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DE3700953A1 - Ballaststoffreiches weichgebaeck und verfahren zu dessen herstellung - Google Patents

Ballaststoffreiches weichgebaeck und verfahren zu dessen herstellung

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DE3700953A1
DE3700953A1 DE19873700953 DE3700953A DE3700953A1 DE 3700953 A1 DE3700953 A1 DE 3700953A1 DE 19873700953 DE19873700953 DE 19873700953 DE 3700953 A DE3700953 A DE 3700953A DE 3700953 A1 DE3700953 A1 DE 3700953A1
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Karl-August Dawin
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DAWIN, KARL-AUGUST, 2190 CUXHAVEN, DE
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DAWIN KARL AUGUST
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    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21DTREATMENT OF FLOUR OR DOUGH FOR BAKING, e.g. BY ADDITION OF MATERIALS; BAKING; BAKERY PRODUCTS
    • A21D2/00Treatment of flour or dough by adding materials thereto before or during baking
    • A21D2/08Treatment of flour or dough by adding materials thereto before or during baking by adding organic substances
    • A21D2/36Vegetable material

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Bakery Products And Manufacturing Methods Therefor (AREA)
  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Gebäck mit hohem Ballaststoff­ gehalt.
Um Mangelerscheinungen, hervorgerufen durch die moderne Form der Ernährung, vorzubeugen oder zu korrigieren, sind Gebäcke bekannt, die unter Verwendung aller Bestandteile der ver­ wendeten entspelzten Getreidearten hergestellt werden. Diese werden im allgemeinen als Vollkorngebäcke bezeichnet. Der maximal mögliche Ballaststoffgehalt in diesen Gebäcken ent­ spricht dem der verwendeten Getreidearten und findet somit eine natürliche Obergrenze. Bekannt sind auch Gebäcke, deren Teige mit Ballaststoffextrakten angereichert werden, wie zum Beispiel mit Kleie oder Johannisbrotmehl. Dabei sind jedoch insbesondere für Weichgebäcke, aber auch für Hart- oder Krossgebäcke, nur eng begrenzte Zusatzmengen möglich ohne die spezifischen Gebäckeigenschaften nachteilig zu beeinflussen. Insbesondere sind als Gebäckeigenschaften zum Beispiel Schnittfestigkeit, Volumengewicht, Art und Einheitlichkeit der Porung sowie Elastizität bei Weichgebäcken und Bruch­ verhalten sowie Härte des Gefüges bei Krossgebäcken zu nennen.
In der jüngeren Vergangenheit hat es nicht an Versuchen ge­ fehlt, in Gebäcken gezielt bestimmte Inhaltsstoffe zu ver­ ringern - zum Beispiel Zucker, Stärke etc. - oder anzurei­ chern - Zellulose, Hemizellulose, Pektine etc. In der Druck­ schrift DE-OS 24 38 597 wird durch Verwendung von Zuckerersatz­ stoffen, wie Sorbit, und Mehlersatzstoffen, wie Sojaeiweiß und Gummiarabikum, ein Krossgebäck hergestellt, das einen vermin­ derten Brennwert aufweist. In der Druckschrift DE-AS 26 49 277 wird ein Verfahren beschrieben, bei dem durch chemische oder thermische Umwandlung wasserunlöslich gemachte, quellfähige Materialien Wasser in Brotgebäcke eingebunden werden kann, das so brennwertreiche Brotbestandteile substituiert. Die Druckschrift DE-OS 31 31 432 beschreibt die Verwendung von Quellmehl, eines Materials, welches durch thermische und chemische Behandlung zum Beispiel aus Getreide und/oder Kartoffeln hergestellt