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DE3790970C2 - Fassadentafel - Google Patents

Fassadentafel

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DE3790970C2
DE3790970C2 DE3790970A DE3790970A DE3790970C2 DE 3790970 C2 DE3790970 C2 DE 3790970C2 DE 3790970 A DE3790970 A DE 3790970A DE 3790970 A DE3790970 A DE 3790970A DE 3790970 C2 DE3790970 C2 DE 3790970C2
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DE
Germany
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braid
facade panel
fibers
concrete
panel according
Prior art date
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DE3790970A
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DE3790970T1 (de
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Shigeyuki Akihama
Mikio Kobayashi
Tatsuo Suenaga
Toshiyuki Fukumoto
Yoshikazu Taniguchi
Hiroaki Nakagawa
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Kajima Corp
Original Assignee
Kajima Corp
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Publication date
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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0801Separate fastening elements
    • E04F13/0803Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B23/00Arrangements specially adapted for the production of shaped articles with elements wholly or partly embedded in the moulding material; Production of reinforced objects
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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    • E04B2/88Curtain walls
    • E04B2/90Curtain walls comprising panels directly attached to the structure
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Fassadentafel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und auf ein Verfahren zur Herstellung von Fassadenplatten.
Konventionellerweise weisen Fassadentafeln (Vorhängewände) der Rahmenbauart eine dünne große Außenvorhängewand auf.
Dabei ist ein Stahlrahmen an der Rückseite einer GRC-(glasfaserverstärkten Beton)-Platte mit flexiblen Ankern befestigt. Diese Art einer Vorhängewand wurde in großem Umfang, insbesondere in den USA verwendet und war sehr erfolgreich.
Die Fig. 1 bis 3 dienen zur Erläuterung des Standes der Technik.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer konventionellen Fassadentafel der Stahlrahmenbauart;
Fig. 2 ist ein schematischer Querschnitt, der einen Zustand veranschaulicht, wo ein flexibler Anker des konven­ tionellen Stahlrahmens und eine Platte desselben ver­ bunden sind;
Fig. 3 ist ein schematischer Querschnitt, der einen anderen Zustand veranschaulicht, wo ein flexibler Anker des konventionellen Stahlrahmens und eine Platte dessel­ ben verbunden sind.
Dabei ist mit 1 in Fig. 1 eine GRC-Platte bezeichnet, und es sind ferner ein Stahlrahmen 2 sowie flexible Anker 3 dargestellt. Die Rückseite der GRC-Platte 1 ist mit einer Dicke in der Größenordnung von 12 mm durch den Stahlrahmen 2 verstärkt. Die GRC-Platte 1 besitzt eine Standardgröße von 2230 × 5200 mm und der Stahlrahmen 2 ist mit den flexiblen Ankern 3 verbunden, die mit Abständen von 50 bis 60 cm angeordnet sind. Wenn die GRC-Platte 1 durch Winddruck verformt oder thermisch deformiert wird, so dienen die flexiblen Anker 3 zur Absorption dieser Änderungen. Es ist daher für die Gesamtstruktur wichtig, daß die wahre Beanspruchung und die Zuverlässigkeit der flexiblen Anker 3 für die Gesamtstruktur garantiert sind.
Den Fassadentafeln der Stahlrahmenbauart, wie sie oben beschrieben wurde, sind die folgenden Nachteile eigen:
  • (1) GRC (glasfaserverstärkter Beton) hat ein bekanntes Problem hinsichtlich der Festigkeitsverschlechterung.
  • (2) Da GRC-Platten sich beim Austrocknen stark zusammenziehen, ist eine Endbearbeitung mit Kacheln nicht praktikabel. Dies liegt daran, daß sich die Vorhängewände werfen können oder Abbiegungen erfahren, und zwar infolge des Unterschieds bei der Trockenschrumpfung zwischen der Rückseite der Kacheln und der Oberfläche einer GRC-Platte. Dies führt zur Bildung von Rissen und zur Trennung der Kacheln. Infolgedessen kommt im wesentlichen nur eine Farbendbearbeitung der Oberfläche in Frage, was die Wertschätzung des für das Außenfinish verwendeten Materials beträchtlich reduziert.
