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DE3787039T2 - Transmission für Webmaschinen. - Google Patents

Transmission für Webmaschinen.

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Publication number
DE3787039T2
DE3787039T2 DE87200551T DE3787039T DE3787039T2 DE 3787039 T2 DE3787039 T2 DE 3787039T2 DE 87200551 T DE87200551 T DE 87200551T DE 3787039 T DE3787039 T DE 3787039T DE 3787039 T2 DE3787039 T2 DE 3787039T2
Authority
DE
Germany
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drive
shaft
auxiliary
main
clutch
Prior art date
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Application number
DE87200551T
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English (en)
Other versions
DE3787039D1 (de
Inventor
Bogaert Philippe Van
Andre Vandenbroucke
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Picanol NV
Original Assignee
Picanol NV
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Filing date
Publication date
Application filed by Picanol NV filed Critical Picanol NV
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Publication of DE3787039D1 publication Critical patent/DE3787039D1/de
Publication of DE3787039T2 publication Critical patent/DE3787039T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/02General arrangements of driving mechanism
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/06Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions using particular methods of stopping
    • D03D51/08Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions using particular methods of stopping stopping at definite point in weaving cycle, or moving to such point after stopping
    • D03D51/085Extraction of defective weft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Antriebssystem für Webmaschinen jeder Art. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Antriebssystem, welches eine Schußsuchkupplung umfaßt, die es ermöglicht, eine Verbindung zwischen der Hilfswelle und der Hauptwelle herzustellen, wobei diese Verbindung zwischen diesen Wellen mit einer großen Anzahl unterschiedlicher Positionen und automatisch in Abhängigkeit von einem im voraus einstellbaren Wert geschehen kann. Die Bezeichnung "Hauptwelle" bezieht sich in diesem Fall, wie bereits bekannt, auf die Welle, die hauptsächlich die Lade antreibt und, im Fall einer Greiferwebmaschine, auch den Greifer antreibt. Die Hauptwelle rotiert mit derselben Geschwindigkeit wie die Webmaschine. Die Bezeichnung "Hilfswelle" bedeutet in diesem Fall, wie bereits bekannt, die Welle, welche die Webmaschinenteile antreibt, die mit halber Geschwindigkeit rotieren. Die Hilfswelle treibt in diesem Fall hauptsächlich die Rahmen an.
  • Antriebssysteme des obengenannten Typs sind aus US 4.424.835 und US 4.474.219 bekannt. Die Antriebssysteme, wie in diesem Dokumenten beschrieben, weisen jedoch den Nachteil auf, daß es relativ schwierig ist, den Moment des Kreuzens der Webrahmen in Bezug zur Bewegung der Lade zu modifizieren.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt ein Antriebssystem, wobei der Moment des Kreuzens der Webrahmen relativ leicht in Bezug auf das Anschlagmoment der Lade modifiziert werden kann, wobei dieser Vorgang automatisch in Abhängigkeit zu der durch den Weber unter Berücksichtigung des Aussehens des Gewebes durchgeführten Einstellung erfolgt.
  • Es ist in der Tat bereits bekannt, daß der Moment des Kreuzens, bezogen auf das Anschlagmoment der Lade, bei Webmaschinen einen entscheidenden Faktor darstellt, soweit es das Aussehen des Gewebes betrifft. Folglich ist es erforderlich, in der Lage zu sein, diese Werte einzustellen, wobei eine Feineinstellung vorzugsweise möglich sein sollte.
  • Gemäß einer wohlbekannten Methode können die Hilfswelle der Webmaschine, die hauptsächlich die Rahmen antreibt, wie bereits erwähnt, und die Hauptwelle, die hauptsächlich die Lade antreibt, manuell eingestellt werden, um den Moment des Kreuzens zu modifizieren. Dieser Vorgang wird beispielsweise mittels einer Riemenscheibe oder eines Zahnrads erreicht, welches nach Lösen der Klemmenverbindung in Bezug auf die Welle verdreht wird, oder beispielsweise durch Verschieben eines Zahnriemens über einige Zähne oder, im Falle einer Getriebeübersetzung, durch Verschieben der Zahngetriebe über einige Zähne in Bezug zueinander und darauf folgendes erneutes Eingreifenlassen. Es ist offensichtlich, daß diese Methode Zeitverluste für diese Demontage- und Montagevorgänge beinhaltet.
