DE3702360A1 - Wandlertragvorrichtung - Google Patents
WandlertragvorrichtungInfo
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Landscapes
- Supporting Of Heads In Record-Carrier Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Wandlertragvorrichtung für
einen Rotationsspeicher, wobei die Vorrichtung insbesondere
für einen Speicher mit hoher Aufzeichnungsdichte geeignet
ist und der Betrag der Schwebung des Wandlers klein und
seine Suchgeschwindigkeit hoch ist.
Ein Rotationsspeicher umfaßt ein umlaufendes Speicherme
dium, einen Wandler zum Auslesen und Einschreiben von
Information, der über dem Speichermedium schwimmt bzw.
schwebt, eine Wandlertragvorrichtung etwa entsprechend der
US-PS 41 67 765 zur Halterung des Wandlers sowie einen
Zugriffsmechanismus, der dem Wandler Zugriff zum Speicher
medium gibt und ihn in einer gewünschten Lage innerhalb des
Radius desselben stützt. Die Wandlertragvorrichtung umfaßt
eine biegsame tragende Halterung mit einem viereckigen Aus
schnitt, der zwei äußere biegsame Finger bildet, die durch
einen gering biegsamen Querrahmen miteinander verbunden
sind, eine biegsame mittige Zunge, die von dem Querrahmen
zu dem Ausschnitt verläuft, eine formsteife tragende Hal
terung mit einem elastischen Abschnitt und einem Bela
stungsarm, und einen Kraftübertragungsvorsprung zwischen
der formsteifen tragenden Halterung und der mittigen Zunge
der biegsamen tragenden Halterung, wobei auf der mittigen
Zunge der mit dem Wandler bestückte luftgelagerte Gleiter
(nachstehend kurz: Gleiter) vorgesehen ist.
Der Querrahmen ist von massiver Form, und die mittige Zunge
ist im wesentlichen formsteif, da der Gleiter an ihrer
Unterseite vorgesehen ist, und infolgedessen sind die äuße
ren biegsamen Finger die einzigen beträchtlich biegsamen
Abschnitte der biegsamen tragenden Halterung. Die äußeren
biegsamen Finger sind parallel zu der mittigen Zunge und
damit parallel zu der Ebene, die durch die schwimmenden
Oberflächen des Gleiters gebildet ist, geformt.
Bei einem Suchvorgang, bei dem der Wandler Zugang zu jeder
radialen Position des umlaufenden Aufzeichnungsträgers hat,
beaufschlagt der Zugriffsmechanismus die Wandlertragvor
richtung mit einer radialen Antriebskraft. Diese Antriebs
kraft bewirkt eine Beschleunigung, eine Geschwindigkeits-
Aufrechterhaltung oder eine Verlangsamung der Wandlertrag
vorrichtung. Bei der vorstehend erläuterten Wandlertrag
vorrichtung wird die Erscheinung nur ungenügend berück
sichtigt, daß beim Anlegen der Antriebskraft der Gleiter
schlingert bzw. schwankt, wodurch das Ausmaß der Schwebung
vermindert wird, wie nachstehend zu erläutern ist.
Da es also bisher keine Möglichkeit gibt, jede Änderung des
Ausmaßes der Schwebung über die Zeit mit hoher Geschwin
digkeit und damit gleichzeitig die Änderungen des Ausmaßes
der Schwebung der rechten und linken schwebenden bzw.
schwimmenden Oberfläche des Gleiters zu messen und die
Schlingerbewegung des Gleiters zu erfassen, war es auch
nicht möglich, die vorstehend genannte Erscheinung ausrei
chend zu berücksichtigen. "Genaue Messung" des Ausmaßes der
Schwebungsänderung mit hoher Geschwindigkeit heißt im vor
liegenden Fall, daß eine Änderung des Betrags der Schwebung
von ca. 0,01 µm, die innerhalb eines Zeitraums von 0,5 ms
erzeugt wird, mit einer Auflösung von 0,05 ms bis 0,1 ms
und 0,005 µm oder mehr gemessen werden kann.
Ein weiterer Grund dafür, daß Verringerungen des Ausmaßes
der Schwebung während des Suchvorgangs beim Stand der Tech
nik nur ungenügend berücksichtigt werden, liegt darin, daß
das eigentliche Ausmaß der Schwebung normalerweise ausrei
chend groß ist im Vergleich zu dem Ausmaß einer geschätzten
Abnahme, die während des Suchvorgangs stattfindet. Bisher
wurde nämlich angenommen, daß ein übliches Schwebungsausmaß
0,4-1 µm beträgt, wogegen jede Verminderung des Schwebungs
betrags in der Größenordnung von 0,01-0,03 µm liegt und
damit keinen kritischen Faktor darstellt. Neuere Entwick
lungen haben jedoch zur Verwendung immer höherer Aufzeich
nungsdichten geführt, und es ist jetzt notwendig, den
Schwebungsbetrag auf den Bereich von 0,2-0,3 µm zu verrin
gern. Außerdem wird heute verlangt, daß die Suchzeit ver
kürzt sein soll. Jede Abnahme des Schwebungsbetrags beim
Suchvorgang wird also größer als das konventionelle Ausmaß,
und somit ist es erforderlich, diese Abnahme des Ausmaßes
der Schwebung beim Suchvorgang ausreichend zu berücksich
tigen.
Ein konventioneller Gedanke in bezug auf den Grund einer
Abnahme des Schwebungsbetrags beim Suchvorgang wird nach
stehend erläutert.
Wenn eine Kraft F in Suchrichtung auf den Gleiter von der
biegsamen tragenden Halterung übertragen wird, hat diese
Kraft F die Tendenz, den Gleiter um seinen Massenschwer
punkt G zu verdrehen. Bei Berücksichtigung der Verdrehung
des Gleiters kann angenommen werden, daß der Beaufschla
gungspunkt der Kraft F auf der Oberfläche liegt, auf der
der Gleiter angeordnet ist. Wenn also der Abstand zwischen
der Kraft F und dem Massenschwerpunkt G (eine Armlänge) mit
l 1 bezeichnet wird, ist das Moment M G :
M G = Fl₁ (1)
Das Moment M G befindet sich im Gleichgewicht mit einem
Rückstellmoment M r , das durch Neigung des Gleiters um einen
Winkel i erzeugt wird, die sich durch eine Änderung ±Δ h des
Schwebungsbetrags der schwimmenden Oberflächen des Gleiters
ergibt, so daß
M r = k i (2)
wobei k eine Rückstell-Luftlagerfederkonstante bezeichnet.