  • (3) Da GRC weder geknetet noch gemischt werden kann, wenn die GRC-Platten hergestellt werden, ist es notwendig, daß diese in einer Form auf eine vorbestimmte Dicke ausgeformt werden, und zwar durch abwechselndes Aufsprühen von Glasfasern und Betonmischung. Diese Verarbeitung (das direkte Aufsprühverfahren von vier bis fünf Schichten), wie es oben beschrieben wurde, hat jedoch in unvermeidbarer Weise eine reduzierte Produktivität und eine schlechte Arbeitsumgebung zur Folge. Da diese Arbeit ferner Handarbeit ist, sind erfahrene Arbeiter erforderlich, und es tritt ein Problem hinsichtlich der Beibehaltung der Genauigkeit auf.
  • (4) Wenn die flexiblen Anker und die GRC-Platte wie in Fig. 2 gezeigt, verbunden werden, so wird ein Endteil 4 jedes flexiblen Ankers 3, der in L-Form normalerweise aus einer Stahlstange vorgeformt wurde, längs der Rückseite der GRC-Platte angeordnet und sodann wird ein Auftrag 5 (Bindekissen) aus GRC derart geformt, daß der Endteil 4 abgedeckt wird. Dieser Verbindungsvorgang wird in einem solchen Zustand ausgeführt, daß der Stahlrahmen 2 und der flexible Anker 3 zuvor verschweißt wurden (Bezugszeichen 6 repräsentiert den geschweißten Teil). Daher ist die Effizienz der Bildung des Bindekissens 5 sehr schlecht und es darf nicht von Hand durchgeführt werden. Dadurch ist es sehr schwierig, eine hinreichende Zuverlässigkeit für die Festigkeit der Verbindung zu erhalten.
  • (5) Wenn diese Art einer Fassadentafel bei der Außenendbearbeitung von mehrstöckigen Gebäuden verwendet wird, so wird diese notwendigerweise sehr starken Winddrücken ausgesetzt. Um die Festigkeit sicherzustellen, die solchen Winddrücken widersteht, und um Dimensionsänderungen infolge von Biegung zu absorbieren, spielen die flexiblen Anker eine sehr wichtige Rolle. Es ist jedoch sehr schwer, die notwendige Zuverlässigkeit mit dem in Punkt (4) beschriebenen Bindekissen 5 zu erreichen. Obwohl ein Verfahren zur Absorption von Dimensionsänderungen der GRC-Platte offenbart wurde, gemäß welchem der vordere Endteil 4 des flexiblen Ankers 3 (in Fig. 3 gezeigt) gleitend in ein Rohr 7 eingesetzt ist, welches mit der Rückseite der GRC-Platte 1 mit Hilfe des Bindekissens 5 verbunden ist, treten die gleichen Nachteile bezüglich des Verbindungsprozesses und der Zuverlässigkeit der Festigkeit der Verbindung des Verbindekissens 5 auf, wie bei dem oben beschriebenen Verfahren.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die oben beschriebenen Nachteile bei konventionellen Fassadentafeln der Stahlrahmenbauart zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird durch eine Fassadenplatte gemäß Anspruch 1 und ein Verfahren zur Herstellung einer Fassadenplatte gemäß Anspruch 7 gelöst.
Ein dreidimensionales Geflecht, kurz, ein 3-D Geflecht, eingebettet in eine Betonplatte einer Fassadentafel der Metallrahmenbauart gemäß der Erfindung ist derart gebildet, daß 3-D Gitter derselben kontinuierlich in der Längs-, Quer- und Vertikalrichtung ähnlich einem Kletterkubus auf einem Spielplatz durch stereoskopisches Flechten von Fasern mit einem vorbestimmten gegenseitigen Abstand gebildet werden. Die stereoskopische Form des 3-D Geflechts kann selbsttragend sein. Die ein solches 3-D Geflecht bildenden Fasern sind beispielsweise Kohlenstoffasern, Aramidfasern, Glasfasern, Fasern der Vinylonart, Polyethylenfasern, Metallfasern, wie beispielsweise eine rostfreie Faser oder eine amorphe Faser.
