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DE378111C - Rad mit geteilter Felge fuer Luftbereifung - Google Patents

Rad mit geteilter Felge fuer Luftbereifung

Info

Publication number
DE378111C
DE378111C DEF46552D DEF0046552D DE378111C DE 378111 C DE378111 C DE 378111C DE F46552 D DEF46552 D DE F46552D DE F0046552 D DEF0046552 D DE F0046552D DE 378111 C DE378111 C DE 378111C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rim
wheel
tabs
ring
partial rings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF46552D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF46552D priority Critical patent/DE378111C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE378111C publication Critical patent/DE378111C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B25/00Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
    • B60B25/04Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings
    • B60B25/14Locking means for flange rings or seat rings
    • B60B25/16Arrangement of bayonet catches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Rad mit geteilter Felge für Luftbereifung. Trotz der großen Vorzüge der geteilten Felge für Luftbereifung, die insbesondere in der Einfachheit der Montage-der Felge und der Schonung des Radreifens liegen, wird die ungeteilte Felge immer noch bevorzugt, weil die Verbindung der Felgenteilringe nicht zuverlässig ist. Die Verbindung erfolgt in der Regel durch eine Art von Bajonettverschluß unter Verdrehung beider Teile gegeneinander. Diese Verbindung hat den Nachteil, daß infolge der großen Reibung, die das Rad beim Bremsen ausführt, die Verbindung sich löst. Die Erfindung gibt nun einen Weg an, bei dein eine sichere Verbindung der Felgenteilringe untereinander und mit dem Felgenkranz des Rades möglich und die Gefahr einer Lösung beim Bremsen ausgeschlossen ist. Die Verbindung wird nämlich durch zwei Paar diametral angeordneter segmentförmiger Lappen bewirkt, die durch Verschiebung der beiden Teilringe gegeneinander parallel zur Radebene miteinander verriegelt werden.
  • Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. r einen Ouerschnitt durch die Felge, Abb. 2 die dazugehörige Ansicht, Abb. 3 einen Schnitt nach A-B in Abb. 2, Abb. 4 gibt die Anwendung der Erfindung bei einem Scheibenrad wieder.
  • Bei der ersten Ausführungsform ist als Beispiel ein Holzrad mit als Ganzes abnehmbarer Felge gewählt. Die Felge besteht aus den beiden Teilringen a und b, die zusammen das übliche Felgenprofil ergeben. Die Stoßflache liegt etwas außerhalb der Mitte. Der innere Teilring a findet an dem dem Felgenrand entsprechend geschweiften Felgenkranz c ein Widerlager, während der äußere Teilring b durch einen an dem Felgenkranz befestigten Ring d gesichert ist. Die Kupplung der beiden Teilringe erfolgt durch seginentförmige Lappen e, e1 des Teilringes a und Lappen f, f1 des Teilringes b. Je zwei zusammengehörige Lappen e, f bzw. e1, f- bilden zwei Haken, die ein Verschieben der beiden Teilringe gegeneinander parallel zur Radebene zum Zweck der Kupplung oder Entkupplung gestatten, und zwar bildet der Lappen e des einen Ringes a gewissermaßen einen Haken, und der Lappen f des' Ringes b eine Ose, während der Lappen e1 des Ringes a die Öse für den Haken f1 des Ringes.b ist. Die Lappen treten in Aussparung g, g1 des Felgenkranzes c ein, von denen die Aussparung.gl bis an die Stirnfläche des Felgenkranzes geführt ist, um die Montage der Felge zu ermöglichen. Um die Verdrehung der Teilringe gegeneinander zu verhindern, sind die Schmalseiten der segmentförmigen Kupplungslappen rechtwinklig umgebogen (Abb.3). Diese Umbördelung ist dann besonders von Nutzen, wenn die bereifte Felge (a, b) als Reservefelge mitgeführt werden soll.
  • Das Aufbringen der Luftbereifung auf die Felge in der Werkstatt (nicht am Wagen erfolgt in folgender Weise: Der Reifen h mit dem eingelegten Schlauch wird auf den Felgenring a aufgeschoben, bis die Wulst satt in ihrem Lager anliegt. Das Einlegen geht ohne jedes Zerren der Wulste vor sich, (la sie nicht über den äußeren 1# elgenring gehoben «-erden müssen. Der Schlauch ist nur wenig aufgepumpt. Der Reifen läßt sich daher bequem so weit zusammendrücken, daß der innere Teilring h mit seinem ösenförmigen Lappen f und seinem hakenförmigen Lappen f1 in die zugehörigen Lappen e bzw. e1 des Teilringes u eingehakt «-erden kann. Darauf wird der Schlauch aufgepumpt, bis sich die Wulste fest in die Felgen einlegen. Der aufgepumpte Schlauch hält die beiden Felgenringe in der verriegelten Stellung fest. Die Felge kann in diesem Zustande als Reservefelge mitgeführt werden. Ein Verdrehen der Teilringe gegeneinander während des Zusammenbaues und des Transportes der Felge wird durch die 1_'mbördelungen der segrnentfö rmigen Kupplungslappen in sicherer Weise verhindert.
  • Wenn die bereifte Felge auf das Rad aufrebracht werden soll, wird das Rad so gestellt, claß die Aussparung g sich ini Scheitel cles Rades befindet. Alsdann wird die Felge mit den Lappen c, f in die entsprechende Aussparung- des Felgenkranzes c eingehängt und darauf durch Einschwenken der unteren Hälfte auf den Kranz c aufgeschoben, bis der innere Teilring a. auf seinem ganzen Umfange an dem entsprechend geschweiften Rand des Felgenkranzes c anliegt. Die Sicherung der Felge erfolgt dann durch Aufschrauben des Ringes d.
  • Soll infolge eines Schlauch#lefektes (lie Bereifung ausgewechselt werden, so wird in unigekehrter Weise verfahren. Man nimmt zunächst den Ring cr' ab und stellt das Rad wieder so, (laß die Lappen c. f und die Aussparung g_ sich im Scheitel des Rades befinden. Daraufhin zieht rnan die Felge unten von dein Rade ab. bis die Lappen e', f1 aus dein Ausschnitt g' herausgetreten sind, liebt clann die Lappen e, f aus und zieht die Felge ab. Bei Rädern. bei (leiten der innere Teilring a. auf dein Radkranz c verbleibt, müssen beide Ausschnitte his an den äußeren Rand des Felgenkranzes hindurchgeführt werden und der obere Ausschnitt so tief gehalten sein, claß (las Einbringen und Einbaken des Teilringes h rniiglich ist. In Abb. i ist ein derartiger Ausschnitt reit punktierten Linien angedeutet und reit g= bezeichnet.
  • Diese 1# elge eignet sich auch vorzüglich für die in netterer Geit in Aufnahme gekommenen Stahlscheibenräder. Die Anwendung ist durch Abb. q veranschaulicht. Der innere Teilring a ist mit der Scheibe/, fest verbunden, die ihrerseits an die Radnabel fest angeschlossen ist. Der äußere Ring b ist mit der Scheibe rra fest vereinigt und wird durch eine Nebenmutter n. fest gegen den ersten Teilring a. angelegt und in dieser Weise gesichert.
  • Die Felge ermöglicht, die Wulste der wertvollen Bereifung ohne Zerren und mühelos in die Felge einzulegen. Sie gestattet, das Aufbringen von Bereifungen mit Drahteinlage in den Wulsten, die besondere Flügelschrauben zur Sicherung der Reifen gegen Herausdrücken der Wulste aus den Felgen bei scharfer Fahrt irr Kurven entbehrlich und damit die Verwendung ungelochter Felgenringe möglich machen.

