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DE377924C - Schaltungsanordnung fuer Leitungswaehler, die sowohl unmittelbar zu Teilnehmerleitungen als auch zu nachgeordneten Verbindungseinrichtungen fuehren - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Leitungswaehler, die sowohl unmittelbar zu Teilnehmerleitungen als auch zu nachgeordneten Verbindungseinrichtungen fuehren

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Publication number
DE377924C
DE377924C DES56277D DES0056277D DE377924C DE 377924 C DE377924 C DE 377924C DE S56277 D DES56277 D DE S56277D DE S0056277 D DES0056277 D DE S0056277D DE 377924 C DE377924 C DE 377924C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
line
control switch
circuit arrangement
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES56277D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DES56277D priority Critical patent/DE377924C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE377924C publication Critical patent/DE377924C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Schaltungsanordnung für Leitungswähler, die sowohl unmittelbar zu Teilnehmerleitungen als auch zu nachgeordneten Verbindungseinrichtungen führen. Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechanlagen, in denen hinter einem Leitungswähler weitere Verbindungseinrichtungen, z. B. Arbeitsplätze oder Wähler, liegen und diese Verbindungseinrichtungen über die beweglichen Kontakte des Leitungswählers belegt werden. Am Leitungswähler ist für anzurufende Teilnehmer eine Speisebrücke vorgesehen. Bei Herstellung von Verbindungen mit nachgeordneten Verbindungseinrichtungen,' z. B. weiteren durch Nummernstromstöße einzustellenden Wählern, wird die Stromstoßgabe durch die Speisebrücke störend beeinflußt.
  • Es wird nun bezweckt, eine vollständig sichere Ausführung aller bei Verbindungen zu nachgeordneten Verbindungseinrichtungen auszuführenden Schaltvorgänge zu ermöglichen. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die für anzurufende Teilnehmer vorgesehene Speisebrücke durch eine Schalteinrichtung am Leitungswähler abgeschaltet oder derart umgeschaltet wird, daß sie mit Schalteinrichtungen der nachgeordneten Verbindungseinrichtungen zusammenarbeiten kann. Als Schalteinrichtung,' die die Speisebrücke ab-oder umschaltet, wird ein noch weitere Schaltvorgänge bewirkendes Relais oder ein äm Leitungswähler befindlicher Steuerschalter verwendet.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Bei Belegung des Leitungswählers (LW, Abb. z) durch ein vorgeordnetes Schaltwerk: spricht das Relais C über seine Wicklung I an, denn sein Stromkreis: Erde, Kopfkontakt ri des Leitungswählers, Steuerschalterstellung z, Wicklung I des Relais C ist über- den Prüfarm des vorgeordneten Schaltwerkes zur Batterie geschlossen. Das Relais C zieht seinen Anker an und schließt damit am Kontakt 12 den Stromkreis des Steuerschaltermagneten S auf .folgendem Wege: Erde, Batterie, Steuerschaltermagnet S, Steuerschalterstellung r, Kontakt 12 des C-Relais, Erde. Durch diesen Stromschluß geht der Steuerschalter in Stellung 2. Das Relais C bleibt in dieser Stellung wie bisher erregt. Der Steuerschalter bleibt hierbei in Stellung -2 stehen, da der Kontakt 12 des Relais C den -Stromkreis für den Magneten S in der zweiten Stellung- unterbrochen hält. In. der Stellung 2 des Steuerschalters ist der Hebemagnet H mit einem Stromstoßkontakt 13 verbunden. Das Linienrelais A ist über die Teilnehmerschleife erregt. Es hat seinen Kontakt 