Es ist notwendig, daß jede Zelle (Gittereinheit) des 3-D Geflechts hinreichend mit Beton gefüllt ist. Daher wird gemäß der Erfindung ein 3-D Geflecht verwendet, und zwar mit Einheitszellen von 5 mm oder mehr in der Längs-, Quer- und Vertikalrichtung. Da die Dicke der Platte erfindungsgemäß hinreichend vermindert werden kann, ist es vorteilhaft, ein plattenartiges 3-D Geflecht zu verwenden. Als ein solches plattenartiges 3-D Geflecht kann ein einstufiges 3-D Geflecht verwendet werden, bei welchem nur eine Zelle in Dickenrichtung der Platte vorhanden ist.
Betonplatten werden durch Einbetten eines 3-D Geflechts der oben beschriebenen Bauart verstärkt. Die Betonmischung kann eine Zement- oder Betonmischung sein unter Verwendung des üblichen Portlandzements, und es kann eine faserverstärkte Mörtel- oder Betonmischung mit in der Mischung verteilten kurzen Fasern verwendet werden. Die zu verteilenden oder dispergierenden Fasern sind vorzugsweise Kohlenstoff-, Aramid- und Metallfasern.
Obwohl der Metallrahmen normalerweise ein Stahlrahmen ist, können auch andere Metalle oder Legierungen als Stahl Verwendung finden.
Erfindungsgemäß kann eine Fassadentafel der Metallrahmenbauart leicht hergestellt werden durch vorheriges Verbinden des oben beschriebenen 3-D Geflechtes mit einem Metallrahmen mit flexiblen Ankern, wobei das 3-D Geflecht der Anordnung in eine Schalungsform gesetzt wird und eine Betonmischung in die Form eingebracht wird. Durch Anordnung von Kacheln oder Steinmaterialien in der Schalungsform wird eine Fassadentafel geschaffen, bei der die fertige Oberfläche der Betonplatte die Keramikplatten oder Steine zeigt. Wie oben beschrieben, kann durch die Erfindung das oben beschriebene bei konventionellen Anordnungen mit Sprühformung auftretende Problem überwunden werden. Ferner wird ein Herstellungsschritt, wie das Einbetten der flexiblen Anker in Bindekissen, unnötig und es kann eine ausgezeichnete Zuverlässigkeit bei der Verbindungsfestigkeit zwischen den flexiblen Ankern und der Betonplatte erreicht werden. Gemäß der Erfindung kann nicht nur eine hinreichende Festigkeit durch das 3-D Geflecht sichergestellt werden, sondern es wird auch jedes Problem gelöst, welches infolge der Verwendung von Glasfaser auftreten könnte, und zwar im Hinblick auf die GRC-Platte. Infolgedessen können die Oberflächen derselben mit Kacheln (Keramikplatten) endbearbeitet werden, und die Endbearbeitung kann leicht ausgeführt werden.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 4 bis 14 wird die vorliegende Erfindung nunmehr anhand von Beispielen beschrieben.
Fig. 4 ist ein schematischer Querschnitt, der einen Zustand darstellt, wo ein flexibler Anker einer Fassadentafel der Metallrahmenbauart gemäß der Erfindung dargestellt ist, und zwar zusammen mit einer damit verbundenen Betonplatte;
Fig. 5 ist eine teilweise perspektivische Ansicht zur Darstellung einer Beziehung zwischen dem 3-D Geflecht und den flexiblen Ankern, die miteinander verbunden sind;
Fig. 6 ist eine partielle perspektivische Ansicht, die einen Zustand eines Einheitsgitters des 3-D Geflechtes veranschaulicht;
Fig. 7 ist eine Ansicht von drei Richtungen zur Veranschau­ lichung der Richtungen der Fasern des in Fig. 6 gezeigten 3-D Geflechts;
Fig. 8 ist ein schematischer Querschnitt, der einen Schritt eines Verfahrens zur Herstellung einer Fassadenplatte der Stahlrahmenbauart gemäß der Erfindung veran­ schaulicht;
Fig. 9 ist ein schematischer Querschnitt, der einen darauffolgenden Verfahrensschritt veranschaulicht;
Fig. 10 ist ein schematischer Querschnitt, der ein Beispiel einer Fassadenplatte, erhalten durch das oben beschriebene Herstellungsverfahren, veranschaulicht;
Fig. 11 ist ein schematischer Querschnitt eines Herstellungsverfahrens ähnlich dem gemäß Fig. 9, bei dem die Kachelendbearbeitung durchgeführt ist;
Fig. 12 ist ein schematischer Querschnitt eines Beispiels einer Fassadenplatte, erhalten mittels des Herstellungs­ schrittes nach Fig. 11;
Fig. 13 ist eine Kurve, welche die Lastauslenk- oder Biegeeigenschaften einer Betonplatte gemäß der Erfindung zeigt; und
Fig. 14 ist eine Kurve, welche die Lastauslenk- oder Biegeeigenschaften einer weiteren Betonplatte gemäß der Erfindung zeigt.