wird, zur Einbindung höherer Anteile von Kleie in ein Brotgebäck. In den Druckschriften DE-AS 23 40 434, DE-AS 28 12 543 und DE-OS 35 04 596 werden Brotherstellungsverfahren beschrieben, bei denen eine Vorbe­ handlung einzelner Teigkomponenten notwendig ist. Die Vor­ behandlung besteht in einer Hydratisierungsreaktion, also einer An- und Einlagerung von Wasser, bei erhöhter Temperatur. Bei der letztgenannten Druckschrift wird festgestellt, daß ohne Vorbehandlung kein geeignetes Produkt erhalten wird.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Weichgebäck zu erzeugen, das gleichzeitig ausgezeichnete Eigenschaften hinsichtlich Schnittfestigkeit, Volumengewicht, Art und Einheitlichkeit der Porung sowie Elastizität des Gefüges, einen stark verminderten Brennwert, und erhöhten Ballast­ stoffgehalt aufweist. Diese Aufgabe wird durch das erfindungsgemäße Weichgebäck und durch das der Erfindung zugrunde liegende Verfahren zur Herstellung des Weichgebäcks besonders gut gelöst. Nach den Merkmalen der Erfindung besteht die Lösung darin, daß:
  • die Mischung der Komponenten, zu einem Teig führt der 1-70%, vorzugsweise rund 45%, Obst und/oder Gemüse in frischer, eingekochter oder durch Gefrieren oder sonstwie konservierter Form, 5 bis 95%, vorzugsweise 45%, Brotgetreidekomponente in gemahlener, geschroteter und/oder gequetschter Form, 0,1 bis 20%, vorzugsweise rund 3% eines flüssigkeitsbindenden Materials, vorzugsweise pflanzlicher Herkunft und 1 bis 50%, vorzugsweise 7% an sonstigen an sich bekannten Komponenten, wie Treib­ mittel, Flüssigkeit, Salz und weitere Materialien enthält.
In der weiteren Ausgestaltung der erfinderischen Idee besteht die Lösung der Aufgabe darin, daß:
  • - als Obst Kernobst - insbesondere Birnen -, Steinobst - insbesondere Pflaumen - und/oder Beerenobst - insbeson­ dere Erdbeeren in den Teig eingebracht werden, als Gemüse Wurzelgemüse - insbesondere Karotten und/oder Spargel -, Blattgemüse - insbesondere die Kohlarten, wie Weißkohl oder Rotkohl etc. -, Lauchgemüse - ins­ besondere Zwiebeln und/oder Porree - oder/und Knollen­ gemüse - insbesondere Sellerie und/oder Kartoffeln in den Teig eingebracht werden,
  • - die Brotgetreidekomponente aus Weizen, Roggen und/oder Gerste, alleine oder in Mischungen besteht, wobei auch Maiszusätze verwendet werden können,
  • - als flüssigkeitsbindendes Material Hafer, Reis und/oder Hirse eingesetzt wird, wobei das Material als geschältes Korn, gequetscht, geschrotet und/oder gemahlen verwendet wird,
  • - durch aromaschwächende Zusätze, insbesondere rohe Kartoffeln, oder aromatisierende Zusätze, insbesondere rohe Zwiebeln, gezielte Geschmacksnuancen, insbesondere der Geschmacksintensität, eingestellt werden,
  • - durch die Auswahl der Obst- und/oder Gemüsekomponente, deren mengenmäßiger Anteil im Teig, durch die Auswahl der Getreidekomponente sowie deren Zusammensetzung und/ oder der Auswahl der natürlichen Zusatzstoffe eine auf bestimmte Merkmale, wie zum Beispiel Brennwert, Mineralstoff­ gehalt, insbesondere Eisen-, Kalium-, Kalzium- und/oder Magnesiumgehalt, Vitamingehalt oder/und Ballaststoffgehalt optimierte Zusammensetzung erzielt wird, wobei das erbackene Produkt für die Verwendung in Diäthetik und Therapie geeignet ist und
  • - die Gemüsekomponente in vergorener Form, vorzugsweise als Sauerkraut verwendet wird.