  • Es ist ebenso wohlbekannt, daß für Schußsuchkupplungen Methoden entwickelt sind, wobei die Hauptwelle und die Hilfswelle stets ohne Fehldrehung in Bezug zueinander ineinandergreifen. Zu diesem Zweck werden Klauenkupplungen verwendet, die ein Ankuppeln nur für eine spezifische Position der Hauptwelle und der Hilfswelle zueinander ermöglichen. Ganz offensichtlich verfügen derartige Schußsuchkupplungen über den Nachteil, daß sie kein automatisches Einstellen des Moments des Kreuzens der Rahmen ermöglichen.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Antriebssystem für Webmaschinen zur Verfügung zu stellen, bei welchem der Moment des Kreuzens in Bezug auf das Anschlagmoment der Lade modifiziert werden kann und wobei dies gemäß der Erfindung mittels des vollautomatischen Einschaltens der Schußsuchkupplung in Abhängigkeit von einem zuvor eingestellten Wert geschieht.
  • Ein anderer Zweck der Erfindung umfaßt die Tatsache, daß die Welle, auf welcher das Kupplungselement der Schußsuchkupplung montiert ist, nicht notwendigerweise mit der Geschwindigkeit der Webmaschine oder der Welle rotieren muß. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Kupplungselement der Schußsuchkupplung auf einer Welle montiert, welche normalerweise mit höherer Geschwindigkeit rotiert als die Hauptwelle. Dieses System bietet Vorteile, da dank der größeren Geschwindigkeit des Kupplungselements an letzterem ein geringeres Drehmoment übertragen werden muß. Ein weiterer Vorteil dieser Ausführungsform, wobei das Kupplungselement der Schußsuchkupplung mit größerer Geschwindigkeit als die Hauptwelle rotiert, bezieht sich auf die Tatsache, daß ein derartiges Schußsuchkupplungssystem besonders geeignet ist, um die oben erwähnte Automatisierung zu realisieren.
  • Zu diesem Zweck besteht das Antriebssystem für Webmaschinen gemäß der Erfindung zumindest aus einem Antrieb, einer Hauptwelle, einer Hilfswelle und einer Schußsuchkupplung, die die Verbindung oder Trennung von der Hauptwelle und der Hilfswelle vollziehen kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung für eine große Zahl unterschiedlicher Positionen der Hauptwelle und der Hilfswelle zueinander durchgeführt werden kann; und dadurch, daß besagtes System weiterhin Detektorvorrichtungen zum Bestimmen der Winkeldifferenz zwischen den Positionen der Hauptwelle und der Hilfswelle aufweist, sowie eine Kontrolleinheit, die die Schußsuchkupplung sowie mindestens einen Antrieb zum Antreiben der Haupt- und/oder Hilfswelle zur Schaffung einer automatischen Verbindung zwischen der Hauptwelle und der Hilfswelle in Abhängigkeit von einem zuvor eingestellten Wert für die Winkeldifferenz steuert.
