DE3790027C2 - Gelenkmechanismus - Google Patents
GelenkmechanismusInfo
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- F16H21/00—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides
- F16H21/10—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane
- F16H21/44—Gearings comprising primarily only links or levers, with or without slides all movement being in, or parallel to, a single plane for conveying or interconverting oscillating or reciprocating motions
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- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gelenkmechanismus, bei
welchem ein erster Abschnitt gegenüber einem zweiten
Abschnitt angeordnet ist, wobei über das vorgesehene
Gelenk ein Drehmoment übertragbar ist, das aus folgen
den Elementen besteht:
- - einem eingangsseitigen Gelenkelement, von welchem das Ende drehbar gegenüber dem zweiten Abschnitt ge lagert ist und zusätzlich ein freibewegliches Ende aufweist,
- - eine Betätigungseinheit, mit welcher ein Drehmoment auf das eingangsseitige Gelenkelement um das Ende herum übertragbar ist,
- - ein ausgangsseitiges Gelenkelement, von welchem das eine Ende drehbar in Bezug auf ein Lagerelement be wegbar ist, während das andere Ende freibeweglich ausgebildet ist, wobei das ausgangsseitige Gelenk element derart mit dem eingangsseitigen Gelenkele ment verbunden ist, daß der bewegliche Abschnitt gleichzeitig mit dem ausgangsseitigen Gelenkelement bewegbar ist, sowie
- - einem Verbindungsgelenkelement, von welchem das Ende
mit dem freibeweglichen Ende des eingangsseitigen
Gelenkelementes verbunden ist, während das andere
Ende mit dem freibeweglichen Ende des ausgangsseiti
gen Gelenkelementes verbunden ist,
wobei die Länge des eingangsseitigen Gelenkelementes größer als die Länge des ausgangsseitigen Gelenkele mentes ist, so daß eine Verschwenkung des eingangs seitigen Gelenkelementes um das Ende über das Ver bindungsgelenkelement eine entsprechende Verschwen kung des ausgangsseitigen Gelenkelementes um das La ger über einen größeren Winkelbereich hervorruft als die Verschwenkung des eingangseitigen Gelenkelemen tes.
Operationstische und Krankenhausbetten sind mit beweg
lichen Bereichen versehen, um den Patienten in gewissen
Lagen zu positionieren, wozu bestimmte Betätigungsein
heiten entwickelt worden sind, um die beweglichen Be
reiche verstellen zu können. So ist beispielsweise auf
grund der US-PS 3 982 741 ein Operationstisch mit
beweglichen Bereichen bekannt, welche mit Hilfe von
einem stationären Teil des Operationstisches befestig
ten hydraulischen Zylindern gleichzeitig verstellt wer
den können. Die vorgesehenen Zylinder sind dabei an ge
genüberliegenden Seiten der beweglichen Bereiche mit
Hilfe von Gelenkstücken befestigt, welche zwischen zwei
als Gelenkachsen dienenden Stiften und den entsprechen
den Gliedern der Betätigungseinheit angeordnet sind.
Aufgrund der US-PS 4 270 233 ist fernerhin ein Entbin
dungsbett bekannt, welches mit beweglichen Abschnitten
versehen ist, wobei die einzelnen Abschnitt mit Hilfe
von Gelenkstücken und -stiften verstellt werden können.
Aufgrund der US-PS 3 349 877 ist schließlich noch in
Verbindung mit verstellbaren Betten eine entsprechende
Betätigungseinheit bekannt. Aus der US-PS 30 35 711 ist
ein Gelenkmechanismus für einen Kran bekannt, bei wel
chem ein erster Abschnitt schwenkbar gegenüber einem
zweiten Abschnitt angeordnet ist, wobei über das vorge
sehene Gelenk ein Drehmoment übertragbar ist, das aus
folgenden Elementen besteht:
- - einem eingangsseitigen Gelenkelement, von welchem das Ende drehbar gegenüber dem zweiten Abschnitt ge lagert ist und zusätzlich ein freibewegliches Ende aufweist,
- - eine Betätigungseinheit, mit welcher ein Drehmoment auf das eingangsseitige Gelenkelement um das Ende herum übertragbar ist,
- - ein ausgangsseitiges Gelenkelement, von welchem das eine Ende drehbar in Bezug auf ein Lagerelement be wegbar ist, während das andere Ende freibeweglich ausgebildet ist, wobei das ausgangsseitige Ge lenkelement derart mit dem eingangsseitigen Ge lenkelement verbunden ist, daß der bewegliche Ab schnitt gleichzeitig mit dem ausgangsseitigen Ge lenkelement bewegbar ist, sowie
- - einem Verbindungsgelenkelement, von welchem das Ende
mit dem freibeweglichen Ende des eingangsseitigen
Gelenkelementes verbunden ist, während das andere
Ende mit dem freibeweglichen Ende des ausgangsseiti
gen Gelenkelementes verbunden ist,
wobei die Länge des eingangsseitigen Gelenkelementes größer als die Länge des ausgangsseitigen Gelenkele mentes ist, so daß eine Verschenkung des eingangs seitigen Gelenkelementes um das Ende über das Ver bindungsgelenkelement eine entsprechende Verschwen kung des ausgangsseitigen Gelenkelementes um das La ger über einen größeren Winkelbereich hervorruft als die Verschwenkung des eingangsseitigen Gelenkelemen tes.
