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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zusammensetzung
eines positiven Photolacks, welcher Empfindlichkeit,
Hitzebeständigkeit und Formreproduzierbarkeit aufweist.
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Eine Zusammensetzung eines lichtempfindlichen Harzes,
welche eine Verbindung mit einer Chinondiazidgruppe, wie eine
Naphthochinondiazid- oder Benzochinondiazidgruppe, enthält,
erzeugt bei Bestrahlung mit Licht von 300 bis 500 nm eine
Carboxylgruppe durch die Zersetzung der Chinondiazidgruppe,
wodurch die Zusammensetzung, welche selbst alkaliunlöslich ist,
alkalilöslich wird. Diese Eigenschaft wird ausgenützt, um die
Zusammensetzung als positiven Photolack zu verwenden. In diesem
Fall wird ein Novolakharz im allgemeinen in Kombination
verwendet. Dieses Harz ist wichtig, um einen gleichförmigen und
starken Photolackfilm zu erhalten. Dieser positive Photolack
besitzt ein Auflösungsvermögen, welches jenem eines negativen
Photolackes merklich überlegen ist. Dieses hohe
Auflösungsvermögen wird ausgenützt, um den positiven Photolack als einen
Ätzschutzfilm zu verwenden, wenn ein photographisches
Ätzverfahren angewendet wird, um mit Kupfer beschichtete, gedruckte
Schaltungskarten für gedruckte Schaltungen und integrierte
Schaltungen, wie ein IC und ein LSI, herzustellen.
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Mit den integrierten Schaltungen ist die Miniaturisierung
mit einer Steigerung im Integrationsgrad fortgeschritten, was zu
einem Bedarf zur Bildung von Mustern der Submicron-Größenordnung
führte. Bisher ist ein Maskenkontaktdruckverfahren zur Bildung
von integrierten Schaltungen verwendet worden, aber man sagt,
daß die Grenze dieses Verfahrens 2 um ist und daß das
Verkleinerungsprojektionsbelichtungsverfahren als ein Ersatz dafür
an Beachtung gewinnt. Dieses Verfahren involviert ein
Verkleinern und Projizieren des Musters einer Mastermaske
(Strichplatte), indem Licht durch ein Linsensystem
durchgeschickt wird, und ein Auflösungsvermögen bis hinauf zur
Submicron-Größenordnung kann erzielt werden. Eines der Probleme
dieses Verfahrens ist jedoch der geringe Durchsatz. Das heißt,
anders als die 1:1 - Kontakt- oder
Projektionsbelichtungsverfahren, wie das herkömmliche Maskenkontaktdruckverfahren,
besitzt dieses Verkleinerungsprojektionsbelichtungsverfahren
wegen des Bedarfes nach geteilter und wiederholter Belichtung
das Problem, daß die gesamte Belichtungszeit pro Waferstück lang
ist.
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Um dieses Problem zu lösen, ist ein Steigern der
Empfindlichkeit des verwendeten Lackes am wichtigsten, nicht zu
sprechen von einer Verbesserung im Apparat. Falls die
Belichtungszeit durch Erhöhen der Empfindlichkeit verkürzt
werden kann, kann eine Steigerung im Durchsatz und, als ein
Ergebnis, eine Steigerung in der Ausbeute erzielt werden.
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Wenn der positive Photolack, der heute in praktischer
Verwendung ist, von diesem Standpunkt aus betrachtet wird, kann
nicht immer gesagt werden, daß er hinsichtlich der
Empfindlichkeit zufriedenstellend ist. Im allgemeinen ist der positive
Photolack in der Empfindlichkeit geringer als der negative
Photolack, wobei eine Verbesserung in der Empfindlichkeit
erwünscht ist.
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Das einfachste Verfahren, die Empfindlichkeit zu steigern,
besteht darin, das Molekulargewicht des im positiven Photolack
verwendeten Novolak-Harzes zu verringern; dieses Verfahren
beschleunigt die Auflösung des Photolacks in der alkalischen
Entwicklungslösung, wobei die Empfindlichkeit des Photolackes
sichtbar gesteigert wird.
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Dieses Verfahren verursacht jedoch den schwerwiegenden
Nachteil, daß die Hitzebeständigkeit des Photolackes verringert
wird, zusätzlich zu Problemen wie: der Verlust an Filmdicke in
der unbelichteten Fläche ist groß (Verringerung der sogenannten
Filmdickebeibehaltung); die Form des Musters ändert sich zum
Schlechteren, und der sogenannte γ-Wert fällt, weil der
Unterschied in den Geschwindigkeiten, mit denen sich die
belichtete Fläche und die unbelichtete Fläche in der
Entwicklungslösung auflösen, klein ist.
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Der Ausdruck "Hitzebeständigkeit des positiven Photolacks",
wie er hier verwendet wird, bedeutet die Beständigkeit gegen
Hitze des Lackmusters nach der Entwicklung. Genauer gesagt, wenn
Hitze von außerhalb auf das auf einem Substrat gebildete
Lackmuster angewendet wird, erweicht das Lackmuster und fließt,
oder ändert sich in der Form oberhalb einer gewissen Temperatur,
und jene umgebende Atmosphärentemperatur, die das Lackmuster
aushalten kann, seine ursprüngliche scharfe Form beizubehalten,
ist das Maß der Hitzebeständigkeit des Photolacks. Wenn das
Lackmuster weich wird und fließt oder sich in der Form ändert,
verschlechtert sich die Form des geätzten Substrates nach dem
Ätzen, oder die Form fließt stoßweise, so daß der Lack nicht
jene Rolle spielen kann, die von ihm als Ätzschutzfilm gefordert
wird. Das heißt, daß die Ausbeute deutlich abfällt, was
unerwünscht ist.