Da
Δ h = 1₂i (3)
F = m α (4)
F = m α (4)
kann die vorstehend beschriebene Änderung Δ h durch die folgende
Gleichung ausgedrückt werden:
Δ h = m α/k l₂ l₁ (5)
wobei m die Masse des Gleiters, α die Suchbeschleunigung
und l₂ die Entfernung zwischen der linken und der rechten
schwimmenden Oberfläche des Gleiters bezeichnen.
Um die Richtigkeit des vorgenannten Gedankens zu bestäti
gen, wurde eine Vorrichtung zum Messen einer Änderung des
Schwebungsbetrags der schwimmenden Oberfläche des Gleiters
über die Zeit entwickelt, und Änderungen Δ h relativ zu ver
schiedenen Massen m und Armlängen l 1 des Gleiters wurden
während Suchvorgängen der Wandlertragvorrichtung gemessen.
Dabei wurde gefunden, daß tatsächlich gemessene Änderungen
Δ h sehr viel größer als der aus der Gleichung (5) abgelei
tete Wert waren. D. h., wenn L eine Entfernung zwischen dem
eigentlichen Beaufschlagungspunkt der Kraft F am Gleiter in
Suchrichtung und dem Massenschwerpunkt G ist, so daß Δ h
durch die folgende Gleichung ausgedrückt wird:
Δ h = m a/k l₂ L (6)
so findet man, daß
L < l₁ (7).
Dies wird nachstehend im einzelnen erläutert. Es wird ge
funden, daß jegliche Verformung der äußeren biegsamen Fin
ger die Größe von Δ h stark beeinflußt, und zwar aus fol
gendem Grund. Der Massenschwerpunkt G des Gleiters liegt
auf der Seite des Speichermediums relativ zu den äußern
biegsamen Fingern. Wenn also der Gleiter durch die Suchbe
schleunigung α mit einer Trägheitskraft (F = mα) beauf
schlagt wird, werden die äußeren biegsamen Finger in die
Richtung verformt, in der die Änderung Δ h dadurch weiter
verstärkt wird.
Bei der vorstehend erläuterten konventionellen Wandlertrag
vorrichtung wird der große Abstand zwischen dem eigentli
chen Beaufschlagungspunkt einer Kraft auf den Gleiter in
Suchrichtung und dem Massenschwerpunkt G des Gleiters nicht
genügend berücksichtigt, und daher gibt es ein Problem in
bezug auf die starke Abnahme des Schwebungsbetrags, die
während des Suchvorgangs auftritt.
Aufgabe der Erfindung ist die Bereitstellung einer Wandler
tragvorrichtung, bei der die Abnahme des Schwebungsbetrags
eines Gleiters und die Möglichkeit eines Kontakts zwischen
Gleiter und Speichermedium vermindert sind; ferner soll
eine Plattenspeichereinheit angegeben werden, in der die
vorgenannte Wandlertragvorrichtung integriert und die Zu
verlässigkeit derselben während des Einschreibens und Aus
lesens von Information verbessert ist.
Bei der Wandlertragvorrichtung nach der Erfindung ist eine
biegsame tragende Halterung, auf der ein Gleiter vorgesehen
ist, so ausgelegt, daß das Verbindungsende eines im wesent
lichen biegsamen Abschnitts derselben mit einer formstei
fen tragenden Halterung relativ zu dem Endabschnitt, auf
dem der Gleiter angeordnet ist, näher zu der Ebene gebracht
ist, die durch die schwebende Oberfläche des Gleiters ge
bildet ist.
Der biegsame Abschnitt der biegsamen tragenden Halterung
wird während des Suchvorgangs durch die Suchbeschleunigung
mit einem Biegemoment und einer Scherkraft beaufschlagt.
Eine Änderung des Schwebungsbetrags infolge einer Neigung
des biegsamen Abschnitts, die durch diese Scherkraft er
zeugt wird, wirkt derart, daß eine Abnahme des Ausmaßes der
Verringerung des Schwebungsbetrags, die durch jede Neigung
des biegsamen Abschnitts infolge des Winkelmoments bewirkt
ist, eintritt. Damit wird während des Suchlaufs die Gesamt
abnahme des Schwebungsbetrags des Gleiters vermindert.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform der
Wandlertragvorrichtung nach der Erfindung;
Fig. 2 eine größere Seitenansicht eines Hauptteils
der Vorrichtung von Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht, die im einzelnen die biegsame
tragende Halterung der Vorrichtung von Fig. 1
zeigt;
Fig. 4 eine Darstellung, die die Funktionsweise der
Ausführungsform nach Fig. 1 erläutert;
Fig. 5 eine größere Seitenansicht eines Hauptab
schnitts einer weiteren Ausführungsform der
Wandlertragvorrichtung;
Fig. 6 zeigt die Auswirkung der Wandlertragvorrich
tung nach der Erfindung;
Fig. 7 eine Perspektivansicht eines Plattenspeichers,
in den die Wandlertragvorrichtung integriert
ist.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine bevorzugte Ausführungsform der
Wandlertragvorrichtung. Eine formsteife tragende Halterung
1 aus einem einzigen rostfreien Blechteil umfaßt z. B.
einen elastischen Abschnitt 2 und einen an diesen angren
zenden Belastungsarm 3, der als Belastungsarm-Biegeab
schnitt einen Flansch 5 hat. Die formsteife tragende Hal
terung ist z. B. durch Preßformen in einem Stück geformt
und an einem Führungsarm 6 befestigt, der eine Art starrer
Arm ist und an einem Verbindungsabschnitt 4, der am einen
Ende des elastischen Abschnitts 2 mittels einer Schraube 7
oder durch Schweißen befestigt ist, mit einem Zugriffsme
chanismus (nicht gezeigt) verbunden ist.