Bei diesem Aufbaukran für Lastwägen sind die Ge
lenkteile in einer nicht näher beschriebenen Weise mit
einander verbunden. Auf jeden Fall liegen die Ge
lenkteile offen. Bei der Verwendung für Operations
tische und Krankenbetten ist es dabei von Nachteil, daß
die gesamte Anzahl von Gelenkstellen und Gelenkteilen
nach außen sichtbar sind. Dies verhindert eine schönere
optische Gestaltung, was beim Hauptanwendungsgebiet der
vorliegenden Erfindung, nämlich Operationstische und
Krankenhausbetten, von Bedeutung ist. Dadurch, daß die
Gelenkverbindungen nicht abgeschirmt sind, kann weiter
hin das Eintreten von Flüssigkeit, beispielsweise Rei
nigungsflüssigkeit, erfolgen, und eine Gefahr von Ver
letzungen durch vorstehende Teile erfolgen, sowie eine
leichte Reinigung der Anordnung verhindert werden.
In der US-PS 4 441 376 ist bereits ein Gelenkmechanis
mus bekannt, bei welchem Teile des Gelenkes durch Sei
tenwandungen abgeschirmt sind. Bei dieser bekannten
Ausführungsform ist jedoch nicht der gesamte Gelenkme
chanismus durch Seitenwandungen abgeschirmt, so daß
viele freiliegende Teile vorliegen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Nach
teile des Standes der Technik zu vermeiden.
Dies wird dadurch erreicht, daß der zweite Abschnitt
zwei parallel verlaufende Seitenwandungen aufweist, in
nerhalb welcher Schlitze vorgesehen sind, daß der erste
Abschnitt zwei in einem Abstand voneinander angeordnete
parallele Wandungen aufweist, welche außerhalb
der Seitenwandungen des zweiten Abschnittes liegen, daß
ein eingangsseitiges Gelenkelement mit einem Ende vor
gesehen ist, das zwischen den Seitenwandungen des zwei
ten Abschnittes drehbar gelagert ist, und daß das Ver
bindungsgelenkelement durch die Schlitze der Seitenwan
dungen des zweiten Abschnittes hindurch mit dem ersten
Abschnitt verbunden ist.
Für den erfindungsgemäßen Gelenkmechanismus ist es so
mit charakteristisch, daß in den Seitenwandungen des
(beispielsweise) stationären Abschnitts Schlitze vorge
sehen sind, durch die hindurch das Verbindungsge
lenkelement mit dem (beispielsweise) beweglichen Ab
schnitt verbunden ist, und daß dieser bewegliche Ab
schnitt mit seinen parallelen Seitenwandungen diese
Schlitze und Seitenwandungen des stationären Abschnitts
überdeckt.
Das ausgangsseitige Gelenkelement kann einstückig mit
dem ersten Abschnitt im Bereich einer ersten Öffnung
bis zu einer zweiten Öffnung ausgebildet sein.
Die Betätigungseinheit kann ein lineares Betätigungs
element sein.
Die Länge des Verbindungsgelenkelementes kann kleiner
sein als die Länge des eingangsseitigen Gelenkelemen
tes.
Die Betätigungseinheit kann einen hydraulisch oder
pneumatisch betätigten Zylinder aufweisen, von welchem
das eine Ende an dem zweiten Abschnitt befestigt ist,
während das andere Ende eine ausschiebbare Kolbenstange
aufweist, welche mit dem freibeweglichen Ende des ein
gangsseitigen Gelenkelementes verbunden ist.
Der erste Abschnitt kann beweglich ausgebildet sein,
während der zweite Abschnitt stationär gehalten sein
kann.
Das Verbindungsgelenkelement kann in Form von zwei Ge
lenkelementen ausgebildet sein, von welchen die einen
Enden auf die gegenüberliegenden Seiten des freibeweg
lichen Endes des eingangsseitigen Gelenkelementes ange
lenkt sein kann.
Am Ende der Kolbenstange kann eine Gabel befestigt
sein, an welcher die beiden Verbindungsgelenkelemente
sowie das freibewegliche Ende des eingangsseitigen
Gelenkelementes angelenkt sein kann.
Der bewegliche Abschnitt kann gegenüber dem stationären
Abschnitt mit Hilfe von zwei Buchsen gelagert sein,
welche durch die entsprechenden Seitenwandungen
hindurchgeführt sind.
Der erste Abschnitt kann stationär gelagert sein,
während der zweite Abschnitt beweglich ist.
