DE3701362C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die Erfindung betrifft einen Wärmeaustauscher zum Erwärmen
von Wasser, insbesondere einen Warmwasserheizkessel, nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein Verfahren zur
Herstellung dieser Wärmetauscher sowie eine Einrichtung
zur Durchführung dieses Verfahrens.
Bei einem bekannten Wärmetauscher dieser Art (EP 01 23 994)
sind die von den Rauchgasen umströmten Ränder jeder Seite
der innen mit Wasser beaufschlagten Abschnitte der Wärmetauscher
in senkrechter Richtung fluchtend angeordnet. Um
unter diesen Voraussetzungen die Rauchgase in einer
S-Bahn leiten zu können, müssen die den vorgenannten Rändern
zugekehrten Seitenwände des Wärmetauschergehäuses profiliert,
insbesondere mit Umlenkvertiefungen versehen sein. Dadurch wird
die Gesamtkonstruktion des Wärmetauschers erschwert.
Die Erfindung strebt an, diese Nachteile zu beseitigen;
demgemäß soll aufgrund der Erfindung eine Vereinfachung
der Gesamtkonstruktion des Wärmetauschers erreicht
und selbst dann eine Führung der Rauchgase in S-förmiger
Bahn ermöglicht werden, wenn die vorgenannten Seitenwände
des Wärmetauschergehäuses eben sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind für einen Wärmetauscher der
eingangs erwähnten Art die Merkmale nach dem Kennzeichnungsteil
des 1. Patentanspruchs vorgesehen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Aufgrund der erwähnten Versetzung der ebenen Abschnitte
des Wärmetauschers und der dadurch gebildeten
randoffenen Ausnehmungen ergeben sich für die Rauchgase
Durchtrittsöffnungen zu ihrer Umlenkung, ohne zum Umlenken
der Rauchgase die erwähnten Seitenwände des Wärmetauschergehäuses in
besonderer Weise gestalten zu müssen.
Es ist zwar an sich bekannt (DE 29 03 345 B1), bei Wärmetauschern zum
Erwärmen von Wasser mehrere, übereinander angeordnete, etwa
parallele, innen mit Wasser beaufschlagte Abschnitte vorzusehen,
deren Ränder jeweils mit dem benachbarten Abschnitt zur Wasserführung
in S-förmigen Bahnen durch Überläufe wechselseitig verbunden
sind. Diese Vorveröffentlichung enthält aber keine Angaben über
eine besondere Anordnung der Abschnitte zueinander, um eine
bestimmte Rauchgasführung zu erzielen.
Ferner ist es bekannt (GB 11 67 090, CH 5 89 833), zwei Metallbleche
aufeinanderzulegen, diese an ihren Rändern fest miteinander
zu verbinden und dann in eine Form zu legen, um
durch Einleiten eines Druckmittels zwischen die beiden
Bleche Hohlräume zur Aufnahme des zu erwärmenden Mediums
zu schaffen. Dabei wurde auch vorgeschlagen, die verformten
Bleche S-förmig zu biegen, damit das Medium eine entsprechende
Strömungsrichtung erfährt. Die beiden erwähnten, fest
miteinander zu verbindenden Ränder verlaufen parallel zueinander;
Ausnehmungen an den Rändern zum Durchtritt der Rauchgase
sind also nicht vorgesehen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 den für die Herstellung eines Wärmeaustauschers
dienenden Grundkörper in noch ebener Gestalt,
Fig. 2 den aus dem Grundkörper gemäss Fig. 1 her
gestellten Wärmeaustauscher in der Seitenansicht
zusammen mit Einrichtungen zum Verformen des
Grundkörpers und
Fig. 3 den schon in der Einrichtung zum Verformen des
Grundkörpers befindlichen Grundkörper im noch
nicht ausgeformten Zustand, und zwar als Teil
schnitt in Richtung des Pfeiles III-III von
Fig. 2 gesehen.
Der Grundkörper für die Herstellung des Wärmeaustauschers
besteht aus zwei kongruenten Tafeln 1 aus einem Metall
blech, insb. aus einem nichtrostenden Werkstoff. Diese
beiden ebenen Tafeln 1 werden ringsum an ihren äußeren Rändern 2
miteinander verschweißt, ausgenommen von dieser Ver
schweißung sind zwei Eckabschnitte 3, die beim fertigen
Wärmeaustauscher den Einlaß 4 und den Auslaß 5 für
das zu erwärmende Wasser bilden. (Einlaß und Auslaß
sind als Pfeile angezeigt.) Außer den Schweißungen
an den Rändern 2 sind noch im Abstand von den Rändern 2
Schweißnähte 6 vorgesehen, die beim fertigen Wärmeaus
tauscher voneinander getrennte Kanäle 7 begrenzen, die
in nicht durch Schweißungen unterbrochene Sektionen 8
münden, welche beim fertigen Wärmeaustauscher bogenförmige
Übergänge 9 entstehen lassen. Im übrigen bilden die
Kanäle 7 beim Fertigerzeugnis ebene Abschnitte 10.
Der so durch Verschweißen fertiggestellte Grund
körper gemäß Fig. 1 wird S-förmig im Sinne der
Fig. 2 verformt, indem vor allen Dingen die Sektionen 8
zu Halbkreisen gebogen werden, während die Bereiche
mit den Kanälen 7 in ebener Gestalt verbleiben.
Die beiden Tafeln 1 haben dann zunächst zwar die
S-förmige Gestalt gemäß Fig. 2, jedoch bedarf es
noch der Bildung ausgeprägter Hohlräume zwischen den
beiden Tafeln 1.
