DE377270C - Verfahren und Bandschloss zur Bildung und Schliessung einer Verbindung der Enden von metallenen Kistenbaendern u. dgl. - Google Patents
Verfahren und Bandschloss zur Bildung und Schliessung einer Verbindung der Enden von metallenen Kistenbaendern u. dgl.Info
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- DE377270C DE377270C DES58607D DES0058607D DE377270C DE 377270 C DE377270 C DE 377270C DE S58607 D DES58607 D DE S58607D DE S0058607 D DES0058607 D DE S0058607D DE 377270 C DE377270 C DE 377270C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B13/00—Bundling articles
- B65B13/18—Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
- B65B13/24—Securing ends of binding material
- B65B13/34—Securing ends of binding material by applying separate securing members, e.g. deformable clips
- B65B13/345—Hand tools
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Description
- Verfahren und Bandschloß zur Bildung und Schließung einer Verbindung der Enden von metallenen Kistenbändern u. dgl. Die Erfindung betrifft ein `'erfahren zur l#')ihlung und Schließung einer Verbindung der Enden von metallenen Kistenbändern u. dgl., hei welchem (las Bandschloß mit Schnappwirkung über die sich überlappenden Kistenbandenden gebracht wird und sich bis zur Bildung der verfalzen den E=inbuchtung finit Reibung gegen zufälliges Verschieben festhält. Sie besteht darin, daß ein mit abspreizbaren federnden Seitenflanschen versehenes Bandschloß zunächst zum federnden Einschnappen und Umfassen der sich überlappenden Bandenden des mit Spannung uni die Kiste gelegten 'Metallbandes gebracht wird. Hierauf werden die federnden Flanschen des Bandschlosses durch Einwärtspressen in vollstäudige Oberflächenanlage mit den BanIenlen gebracht, und zwar zu Beginn eines im übrigen an sich bekannten Falzverfahrens, bei welchem durch gleichzeitiges seitliches Einbuchten des Bandschlosses und der Bandenden vier lchluß bewirkt wird.
- Gegenstand der Erfindung ist ferner ein Bandschloß zur Ausführung dieses Verfahrens. DassAbe besteht aus einem Rückenteil und zwei einander gegenüberliegenden Seitenflanschen. welche nach unten und außen ragen und beirr i Aufbringen des Schlosses auf die übereinan:lerliegenden 1Metallbandenden auseinandergespreizt -,\-erden und hinter die der Aufbringungsrichtung abgelegene Außenkante des unteren Bandendes einzuschnappen vermögen.
- Mn den Zeichnungen sind das neue Verfahren sowie einige zu seiner Durchführung geeignete Ausführungsformen von Bandschlössern dargestellt, und zwar bedeutet: .-\1)b. i das teilweise geschnittene Schaubild eines Schlosses gemäß der Erfindung vor der Anbringung an den sich überlagernden Bandenden, Abb.2 einen Schnitt durch das auf die Bänder aufgebrachte Schloß vor Vornahme des Schlusses, Abb.3 den gleichen Schnitt, nach L-nilegung der Seitenflansche, A11.4 und 3 Seitenansicht und Draufsicht des fertigen Verschlusses, Abb. G einen Schnitt nach der Linie 6-6 der Abb. .4, Abb. ; und 8 Draufsicht und Seitenansicht auf ein Banrdschloyi anderer Ausführungsform, Abb. 9 und io Schnitte nach der Linie 3-3 vier Abb.8 bei Be-inn und Beendigung der Schloßaufbringung, Abb. i i und 12 Seitenansicht und untere Ansicht vles teilweise eingebuchteten Schlosses, Abb. 13 eine Draufsicht auf den fertigen Verschlul.
- i und 2 sind die sich überlagernden Enden eines Hit Spannung um eine Kiste gelegten Metallbandes. Das deren Schluß bewirkende Bandschloß besitzt vor seiner Aufbringung und üblichen Verfalzung mit den Bandenden durch sjitliches Einbuchten beider einen Rülcketi ; von einer dein 'Metallband entsprechenclen Breite und zu beiden Seiten nach unten und außen ragende Flansche .d. Diese sind bei 3 nach der Innenfläche des Rückens 3 zu aufwärts und einwärts abgebogen und so lang. rlaß ihre Kanten nach innen über die Winkel ; z-Ivischen dem Rücken 3 und den Flanschen d. vorstehen.
- Beitn Aufbringen dieses Schlosses legt man dieses entsprechend Abb. r finit den Flanschen nach unten gerichtet auf die sich überlagern-(len Bandenden i und 2 und bringt das Schloß durch einen nach abwärts gerichteten Druck z!un federnden Einschnappen und LTnifassen vier Bandenden, an denen es sich mit so viel l,',eibung festhält, daß es sich in der Längsrichtttng des Beschlagbandes nicht verschiebt. Das Bandschloß besteht aus federndem 'Metall. Wenn man deshalb auf es einen nach abwärts gerichteten Druck ausübt, gleiten die zurückgebogenen Flächen 6 über die Bandkanten und biegen die Flansche d. zurück, bis c'as Schieß in die in Abb. 2 veranschaulichte Stellung einschnappt, in welcher es sich von "elbst hält. In dieser Stellung werden zunächst die federnden Flansche ,l des Bandschlosses durch Einwärtspressen in vollständige Oberflächenanlage finit den Bandenden i und 2 gebracht (Abb. 3), und zwar zu Beginn eines an sich bekannten Falzverfahrens, bei welchem durch gleichzeitiges seitliches Einbuchten des Bandschlosses und der Bandenden vler Schluß bewirkt wird. Nach Beendigung dieses Falzverfahrens, dessen nähere Be- Schreibung sich hier erübrigt, weil es nicht den Gegenstand der Erfindung bildet, besitzt das Bandschloß die in den Abb. 4. bis 6 veranschaulichte bekannte Schlitzrohrform.