Fig. 4 zeigt einen wesentlichen Teil einer Fassadentafel oder Vorhängewand der Metallrahmenbauart gemäß der Erfindung, wobei das Bezugszeichen 10 die Betonplatte bezeichnet. Mit 11 ist ein in die Betonplatte eingebettetes 3-D Geflecht und mit 12 ist ein Metallrahmen bezeichnet, während das Bezugszeichen 13 zur Bezeichnung eines flexiblen Ankers dient. Der Metallrahmen 12 entspricht dem Stahlrahmen 2, der im konventionellen-in Fig. 1 dargestellten Beispiel gezeigt ist, und der flexible Anker 13 entspricht ebenfalls dem flexiblen Anker 3 gemäß Fig. 1. Erfindungsgemäß ist der vordere Endteil des flexiblen Ankers 13 in die Schicht aus der Betonplatte 10 eingebettet, weshalb die im konventionellen Beispiel benötigten Bindekissen oder Einbettungen nicht notwendig sind. Das vordere Ende des flexiblen Ankers 13 ist mit einem Hakenteil 14 versehen, der mit Zellen des 3-D Geflechtes 11 befestigt ist.
Fig. 5 veranschaulicht den Eingriff der flexiblen Anker 13 in das 3-D Geflecht 11. In dieser Darstellung wird ein Beispiel gezeigt, bei dem ein T-förmiger Hakenteil 14 am vorderen Endteil des flexiblen Ankers 13 befestigt ist, wobei der T-förmige Hakenteil 14 zur Befestigung in die Zellen des 3-D Geflechtes 11 eingesetzt ist.
Fig. 6 veranschaulicht eine Einheitszelle des 3-D Geflechts 11. Es wird angenommen, daß die drei Richtungen, wie in Fig. 7 gezeigt, durch eine X-, Y- und Z-Achse repräsentiert werden, wobei die Fasern in der X-Richtung als die ersten Abszissenfasern Xÿ bezeichnet werden, die Fasern in der Y-Richtung werden als die zweiten Abszissenfasern Yÿ bezeichnet, und die Fasern in der Z-Richtung werden als die vertikalen Fasern Zÿ bezeichnet. Die ersten und zweiten Abszissenfasern Xÿ und Yÿ sowie die vertikalen Fasern Zÿ sind jeweils untereinander parallel und mit einem im wesentlichen gleichen gegenseitigen Abstand angeordnet, wobei sich die Fasern mit einer bestimmten Regelmäßigkeit schneiden.
Das 3-D Geflecht entsteht durch Bildung von Maschen mit den Kreuzungspunkten. Das heißt, eine Vielzahl von ersten Abszissenfasern Xÿ sind untereinander parallel mit einem im wesentlichen gleichen gegenseitigen Abstand in der Weise angeordnet, daß sie jeweils senkrecht zur Y- und Z-Achse verlaufen, und in ähnlicher Weise ist eine Vielzahl von zweiten Abszissenfasern Yÿ untereinander parallel mit im wesentlichen dem gleichen gegenseitigen Abstand in der Weise angeordnet, daß sie jeweils senkrecht zur X- und Z-Achse verlaufen, und in ähnlicher Weise ist eine Vielzahl von Vertikalfasern Zÿ untereinander parallel mit im wesentlichen dem gleichen gegenseitigen Abstand in der Weise angeordnet, daß sie jeweils senkrecht zur X- und Y-Achse verlaufen. Die Kreuzungspunkte sind also durch den Schnitt der Fasern in den drei Richtungen in den beschriebenen Abständen vorhanden, wobei diese Punkte durch Verbindungen gebildet werden.