13 im Stromkreis des Hebemagneten H und den Ruhekontakt 14 im Stromkreis der zweiten Wicklung des Relais C geöffnet. Dagegen hält es durch den Arbeitskontakt 15 den Stromkreis für das Auslöserelais I- über Erde, Batterie, Relais V, Kontakt 15, Erde geschlossen. Das Relais l"hält seine Kontakte 16 im Stromkreis der zweiten Wicklung des C-Relais, 17 im Stromkreis des Prüfrelais des vorgeordneten Schaltwerks und 18 im Stromkreis des Hebemagneten geschlossen. Schickt der Teilnehmer jetzt Stromstöße durch die Leitung, so wird der Stromkreis des Hebemagneten über Erde, Hebemagnet H, Steuerschalterstellung z, Kontakt 13 des Brückenrelais A, Ruhekontakt ig des Prüfrelais P1, Kontakt 18 des erregten, mit Verzögerung arbeitenden Relais I', Batterie, Erde so oft geschlossen, wie das Brückenrelais A durch die Unterbrechung der Leitungsschleife am Stromstoßsender aberregt, also sein Ruhekontakt 13 geschlossen wird. Beim ersten Hubschritt des Wählers wird der Kopfkontakt ix geöffnet und damit der Stromkreis für die Wicklung I des Relais C geöffnet. Das Relais C bleibt jedoch erregt, denn während der Stromstoßreihe zum Heben des Leitungswählers wird gleichzeitig die Wicklung II des mit Verzögerung arbeitenden Relais C- in einem neuen Stromkreis erregt: Erde, Batterie, Wicklung II des Relais C, Steuerschalterstellüng 2, Ruhekontakt 14 des Relais A, Kontakt 16 des infolge seines verzögerten Ankerabfalles während der Stromstoßreihe erregt bleibenden Relais 1', Erde. Nach Beendigung der Stromstoßreihe läßt das C-Relais seinen Anker mit dem Kontakt i2 fallen, da bei der längeren Erregung von A das Relais C seinen Anker nicht angezogen halten kann. Hierdurch schließt sich am Kontakt 12 der Stromkreis des Steuerschaltermagneten, der darauf den Steuerschalter aus Stellung 2 in Stellung 3 bringt, in welcher der Drehmagnet D mit dem Stromstoßkontakt 13 verbunden ist. In Steuerschalterstellung 3 wird das C-Relais über den Prüfarm des vorgeordneten Schaltwerkes, Wicklung I des Relais C, Steuerschalterstellung 3, Wellenruhekontakt 2o, Kontakt 17 des Relais 1-, Erde sofort wieder erregt. Der Steuerschalter bleibt jedoch stehen, da am Kontakt 12 des erregten C-Relais der Stromkreis für den Magneten S unterbrochen ist. Beim Zurwirkungkommen der zur Einstellung der beweglichen Kontaktarme auf eine bestimmte Leitung dienenden Stromstoßreihe wird der Drehmagnet D in derselben Weise betätigt wie der Hebemagnet H. Über den Kontakt 14 wird das Relais C über seine Wicklung II auch nach Öffnen des Wellenruhekontaktes 2o beim ersten Drehschritt für die Dauer der Stromstoßreihe erregt gehalten.
  • Ist der Leitungswähler L T4" durch den Hebemagneten H auf eine Kontaktgruppe eingestellt worden, an der Leitungen zu nachgeordneten Verbindungseinrichtungen, z. B. Mehrfachanschlußleitungen eines Teilnehmers, angeschlossen sind, so ist im Stromkreis des Relais P1 der übliche Mehrfachkontakt geschlossen. Es erfolgt daher in diesem Fall bereits in Stellung 3 des Steuerschalters eine Prüfung der Verbindungsleitungen auf Frei- oder Besetztsein. Wird eine freie Verbindungsleitung gefunden, so spricht das Relais P1 an, da sein Stromkreis über Erde, Ruhekontakt 22 des Magneten M, Mehrfachkontakt 2i"f, Steuerschalterstellung 3, Wicklung I und II des Relais P1, Prüfarm des Wählers, Relais C3 der Verbindungsleitung, Batterie, Erde geschlossen ist. Durch Öffnen des Kontaktes ig wird der Stromkreis des Drehmagneten unterbrochen, so daß die weiteren noch einlaufenden Impulse den Drehmagneten