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Die japanische Patentveröffentlichung Kokai (Auslegung) Nr.
189739/1985 offenbart, daß eine Photolackzusammensetzung mit
einer überlegenen Hitzebeständigkeit erhalten wird, wenn der
Gehalt an 1 - 3 Öltropfen eines Novolak-Harzes weniger als 10
Gew.-% ausmacht.
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Die drei bedeutenden Charakteristiken, die für einen Lack
gefordert werden, sind Empfindlichkeit, Auflösung und
Hitzebeständigkeit.
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Falls es dem Lack an irgendeinem dieser Charakteristiken
mangelt, kann er nicht als Lack verwendet werden, so daß alle
der drei Charakteristiken ausgezeichnet sein müssen. Unter
diesen dreien neigen die Empfindlichkeit und die
Hitzebeständigkeit zu kollidieren, und Lacke, die diese zwei zur
gleichen Zeit erfüllen, sind bis heute nicht auf dem Markt.
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Im Hinblick darauf haben wir versucht, einen positiven
Photolack zu entwickeln, welcher eine verbesserte
Empfindlichkeit und eine verbesserte Hitzebeständigkeit aufweist, ohne daß
das jeweils andere beeinträchtigt wird und welcher eine
ausgezeichnete Auflösung besitzt. Wir haben gefunden, daß eine
Zusammensetzung eines positiven Photolackes mit einer
ausgezeichneten Hitzebeständigkeit erhalten werden kann, wobei eine
hohe Empfindlichkeit beibehalten wird, indem ein neues
Novolak-Harz verwendet wird, welches ein
gelpermeationschromatographisches
Muster (GPC-Muster) mit einer vorbestimmten Form
besitzt.
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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Novolak-Harz zur
Verwendung in einem positiven Photolack, welches durch
Additionskondensationsreaktion einer phenolischen Verbindung mit
Formaldehyd hergestellt wird, und dadurch gekennzeichnet ist,
daß das Flächenverhältnis des gelpermeationschromatographischen
Musters (GPC-Muster) [gemessen unter Verwendung eines UV(254 nm)
- Detektors] wie folgt ist: Der Bereich, in dem das
Molekulargewicht, berechnet als Polystyrol, 150 bis weniger als 500
beträgt (nicht einschließlich Phenol und nichtumgesetztes
Monomeres) von 8 bis 35 % beträgt (im folgenden A-Region
genannt); der Bereich, in dem das Molekulargewicht, berechnet
als Polystyrol, von 500 bis 5000 beträgt, von 0 bis 30 % beträgt
(im folgenden als B-Region bezeichnet); und der Bereich, in dem
das Molekulargewicht, berechnet als Polystyrol, 5000 übersteigt,
von 35 bis 92 % beträgt (im folgenden als C-Region bezeichnet);
wobei das Verhältnis der B-Region zur A-Region 2,50 oder weniger
ist.
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Der Ausdruck "das Molekulargewicht des Novolak-Harzes", auf
den hier Bezug genommen wird, bedeutet einen Wert, der durch
Gelpermeationschromatographie (im folgenden GPC genannt) mit
monodispergiertem Polystyrol als Standard erhalten wird. Das
GPC-Chromatogramm wurde mit einem HLC-802A Chromatograph
(hergestellt von Toyo Soda K.K.) mit je einem Stück einer
G-4000H&sub8;-Säule und einer G-2000H&sub8;-Säule (beide hergestellt von
Toyo Soda K.K.) in Serie und hindurchströmendem Tetrahydrofuran,
einem Trägerlösungsmittel, bei einer Flußgeschwindigkeit von 1
ml/min. Chromatographie wurde unter Verwendung eines UV(254 nm)
- Detektors durchgeführt. Das Molekulargewicht wurde aus einer
Kalibrierungskurve erhalten, die mit monodispergiertem
Polystyrol aufgestellt wurde. Das heißt, daß die
Kalibrierungskurve durch eine Regression dritter Ordnung aufgstellt wurde,
wobei monodispergierte Polystyrole mit einem
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht von 300.000, 100.000, 35.000, 4.000
bzw. 800 ist und ein Styrolmonomer(Molekulargewicht 104)
verwendet wurden.
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In den beigefügten Zeichen ist:
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Fig. 1 das GPC-Muster eines besonders repräsentativen
Novolak-Harzes, das durch die vorliegende Erfindung definiert
wird; das Novolak-Harz, das ein solches GPC-Muster zeigt,
erfüllt nicht nur sowohl die Empfindlichkeits- und
Hitzebeständigkeitsanforderungen, sondern verbessert auch
deutlich die Formreproduzierbarkeit der Maskenmuster, was ein
Anhaltspunkt für die Auflösung ist.
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Fig. 2 ein repräsentatives GPC-Muster eines gewöhnlich
bekannten Novolak-Harzes; die Empfindlichkeit und die
Hitzebeständigkeit von Lacken mit einem Novolak-Harz, welches ein
solches Muster aufweist, neigen zu kollidieren, was unerwünscht
ist.
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Fig. 3 stellt ein GPC-Muster eines Novolak-Harzes dar,
welches ähnlich jenem ist, welches in der vorstehenden
japanischen Patentveröffentlichung Kokai (Offengelegt) Nr.
