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DE3701499A1 - Vorrichtung zur verdunstung von insektiziden, duftstoffen und/oder anderen fluechtigen wirkstoffen - Google Patents

Vorrichtung zur verdunstung von insektiziden, duftstoffen und/oder anderen fluechtigen wirkstoffen

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Publication number
DE3701499A1
DE3701499A1 DE19873701499 DE3701499A DE3701499A1 DE 3701499 A1 DE3701499 A1 DE 3701499A1 DE 19873701499 DE19873701499 DE 19873701499 DE 3701499 A DE3701499 A DE 3701499A DE 3701499 A1 DE3701499 A1 DE 3701499A1
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DE
Germany
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heating element
housing
slots
resistor
active substances
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19873701499
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English (en)
Inventor
Horst Ing Grad Hautmann
Fritz Von Dipl Ing Philipp
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Globol Werk GmbH
Original Assignee
Globol Werk GmbH
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Publication date
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Publication of DE3701499A1 publication Critical patent/DE3701499A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01MCATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
    • A01M1/00Stationary means for catching or killing insects
    • A01M1/20Poisoning, narcotising, or burning insects
    • A01M1/2022Poisoning or narcotising insects by vaporising an insecticide
    • A01M1/2061Poisoning or narcotising insects by vaporising an insecticide using a heat source
    • A01M1/2077Poisoning or narcotising insects by vaporising an insecticide using a heat source using an electrical resistance as heat source
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L9/00Disinfection, sterilisation or deodorisation of air
    • A61L9/015Disinfection, sterilisation or deodorisation of air using gaseous or vaporous substances, e.g. ozone
    • A61L9/02Disinfection, sterilisation or deodorisation of air using gaseous or vaporous substances, e.g. ozone using substances evaporated in the air by heating or combustion
    • A61L9/03Apparatus therefor

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verdunstung von Insektiziden Duftstoffen und/oder anderen flüchtigen Wirkstoffen gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art weist ein Gehäuse auf, das beidseitig des Heizelementes ausgebildete Schlitze zur Aufnahme von Plättchen besitzt, die mit einem bestimmten Wirk­ stoff, z. B. einem Duftstoff oder Insektizid angereichert ist. Diese Plättchen werden direkt auf eine Fläche des Heizelementes aufgeschoben und im Gehäuse zwecks ihrer Halterung fixiert. Mit dieser bekannten Vorrichtung ist es möglich, zwei derartige Plättchen zur Abgabe von Duftstoffen oder dergleichen oder zur Abgabe von Stoffen von unterschiedlicher Art, wie Duftstoff, Insektizid, mittels des Heizelementes zu aktivieren, wobei beide Flächen des Heizelementes auf gleiche Temperatur erwärmt werden. Demzufolge können jeweils nur solche Plättchen bzw. Träger­ plättchen verwendet werden, die Wirkstoffe enthalten, welche bei gleichen Temperaturwerten aktiviert bzw. verdunstet werden. Herkömmliche derartige Vorrichtungen arbeiten mit einer Ober­ flächentemperatur von ca. 125°C. Nachteiligerweise können in die bekannte Vorrichtung somit keine zwei Plättchen eingesetzt werden, deren Wirkstoffe bei unterschiedlich hohen Temperaturen zur Verdunstung gebracht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß Trägerplättchen einsatzfähig sind, deren Wirkstoffe bei zueinander unterschied­ lichen Temperaturen einer wirksamen Verdunstung unterliegen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung schafft eine Vorrichtung, die ein Heizelement enthält, welches auf zwei zueinander entgegengesetzten Flächen eine unterschiedliche Wärmeabstrahlungen gestattet, d.h. daß die beiden wärmeabstrahlenden Flächen des Heizelementes auf unter­ schiedliche Temperaturwerte erhitzt werden können.
Mit der Erfindung wird insbesondere eine Vorrichtung geschaffen, die den Einsatz von unterschiedlichsten wirkstoffabgebenden Trägerplättchen ermöglicht, so daß beispielsweise Trägerplättchen mit Stoffen zur Luftverbesserung einerseits als auch Träger­ plättchen zur Abgabe von Mücken-tötenden Stoffen andererseits verwendbar sind. Auf diese Weise wird der Einsatz von Geräten unterschiedlicher Wärmeabgabe für den einen oder anderen Zweck überflüssig, was zu einer vereinfachten Bedienung bei niedrigen Kosten führt.