Das ausgangsseitige Gelenkelement kann aus dem Teil des
beweglichen Abschnittes zwischen der drehbaren Lsgerung
der Seitenwandungen bis zum Lagerpunkt für die zweiten
Enden der Verbindungselemente bestehen.
Die verschiebbare Stange des linearen
Betätigungselementes kann an dem ersten Ende des
Verbindungsgelenkelementes angelenkt sein.
Das Verbindungselement kann drei Gelenkelemente
aufweisen, von welchen die ersten Enden im Bereich der
Seitenwandungen am freibeweglichen Ende des
eingangsseitigen Gelenkelementes angelenkt sind,
während die zweiten Enden an der Innenseite der
Seitenwandungen des beweglichen Abschnittes angelenkt
sind.
Die Schlitze können bogenförmig ausgebildet sein.
Die Erfindung soll nunmehr anhand eines
Ausführungsbeispieles näher beschrieben werden, wobei
auf die beigefügte Zeichnung Bezug genommen ist.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines
Operationstisches, bei welchem ein
bewegliches Gelenkelement um einen
angedeuteten
Winkelbereich verstellbar ist;
Fig. 2 eine seitliche Ansicht einer Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Gelenkmechanismus;
Fig. 3 bis 5 schematische Ansichten unter Darstellung
des Gelenkmechanismus von Fig. 2 in
verschiedenen Betriebspositionen;
Fig. 6 eine perspektivische auseinandergezogene
Detailansicht einer vorteilhaften Ausführungs
form des Gelenkmechanismus gemäß der Erfindung
und
Fig. 7 bis 11 schematische Ansichten zur Erläuterung der
Funktionsweise der Erfindung.
Der erfindungsgemäße Gelenkmechanismus ist insbesondere
zum Anlenken der beweglichen Abschnitte eines aus
mehreren Abschnitten bestehenden Operationstisches oder
eines einstellbaren Bettes geeignet. Es ist jedoch
einleuchtend, daß der erfindungsgemäße Gelenkmechanismus
ebenfalls für andere Anwendungen verwendet werden kann.
Fig. 1 zeigt einen Operationstisch 12, welcher mit einem
stationären Abschnitt 14 sowie einem beweglichen
Abschnitt 16 versehen ist, wobei die Verbindung dieser
beiden Abschnitte unter Einsatz des erfindungsgemäßen
Gelenkmechanismus 10 erfolgt.
Entsprechend Fig. 2 umfaßt der erfindungsgemäße
Gelenkmechanismus 10 ein eingangsseitiges Gelenkelement
20, ein ausgangsseitiges Gelenkelement 22, ein Paar von
Verbindungsgelenkelementen 24 sowie eine
Betätigungseinheit 26. Im Rahmen der Erfindung besteht
jedoch die Möglichkeit, daß der Abschnitt 16 stationär
angeordnet ist, während der Abschnitt 14 beweglich ist.
Entsprechend Fig. 6 umfaßt das eingangsseitige
Gelenkelement 20 einen Endbereich 30 mit einer Bohrung
32, durch welche ein Gelenkstift 34 geführt ist, um den
das Gelenkelement 20 drehbar ist. Der Gelenkstift 34 ist
beidseitig in den Lagerelementen 36 der Seitenwandungen
18 des stationären Abschnittes 14 gelagert. Der andere
Endbereich 38 des Gelenkelementes 20 ist im Bereich
seiner äußeren Seitenflächen 40 in den Enden einer Gabel
58 gelagert, an welcher die Kolbenstange 60 der
Betätigungseinheit 36 befestigt ist. Auf der Außenseite
der beiden Enden der Gabel 58 sind fernerhin die beiden
Verbindungsgelenkelemente 24 angelenkt.
Die beiden Verbindungsgelenkelemente 24 umfassen jeweils
ein erstes Ende 46, welches im Bereich der Enden der an
der Betätigungsstange 60 befestigten Gabel 58 an dem
eingangsseitigen Gelenkelement 20 angelenkt sind. Die
gegenüberliegenden Enden 48 der betreffenden Verbindungs
gelenkelemente 24 besitzen jeweils eine Bohrung 50, durch
welche ein Stift 52 geschoben ist, der in entsprechenden
Lagerelementen 56 auf der Innenseite der Seitenwandungen
28 des beweglichen Abschnittes 16 gelagert ist. Die Ver
bindungsgelenkelemente 24 verbinden demzufolge das frei
bewegliche Ende 38 des eingangsseitigen Gelenkelementes
20 mit dem freibeweglichen Ende 78 des ausgangsseitigen
Gelenkelementes 22, welches einstückig mit dem
beweglichen Abschnitt 16 ausgebildet ist.
