | Keramikindustrieanlagen W.Strohmenger GmbH & Co KG, 8524 Neunkirchen | Tunnelofen |
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|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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