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DE377215C - Einrichtung zum elektrischen Schweissen - Google Patents

Einrichtung zum elektrischen Schweissen

Info

Publication number
DE377215C
DE377215C DEM75033D DEM0075033D DE377215C DE 377215 C DE377215 C DE 377215C DE M75033 D DEM75033 D DE M75033D DE M0075033 D DEM0075033 D DE M0075033D DE 377215 C DE377215 C DE 377215C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrodes
electrode
welding
edges
electrical welding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM75033D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEPH B MURRAY
THOMAS E MURRAY JR
Original Assignee
JOSEPH B MURRAY
THOMAS E MURRAY JR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOSEPH B MURRAY, THOMAS E MURRAY JR filed Critical JOSEPH B MURRAY
Application granted granted Critical
Publication of DE377215C publication Critical patent/DE377215C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/30Features relating to electrodes
    • B23K11/3009Pressure electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

zum
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung elektrischen Schweißen, vornehmlich dünnkantiger Gegenstände, bei der ein Schweißstrom durch die aufeinandergesetzten Kanten des Gegenstandes geschickt wird und die Elektroden in bekannter Weise durch eine Führung gesichert werden.
Die Neuerung besteht darin, daß die Elektroden gegen seitliche relative Verschiebung durch unter entsprechender Isolierung erfolgende, unmittelbare Führung gegeneinander während des Stromdurchganges gesichert sind.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung.
Abb. ι ist eine schaubildliche Darstellung der Elektroden und
Abb. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt derselben.
Abb. 3 ist ein Querschnitt durch einen Teil der Elektroden und die zu schweißenden Gegenstände, die so dargestellt sind, daß -sie eine Relativverschiebung der Ränder der Gegenstände angeben.
Wenn zwei Gegenstände aus dünnem Metall, z. B. Blech, in geeignete Elektroden gebracht werden, wo ihre Ränder zwecks Zusammenschweißen in übereinstimmende Berührung miteinandergehalten werden, und wenn das Schweißen selbst in sehr kurzen Zeitabständen mittels eines Stromes von außerordentlich hoher Amperestärke bewirkt wird, dann tritt eine Seitenverschiebung der Ränder ein, so daß ein Teil eines Randes über den anderen Rand hinausragt. Beim Verbinden zweier Längsabschnitte eines Blechzylinders z. B. tritt" diese \^erschiebung an beiden Rändern oder Kanten auf und ist im wesentlichen aus Abb. 3 der Zeichnung zu ersehen, in der die Elektroden mit A und C
und die zusammenzuschweißenden Zylinderhälften mit D und Ii bezeichnet sind. Bei diesem Beispiel liegen 'He Ränder der Zvlinderhälften nicht in gleicher Flucht übereinander, vielmehr springen die Ränder der Hälfte D über diejenigen der Hälfte E vor. wie dies bei α deutlich sichtbar gemacht ist.
Kin derartiger Umstand ist nachteilig aus verschiedenen Gründen, zu denen zählen einerseits die Verringerung der Berührungsfläche au der Verbindungsstelle und daher eine erhöhte Konzentration des Stromes, bei der eine schädliche Beeinflussung des Metalls möglich wird, sowie andererseits die Veränderung der Form des geschweißten Gegenstandes wegen der vorspringenden Schultern, die von derjenigen eines richtigen Zylinders abweicht. Dieser letztere Umstand ist besonders wesentlich, wenn die geschweißten Gegenstände einen gewissen Durchmesser sowie an allen Stellen gleiche Stärke haben müssen.
Um diese Schwierigkeit auszuschalten, hat man gefunden, daß mechanische Führungen außen an der beweglichen Elektrode zur Vermeidung der seitlichen Verschiebung nicht wirksam sind. Diese bleibt bestehen, trotz jeder Sorgfalt in der Bauart und Einstellung der Führungen.
