DE377087C - Schleifmaschine mit in mehreren teilweise abnehmbaren Lagern laufender Schleifspindel - Google Patents
Schleifmaschine mit in mehreren teilweise abnehmbaren Lagern laufender SchleifspindelInfo
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- DE377087C DE377087C DEW61872D DEW0061872D DE377087C DE 377087 C DE377087 C DE 377087C DE W61872 D DEW61872 D DE W61872D DE W0061872 D DEW0061872 D DE W0061872D DE 377087 C DE377087 C DE 377087C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/72—Auxiliary arrangements; Interconnections between auxiliary tables and movable machine elements
- B23Q1/76—Steadies; Rests
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 11. JUNI 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67a GRUPPE 31
(W 6i9ja Xllffia?)
Friedrich Karl Wehrhan in Wien.
Schleifmaschine mit in mehreren teilweise abnehmbaren Lagern laufender Schleifspindel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. August 1922 ab.
Das Schleifen von Hohlkörpern, wie Stanz- ' hältnismäßig stark dimensioniert sein muß und
messern, Schnittstanzen o. dgL, bietet insofern ; daher beim Innenschleifen nicht an Krümmungewisse
Schwierigkeiten, als das Schleifwerkzeug ' gen mit kleinem Radius herangebracht werden
bei den notwendigen hohen Tourenzahlen und kann.
bei einseitiger Lagerung der Schleifspindel ver- Zweck vorliegender Erfindung ist es, diesem
bei einseitiger Lagerung der Schleifspindel ver- Zweck vorliegender Erfindung ist es, diesem
Übelstande abzuhelfen und eine kleine, voluminöse Schleifmaschine zu schaffen, die bei geringster
Dimensionierung des Schleifzeuges eine leichte Auswechselbarkeit des Werkstückes gestattet
und bei leichtem und sicherem Gang eine staubsichere Lagerung der Schleifwelle gewährleistet.
Erfindungsgemäß ist die Schleifmaschine mit einer in mehreren, teilweise abnehmbaren
Lagern vertikal laufenden Schleifspindel versehen, deren das obere Lager der Schleifspindel
aufnehmender Stützarm leicht verstellbar und feststellbar auf einer prismatischen Säule o. dgl.
geführt ist und bei welcher der die innere Lagerfläche für den Kugelkranz tragende Ring fest
auf einer das konische (Klemm-) Lager für das obere Ende des Schleifscheibendomes enthaltenden
Büchse mit unterem Abdichtungs ilansch angeordnet ist.
Abb. ι zeigt einen Querschnitt der Maschine und Abb. ι eine Detailansicht der Lagerkappe.
Nach Abb. ι besteht die Maschine der Hauptsache nach aus dem Ständer a, in welchem die
Antriebswelle κ1 horizontal gelagert ist, dem
Mittelzylinder b, der die Lager q für die in diesem Ausführungsbeispiel vertikale Schleifwelle
ic2 in sich aufnimmt, und dem horizontalen
Schleiftisch c, auf dem die Führungssäule d für den Gegenarm c montiert ist. Diese drei Hauptteile
sind mittels Flanschen t verbunden. Die vertikaleSchleifwelle oder Schleifspindel ü'-ist
im Mittelzylinder b in den Radialkugellagern i/ geführt. Ihre vertikale Druckkomponente
wird von einem Scheibenkugellager aufgenommen. Das obere Ende ist mit einem Morseinnenkonus versehen, der zur Aufnahme
des Schleifdornes .S dient. Gegen das Herabgleiten der Schleifspindel w- ist eine Distanzhülse
η angeordnet, die mit der Schleifspindel fest verbunden ist. Diese Hülse η ist aus dem
oberen Lagerdeckel herausragend als Teller ausgebildet, welcher den anfallenden Schleifstaub
abschleudert und so erfindungsgemäß die Kugel- j lager vor dessen Eindringen sicher schützt, zu- '
mal diese Lagerstellen noch mit Filz abgedichtet j sind. Der hier beispielsweise horizontale Schleiftisch
C wird von einem dreimal durchbrochenen Hals H getragen.
Diese Durchbrechungen ermöglichen einerseits das Einsetzen und Entfernen der Schleifdorne
aus der Schleif welle, anderseits das Reinigen und Entfernen des Schleifstaubes.
Der Gegenarm e, der zur Aufnahme des oberen ι Schleifdornendes dient, ist ebenfalls mit einem
Kugellager L3 ausgestattet und am anderen Ende geschlitzt, um eine leichte Verschiebung
! auf der Säule d zu ermöglichen. I Im Kugellager befestigt ist eine Hülse ü zur
Aufnahme des oberen Schleifdornzapfens, hier beispielsweise mit konischem Anzug, entspre-
! chend dem konischen Schleifdornzapfen. Diese konische Hülse ü ist in dem aus dem Lagerdeckel
η hervortretenden Teil wieder erfindungsgemäß als schützender Teller ausgebildet. Sie
wird vom Schleifdorn infolge des konischen Anzuges mitgenommen, wodurch die Gegenlagerung
bei der außerordentlich hohen Umdrehungszahl überhaupt sicher und beständig ermöglicht wird. Diese Konizität wirkt schon
bei sehr mäßigem Druck kuppelnd. Zwecks Auswechselns der Arbeitsstücke, die vielfach
in ihrem Umfange geschlossen sind, wird der Klemmhebel 0 an der geschlitzten Seite des
Gegenarmes e gelöst, welch letzterer sodann leicht abgehoben werden kann.
Auf dem Schleifdorn sitzt die Schleifwalze r auf, oder das Schleifmittel ist in irgendeiner
bekannten Weise daran befestigt.
In jedem Fall aber kann die Ouerschnittdimension dieser Schleifmittel derart klein bemessen
werden, daß trotz der hohen Tourenzahlen ein sicheres Arbeiten ermöglicht wird, da eben der Dorn als Träger dieser Schleifmittel
selbst von sehr geringem Querschnitt sein kann und infolge der doppelten Lagerung sicher und
dauerhaft arbeitet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Schleifmaschine mit in mehreren, teilweise abnehmbaren Lagern laufender Schleifspindel, dadurch gekennzeichnet, daß der das obere Lager für die vertikal angeordnete Schleifspindel aufnehmende Stützarm (e) leicht verstellbar und feststellbar auf einer prismatischen Säule 0. dgl. (d, p) geführt ist und daß der die innere Lagerfläche für den Kugelkranz tragende Ring fest auf einer das konische (Klemm-) Lager für das obere Ende des Schleifscheibendomes (s) enthaltenden Büchse (U) mit unterem Abdichtungsflansch angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW61872D DE377087C (de) | 1922-08-16 | 1922-08-16 | Schleifmaschine mit in mehreren teilweise abnehmbaren Lagern laufender Schleifspindel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW61872D DE377087C (de) | 1922-08-16 | 1922-08-16 | Schleifmaschine mit in mehreren teilweise abnehmbaren Lagern laufender Schleifspindel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE377087C true DE377087C (de) | 1923-06-11 |
Family
ID=7606429
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW61872D Expired DE377087C (de) | 1922-08-16 | 1922-08-16 | Schleifmaschine mit in mehreren teilweise abnehmbaren Lagern laufender Schleifspindel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE377087C (de) |
-
1922
- 1922-08-16 DE DEW61872D patent/DE377087C/de not_active Expired
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