Infolgedessen wird, wie in Fig. 6 gezeigt, ein kubisches oder rechteckiges solides Einheitsgitter gebildet, und zwar jeweils mit Kreuzungspunkten in acht Ecken der Einheitszelle, gebildet durch vier erste Abszissenfasern, vier zweite Abszissenfasern und vier vertikale Fasern. Die Einheitszellen sind in drei Richtungen mit bestimmter Regelmäßigkeit verteilt. Wenn die Starrheit der Fasern nicht ausreicht, um die stereoskopische Form des 3-D Geflechtes beizubehalten, so können die Fasern imprägniert werden oder mit einem Harz versehen werden, um ihnen selbsttragende Eigenschaften zu verleihen.
Da das 3-D Geflecht gemäß der Erfindung starke Fasern beispielsweise aus Kohlenstoff, Aramid, Vinylon, Polyethylen, rostfreiem Stahl und amorphe Fasern oder dgl. verwendet, und ein derartiges 3-D Geflecht in die Betonplatte eingebettet ist, kann eine ausreichende Zugfestigkeit in drei Richtungen erhalten und die Biegefestigkeit signifikant verbessert werden.
Da es für das 3-D Geflecht gemäß der Erfindung erforderlich ist, eine flüssige Mörtel- oder Betonmischung in hinreichender Weise in jede Einheitszelle des 3-D Geflechts einzubetten, muß der Gitterabstand mindestens 5 mm betragen. Wenn jedoch der Abstand zu groß ist, beispielsweise 70 mm oder mehr, so kann es schwierig sein, die selbsttragenden Eigenschaften oder Charakteristika sicherzustellen. Daher ist der Abstand vorzugsweise kleiner als 70 mm. Wenn die Abstände im Bereich zwischen 5 und 70 mm liegen, können sie in den drei Richtungen unterschiedlich voneinander sein. Ferner kann ein 3-D Geflecht 11, wie in Fig. 5 gezeigt, verwendet werden, welches gebildet ist durch eine einzige Stufe in der Z-Richtung, durch erste Abszissenfasern Xÿ in der X-Richtung und zweite Abszissenfasern Yÿ in der Y-Richtung. Ferner kann ein 3-D Geflecht verwendet werden, gebildet durch eine Vielzahl von Stufen in der Z-Richtung. Die Anzahl der Stufen kann bestimmt werden in Abhängigkeit von der Dicke der Betonplatte 10 und dem Gitterabstand des 3-D Geflechtes. Das 3-D Geflecht kann derart angeordnet werden, daß es im wesentlichen die Oberflächen der Platte abdeckt. Wenn die Oberfläche der Platte nicht durch ein 3-D Geflecht abgedeckt werden kann, so kann eine Vielzahl von 3-D Geflechten angeordnet werden, um die Abdeckung vorzusehen. Anstelle des in den Fig. 4 und 5 dargestellten T-förmigen Hakenteils 14 am vorderen Endteil des flexiblen Ankers 13 kann auch ein L-förmiger oder sonstwie geformter Hakenteil am vorderen Endteil des flexiblen Ankers 13 vorgesehen werden.
Die Fig. 8 bis 10 veranschaulichen ein repräsentatives Verfahren zur Herstellung der Fassadentafel gemäß der Erfindung. Die Herstellungsschritte dieses Verfahrens werden unter Bezugnahme auf die Fig. 8 bis 10 beschrieben.
Als erstes wird der Metallrahmen 12 mit einer vorbestimmten Form und Struktur zuvor beispielsweise durch Schweißen hergestellt. Der Rahmen 12 kann jeweils aus verschiedenen Materialien geformt werden, beispielsweise aus Metallblech, U-Profilen,Winkelprofilen, Rohr- oder Stabstahl, mit der Querschnittsform eines I, eines U, welches seitwärts weist, eines Quadrats, eines T, eines haubenförmigen Teils oder eines nach unten weisenden U. Als nächstes werden die flexiblen Anker 13 mit ihren einen Enden an den Metallrahmen 12 in einem vorbestimmten Intervall angeschweißt. Sodann wird der Metallrahmen 12 horizontal niedergelegt und das 3-D Geflecht 11 wird in der Weise aufgehängt, daß es parallel zu dem Metallrahmen 12 verläuft, und zwar von den Hakenteilen 14 an den anderen Enden der flexiblen Anker 13. Dieser Zustand ist in Fig. 8 gezeigt.