Die unterschiedliche Temperaturabgabe auf den beiden wärmeab­ strahlenden Flächen des Heizelementes wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Bestandteil des Heizelementes dar­ stellende Heizwiderstand bzw. elektrische Widerstand außermittig im Heizelement vorgesehen ist und dadurch an derjenigen wärme­ abstrahlenden Fläche, die näher zum elektrischen Widerstand liegt, eine höhere Temperatur erreicht wird als bezüglich derjenigen wärmeabstrahlenden Fläche, die größeren Abstand zum elektrischen Widerstand einhält.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsformen der Vorrichtung an Hand der Zeichnung zur Erläuterung weiterer Merkmale beschrie­ ben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zur Erläuterung der Aufnahmebereiche für Trägerplättchen mit Duftstoffen oder dergleichen,
Fig. 2 eine Perspektivansicht einer schematischen Darstellung einer Ausführungsform des Heizelementes in gegenüber Fig. 1 vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 eine Fig. 2 entsprechende Darstellung eines abgewan­ delten Heizelementes,
Fig. 4 eine bevorzugte Ausführungsform eines abgewandelten Heizelementes, und
Fig. 5 eine gegenüber Fig. 4 weiter abgewandelte Ausführungs­ form des Heizelementes.
Fig. 1 zeigt eine im Schnitt gehaltene Darstellung der Vor­ richtung mit einem Gehäuse 1 zur Lagerung bzw. Aufnahme eines Heizelementes 2 noch zu beschreibender Form, wobei auf einer Seite des Gehäuses 1 übliche Steckkontakte 3 zum Anschluß an eine Steckdose vorgesehen sind. Bei der Vorrichtung nach Fig. 1 sind unmittelbar über bzw. unter dem Heizelement 2 schlitzförmige Aussparungen 5, 6 vorgesehen, die zur Aufnahme von nicht ge­ zeigten Trägerplättchen dienen und im Querschnitt rechteckige Einschuböffnungen für Trägerplättchen festlegen. Oberhalb bzw. unterhalb des Schlitzes 5, 6 kann jeweils ein weiterer Schlitz 7, 8 vorgesehen sein, der gleichfalls zur Aufnahme von Trägerplätt­ chen dient, wobei alternativ der Schlitz 5 oder 7 bzw. 6 oder 8 zum Einschieben der Trägerplättchen dienen, je nachdem, ob die Trägerplättchen mit höherer Temperatur (5, 6) oder mit niedrigerer Temperatur (7, 8) beaufschlagt werden sollen. Die nach oben gerichtete wärmeabstrahlende Fläche 2 a sowie die nach unten gerichtete wärmeabstrahlende Fläche 2 b des Heizelementes 2 ist durch Gehäuseteile vollständig oder weitgehend frei gehalten in Bezug auf die Aufnahmeschlitze 5 bis 8, um eine praktisch ungehinderte Wärmeeinwirkung auf die in die Schlitze 5 bis 7 eingesetzten Trägerplättchen sicherzustellen. Als Trägerplättchen werden vorzugsweise Plättchen aus hinreichend wärmebeständigem Material wie Zellwolle oder dergleichen verwendet, die eine Stärke von vorzugsweise 1,0 bis 2,5 mm aufweisen und mit dem jeweiligen zu verdunstenden Wirkstoff angereichert oder impräg­ niert sind.