Eine biegsame tragende Halterung 11 ist an dem Ende des
Belastungsarms 3 der formsteifen tragenden Halterung 1,
also am freien Ende derselben, durch Schweißen befestigt.
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der
biegsamen tragenden Halterung 11. Diese umfaßt einen An
schlußteil 12, der eine Verbindung mit der formsteifen tra
genden Halterung 1 herstellt, zwei biegsame Finger 13, die
von diesem Anschlußteil 12 auf derselben Ebene und in ent
gegengesetzte Richtung zum Führungsarm 6 ausgehen, einen
Querrahmen 15, der die Enden der beiden biegsamen Finger 13
mittels einer Stufe 14 verbindet, und einen Gleiterbefe
stigungsteil 16 in Form einer Zunge, die nahe den beiden
biegsamen Fingern 13 vorgesehen ist und vom Querrahmen 15
ausgeht. Diese Teile sind z. B. durch Ätzen eines rost
freien Blechteils gebildet, und die Stufe 14 wird durch
Preßformen erhalten. Dieser Gleiterbefestigungsteil 16 ist
durch Vorsehen der Stufe 14 näher an die Seite des Spei
chermediums 17 gebracht.
Ein mit einem Wandler 18 bestückter Gleiter 20 hat zwei
schwimmende bzw. schwebende Oberflächen 19, und eine Wand
lerbestückungsvorrichtung ist an dem Wandlerbefestigungs
teil 16 mittels eines Epoxidharzklebers befestigt.
Da der Gleiter 20 die dem Speichermedium 17 gegenüberste
henden schwebenden Oberflächen 19 hat, schwebt er infolge
der Lagerfunktion des Luftfilms, der zwischen dem umlau
fenden Speichermedium 17 und den schwebenden Oberflächen
19 entsteht. Der Betrag der Schwebung, d. h. der Abstand
zwischen dem Gleiter 20 und dem Speichermedium 17, beträgt
nur 0,2-0,3 µm. Da jedoch in der Praxis das Speichermedium
auf seiner Oberfläche Rauhigkeiten und Vorsprünge in der
Größenordnung von ca. 0,15 µm aufweist, kann der Schwe
bungsbetrag im schlechtesten Fall manchmal nur ca.
0,05-0,15 µm betragen.
Ein Kraftübertragungsvorsprung 21 hat die Funktion, eine
Belastungskraft vom freien Ende der formsteifen tragenden
Halterung 1 auf den Gleiterbefestigungsteil 16 zu übertra
gen. Dieser Vorsprung 21 ist entweder auf einer Fläche des
Gleiterbefestigungsteils 16 oder dem ihr gegenüberstehenden
freien Ende der formsteifen tragenden Halterung 1 vorge
sehen. Bei dieser Ausführungsform ist der Kraftübertra
gungsvorsprung 21 in einer Ausnehmung des Gleiterbefesti
gungsteils 16 ausgebildet.
Die Seitenansicht von Fig. 2 zeigt im einzelnen die Bezie
hung zwischen dem Gleiter 20 und der formsteifen tragenden
Halterung 1 sowie der biegsamen tragenden Halterung 11 des
Belastungsarms 3 im Einbauzustand in einem Rotationsspei
cher. Dabei liegt der biegsame Finger 13 auf der Seite des
Anschlußteils 12 mit der formsteifen tragenden Halterung
näher der durch die schwebende Oberfläche 19 gebildeten
Ebene als ein Ende C auf der Seite des Gleiterbefestigungs
teils. Zu diesem Zeitpunkt ist ein durch den biegsamen Fin
ger 13 und die von der schwebenden Oberfläche 19 gebildete
Ebene eingeschlossener Winkel δ negativ. Zusätzlich ist
bei dieser Ausführungsform ein Winkel R, der durch den
Belastungsarm 3 und die von den schwebenden Oberflächen 19
gebildete Ebene gebildet ist, noch stärker negativ als der
vorgenannte Winkel δ, wie die Zeichnung zeigt. Unter Be
rücksichtigung der Normalform eines Gleiters, der Konstruk
tion einer Wandlertragvorrichtung und des Aufbaus eines
Speichermediums wird dieser Winkel δ zu -2,0° < δ 0°,
bevorzugt zu -1,5° < δ < -0,5°.
Fig. 4 dient der Erläuterung der Funktionsweise dieser Aus
führungsform und zeigt Parameter betreffend die Seitenan
sicht des Gleiters 20, der biegsamen tragenden Halterung 11
und der formsteifen tragenden Halterung 1. Nachstehend wird
die Funktionsweise während eines Suchvorgangs durch die
Wandlertragvorrichtung mit einer Beschleunigungsrate in
Radialrichtung, die in der Zeichnung mit dem Pfeil 23 be
zeichnet ist, erläutert. Wenn sich die Wandlertragvorrich
tung in die Richtung 23 mit der Beschleunigung bewegt,
wirkt die Trägheitskraft F=m auf den Massenschwerpunkt G
des Gleiters 20 in der gezeigten Richtung. Da die Steifig
keiten des Gleiters 20, der Kleberschicht 25, des Gleiter
befestigungsteils 16, der Stufe 14 und des Belastungsarms 3
relativ zu der Steifigkeit der biegsamen Finger 13 ausrei
chend groß sind, kann man sagen, daß der einzige stark
biegsame Teil, der durch die Trägheitskraft F verformt
wird, durch die biegsamen Finger 13 gebildet ist, die eine
Länge l G von einem Punkt B zu einem Punkt C haben. Der
Punkt B kann als die Schweißstelle angesehen werden, die
von den Schweißstellen 24 am Lastträger 3 der formsteifen
tragenden Halterung 1 und am Anschlußteil 12 der biegsamen
tragenden Halterung 11 dem Kraftübertragungsvorsprung 21
zunächstliegt, wobei der Punkt C als der Rand der biegsamen
Finger 13 auf der Seite der Stufe 14 anzusehen ist. Die
Verformung der biegsamen Finger 13 wird nunmehr bestimmt.
Die die biegsamen Finger 13 beaufschlagende Kraft umfaßt
eine Scherkraft F S und ein Biegemoment M G , die durch die
Gleichungen (8) bzw. (9) gegeben sind, und eine Neigung i c
des biegsamen Fingers 13 am Punkt C kann somit der Glei
chung (10) entsprechen.