Fig. 9 zeigt einen Zustand, bei dem ein 3-D Geflecht 11 gemäß Fig. 8 auf einer Schalungsform liegt, die eine Basisplatte 16 aufweist, ferner einen Außenrahmen 17 in der Form eines Rechtecks mit einer oberen und einer unteren Öffnung an der Basisplatte 16 und ferner einen rechteckigen Innenrahmen 18 mit einer oberen und einer unteren in der Form aufgehängten Öffnung. Nachdem der obige Aufbau vollendet ist, wird die zuvor gemischte Mörtel- oder Betonmischung bis zu den Niveaus eingebracht, die durch die gestrichelten Linien 19 und 20 in Fig. 9 gezeigt sind. Auf diese Weise ist die Herstellung im wesentlichen vollendet und eine Fassadentafel der Metallrahmenbauart gemäß Fig. 10 kann durch Aushärten und Entnahme aus der Form erhalten werden. Obwohl gemäß diesem Ausführungsbeispiel Anpassungsabschnitte 21 gezeigt sind, die am Umfang der Betonplatte 10 angeordnet sind und die rechtwinklig nach innen gebogen sind, so können diese Anpassungsabschnitte 21 natürlich auch geneigt sein wie bei einem Teller oder Krümmungen besitzen. Das 3-D Geflecht kann wahlweise in den Anpassungsabschnitten 21 angeordnet sein. Da jedoch während der Anwendung des Produktes gemäß der Erfindung die Anpassungsabschnitte 21 im wesentlichen frei von Außendruck sind und diese daher nur ihre Form sichern müssen, sind sie nicht notwendigerweise mit dem 3-D Geflecht versehen.
Die Fig. 11 und 12 zeigen einen ähnlichen Zustand wie das Beispiel gemäß den Fig. 9 und 10, bei dem der Unterschied darin liegt, daß eine Kachel- oder Keramikplattenverkleidung ausgeführt wird. Das heißt, wie in Fig. 11 gezeigt, sind Kacheln 23 auf die Oberfläche der Basisplatte 16 gelegt und das 3-D Geflecht der Anordnung gemäß Fig. 8 ist darauf angeordnet. Infolgedessen kann in einfacher Weise ein Produkt hergestellt werden, bei dem Kacheln 23, wie in Fig. 12 gezeigt, auf der Außenoberfläche der Betonplatte 10 angeordnet sind. Als Alternative zu den Kacheln 23 können natürlich auch Steinmaterialien, wie beispielsweise Marmor oder andere künstliche Materialien, verwendet werden.
Die Fig. 13 und 14 zeigen Testergebnisse von Betonplatten mit dem 3-D Geflecht gemäß der Erfindung. Fig. 13 zeigt einen Fall, bei dem als Grundmasse Mörtel verwendet wurde, wobei der Mörtel als Zuschlagsstoff Flußsand aufwies. Fig. 14 zeigt eine Last-Auslenkkurve eines Materials, welches 28 Tage gealtert wurde, dessen Zuschlagsstoff Quarzsand und "shirasu baloon" enthielt und bei dem CFRC als Grundmasse verwendet wurde, wobei das CRFC in der Weise gebildet wurde, daß Kohlenstoffasern auf der Basis von Pech von 6 mm Länge in der Matrix verteilt wurden. In beiden Fällen wurde ein 3-D Geflecht der Einzelstufenbauart gemäß Fig. 5 verwendet. Die Dicke der Betonplatte betrug 7,5 cm, die Dicke des 3-D Geflechtes war im wesentlichen 3 cm-und der Abstand zwischen den Zellen des 3-D Geflechtes war im wesentlichen 12,5 mm. Wie in den Figuren im einzelnen gezeigt, wies das dieses 3-D Geflecht bildende Fasermaterial 10 000 bis 36 000 Fasern auf, jede mit einem Durchmesser von 7 bis 14,2 µm. PAN-CF, gezeigt in einer Figur, ist ein Material, welches in einer solchen Weise aufgebaut ist, daß die Fasern des 3-D Geflechtes Kohlenstoffasern des PAN-Typs aufweisen, und HM-50 ist ein Material, welches als Fasern des 3-D Geflechts Aramidfasern, hergestellt von Teÿin Ltd., aufweist. Vinylon und Naslon besagen jeweils, daß die Fasern des 3-D Geflechts diese Fasern aufweisen.