Bei der Erarbeitung eines Herstellverfahrens für ein der Erfindung gemäßes Weichgebäck wurde überraschenderweise gefunden, daß keine der verwendeten Hauptkomponenten außer Zerkleinern irgendeine besondere Vorbehandlung erfordert. Es zeigte sich darüber hinaus, daß das der erfinderischen Idee gemäße Herstellungsverfahren unerwartet vielseitig verwendet werden kann und daher universalen Charakter besitzt. Entsprechend dem Verfahrens­ anspruch besteht die Erfindung darin, daß:
  • - die für einen Ansatz nötige Menge des Obstes und/oder Gemüses in geeigneter Weise auf Stückgrößen von 0 bis 20 mm zerkleinert, danach in einem geeigneten Behältnis unter Rühren in einem der Erfindung gemäßen Verhältnis Getreidekomponente, Wasser - gegebenenfalls mit einer der Erfindung gemäßen Menge Gemüsesaft versetzt -, Treibmittel, Salz sowie sonstige, an sich bekannte, Teigzusätze und in einer der Erfindung gemäßen Menge sowie Form ein der Erfindung entsprechendes feuchtigkeitsbindendes Material bis zum Erreichen einer gleichmäßigen teigigen Konsistenz zugemengt wird und der entstandene Teig bei Verwendung von Hefe oder Sauerteig als Treibmittel zunächst bis zum Erreichen des rund dreifachen Teigvolumens stehen gelassen und nach nochmaligem Glattkneten ein zweites Mal gehen gelassen wird, bis sich das Teigvolumen noch einmal um rund 30% vergrößert hat, worauf der entstandene Teig portioniert oder als Ganzes in einem Backofen oder einer sonstwie geeigneten Vorrichtung bei geeigneter Temperatur ausgebacken wird,
  • - das Ausbacken des Teigs in zwei Phasen vorgenommen wird, wobei zunächst 5 bis 20 Minuten, vorzugsweise rund 10 Minuten bei rund 225 bis 275°C, vorzugsweise 250°C, angebacken und dann 15 bis 90, vorzugsweise 40 bis 75 Minuten bei fallender Hitze mit 150 bis 200°C, vorzugs­ weise 170 bis 180°C ausgebacken wird,
  • - die Flüssigkeitszusätze zum Teig - in Form von Wasser, Milch, Gemüse- und/oder Obstsäften - in der Menge, gemessen an der Menge und dem Flüssigkeitsgehalt der Obst- und/oder Gemüsekomponente, reziprok so eingestellt werden, daß ein Teig von gleichmäßig zäher Konsistenz entsteht und
  • - bei stark flüssigkeitshaltigen Obst- und/oder Gemüsesorten, wie zum Beispiel Spargel, und Verarbeitung großer Anteile im Teig, insbesondere über 35% des Teiggewichts, dem Teig keine freie Flüssigkeit zugefügt wird.
Es zeigte sich bei vielen Probeansätzen nach dem erfindungs­ gemäßen Verfahren, daß das Herstellungsverfahren verhältnis­ mäßig unempfindlich auf kleinere Toleranzen bei der Einhaltung der Verfahrensbedingungen reagiert, so daß in allen Fällen ein Weichgebäck mit guten Eigenschaften erzielt wurde.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Gebäcks liegen zum Beispiel bei einem "Sauerkrautbrot", welches nach der erfindungsgemäßen Rezeptur mit einem Anteil von rund 40% Abtropfgewicht Sauerkraut im Teig nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt wurde, in der ausgezeichneten Schnitt­ festigkeit, einer einheitlich mittleren Porung, einer guten Elastizität des Brotes, das weder krümelt noch schmiert. Darüber hinaus wird ein Brotgefüge erzeugt, das direkt mit einem handelsüblichen, normalen Getreidemehlbrot vergleich­ bar ist. Ein besonderer Vorteil wird aus ernährungsphysiolo­ gischer Sicht durch das erfindungsgemäße Gebäck erzeugt. So wird bei dem "Sauerkrautbrot" nach erfindungsgemäßer Rezeptur der auf die Gewichtseinheit bezogene Brennwert um rund 40% gesenkt. Der geringe Kohlehydratgehalt von Gemüsen, insbesondere auch von Sauerkraut, führt zu einem auch für die Diäthetik wertvollen Gebäck. Im "Sauerkrautbrot" ist durch die Milchsäuregärung des Weißkohls zusätzlich ein hoher Anteil an physiologisch wertvoller rechtsdrehender Milchsäure enthalten. Von Vorteil ist außerdem, daß die Ausgangsstoffe für das erfindungsgemäße Gebäck weder eine chemische noch eine thermische Vorbehandlung erfahren und somit direkt als naturbelassene Produkte oder Produkte der natürlichen Gärung eingesetzt werden.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Herstellung des erfindungsgemäßen Gebäcks liegen vor allem darin, daß der Herstellungsprozeß keine Prozeßschritte enthält, die einer Bäckerei wesensfremd sind und der Teig in der Herstellung keinerlei spezielle Aufbereitungsvorrichtungen benötigt sowie im Backvorgang unempfindlich ist gegen Temperaturtoleranzen. Bei Verwendung von zum Beispiel Sauerkraut entfällt die sonst übliche Säuerung zum Beispiel mit Sauerteig.
