DE3700111A1 - Zusatzgeraet fuer eine halbautomatische kettfaden-einzieheinrichtung fuer webmaschinen - Google Patents
Zusatzgeraet fuer eine halbautomatische kettfaden-einzieheinrichtung fuer webmaschinenInfo
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- 239000004753 textile Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03J—AUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
- D03J1/00—Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
- D03J1/14—Apparatus for threading warp stop-motion droppers, healds, or reeds
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Auxiliary Weaving Apparatuses, Weavers' Tools, And Shuttles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Zusatzgerät für eine halbauto
matische Kettfaden-Einzieheinrichtung für Webmaschinen.
Bei einer Kettfaden-Einzieheinrichtung werden die Kett
fäden mittels einer Einziehnadel durch das Fadenauge der
Litzen der Webschäfte und durch die Lamellen eines Kett
fadenwächters hindurchgeführt. Da bei Webmaschinen mehrere
mit Litzen bestückte Webschäfte hintereinander in einem
ganzen Webschaftpaket angeordnet sind, muß bei einer halb
automatischen Kettfaden-Einzieheinrichtung die Bedienungs
person besonders darauf achten, daß die einzelnen Kett
fäden jeweils in die Litzen eines bestimmten Webschaftes
eingezogen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Zusatzgerät
für eine halbautomatische Kettfaden-Einzieheinrichtung zu
schaffen, das einer Bedienungsperson das Einziehen der
Kettfäden in die richtigen Webschäfte erleichtert.
Die gestellte Aufgabe wird mittels eines Zusatzgerätes ge
löst, das gekennzeichnet ist durch eine Vorrichtung, die
für jeden Webschaft der Webmaschine mindestens ein über
eine Steuereinrichtung betätigbares Verstellorgan zum An
heben des Webschaftes aufweist. Mit diesem Verstellorgan
wird der jeweilige Webschaft, in welchem der nächstfolgen
de Kettfaden mittels der Kettfaden-Einzieheinrichtung in
das Auge eines seiner Litzen eingezogen werden soll, um
ein Stück gegenüber den anderen Webschäften des Webschaft
paketes angehoben, so daß die Fadenaugen seiner Litzen
höher liegen als die Fadenaugen der Litzen der übrigen
Webschäfte. Dadurch wird verhindert, daß die Bedienungs
person den Kettfaden versehentlich in die Litze eines
anderen Webschaftes einzieht.
Als Verstellorgane zum Anheben der einzelnen Webschäfte
können längsverstellbar oder verschwenkbar gelagerte Arme
dienen, die über mindestens ein Gestänge oder mindestens
einen Seilzug mit dem zugeordneten Webschaft mechanisch
gekoppelt sind. Es können als Verstellorgane aber auch die
Anker von Elektromagneten dienen, die direkt oder indirekt
auf die zugeordneten Webschäfte einwirken. Beide Arten von
Verstellorganen werden dabei zweckmäßig durch ein Loch
kartenband oder einen Lochstreifen als Programmträger für
den Antrieb der einzelnen Arme bzw. die Erregung der ein
zelnen Elektromagnete gesteuert, wie dies bei anderen Aus
wahleinrichtungen an Textilmaschinen bereits bekannt ist.
Wegen der großen Breite der Webschäfte können die Ver
stellorgane vorteilhafterweise den Webschäften paarweise
zugeordnet sein, wobei ein Verstellorgan auf das eine und
das andere Verstellorgan auf das andere Ende des Web
schaftes einwirkt.
Das Zusatzgerät gemäß der Erfindung kann entweder am Ge
stell einer Webmaschine oder aber vorteilhafterweise am
Gestell eines mit einer Aufnahmevorrichtung für die Web
schäfte versehenen Kettbaum-Lagerwagens angeordnet sein,
wobei die Anordnung zweckmäßig so getroffen ist, daß die
Verstellorgane des Zusatzgerätes auf den unteren Schaft
stab der Webschäfte oder auf eine Verlängerung dieses
Schaftstabes einwirken.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele des Zusatzgerätes
an Hand der schematischen Zeichnung näher er
läutert.
Im einzelnen zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Ein
spanngestelles mit einer halbautomatischen
Kettfaden-Einzieheinrichtung und eines zu
gehörigen Kettbaum-Lagerwagens;
Fig. 2 eine schematische Frontansicht des auf dem
Kettbaum-Lagerwagen nach Fig. 1 angeordne
ten Webschaftpaketes und zugeordneter Zu
satzgeräte;
Fig. 3 einen Schnitt durch das Webschaftpaket
entlang der Linie III-III in Fig. 2 in
Verbindung mit einer speziellen Aus
führungsform des Zusatzgerätes;
Fig. 4 eine gegenüber Fig. 3 vergrößerte Vorder
ansicht des Zusatzgerätes.
