DE3704021A1 - Schaltung zum messen des spannungsabfalls an einem in einem wechselstromkreis liegenden veraenderbaren widerstand - Google Patents
Schaltung zum messen des spannungsabfalls an einem in einem wechselstromkreis liegenden veraenderbaren widerstandInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zum Messen des Spannungsabfalls
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es ist bekannt (Meinke/Gundlach "Taschenbuch der Hochfrequenztechnik",
Band 1, 4. Auflage, 1986, Seite I 1), den Spannungsabfall an einem in
einem Wechselstromkreis liegenden veränderbaren Widerstand zu messen,
indem eine Meßeinrichtung verwendet wird, die eine Gleichrichter- bzw.
Diodenschaltung enthält, mit der der niederfrequente oder hochfre
quente Wechselstrom gleichgerichtet wird. Mittels eines Gleichspan
nungsmessers wird dann die durch die Gleichrichtung erhaltene Spannung
gemessen. Wenn das Meßergebnis sowohl bei niedrigeren Frequenzen als
auch bei höheren Frequenzen des zu messenden Spannungsabfalls und bei
Änderungen der Umgebungstemperatur exakt sein soll, dann werden an die
Gleichrichter- bzw. Diodenschaltung hohe Anforderungen gestellt, die
einen verhältnismäßig großen technischen Aufwand voraussetzen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Aufwand für die Messung
des Spannungsabfalls an einem in einem Wechselstromkreis liegenden
veränderbaren Widerstand zu verringern.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Schaltung durch die kennzeich
nenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Nach einer weiteren Ausbildung der
Erfindung sind, sofern der Innenwiderstand des Gleichspannungsmessers sehr
viel größer als der maximale Widerstandswert des veränderbaren Widerstandes
ist, die Anschlüsse des Gleichspannungsmessers mit den dem veränderbaren
Widerstand abgewandten Enden der Drosseln verbunden. Für die Messung werden
also lediglich einige einfache, handelsübliche Bauteile benötigt.
Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß
die Messung eines Wechselspannungsabfalls an einem veränderbaren Widerstand
auf eine reine Gleichstrommessung zurückgeführt wird, ohne daß es dazu eines
höheren Schaltungsaufwandes bedarf. Dabei wird auf Dioden, deren Kennlinien
verlauf temperaturabhängig ist, vollständig verzichtet. Ein bevorzugtes
Anwendungsgebiet für die Erfindung ist die Dämpfungsmessung an Dämpfungs
einstellern, die in Hochfrequenzschaltungen vor einem Hochfrequenzverstärker
geschaltet und als π- oder T-Glieder ausgebildet sind.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und
werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Schaltung in einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 eine erfindungsgemäße Schaltung in einer zweiten Ausführungsform,
Fig. 3 ein Schaltbild eines als veränderbarer Widerstand verwendbaren
T-Gliedes und
Fig. 4 ein Schaltbild eines als veränderbarer Widerstand verwendbaren
π-Gliedes.
In Fig. 1 ist eine Meßeinrichtung 10 gezeigt, deren Wechselstromkreis
einen NF- oder HF-Generator 11 aufweist. Der Generator ist über einen
ersten Kondensator 12, einen veränderbaren Widerstand 13, das ist bei
spielsweise ein Potentiometer 14, und einen zweiten Kondensator 15 mit
einem Eingang eines NF- oder HF-Verstärkers 16 verbunden, dessen Aus
gang mit 17 bezeichnet ist. Ein erster Anschluß des veränderbaren Wider
standes 13 steht über eine Serienschaltung aus einer ersten Drossel 18,
einem ersten Widerstand 19 und einer Gleichspannungsquelle 20 mit Masse
in Verbindung. Ein zweiter Anschluß des veränderbaren Widerstandes 13
steht über eine Serienschaltung aus einer zweiten Drossel 22 und einem
zweiten Widerstand 23 mit Masse in Verbindung.