  • Die zu diesem Zweck benutzte Schußsuchkupplung ist vorzugsweise mit einem Kupplungselement ausgestattet, welches auf einer Welle montiert ist, die mit größerer Geschwindigkeit rotiert als die Hauptwelle und die Hilfswelle. Zu diesem Zweck besteht die Schußsuchkupplung vorzugsweise aus einem Kupplungselement, dessen erster Teil mittels einer ersten Übersetzung mit der Hauptwelle der Webmaschine verbunden ist, und dessen zweiter Teil mittels einer zweiten Übersetzung mit der Hilfswelle verbunden ist, wobei die Übersetzungsmodi beider Übersetzungen so gewählt sind, daß das Kupplungselement eine größere Arbeitsgeschwindigkeit hat als die Arbeitsgeschwindigkeit der Hauptwelle und der Hilfswelle. Ganz offensichtlich wird dank der Tatsache, daß das Kupplungselement eine größere Zahl von Umdrehungen ausführt als die Hauptwelle und die Hilfswelle, der Vorteil erreicht, daß eine große Zahl von Wahlmöglichkeiten für die gegenseitige Verbindung von Hauptwelle und Hilfswelle möglich sind, auch wenn das vorgenannte Kupplungselement aus einer Klauenkupplung besteht, die an sich über eine begrenzte Anzahl von Eingreifmöglichkeiten verfügt.
  • Der Hauptantrieb und der Hilfsantrieb sind vorzugsweise jeweils entlang den beiden Seiten des Kupplungselements montiert. So wird eine zentrale Lage beider Antriebe zwischen der vorgenannten ersten und der zweiten Übersetzung erreicht. Eine derartige zentrale Positionierung ist von Vorteil, da der Hauptantrieb, der Hilfsantrieb, das Kupplungselement der Schußsuchkupplung sowie möglicherweise eine Bremse in einer einzigen Einheit vereint sein können. Zu diesem Zweck kann eine Elektromagnet- Kupplung benutzt werden, um die erforderlichen gegenseitigen Verbindungen zwischen den verschiedenen Teilen zu erreichen. Eine derartige Kupplung ist in einem separaten Patentanmeldung des Anmelders beschrieben.
  • Zum besseren Verständnis der Eigenschaften der Erfindung werden im folgenden einige bevorzugte Ausführungsformen als Beispiele ohne jeden einschränkenden Charakter und mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in welchen:
  • Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Antriebssystems in Übereinstimmung mit der Erfindung zeigt;
  • Fig. 2 eine Darstellung einer Ausführungsform der Erfindung darstellt, wobei der Hauptantrieb und der Hilfsantrieb, wie auch das Kupplungselement der Schußsuchkupplung, auf einer Welle montiert sind, die mit einer größeren Geschwindigkeit rotiert als die Hauptwelle und die Hilfswelle;
  • Fig. 3 eine alternative Lösung des Antriebssystems in Übereinstimmung mit der Erfindung darstellt;
  • Fig. 4 eine weitere alternative Lösung des Antriebssystems in Übereinstimmung mit der Erfindung darstellt;
  • Fig. 5 eine Vergrößerung eines Teils von Fig. 4 ist, gekennzeichnet durch F5;
  • Fig. 6 ein Querschnitt entlang der Linie VI-VI von Fig. 5 ist.
  • Wie in den Figuren dargestellt, setzt sich das Antriebssystem für Webmaschinen in der Hauptsache aus einem Hauptantrieb 1, einem Hilfsantrieb 2, einer Hauptwelle 3, welche die Lade und gegebenenfalls, im Falle einer Greiferwebmaschine, die Greiferübersetzung antreibt, einer Hilfswelle 4, welche die Rahmen antreibt, und einer Schußsuchkupplung 5 zusammen. Die Schußsuchkupplung 5 ermöglicht es, die Hauptwelle 3 und die Hilfswelle 4 zu trennen, während die Rahmen nur mittels der Hilfswelle 4, die vom Hilfsantrieb 2 angetrieben wird, bewegt werden können.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Schußsuchkupplung 5 verwendet, die es ermöglicht, eine gegenseitige Verbindung der Hauptwelle 3 und der Hilfswelle 4 bei einer großen Zahl von verschiedenen Winkelpositionen zueinander zu realisieren, wobei, wie in Fig. 1 schematisch dargestellt, das Einschalten automatisch mittels einer Kontrolleinheit 6 vollzogen wird, und zwar dergestalt, daß die Schußsuchkupplung 5 die Verbindung zwischen der Hauptwelle 3 und der Hilfswelle 4 in Abhängigkeit von einem vorgewählten Wert ausführt.
