DE3704357A1 - Lichtsignalanlage fuer gehoerlose - Google Patents
Lichtsignalanlage fuer gehoerloseInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Lichtsignal
anlage für Gehörlose der im Gattungsbegriff des
Patentanspruchs 1 näher bezeichneten Art.
Solche Lichtsignalanlagen sind erforderlich, um
einem Gehörlosen wichtige akustische Ereignisse
seiner Umwelt auf optischem Wege wahrnehmbar
zu machen. Solche akustischen Ereignisse sind
das Schreien eines Babys, die Türklingel, die
Telefonklingel, ein Wecker oder dergleichen.
Derartige akustische Ereignisse werden in
Lichtsignale, beispielsweise in Blitzsignale,
umgesetzt, die je nach der akustischen Signal
art verschieden sein können.
Lichtsignalanlagen sind im Gegensatz zu Vi
bratoren, die von den Gehörlosen am Körper
getragen werden müssen, oder im Gegensatz
zu Ventilatoren, die einen fühlbaren Luft
strom erzeugen, die angenehmsten Hilfs
mittel zur Umsetzung akustischer Ereig
nisse, weil sie für den Gehörlosen be
sonders gut wahrnehmbar sind und den
Körper in keinerlei Weise behindern.
Der akustische oder elektrische Sensor
der Lichtsignalanlagen stellt das akustische
Ereignis fest, indem über ein Mikrofon oder
über eine elektrische Anzapfung, wie sie
bei einer Haustürklingel möglich ist,
ein elektrisches Signal erzeugt wird,
das übertragbar und gegebenenfalls nach
Verstärkung in ein Lichtsignal umsetz
bar ist. Die Umsetzung erfolgt in dem
Ausgabegerät, das eine starke Licht
quelle hat, die in der Regel blitzt oder
blinkt. Als Übertragungsweg wird das
öffentliche Stromversorgungsnetz ge
nutzt, wobei sich allerdings die
Reichweite der Verbindung in der Regel
nur über ein Haus erstreckt. Das setzt
sowohl bei dem Sensorgerät als auch bei
dem Ausgabegerät einen Anschluß an das
Netz über eine übliche Steckdose voraus,
dennoch bezeichnet man diese Art der
Übertragung als eine drahtlose Über
tragung nach Art einer Funkverbindung,
aufgrund deren die elektrische Installation
einer Wohnung oder eines Hauses nicht ver
ändert werden muß. Die Übertragung von
Funksignalen über das öffentliche Ver
sorgungsnetz ist in bestimmten Grenzen
erlaubt, sofern in der Bundesrepublik
Deutschland die Übertragung mit einer
Trägerfrequenz im Bereich von 90-140 kHz
erfolgt und die Sendeleistung im Impuls
betrieb 5 mW nicht überschreitet.
Damit sind der Betriebssicherheit solcher
Lichtsignalanlagen Grenzen gesetzt, denn
das öffentliche Netz ist mit hochfre
quenten Störsignalen z.B. von Phasen
anschnittsteuerungen in Dimmern ver
seucht, es kann im gleichen Frequenzband
ein Nachbar mit einer drahtlosen Wechselsprech
anlage senden, die Kapazitäten von Fernsehge
räten und ähnlichen Haushaltsgeräten be
dämpfen die Signale der zu übertragenden
Datenwörter und extrem starke Impulse
auf dem Netz zerstören die nur kapazi
tiv vom Netz trennbaren Lichtsignal-
Anlagen häufiger als andere Elektroge
räte. Dadurch kann es bei der Signal
übertragung der in Rede stehenden Licht
signalanlage zu Störungen oder Ausfällen
kommen. Begünstigt werden solche Störfäl
le noch durch die Verwendung mehrerer
elektrischer Sensorgeräte in der Nachbar
schaft, so daß durch das gleichzeitige
Auftreten mehrerer alarmauslösender
Ereignisse sich die Sender gegenseitig
stören.
Um die aufgezeigten Probleme zu überwinden
hat man bei den Lichtsignalanlagen der be
kannten Art schon Entstörungsmaßnahmen er
griffen. Dazu werden Störsender und Geräte
mit HF-Kurzschlüssen mittels Sperrfiltern
HF-mäßig abgekoppelt; häufig baut man auch
sogenannte Phasenkoppler ein, welche die
drei Phasen des 380/220 Volt-Netzes HF-mäßig
miteinander verbinden und die übertra
gung verbessern, wenn Sender und Empfänger
an verschiedenen Netzphasen angeschlossen
sind. Solche Entstörmaßnahmen verursachen
erhebliche Installationskosten, womit der
Hauptvorteil drahtloser Anlagen wieder auf
gehoben wird.