Gemäß vorliegender Erfindung weist das bei einer Vorrichtung nach Fig. 1 verwendete Heizelement 2 einen Heizwiderstand bzw. elektrischen Widerstand 10 auf, der erfindungsgemäß gegenüber der Längsmittelachse 11 des Heizelementes 2 außermittig im Heiz­ element 2 vorgesehen ist, vorzugsweise in Richtung auf die wärmeabstrahlende Fläche 2 a oder in Richtung auf die wärmeab­ strahlende Fläche 2 b verschoben ist. Auf diese Weise wird erreicht, daß der Widerstand 10, z.B. in Form eines zylindrischen elektrischen Widerstandes oder in Form eines plattenförmigen Widerstandes, näher zur wärmeabstrahlenden Fläche 2 a als zur wärmeabstrahlenden Fläche 2 b vorgesehen ist und die wärmeabstrah­ lende Fläche 2 a durch den Widerstand 10 auf eine höhere Tempera­ tur erhitzt wird als die Fläche 2 b. Die mit den Steckkontakten 3 verbundenen Anschlüsse des Widerstandes 10 sind in Fig. 2 mit 12 a und 12 b bezeichnet und werden in üblicher Weise innhalb des Gehäuses isoliert vorgesehen und sind mit den Steckkontaken 3 in an sich bekannter Weise elektrisch verbunden. Es ist ersichtlich, daß die Anschlüsse 12 a, 12 b seitlich vom Heizelement 2 angeordnet und mit dem elektrischen Widerstand 10 in elektrischer Verbindung stehen.
Fig. 3 zeigt eine Fig. 2 entsprechende Perspektivansicht, gemäß welcher der elektrische Widerstand 10 als plattenförmiger Körper in das Heizelement 2 eingesetzt ist. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 wird eine flächenmäßig größere und konstantere Wärme­ abstrahlung erreicht, als bei dem zylindrischen Widerstand 10 nach Fig. 2. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die Wärme­ abstrahlung entlang einer in der Ebene der Flächen 2 a, 2 b verlaufenden axialen Mittellinie am größten und nimmt von der Mittellinie in Richtung auf die Seitenflächen 4 a, 4 b des Heiz­ elementes 2 ab. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 wird dagegen über die gesamte Fläche 2 a bzw. 2 b eine weitgehend konstante Wärmeabstrahlung erreicht, die entlang einer in der Ebene der Fläche 2 a, 2 b verlaufenden achsialen Mittellinie am größten ist und von der Mittellinie in Richtung auf die Seitenflächen 4 a, 4 b des Heizelementes 2 abnimmt.
Bei Verwendung der zusammen mit Fig. 2 und 3 beschriebenen Ausführungsformen eines Heizelementes 2 ist der Einsatz von sogenannten Fliegenplättchen einerseits und sogenannten Mücken­ plättchen andererseits möglich, wobei erstere etwa 100 mg Wirkstoff enthalten bei einer Dicke der Trägerplättchen zwischen 1 und 1,5 mm. Derartige Plättchen erfordern eine Temperatur bei 170° bis 180°C, um eine effektive Verdunstung des Wirkstoffes sicherzustellen. Mückenplättchen haben vorzugsweise eine Dicke von 2,5 mm und enthalten etwa 40 mg Wirkstoff; die optimale Temperatur zur Verdunstung derartiger Wirkstoffe liegt bei ca. 125°C.
Die bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung einsatzfähigen Heiz­ elemente 2 lassen sich ohne weiteres durch entsprechende Ver­ ringerung des elektrischen Widerstandes zur Abgabe niedrigerer Temperaturen konzipieren, z.B. für eine Temperaturabgabe auf der einen Fläche 2 a für ca. 60°C zur Verwendung von mit Duftstoffen imprägnierten Trägerplättchen und zur Erzeugung einer Wärme­ strahlung von ca. 125°C auf der anderen Fläche 2 b für Träger­ plättchen, deren optimale Verdunstungstemperatur bei 125°C liegt.
