DE378850C - Maschine zum Auftragen von Farbe oder Klebstoff auf Papier oder Stoffbahnen - Google Patents
Maschine zum Auftragen von Farbe oder Klebstoff auf Papier oder StoffbahnenInfo
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- DE378850C DE378850C DEB106091D DEB0106091D DE378850C DE 378850 C DE378850 C DE 378850C DE B106091 D DEB106091 D DE B106091D DE B0106091 D DEB0106091 D DE B0106091D DE 378850 C DE378850 C DE 378850C
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21H—PULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D21H23/00—Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper
- D21H23/02—Processes or apparatus for adding material to the pulp or to the paper characterised by the manner in which substances are added
- D21H23/22—Addition to the formed paper
- D21H23/52—Addition to the formed paper by contacting paper with a device carrying the material
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-
- D—TEXTILES; PAPER
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- D21H5/00—Special paper or cardboard not otherwise provided for
- D21H5/0005—Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating
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- D21H5/003—Processes or apparatus specially adapted for applying liquids or other fluent materials to finished paper or board, e.g. impregnating, coating by contact with a device carrying the treating material with a roller
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Description
(B 106091
Zum Auftragen von Farbe, Klebstoff usw. auf Papier- oder Stoffbahnen dienen Filz- oder
Gummiwalzen. Damit die gestrichenen Papieroder Stoffbahnen nach dem Trockenn sich
fehlerlos aufwickeln, müssen sie genau auf Mitte des Zylinders der Färb- oder Klebstoffauftragsvorrichtung
gearbeitet werden. Da nur selten die ganze Walzenbreite zur Ausnutzung kommt, tritt die unangenehme Erscheinung zutage, daß
sich der Filz- oder Gummibelag der Auftragwalzen nach der 'Mitte zu abarbeitet. Dadurch
erhält die Papier- oder Stoffbahn ungleichen Auftrag, d. h. entweder zu fett oder zu mager gestrichene
Ränder, was bei der Weiterverarbeitung, besonders beim Bedrucken der Bahnen, große Schwierigkeiten ergeben kann.
Durch die Erfindung soll dieser Übelstand beseitigt und eine gleichmäßige Abnutzung der
Auftragwalze auf ihrer ganzen Breite dadurch ermöglicht werden, daß das Färb- oder Klebstoffauftragwerk
quer zum Lauf der Papier- oder Stoffbahn verschiebbar angeordnet ist, so daß auch bei Verarbeitung schmaler Bahnen durch
Verschiebung des Auftragwerkes alle Stellen der Auftragwalze' gleichmäßig zur Arbeit herangezogen
werden können. Die Verstellbarkeit des Färb- oder Klebstoffauftragwerkes wird dadurch
erzielt, daß die beiden Konsole, in welchen die Brustwalze, die Auftragwalze und die
Speisewalze gelagert sind und an welchen die sonstigen Zubehörteile angebracht sind, durch
Querstäbe zu einem Gesamtkörper verbunden
sind, der in an dem Hauptrahmen der Maschine angeordneten Führungen seitlich verschiebbar
und feststellbar angeordnet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Abb. ι zeigt eine Seitenansicht und Abb. 2 die Vorderansicht der neuen Maschine.
Abb. 3 zeigt einen Schnitt einer Einzeilheit nach der Linie A-B in Abb. 2.
ίο In den beiden Rahmen ι ist der Zylinder 2
gelagert, auf welchem die aufgetragene Farbe verstrichen wird. Auf der Vorderseite der beiden
Rahmen ist ein Konsol 3 mittels der Schraubenbolzen 4 befestigt, welches je am oberen und
unteren Ende je eih Lagerauge 5 besitzt. In den Augen 5 sind Führungs- und Tragbalken b
mittels Muttern 7 befestigt. Auf den Führungsbalken 6 sind zur Befestigung von Lagern dienende
plattenföimige Teile 8 mittels Augen 9,
welche die Führungsbalken umschließen, seitlich verschiebbar geführt. Die plattenförmigen
Teile 8 besitzen am oberen und unteren Ende seitlich vorspringende Arme 10, an deren freien
Enden die nach dem Maschinenrahmen 1 zu vorspringenden Führungsaugen 9 sitzen. Die
Führungsaugen springen von den Armen 10 so weit vor, daß die plattenförmigen Teile 8 über
die an dem Rahmen 1 befestigten Konsolaugen 5 bis zum Anschlag an die Führungsaugen 9 hinweggeschoben
werden können (s. linke Seite der ι Abb. 2). j
An dem einen Konsol 3 ist in der Mitte ein nach außen vorspringender Arm 11 vorgesehen,
in dessen rechtwinklig vorspringendem Ende 12 } eine mit einem Handrad 14 versehene Schrau- \
benspindel 13 drehbar gelagert ist. Der plattenf örmige Teil 8 besitzt einen nach dem Maschinen- !
rahmen zu vorspringenden Ansatz oder Arm 15, der mit dem plattenförmigen Teil 8 in einem
Stück besteht oder als besonderer Teil an ihm befestigt ist und das Muttergewinde für die Spindel
13 besitzt. Die beiden plattenförmigen Teile 8 sind durch Querstäbe 16 miteinander verbunden,
so daß durch Drehung der Spindel beide Teile 8 auf den Führungsbalken 6 verschoben werden.