nicht mehr betätigen können. Am Kontakt 23 wird die belegte Leitung durch Kurzschluß der hochohmigen Wicklung 1 gegen Belegung durch einen anderen Leitungswähler gesperrt. Nach der Beendigung der Stromstoßreihe für den Drehmagneten fällt das Relais C wieder ab und schließt mit seinem Kontakt 12 wieder den Stromkreis des Steuerschaltermagneten S, wodurch der Steuerschalter nach Stellung 4 geht. Von hier geht er sofort weiter nach Stellung 5. Da auch in dieser Stellung der Stromkreis für den Magneten S geschlossen ist, da der Kontakt 33 des erregten Prüfrelais P1 und der Kontakt 34 des erregten Auslöserelais 1i' geschlossen sind, geht der Steuerschalter nach Stellung 6. Da er in dieser Stellung die Leitungen a und a1 und b mit b1 verbindet, wird die Wicklung II der Speisebrücke Y über Erde, Wicklung II, Kontakt 24 des Relais C, b-Ader, Steuerschalterstellung6, bi Ader, Prüfarm des Wählers, Widerstand wi, Batterie, Erde erregt. Das Relais Y öffnet deshalb seinen Ruhekontakt 26 im Stromkreis des Magneten S, wodurch der Steuerschalter in dieser Stellung festgehalten wird, und schließt den Kontakt 27 im Stromkreis des C-Relais. Hierdurch wird der folgende neue Stromkreis geschlossen: Erde, Batterie, Wicklung II des Relais C, Steuerschalterstellung 6, Kontakt 27, Wicklung II der Speisebrücke Y, Erde. Das C -Relais wird erregt und schaltet an seinen Kontakten 24 und 25 die Speisebrücke von den Verbindungsleitungen ab. Weitere Stromstöße zum Einstellen nachgeordneter Wähler werden über den Kontakt 28 des Linienrelais A gegeben. Nach Beendigung des Gespräches wird die Teilnehmerschleife unterbrochen. A wird stromlos und läßt seinen Anker fallen. Hierdurch öffnet der Kontakt 15 den Stromkreis des Au_löserelais F. Nach Ablauf der Verzögerung schließt V seinen Kontakt 29 im Stromkreis des Steuerschaltermagneten S. Der Steuerschalter geht nach Stellung 7. Hier schließt er den Stromkreis des Auslösemagneten M über Erde, Magnet M, Steuerschalterstellung 7, Ruhekontakt 3o des aberregten Relais 1", Batterie, Erde. Der Magnet iVl öffnet seinen Kontakt 22 im Stromkreis des Relais P1, wodurch dieser unterbrochen wird, und löst den Wähler aus. Nach der Auslösung des Wählers schließt sich der Kopfkontakt k2, der den Stromkreis des Steuerschaltermagneten in Stellung 7 schließt, so daß der Steuerschalter in die Stellung 8 und, da das aberregte Relais T' alle seine Ruhekontakte 31, 29, 32 geschlossen hat, über Stellung 9 und io nach der Anfangsstellung z weitergeschaltet wird! Ist in Stellung 2 des Steuerschalters der Leitungswähler durch den Hebemagneten H jedoch auf eine Kontaktgruppe eingestellt worden, an der statt Leitungen zu nachgeordneten Schaltwerken Teilnehmerleitungen angeschlossen sind, so erfolgt die Prüfung auf Frei- oder Besetztsein erst in Stellung 4 - des Steuerschalters. Denn der Kontakt 2i"'>* im Stromkreis des Relais P1 ist in diesem Fall geöffnet, und diese Unterbrechung des Stromkreises wird erst durch die Steuerschalterstellung 4 umgangen. Aus dieser Stellung geht der Steuerschalter sofort nach Stellung 5. War die Teilnehmerleitung frei gefunden, d. h. ist das Prüfrelais P, in Steuerschalterstellung q. erregt worden, so hat es seinen Kontakt 33 geschlossen. Der Stromkreis des Steuerschalters ist also in Stellung 5 über Kontakt 33 des Relais P1 und Kontakt 34 des erregten Auslöserelais T" geschlossen. Der Steuerschalter geht nach Stellung 6. Bei Teilnehmerleitungen führt die b2 Ader keine Spannung, da sie weder über einen Widerstand wi an