Wie aus den Fig. 13 und 14 ersichtlich ist, zeigt im Vergleich mit Beton, welcher nur durch eine Grundmasse ohne 3-D Geflecht gebildet ist, die Platte mit 3-D Geflecht, insbesondere die Platte, deren 3-D Geflecht aus Kohlenstoffasern oder Aramidfasern geformt ist, eine signifikante Biegefestigkeit mit einem Niveau, welches mit dem konventionellen Beton nicht erreichbar ist. Ferner wies, wie in Fig. 14 gezeigt, in einem Falle, wo CFRC als Grundmasse verwendet wurde, die Beanspruchungs-Auslenkkurve keinerlei Amplitude auf, und es ergab sich eine glatte Kurve, wie die, erhalten mit starren Materialien. Dies belegt, daß irgendwelche großen Risse während des Biegeprozesses nicht auftraten.
Die erfindungsgemäße Fassadentafel zeigt eine ausgezeichnete Festigkeit und Biegecharakteristik , und sie kann bei der Außenverkleidung von mehrstöckigen Gebäuden verwendet werden.
Ferner kann in einem Falle, wo eine künstlerische Gestaltung wichtig ist, eine Verkleidung mit Keramikplatten oder Steinen problemlos ausgeführt werden. Da ferner die flexiblen Anker an dem 3-D Geflecht der Betonschicht befestigt sind, ergibt sich eine ausgezeichnete Zuverlässigkeit und Dauerhaftigkeit bei der Verbindung des Metallrahmens und der Platte. Da sich dabei eine ausgezeichnete Produktivität ergibt, kann die Herstellung mit geringen Kosten ausgeführt werden.

Claims (7)

1. Fassadentafel mit einem Stützrahmen (12) des Metall­ profil-Ständerwerk-Typs für eine vorgehängte Wand, bei welcher der Stützrahmen (12) über flexible Anker (13) mit der Rückseite eines Betonpaneels (10, 21) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein dreidimensionales Ge­ flecht (3-D-Geflecht) (11) dadurch gebildet ist, daß Fa­ sern in den drei Hauptrichtungen des 3-D-Geflechts (11) selbsttragend mit einem gegenseitigen Faserabstand von 5mm oder mehr geflochten und in das Betonpaneel (10, 21) so eingebettet sind, daß die vorderen Enden der flexiblen Anker (13) in den Zellräumen des 3-D-Geflechts (11) ver­ ankert sind.
2. Fassadentafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß am vorderen, dem eingebetteten Ende des Ankers (13) ein Hakenteil (14) vorgesehen ist.
3. Fassadentafel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hakenteil (14) T-förmig ist.
4. Fassadentafel nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hakenteil (14) L-förmig ist.
5. Fassadentafel nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenseite der Betonpaneele (10, 21) mit Keramikplatten (23) oder Steinmaterial versehen ist.
6. Fassadentafel nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betonpaneele (10, 21) seitlich ausgebildete Anpassungs­ abschnitte (21) aufweisen.
7. Verfahren zur Herstellung einer Fassadentafel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die flexiblen Anker (13) an dem vorgefertigten Stütz­ rahmen (12) befestigt werden, das 3-D-Geflecht (11) parallel zum Stützrahmen (12) an die Anker (13) gehängt wird, so daß die vorderen Enden der Anker (13) in die Zellräume des 3-D-Geflechts eingebettet sind, das derart verankerte 3-D-Geflecht (11) in eine ggf. mit Keramik­ platten (23) oder Steinmaterial ausgelegte Schalungsform (16, 17, 18) gebracht, mit einer Beton- oder Mörtel­ mischung zur Bildung der Fassadentafel vergossen und die Schalungsform (16, 17, 18) nach dem Aushärten des Paneels (10, 21) entfernt wird.
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