  • Wie in den Fig. 1 bis 4 dargestellt, sind zu diesem Zweck Detektorvorrichtungen, bzw. 7 und 8, auf der Hauptwelle 3 und der Hilfswelle 4 montiert, die beispielsweise aus Meßgeräten für die Winkelpositionen bestehen. Die Daten von diesen Detektorvorrichtungen 7 und 8 werden über die Meßlinien 9 und 10 an die Kontrolleinheit 6 weitergegeben.
  • Andererseits laufen Kontrolleitungen 11 und 12 von der Kontrolleinheit 6 einerseits zum Hilfsantrieb 2 und gegebenenfalls zum Hauptantrieb 1 und andererseits zu einem in den Abbildungen nicht dargestellten Einschaltmechanismus zum Ein- oder Ausklinken des eigentlichen Kupplungselements 13 der Schußsuchkupplung 5. Weiterhin kann ein Einstellsignal 14 an der Kontrolleinheit 6 eingebracht werden, wobei dieses Signal der erwünschten Differenz zwischen den Positionen der Hauptwelle 3 und der Hilfswelle 4 im Moment des nächsten Einklinkens der Schußsuchkupplung 5 entspricht.
  • Die Wirkung des Antriebssystems gemäß der Erfindung erfolgt weitgehend wie im folgenden beschrieben. Im Fall eines Schuß- oder Kettfadenbruchs wird die Maschine auf bekannte Weise gestoppt, und der defekte Faden wird aus dem Fach gezogen.
  • Ganz offensichtlich wird der Arbeitsgang auf diese Weise unterbrochen, falls eine unangemessene Einstellung der Webmaschine ausgeführt wird. Zu diesem Zweck und wie bereits bekannt, wird das Kupplungselement 13 ausgeschaltet, und die Hilfswelle rotiert mittels des Hilfsantriebs 2 weiter, bis der geeignete Schußfaden zur richtigen Zeit in das Fach eingeführt wird, mit anderen Worten, die Hilfswelle wird in die korrekte Position zur Hauptwelle gebracht. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Winkel an der Kontrolleinheit 6 eingestellt, und der Hilfsantrieb 2 wird automatisch mittels dieser Kontrolleinheit 6 eingeschaltet bleiben, bis die korrekte Schaltbedingung erreicht ist, wobei dieses Resultat mittels der Messungen erzielt wird, welche durch die Detektorvorrichtungen 7 und 8 ausgeführt werden. In dem Moment, in dem die richtige Position der Hauptwelle 3 und der Hilfswelle 4 zueinander erreicht ist, wird das Kupplungselement 13 automatisch eingeschaltet.
  • Ganz offensichtlich macht die Verwendung einer Schußsuchkupplung 5, welche es ermöglicht, die Hauptwelle 3 und die Hilfswelle 4 entsprechend einer großen Zahl unterschiedlicher Positionen zueinander miteinander zu- verbinden, und andererseits die Verwendung einer Kontrolleinheit 6 die manuellen Einstellungen überflüssig, mit dem Vorteil, daß der Moment des Kreuzens der Rahmen in Bezug zum Anschlagmoment leicht modifiziert werden kann.
  • Die Fig. 2 bis 6 illustrieren als Beispiele einige bevorzugte Ausführungsformen von mit Schußsuchkupplungen 5 ausgerüsteten Antriebssystemen, die besonders für die Erstellung einer automatischen Verbindung mit einer großen Zahl von Positionen geeignet sind und darüber hinaus eine große Zahl weiterer Vorzüge aufweisen.