Claims (3)

  1. PATRNT-ANSPRÜCHr: i. Rad mit geteilter Felge für Luftbereifung, deren Teilringe durch ineinan-(lergreifende Lappen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die l#-el,-enteilringe (u, b) zwei Paare diametral angeor(lnete segmentförmige Lappen (e, f 1»w. e', f') besitzen, die durch Verschiebung der beiden Teilringe gegeneinander parallel zur Radebene miteinander verriegelt werden.
  2. 2. Rad mit als Ganzes abnehmbarer Felge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für ein Paar der Kupplungslappen (e, f) eine kastenförmige Aussparung (g) in dein Felgenkranz (c), für (las zweite Lappenpaar (e1, f1) eine bis an die äußere Stirnfläche des Felgenkranzes (c) reichende Aussparung (,-') vorgesehen ist, um das Aufbringen und Abnehmen der bereiften Felge zu ermÖglichen.
  3. 3. Rad für eine Felge nach Anspruch r. mit auf dem Rade angebrachten inneren Felgenring, dadurch gekennzeichnet, (laß für beide Paare der Kupplungslappen (e, f brw. e1, f1) im Felgenkranz (c) bis an seine äußere '#,tirrilläche reichende Au-;-sparungen (-l bzw. g2) vorgeselieil sin(1, (lie (las seitliche achsiale Einbringen der Lappen (f, f') des äußeren Felgenkranzes (b) und seine Verschiebung parallel zur Ebene des Rades zwecks Verriegelung mit den Lappen (e, e1) des inneren 17 eIgenringes (a) gestatten. .t. Rad reit geteilter Felge nach Anspruch T und 2, dadurch gekennzeichnet, claß die beiden Teilrin-e (a und b i der I Felge durch achsial gerichtete Umbördelungen der Schmalseite der Kupplungslappen gegen Verdrehung gegeneinander gesichert sind.
DEF46552D 1920-04-04 1920-04-04 Rad mit geteilter Felge fuer Luftbereifung Expired DE378111C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE378111C true DE378111C (de) 1923-07-06

Family

ID=7101093

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DEF46552D Expired DE378111C (de) 1920-04-04 1920-04-04 Rad mit geteilter Felge fuer Luftbereifung

Country Status (1)

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DE (1) DE378111C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE824446C (de) * 1950-08-30 1951-12-10 Rudolf Roell Zweiteilige Felge fuer Kraftfahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE824446C (de) * 1950-08-30 1951-12-10 Rudolf Roell Zweiteilige Felge fuer Kraftfahrzeuge

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