F S = m α (8)
M G = m α (l₁ + l₃) - ki (9)
i c = i s + i m (10)
M G = m α (l₁ + l₃) - ki (9)
i c = i s + i m (10)
wobei i s die Neigung des biegsamen Fingers 13 aufgrund der
Scherkraft F S am Punkt C und i m die Neigung des biegsamen
Fingers 13 aufgrund des Biegemoments M G am Punkt C bedeuten.
Diese sind nachstehend mittels der Gleichungen (11)
bzw. (12) angegeben:
wobei i die Neigung in der Schlingerrichtung des Gleiters
20 bedeutet, wenn ein anfänglicher Minimal-Schwebungsbetrag
h der schwebenden Fläche 19 des Gleiters 20 sich infolge
der Bewegung der Wandlertragvorrichtung mit der Beschleunigung
α um Δ h ändert, und k die Rückstellfederkonstante
der Luftlagerfunktion bezeichnet. Wie bereits erläutert,
kann jede Verformung vom Punkt C zum Punkt G außer acht
gelassen werden, so daß
i c = i (13).
Daher kann jede Abnahme des Schwebungsbetrags Δ h, die durch
die Suchoperation erzeugt wird, durch die Gleichung (14)
ausgedrückt werden:
wobei E, I G und δ jeweils der Längs-Elastizitätsmodul des
biegsamen Fingers 13, das Trägheitsmoment von dessen Querschnitt
sowie der von dem biegsamen Finger 13 und der durch
die schwebende Fläche 19 des Gleiters gebildeten Ebene eingeschlossene
Winkel sind.
Bei Betrachtung der Gleichung (15)
kann Δ h ungefähr durch die Gleichung (16) ausgedrückt
werden:
Bei dieser Ausführungsform liegt der Punkt B näher der
Ebene, die durch die schwebende Fläche 19 des Gleiters 20
und den Punkt C gebildet ist, so daß die Verformung i s , die
durch die Scherkraft erzeugt wird, die von dem Moment er
zeugte Verformung i m aufhebt.
Diese Erscheinung wird nachstehend im einzelnen unter
Bezugnahme auf die Gleichung (16) erläutert.
Wenn jede Änderung des Betrags der Schwebung, die durch die
von der Scherkraft F S hervorgerufene Neigung i s bewirkt
wird, mit h s bezeichnet wird, kann die Änderung Δ h s wie
folgt ausgedrückt werden:
Wenn eine Abnahme des Betrags der Schwebung, die durch eine
von dem Moment M G erzeugte Neigung i m bewirkt wird, mit Δ h m
bezeichnet wird, kann die Abnahme Δ h m wie folgt ausge
drückt werden:
Bei dieser Ausführungsform liegt der Punkt B näher der
Ebene, die von der schwebenden Oberfläche 19 des Gleiters
20 gebildet ist, als der Punkt C, so daß der Winkel δ also
δ < O. Daher ist Δ h s negativ und hebt Δ h m auf, so daß es
möglich ist, eine Verringerung von Δ h zu erreichen. Diese
Auswirkung bedeutet, daß es möglich ist, die Gefahr eines
Kontakts zwischen Gleiter 20 und Speichermedium 17 zu ver
mindern und einen Speicher mit hoher Zuverlässigkeit zu
erhalten.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht eines wesentlichen Teils
einer weiteren Ausführungsform. Eine biegsame tragende Hal
terung 11 ist ortsfest an dem Ende eines Belastungsarms 3
einer formsteifen tragenden Halterung 1, also an dem freien
Ende der Halterung 1, durch Schweißen befestigt. Diese
biegsame tragende Halterung 11 ist ähnlich wie diejenige
nach den Fig. 1-4 aufgebaut, aber die Schweißstelle eines
Anschlußteils 12 befindet sich an der Oberseite des Bela
stungsarms 3. Zwei biegsame Finger 13 sind so angeordnet,
daß sie von diesem Anschlußteil 12 zu einem Führungsarm 6
(nicht gezeigt) verlaufen. Ein Kraftübertragungsvorsprung
21 kann eine Belastungskraft von der formsteifen tragenden
Halterung 1 zu einem Gleiterbefestigungsteil 16 übertragen.
Während des Suchvorgangs wird die vom Zugriffsmechanismus
ausgeübte Kraft über einen Verbindungsabschnitt 4 und die
formsteife tragende Halterung 1 zu dem Anschlußteil 12 an
der Oberseite des Belastungsarms 3 übertragen. Diese Aus
führungsform kann ebenfalls darin resultieren, daß ein Ende
B des biegsamen Fingers 13 auf der Seite des Anschlußteils
12 näher der Ebene, die durch die schwebenden Flächen 19
des Gleiters 20 gebildet ist, liegt als das Ende C des
biegsamen Fingers 13 auf der Seite des Gleiterbefestigungs
teils 16, so daß es möglich ist, eine gleichartige Auswir
kung wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 1-4 zu er
zielen. Eine Tragvorrichtung entsprechend Fig. 5 kann bei
einer Konstruktion angewandt werden, bei der die formsteife
tragende Halterung 1 in bezug auf ein Speichermedium, aus
gehend vom Verbindungsabschnitt 4 bis zum freien Ende an
der Oberseite, geneigt ist.
Der einzige beträchtlich biegsame Abschnitt der biegsamen
tragenden Halterung 11 besteht aus den biegsamen Fingern
13, und somit liegen die Punkte B und C an beiden Enden der
biegsamen Finger 13. Wenn jedoch die biegsamen Finger 13 so
ausgebildet sind, daß ihre Querschnittsabmessung auf der
Seite des Anschlußteils 12 kleiner als auf der Seite der
Stufe 14 ist, ist der einzige beträchtlich biegsame Ab
schnitt selbst der biegsamen Finger 13 ein Abschnitt mit
kleiner Querschnittsabmessung.