  • Die Schußsuchkupplung 5, die in diesem Fall betrachtet wird, besteht in der Hauptsache aus einem Kupplungselement 13, dessen erster Teil 15 mittels einer ersten Übersetzung 16 mit der Hauptwelle 3 verbunden ist, und der zweite Teil 17 dieses Kupplungselements 13 ist mit der Hilfswelle 4 mittels einer zweiten Übersetzung 18 verbunden, wobei die Übersetzungsmodi beider Übersetzungen so gewählt sind, daß, wenn das Kupplungselement 13 eingeschaltet wird, letzteres mit größerer Geschwindigkeit laufen wird als die Geschwindigkeiten der Hauptwelle 3 und der Hilfswelle 4.
  • Die Übersetzungsmodi 16 und 18 werden im allgemeinen in Bezug zueinander so gewählt werden, daß, wie bereits bekannt, die Hauptwelle 3 unter den normalen Arbeitsbedingungen der Webmaschine mit einer Geschwindigkeit rotiert, die doppelt so groß ist wie die Drehzahl der Hilfswelle 4.
  • In der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist das Kupplungselement 13 auf der Welle 19 montiert, die aus zwei Wellenteilen 20 und 21 besteht, welche an ihren einander zugewandten Enden mit dem vorgenannten ersten und zweiten Teil ausgestattet sind, beziehungsweise 15 und 17 des Kupplungselements 13. Der Hauptantrieb 1 und der Hilfsantrieb 2 sind jeweils auf den Wellenteilen 20 und 21 montiert, und zwar dergestalt, daß sie zwischen den zusammenwirkenden Kupplungsteilen, jeweils 15 und 17, und den Übersetzungen 16 und 18 angebracht sind. Auf diese Art und Weise erhält man den Vorteil, daß das gesamte System, das aus den Antrieben 1 und 2 sowie dem Kupplungselement 13 besteht, als komplette Baugruppe 22 entworfen werden kann. Ein weiterer Vorteil bezieht sich auf die Tatsache, daß die Antriebe 1 und 2 mittig zwischen der Hauptwelle 3 und der Hilfswelle 4 montiert sind, wodurch die Zahl der Kupplungen in den Übersetzungen begrenzt ist.
  • Die vorgenannte Baugruppe 22 kann vorzugsweise mit einer Elektromagnet-Kupplung ausgestattet sein, die es ermöglicht, daß entweder der Hauptantrieb 1 oder der Hilfsantrieb 2 oder eine in den Abbildungen nicht dargestellte Bremse eingeschaltet werden können.
  • Die Übersetzung 18 besteht in der Ausführungsform gemäß Fig. 2 aus der Kombination einer Getriebekupplung 23, die zwei Kegelgetriebe 24 und 25 sowie eine Riementransmission 26 umfaßt. Das vorgenannte Kupplungselement 13 besteht in diesem Fall beispielsweise aus einer Klauenkupplung, die über eine relativ große Zahl von Eingreifelementen verfügt.
  • Die Wirkung des Antriebssystems in Übereinstimmung mit Fig. 2 beinhaltet, daß, im Falle eines Fadenbruchs, der Hauptantrieb 1 ausgeschaltet und die vorgenannte Bremse ausgelöst wird. Auf diese Weise wird die Hauptwelle, wie auch die Hilfswelle, innerhalb kurzer Zeit zum Stillstand gebracht. Dann wird das Kupplungselement 13 abgekoppelt, und der defekte Faden wird entfernt.
  • Wenn die Webmaschine wieder eingeschaltet wird, wird der Wellenteil 21 zunächst mittels des Hilfsantriebs 2 so zurückgedreht, daß die Hilfswelle 4 in eine Position gebracht wird, die dem vorgewählten, in die Kontrolleinheit eingegebenen Wert entspricht. Dies geschieht automatisch mittels der Detektoren 7 und 8 sowie der Kontrolleinheit 6.
  • Danach löst die Kontrolleinheit 6 das Abschalten des Hilfsantriebs 2 aus, das Einschalten des Kupplungselements 13 und schließlich das Einschalten des Hauptantriebs 1.