Bei den verschiedenen Versuchen, dieser möglichen Relativverschiebung entgegenzuwirken, ergab sich, daß die Mittel an beiden Elektroden und an mehreren Stellen um die zu schweißenden Gegenstände herum angeordnet werden müssen, derart, daß die Elektrodeii als einheitliche Alasse an der Ausdehnung gehindert werden, oder mit anderen Worten, daß jedes vorbeugende Mittel der Änderung auf einem gewissen Bruchteil der Fläche der Masse entgegenwirkt. Um dies zu erreichen, wurde die im folgenden beschriebene Anordnung getroffen. Mit derselben können zylindrische Gegenstände aus Blech durch Zusammenschweißen der Ränder von Zylinderhälften hergestellt werden, ohne daß eine merkliche Verschiebung eintritt, wobei man eine Stromstärke von 90 000 Ampere pro Quadratzoll und höher und für einen Zeitraum von weniger als eine Sekunde verwenden kann.
A bezeichnet eine Metallelektrode, die, isoliert, auf einem geeigneten Tisch /-> angeordnet ist. C" ist die gegenüberliegende Elektrode, die in irgendeiner geeigneten Weise über der Elektrode A angebracht ist, derart, (laß sie gegen dieselbe oder von ihr wegbewegt werden kann. Zu jeder Elektrode ist eine Aussparung oder Vertiefung geeigneter Form vorgesehen, die zur Aufnahme eines der zu-' sammenzuschweißenden Gegenstände dient. Im dargestellten Falle bestehen diese Gegenstände aus zwei Hälften oder Abschnitten D und Ii eines Geschosses von der dargestellten Form. Die eine Hälfte E wird in die Aussparung der Elektrode A gelegt, wobei ihr Längsrand über die obere Fläche der Elektrode vorragt. Die andere Hälfte D wird mit ihrem entsprechenden Rand in Berührung und Übereinstimmung mit dem Rand der Hälfte E gebracht und selbst in die Aussparung oder Vertiefung der oberen Elektrode C hineingelegt. Tn der Elektrode C ist eine Anzahl Öffnungen vorgesehen, in denen Metallstifte E befestigt sind, die nach unten vorragen und in entsprechende Löcher der unteren Elektrode A eingreifen. Die Löcher selbst sind mit einem Futter G aus Isoliermaterial versehen. Die Stifte E sind, wie dargestellt, in parallelen Reihen zu der Längsachse der Vertiefungen der Elektroden angeordnet. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel befinden sich in jeder Reihe vier Stifte, die gleichen Abstand voneinander haben, es könnte aber auch jede andere gewünschte Anzahl Stifte verwendet werden.
Befindet sich das Werkstück in den Vertiefungen (Abb. 2), so ist die obere Elektrode C von der unteren Elektrode A getrennt, ,so daß der Schweißstrom nur die Abschnitte oder Hälften D und E durchfließt und so ein Zusammenschweißen der sich berührenden 9c Längsränder derselben bewirkt. Auf die bewegliche Elektrode C kann ein geeigneter Druck nach unten ausgeübt werden.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche: g5
    r. Einrichtung zum elektrischen Schweißen, vornehmlich dünnkantiger Gegenstände unter Durchleitung eines .Schweißstromes durch die atifeinandergesetzten Kanten und Sicherung der Elektroden gegen Verschiebungen durch eine Führung, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden gegen seitliche relative Verschiebung durch unter entsprechender Isolierung erfolgende, unmittelbare Führung gegeneinander während des Stromlaufganges gesichert sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden an mehreren das Werkstück umgebenden no Stellen gehalten werden.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Elektrode mehrere Stifte und in der anderen entsprechende Löcher vorgesehen sind, in die die ersteren eingreifen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM75033D 1918-03-09 1921-09-04 Einrichtung zum elektrischen Schweissen Expired DE377215C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US377215XA 1918-03-09 1918-03-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE377215C true DE377215C (de) 1923-06-15

Family

ID=21895930

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM75033D Expired DE377215C (de) 1918-03-09 1921-09-04 Einrichtung zum elektrischen Schweissen

Country Status (1)

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DE (1) DE377215C (de)

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