189739/1985 beschrieben ist; ein Lack mit einem solchen Harz ist
etwas in der Ausgewogenheit zwischen Empfindlichkeit und
Hitzebeständigkeit verbessert, aber die Ausgewogenheit ist noch nicht
zufriedenstellend.
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Fig. 4 zeigt das GPC-Muster eines Novolak-Harzes, welches
ursprünglich durch Fraktionierung etc. erzeugt wurde; dieses
Harz ist eines, in dem das Flächenverhältnis der A- und B-Region
klein gemacht wurde. Lacke mit diesem Harz besitzen eine
verbesserte Hitzebeständigkeit, aber eine deutlich geringere
Empfindlichkeit.
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Das GPC-Muster in Fig. 1 ist dadurch gekennzeichnet, daß
die Fläche der B-Region klein ist, verglichen mit der A- und
C-Region.
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Spezifische Beispiele phenolischer Verbindungen für das
Novolak-Harz der vorliegenden Erfindung sind z.B. Phenol,
Cresol, Xylenol, Ethylphenol, Trimethylphenol, Propylphenol,
Butylphenol, Dihydroxybenzol, Naphthole, etc. Diese Phenole
können allein oder in Kombination verwendet werden.
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Die Verwendung von Cresol ist besonders bevorzugt. Als
Cresol kann ortho-, meta- oder para-Cresol allein oder in
Kombination verwendet werden.
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Im besonderen ist es bevorzugt, meta-Cresol alleine oder
ein meta-Cresol/para-Cresol zu verwenden. Im letzteren Fall ist
das meta-Cresol/para-Cresol - Verhältnis vorzugsweise 100/0 bis
20/80.
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Um das Ziel der vorliegenden Erfindung effektiver zu
erreichen, ist es insbesondere bevorzugt, daß das Verhältnis von
meta-Cresol und para-Cresol, die im Novolak-Harz enthalten sind,
entsprechend der oben beschriebenen A-Region, von 10/0 bis 2/8
ist und jenes von meta-Cresol und para-Cresol, welche im
Novolak-Harz enthalten sind, entsprechend der C-Region, ist von
10/0 bis 4/6.
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In der vorliegenden Erfindung kann für die
Additionskondensationsreaktion mit dem Phenol eine wäßrige Formaldehydlösung
(Formalin) und Paraformaldehyd, welcher das Oligomere von
Formaldehyd ist, verwendet werden - vorteilhafterweise eine 37
%ige Formalinlösung, welche in der Industrie massenhergestellt
wird.
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In der vorliegenden Erfindung kann die
Additionskondensationsreaktion von Phenol mit Formaldehyd mit den üblichen
Verfahren ausgeführt werden. Diese Reaktion kann bei einer
Temperatur von 60º bis 120ºC während 2 bis 30 Stunden ausgeführt
werden. Organische Säuren, anorganische Säuren oder zweiwertige
Metallsalze können als Katalysator verwendet werden - z.B.
Oxalsäure, Chlorwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Perchlorsäure,
p-Toluolsulfonsäure, Trichloressigsäure, Phosphorsäure,
Ameisensäure, Zinkacetat, Magnesiumacetat, etc.
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Die Reaktion kann in Substanz oder mit einem geeigneten
Lösungsmittel ausgeführt werden.
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Die Flächenverhältnisse des GPC-Musters [gemessen unter
Verwendung eines UV(254 nm) - Detektors] eines durch das übliche
Verfahren erhaltenen Novolak-Harzes sind zum Beispiel von 5 bis
20 % für die A-Region, von 32 bis 45 % für die B-Region und von
46 bis 60 % für die C-Region. Durch Einstellen des
Flächenverhältnisses dieses GPC-Musters auf von 8 bis 35 % für die
A-Region, von 0 bis 30 % für die B-Region und von 35 bis 92 %
für die C-Region, und neben dem Einstellen des Verhältnisses
B-Region/A-Region auf 2,50 oder weniger, kann das besondere
Novolak-Harz für den durch die vorliegende Erfindung definierten
Lack erhalten werden.
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Für das Regulieren des GPC-Musters des Novolak-Harzes, wie
oben beschrieben, ist ein Fraktionieren des Novolak-Harzes und
das Mischen der erhaltenen Fraktionen bevorzugt.
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Für das Fraktionieren gibt es ein Verfahren zum Auflösen
des synthetisierten Novolak-Harzes in einem unten beschriebenen
guten Lösungsmittel und Fällen des Harzes durch Zugeben von
Wasser, und ein Verfahren zum Zugeben des Harzes zu einem
schlechten Lösungsmittel (z.B. Heptan, Hexan, Pentan,
Cyclohexan) und Abtrennen des Harzes durch Flüssigabtrennung.
Das gute Lösungsmittel inkludiert zum Beispiel Alkohole (z.B.
Methanol, Ethanol, Propanol), Ketone (z.B. Aceton,
Methylethylketon, Methylisobutylketon), Ethylenglycol oder seine Ether
und Etherester (z.B. Ethylcellosolve, Ethylcellosolveacetat),
Propylenglycol und seine Ether und Etherester (z.B.
Propylenglycolmonomethyletheracetat), Essigsäureester (z.B.
Methylacetat, Ethylacetat), Formamid, Dimethylformamid,
Tetrahydrofuran, Dioxan, Dimethylsulfoxid, Acetonitril, etc.
