DE37000C - Verschlufs für Kassetten-Einsätze - Google Patents
Verschlufs für Kassetten-EinsätzeInfo
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- G—PHYSICS
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
G. MÖGELIN in BUKAREST.
Verschlufs für Kassetten-Einsätze.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. März 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Kassetten, um gewisse Fächer derselben,
z. B. für Banknoten und Gold, bis zu einem gewissen Grade diebessicher verschliefsen
zu können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist diese Einrichtung an einer Kassette dargestellt, welche
aus Holz besteht und mit eingedrehten Vertiefungen zur Aufnahme der verschiedenen
Geldsorten versehen ist.
Fig. ι zeigt die Kassette im Grundrifs, Fig. 2 und 3 sind Schnitte nach A-B, Fig. i, und
Fig. 4 ist ein Schnitt nach X- Y.
Die offenen Vertiefungen a1 a1 dienen zur
Aufnahme von Silber-, Nickel- und Kupfermünzen, während die centrale viereckige Vertiefung
b, Fig. 2 und 3, zur Aufnahme von
Papiergeld bestimmt ist. Dieser Raum b wird durch ein genau hineinpassendes Einsatzstück d,
Fig. i, 2 und 3, verdeckt, welches je nach Wunsch mit einer oder mehreren Vertiefungen e
für die Aufnahme von Gold versehen sein kann. Diese Vertiefungen sind wiederum durch
einen mit Knopf/ ausgerüsteten Deckel g verdeckt.
Die beiden Einsätze d und g sind durch zwei diametral gegenüber angeordnete, verborgen
angebrachte Sperrstifte h mit der Kassette verbunden, so dafs nur 'nach dem Zurückziehen
beider Stifte h ein Herausnehmen der Einsätze möglich ist. Die Stifte h sind an den Enden
von Blattfedern i angebracht, deren andere Enden an Scheiben i1 angelöthet sind, die lose
auf die Stifte m, Fig. 5, aufgesteckt sind. Die Stifte m sind auf Platten m1 aufgenietet und
von unten in passende Aussparungen in der Kassette eingesteckt und mit Schrauben befestigt.
Die Scheibe z'1 befindet sich auf m
zwischen dem losen Ringe m2 und der mit Knopf m3 versehenen Hülse ot4, welche ebenfalls
lose auf m aufgesteckt sind. Die Hülse m4,
die Scheibe i1 und der Ring ot2 werden durch
eine um m gewundene Schraubenfeder m 5
beständig nach oben gedrückt, und zwar so weit, bis die Hülse mi mit ihren seitlichen
Ansätzen m° an die an der Kassette befestigte Platte η anstöfst, Fig 2.
In dieser Stellung ist der Stift h so weit vorgeschoben, dafs er durch entsprechende
Löcher in den Einsätzen d und g hindurchgreift. Um nun den Stift h zurückzuziehen,
hat man nur nöthig, auf den Knopf m3 zu drücken, so dafs die Hülse ot4, die Scheibe P
und der Ring μ?2 in die Stellung Fig. 3 kommen.
Damit der Stift h in der zurückgezogenen Lage, Fig. 3, festgehalten werden kann,
ist folgende Einrichtung getroffen:
Seitwärts von der Hülse m4 ist ein Stift ο
in der Kassette befestigt, welcher bis nahe an m4 heranreicht. Die an ml befindlichen Ansätze ot°,
vier an der Zahl, haben die aus Fig. 2 und 3 ersichtliche Gestalt nach unten spitz zulaufender
Zähne und lassen Lücken zwischen sich, Fig. 6, die genügend grofs sind, um den Stift ο
hindurchzulassen. Dadurch, dafs die Ansätze ot6 spitz zulaufen, wird der in Fig. 2 unter ihnen
befindliche Stift ο niemals ein Hindernifs für die Abwärtsbewegung der Hülse mi bilden;
wenn man aber in der niedrigsten Stellung der Hülse Ot4, Fig. 3, letzterer noch eine geringe
seitliche Drehung giebt, so greift dieselbe mit einem ihrer Ansätze m6 unter den Stift 0 und
wird auf diese Weise in ihrer unteren Stellung ' fixirt. Um die Einsätze g und d herausnehmen
zu können, müssen beide Stifte h zurückgezogen sein. Will man die Einsätze wieder
verriegeln, so dreht man nur die Knöpfe m3 bezw. die Hülsen to4 so weit, bis der Stift ο
unter eine der zwischen m6 befindlichen Lücken
kommt, worauf die Hülsen unter der Wirkung der Feder in5 nach oben gehen und die Stifte h
von den Federn i vorgestofsen werden.
Damit die Blattfedern i beim Vorschieben der Riegel h einige Führung erhalten, sind an
den Platten η die Ansätze nl angebracht, welche
ein übermäfsiges Ausbiegen der Federn verhindern.
Es ist nicht unbedingt noth wendig, dafs die Riegel h durch beide Einsätze d und g hindurchgreifen,
sie können auch nur durch einen Einsatz d greifen; die Kassette kann überhaupt
beliebig viele Einsätze haben, von denen beliebig viele durch dieselben Riegel verschlossen
werden können.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Eine Kassette, bei welcher ein oder mehrere Fächer durch einen oder mehrere Einsätze dg verdeckt werden, welche durch horizontale Riegel h mit der Kassette fest verbunden werden können, wobei die Riegel h durch Blattfedern i, Scheiben i1 und. Hülsen mi beim Abwärtsbewegen der letzteren zurückgeschoben werden, während sie sich unter der Wirkung von Federn m5 wieder vorschieben.An den im Anspruch ι. genannten Hülsen mi die Anordnung der seitlichen, nach unten zugespitzten Ansätze w6 in Verbindung mit dem Stift o, zum Zweck, die Riegel h in zurückgeschobener Lage zu halten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE37000C true DE37000C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=312783
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT37000D Expired DE37000C (de) | Verschlufs für Kassetten-Einsätze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE37000C (de) |
-
0
- DE DENDAT37000D patent/DE37000C/de not_active Expired
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