Auch unvergorene stark feuchtigkeitshaltige Gemüse, wie zum Beispiel Porree, Sellerie, Kartoffeln, Spargel etc. lassen sich durch die Vorteile des erfindungsgemäßen Herstellungs­ verfahrens zu einem vorzüglichen Weichgebäck, wie Brot, verarbeiten. Darüber hinaus liegt ein Vorteil des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren darin, auch Obst, wie zum Beispiel Pflaumen, Birnen, etc. zu Gebäck zu verarbeiten.
Erstaunlicherweise zeigten Brote, die nach dem erfindungs­ gemäßen Herstellverfahren mit den erfindungsgemäßen Rezep­ turen gebacken wurden, alle, ohne Unterschied der verwendeten Gemüse- oder Obstart diese hervorragenden Gebäckeigenschaften.
In der Diätetik, der medizinischen und/oder der homöopathischen Therapeutik wirken sich zusätzlich zur Reduzierung des Brennwertes der erfindungsgemäßen Gebäcke auch die Inhalts­ stoffe der Gemüse- oder Obstsorten, die je nach Diagnose gezielt in die Therapie eingebaut werden können vorteilhaft aus:
  • - Zellulosen, Pektine, Hemizellulosen, etc., die sich unter dem Sammelbegriff Ballaststoffe zusammenfassen lassen,
  • - Vitamine,
  • - Mineralstoffe,
  • - ätherische Öle, etc.
Von den in den Gebäckbeispielen genannten Gemüsearten sind beispielsweise folgende therapeutische Eigenschaften allgemein bekannt:
  • - Sauerkraut: verdauungsfördernd, stoffwechselanregend, vitamin- und mineralstoffreich, die biologische Milchsäure baut Fett- und Wasserüberschuß ab, kalorienarm,
  • - Sellerie: stark harntreibend, fördert den Kreislauf, beugt Rheuma vor, kalorienarm,
  • - Porree: vitaminreich, hoher Eisengehalt, schwefel­ haltig, enthält ätherische Öle, regt die Verdauung an, kalorienarm,
  • - Spargel: mineralstoffreich, kohlehydratarm (d. h. ideales Gemüse für Diabetiker), fördert Verdauung, wirkt entwässernd, kalorienarm,
  • - Karotten: vitaminreich, kalorienarm,
  • - Kartoffeln: mineralstoffreich, insbesondere Kalium und Kalzium zur Entwässerung, Magnesium für Herz und Nervensystem, Eisen für Blutbildung und gegen Erschöpfungszustände, vitaminreich, insbesondere A, E, C, fast alle Vitamine der B-Gruppe, eiweißreich und kalorienarm.