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Ein alternatives Verfahren, das GPC-Muster dieses
Novolak-Harzes zu regulieren, ist eines, in dem Novolak-Harze, die
hauptsächlich aus der A-, B- bzw. C-Region bestehen, getrennt
synthetisiert und die durch Fraktionierung dieser Harze
erhaltenen Fraktionen miteinander kombiniert werden. Durch
dieses Verfahren kann auch ein Novolak-Harz mit einem
bevorzugten GPC-Muster erhalten werden.
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Das auf diese Weise regulierte Novolak-Harz besitzt ein
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht, berechnet als Polystyrol,
z.B. von 3.000 bis 35.000, bevorzugt von 5000 bis 30.000, mehr
bevorzugt von 7.000 bis 26.000.
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In einer Zusammensetzung eines positiven Photolacks mit dem
Novolak-Harz der vorliegenden Erfindung wird eine
Chinondiazidverbindung als lichtempfindliche Komponente verwendet. Diese
Chinondiazidverbindung wird durch gut bekannte Verfahren
erhalten, zum Beispiel durch Kondensieren von
Naphthochinondiazidsulfonylchlorid oder Benzochinondiazidsulfonylchlorid mit
einer Verbindung mit einer Hydroxylgruppe in Gegenwart eines
schwachen Alkali. Beispiele der Verbindung mit einer
Hydroxylgruppe sind z.B. Hydrochinon, Resorcin, Phloroglucin,
2,4-Dihydroxybenzophenon, 2,3,4-Trihydroxybenzophenon,
2,3,4,4'-Tetrahydroxybenzophenon,
2,2'4,4'-Tetrahydroxybenzophenon, 2,3,4,3'-Tetrahydroxybenzophenon,
2,3,4,2',3'-Pentahydroxybenzophenon, 2,3,4,2',4'-Pentahydroxybenzophenon,
2,3,4,2',5'-Pentahydroxybenzophenon,
2,3,4,3',4'-Pentahydroxybenzophenon, 2,3,4,3',5'-Pentahydroxybenzophenon,
2,3,4,3',4',5'-Hexahydroxybenzophenon, Gallussäurealkylester
etc.
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Die Herstellung des positiven Photolacks wird durchgeführt,
indem die vorstehende Chinondiazidverbindung und das Novolak-
Harz der vorliegenden Erfindung in einem Lösungsmittel gemischt
und aufgelöst werden. Das Verhältnis von Novolak-Harz zu
Chinondiazidverbindung ist vorzugsweise von 1:1 bis 6:1. Ein
bevorzugtes Lösungsmittel ist ein solches, welches bei einer
geeigneten Trocknungsgeschwindigkeit verdampft, um einen
gleichförmigen und glatten beschichtenden Film zu ergeben.
Solche Lösungsmittel sind z.B. Ethylcellosolveacetat,
Methylcellosolveacetat, Ethylcellosolve, Methylcellosolve,
Propylenglycolmonomethyletheracetat, Butylacetat,
Methylisobutylketon, Xylol, etc. Die Zusammensetzung des positiven
Photolacks, der durch das vorstehende Verfahren erhalten wurde,
können kleine Mengen an Harzen, Farbstoffen, etc. als Additive,
sofern sich eine Notwendigkeit ergibt, zugegeben werden. Der
Zusammensetzungen des positiven Photolacks, die zum Beispiel
durch Kombinieren des Novolak-Harzes der vorliegenden Erfindung
und der Chinondiazidverbindung als eine lichtempfindliche
Komponente, hergestellt werden, besitzen eine ausgezeichnete
Empfindlichkeit und eine merklich verbesserte Hitzebeständigkeit
und Formreproduzierbarkeit.
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Die vorliegende Erfindung wird spezifischer mit Bezug auf
die folgenden Bezugsbeispiele und Beispiele dargestellt, ist
aber auf diese nicht beschränkt.
Bezugsbeispiele 1 bis 4
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In einen 1000 ml Dreihalskolben wurden 270 g m-Cresol, 2,7
g Zinkacetat-Dihydrat und 27 g ionenausgetauschtes Wasser
gegeben, und 182 g einer wäßrigen Formalinlösung (37,0 %) wurden
tropfenweise während 40 Minuten unter Erhitzen und Rühren auf
einem Ölbad bei 90ºC zugegeben. Danach wurde die Reaktion mit
Erhitzen und Rühren während weiterer 3 Stunden ausgeführt.