- Das in den Abb. 7 bis 13 veranschaulichte Bandschloß besitzt gleichfalls einen icnwesentlichen rechteckigen Rücken 1o, dessen beide Seitenkanten 11 mit einem Ansatzlappen 12 versehen sind. Diese Lappen sind zunächst über die Innenseite des Rückens zu einer Nut 13 zurück- und dann bei 1.4 zu einer Leitfläche 15 nach außen gebogen. Beim Aufbringen des Schlosses auf die Bandenden 16 und 17 werden diese von der Kistenfläche etwas abgehoben, so daß das Schloß entsprechend Abb. g angesetzt werden kann. Der Gebraucher drückt dann auf den Rücken 1o, wodurch das Schloß unter Abbiegung des einen Ansatzlappens 12 in die Stellung gemäß Abl>. 1o einschnappt. In dieser wird es dann mit den Bandenden genau wie zuvor durch die Ausbildung von Einbuchtungen verfalzt und geschlossen.
- Bei dem in den Abb. 7 bis 13 veranschaulichten Schloß wird der Schluß in der Weise vorgenommen, claß man zu beiden Seiten der Schloßinitte Einbuchtungen einarbeitet. Das ist an sich gleichfalls nicht neu. Es hat. sich aber gezeigt, daß bei der Ausbildung mehrerer voneinander abstehender Ausbuchtungen die Bildung einer Bucht die Seitenlappen des Schlosses an dessen noch nicht gebuchtetein Teil abzuspreizen sucht und die Bandenden unter Umständen wieder aus ihren Haltenuten herausrutschen können. Um diesen Nachteil ztc vermeiden, ist deshalb bei dem neuen Schloß in die Mitte der Seitenlappen eine Nut 18 eingeschnitten, welche von der freien Kante des Ansatzlappens bis hinter die Kante des Schloßrückens verläuft. Diese Nut scheidet die Seitenlappen in zwei besondere Teile, welche getrennt gefalzt werden können, ohne die bereits gefalzten oder noch nicht gefalzten Schloßteile irgendwie zu beeinflussen oder den sicheren Schluß aufzuheben.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Bildung und Schließung einer Verbindung der Enden von metallenen Kistenbändern -u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß ein mit abspreizbaren, federnden Seitenflanschen (d. bzw. 12) versehenes Bandschloß zum federnden Einschnappen und Umfassen der sich überlappenden Bandenden (1 und 2) des mit Spannung um die Kiste gelegten Metallbandes gebracht wird, und daß hierauf die federnden Flansche (4. bzw. 12) des Bandschlosses durch Einwärtspressen in vollständige Oberflächenanlage mit den Bandenden (c und 2) gebracht werden, und zwar zu Beginn eines an sich bekannten Falzverfahrens, bei welchem durch gleichzeitiges seitliches Einbuchten des Bandschlosses und der Bandenden der Verschluß bewirkt wird. z. Bandschloß zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem Rückenteil (3) und zwei einander gegenüberliegenden Seitenflanschen (d.) besteht, welche nach unten und außen ragen und bei Aufbringung des Schlosses auf die übereinanderliegenden Enden des Metallbändes quer zur Schloßlänge auseinan-lergespreizt werden und hinter die der Aufbringungsseite abgelegene Außenkante des unteren Bandendes einzuschnappen vermögen. 3. Banduchloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden nach unten und auswärts ragenden, einander gegenüberliegenden Flansche (d., d.) mit zurückgebogenen Teilen (5) versehen sind, welche einwärts über die Kanten des Rükkenteiles (3) vorstehen und nach dein Rückenteil (3) zu geneigt sind. @.. Bandschloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden parallelen Längskanten des rechteckigen Rückenteiles (1 o) mit einem Ansatzlappen (12) versehen ist, welcher zur Bildung einer Aufnahmenut (13) für die beiden gegenüberliegenden Kanten der Beschlagbandenden gegen den Rücken zurück- und an seinem freien Rande unter einem Winkel zur Rückenebene in eine Leitfläche nach außen abgebogen ist, welche das Einschnappen des Schlosses über die sich überlagernden Bandteile erleichtert, wobei der Abstand zwischen den Außenkanten der gebogenen Teile (1q., 15) kleiner ist, als die Breite der Beschlagbänder (Abb. 7 bis 13). 5. Bandschloß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Lappen (12) des Rückens zwischen dessen Enden mit einem oder mehreren Einschnitten (18) versehen ist, welche von der freien Kante aus nach dem Rückenteil zu einwärts verlaufen und die Lappen (12) zur Bildung mehrerer hintereinanderliegender Falzungen in zwei oder mehrere besondere Abschnitte teilt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DES58607D DE377270C (de) | Verfahren und Bandschloss zur Bildung und Schliessung einer Verbindung der Enden von metallenen Kistenbaendern u. dgl. |
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| DE377270C true DE377270C (de) | 1923-06-15 |
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| DES58607D Expired DE377270C (de) | Verfahren und Bandschloss zur Bildung und Schliessung einer Verbindung der Enden von metallenen Kistenbaendern u. dgl. |
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|---|---|
| DE (1) | DE377270C (de) |
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- DE DES58607D patent/DE377270C/de not_active Expired
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