Der bewegliche Abschnitt 16 ist mittels Buchsen 62, 64
drehbar gegenüber dem stationären Abschnitt 14 gelagert,
wobei diese Buchsen 62, 64 durch entsprechende Öffnungen
66, 68 der Seitenwandungen 18, 28 der beiden Abschnitte
14, 16 geführt sind. Die beiden Seitenwandungen 28 des
beweglichen Abschnittes 16 umfassen dabei die beiden
Seitenwandungen 18 des stationären Abschnittes 14 von
außen her. Die beiden Buchsen 62, 64 werden durch die
Öffnungen 66 des stationären Abschnittes 14 und die
Öffnungen 68 des beweglichen Abschnittes 16 geschoben,
wobei die Verbindung der beiden Abschnitte 14, 16 unter
Einsatz entsprechender Beilagscheiben 70 und Bolzen 72
erfolgt. Das ausgangsseitige Gelenkelement 22 wird dabei
durch die in den Fig. 3 bis 5 dargestellte gestrichelte
Verbindungslinie zwischen den Buchsen 62, 64 des
beweglichen Abschnittes 16 und den Lagerelementen 56 des
beweglichen Abschnittes 16 gebildet.
Es besteht jedoch ebenfalls die Möglichkeit, daß das
ausgangsseite Gelenkelement 22 als getrenntes Element
ausgebildet ist, welches mit dem beweglichen Abschnitt 16
derart verbunden ist, daß der bewegliche Abschnitt 16
gleichzeitig mit dem ausgangsseitigen Gelenkelement 22
bewegt wird.
Die Lagerelemente 56 sind innerhalb von bogenförmigen
Schlitzen 74 geführt, sobald der bewegliche Abschnitt 16
im Bezug auf den stationären Abschnitt 14 geschwenkt
wird. Zu den beiden bogenförmigen Schlitzen 74 führende
Öffnungen erleichtern dabei den Zusammenbau des
Gelenkmechanismus 10. Auf dem Stift 52 ist fernerhin noch
ein Abstandsrohr 76 geschoben, welches die Enden 48 der
beiden Verbindungsgelenkelemente 24 in Anlage an den
Lagerelementen 56 hält.
Die Betätigungseinheit 26 ist in Form eines linearen
Betätigungselementes, beispielsweise eines in den Fig. 2
bis 5 dargestellten pneumatischen oder hydraulischen
Zylinders 80 ausgebildet, dessen Kolbenstange 60 mit der
Gabel 58 verbunden ist. Der jeweilige Zylinder 80 ist
dabei an der in Fig. 2 dargestellten Stelle 4 schwenkbar
an dem stationären Abschnitt 14 befestigt.
Wenn die Kolbenstange 60 voll nach außen geschoben wird,
verschwenkt sich gemäß Fig. 3 bis 5 das freibewegliche
Ende 38 des eingangsseitigen Gelenkelementes 20 um den
Endbereich 30 das stationären Abschnittes 14. Die
Verbindungsgelenkelemente 24 übertragen das Drehmoment
auf das freibewegliche Ende 78 des ausgangsseitigen
Gelenkelementes 22 des beweglichen Abschnittes 16.
Während des Verschwenkvorganges bleibt die Länge der
einzelnen Gelenkelemente konstant, während der Abstand
und die Ausrichtung zwischen dem Endbereich 30 des
eingangsseitigen Gelenkelementes 20 und dem angelenkten
Ende 75 des ausgangsseitigen Gelenkelementes 22 konstant
bleiben. Der bewegliche Abschnitt 16 wird demzufolge um
einen größeren Winkel als 90° im Bezug auf den
stationären Abschnitt 14 verschwenkt, sobald die
Kolbenstange 60 in die ausgefahrene Position bewegt wird.
Wenn die Kolbenstange 60 gemäß Fig. 5 in der
zurückgezogenen Position sich befindet, wird das freibe
wegliche Ende 38 des eingangsseitigen Gelenkelementes 20
nach rückwärts in Richtung der Betätigungseinheit 26
geschwenkt, wobei die Verbindungsgelenkelemente 24 und
das freie Ende 78 des ausgangsseitigen Gelenkelementes 22
letzteres um das angelenkte Ende 75 verschwenken. Der
bewegliche Abschnitt 26 verschwenkt sich demzufolge um
einen spitzen Winkelbereich im Bezug auf den stationären
Abschnitt 14 nach unten. Fig. 3 zeigt hingegen eine
Zwischenposition, in welcher der bewegliche Abschnitt 16
parallel zu dem stationären Abschnitt 14 ausgerichtet
ist.
Die Länge des eingangsseitigen Gelenkelementes 20 ist
dabei größer als die Länge des ausgangsseitigen Gelenk
elementes 22, demzufolge eine Verschwenkung des
eingangsseitigen Gelenkelementes 20 um den Endbereich 30
bewirkt, daß sich die Verbindungsgelenkelemente 24 das
ausgangsseitige Gelenkelement 22 um einen größeren
Winkelbetrag verschwenken, als dies beim eingangsseitigen
Gelenkelement 20 der Fall ist. Bei der beschriebenen vor
teilhaften Ausführungsform sind die beiden Verbindungsge
lenkelemente 24 länger als das ausgangsseitige Gelenk
element 22.