Hinzu kommt noch, daß derartige Entstörmaß
nahmen erst ergriffen werden, wenn einmal
ein ausbleibender Alarm überhaupt festge
stellt ist. Beispielsweise kann dies bei
einer Baby-Überwachungsanlage, die immer
nur sporadisch durch einen Störsender aus
fällt, ernsthafte Folgen haben, wenn ge
hörlose Eltern den Ausfall lange Zeit nicht
bemerken und ihn erst feststellen, wenn
das Kind gesundheitlichen Schaden genom
men hat.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zu
grunde, eine drahtlose Lichtsignalanlage
der eingangs genannten Art zu schaffen,
bei der durch eine erhöhte Redundanz in
der Übertragung der Datenwörter eine hohe
Betriebssicherheit durch ein fehlerkorri
gierendes Übertragungsverfahren erreicht
wird.
Diese Aufgabe wird nach derErfindung bei
einer gattungsgemäßen Lichtsignalanlage
durch die kennzeichnenden Merkmale des
Patentanspruchs 1 gelöst.
Der besondere Vorteil einer erfindungsge
mäßen Lichtsignalanlage liegt darin, daß
die Übertragung der Datenwörter mit einer
mit der Netzfrequenz gleichen Phasenlage,
die Lokalisierung und entsprechende Aus
tastung von netzsynchronen Störimpulsen
sehr vereinfacht. Die Übertragung des in
versen Datenwortes stellt allein schon
deshalb eine erhöhte Sicherheit dar, weil
nur eines der beiden Datenwörter empfangen
und erkannt werden braucht, um den optischen
Wandler des Ausgangsgerätes anzusteuern. Be
sondere Vorteile bietet das inversübertragene,
ebenfalls kodierte Datenwort dann, wenn man
in einer Austasteinheit des Empfängers alle
Bereiche ermittelt, in denen das erste und
das inverse Datenwort nicht übereinstimmen,
um diese Bereiche dann auszutasten. Man kann
die gestörten Zeitabschnitte messen und
die während dieser Zeitabschnitte über
tragenen Datenwortanteile ausblenden,
wobei nach allgemeiner Erfahrung noch
ausreichende Zeitdauern verbleiben, aus
denen das ungestörte Signal rekonstru
iert werden kann.
Eine weitere wesentliche Fortbildung der
erfindungsgemäßen Lichtsignalanlage liegt
darin, daß die Funkverbindung zwischen
dem Sensorgerät und dem Ausgabegerät in
regelmäßigen Abständen überprüft wird.
Dazu senden die Sensorgeräte ein Kontroll-
Datenwort aus, das in dem Ausgabegerät ge
sondert ausgewertet wird. Das Kontroll-
Datenwort veranlaßt im Ausgabegerät nicht
das normale starke Lichtsignal, vielmehr
schaltet es in der Regel über ein Halte
glied eine kleine Kontrollampe, wie eine
Leuchtdiode an, die dem Benutzer anzeigt,
daß die Funkverbindung ungestört besteht.
Dabei überbrückt das Halteglied die Zeit
von einem Kontroll-Datenwort bis zum
nächsten. Für die Praxis ist es vorteil
haft, wenn sich das Kontroll-Datenwort
von den Datenwörtern des Alarmfalls in
2 Bit unterscheidet. Damit in Grenzfäl
len nicht das Kontrollsignal gerade noch
empfangen werden kann, wird es mit drei
fach geringerer Redundanz als die Alarm
signale gesendet.
Schließlich liegt eine weitere vorteilhafte
Weiterbildung der erfindungsgemäßen Licht
signalanlage in der Möglichkeit, am Ausgabe
gerät eine Glühlampe beispielsweise in einer
Leseleuchte anzuschließen, die von dem Aus
gabegerät nicht nur gesteuert, sondern auch
elektrisch versorgt wird, so daß über einen
geringen Prüfstrom der Durchgang durch die
Glühlampe ständig kontrolliert werden kann.