Fig. 1 zeigt ein Einspanngestell 10 mit einer Führungs
schiene 11 für eine halbautomatische Kettfaden-Einziehein
richtung 12, deren Einzelaufbau hier nicht interessiert.
Dem Einspanngestell 10 ist ein Kettbaum-Lagerwagen 13 zu
geordnet, der neben einer Lagerstelle für den Kettbaum 14
eine Aufnahmevorrichtung 15 für das Webschaftpaket 16
einer Webmaschine, in welches die Kettfäden eingezogen
werden müssen, aufweist. Beim dargestellten Ausführungs
beispiel ist das Zusatzgerät für die automatische Kett
faden-Einzieheinrichtung 12 am Rahmen des Kettbaum-Lager
wagens 13 seitlich oberhalb oder unterhalb der Aufnahme
vorrichtung 15 für das Webschaftpaket 16 angeordnet. In
den Figuren sind jeweils zwei unterschiedliche Zusatzge
räte eingezeichnet.
Die erste Ausführungsform des Zusatzgerätes weist eine
oberhalb und seitlich des Webschaftpaketes 16 angeordnete
Vorrichtung 17 auf, die für jeden einzelnen Webschaft 18.1-
18.5 des Webschaftpaketes einen mittels einer in der Vor
richtung 17 angeordneten Antriebsvorrichtung antreibbaren
Schwenkarm 19 vorsieht, die in Fig. 1 alle in ihrer Ruhe
lage dargestellt sind, während in Fig. 2 einer in seiner
Ruhelage und einer in seiner Verschwenkstellung 19′ einge
tragen ist. Jeder Schwenkarm 19 ist über ein Zugseil 20
mit einer seitlichen Verlängerung 21, 21′ des unteren
Schaftstabes 22 eines der Webschäfte 18.1-18.5 verbunden,
dergestalt, daß bei einem in der Schwenkstellung befind
lichen Schwenkarm 19′ gemäß Fig. 2 die Verlängerung 21
eines Schaftstabes 22 in die Stellung 21′ angehoben wird,
was eine Anhebung des ganzen Webschaftes, hier des Web
schaftes 18.3, bedeutet. Von den Schwenkarmen 19 der Vor
richtung 17 sind weitere, nicht eingezeichnete Zugseile
über Umlenkrollen auch zu den Verlängerungen 21 am anderen
Ende der Schaftstäbe 22 der Webschäfte 18.1-18.5 geführt,
so daß ein Parallelanheben der Webschäfte erfolgt. An
Stelle der genannten zweiten Zugseile kann eine zweite
Vorrichtung 17 a vorgesehen sein, die den gleichen Aufbau
wie die Vorrichtung 17 hat und synchron mit ihr betrieben
wird und die auf die in Fig. 2 rechten Enden der Schaft
stäbe 22 einwirkt. In Fig. 2 sind mit strichpunktierten
Linien die Ebene A, in welcher sich normalerweise die
Fadenaugen 23 der Litzen 24 der Webschäfte 18.1-18.5 be
finden, und die Ebene B, in welcher sich die Fadenaugen
23′ der Litzen 24 nach dem Anheben eines Webschaftes,
hier des Webschaftes 18.3, befinden, eingezeichnet.
Die Vorrichtungen 17 und 17 a mit den Schwenkarmen 19, 19′
können ähnlich wie bekannte Schaftmaschinen aufgebaut
sein, mit welchen beim Betrieb der Webmaschine die in die
Webmaschine eingesetzten Webschäfte 18 eines ganzen Web
schaftpaketes 16 auf- und abbewegt werden. Von einer
Einzeldarstellung des Antriebs der Schwenkarme 19, die
auch durch geradlinig bewegte Arme ersetzt sein können,
wird daher abgesehen. Auch von einer Darstellung der Loch
karten- oder Lochbandsteuerung des Antriebs der Vorrich
tungen 17 und 17 a wird abgesehen, weil auch diese Steu
erung bei den bekannten Schaftmaschinen vorhanden ist.