An den plattenförmigen Teilen 8 sind oben 1 und unten Lager 17 und 18 mittels Schrauben
befestigt. In den unteren Augen ist die Schwing-.. achse 19 befestigt, auf welcher die Konsole 20
sitzen, in welchen die Auftragwalze 21, die Speisewalze 22 und die zu ihrem Antrieb dienenden
Zahnräder 23, 24 gelagert sind. In den
oberen Lagern 18 ist die Welle 25 gelagert, auf welcher die Brustwalze 26, das Zahnrad 27 und
die Antriebsscheibe 28 sitzen. Über die Antriebswalze 28 läuft der Antriebsriemen 29. Die ,
Antriebsriemenscheibe 30 besitzt eine genügende ! Breite, so daß der Riemen der seitlichen Bewegung
der Scheibe 28, welche auf der Welle 25 fest sitzt, folgen kann.
Die Wirkungsweise ist folgende: Durch Drehung des Handrades 14 wird die
Spindel 13 in die an der Lagerplatte 8 des Farbwerkes befestigten Mutter 15 mehr oder weniger
eingeschraubt oder aus ihr herausgeschraubt. Die miteinander verbundenen Lagerplatten 8
werden hierdurch auf den Führungsbalken 6 nach links oder rechts verschoben und nehmen
das an ihnen befestigte Farbwerk, bestehend aus der Brustwalze 26, der Auftragwalze 21, der
Speisewalze 22 und den Zubehörteilen, mit. Je nachdem das Farbwerk in die äußerste Stellung
nach rechts oder links verschoben ist, kommt die rechte oder linke Hälfte der Brust- und Farbwalze
zur Einwirkung auf die Papier- oder Stoffbahn, so daß auch die äußeren Enden der beiden
Walzen ebensogut wie ihre mittleren Teile zur Abnutzung kommen und die alleinige schädliche
Abnutzung der Mitte vermieden werden kann, auch wenn zeitweise ausschließlich schmale
Bahnen verarbeitet werden.
Der Erfindungsgegenstand kann in baulicher Hinsicht Abänderungen erfahren, ohne daß der
Erfindungsgedanke sich ändert. Insbesondere können statt der runden Führungen 6 Prismenführungen
benutzt werden, und ebenso kann z. B. die Spindel 13 an der Lagerplatte 8 befestigt
sein und ihr Muttergewinde in der Nabe des am Sockel 3 drehbar gelagerten Handrades
14 besitzen. Ebenso kann die Riemenscheibe 28 auf ihrer Welle 25 verschiebbar sitzen derart,
daß sie ihre Stellung in bezug auf den Hauptrahmen ι auch bei Verschiebung des Farbwerkes
einschließlich der Welle 25 nicht ändert.
Claims (2)
1. Maschine zum Auftragen von Farbe oder Klebstoff auf Papier- oder Stoffbahnen,
dadurch gekennzeichnet, daß das Färb- oder Klebstoffauftragwerk am Maschinenrahmen
(1) quer zum Lauf der Papier- oder Stoffbahn verschiebbar und feststellbar angeordnet ist,
so daß die Auftragwalzen auch bei verschieden breiten Bahnen stets gleichmäßig abgenutzt
werden.
2. Maschine, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerrahmen des
Färb- oder Klebstoffauftragwerkes auf am Maschinenrahmen (1) vorgesehenen Führungen
(6) in bezug auf den Zylinder (2) der Maschine seitlich verschiebbar geführt und
mittels einer Verstellspindel verschiebbar und feststellbar angeordnet sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB106091D DE378850C (de) | 1922-08-16 | 1922-08-16 | Maschine zum Auftragen von Farbe oder Klebstoff auf Papier oder Stoffbahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB106091D DE378850C (de) | 1922-08-16 | 1922-08-16 | Maschine zum Auftragen von Farbe oder Klebstoff auf Papier oder Stoffbahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE378850C true DE378850C (de) | 1923-08-03 |
Family
ID=6991519
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB106091D Expired DE378850C (de) | 1922-08-16 | 1922-08-16 | Maschine zum Auftragen von Farbe oder Klebstoff auf Papier oder Stoffbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE378850C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0024029A1 (de) * | 1979-08-10 | 1981-02-18 | Hoesch Aktiengesellschaft | Beschichtungsvorrichtung für bandförmiges Gut, insbesondere Metallbänder |
-
1922
- 1922-08-16 DE DEB106091D patent/DE378850C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0024029A1 (de) * | 1979-08-10 | 1981-02-18 | Hoesch Aktiengesellschaft | Beschichtungsvorrichtung für bandförmiges Gut, insbesondere Metallbänder |
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