Ein erster Schaltungspunkt 24 zwischen der ersten Drossel 18 und dem
ersten Widerstand 19 steht über einen dritten Kondensator 25 mit Masse
und ein zweiter Schaltungspunkt 26 über einen vierten Kondensator 27
ebenfalls mit Masse in Verbindung. Die Verbindungspunkte 24 und 26 sind
mit Anschlüssen 28 und 29 eines Gleichspannungsmessers 30 verbunden.
Die vorstehend beschriebene Schaltung hat folgende Funktion.
Ist der von dem Generator 11 gelieferte Wechselstrom zum Beispiel ein
Hochfrequenzstrom, so fließt dieser fast ausschließlich über den ver
änderbaren Widerstand 13, da die vorzugsweise mit einem Ferritkern ver
sehenen Hochfrequenzdrosseln 18 und 22 für den Hochfrequenzstrom eine
hohe Impedanz aufweisen. Der Gleichstromkreis verläuft von der Gleich
spannungsquelle 20, über den ersten Widerstand 19, den aus der ersten
Drossel 18 und dem dritten Kondensator 25 bestehenden ersten Tiefpaß,
den veränderbaren Widerstand 13, den aus der zweiten Drossel 22 und
dem vierten Kondensator 27 bestehenden zweiten Tiefpaß sowie über den
zweiten Widerstand 23 nach Masse. Die Kondensatoren 12 und 15 blocken
den Generator 11 und den Verstärker 16 gegen Gleichstrom ab. Mit dem
Gleichspannungsmesser 30, das kann zum Beispiel ein Drehspuleninstrument
sein, wird dann der Gleichspannungsabfall über der Reihenschaltung aus
der ersten Drossel 18, dem veränderbaren Widerstand 13 und der zweiten
Drossel 22 gemessen. Die Drosseln 18 und 22 haben für Gleichstrom einen
derart geringen Widerstandswert, daß dieser bei der Messung vernach
lässigbar ist.
Die Schaltung nach Fig. 1 setzt voraus, daß der Innenwiderstand R i
des Gleichstrommessers 30 erheblich größer ist als der größte Wider
stand R max des veränderbaren Widerstandes 13.
In Fig. 2 ist eine Variante zu der Schaltung nach Fig. 1 gezeigt, die
dann mit Vorteil angewendet wird, wenn R i nicht erheblich größer ist
als R max . In diesem Fall werden an die Anschlüsse 28 und 29 anstelle
des Gleichstrommessers 30 die eingangsseitigen Anschlüsse 32, 33
eines Gleichspannungsverstärkers, das ist vorzugsweise ein Differenz
verstärker 34, angeschlossen. Einer der Eingänge sowie der Ausgang 35
des Differenzverstärkers 34 sind über einen Widerstand 36 gekoppelt.
Der Ausgang 35 ist über einen Gleichspannungsmesser 37 mit Masse
verbunden. Der Differenzverstärker 34 hat einen sehr hohen, in der
Größenordnung von mehreren Megohm liegenden Eingangswiderstand R i , der
verhindert, daß sich bei hohem R max des veränderbaren Widerstandes 13
Meßfehler durch die Parallelschaltung von veränderbarem Widerstand 13
und Gleichstrommesser 30 ergeben.
In den Fig. 3 und 4 sind andere Ausführungsbeispiele des veränderbaren
Widerstandes 13 nach Fig. 1 gezeigt, nämlich ein T-Glied 130 (Fig. 3) und
ein f-Glied 131 (Fig. 4). Die Einstellelemente der Einstellwiderstände
132. . .134 bzw. 135. . .137 des T-Gliedes bzw. π-Gliedes sind derart mit
einander gekoppelt, daß die eingangs- und ausgangsseitigen Wellenwider
stände der beiden Glieder unabhängig von der jeweiligen Einstellung der
Widerstände sind.