Überraschenderweise zeigte sich bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Gebäcke, daß die gemüsetypischen Eigengeschmacksnuancen, insbesondere der ausgeprägte Eigengeschmack von Sauerkraut im gebackenen Produkt ab­ geschwächt wird. Das gewonnene "Sauerkrautbrot" ist nahezu geschmacksneutral. Daher ist auch bei diesen Broten eine Aromatisierung mit bekannten Zusätzen, wie Kümmel, Anis, Fenchel und andere ohne weiteres möglich. Des weiteren lassen sich ohne weiteres verdauungsfördernde natürliche Beimengungen, wie Senfkörner, Wacholderbeeren und andere in solche Brote einbringen. Wird in der Sauerkrautbrotrezep­ tur ein Teil des Mehls durch rohe Kartoffeln ersetzt erhält man, je nach Anteil, letztlich ein vollkommen geruchs- und geschmacksneutrales Brot.
Wird nach erfindungsgemäßer Rezeptur und Verfahren ein "Sauer­ krautbrot" hergestellt, zeigt dies neben den bereits beschriebenen günstigen Eigenschaften langes Frischhalte­ vermögen, es ist kurz im Biß, neutral im Geschmack und locker im Gefüge. Es wird ein schmackhaftes Brot erbacken, das in jeder Hinsicht eine Bereicherung der modernen Ernährung darstellt und insbesondere das Sortiment für die Diätetik vorteilhaft erweitert.
Beispiel 1: Rezeptur und Herstellung eines "Sauerkrautbrotes"
Als Beispiel für ein der erfinderischen Idee gemäßes Gebäck ist ein sogenanntes Sauerkrautbrot besonders geeignet. Für ein 3,5-Pfünder Sauerkrautbrot werden 770 g Abtropfgewicht handelsübliches Sauerkraut aus der Konserve oder aus dem Faß mit einem Fleischwolf durch eine 6 mm-Scheibe zerkleinert. Der abtropfende Saft wird in einem geeigneten Gefäß auf­ gefangen. Das zerkleinerte Sauerkraut wird in einem Kneter vorgelegt, mit 10 g Backhefe und 740 g Roggenmehl 997 versetzt und glattgeknetet. Das Gemenge wird nun solange gehenlassen bis es das rund dreifache Volumen erreicht hat. Die Zeiten für das Aufgehen richten sich nach der jeweiligen Teigtempe­ ratur. Unter erneutem Kneten werden rund 40 g Sauerkrautsaft und rund 200 g Wasser zugesetzt. Mit Rücksicht auf die Knet­ vorrichtung kann es auch vorteilhaft sein, die Flüssigkeiten im ersten Knetdurchgang zuzugeben. Außer der Flüssigkeit werden 10 g Kochsalz, 200 g Weizenmehl und 60 g Haferflocken untergeknetet. Wenn der Teig glatt ist, wird er in eine gefettete Form gegeben und erneut zum Gehen stehengelassen bis sich das Volumen um rund 30% vergrößert hat. Der Teig wird anschließend bei rund 250°C zehn Minuten in einem vorgeheizten Backofen angebacken, dann mit rund 180°C 65 Minuten lang weitergebacken. Die Gesamtbackzeit beträgt somit rund 75 Minuten. Danach wird das Sauerkrautbrot in üblicher Weise dem Backofen entnommen und abgekühlt.
Der Getreidemehlanteil im "Sauerkrautbrot" kann erniedrigt, die Zugabe von Wasser minimiert und die Menge an Feucht­ bestandteilen mit niedrigem Brennwert maximiert werden, wenn man zum Beispiel im obigen Ansatz mit dem Sauerkraut zusammen 230 g rohe Kartoffeln, zerkleinert, die Mischung mit 200 g Roggenmehl, 220 g Weizenmehl, 40 g Bäckerhefe und 10 g Sauerkrautsaft zu einem Teig verarbeitet. Der Teig soll wie oben beschrieben gehen und im zweiten Knetdurchgang mit 60 g Haferflocken, 520 g Weizenmehl und zur zusätzlichen Förderung der Verdaulichkeit mit 20 g gemahlener Senfkörner zu einem Teig glattgeknetet werden. Das zweite Gehen des Teigs und das Backen erfolgt wie oben beschrieben.