  • Ganz offensichtlich bezeichnet der Terminus Hilfsantrieb 2 einen Antrieb, der dazu dient, einen Schleichgang der Webmaschine zu erzielen.
  • Ebenso ist offensichtlich, daß, im Fall einer Schußsuchkupplung 5, wie in Fig. 2 dargestellt, das Kupplungselement 13 im Vergleich zur Hauptwelle 3 und der Hilfswelle 4 eine größere Zahl von Umdrehungen ausführt. Dies gewährt den Vorteil, daß die Hauptwelle 3 und die Hilfswelle 4 mit einer großen Zahl von Möglichkeiten miteinander verbunden werden können und daß diese Ausführungsform besonders geeignet ist für das Realisieren eines automatischen Antriebssystems.
  • Fig. 3 illustriert eine alternative Lösung der Ausführungsform gemäß Fig. 2. In diesem Fall besteht die Übersetzung 18 einerseits aus einer konventionellen Getriebeübersetzung, während andererseits der Hauptantrieb 1 und der Hilfsantrieb 2 in einem gemeinsamen System montiert sind und mit dem Wellenteil 21 zusammenwirken können. Der Hauptantrieb 1 und der Hilfsantrieb 2 können in ganz unterschiedlicher Art und Weise realisiert werden. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform bestehen diese Elemente aus einer definierten Zahl von Kupplungsteilen einer Elektromagnet-Kupplung, wobei auch eine Bremse vorgesehen ist und wobei separate Kupplungsteile für den Hauptantrieb 1 und den Hilfsantrieb 2 genutzt werden, wobei diese Teile jeweils mit einem Hauptmotor und einem Hilfsmotor verbunden sind.
  • Ganz offensichtlich können der Hauptantrieb 1 und der Hilfsantrieb 2, gemäß der Ausführungsform von Fig. 3, auch aus einem Motor bestehen, der mit normaler Geschwindigkeit läuft, wie auch mit Schleichgang-Geschwindigkeit, wobei auch Bremsauslösung vorgesehen werden kann.
  • Die Funktion des Antriebssystems gemäß Fig. 3 stimmt weitgehend überein mit der von Fig. 2 und ist ebenfalls leicht verständlich bei Betrachtung der Figur.
  • Fig. 4 illustriert noch eine weitere alternative Lösung des Antriebssystems in Übereinstimmung mit der Erfindung, wobei das Kupplungselement 13 mit einem Getriebe 27 der vorgenannten Übersetzung 16 zusammenwirkt. Wie in Detailzeichnungen der Fig. 5 und 6 dargestellt, ist die Welle 19 mit einem mit Nuten versehenen Ende 28 derart ausgestattet, daß das Getriebe 27 mittels einer geeigneten Aussparung 29 axiale über das Ende 28 verschoben werden kann.
  • Die Verbindung und Entkoppelung des Kupplungselements 13 werden in diesem Fall beispielsweise durch axiales Verschieben des Getriebes 27 erreicht, bis die Übersetzung 16 unterbrochen ist. Dieses Resultat wird in der Tat automatisch mittels eines nicht in Fig. 4 dargestellten und durch die Kontrolleinheit 6 ausgelösten Schaltmechanismus erreicht. Das vorgenannte erste Teil 15 und zweite Teil 17 des Kupplungselements 13 bestehen in diesem Fall aus den Getrieben der Übersetzung 16.
  • Wie ebenso in Fig. 4 dargestellt, können auch zusätzliche Kupplungen 30 und 31 verwendet werden, um den Hauptantrieb 1 und den Hilfsantrieb 2 jeweils mit den Getrieben 32 und 33 der vorgenannten Übersetzungen 16 und 18 zusammenwirken zu lassen. Auf diese Art und Weise wird es möglich, sowohl Antriebe 1 und 2 als auch Motoren mit hoher Geschwindigkeit zu verwenden. Folglich können die an den Motoren auftretenden Drehmomente begrenzt werden.