Aus vorstehender Beschreibung ist ersichtlich, daß durch einfache Verschiebung des Heizwiderstandes bzw. elektrischen Widerstandes 1 gegenüber der Mittellängsachse des Heizelementes 2 auf ein­ fachste Weise auf beiden Seiten des Heizelementes 2 eine Wärme­ abstrahlung mit unterschiedlicher Temperatur möglich ist, was den Einsatz von Trägerplättchen erleichtert und effizienter gestalten läßt, die unterschiedliche optimale Verdunstungstemperaturen haben. Wenn bei einer vorgegebenen Temperaturabstrahlung eine geringere Wärmeabgabe ermöglicht werden soll, lassen sich gemäß Fig. 1 jeweils zwei Paare von Schlitzen beidseitig jeder Fläche 2 a bzw. 2 b vorsehen. Wenn gemäß Fig. 1 die Fläche 2 a eine Temperatur von 170°C erreichen soll, die Fläche 2 b eine Tempe­ ratur von 125°C, so gelten diese Werte für in den Aufnahmeschlitz 5, bzw. 6 eingesetzte Trägerplättchen. Die Temperatur der auf die in die Schlitze 7, 8 eingesetzten Trägerplättchen verringert sich bei einem Abstand von ca. 5 mm zur Oberfläche des Heizelementes 2 um etwa 25%. Es ist ersichtlich, daß die Einschub-Schlitze 5, 6 vorzugsweise frei bleiben, wenn die Trägerplättchen 1 in die Einschub-Schlitze 7, 8 eingesetzt werden sollen und umgekehrt.
Die Verwendung der in Verbindung mit Fig. 2 und 3 beschriebenen Heizelemente 2 kann dazu führen, daß die Temperatur auf der­ jenigen wärmeabstrahlenden Fläche des Heizelementes 2, die näher zum Widerstand 10 liegt, für das verwendete Kunststoffgehäuse zu hoch ist und der Kunststoff schmelzen würde. In diesem Fall ist es bevorzugt, das Heizelement 2 entsprechend Fig. 4 auszubilden und mit zwei seitlichen Sockeln 16 a, 16 b zu versehen, die an der zum Widerstand 10 wegweisenden Fläche 2 b des Heizelementes 2 ausgebildet sind. Hierdurch wird erreicht, daß die Sockel 16 a, 16 b einen Temperaturwert erreichen, der dem geringeren der beiden möglichen Temperaturwerte bezüglich der wärmeabstrahlenden Flächen 2 a, 2 b entspricht. Die Sockel 16 a, 16 b dienen zur Befestigung im Gehäuse 1, während die auf höherer Temperatur liegende Fläche 2 a zum Zwecke der Halterung des Heizelementes 2 weit genug von den als Halterung dienenden Gehäuseteilen entfernt liegt. Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß die seitlichen Sockel bzw. vorstehenden Abschnitte 16 a, 16 b zum Zwecke der Halterung gegenüber dem Gehäuse 1 vorgesehen sind und auf derjenigen Fläche des Heizelementes 2 ausgebildet sind, die auf eine niedrigere Temperatur erhitzt wird. Die gleiche Wirkung läßt sich erhalten durch Ausbildung des Heizelementes 2 gemäß Fig. 5, bei dem anstelle der Sockel 16 a, 16 b Nuten 18 a, 18 b entlang der Seiten­ flächen des Heizelementes 2 ausgebildet sind. Die Nuten 18 a, 18 b sind entsprechend den Sockeln 16 a, 16 b in Richtung auf diejenige wärmeabstrahlende Fläche verschoben bzw. versetzt vorgesehen, die auf niedrigerer Temperatur liegt, so daß ein in Fig. 5 von unten in die Nuten 18 a, 18 b eingreifendes Gehäuse zur Lagerung des Heizelementes 2 dient, während die in Fig. 5 nach oben weisende Fläche 2 a, die auf höhere Temperatur erhitzbar ist, einen hinreichenden Abstand zu den der Lagerung des Heizelementes 2 dienenden Gehäuseteilen einnimmt.
Die Erfindung schafft somit eine Vorrichtung zur Verdunstung von Wirkstoffen wie Duftstoffen, Insektiziden oder dergleichen, die durch zwei auf unterschiedliche Temperatur erwärmbare wärmeab­ strahlende Flächen einen Betrieb von Trägerplättchen mit unter­ schiedlichen Wirkstoffen ermöglicht. Die Aufnahmeschlitze 5 bis 8 sind derart ausgebildet, daß die in diese Aufnahmeschlitze einschiebbaren, mit Wirkstoffen imprägnierten Trägerplättchen auf einfache Weise eingesetzt werden können, wobei das Gehäuse vorteilhafterweise mit entsprechenden Kennzeichnungen oder Markierungen versehen wird, um diejenigen Aufnahmeschlitze zu bezeichnen, die an der mit höherer Temperatur arbeitenden wärme­ abstrahlenden Fläche anliegen sowie diejenigen Aufnahmeschlitze, die auf der Seite der mit geringerer Temperatur arbeitenden wärmeabstrahlenden Fläche angeordnet sind. Wenngleich nach Fig. 1 jeweils zwei Paare von Aufnahmeschlitzen beidseitig des Heiz­ elementes 2 vorgesehen sind, kann die Zahl der Aufnahmeschlitze oder Aufnahmekanäle auf einen oder auf mehrere auf jeder Seite des Heizelementes verändert ausgelegt sein.