Wenn also die biegsamen Finger 13 so ausgebildet sind, daß
dieser Abschnitt mit kleiner Querschnittsabmessung relativ
zu dem Gleiterbefestigungsteil 16 nach oben gewölbt ist,
liegt der genannte Punkt B an der Stelle, an der die Auf
wärtskurve beginnt, und kann damit näher zu der durch die
schwebende Oberfläche 19 des Gleiters 20 gebildeten Ebene
gebracht werden als der Punkt C.
In der vorstehenden Beschreibung sind zwar die Winkel δ und
R negativ gemacht und entsprechen der Ungleichheit R < δ,
sie können aber auch gleich sein. Es ist jedoch wichtig,
daß sie negativ gemacht werden können, wie vorstehend an
gegeben wurde.
Ferner sind in der vorstehenden Beschreibung die Winkel δ
und R Winkel in bezug auf die Ebene, die durch die schwe
benden Flächen 19 des Gleiters 20 gebildet ist. Wenn jedoch
die von dem Gleiterbefestigungsteil 16 der biegsamen tra
genden Halterung 11 gebildete Ebene im wesentlichen paral
lel zu der von den schwebenden Flächen 19 des Gleiters 20
gebildeten Ebene ist, können sie als Winkel in bezug auf
den Gleiterbefestigungsteil 16 angesehen werden.
Die Auswirkung der Wandlertragvorrichtung nach der Erfin
dung wird durch Vergleich mit einer konventionellen Wand
lertragvorrichtung unter Bezugnahme auf Fig. 6 erläutert.
Als Beispiel wird nachstehend eine Plattenspeichereinheit
für hohe Aufzeichnungsdichte mit einem Schwebungsbetrag,
d. h. einem Abstand zwischen Gleiter 20 und Speichermedium
17, von 0,37 µm beschrieben.
Zuerst wird die Bedeutung des vorstehend beschriebenen
Schwebungsbetrags im Hinblick auf Vibrationen und Ferti
gungstoleranzen bezüglich des Gleiters und auf Oberflächen
unebenheiten und die Längsbewegung der das Speichermedium
darstellenden Plattenspeichereinheit betrachtet.
Dieser Schwebungsbetrag wird erhalten durch Mittelung der
zeitlichen Mittelwerte der Minimalabstände zwischen den
Gleitern und den Platten für eine große Anzahl Gleiter, die
in großen Stückzahlen hergestellt werden. Der Minimalwert
des momentanen Schwebungsbetrags für einen speziellen, in
der Praxis zu verwendenden Gleiter wird kleiner als der
vorstehende Mittelwert des Schwebungsbetrags, und zwar in
folge von Fertigungsfehlern, die bei jedem Gleiter auftre
ten, Montagetoleranzen und verschiedenen externen Kräften,
die auf ein angetriebenes Wandlertragsystem einwirken.
Das Phänomen der Verminderung des Schwebungsbetrags beim
Suchvorgang, das die Aufgabe der Erfindung darstellt, wird
auch durch eine in Suchrichtung wirkende Kraft hervorge
rufen, die eine der externen Kräfte darstellt, die auf das
Wandlertragsystem einwirken.
Der minimale momentane Schwebungsbetrag eines Gleiters kann
ca. 0,2-0,3 µm werden, und zwar aus anderen Gründen als den
in Suchvorrichtung wirkenden externen Kräften. Andererseits
hat die Magnetplatte Oberflächenverformungen und -uneben
heiten, die während der Montage entstehen, so daß der
Schwebungsbetrag verringert wird und sogar im schlimmsten
Fall bis auf ca. 0,05-0,15 µm abnimmt, selbst wenn man eine
Depression infolge von in Suchrichtung wirkenden externen
Kräften nicht in Betracht zieht.
Andererseits muß ein Speicher sehr schnell auf einen
Lese/Schreibbefehl vom System ansprechen.
Für ein schnelles Ansprechen muß die Suchzeit vermindert
werden, so daß es möglich ist, eine gewünschte Spurposition
auf der Magnetplatte sehr schnell zu erreichen. Um eine
solche Verminderung der Suchzeit zu erzielen, muß die Mög
lichkeit geschaffen werden, die Suchbeschleunigung zu stei
gern.
Da die Suchbeschleunigung der zweiten Potenz der Suchzeit t
umgekehrt proportional ist, so gilt bei einer Proportio
nalitätskonstanten k′:
Fig. 6 zeigt die Beziehung zwischen der Suchzeit t (ms) und
der Abnahme des Schwebungsbetrags Δ h (µm) infolge des Such
vorgangs, wobei diese Beziehung aus den Gleichungen (16)
und (19) abgeleitet ist, mit dem Winkel δ, der durch den
biegsamen Finger der biegsamen tragenden Halterung und die
vom der schwebenden Fläche gebildete Ebene gebildet ist,
als Parameter. Dabei ist auf der Abszisse die Suchzeit t
(in ms) und auf der Ordinate die Abnahme des Schwebebetrags
Δ h (in µm) aufgetragen. Wenn die Suchbeschleunigung erhöht
und die Suchzeit verringert wird, wird Δ h größer, wie Fig.
6 zeigt. Wenn jedoch die Suchzeit die gleiche bleibt, nimmt
Δ h mit kleiner werdendem Winkel δ ab.
Bei einem Speicher ist die Suchzeit ein wesentlicher Güte
faktor, und für hohe Güte ist es notwendig, daß die Such
zeit um nur 1 ms verringert wird.
Während des Suchvorgangs beträgt die Abstandstoleranz zwi
schen dem Gleiter und der Magnetplatte ca. 0,05-0,15 µm,
wie bereits gesagt wurde. Wenn nun Δ h 0,03 µm beträgt, was
aus Sicherheitsgründen kleiner als 0,05 µm ist, muß die
Suchzeit 16,3 ms oder mehr betragen, damit Δ h nicht größer
als 0,03 µm wird, wenn δ 0°. Wenn dagegen δ < 0° wie im
Fall der vorliegenden Erfindung, kann die Suchzeit t unter
16,3 ms liegen, damit Δ h nicht größer als 0,03 µm wird.
Wenn z. B. δ=-0,5°, so ist t=14,8 ms, und wenn
δ=-1,0°, so ist t=13,2 ms. Das bedeutet, daß die An
sprechzeit auf einen Lese/Schreibbefehl vom System erheb
lich verringert und der Speicher gleichzeitig beschleunigt
werden kann.