Beispiel 2: Rezeptur und Herstellung eines Gemüsemischbrotes in Form eines "Sellerie-Karotten-Kartoffelbrotes"
Ein weiteres Beispiel für ein der erfinderischen Idee gemäßes Gebäck erhält man, wenn man als Frischgemüse 100 g Sellerie, 340 g Karotten und 500 g Kartoffeln durch geeignete Maß­ nahmen, wie Schnitzeln, Reiben, Schaben etc. zerkleinert und mit 400 g Weizenmehl sowie 140 g Roggenmehl und 125 g Wasser zu einem Teig vermengt. Nach Zusatz von rund 20 g Bäckerhefe und je nach Geschmack 15 bis 30 g Kochsalz wird der Teig glattgeknetet und bis zum Erreichen des dreifachen Teigvolumens gehenlassen. Unter erneutem Kneten werden nun zur Aromatisierung rund 60 g frische Zwiebeln, 400 g Weizenmehl und zur Flüssigkeitsbindung 60 g Haferflocken zugegeben. Wenn der Teig glatt ist wird er in eine gefettete Form gegeben und erneut zum Gehen stehengelassen, bis sich das Teigvolumen um rund 30% vergrößert hat. Der Backvorgang wird wie in Beispiel 1 durchgeführt, jedoch soll die Gesamtback­ zeit rund 50 Minuten betragen.
Beispiel 3 Rezeptur und Herstellung eines "Spargelbrotes"
Die erfinderischen Ideen werden in einem "Spargelbrot" in besonders hohem Maße verwirklicht. Beim Backen dieses Brotes wird eine Brotausbeute von rund 190 bis deutlich über 200 erreicht, wobei gleichzeitig der Brennwert des "Spargelbrotes" auf rund zwei Drittel im Vergleich zu einem konventionellen Weizen-Roggenmischbrot reduziert wird. Darüber hinaus wird das Gebäck mit den im Spargel enthaltenen Mineralstoffen und Spurenelementen angereichert. 1000 g Spargel - frisch oder als Konserve, dann abgetropft - werden in geeigneter Weise, z. B. wie in Beispiel 1 mit einem Fleischwolf zerkleinert, mit 200 g Roggenmehl Typ 997, 340 g Weizenmehl Typ 405 und 40 bis 60 g Hefe in einem geeigneten Gefäß von Hand oder mechanisch zu einem Teig verarbeitet. Danach läßt man den Teig gehen, bis sich das Teigvolumen etwa verdreifacht hat. Unter Kneten werden 60 g Haferflocken, 400 g Weizenmehl Typ 405 und, je nach Geschmack, 25 bis 40 g Salz zugegeben. Wenn der Teig glattgeknetet ist, läßt man ihn wie in Beispiel 1 in der Form gehen, bis eine Volumenzunahme um rund 30% erreicht ist. Der Backvorgang erfolgt wie in Beispiel 1, jedoch wird bei 175°C rund 60 Minuten ausgebacken, so daß die Gesamtbackzeit 70 Minuten beträgt. Bemerkenswert ist, daß dieses Brot gänzlich ohne Fremd­ flüssigkeit hergestellt wird.
Beispiel 4 Rezeptur und Herstellung eines "Porreebrotes"
Entsprechend Beispiel 3 erhält man ein "Porreebrot", wenn man statt 1000 g Spargel 1000 g Lauchporree einsetzt. Dieses Porreebrot zeigt einen besonders pikanten Geschmack. Wegen des hohen Eisengehaltes von Lauchporree kann dieses Gebäck besonders gut in der homöopathischen Therapeutik bei Eisenmangelerscheinungen eingesetzt werden.