Danach wurden 250 g Ethylcellosolveacetat zugegeben, und dann
wurden 40 g einer 5 %igen wäßrigen Oxalsäurelösung während 40
Minuten tropfenweise zugegeben. Die Reaktion wurde unter
Erhitzen und Rühren während einer vorbestimmten Zeitspanne
ausgeführt, und die Reaktionslösung wurde neutralisiert, mit
Wasser gewaschen und entwässert, um eine
Ethylcellosolveacetatlösung des Novolak-Harzes zu erhalten. Das
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht und das Flächenverhältnis des
GPC-Musters, gemessen durch GPC-Chromatographie, waren wie
folgt:
Bezugsbeispiel
Reaktionszeit
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht
Flächenverhältnis des GPC-Musters
Region
Bezugsbeispiele 5 und 6
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In einen 1000 ml Dreihalskolben wurden 189 g m-Cresol, 81 g
p-Cresol, 2,7 g Zinkacetat-Dihydrat und 27 g
ionenausgetauschtes Wasser gegeben, und 182 g einer wäßrigen
Formalinlösung (37,0 %) wurden tropfenweise während 40 Minuten
zugegeben, während auf einem Ölbad auf 90 ºC erhitzt und gerührt
wurde. Danach wurde die Reaktion unter Erhitzen und Rühren
während weiterer 6 Stunden ausgeführt. Danach wurden 250 g
Ethylcellosolveacetat zugegeben, und dann wurden 40 g einer 5
%igen wäßrigen Oxalsäurelösung während 40 Minuten tropfenweise
zugegeben. Die Reaktion wurde unter Erhitzen und Rühren während
10 Stunden ausgeführt, und die Reaktionslösung wurde
neutralisiert, mit Wasser gewaschen und entwässert, um eine
Ethylcellosolveacetatlösung
des Novolak-Harzes zu erhalten. Das
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht und das Flächenverhältnis des
GPC-Musters, gemessen durch GPC-Chromatographie, waren wie
folgt:
Bezugsbeispiel
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht
Flächenverhältnis des GPC-Musters
Region
Beispiel 1
Erste Fraktionierung:
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308 Gramm der Ethylcellosolveacetatlösung des
Novolak-Harzes, welches im Bezugsbeispiel 1 erhalten wurde (Gehalt an
Novolak-Harz, 46,4 %) wurden einem 5-Liter Trennkolben
zugegeben, und 646 g Ethylcellosolveacetat und 1892 g n-Heptan
wurden zusätzlich zugegeben. Nach Rühren während 30 Minuten bei
20ºC wurde das erhaltene Gemisch stehengelassen und getrennt.
Zweite Fraktionierung:
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In einen 5-Liter Trennkolben wurden 424 g der Masse der
unteren Schicht zugegeben, und 2134 g Ethylcellosolveacetat und
1042 g n-Heptan wurden zusätzlich zugegeben, und es wurde das
gleiche Verfahren wie in der ersten Fraktionierung wiederholt.
Der Masse der unteren Schicht, die durch die Flüssigtrennung
erhalten wurde, wurde die Masse der oberen Schicht, die durch
die erste Fraktionierung erhalten wurde, zugegeben, und Heptan
wurde mittels eines Evaporators abgezogen, um eine
Ethylcellosolveacetatlösung von Novolak-Harz zu erhalten. Das
Gewichtsdurchchnitt-Molekulargewicht und das
Flächenverhältnis des durch
GPC-Chromatographie gemessenen GPC-Musters waren wie folgt:
Beispiel
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht
Flächenverhältnis des GPC-Musters
Region
Beispiele 2 bis 4
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Ethylcellosolveacetatlösungen von Novolak-Harz wurden durch
das vollständig gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 erhalten,
außer daß die Mengen der Ethylcellosolveacetatlösung des
Novolak-Harzes, welches das Material vor der Fraktionierung
darstellt, des Ethylcellosolveacetats und des n-Heptans geändert
wurden. Die Mengen des Materials vor der Fraktionierung, des
Ethylcellosolveacetats und des n-Heptans waren wie folgt:
Beispiel
Materialmenge vor Fraktionierung
Erste Fraktionierung
Zweite Fraktionierung
Ethylcellosolveacetat
n-Heptan
Harz von Bezugsbeispiel
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Das Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht und
Flächenverhältnis des GPC-Musters, gemessen durch GPC-Chromatographie, des
durch Fraktionierung erhaltenen Novolak-Harzes waren wie folgt:
Beispiel
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht
Flächenverhältnis des GPC-Musters
Region
Beispiel 5
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In einen 1000 ml Dreihalskolben wurden 270 g m-Cresol, 50 g
5 %iger Oxalsäure zugegeben, und 120 g einer wäßrigen
Formalinlösung (37,0 %) wurden während 40 Minuten tropfenweise
während Erhitzen und Rühren auf einem Ölbad bei 90ºC zugegeben.
Die Reaktion wurde dann mit Erhitzen und Rühren während weiterer
3 Stunden ausgeführt. Danach wurde die Reaktionslösung
neutralisiert, mit Wasser gewaschen und entwässert, um eine
Ethylcellosolveacetatlösung von Novolak-Harz (Harz - I) zu
erhalten. Das Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht des Harzes
- I betrug 710.
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481 Gramm der Ethylcellosolveacetatlösung des im
Bezugsbeispiel 1 erhaltenen Novolak-Harzes (Gehalt an Novolak-Harz,
46,4 %) wurden in einen 10-Liter Trennkolben gegeben, und 3927 g
Ethylcellosolveacetat und 1795 n-Heptan wurden zusätzlich
zugegeben. Nach Rühren während 30 Minuten bei 20ºC wurde das
erhaltene Gemisch stehengelassen und getrennt. Zur Masse der
unteren Schicht, die durch Flüssigtrennung erhalten wurde, wurde
das vorhergehende Harz - I zugegeben, so daß der Gehalt des
Harzes - I 20 Gew.-% betrug (berechnet als Novolak-Harz;
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Harz - I / abgetrenntes Harz der unteren Schicht + Harz - I × 100).