Fig. 7 zeigt eine Plattenspeichereinheit, in der die Wand
lertragvorrichtung integriert ist.
Die Plattenspeichereinheit weist Magnetplatten 17 in Form
umlaufender Platten sowie einen Zugriffsmechanismus 32 auf,
der dem Wandler eine Suchbewegung erteilt, so daß Informa
tion in die gewünschte Spur auf der Magnetplatte einge
schrieben und gespeicherte Information ausgelesen wird;
die Magnetplatten sind auf einer Grundplatte 33 angeordnet.
Mehrere Magnetplatten 17 sind auf einer umlaufenden Spindel
34 z. B. in Abständen von ca. 5-8 mm fixiert.
Der Zugriffsmechanismus 32 umfaßt mehrere Führungsarme 6,
die auf einer Welle 35 derart gehaltert sind, daß sie
schwingen können, und ferner einen Schwingspulenmotor 37
zum Schwingen der Führungsarme 6.
Die Führungsarme 6 sind den Magnetplatten 17 entsprechend
vorgesehen, und die Wandlertragvorrichtung 38 nach der Er
findung ist mit dem Oberende der Führungsarme verbunden.
Die Führungsarme 6 schwingen über die Oberflächen der Ma
gnetplatten 17, wenn der Schwingspulenmotor 37 angetrieben
wird. Somit wird die Wandlertragvorrichtung mit dem Gleiter
20, der mit einem Wandler an seiner Oberseite bestückt ist,
zwischen die Magnetplatten 17 eingeführt. Der Wandler be
sorgt das Einschreiben und Auslesen von Information, wäh
rend der mit dem Wandler bestückte Gleiter 20 in einem
kleinen Abstand von 0,2-0,3 µm relativ zu den Magnetplatten
17 schwebt bzw. schwimmt, wobei die Magnetplatten 17 mit
einer Umfangsgeschwindigkeit von 40-60 ms umlaufen.
Die Wandlertragvorrichtung nach den Fig. 1-5 weist die
formsteife tragende Halterung 1, die am Führungsarm 6
fixiert ist, und die biegsame tragende Halterung 11 auf,
die mit dem freien Ende der formsteifen tragenden Halterung
1 verbunden ist. Die biegsame tragende Halterung 11 ist so
ausgelegt, daß das Ende B auf der Seite des Anschlußteils
12 des biegsamen Fingers 13 näher an die Ebene, die von der
Schwebefläche 19 des Gleiters 20 gebildet ist, als das Ende
C auf der Seite des Gleiterbefestigungsteils gebracht ist,
und der durch die biegsamen Finger und die von der Schwebe
fläche 19 gebildeten Ebene gebildete Winkel δ ist negativ
gemacht. Der optimale Wert dieses Winkels δ wird zwar durch
die normale Form des Gleiters 20, die Montagestruktur der
Wandlertragvorrichtung 38 und den Abstand zwischen den Ma
gnetplatten geändert, aber der Winkel beträgt aus den oben
genannten Gründen bevorzugt -2,0° < δ < 0°, insbesondere
- -1,5° < δ < -0,5°.
Wenn der Winkel δ im vorstehend beschriebenen Bereich
liegt, können die Magnetplatten mit Abständen von ca.
5-8 mm integriert sein, die in einer Plattenspeichereinheit
hoher Dichte verwendet wird.
Claims (12)
1. Wandlertragvorrichtung (38),
gekennzeichnet durch
einen starren Arm (6), der mit einem Zugriffsmechanismus (32) verbunden ist;
eine formsteife tragende Halterung (1), die an dem starren Arm (6) vorgesehen ist und einen elastischen Abschnitt (2) angrenzend an den starren Arm (6) und einen Belastungsarm (3) umfaßt, der vom elastischen Abschnitt (2) ausgeht und dazu dient, das freie Ende an dessen Oberseite mit einer Belastung zu beaufschlagen;
eine am freien Ende der formsteifen tragenden Halterung (1) vorgesehene biegsame tragende Halterung (11) mit zwei bieg samen Fingern (13), die sich über die Länge der formsteifen tragenden Halterung (1) erstrecken, einem Querrahmen (15), der die beiden biegsamen Finger (13) über Stufen (14) mit einander verbindet, und eine Befestigungszunge (16), die von dem Rahmen (15) ausgeht, wobei die biegsame tragende Halterung (11) so ausgelegt ist, daß das Ende der biegsamen Finger (13) auf der Seite des starren Arms (16) näher zu der Ebene, die von der Oberfläche der Befestigungszunge (16) gebildet ist, gebracht ist als das Ende auf der Seite der Befestigungszunge (16); und
einen Kraftübertragungsvorsprung (21), der zwischen der formsteifen tragenden Halterung (1) und der Befestigungs zunge (16) der biegsamen tragenden Halterung (11) angeord net ist und dazu dient, eine Belastungskraft auf die Befe stigungszunge (16) von dem freien Ende der formsteifen tragenden Halterung (1) zu übertragen.
einen starren Arm (6), der mit einem Zugriffsmechanismus (32) verbunden ist;
eine formsteife tragende Halterung (1), die an dem starren Arm (6) vorgesehen ist und einen elastischen Abschnitt (2) angrenzend an den starren Arm (6) und einen Belastungsarm (3) umfaßt, der vom elastischen Abschnitt (2) ausgeht und dazu dient, das freie Ende an dessen Oberseite mit einer Belastung zu beaufschlagen;
eine am freien Ende der formsteifen tragenden Halterung (1) vorgesehene biegsame tragende Halterung (11) mit zwei bieg samen Fingern (13), die sich über die Länge der formsteifen tragenden Halterung (1) erstrecken, einem Querrahmen (15), der die beiden biegsamen Finger (13) über Stufen (14) mit einander verbindet, und eine Befestigungszunge (16), die von dem Rahmen (15) ausgeht, wobei die biegsame tragende Halterung (11) so ausgelegt ist, daß das Ende der biegsamen Finger (13) auf der Seite des starren Arms (16) näher zu der Ebene, die von der Oberfläche der Befestigungszunge (16) gebildet ist, gebracht ist als das Ende auf der Seite der Befestigungszunge (16); und
einen Kraftübertragungsvorsprung (21), der zwischen der formsteifen tragenden Halterung (1) und der Befestigungs zunge (16) der biegsamen tragenden Halterung (11) angeord net ist und dazu dient, eine Belastungskraft auf die Befe stigungszunge (16) von dem freien Ende der formsteifen tragenden Halterung (1) zu übertragen.
2. Wandlertragvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die biegsame tragende Halterung (11) mit dem freien
Ende der formsteifen tragenden Halterung (1) an einem An
schlußpunkt (12) verbunden ist und daß die biegsamen Finger
(13) von dem Anschlußpunkt (12) in die dem starren Arm (6)
entgegengesetzte Richtung verlaufen.
3. Wandlertragvorrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die von den biegsamen Fingern (13) entgegengesetzt zu
dem starren Arm (6) verlaufende Linie relativ zu der von
der formsteifen tragenden Halterung (1) ausgehenden Linie
näher an die von der Befestigungszunge (16) gebildete Ebene
gebracht ist.
4. Wandlertragvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die biegsame tragende Halterung (11) mit dem freien
Ende der formsteifen tragenden Halterung (1) an einem An
schlußpunkt (12) verbunden ist und daß die biegsamen Finger
(13) von dem Anschlußpunkt (12) in Richtung des starren
Arms (6) verlaufen.
5. Wandlertragvorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die von den biegsamen Fingern (13) entgegengesetzt zur
Richtung des starren Arms (6) verlaufende Linie relativ zu
der von der formsteifen tragenden Halterung (1) ausgehenden
Linie nahe an die von der Befestigungszunge (16) gebildete
Ebene gebracht ist.
6. Wandlertragvorrichtung,
gekennzeichnet durch
einen starren Arm (6), der mit einem Zugriffsmechanismus verbunden ist;
eine formsteife tragende Halterung (1), die an dem starren Arm (6) vorgesehen ist und einen elastischen Abschnitt (2) angrenzend an den starren Arm (6) und einen Belastungsarm (3) umfaßt, der vom elastischen Abschnitt (2) ausgeht und dazu dient, das freie Ende an dessen Oberseite mit einer Belastung zu beaufschlagen;
eine am freien Ende der formsteifen tragenden Halterung (1) vorgesehene biegsame tragende Halterung (11) mit zwei bieg samen Fingern (13), die sich über die Länge der formsteifen tragenden Halterung (1) erstrecken, einem Querrahmen (15), der die beiden biegsamen Finger (13) über Stufen (14) mit einander verbindet, und eine Befestigungszunge (16), die von dem Rahmen (15) ausgeht, wobei ein Wandlertragelement (20), das mit der Befestigungszunge (16) und der biegsamen tragenden Halterung (11) verbunden ist, so ausgelegt ist, daß das Ende der biegsamen Finger auf der Seite des starren Arms (6) näher an die von der schwebenden Oberfläche (19) des Wandlertragelements (20) gebildete Ebene als das auf der Seite der Befestigungszunge (16) befindliche Ende ge bracht ist; und
einen Kraftübertragungsvorsprung (21), der zwischen der formsteifen tragenden Halterung (1) und der Befestigungs zunge (16) der biegsamen tragenden Halterung (11) angeord net ist und dazu dient, eine Belastung auf die Befesti gungszunge (16) vom freien Ende der formsteifen tragenden Halterung (1) aus zu übertragen.
einen starren Arm (6), der mit einem Zugriffsmechanismus verbunden ist;
eine formsteife tragende Halterung (1), die an dem starren Arm (6) vorgesehen ist und einen elastischen Abschnitt (2) angrenzend an den starren Arm (6) und einen Belastungsarm (3) umfaßt, der vom elastischen Abschnitt (2) ausgeht und dazu dient, das freie Ende an dessen Oberseite mit einer Belastung zu beaufschlagen;
eine am freien Ende der formsteifen tragenden Halterung (1) vorgesehene biegsame tragende Halterung (11) mit zwei bieg samen Fingern (13), die sich über die Länge der formsteifen tragenden Halterung (1) erstrecken, einem Querrahmen (15), der die beiden biegsamen Finger (13) über Stufen (14) mit einander verbindet, und eine Befestigungszunge (16), die von dem Rahmen (15) ausgeht, wobei ein Wandlertragelement (20), das mit der Befestigungszunge (16) und der biegsamen tragenden Halterung (11) verbunden ist, so ausgelegt ist, daß das Ende der biegsamen Finger auf der Seite des starren Arms (6) näher an die von der schwebenden Oberfläche (19) des Wandlertragelements (20) gebildete Ebene als das auf der Seite der Befestigungszunge (16) befindliche Ende ge bracht ist; und
einen Kraftübertragungsvorsprung (21), der zwischen der formsteifen tragenden Halterung (1) und der Befestigungs zunge (16) der biegsamen tragenden Halterung (11) angeord net ist und dazu dient, eine Belastung auf die Befesti gungszunge (16) vom freien Ende der formsteifen tragenden Halterung (1) aus zu übertragen.
7. Wandlertragvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die biegsame tragende Halterung (11) mit dem freien
Ende der formsteifen tragenden Halterung (1) an einem An
schlußpunkt (12) verbunden ist und daß die biegsamen Finger
(13) von dem Anschlußpunkt (12) in die dem starren Arm (6)
entgegengesetzte Richtung verlaufen.
8. Wandlertragvorrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die von den biegsamen Fingern (13) entgegengesetzt zu
dem starren Arm (6) verlaufende Linie relativ zu der von
der formsteifen tragenden Halterung (1) ausgehenden Linie
näher an die von der schwebenden Oberfläche (19) des Wand
lertragelements (20) gebildete Ebene gebracht ist.
9. Wandlertragvorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die biegsame tragende Halterung (11) mit dem freien
Ende der formsteifen tragenden Halterung (1) an einem An
schlußpunkt (12) verbunden ist und daß die biegsamen Finger
(13) von dem Anschlußpunkt (12) in Richtung des starren
Arms (6) verlaufen.
10. Wandlertragvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die von den biegsamen Fingern (13) entgegengesetzt zur
Richtung des starren Arms (6) verlaufende Linie relativ zu
der von der formsteifen tragenden Halterung (1) ausgehenden
Linie nahe an die von der schwebenden Oberfläche (19) des
Wandlertragelements (20) gebildete Ebene gebracht ist.
11. Plattenspeichereinheit
gekennzeichnet durch
eine Mehrzahl Magnetplatten (17) in Form umlaufender Plat ten,
einen Zugriffsmechanismus (32) für einen Zugriffswandler, der zum Einschreiben von Information auf die Magnetplatte (17) und zum Auslesen von Information von dieser dient, und eine Wandlertragvorrichtung (38), die mit dem starren Arm (6) des Zugriffsmechanismus (32) verbunden ist und ein Wandlertragelement (20) trägt, wobei die Wandlertragvor richtung (38) umfaßt:
eine formsteife tragende Halterung (1) mit einem elasti schen Abschnitt (2) angrenzend an den starren Arm (6) und einem vom elastischen Abschnitt (2) ausgehenden Belastungs arm (3) zum Beaufschlagen des freien Endes von dessen Ober seite mit einer Belastung;
eine biegsame tragende Halterung (11), die am freien Ende der formsteifen tragenden Halterung (1) vorgesehen ist und die aufweist: zwei biegsame Finger (13), die über die Länge der formsteifen tragenden Halterung (1) verlaufen, einen die beiden biegsamen Finger (13) über Stufen (14) verbin denden Querrahmen (15) und eine vom Querrahmen (15) aus gehende Befestigungszunge (16), wobei ein Wandlertragele ment (20), das mit der Befestigungszunge (16) und der bieg samen tragenden Halterung (11) verbunden ist, so ausgelegt ist, daß das Ende der biegsamen Finger (13) auf der Seite des starren Arms (6) näher an die von der schwebenden Ober fläche (19) des Wandlertragelements (20) gebildete Ebene als das Ende auf der Seite der Befestigungszunge (16) ge bracht ist; und
einen Kraftübertragungsvorsprung (21), der zwischen der formsteifen tragenden Halterung (1) und der Befestigungs zunge (16) der biegsamen tragenden Halterung (11) angeord net ist und dazu dient, vom freien Ende der formsteifen tragenden Halterung (1) eine Belastung auf die Befesti gungszunge (16) zu übertragen.
eine Mehrzahl Magnetplatten (17) in Form umlaufender Plat ten,
einen Zugriffsmechanismus (32) für einen Zugriffswandler, der zum Einschreiben von Information auf die Magnetplatte (17) und zum Auslesen von Information von dieser dient, und eine Wandlertragvorrichtung (38), die mit dem starren Arm (6) des Zugriffsmechanismus (32) verbunden ist und ein Wandlertragelement (20) trägt, wobei die Wandlertragvor richtung (38) umfaßt:
eine formsteife tragende Halterung (1) mit einem elasti schen Abschnitt (2) angrenzend an den starren Arm (6) und einem vom elastischen Abschnitt (2) ausgehenden Belastungs arm (3) zum Beaufschlagen des freien Endes von dessen Ober seite mit einer Belastung;
eine biegsame tragende Halterung (11), die am freien Ende der formsteifen tragenden Halterung (1) vorgesehen ist und die aufweist: zwei biegsame Finger (13), die über die Länge der formsteifen tragenden Halterung (1) verlaufen, einen die beiden biegsamen Finger (13) über Stufen (14) verbin denden Querrahmen (15) und eine vom Querrahmen (15) aus gehende Befestigungszunge (16), wobei ein Wandlertragele ment (20), das mit der Befestigungszunge (16) und der bieg samen tragenden Halterung (11) verbunden ist, so ausgelegt ist, daß das Ende der biegsamen Finger (13) auf der Seite des starren Arms (6) näher an die von der schwebenden Ober fläche (19) des Wandlertragelements (20) gebildete Ebene als das Ende auf der Seite der Befestigungszunge (16) ge bracht ist; und
einen Kraftübertragungsvorsprung (21), der zwischen der formsteifen tragenden Halterung (1) und der Befestigungs zunge (16) der biegsamen tragenden Halterung (11) angeord net ist und dazu dient, vom freien Ende der formsteifen tragenden Halterung (1) eine Belastung auf die Befesti gungszunge (16) zu übertragen.
12. Wandlertragvorrichtung,
gekennzeichnet durch
einen starren Arm (6);
eine formsteife tragende Halterung (1), die an dem starren Arm (6) angeordnet ist;
eine am freien Ende der formsteifen tragenden Halterung (1) angeordnete biegsame tragende Halterung (11); und ein Wandlertragelement (20), das mit der biegsamen tragen den Halterung (11) verbunden ist;
wobei die biegsame tragende Halterung (11) so aufgebaut ist, daß bei Beschleunigung oder Abbremsung des Wandler tragelements (20) die Neigungsrichtung infolge einer die biegsame tragende Halterung (11) beaufschlagenden Scher kraft (F S) zu einer entgegengesetzten Neigungsrichtung, die durch ein auf die biegsame tragende Halterung (11) wirken des Moment (M G) hervorgerufen ist, wird, wodurch das Schwebungsausmaß (h) des Wandlertragelements (20) verrin gert wird.
einen starren Arm (6);
eine formsteife tragende Halterung (1), die an dem starren Arm (6) angeordnet ist;
eine am freien Ende der formsteifen tragenden Halterung (1) angeordnete biegsame tragende Halterung (11); und ein Wandlertragelement (20), das mit der biegsamen tragen den Halterung (11) verbunden ist;
wobei die biegsame tragende Halterung (11) so aufgebaut ist, daß bei Beschleunigung oder Abbremsung des Wandler tragelements (20) die Neigungsrichtung infolge einer die biegsame tragende Halterung (11) beaufschlagenden Scher kraft (F S) zu einer entgegengesetzten Neigungsrichtung, die durch ein auf die biegsame tragende Halterung (11) wirken des Moment (M G) hervorgerufen ist, wird, wodurch das Schwebungsausmaß (h) des Wandlertragelements (20) verrin gert wird.
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Patent Citations (1)
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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