Die Verformung der Tafeln 1 kann an sich beliebig ge
schehen, zweckmässig ist jedoch ein Gesenk, das
gemäss Fig. 2 aus fünf Teilen besteht, von denen
die Teile 11, 12 und 13 auf einer Seite und die
Teile 14 und 15 auf der anderen gegenüberliegenden
Seite des Gesenkes angeordnet sind. Diese Teile
sind in Richtung der Pfeile 16, 17 gegenläufig
bewegbar, und zwar so weit auseinander, daß Verformungen
der Tafeln 2 möglich sind, und weiterhin so weit
zusammen, daß der Wärmeaustauscher in dem Gesenk
als Form seine Fertiggestalt erhalten kann. Das
Gesenk bestimmt also die Endgestalt.
Um nun die Hohlräume bzw. die Kanäle 7 und die in
den Übergängen 9 befindlichen Hohlräume zu bilden,
wird der Baum zwischen den beiden Tafeln durch Einleiten
einer Druckflüssigkeit z.B. Drucköl beaufschlagt, und
zwar in der Weise, daß eine bleibende Verformung der
Tafeln 1 eintritt und sich Auswölbungen 18 im Sinne
der Fig. 3 einstellen. Um die Gleichmäßigkeit dieser
Auswölbungen 18 sicherzustellen, haben die Teile 11-15
Hohlräume 19,
deren lichte Höhe die Weite der Auswölbungen 18 be
stimmt.
Wie aus Fig. 2 erkennbar ist, sind die Eckabschnitte 3
besonders geformt, um den Einlaß 4 bzw. den Auslaß 5 zu
bilden. Damit eine Bewegung der Teile 14, 15 im
Sinne der Pfeile 16, 17 vonstatten gehen kann, sind
die Eckabschnitte nach außen ausgewölbt, also nicht
nach innen in Richtung auf die benachbarten Abschnitte 10,
wodurch in Bezug auf die Bewegungsrichtung der Teile 14, 15
Hinterschneidungen ausgeschaltet werden.
Es versteht sich, daß der Wärmeaustauscher anstelle
der dargestellten vier Abschnitte 10 weitere Abschnitte
oder z.B. auch nur drei Abschnitte 10 erhalten kann.
Ergänzend sei noch darauf verwiesen, daß das zu
erwärmende Wasser in Richtung der Kanäle 7 geführt
ist. Die Verbrennungs- oder Rauchgase der erfindungs
gemäßen Vorrichtung werden hingegen im rechten
Winkel dazu geführt. Damit unter diesen Voraussetzungen
diese Gase ebenfalls S-förmig geführt werden können,
sind die Abschnitte 10 (quer zu den Kanälen 7)
versetzt. Diese Versetzungen und Ausnehmungen zum
Umlenken der Gase sind in Fig. 1 bei 20 dargestellt.
Claims (6)
1. Wärmeaustauscher für brennstoffbeheizte Vorrichtungen
zum Erwärmen von Wasser, insb. Warmwasserheizkessel,
wobei der Wärmetauscher mehrere ebene, übereinander
angeordnete, etwa parallele, innen mit Wasser beaufschlagte
Abschnitte aufweist, deren Ränder durch bogenförmige
Überläufe wechselseitig miteinander verbunden
sind in der Weise, daß das Wasser im wesentlichen in
S-förmigen Bahnen geführt ist, wobei die der Wassererwärmung
dienenden Rauchgase ebenfalls in einer S-Bahn und
im wesentlichen quer zur Strömung des Wassers geleitet
sind und wobei ferner die ebenen Abschnitte und die
Überläufe einstückig ineinander übergehen und aus zwei
verformten, stellenweise miteinander verschweißten
Tafeln aus Metall bestehen, die alle Abschnitte und
Überläufe bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die in
Längsrichtung der ungebogenen Tafeln aufeinander folgenden,
im fertigen Wärmetauscher ebenen Abschnitte (10)
unter Bildung von randoffenen Ausnehmungen (20) zum
Umlenken der Rauchgase gegeneinander versetzt sind.
2. Wärmetauscher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einlaß (4) und der Auslaß (5) für das zu erwärmende
Wasser durch in Bezug auf den jeweils zugeordneten
ebenen Abschnitt (10) einseitige Auswölbungen gebildet sind.
3. Wärmetauscher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswölbungen jeweils an der den mittleren
Abschnitten (10) abgekehrten Seite vorgesehen sind.
4. Verfahren zur Herstellung eines Wärmetauschers nach
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei ebene Metalltafeln
übereinanderliegend stellenweise verschweißt
werden, worauf die so vereinigten Tafeln S-förmig verbogen
und durch Einleiten eines Druckmittels örtlich
ausgewölbt werden.
5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme
der verformten Tafeln ein Gesenk bzw. eine Form (11-15)
dient, gegen deren Innenflächen die Tafeln bei der durch
das Druckmittel bewirkten Verformung anliegen.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gesenk aus mehreren gegenüberliegenden, wechselseitig
zwischen die ebenen Abschnitte (10) eingreifenden
Teilen (11, 12, 13 bzw. 14, 25) besteht, die zueinander
gegenläufig bewegbar sind.
Priority Applications (1)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19873701362 DE3701362A1 (de) | 1987-01-19 | 1987-01-19 | Waermeaustauscher fuer vorrichtungen zum erwaermen von wasser und verfahren zur herstellung dieser waermeaustauscher |
Publications (2)
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| DE3701362A1 DE3701362A1 (de) | 1988-07-28 |
| DE3701362C2 true DE3701362C2 (de) | 1993-03-11 |
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Family Applications (1)
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Families Citing this family (2)
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