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Danach wurde n-Heptan mit einem Evaporator abgezogen, um eine
Ethylcellosolveacetatlösung von Novolak-Harz zu erhalten. Das
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht und das Flächenverhältnis
des GPC-Musters, gemessen durch GPC-Chromatographie, waren wie
folgt:
Beispiel
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht
Flächenverhältnis des GPC-Musters
Region
Bezugsbeispiele 7 und 8
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Ethylcellosolveacetatlösungen von Novolak-Harz wurden durch
das vollständig gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 erhalten,
außer daß das Harz von Bezugsbeispiel 2 als ein Material vor der
Fraktionierung verwendet wurde, und daß die Mengen an
Ethylcellosolveacetat und n-Heptan geändert wurden. Das
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht des durch Fraktionierung
erhaltenen Novolak-Harzes, berechnet als Polystyrol, und das
Flächenverhältnis des GPC-Musters des gleichen Harzes, gemessen
durch GPC-Chromatographie, waren wie folgt:
Bezugsbeispiel
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht
Flächenverhältnis des GPC-Musters
Region
Beispiel 6
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In einen 3000 ml Dreihalskolben wurden 625 g eines
m-/p-Cresolgemisches (Gehalt an m-Cresol, 61,5 %), 185 p-Cresol,
91 g einer 5 %igen wäßrigen Oxalsäure und 756 g
Ethylcellosolveacetat zugegeben, und 444 g einer wäßrigen Formalinlösung
(37 %) wurden tropfenweise während 40 Minuten unter Erhitzen und
Rühen auf einem Ölbad bei 80ºC zugegeben. Die Reaktion wurde
dann mit Erhitzen und Rühren für 6 weitere Stunden ausgeführt.
Danach wurde die Reaktionslösung neutralisiert, mit Wasser
gewaschen und entwässert, um eine Ethylcellosolveacetatlösung
von Novolak-Harz zu erhalten.
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Ethylcellosolveacetatlösungen von Novolak-Harz wurden durch
das vollständig gleiche Verfahren wie in Beispiel 1 erhalten,
außer daß das oben erhaltene Novolak-Harz verwendet wurde, und
daß die Mengen an Ethylcellosolveacetat und n-Heptan geändert
wurden. Das Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht des durch
Fraktionierung erhaltenen Novolak-Harzes, berechnet als
Polystyrol, und das Flächenverhältnis des GPC-Musters des
gleichen Harzes, gemessen durch GPC-Chromatographie, waren wie
folgt:
Beispiel
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht
Flächenverhältnis des GPC-Musters %
Region
Beispiel 7
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Einem 1000 ml Dreihalskolben wurden 270 m-Cresol und 50 g 5
%ige wäßrige Oxalsäure zugegeben, und 57 g einer wäßrigen
Formalinlösung (37 %) wurden während 40 Minuten unter Erhitzen
und Rühren auf einem Ölbad von 90ºC tropfenweise zugegeben. Die
Reaktion wurde dann unter Erhitzen und Rühren für weitere 2
Stunden ausgeführt. Danach wurde die Reaktionslösung
neutralisiert, mit Ethylcellosolveacetat verdünnt, mit Wasser
gewaschen und entwässert, um eine Ethylcellosolveacetatlösung
von Novolak-Harz (Harz - II) zu erhalten. Das
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht des Harzes - II betrug 330.
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In einen 3000 ml Dreihalskolben wurden 724 g eines
m-/p-Cresolgemisches (Gehalt an m-Cresol, 61,5 %), 86 p-Cresol,
91 g einer 5 %igen wäßrigen Oxalsäure und 756 g
Ethylcellosolveacetat zugegeben, und 444 einer wäßrigen Formalinlösung (37
%) wurden während 40 Minuten unter Erhitzen und Rühren auf einem
Ölbad bei 80ºC tropfenweise zugegeben. Die Reaktion wurde dann
unter Erhitzen und Rühren für weitere 8 Stunden ausgeführt.
Danach wurde die Reaktionslösung neutralisiert, mit Wasser
gewaschen und entwässert, um eine Ethylcellosolveacetatlösung
von Novolak-Harz zu erhalten.
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Es wurde das vollständig gleiche Verfahren wie in Beispiel
5 ausgeführt, außer daß das oben erhaltene Novolak-Harz
verwendet wurde, und daß die Mengen an Ethylcellosolveacetat und
an n-Heptan geändert wurden. Der so erhaltenen Masse der unteren
Schicht wurde das vorhergehende Harz - II zugegeben, so daß der
Gehalt an Harz - II 25,0 Gew.-% betrug (berechnet als
Novolak-Harz;
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Harz - II / abgetrenntes Harz der unteren Schicht + Harz - II × 100).
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Danach wurde n-Heptan durch einen Evaporator abgezogen, um eine
Ethylcellosolveacetatlösung von Novolak-Harz zu erhalten. Das
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht und das Flächenverhältnis
des GPC-Musters, gemessen durch GPC-Chromatographie, waren wie
folgt:
Beispiel
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht
Flächenverhältnis des GPC-Musters %
Region
Beispiel 8
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In einen 1000 ml Dreihalskolben wurden 270 g m-Cresol, 2,7
g Zinkacetat-Dihydrat und 27 g ionenausgetauschtes Wasser
gegeben, und 121 g einer wäßrigen Formalinlösung (37,0 %) wurden
tropfenweise während 40 Minuten zugegeben, während auf einem
Ölbad auf 80ºC erhitzt und gerührt wurde. Danach wurde die
Reaktion unter Erhitzen und Rühren während weiterer 3 Stunden
ausgeführt. Danach wurden 30 g einer 5 %igen wäßrigen
Oxalsäurelösung zugegeben und die Reaktion wurde unter Erhitzen
und Rühren während einer vorbestimmten Zeitspanne ausgeführt.
