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DE377214C - Schmiedeherd mit elektrischer Widerstandserhitzung der Arbeitsstuecke - Google Patents

Schmiedeherd mit elektrischer Widerstandserhitzung der Arbeitsstuecke

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Publication number
DE377214C
DE377214C DEA37221D DEA0037221D DE377214C DE 377214 C DE377214 C DE 377214C DE A37221 D DEA37221 D DE A37221D DE A0037221 D DEA0037221 D DE A0037221D DE 377214 C DE377214 C DE 377214C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heating
hearth
work pieces
blacksmith
electrical resistance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA37221D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Publication date
Priority to DEA37221D priority Critical patent/DE377214C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE377214C publication Critical patent/DE377214C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

  • Schmiedeherd mit elektrischer Widerstandserhitzung der Arbeitsstücke. Es sind Schiniedeberde bekannt, bei d2nen die zu erwärmenden Schmiedestücke nicht wie 1 hisher durch Koks-, Kohlen- oder Gasf2tier, sondern auf elektrischem Wege, und zwar nach dein bekannten Prinzip der Widerstandserwärmung auf die gewünschte Temperatur gebracht werden. Um nun eine vorteilhafte, gleichmäßige Erwärmung von Schmiedestücken beliebiger Form zu erreichen und ein gefahrloses Arbeiten an einem elektrischen Drebstromschmiedeberd zu erreichen, ist die eine der die Schiniedestücke zwischen sich aufnehmeiv-leti Heizelektroden mit dein --Jaschinengestell verbunden, also an Erde geiegt, während rlie beiden anderen Elektroden von dem Schrniedegestell isoliert angeordnet sind. Schaltet man hierbei den Heiztransformator auf der Niedervoltseite in Dreieckschaltung tind auf der Hochvoltseite in Sternschaltung, so hat man es in der Haiicl, die H,eizeleltri-leii von allen drei Phasen des Drehstromnetzes mit Strom züi versorgen. Die an Erde gelegte Heizelektrocle ist auf der aus einem feiierfesten Isolierinaterial bestehenden Arbeitsauflagefläche in der Tiefenrichtung, also #.on vorn nach hinten einstellbar, während die beiden anderen Heizelektroden in wagerechter und senkrechter Richtung verstellt werden können. Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Abb. 1, 2 iiiid 3.
  • Die drei Heizelektroden a, b und c in Abb. i sind mittels der einzelnen Leitungsphasen 1, fl, 111 an die -"Ziedervolt##-icllung des Traasfortnators d angeschlossen, wobei die beiden Heizelektrodena und b von der Erde bzw. flein Maschinetigestell isoliert sind, währeiid die Heizelektrode c bzw. die Niedervoltstrornphase III mit dem Maschinengestell, also mit der Erde d', verbunden ist.
  • Die Herdplatte e ist aus einem feuerfesten und mechanisch widerstandsfesten Isolierinaterial hergestellt. Auf,dieser Herdplatte ist die in Kreuzform angeordnete, zu drei Kontaktstellen ausgebildete Heizelektrode c derart aufgesetzt, daß sie sich auf der Herdplatte c von vorn nach rückwärts oder umgekehrt verschieben läßt. Hierdurch wird erreicht, daß die jeweils erforderliche Kontaktstelle c', c' oder cs in die gewünschte Lage zu den oberen Heizelektroden a und b geliracht werden kann. Die beiden Heizelektroden a, und b sind einerseits durch die Spindeln f und g bzw. durch J.e auf letzteren sitzenden Handräder in senkrechter Richtung verstellbar.
  • Die Heizelektrorle c mit drei Kontaktstellen C c2, c:! ist, wie oben erwähnt, in Kreuzform ausgel)ii(let, wodurch ermöglicht wird, laß einerseits, wie in Abb. 2 dargestellt ist, Stan-Irenmaterial in zwischen den Elektroden a, el und 1) oder ähnliche längliche Arbeitsstücke mittels aller drei Phasen 1, 11, 111 des Dr--hstroi,nnetzes, andererseits, wie in Abb. 3 angegeben, zwei kleinere Arbeitsstücke it auf zwei Erwärmungsstellen zwischen den E'Jektroden a-t.-1 und b _C2 gleichzeitig mittels zwei Einphasenwechselströmen erwärmt werden 'Können. In beiden Fällen nach Abb. 2 und 3 wird die Herdplattenelektrode c als ge-ncinsamer Verkettungspunkt der beiden anderen [#--lek-tro,len a und b benutzt.
  • Die flerdplattenelektrocle c ist fernerhin --iiit einem durch eine Schraubspindeli verbundenen Druckstück- k versehen, um einen großen Kontaktdruck auf die Kontaktfläcbe c3 ausüben zu können.

Claims (2)

  1. PATENT-ANspRücHE: i. Schmiedeherd mit elektrischer Widerstandserhitzung der Arbeitsstücke, dadurch gekennzeichnet, daß von den lie Arbeitsstücke zwischen sich aufnehmenden drei Heizelektrorlen eines Drehstromnetzes, (lie eine mit dem Maschinengestell verbiliiden und in der Tiefenrichtung von vorn nach hinten einstellbar ist, während die Gegenheizelektroden von dem 2X1aschinengestell isoliert in wagerechter und senkrechter Richtung einstellbar angeordnet sind.
  2. 2. Scbmiedeherd nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeit"-flächen der Herdplatte aus einem feuerfesten Isoliermaterial bestehen. 3. Schiniedeherd nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Tiefenrichtung von vorn nach hinten verstellbare Heizelektrode in Kreuzform mit drei Kontaktflächen ausgeführt ist.
DEA37221D Schmiedeherd mit elektrischer Widerstandserhitzung der Arbeitsstuecke Expired DE377214C (de)

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DE377214C true DE377214C (de) 1923-06-14

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