Hat die Glühlampe keinen Durchgang, weil
beispielsweise sie durchgebrannt ist oder
die Leuchte einen Defekt hat, wird die
Kontrollampe des Ausgabegerätes ausge
schaltet. Dies setzt natürlich voraus,
daß der Prüfkreis der Glühlampe hinter
deren Hauptschalter im Ausgabegerät ge
schlossen ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerk
male der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Der Erfindung wird nachfolgend anhand der
Zeichnung noch näher erläutert. Dabei
zeigen:
Fig. 1 Das Blockschaltbild eines
akustischen Sensors einer
Lichtsignalanlage und
Fig. 2 Das Blockschaltbild des zu
gehörigen Empfängers dieser
Lichtsignalanlage.
Im einzelnen zeigt Fig. 1 in dem links durch
gestrichte Linie gebildeten Kasten einen akustischen
Sensor des Sensorgerätes, der aus einem Mikrofon
1 besteht, das über einen Filter 2 auf einen
Merkmalsdetektor 3 geschaltet ist. Der Merk
malsdetektor 3 gibt das von dem Mikrofon 1
erzeugte Alarmsignal an ein Verzögerungsglied 6
weiter. In gleicher Weise kann auch das Test
signal einer Testtaste 5 auf das Verzögerungs
glied 6 gegeben werden, dazu ist zwischen dem
Verzögerungsglied 6 und dem Merkmalsdetektor 3
ein Oder-Glied 4 eingefügt. Das Verzögerungsglied
ist über einen HF-Empfänger 7 mit seinem Steuer
eingang an einen Netzanschluß 8 angeschlossen.
Der HF-Empfänger 7 verstärkt auf dem Netz vor
handene Signale gleichartiger anderer Geräte
und steuert über einen Schwellwertschalter das
Verzögerungsglied solange an, wie die Sendung
des Sensorgerätes durch gerade in Betrieb be
findliche Geräte gleicher Art gestört werden
könnte. Im Fall der Freigabe werden die durch
das Verzögerungsglied 6 hindurchgelassenen
Signale auf einen Alarmdaten-Signalgenerator 9
gegeben, der eine für das Gerät spezifische
Impulsfolge, das Datenwort, erzeugt. Diese Impulsfolge wird
in einem HF-Generator 10, der als Modulator
fungiert, auf einen frequenzmodulierten HF-
Träger aufgegeben, der in das öffentliche
Stromversorgungsnetz eingekoppelt wird. Zwischen
dem HF-Generator 10 und dem Alarmdaten-Signal
generator 9 befindet sich noch ein Oder-Glied
11, dem ein Kontrolldaten-Signalgenerator 12
vorgeschaltet ist, der periodisch von einer
Uhr 13 angesteuert wird. Der Kontrolldaten-
Signalgenerator erzeugt unabhängig von dem
Alarmdaten-Signalgenerator ein Kontrollsig
nal, das ebenfalls frequenzmoduliert in das
Netz eingekoppelt wird.
Die Netzeinkopplung erfolgt phasengleich,
dazu ist in den Sender des Sensorgerätes
noch ein Taktglied 14 integriert, das je
weils den Null-Durchgang der Netzspannung
erfaßt, wobei bei jedem Null-Durchgang oder
bei einer bestimmten Folge der Null-Durch
gänge in einer bestimmten zeitlichen Rela
tion dazu die Absendung der Impulsfolge
ausgelöst wird.
Fig. 2 zeigt nun ein optisches Ausgabege
rät mit einem Empfänger, in welchem die
Signale mehrerer Sensorgeräte empfangen
und ausgewertet werden können.
Die aufgenommenen Signale werden über einen
Filter 15 einem Demodulator 16 zugeleitet,
der das jeweils dem HF-Träger aufge
prägte Datenwort ermittelt. Es handelt
sich um ein erstes Datenwort, das in der
Zeichnung als Block 17 wiedergegeben ist
und um ein dazu inverses Datenwort, das in
der Zeichnung durch den Block 18 dargestellt
ist. Von jedem der Sender der Sensor
geräte wird das Datenwort zusätzlich noch in
invertierter Form gesendet. Dazu kann die
jeweils positive und negative Netzspannungs
halbwelle genutzt werden. Damit die zeit
lich nacheinander eintreffenden Datenwörter
17 und 18 miteinander verglichen werden
können, durchläuft eines der Datenwörter
ein Verzögerungsglied 19, so daß beide
Datenwörter 17 und 18 zeitgleich einer
Austasteinheit 20 zugeführt werden können.