In Fig. 2 ist auch eine zweite Ausführungsform des Zusatz
gerätes angedeutet. Sie weist zwei, jeweils an einem Ende
des Webschaftpaketes 16 angeordnete Vorrichtungen 25 auf,
die auch in den Fig. 3 und 4 dargestellt sind und in denen
für jeden Webschaft 18.1-18.5 des Webschaftpaketes 16 ein
gesondert von einer Steuereinrichtung erregbarer Elektro
magnet angeordnet ist. Die Vorrichtungen 25 sitzen unter
halb des Webschaftpaketes 16, so daß die einzelnen Web
schäfte - in Fig. 3 der Webschaft 18.3 - durch die Anker
26, 26′ der Elektromagnete direkt angehoben werden können.
In dem Gehäuse der Vorrichtungen 25 ist auch die Steuer
einrichtung integriert, die als Programmträger gemäß Fig.
4 ein an sich bekanntes endloses Lochkartenband 27 auf
weist, das im Arbeitsrhythmus einer die halbautomatische
Kettfaden-Einzieheinrichtung betätigenden Person, also von
der Arbeitsbewegung der Kettfaden-Einzieheinrichtung aus
gesteuert, angetrieben wird und seinerseits die Betätigung
der einzelnen Elektromagnete mit ihren Ankern 26, 26′
steuert.
Die konstruktive Ausführung des Zusatzgerätes läßt sich
noch auf andere Weise in Anpassung an einzelne Webmaschi
nen oder Einspanngestelle abwandeln. Dies gilt insbe
sondere für die Anordnung der Vorrichtungen 17 und 25. An
Stelle von Zugseilen 20 könnten die Vorrichtungen 17, 17 a
auch über Gestänge auf die einzelnen Webschäfte 18.1-18.5
einwirken. Auch kann das Zusatzgerät direkt an einer Web
maschine angebracht sein.
Claims (7)
1. Zusatzgerät für eine halbautomatische Kettfaden-Ein
zieheinrichtung für Webmaschinen, gekennzeichnet durch
eine Vorrichtung (17, 25), die für jeden Webschaft
(18.1-18.5) der Webmaschine mindestens ein über eine
Steuereinrichtung betätigbares Verstellorgan (19, 26)
zum Anheben des Webschaftes aufweist.
2. Zusatzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Verstellorgane längsverstellbar oder ver
schwenkbar gelagerte Arme (19, 19′) dienen, die über
mindestens ein Gestänge oder mindestens einen Seilzug
(20) mit dem zugeordneten Webschaft (18.1-18.5) mecha
nisch gekoppelt sind.
3. Zusatzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Verstellorgane die Anker (26) von Elektro
magneten dienen, die direkt oder indirekt auf die zuge
ordneten Webschäfte (18.1-18.5) einwirken.
4. Zusatzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung ein Loch
kartenband (27) oder einen Lochstreifen als Programm
träger für den Antrieb der einzelnen Verstellorgane
(19, 26) aufweist.
5. Zusatzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verstellorgane (19, 26) den
Webschäften (18.1-18.5) paarweise zugeordnet sind, wo
bei ein Verstellorgan auf das eine und das andere Ver
stellorgan auf das andere Ende eines Webschaftes ein
wirkt.
6. Zusatzgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstellorgane (19, 26) auf den unteren Schaft
stab (22) der Webschäfte (18.1-18.5) oder auf eine Ver
längerung (21) dieses Schaftstabes einwirken.
7. Zusatzgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß es am Gestell eines mit einer Auf
nahmevorrichtung (15) für die Webschäfte (18.1-18.5)
versehenen Kettbaum-Lagerwagens (13) angebracht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873700111 DE3700111A1 (de) | 1987-01-03 | 1987-01-03 | Zusatzgeraet fuer eine halbautomatische kettfaden-einzieheinrichtung fuer webmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873700111 DE3700111A1 (de) | 1987-01-03 | 1987-01-03 | Zusatzgeraet fuer eine halbautomatische kettfaden-einzieheinrichtung fuer webmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3700111A1 true DE3700111A1 (de) | 1988-07-14 |
Family
ID=6318434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873700111 Ceased DE3700111A1 (de) | 1987-01-03 | 1987-01-03 | Zusatzgeraet fuer eine halbautomatische kettfaden-einzieheinrichtung fuer webmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3700111A1 (de) |
Cited By (4)
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| DE4214322A1 (de) * | 1992-05-04 | 1993-11-11 | Guido Herrmann Gmbh Maschf | Vorrichtung zum Einziehen von Kettfäden in die Litzen einer Vielzahl von Schäften |
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-
1987
- 1987-01-03 DE DE19873700111 patent/DE3700111A1/de not_active Ceased
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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