Der beschriebene Gelenkmechanismus erlaubt die über
tragung hoher Drehmomente über große Winkelbereiche
hinweg. Fig. 9 zeigt dabei schematisch die in Fig. 4 und
5 dargestellten Extrempositionen. A entspricht dabei der
Verbindung zwischen der Kolbenstange 60 und dem
freibeweglichen Ende 38 des eingangsseitigen Gelenk
elementes 20. B entspricht hingegen der Verbindung
zwischen dem Verbindungsgelenkelement 24 und dem aus
gangsseitigen Gelenkelement 22. Q entspricht der
Verbindung zwischen dem stationären und beweglichen
Abschnitten 14 und 16 im Bereich des angelenkten Endes 75
des ausgangsseitigen Gelenkelementes 22. S entspricht der
Verbindung zwischen dem stationären Abschnitt 14 und dem
starren Ende 30 des eingangsseitigen Gelenkelementes 20,
S und Q sind dabei starre Punkte. A und B bewegen sich
entlang von Bögen, deren Mittelpunkte in den Punkten S
und Q liegen. Das eingangsseitige Gelenkelement 20
entspricht dabei den Längen a und a2, während die
Verbindungsgelenkelemente 24 durch die Strecken c und c2
festgelegt sind. Das ausgangsseitige Gelenkelement 22
wird durch die Strecken b und b2 angedeutet, wobei A, B,
a, b und c der in Fig. 5 dargestellten Anordnung
entsprechen, während die Größen A2, B2, a2, b2 und c2 der in Fig. 4 dargestellten Anordnung entsprechen. Bei
einer 100° Rotation des eingangsseitigen Gelenkelementes
20 von a nach a2 ergibt sich dabei eine 220°
Verschwenkung des ausgangsseitigen Gelenkelementes 22 von
den Strecken b nach b2. Eine relativ kleine lineare
Bewegung der Kolbenstange 60 bewirkt demzufolge ausgehend
von einer relativ kleinen Eingangswinkelverschwenkung
eine ungefähr zweifach so große Ausgangswinkelver
schwenkung. Es wird dabei angenommen, daß derartige
ausgangsseitige Winkelverschwenkungen bisher nur mit
Betätigungseinheiten unter Einsatz von Zahnrädern
erzielbar waren. Die mit Gelenkelementen und -stiften
versehene Betätigungseinheit besitzt jedoch im Vergleich
zu entsprechenden Betätigungseinheiten mit Zahnrädern den
Vorteil einer leichten Herstellbarkeit, eines einfachen
Zusammenbaus, niedriger Herstellungskosten und hoher
Festigkeit. Die beschriebene Betätigungseinheit erfordert
fernerhin weniger Raum als entsprechende Anordnungen mit
Zahnrädern. Derartige kompakte Gelenkmechanismen sind
demzufolge gerade bei Operationstischen besonders
geeignet.
Von besonderer Bedeutung für die Auslegung des er
findungsgemäßen Gelenkmechanismus für einen besonderen
Anwendungsfall sind die geometrischen und kraftmäsigen
Beziehungen der Gelenkelemente und -stifte. Sobald das
erforderliche Gelenkdrehmoment in den verschiedenen
Gelenkwinkelpositionen bekannt ist, müssen die Kraft der
Betätigungseinheit und die Kräfte und Drehmomente im
Bereich jedes Gelenkelementes, -stiftes und -lagers fest
gelegt werden. Fig. 8 bis 11 sind dabei geometrische
Darstellungen, welche bei Analysis im Bezug auf die
Geometrie und die Kräfte verwendbar sind.
In Fig. 8 entspricht das Gelenkelement d dem stationären
Element, welches einstückig mit dem stationären Abschnitt
14 ausgebildet ist. Das ausgangsseitige Gelenkelement b
ist hingegen einstückig mit dem beweglichen Abschnitt 16
ausgebildet. M entspricht dem von außen zugeführten.
Drehmoment um den Punkt Q im Bezug auf das
ausgangsseitige Gelenkelement b. Zusätzlich ist ein
kartesianisches Koordinatensystem u, v mit dem
Ursprungspunkt U gezeigt. Die Winkel und Längen sind mit
alphabetischen Bezeichnungen versehen.
Zur Durchführung einer Analyse ist der Winkel des
eingangsseitigen Gelenkelementes eine unabhängige
Veränderliche. Es sei angenommen. daß die Längen aller
Gelenkelemente a, b, c und d und die Koordinaten u4, v4
des starren Schwenkpunktes 4 der linearen Betätigungs
einheit bekannt sind. Die betreffende Analysis erlaubt
eine Festlegung aller anderen Winkel sowie der Länge l
der linearen Betätigungseinheit.