Die Reaktionslösung wurde dann neutralisiert, mit
Ethylcellosolveacetat verdünnt, mit Wasser gewaschen und entwässert, um
eine Ethylcellosolveacetatlösung des Novolak-Harzes (Harz - III)
zu erhalten. Das Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht betrug
710.
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In einen 3000 ml Dreihalskolben wurden 658 g eines
m-/p-Cresolgemisches (Gehalt an m-Cresol, 61,5 %), 152 g
p-Cresol und 91 g einer 5 %igen wäßrigen Oxalsäure gegeben, und
426 einer wäßrigen Formalinlösung (37 %) wurden tropfenweise
während 40 Minuten unter Erhitzen und Rühren auf einem Ölbad bei
80ºC zugegeben. Danach wurde die Reaktion unter Erhitzen und
Rühren während weiterer 3 Stunden ausgeführt. Die
Reaktionslösung wurde dann neutralisiert, mit Ethylcellosolveacetat
verdünnt, mit Wasser gewaschen und entwässert, um eine
Ethylcellosolveacetatlösung von Novolak-Harz zu erhalten.
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Es wurde das vollständig gleiche Verfahren wie in Beispiel
5 ausgeführt, außer daß das oben erhaltene Novolak-Harz
verwendet wurde, und daß die Mengen an Ethylcellosolveacetat und
n-Heptan geändert wurden. Der so erhaltenen Masse der unteren
Schicht wurden das vorhergehende Harz - III zugegeben, sodaß der
Gehalt an Harz - III 32,0 Gew.-% betrug (berechnet als
Novolak-Harz;
-
Harz - III / abgetrenntes Harz der unteren Schicht + Harz - III × 100).
-
Danach wurde n-Heptan durch einen Evaporator abgezogen, um eine
Ethylcellosolveacetatlösung des Novolak-Harzes zu erhalten.
-
Das Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht, berechnet als
Polystyrol, des so erhaltenen Novolak-Harzes und das
Flächenverhältnis des GPC-Musters des gleichen Harzes, gemessen
durch GPC-Chromatographie, waren wie folgt:
Beispiel
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht
Flächenverhältnis des GPC-Musters %
Region
Beispiel 9
-
In einen 1000 ml Dreihalskolben wurden 189 g m-Cresol, 113
g p-tert-Butylphenol und 30 g einer 5 %igen wäßrigen Oxalsäure
gegeben, und 152 g einer wäßrigen Formalinlösung (37 %) wurden
tropfenweise während 40 Minuten unter Erhitzen und Rühren auf
einem Ölbad bei 80ºC zugegeben. Die Reaktion wurde dann unter
Erhitzen und Rühren während weiterer 6 Stunden ausgeführt.
Danach wurde die Reaktionslösung neutralisiert, mit
Ethylcellosolveacetat verdünnt, mit Wasser gewaschen und entwässert, um
eine Ethylcellosolveacetatlösung von Novolak-Harz zu erhalten.
-
Es wurde das vollständig gleiche Verfahren wie in Beispiel
5 ausgeführt, außer daß das oben erhaltene Novolak-Harz
verwendet wurde, und daß die Mengen an Ethylcellosolveacetat und
n-Heptan geändert wurden. Der so erhaltenen Masse der unteren
Schicht wurde das vorhergehende Harz - II des Beispiels 7
zugegeben, so daß der Gehalt an Harz - II 25,0 Gew.-% betrug
(berechnet als Novolak-Harz;
-
Harz - II / abgetrenntes Harz der unteren Schicht + Harz - II × 100).
-
Danach wurde n-Heptan durch einen Evaporator abgezogen, um eine
Ethylcellosolveacetatlösung des Novolak-Harzes zu erhalten. Das
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht, berechnet als Polystyrol,
des so erhaltenen Novolak-Harzes und das Flächenverhältnis des
GPC-Musters des gleichen Harzes, gemessen durch
GPC-Chromatographie, waren wie folgt:
Beispiel
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht
Flächenverhältnis des GPC-Musters %
Region
Beispiel 10
-
In einen 1000 ml Dreihalskolben wurden 154 g eines
m-/p-Cresolgemisches (Gehalt an m-Cresol, 61,5 %), 36 g
p-Cresol, 82 g o-Cresol und 30 g einer 5 %igen wäßrigen
Oxalsäure gegeben, und 170 g einer wäßrigen Formalinlösung (37
%) wurden tropfenweise während 40 Minuten unter Erhitzen und
Rühren auf einem Ölbad bei 80ºC zugegeben. Die Reaktion wurde
dann unter Erhitzen und Rühren während weiterer 9 Stunden
ausgeführt. Danach wurde die Reaktionslösung neutralisiert, mit
Ethylcellosolveacetat verdünnt, mit Wasser gewaschen und
entwässert, um eine Ethylcellosolveacetatlösung von Novolak-Harz
zu erhalten.
-
Es wurde das vollständig gleiche Verfahren wie in Beispiel
5 ausgeführt, außer daß das oben erhaltene Novolak-Harz
verwendet wurde, und daß die Mengen an Ethylcellosolveacetat und
n-Heptan geändert wurden. Der so erhaltenen Masse der unteren
Schicht wurden das vorhergehende Harz - II des Beispiels 7
zugegeben, so daß der Gehalt an Harz - II 25,0 Gew.-% betrug
(berechnet als Novolak-Harz;
-
Harz - II / abgetrenntes Harz der unteren Schicht + Harz - II × 100).
-
Danach wurde n-Heptan durch einen Evaporator abgezogen, um eine
Ethylcellosolveacetatlösung des Novolak-Harzes zu erhalten.
