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DE374818C - Schluessellochverschluss fuer von aussen abschliessbare Tueren - Google Patents

Schluessellochverschluss fuer von aussen abschliessbare Tueren

Info

Publication number
DE374818C
DE374818C DEF48069D DEF0048069D DE374818C DE 374818 C DE374818 C DE 374818C DE F48069 D DEF48069 D DE F48069D DE F0048069 D DEF0048069 D DE F0048069D DE 374818 C DE374818 C DE 374818C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
pin
stop
keyhole
locked
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF48069D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF48069D priority Critical patent/DE374818C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE374818C publication Critical patent/DE374818C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/14Closures or guards for keyholes
    • E05B17/16Closures or guards for keyholes shaped as pins or key bits

Landscapes

  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

Um das Öffnen von Schlössern durch Nachschlüssel, Dietriche usw. zu verhindern, ist bereits vorgeschlagen worden, in das Schlüsselloch einen Stift mit einer Nase einzuführen, ' die sich nach einer Drehung um mindestens 90 ° von innen gegen das Schloß legt, dann einen Anschlag von außen auf den Stift aufzuschieben, der durch eine Mutter gegen das Schloß gepreßt wird, und schließlich den Anschlag und die Mutter mit Hilfe eines kleinen Vorhängeschlosses, dessen Bügel durch einen am Anschlag sitzenden Ring und durch Öffnungen in der Mutter hindurchgesteckt ist, zu sichern. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß beim Anbringen und Abnehmen eine große Anzahl von Umdrehungen der Mutter ausgeführt werden müssen, so daß die Handhabung viel Zeit erfordert. Ferner kann mit der Mutter eine verhältnismäßig große Kraft ausgeübt werden, und wenn sich die Nase innen gegen das Seitenblech des Schlosses legt, so kann dieses leicht eingebeult und hierdurch das Schloß beschädigt werden.
Erfindungsgemäß wird eine einfachere Handhabung und eine Sicherung des Schlosses gegen Beschädigungen dadurch erhalten, daß der auf der Außenseite der Tür sitzende abnehmbare Anschlag mit dem Stift durch ein Exzenter mit Steuerhebel gekuppelt ist. Der Steuerhebel wird in der Kupplungslage dadurch gesperrt, daß durch eine Bohrung in ihm und durch eine ebensolche im Anschlag beispielsweise der Bügel eines Vorhängeschlosses hindurchgesteckt wird, wie dies auch für Schlüssel-
lochverschlüsse anderer Bauart bereits bekannt geworden ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung in Verbindung mit einem Schloß dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι die Einführung des Stiftes durch den Schlüssel in das Schlüsselloch, Abb. 2 den Stift in der Sperrlage und Abb. 3 und 4 den'Stift mit dem aufgesetzten, gekuppelten und gesicherten Anschlag. In Abb. 5 und 6 sind wagerechte Schnitte durch den Anschlag entsprechend den Abb. 3 und 4 dargestellt.
α ist eine Tür mit dem Kastenschloß b und dem Drücker bv In Abb. 1 steckt in dem Kastenschloß b der Schlüssel c und in dessen hohlen Schaft d5 ist der Stift d mit dem am Ende befindlichen konischen Schneidbohrgewinde di eingeschraubt. An der anderen Seite sitzen auf dem Stift d eine konische geschlitzte Mutter^, eine zu deren Feststellen dienende Gegenmutter d2 und ferner eine Mutter h mit Rille, in der eine öse A1 befestigt ist. An der Öse A1 ist eine Schnur A2 befestigt, die mit dem Drücker bl verbunden wird und den Zweck hat, den Stift d nach dem Herausstoßen aus dem Schloß beim Öffnen am Herunterfallen zu hindern.