Zur Befestigung des Heizelementes nach Fig. 4 weist das in Fig. 1 angedeutete Gehäuse eine Nut auf, in welche die Sockel 16 a, 16 b zur Halterung des Heizelementes 2 eingeschoben werden, während für die Ausführungsform nach Fig. 5 das Gehäuse mit entsprechen­ den schienenartigen Vorsprüngen zum Eingriff in die Nuten 18 a, 18 b und zur Halterung des Heizelementes 2 mittels dieser schie­ nenartigen Vorsprünge versehen ist.
Aus vorstehender Beschreibung und den Zeichnungen ist ersicht­ lich, daß praktisch jede Art eines Heizelementes verwendbar ist, obgleich vorstehend die Erfindung nur in Verbindung mit einem zylindrischen oder plattenförmigen bzw. rechteckigen Heizwider­ stand beschrieben wurde.
Der grundsätzliche Aufbau des Heizelementes 2 mit dem elekt­ rischen Heizwiderstand ist an sich bekannt; das Heizelement 2 kann beispielsweise aus keramischem Material gegossen sein und den darin vergossenen Widerstand enthalten. Der elektrische Widerstand 10 wird abhängig von den jeweiligen Temperaturbedürf­ nissen ausgewählt und in den Körper des Heizelementes eingegossen.

Claims (9)

1. Vorrichtung zur Verdunstung von Insektiziden, Duftstoffen und/oder anderen flüchtigen Wirkstoffen mit einem Gehäuse zur Halterung eines Heizelementes von im wesentlichen vier­ eckigem Querschnitt, der einen im wesentlichen etwa mittig im Heizelement angeordneten und entlang des Heizelementes verlaufenden elektrischen Widerstand enthält, wobei das Gehäuse beidseitig des Widerstandes Schlitze zur Aufnahme von Wirkstoffe enthaltenden Trägerplättchen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Widerstand (10) gegenüber der in Längsrichtung verlaufenden Mittelachse des Heizelementes (2) versetzt angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Widerstand (10) in Richtung einer der wärmeab­ strahlenden Flächen (2 a, 2 b) des Heizelementes versetzt vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Widerstand (10) im wesentlichen zylin­ drischen Querschnitt hat und parallel zur Achse des Heiz­ elementes (2) liegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Widerstand (10) die Form eines im Querschnitt im wesentlichen rechteckigen Widerstands­ elementes aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement (2) seitlich abstehende Sockel (16 a, 16 b) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Heizelement (2) seitliche Befesti­ gungsnuten (18 a, 18 b) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungssockel bzw. Befestigungsnuten am Heizelement in Richtung auf die zum Widerstand (10) entfernt liegende wärmeabstrahlende Fläche (2 a bzw. 2 b) versetzt ausgebildet sind.
8. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze bzw. Einschub­ öffnungen (5, 6) zur Aufnahme der Trägerplättchen unmittel­ bar an der Oberfläche des Heizelements (2) im Gehäuse (1) ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze bzw. Einschub­ öffnungen (7, 8) zur benachbarten Oberfläche (2) des Heizelementes beabstandet im Gehäuse (1) ausgebildet sind, oder gegebenenfalls zusätzlich zu weiteren Schlitzen (5, 6) ausgebildet sind.
DE19873701499 1987-01-20 1987-01-20 Vorrichtung zur verdunstung von insektiziden, duftstoffen und/oder anderen fluechtigen wirkstoffen Withdrawn DE3701499A1 (de)

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