  • Die zusätzliche Übersetzung 31 zwischen dem Hilfsantrieb 32 und der vorgenannten Welle 19 bietet die Möglichkeit, ein zweites Kupplungselement 34 vorzusehen, womit der Hilfsantrieb 2 komplett gelöst werden kann. Dieses Kupplungselement 34 kann beispielsweise genauso aussehen wie das bereits in den Fig. 5 und 6 dargestellte Kupplungselement 13.
  • Ganz offensichtlich können sämtliche vorgenannten Übersetzungen 16, 18, 30 und 31 aus Getrieben, Riemen, Kegelgetrieben oder einer Kombination dieser Elemente bestehen. Die Schußsuchkupplung 5 und insbesondere das Kupplungselement 13 müssen nicht notwendigerweise eine Klauenkupplung sein und können beispielsweise auch aus einem stufenlos zu verbindenden Kupplungselement bestehen.
  • Alle vorgenannten Ausführungsformen können mit einer Sperrvorrichtung versehen werden, die eine Rotation verhindert und auf der Hauptwelle 3 montiert sein kann, wobei diese Vorrichtung ein- oder ausgeschaltet werden kann.

Claims (6)

1. Antriebssystem für Webmaschinen, bestehend aus mindestens einem Antrieb (1, 2), einer Hauptwelle (3), einer Hilfswelle (4) und einer Schußsuchkupplung (5), die die Verbindung oder Trennung von der Hauptwelle (3) und der Hilfswelle (4) vollziehen kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung für eine große Zahl unterschiedlicher Positionen der Hauptwelle (3) und der Hilfswelle (4) zueinander durchgeführt werden kann; und dadurch, daß besagtes System weiterhin Detektorvorrichtungen (7, 8) zum Bestimmen der Winkeldifferenz zwischen den Positionen der Hauptwelle (3) und der Hilfswelle (4) aufweist, sowie eine Kontrolleinheit (6), die die Schußsuchkupplung (5) sowie mindestens einen Antrieb (1, 2) zum Antreiben der Hauptund/oder Hilfswelle (3, 4) zur Schaffung einer automatischen Verbindung zwischen der Hauptwelle (3) und der Hilfswelle (4) in Abhängigkeit von einem zuvor eingestellten Wert für die Winkeldifferenz steuert.
2. Antriebssystem gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schußsuchkupplung (5) in der Hauptsache aus einem Kupplungselement (13) besteht, dessen erster Teil (15) mittels einer ersten Übersetzung (16) mit der Hauptwelle (3) der Webmaschine verbunden ist, und deren zweiter Teil (17) mittels einer zweiten Übersetzung (18) mit der Hilfswelle (4) verbunden ist, wobei die Übersetzungsmodi beider Übersetzungen (16, 18) so gewählt sind, daß das Kupplungselement (13) über eine größere Geschwindigkeit verfügt als die Geschwindigkeiten der Hauptwelle (3) und der Hilfswelle (4).
3. Antriebssystem gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Teil (17) des Kupplungselements (13) sowohl mit einem Hauptantrieb (1) als auch mit einem Hilfsantrieb (2) verbunden werden kann.
4. Antriebssystem gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Teil (15) des Kupplungselements (13) mit einem Hauptantrieb (1) verbunden ist, während der zweite Teil (17) des Kupplungselements (13) mit einem Hilfsantrieb (2) verbunden ist.
5. Antriebssystem nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der Hauptantrieb (1), der Hilfsantrieb (2) und das Kupplungselement (13) auf derselben Welle (19) montiert sind.
6. Antriebssystem gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptantrieb (1), der Hilfsantrieb (2), das Kupplungselement (13) und eine Bremse eine einzige Baugruppe (22) bilden.
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DE3787039D1 DE3787039D1 (de) 1993-09-23
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