-
Das Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht, berechnet als
Polystyrol, des so erhaltenen Novolak-Harzes und das
Flächenverhältnis des GPC-Musters des gleichen Harzes, gemessen durch
GPC-Chromatographie, waren wie folgt:
Beispiel
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht
Flächenverhältnis
des GPC-Musters %
Region
Anwendungsbeispiele und Vergleichsbeispiele
-
Die in den Beispielen und Bezugsbeispielen erhaltenen
Novolak-Harze wurden jeweils zusammen mit einem Sensibilisator
in einem Ethylcellosolveacetat/n-Butylacetat - (8:2)
- Lösungsmittel zu den in Tabelle 1 gezeigten Verhältnissen
gelöst, um Lacklösungen herzustellen. Die Menge an
Lösungsmitteln wurde so reguliert, daß die Filmdicke 1,28 um
betrug, wenn die Lacklösung unter den unten stehenden
Beschichtungsbedingungen aufgetragen wurde.
-
Jede Zusammensetzung wurde durch ein 0,2 um dickes
Teflonfilter filtriert, um eine Lacklösung herzustellen. Die
Lösung wurde dann auf ein Siliciumwafer aufgetragen, wie
gewöhnlich gespült, bei einer Geschwindigkeit von 4000 rpm
mittels einer Schleuder. Das Siliciumwafer wurde 1 Minute auf
einer heißen Platte der Vakuumadsorptionstype bei 100ºC gehalten
und Licht ausgesetzt, wobei die Belichtungszeit stufenweise mit
jedem Schuß mittels eines
Verkleinerungsprojektionsbelichtungsapparates mit einer 350 W Superhochdruckquecksilberdampflampe
als Lichtquelle ausgesetzt wurde. Danach wurde das Siliciumwafer
unter Verwendung einer Entwicklungslösung SOPB (Produkt der
Sumitomo Chemical Company, Limited) entwickelt. Nach Spülen und
Trocknen wurde die Menge an Filmdickeverlust für jeden Schuß
gegen die Belichtungszeit aufgetragen, um die Empfindlichkeit zu
erhalten. Die Beibehaltung der Filmdicke wurde aus der Filmdicke
auf der unbelichteten Fläche erhalten. Auch das Siliciumwafer
mit einem Lackmuster wurde während 30 Minuten in einen sauberen
Ofen bei verschiedenen Temperaturen gegeben und in einer
Luftatmosphäre stehengelassen, und die Hitzebeständigkeit wurde
durch Beobachten des Lackmusters mittels eines Abtastmikroskops
ausgewertet.
-
Diese Ergebnisse werden in der Tabelle 1 gesamt gezeigt. Es
wird geht aus der Tabelle 1 hervor, daß die Ausgewogenheit
zwischen der Empfindlichkeit und der Hitzebeständigkeit in den
Anwendungsbeispielen merklich verbessert ist, verglichen mit den
Bezugsbeispielen.
Tabelle 1 Verschiedene Zusammensetzungen und Eigenschaften des Lacks
Lackzusammensetzung
Novolak-Harz
Beispiel Nr.
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht
Phenolart
Flächenverhältnis des GPC-Musters (%)
Region
Anwendungsbeispiel
m-Cresol
m-/p-Cresol
m-Cresol/p-tertbutylphenol
o-/m-/p-Cresol
Tabelle 1 Verschiedene Zusammensetzungen und Eigenschaften des Lacks (Fortsetzung)
Eigenschaften des Lacks
Sensibilisator 2)
Empfindlichkeit (msec)
Filmdickebeibehaltung (%)
Hitzebeständigkeit 3) (ºC)
m-:p-Cresol
Verhältnis
Menge 1) (Teil)
Art 2)
Region
Tabelle 1 Verschiedene Zusammensetzungen und Eigenschaften des Lacks
Lackzusammensetzung
Novolak-Harz
Bezugsbeispiel Nr.
Gewichtsdurchschnitt-Molekulargewicht
Phenolart
Flächenverhältnis des GPC-Musters (%)
Region
Vergleichsbeispiel
m-Cresol
m-/p-Cresol
Tabelle 1 Verschiedene Zusammensetzungen und Eigenschaften des Lacks (Fortsetzung)
Eigenschaften des Lacks
Sensibilisator 2)
Empfindlichkeit (msec)
Filmdickebeibehaltung (%)
Hitzebeständigkeit 3) (ºC)
m-:p-Cresol Verhältnis
Menge 1) (Teil)
Art 2)
Region1) Ausgedrückt als Gewichtsteile.
2) Dies Art des Sensibilisators ist wie folgt:
Kondensationsprodukt aus Naphthochinon-(1,2)-diazid-
(2)-5-sulfonylchlorid mit 2,3,4-Trihydroxybenzophenon.
Kondensationsprodukt aus Naphthochinon-(1,2)-diazid-
(2)-5-sulfonylchlorid mit 2,3,4,4'-Tetrahydroxybenzophenon.
Kondensationsprodukt aus Naphthochinon-(1,2)-diazid-
(2)-5-sulfonylchlorid mit 2,3,4,3'-Tetrahydroxybenzophenon.
Kondensationsprodukt aus Naphthochinon-(1,2)-diazid-
(2)-5-sulfonylchlorid mit 2,3,4,2',4'-Pentahydroxybenzophenon.
3) Temperatur im sauberen Ofen, bei der das Lackmuster zu
erweichen und zu fließen beginnt.