Beispiel 5 Rezeptur und Herstellung eines "Obstbrotes"
Ersetzt man in Beispiel 3 den Spargel durch 1000 g Obst, zum Beispiel Pflaumen - frisch oder als Tiefkühlobst - oder 1000 g Birnen - frisch oder als Konserve, dann abgetropft -, erhält man ein "Pflaumenbrot" oder ein "Birnenbrot". Der dann erhaltene Teig erfordert eine kürzere Gesamtbackzeit. Der Teig wird nach dem zehnminütigen Anbacken bei rund 250°C bei fallender Hitze rund 40 Minuten bei rund 175°C ausgebacken.
Ohne weiteres kann jede der als Beispiele genannten Weich­ gebäcke in der Obst- oder Gemüsekomponente weiter variiert werden oder Gemische verschiedener Obst- und/oder Gemüse­ arten eingesetzt werden. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren konnte über die genannten Beispiele hinaus auch rohe Karotten alleine oder verschiedene Sauerkraut-Porree- Mischungen erfolgreich verarbeitet werden. Erstaunlicherweise wurden auch gute Verarbeitungsergebnisse und schmackhafte, durch gute Gebäckeigenschaften ausgezeichnete Weichgebäcke nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt, bei denen die Feinmehlkomponente des Teigs weitgehend durch Vollkorn­ mehle oder Schrote ersetzt wurde. Beispielsweise wurde eine Mischung aus 840 g Weizenschrot und 100 g Weizenmehl Typ 405 verarbeitet. Auch die Aromatisierung der Weichgebäcke führte zu überraschend guten Ergebnissen. Während durch Zusatz von selbst kleineren Mengen Kartoffeln der teils starke Eigengeschmack der Gemüsearten, zum Beispiel des Sauerkrauts und des Porrees gezielt und gestuft vermindert werden konnte, reichte der Zusatz von zum Beispiel 50 g roher Zwiebeln aus, ein pikantes Weichgebäck mit Zwiebelgeschmack zu erzielen. Von Vorteil ist nach dem erfindungsgemäßen Verfahren, daß auch die Zwiebel roh, ohne Vorbehandlung in Form von Rösten eingesetzt werden können, so daß alle thermisch empfindlichen Inhaltsstoffe der Zwiebel weitgehend erhalten bleiben. Diese und weitere Varianten sind ohne weiteres möglich, ohne die erfinderischen Ideen zu verlassen.

Claims (12)

1. Weichgebäck, hergestellt aus einem Teig, der teilweise aus Brotgetreiden, wie Weizen, Roggen oder Gerste, in aufbereiteter Form, wie zum Beispiel gemahlen oder geschrotet, Treibmittel, Flüssigkeit und Salz besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der rohe Teig 1 bis 70%, vorzugsweise rund 45%, Obst und/oder Gemüse in frischer, eingekochter oder durch Gefrieren oder sonstwie konservierter Form, 5 bis 95%, vorzugsweise 45%, Brotgetreidekomponente in gemahlener, geschroteter und/oder gequetschter Form, 0,1 bis 20%, vorzugsweise rund 3% eines flüssigkeitsbindenden Materials, vorzugsweise pflanzlicher Herkunft, in der Summe 1 bis 50%, vorzugsweise 7% Treibmittel, Flüssigkeit und Salz sowie darin enthaltene Materialien zur Aromatisierung, vorzugs­ weise pflanzlicher Herkunft, zur Säurung, zur Süßung, gegebenenfalls zur Konservierung und/oder ansonsten bekannte Teigzusatzstoffe enthält.
2. Weichgebäck nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß als Obst Kernobst, insbesondere Birnen, Steinobst, insbesondere Pflaumen, und/oder Beeren­ obst, insbesondere Erdbeeren, in den Teig eingebracht werden.
3. Weichgebäck nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß als Gemüse Wurzelgemüse, vorzugsweise Karotten und/oder Spargel, Blattgemüse, insbesondere Kohlarten, wie Sauerkraut, Lauchgemüse, wie Zwiebeln und/oder Porree, und/oder Knollengemüse, insbeson­ dere Sellerie und/oder Kartoffeln, in den Teig eingebracht werden.