Zuerst wird die Linie n festgelegt und das Cosinusgesetz
bezüglich der Winkel nad und nbc verwendet. Der Abstand n
ergibt sich demzufolge entsprechend Gleichung 1:
n2 = a2 + d2 - 2ad cos α (1),
welche wie folgt umformuliert werden kann:
in der Folge wird dann der Winkel µ festgelegt:
n2 = b2 + c2 - 2bc cos µ (3),
welche im Bezug auf µ wie folgt umformuliert werden kann:
wobei n entsprechend Gleichung 2 festgelegt ist.
In gleicher Weise können die Winkel δ und λ festgelegt
werden:
a2 = n2 + d2 - 2nd cos δ (5),
welche wie folgt umformuliert werden kann:
ferner gilt:
c2 = n2 + b2 - 2nb cos λ (7),
welche wie folgt umformuliert werden kann:
der Winkel v kann abgeleitet werden, indem die Summe der
Winkel der Dreiecke nbc und nad gebildet wird. Es ergibt
sich demzufolge:
v = (π - α - δ) + (π - λ - µ) (9),
welche wie folgt umformuliert werden kann:
v = -(α + δ + λ + µ) (10).
Der Winkel β ist ein Referenzwinkel des ausgangsseitigen
Gelenkelementes b im Bezug auf die u-Achse. Dieser Winkel
ergibt sich dabei ganz einfach wie folgt:
β = π - δ - λ (11)
Die Koordinaten aller Punkte des Gelenkmechanismus können
nunmehr unter Verwendung elementarer Trigonometrie
gefunden werden. Die sich ergebenden Resultate sind dabei
wie folgt:
Einfache analytische Geometrie kann nunmehr verwendet
werden, um die Länge l der Betätigungseinheit und ihren
Winkel im Bezug auf die Verbindungsgelenkelemente
festzulegen.
und
Alle Werte im Bezug auf die Geometrie sind demzufolge in
Abhängigkeit der Längen der Gelenkelemente und des
Winkels des eingangsseitigen Gelenkelementes bekannt.
Diese Information ist dabei wesentlich, um eine Analysis
der statischen Kräfte durchzuführen.
Es muß jedoch darauf hingewiesen werden, daß das
Vorzeichen auf der rechten Seite der Gleichungen 2, 4, 6
und 8 wahlweise plus oder minus sein muß. Die
Entscheidung bezüglich des Vorzeichens dieser Ausdrücke
muß bei genauer Untersuchung der Gelenkelemente und ihrer
Konfiguration erfolgen.
Für ein vorgegebenes Drehmoment und eine beliebige
Gelenkelementposition müssen die Kräfte an allen
Gelenkelementen und -stiften sowie der Betätigungseinheit
bekannt sein. Diese Analysis nimmt dabei an, daß um den
Punkt Q ein reines Drehmomnt auftritt, ohne daß dabei an
dem Gelenkelement b vertikale Scherkräfte auftreten. Die
Reibung an den einzelnen Gelenkpunkten wird dabei
ebenfalls vernachlässigt. Ein Fachmann auf dem Gebiet ist
jedoch in der Lage, die notwendigen Korrekturen für nicht
ideale Bedingungen durchzuführen.
Fig. 8 zeigt den Gelenkmechanismus und die erforderliche
Nomenklatur für die Durchführung dieser Analyse. Das
Moment M tritt dabei um den Punkt Q auf und wird in einer
beliebigen Position durch die gegeneinander wirkenden
Gelenkelemente und den stationären und beweglichen
Abschnitten des Gelenkes begrenzt. Freie Körperdiagramme
der einzelnen Gelenkelemente und -verbindungsstellen sind
in den Fig. 9 bis 11 gezeigt.
Die Summierung der Momente um den Punkt Q führt dabei zu
dem folgenden Ausdruck
MQ = O = BTb - M (19),
welche wie folgt umformuliert werden kann:
BT = M/b (20).
Entsprechend Fig. 9 und 11 ergibt sich für den Punkt B:
BT = C sin(π - µ) (21),
beziehungsweise
und
BA und BT sind die axialen bzw. tangentialen
Reaktionskräfte am Punkt Q. Die Kraft C ist die axiale
Kraft an dem Verbindungsgelenkelement c. Da die Reibung
vernachlässigt wird, tritt weder an diesem Gelenkelement
noch einem anderem der in dem folgenden noch zu
untersuchenden Gelenkelemente eine tangentiale Kraft auf.
Das Freikörper-Diagramm am Punkt A umfaßt drei Kräfte C,
A und L. In Fig. 10 wird ein Koordinatensystem u' v'
verwendet, bei welchem die Achse u' mit dem Gelenkelement
c und dem Ursprung am Punkt A übereinstimmt. Die
Summierung der auftretenden Kräfte entlang dieser Achsen
führt dabei zu den folgenden Gleichungen:
Σ Fu' = O = - C + L cos + A cos v (24)
Σ Fv' = O = - L sin + A sin v (25)
Die Kraft C ist gleichzeitig mit den Winkeln bekannt; L
und A müssen hingegen festgelegt werden: Von der letzten
Gleichung ergibt sich somit
durch Einsetzen dieser Gleichung in die erstere Gleichung
ergibt sich folgender Ausdruck
welche unter Verwendung von Gleichung 22 wie folgt
umformuliert werden kann:
dies ist die äußere Kraft auf die Betätigungseinheit.