einer Batterie liegt, noch von der Wicklung I der Speisebrücke Y Spannung erhält, denn die Teilnehmerschleife ist für Gleichstrom noch unterbrochen. - Der Stromkreis des Steuerschalters ist also in Stellung 6 über den Ruhekontakt 26 der nicht erregten Speisebrücke Y geschlossen. Der Steuerschalter geht nach Stellung 7 und, da die Stellung 7 die Schaltung der Stellung 5 wiederholt, nach Stellung B. In Stellung 8 wird der gewünschte Teilnehmer angerufen über Wechselstromquelle, Unterbrecher Il, Relais L, Steuerschalterstellung 8, Leitungen a1, a2, Wechselstromwecker beim Teilnehmer, Leitungen b2, b1, Steuerschalterstellung 8, Erde. Nimmt der Teilnehmer seinen Hörer ab, so wird in einer Rufpause das Relais L über die Teilnehmerschleife erregt. Das Relais L schließt seinen Kontakt-35 und damit den Stromkreis für den Steuerschaltermagneten S. Der Steuerschalter S geht in die Durchsprechstellung 9, in der der Stromkreis der Speisebrücke Y über die Teilnehmerschleife geschlossen ist, so daß Y erregt wird und seinen Kontakt 26 im Stromkreis des Steuerschaltermagneten öffnet. In dieser Stellung 9 bleibt der Steuerschalter stehen, da sowohl der Kontakt 29 des erregten Auslöserelais T-als auch der Kontakt 26 der Speisebrücke offen sind. Hängt einer der beiden Teilnehmer nach Gesprächsschluß seinen Hörer an, so wird der Stromkreis des Linienrelais A oder der Speisebrücke Y unterbrochen. Damit lassen die Relais P oder Y ihre Anker los und schließen am Kontakt 29 oder 26 den Stromkreis des Steuerschaltermagneten. Der Steuerschalter wird dadurch nach Stellung io und weiter nach i weitergeschaltet.
  • Außer durch ein Relais, wie es die zweite Wicklung des Relais C darstellt, kann bei Erregung des Relais Y auch dessen Abschaltung durch eine besondere Stellung des Steuerschalters erfolgen. Das Relais Y könnte beispielsweise den Steuerschaltermagneten betätigen, und in einer zweiten Durchsprechstellung (der Stellung 6 der Abb. i entsprechend) könnten beide Wicklungen von Y durch Steuerschalterkontakte abgetrennt sein.
  • Die Erregung des Relais Y zum Zweck seiner Abschaltung oder die unmittelbare Erregung des die Abschaltung bewirkenden Relais oder die unmittelbare Einstellung des Steuerschalters auf diejenige Stellung, in der die Speisebrücke abgeschaltet ist, braucht nicht von einem über eine Ader der Verbindungsleitung zur Wirkung kommenden Stromstoß abhängig zu sein. Dieser Schaltvorgang kann auch z. B. durch einen Kontakt am Leitungswähler (z. B. durch einen weiteren Kontakt 2i) bei Auffinden einer freien Verbindungsleitung erfolgen.
  • In Abb. 2 ist dargestellt, daß die Speisebrücke Y beim Einstellen des Leitungswählers auf eine zu Handbetriebsvermittlungsstellen führende Leitung umgeschaltet wird. Das Relais Y wird wieder über die Ader b2 erregt und schaltet die Wicklung II --des Relais C ein, das seine Kontakte 46 und 47 umlegt. Hierdurch wird das Relais Y nicht abgetrennt, sondern es werden nur die Potentiale abgeschaltet und das Brückenrelais als Drosselspule zwischen die Sprechadern a und b gelegt. Selbstverständlich kann diese Einrichtung auch nach Abb. z getroffen werden, so daß das Relais Y - vollständig abgetrennt und an seine Stelle eine besondere Drosselspule in Brücke zu den Leitungen a und b gelegt wird. ' In Abb. 3 ist eine Schaltungsanordnung für Leitungswähler dargestellt, die außer Teilnehmerleitungen auch Leitungen sowohl zll Handbetriebsvermittlungsstellen als auch zu nachgeordneten Nummernstromstoßempfängern belegen können.