4. Weichgebäck nach Anspruch 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Brotgetreidekompo­ nente aus Weizen, Roggen und/oder Gerste, allein oder in Mischungen, besteht, wobei auch Maiszusätze ver­ wendet werden können.
5. Weichgebäck nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als flüssigkeit­ bindendes Material Hafer, Reis und/oder Hirse eingesetzt wird, wobei das Material als geschältes Korn, gequetscht, geschrotet und/oder gemahlen verwendet wird.
6. Weichgebäck nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch aromaschwächende Zusätze, insbesondere rohe Kartoffeln, oder aromatisierende Zusätze, insbesondere rohe Zwiebeln, gezielte Geschmacks­ nuancen, insbesondere der Geschmacksintensität, ein­ gestellt werden.
7. Weichgebäck nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Auswahl der Obst- und/oder Gemüsekomponente, deren mengenmäßiger Anteil im Teig, durch Auswahl der Getreidekomponente sowie deren Zusammensetzung und/oder der Auswahl der natürlichen Zusatzstoffe ein auf bestimmte Merkmale, wie zum Beispiel Brennwert, Mineralstoffgehalt - insbesondere Eisengehalt, Kalium-, Kalzium- und/oder Magnesiumgehalt -, Vitamingehalt und/oder Ballaststoffgehalt optimierte Zusammensetzung aufweist und zum Beispiel für die Ver­ wendung in Diäthetik und Therapie geeignet ist.
8. Weichgebäck nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gemüsekomponente in vergorener Form, vorzugsweise als Sauerkraut, ein­ gesetzt wird.
9. Verfahren zur Herstellung eines den Ansprüchen 1 bis 8 gemäßen Weichgebäcks aus den erfindungsgemäßen Komponenten, dadurch gekennzeichnet, daß die für einen Ansatz nötige Menge des Obstes und/oder Gemüses in geeigneter Weise auf Stückgrößen von 0 bis 20 mm zerkleinert, danach in einem geeigneten Behältnis unter Rühren in einem der Erfindung gemäßen Verhältnis Getreidekomponente, Wasser - gegebenenfalls mit einer der Erfindung gemäßen Menge Gemüsesaft versetzt -, Treibmittel, Salz sowie sonstige, an sich bekannte, Teigzusätze und in einer der Erfindung gemäßen Menge sowie Form ein der Erfindung entsprechendes feuchtigkeitsbindendes Material bis zum Erreichen einer gleichmäßigen teigigen Konsistenz zugemengt wird und der entstandene Teig bei Verwendung von Hefe oder Sauerteig als Treibmittel zunächst bis zum Erreichen des rund dreifachen Teigvolumens stehen gelassen und nach nochmaligem Glattkneten ein zweites Mal gehen gelassen wird, bis sich das Teigvolumen noch einmal um rund 30% vergrößert hat, worauf der entstandene Teig portioniert oder als Ganzes in einem Backofen oder einer sonstwie geeigneten Vorrichtung bei geeigneter Temperatur ausgebacken wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch das Ausbacken in zwei Phasen bei zwei Temperaturen, wobei zunächst 5 bis 20 Minuten, vorzugsweise rund 10 Minuten bei rund 225 bis 275°C, vorzugsweise 250°C, angebacken und dann 15 bis 90, vorzugsweise 40 bis 75 Minuten bei fallender Hitze mit 150 bis 200°C, vorzugs­ weise 170 bis 180°C ausgebacken wird.
11. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Flüssigkeitszusätze zum Teig - in Form von Wasser, Milch, Gemüse- und/oder Obstsäften - in der Menge, gemessen an der Menge und dem Flüssigkeitsgehalt der Obst- und/oder Gemüsekomponente, reziprok so eingestellt werden, daß ein Teig von gleichmäßig zäher Konsistenz entsteht.
12. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei stark flüssig­ keithaltigen Obstsorten und/oder Gemüsesorten, wie zum Beispiel Spargel, und Verarbeitung großer Anteile im Teig, insbesondere über 35% des Teiggewichts, dem Teig keine freie Flüssigkeit zugefügt wird.
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