In der Austasteinheit 20 werden netzsyn
chrone Störsignale ausgetastet, indem
beide Signale gemessen und die nicht über
einstimmenden Perioden der Signaldauer
ausgeblendet werden. Steht nur eines der
beiden Datenwörter 17 oder 18 an ent
fällt zwar die Austastung, die Weiter
leitung des Signals erfolgt trotzdem.
An die Austasteinheit 20 ist eine Mehrzahl
von Vergleichern 21 angeschlossen, deren
Anzahl sich nach der Anzahl der Sensorge
räte richtet, deren Signale auf dem be
schriebenen drahtlosen Wege von dem Ausgabe
gerät empfangen und in jeweils einem der
Vergleicher 21 erkannt werden können. Dazu
besitzen die Vergleicher 21 einen ersten
Speicher 22 für das empfangene Datenwort
und einen zweiten Speicher 23 für das jeweils
einem der Sensorgeräte zugeordnete Datenwort.
Stellt der betreffende Vergleicher 21 Überein
stimmung zwischen dem empfangenen Datenwort
und dem vorgespeicherten, erlaubten Datenwort
fest, steuert er einen nachgeschalteten Blitz
folgegenerator 24 an. Über ein Oder-Glied 25
aktivieren die Blitzfolgegeneratoren 24 eine
Blitzlampe oder eine Blitzeinheit 26, die eine
für das jeweils auslösende Sensorgerät spezi
fische Blitzfolge abstrahlt. Damit kann optisch
wahrgenommen werden, welches der Sensorgeräte
den betreffenden Alarm ausgelöst hat. Die ent
sprechende Blitzfolge wird in den Blitzfolge
generatoren 24 erzeugt. An Stelle oder zusätzlich
zu der Blitzeinheit 26 kann als optischer Signal
geber auch eine externe Glühlampe 27 in einer
Leuchte benutzt werden.
Ein weiterer Vergleicher 28 im Empfangsteil
ist auf die Erkennung des Kontrolldaten-Signals
eingerichtet, das von dem jeweiligen Kontroll
daten-Signalgenerator 12 des Sensorgerätes ab
gegeben wird. Dazu ist dem Vergleicher 28 wie
derum ein Speicher 29 vorgeschaltet, der das
Kontrolldaten-Signal zum Vergleich bereit hält.
Das Kontrolldatenwort wird von einem weiteren
Speicher 30 geliefert, und sofern der Vergleicher
28 Übereinstimmung zwischen den Daten der Speicher
29 und 30 meldet, gibt er über ein Halteglied 31
ein Anzeigesignal an eine Kontrolleuchte 32.
Brennt die Kontrolleuchte 32 ist dies ein
wichtiger Hinweis für den Benutzer, daß die
Funkbrücke zwischen den Sensorgeräten und dem
Ausgabegerät besteht. Da das Kontrolldaten-Signal
nur in periodischen Abständen gesendet wird, be
sorgt das Halteglied 31 die Daueranzeige der
Kontrolleuchte 32, was im Störfall einen vernach
lässigbaren Nachlauf bis zum Erlöschen der Kon
trolleuchte 32 mit sich bringt.
Sofern das Ausgabegerät mit der externen Glüh
lampe 27 gekoppelt ist, kann deren Anzeigebe
reitschaft mittels eines Durchgangsprüfers 34
überwacht werden, der die Kontrolleuchte 32
über ein Und-Glied 33 ansteuert, das zwischen
der Kontrolleuchte 32 und dem Halteglied 31
eingeschaltet ist. Unabhängig davon, ob die
externe Glühlampe 27 eingeschaltet ist oder
nicht, wird ihre Betriebsbereitschaft dauernd
geprüft. Die Stromversorgung der externen
Glühlampe 27 erfolgt deshalb über das Aus
gabegerät, um von der Glühlampe 27 aus ge
sehen den dafür erforderlichen Hauptschalter
hinter dem Prüfer anordnen zu können.