  • Die für anzurufende Teilnehmer vorgesehene Speisebrücke besteht in diesem halle aus zwei Relais A, und B,. Bei Einstellung aaf eine zu Schaltwerken führende Verbindungsleitung wird über die Ader b2 das Relais B, erregt, das sich in der Steuerschalterstellung 6 über die Wicklung II des Relais C in folgendem Stromkreis einschaltet: Erde, Batterie, Wicklung II des Relais C, Steuerschalterstellung 6, Kontakt 36 des Relais B" Ruhekontakt 37 des Relais A 1, Relais B1, Ruhekontakt 38 des Relais F, Widerstand, Erde. Das erregte Relais C trennt an seinen Ruhekontakten 40 und 41 die beiden Brückenrelais Al und B, ab. Der Steuerschalter bleibt in der Durchsp echstellung 6 stehen, da sowohl das Auslöserelais i" wie das Relais B, erregt sind und ihre Ruhekontakte 42 und 43 im Stromkreis des Steuerschaltermagneten in Stellung 6 geöffnet haben.
  • Wird aber der Leitungswähler auf eine zu Handbetriebseinrichtungen führende Leitung eingestellt, so wird in Steuerschalterstellung 6 das Brückenrelais Al über die Ader a, erregt. Relais Al schließt den Kontakt 44 im Stromkreis des Relais F. Hierdurch erregt sich das Relais F, das mit seinen Kontakten 38 und 39 die Relais A, und B, in Brücke zu den Sprechadern schaltet und die Potentiale von ihnen abtrennt. Das Relais F veranlaßt gleichzeitig die Weiterschaltung des Steuerschalters in eine !, zweite Durchsprechstellung 7. Um eine vor- j zeitige Erregung des Relais B, zu verhindern, wird die Batterie an das Relais LRZ der Verbindungsleitung erst durch den Kontakt 45 des Relais ZR, angeschaltet.
  • Die Auslösung erfolgt in bekannter Weise.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Leitungswähler, die sowohl unmittelbar zu Teilnehmerleitungen als auch zu nachgeordneten Verbindungseinrichtungen (z. B. Nummernstromstoßempfängern, Beamtinnenplätzen usw.) führen, dadurch gekennzeichnet, daß bei Einstellung des Leitungswählers auf nachgeordnete Verbindungseinrichtungen (über 1% L) die für unmittelbar angeschlossene Teilnehmerleitungen vorgesehene Speisebrücke (Y) durch ein Schaltglied (Relais oder Steuerschalter) am Leitungswähler entweder abgeschaltet oder derart umgeschaltet wird, daß sie das Arbeiten der Schalteinrichtungen der nachgeordneten Verbindungseinrichtung nicht stören.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Speisedrücke ab- oder umschaltende Relais ((') auch noch andere Schaltvorgänge (z. B. Umsteuern von Heben auf Drehen und auf Prüfen) bewirkt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisebrücke von Batterie abgeschaltet oder die Brückenrelais (Y, Al, B1) als Drosselspule zwischen die Sprechadern (a, und b1) gelegt werden, wenn der Leitungswähler auf eine zu Verbindungseinrichtungen am Platz einer Beamtin (Handbetrieb oder halbselbsttätig) führende Verbindungsleitung eingestellt wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Relais der Speisebrücke (Al, B, oder I") bei Einstellung des Leitungswählers über eine Verbindungsleitung erregt' wird und durch Änderung des Erregungszustandes eines zweiten Relais (C, F) die Ab- oder Umschaltung der Speisebrücke veranlaßt.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch4, dadurch gekennzeichnet, daß das Brückenrelais nach seiner Abschaltung von den Sprechadern unmittelbar erregt gehalten wird.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Brückenrelais (Y oder BI) und das dieses abschaltende Relais (C) in einem gemeinsamen Stromkreis erregt gehalten werden.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Steuerschalter des Leitungswählers mehrere Durchsprechstellungen (6 und 9, Abb, i, und z oder 6, 7 und io, Abb. 3) vorgesehen sind und der Steuerschalter durch bei Einstellung des Leitungswählers auf eine Verbindungsleitung zur Wirkung kommende Schaltvorgänge in der für die angeschaltete Verbindungsleitung jeweilig vorgesehenen Durchsprechstellung (6 oder 7) festgehalten wird. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellungen des Steuerschalters, in welchen der Anruf eines anzurufenden Teilnehmers erfolgt (Stellung 6, Abb. i, oder 9, Abb. 3), hinter der Durchsprechstellung bei Einstellung des Leitungswählers auf eine Verbindungsleitung liegen.
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