In Abb. 3 ist nach dem Abschrauben des Schlüssels von dem Stift d der Anschlag g aufgesteckt, in dem eine Exzenterwelle gx mit einem daran befestigten Steuerhebel g2 gelagert ist. Der Anschlag g und der Steuerhebel g2 sind parallel zur Exzenterwelle ^1 durchbohrt, und in der Verriegelungsstellung der Exzenterwelle g1 fallen die Bohrungen zusammen. Alsdann verhindert der durch die Bohrungen ge- ; steckte Bügel g3 des Vorhängeschlosses E2 eine ! Entkupplung.
Abb. 4 und 6 zeigen eine Anordnung, bei der der Anschlag g und das Vorhängeschloß E2 zu einem Sicherheitsschloß E vereinigt sind. I In dem mit einer Bohrung für den Stift ti j versehenen Schloßkörper ist senkrecht dazu j eine Exzenterwelle ex gelagert, die gegen das ; Herausfallen aus dem Schloßkörper durch einen in eine Nut greifenden Schraubstift gesichert ist. Zum Bewegen der Exzenterwelle ex dient der Steckschlüssel f. \
Die Verwendung des Schlüsselloch Verschlusses ! geschieht in der Weise, daß zuerst bei ge- : öffneter Tür die richtige Lage des Anschlages gx festgestellt wird. Hierzu führt man den Stift d durch das Schlüsselloch, steckt den Anschlag g oder das Sicherheitsschloß E auf und stellt die Kupplung her. Hierauf wird die Mutter dx so weit auf den Stift d aufgeschraubt, daß der Anschlag g oder das Sicherheitsschloß E nur ; noch um einen geringen Betrag von der Türfläche abstehen, und es wird dann die Lage des Anschlages dx durch Gegenschrauben der Mutter if2 gesichert. Hierauf wird der vordere Anschlag entkuppelt und wieder abgenommen.
Zur Herstellung der Schlußsicherung wird dann der Stift d mit dem Gewinde i4 in den in das Schloß gesteckten, hohlen Schlüssel c eingeschraubt und mit dem letzteren das Schloß in der üblichen Weise verschlossen. Hierauf wird beim Herausziehen des Schlüssels c der Stift d durch das Schlüsselloch hindurchgezogen, der Schlüssel abgeschraubt, der Anschlag g aufgesteckt, mit dem Stift gekuppelt und in der Kupplungslage durch das Schloß E2 gesichert.
Beim öffnen der Tür wird nach der Abnahme des Anschlages g der Stift d durch den Schlüssel c nach innen hindurchgestoßen. Der Stift bleibt dann mittels der Schnur A2 an der Klinke O1 hängen.
Der abnehmbare Anschlag g kann auch noch in beliebiger anderer Weise hergestellt sein, beispielsweise kann der Bügel des Schlosses E2 so bemessen und für ihn eine Bohrung in dem Anschlag g so angeordnet sein, daß er selbst sich in die Rille ds des Stiftes d legt und infolgedessen die Kupplung zwischen Stift und Anschlag herstellt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schlüsselloch Verschluß für von außen abschließbare Türen, bestehend aus einem in das Schlüsselloch einführbaren Stift mit inneren und äußeren Anschlägen, von denen einer abnehmbar ist und in der Arbeitslage mit dem Stift gekuppelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der Außenseite der Tür sitzende abnehmbare Anschlag (g) mit dem Stift (d) durch ein Exzenter mit Steuerhebel (g2) gekuppelt ist und daß in der Kupplungslage der Steuerhebel an dem Anschlag in für Schlüsselloch verschlüsse anderer Bauart bekannter Weise durch ein Schloß gesichert ist.
2. Vorhängeschloß für den Schlüssellochverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zur Verriegelung des Verschlußstiftes dienende Exzenter auf der . Welle eines Schlosses (E) sitzt und in der Schließlage in eine das Schloß durchsetzende Bohrung für den zu verriegelnden Stift hineinragt, so daß das Schloß als Anschlag dient und zur Herstellung der Verriegelung mit dem Stift die Schloßwelle mittels des zu dem Vorhängeschloß gehörigen Schlüssels gedreht wird.
Hierzu 1 Blatt
DEF48069D 1920-11-23 1920-11-23 Schluessellochverschluss fuer von aussen abschliessbare Tueren Expired DE374818C (de)

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DE374818C true DE374818C (de) 1923-05-01

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