Claims (12)
1. Lichtsignalanlage für Gehörlose mit zumindest einem
akustischen oder elektrischen Sensorgerät und zu
mindest einem optischen Ausgabegerät, die über das
Stromversorgungsnetz miteinander verbunden sind, wo
bei das Sensorgerät einen HF-Sender aufweist, der
bei ansprechen des Sensors ein moduliertes Datenwort
auf das Netz gibt, und das Ausgabegerät mit einem
HF-Empfänger ausgestattet ist, der einen entsprechenden
Demodulator besitzt, dem ein Vergleicher zur Erkennung
des Datenwortes und ein optischer Wandler nachgeschal
tet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender das
Datenwort sowie zusätzlich ein inverses Datenwort mit
einer der Netzfrequenz gleichen Phasenlage sendet und
der Empfänger mit einem Störaustaster-Datenregenerator
versehen ist, der vom Datenwort das inverse Datenwort
subtrahiert und das Ergebnis über die Dauer eines bits
mittelt, wodurch ein gemitteltes Datenwort entsteht und
der Vergleicher des Empfängers den optischen Wandler an
steuert, wenn das gemittelte Datenwort erkannt wird.
2. Lichtsignalanlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Datenwörter frequenz
modulierte Impulsfolgen sind.
3. Lichtsignalanlage nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Datenwörter gleich
sind, wobei das zweite Datenwort das invertierte erste
Datenwort ist.
4. Lichtsignalanlage nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sender einen den
Netzspannungs-Nulldurchgang erfassenden Taktgeber
hat, der bei vorgegebenen Folgen der Netzspan
nungs-Nulldurchgänge ein Startsignal zum Senden der
Datenwörter gibt.
5. Lichtsignalanlage nach einem der Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet, daß dem Vergleicher eine
Austasteinheit vorgeschaltet ist, in der die
Zeitabschnitte in denen die beiden übertragenen
Datenwörter nicht übereinstimmen, gemessen und
ausgetastet werden.
6. Lichtsignalanlage nach einem der Ansprüche 2-5,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere
Sensorgeräte mit einem Ausgabegerät verbunden
sind, wobei die Sender der Sensorgeräte in den
Datenwörtern die Nummer einer definierten Licht
signalfolge codieren und die Datenwörter moduliert
senden und der Empfänger des Ausgabegerätes für
jedes der zugelassenen Datenwörter seinen Ver
gleicher hat, der den optischen Wandler zur Erzeugung
definierter und jeweils unterschiedlicher Lichtsignal
folgen ansteuert.
7. Lichtsignalanlage nach einem der Ansprüche 1-6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sender jedes Sensor
gerätes ein Verzögerungsglied hat, das aktiviert ist,
solange das Netz mit einer Trägerfrequenz eines an
deren Sensorgerätes belegt ist.
8. Lichtsignalanlage nach einem der Ansprüche 1-7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sender der
Sensorgeräte einen Kontrolldaten-Signalgene
rator haben und der Empfänger des Ausgabe
gerätes einen zusätzlichen Kontrolldaten-
Vergleicher und eine von diesem gesteuerte
Kontrollampe hat.
9. Lichtsignalanlage nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem
Kontrolldaten-Vergleicher und der Kontroll
lampe ein Halteglied angeordnet ist, das
die Kontrollampe ansteuert, solange der
Kontrolldaten-Vergleicher in periodischen
Abständen gesendete Kontrolldaten-Signale
empfängt.
10. Lichtsignalanlage nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kontroll
daten-Vergleicher die Kontrollampe bei
einem vorgegebenen Pegel von Störsignalen
dann schon nicht mehr ansteuert, wenn der
bzw. die Vergleicher des Empfängers noch
erkennbare Datenwörter empfangen.
11. Lichtsignalanlage nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Redundanz
der Übertragung der Kontrolldaten-Signale
kleiner als die der Übertragung der Daten
wörter ist.
12. Lichtsignalanlage nach einem der Ansprüche 8-11,
dadurch gekennzeichnet, daß an das Ausgabe
gerät als alleiniger oder zusätzlicher
optischer Melder eine Glühlampe anschließ
bar ist, die in Reihe mit einem die
Kontrollampe bevorrechtigt steuernden
Durchgangprüfer liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873704357 DE3704357A1 (de) | 1987-02-12 | 1987-02-12 | Lichtsignalanlage fuer gehoerlose |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19873704357 DE3704357A1 (de) | 1987-02-12 | 1987-02-12 | Lichtsignalanlage fuer gehoerlose |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3704357A1 true DE3704357A1 (de) | 1988-08-25 |
| DE3704357C2 DE3704357C2 (de) | 1991-04-11 |
Family
ID=6320827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19873704357 Granted DE3704357A1 (de) | 1987-02-12 | 1987-02-12 | Lichtsignalanlage fuer gehoerlose |
Country Status (1)
| Country | Link |
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