Durch Einsatz dieser Kraft in die Gleichung 26 ergibt
sich:
welche wie folgt umformuliert werden kann:
welche der axialen Last auf dem Gelenkelement a
entspricht.
Alle Kräfte an den Gelenkelementen und -stiften sowie die
von der Betätigungseinheit ausgehende Kraft sind
demzufolge festgelegt worden.
Wenn der erfindungsgemäße Gelenkmechanismus 10 in
Verbindung mit einem Operationstisch 12 verwendet wird,
sind - Eigenschaften, wie die Größe, das äußere
Erscheinungsbild, die Möglichkeit der leichten Reinigung,
das Verhindern des Eintretens von Flüssigkeiten in das
Innere des Mechanismus, die Vermeidung von Klemmstellen
sowie geringes Spiel - von besonderer Bedeutung. Die
Größe des Gelenkmechanismus wird dabei durch eine
Kombination von Faktoren einschließlich der maximalen
Belastbarkeit der vorhandenen Energiequelle, der
erforderlichen Verschwenkbarkeit des Gelenkmechanismus,
der auftretenden Belastungen sowie der mechanischen
Materialfestigkeit festgelegt. Im Hinblick auf das äußere
gute Erscheinungsbild, eine leichte Reinigbarkeit und die
Vermeidung von Klemmpunkten ist der bewegliche Abschnitt
16 jeweils mit zwei Seitenwandungen 28 versehen, welche
entsprechende Seitenwandungen 18 des stationären
Abschnittes 14 umfassen. Eine derartige Anordnung
eleminiert das Auftreten von Bohrungen,
Befestigungselementen sowie scharfen Kanten und
Klemmpunkten.
Die Vermeidung von mechanischem Spiel, welche im Hinblick
auf mechanische Festigkeit nicht immer von Bedeutung ist,
erweisen sich jedoch bei Operationstischen von besonderer
Bedeutung, falls die auf dem Gelenkmechanismus wirkende
Last über einen oberen Totpunkt geführt wird und das auf
den Gelenkmechanismus wirkende Drehmoment sich in der
Nähe von 0 befindet. Unter diesen Bedingungen
auftretendes Spiel kann zu einer schubweisen Verstellung
des Gelenkmechanismus zwischen entsprechenden Positionen
führen. Vorhandenes Spiel entsteht dabei vorallem nur im
Bereich der vorgesehenen Stifte und innerhalb der vorge
sehenen Bohrungen bzw. Lager. Die Größe von vorhandenem
Spiel bei einer vorgesehenen Stiftanpassung hängt dabei
in starkem Maße von der Geometrie des Gelenks ab. Bei
einem vorhandenen Gelenk hängt demzufolge das Spiel
jeweils von der vorhandenen Position ab. Im Hinblick auf
die Erzielung eines minimalen Spiels erscheint es
wünschenswert Stifte, Bohrungen und Lager mit minimalen
Toleranzen zu verwenden.
Claims (14)
1. Gelenkmechanismus, bei welchem ein erster Ab
schnitt (16) schwenkbar gegenüber einem zweiten
Abschnitt (14) angeordnet ist, wobei über das vor
gesehene Gelenk ein Drehmoment übertragbar ist,
das aus folgenden Elementen besteht:
- 1. einem eingangsseitigen Gelenkelement (20), von welchem das Ende (30) drehbar gegenüber dem zweiten Abschnitt (14) gelagert ist, und zu sätzlich ein freibewegliches Ende (38) auf weist,
- 2. eine Betätigungseinheit (26), mit welcher ein Drehmoment auf das eingangsseitige Gelenkele ment (20) um das Ende (30) herum übertragbar ist,
- 3. ein ausgangsseitiges Gelenkelement (22), von welchem das eine Ende drehbar in bezug auf ein Lagerelement (62, 64) bewegbar ist, während das andere Ende (56) freibeweglich ausgebildet ist, wobei das ausgangsseitige Gelenkelement (22) derart mit dem eingangsseitigen Gelenkelement (20) verbunden ist, daß der bewegliche Ab schnitt (16) gleichzeitig mit dem ausgangssei tigen Gelenkelement (22) bewegbar ist, sowie
- 4. einem Verbindungsgelenkelement (24), von wel chem das Ende (46) mit dem freibeweglichen Ende (38) des eingangsseitigen Gelenkelementes (20) verbunden ist, während das andere Ende (48) mit dem freibeweglichen Ende (56) des ausgangssei tigen Gelenkelementes (22) verbunden ist, wobei die Länge des eingangsseitigen Gelenkelementes (20) größer als die Länge des ausgangsseitigen Gelenkelementes (22) ist, so daß eine Ver schwenkung des eingangseitigen Gelenkelementes (20) um das Ende (30) über das Verbindungsge lenkelement (24) eine entsprechende Verschwen kung des ausgangsseitigen Gelenkelementes (22) um das Lager (56) über einem größeren Winkelbe reich hervorruft als die Verschwenkung des ein gangsseitigen Gelenkelementes (20), dadurch ge kennzeichnet,
- 5. daß der zweite Abschnitt (14) zwei parallel verlaufende Seitenwandungen (18) aufweist, in nerhalb welcher Schlitze (74) vorgesehen sind,
- 6. daß der erste Abschnitt (16) zwei im Abstand voneinander angeordnete parallele Wandungen (28) aufweist, welche außerhalb der Seitenwan dungen (18) des zweiten Abschnittes (14) lie gen,
- 7. daß ein eingangsseitiges Gelenkelement (20) mit einem Ende (30) vorgesehen ist, das zwischen den Seitenwandungen (18) des zweiten Abschnit tes (14) drehbar gelagert ist, und
- 8. daß das Verbindungsgelenkelement (24) durch die Schlitze (74) der Seitenwandungen (18) des zweiten Abschnittes (14) hindurch mit dem ersten Abschnitt (16) verbunden ist.
2. Gelenkmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das ausgangsseitige Gelenkelement
(22) einstückig mit dem ersten Abschnitt (16) im
Bereich der Öffnung (68) bis zur Öffnung (78) aus
gebildet ist.
3. Gelenkmechanismus nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Betätigungseinheit (26)
ein lineares Betätigungselement ist.
4. Gelenkmechanismus nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge
des Verbindungsgelenkelementes (24) kleiner als
die Länge des eingangsseitigen Gelenkelementes
(20) ist.
5. Gelenkmechanismus nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Betäti
gungseinheit (26) einen hydraulisch oder pneuma
tisch betätigten Zylinder (80) aufweist, von wel
chem das eine Ende (4) an dem zweiten Abschnitt
(14) befestigt ist, während das andere Ende eine
ausschiebbare Kolbenstange (60) aufweist, welche
mit dem freibeweglichen Ende (38) des eingangssei
tigen Gelenkelementes (20) verbunden ist.
6. Gelenkmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der erste Abschnitt (16) beweglich
ausgebildet ist, während der zweite Abschnitt (14)
stationär gehalten ist.
7. Gelenkmechanismus nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Verbindungsgelenkelement in Form
von zwei Gelenkelementen (24) ausgebildet ist, von
welchem die einen Enden (46) auf gegenüberliegen
den Seiten (40) des freibeweglichen Endes (38) des
eingangsseitigen Gelenkelementes (20) angelenkt
sind.
8. Gelenkmechanismus nach einem der Ansprüche 5 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß am Ende der Kolben
stange (60) eine Gabel (58) befestigt ist, an wel
cher die beiden Verbindungsgelenkelemente (24) so
wie das freibewegliche Ende des eingangsseitigen
Gelenkelementes (20) angelenkt sind.
9. Gelenkmechanismus nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der beweg
liche Abschnitt (16) gegenüber dem stationären Ab
schnitt (14) mit Hilfe von zwei Buchsen (62, 64)
gelagert ist, welche durch die entsprechenden Sei
tenwandungen (18, 28) hindurchgeführt sind.
10. Gelenkmechanismus nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Ab
schnitt (16) stationär gelagert ist, während der
zweite Abschnitt (14) beweglich ist.
11. Gelenkmechanismus nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das aus
gangsseitige Gelenkelement (22) aus dem Teil des
beweglichen Abschnittes (16) zwischen der drehba
ren Lagerung (68) der Seitenwandungen (28) bis zum
Lagerpunkt (56) für die zweiten Enden (48) der
Verbindungsgelenkelemente (24) besteht.
12. Gelenkmechanismus nach einem der Ansprüche 5 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiebbare
Stange (60) des linearen Betätigungselementes (26)
an dem ersten Ende (46) des Verbindungsgelenkele
mentes (24) angelenkt ist.
13. Gelenkmechanismus nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbin
dungsgelenkelement drei Gelenkelemente (24) auf
weist, von welchen die ersten Enden (46) im Be
reich der Seitenwandungen (40) an dem freibewegli
chen Ende (28) des eingangsseitigen Gelenkelemen
tes (20) angelenkt sind, während die zweiten Enden
(48) an der Innenseite der Seitenwandungen (28)
des beweglichen Abschnittes (16) angelenkt sind.
14. Gelenkmechanismus nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schlitze (74) bogenförmig ausgebildet sind.
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|---|---|---|---|
| US06/822,370 US4706511A (en) | 1986-01-27 | 1986-01-27 | High angle link hinge |
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