Sind die Einstellwiderstände 132 . . . 137 des veränderbaren Widerstandes 13
PIN-Dioden, deren Widerstandswert durch eine veränderbare Gleichspannung
steuerbar ist, dann kann die Gleichspannungsquelle für die PIN-Diodensteu
erung auch gleichzeitig als Gleichspannungsquelle für den Gleichspannungs
kreis der Meßeinrichtung dienen.
Claims (8)
1. Schaltung zum Messen des Spannungsabfalls an einem in einem Wechsel
stromkreis liegenden veränderbaren Widerstand, dadurch gekennzeichnet,
daß der veränderbare Widerstand (13) zusätzlich in einem gegenüber
dem Wechselstromkreis entkoppelten Gleichstromkreis liegt und daß zum
Messen des Gleichspannungsabfalls an dem veränderbaren Widerstand ein
Gleichspannungsmesser (30) vorgesehen ist.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der veränder
bare Widerstand (13) mindestens über je eine Drossel (18, 22) mit den
Polen einer Gleichspannungsquelle (20) verbunden ist.
3. Schaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
veränderbare Widerstand (13) über je einen eine Drossel (18, 22) ent
haltenden Tiefpaß (18, 25; 22, 27) mit den Polen der Gleichspannungs
quelle (20) verbunden ist.
4. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß, sofern der Innenwiderstand (R i ) des Gleichspannungsmessers (30)
sehr viel größer als der maximale Widerstandswert (R max ) des verän
derbaren Widerstandes (13) ist, die Anschlüsse (28, 29) des Gleich
spannungsmessers mit den dem veränderbaren Widerstand abgewandten
Enden der Drosseln (18, 22) verbunden sind.
5. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der veränderbare Widerstand (13) ein veränderbares T-Glied
(Fig. 3) oder π-Glied (Fig. 4) mit einstellungsunabhängigem Wellen
widerstand ist.
6. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das veränderbare π- oder T-Glied (Fig. 3 und 4) PIN-Dioden ent
hält.
7. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß, sofern der
Innenwiderstand (R i ) des Gleichspannungsmessers (37) nicht erheb
lich größer ist als der maximale Widerstandswert (R max ) des veränder
baren Widerstandes (13), dem Gleichspannungsmesser ein Differenzver
stärker (34) vorgeschaltet ist.
8. Schaltung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Drosseln (18, 22) durch einen mit Masse verbundenen Kondensator
(25, 27) zu je einem Tiefpaß ergänzt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873704021 DE3704021A1 (de) | 1987-02-10 | 1987-02-10 | Schaltung zum messen des spannungsabfalls an einem in einem wechselstromkreis liegenden veraenderbaren widerstand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873704021 DE3704021A1 (de) | 1987-02-10 | 1987-02-10 | Schaltung zum messen des spannungsabfalls an einem in einem wechselstromkreis liegenden veraenderbaren widerstand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3704021A1 true DE3704021A1 (de) | 1988-08-18 |
Family
ID=6320634
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873704021 Withdrawn DE3704021A1 (de) | 1987-02-10 | 1987-02-10 | Schaltung zum messen des spannungsabfalls an einem in einem wechselstromkreis liegenden veraenderbaren widerstand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3704021A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1991019202A1 (en) * | 1990-05-29 | 1991-12-12 | Electro Scientific Industries, Inc. | Method and system for concurrent electronic component testing and lead verification |
| DE19601883A1 (de) * | 1996-01-19 | 1997-07-24 | Siemens Ag | Steckdose |
-
1987
- 1987-02-10 DE DE19873704021 patent/DE3704021A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1991019202A1 (en) * | 1990-05-29 | 1991-12-12 | Electro Scientific Industries, Inc. | Method and system for concurrent electronic component testing and lead verification |
| DE19601883A1 (de) * | 1996-01-19 | 1997-07-24 | Siemens Ag | Steckdose |
| US6038115A (en) * | 1996-01-19 | 2000-03-14 | Siemens Aktiengesellschaft | Socket-outlet |
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