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DE3744028A1 - Einrichtung zur verankerung der antriebs- oder umkehrstation von foerderbandanlagen, insbesondere in bergbau-untertagebetrieben - Google Patents

Einrichtung zur verankerung der antriebs- oder umkehrstation von foerderbandanlagen, insbesondere in bergbau-untertagebetrieben

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Publication number
DE3744028A1
DE3744028A1 DE19873744028 DE3744028A DE3744028A1 DE 3744028 A1 DE3744028 A1 DE 3744028A1 DE 19873744028 DE19873744028 DE 19873744028 DE 3744028 A DE3744028 A DE 3744028A DE 3744028 A1 DE3744028 A1 DE 3744028A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
coupling
link
length
scissor
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19873744028
Other languages
English (en)
Inventor
Teja Rostowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Untertage Maschinenfabrik Dudweiler GmbH
Original Assignee
Untertage Maschinenfabrik Dudweiler GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Untertage Maschinenfabrik Dudweiler GmbH filed Critical Untertage Maschinenfabrik Dudweiler GmbH
Priority to DE19873744028 priority Critical patent/DE3744028A1/de
Publication of DE3744028A1 publication Critical patent/DE3744028A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/10Anchorings for conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • B65G23/22Arrangements or mountings of driving motors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G23/00Driving gear for endless conveyors; Belt- or chain-tensioning arrangements
    • B65G23/44Belt or chain tensioning arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Framework For Endless Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Verankerung der Antriebs- oder Umkehrstation von Förderbandanlagen, insbe­ sondere in Bergbau-Untertagebetrieben, mit einem veranker­ baren Stützwiderlager, mit dem der die Bandtrommel zwischen seinen Lagerschilden aufnehmende Rahmen der Antriebs- oder Umkehrstation über zugfeste Koppelglieder verstellbar ge­ koppelt ist.
Bei stationären Förderbandanlagen ist es häufig erforder­ lich, die Antriebs- und/oder Umkehrstation des Förderbandes abzuspannen bzw. zu verankern. Diese Notwendigkeit besteht vor allem dann, wenn, wie dies in Bergbaubetrieben häufig der Fall ist, die Förderbandanlage in Gefällestrecken ver­ legt wird. Bei Abwärtsförderung ist eine zuverlässige Ver­ ankerung der Umkehrstation des Förderbandes zwingend erfor­ derlich.
Es ist bekannt, die an den Enden der Förderbandanlagen an­ geordneten Antriebs- oder Umkehrstationen mit Hilfe von Schäkeln, Spannschlössern, spannbaren Kettengeschirren oder auch Bodenankern u.dgl. zu verankern. Die gebräuchlichen Verankerungen sind allerdings nicht immer zuverlässig. Dies gilt insbesondere dann, wenn die hohen Spann- bzw. Abtriebs­ kräfte von den Spannschlössern oder sonstigen Spanngliedern, die, wie Spindeln, mit einem Spanngewinde versehen sind, auf­ genommen werden müssen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung der gattungs­ gemäßen Art bei möglichst einfachem Gesamtausbau so auszu­ gestalten, daß eine zuverlässige Verankerung der Antriebs- und/oder Umkehrstation auch bei in Förderrichtung geneigtem Verlauf der Bandanlage erreicht wird, wobei zugleich auch eine gewisse Einstell- bzw. Ausrichtmöglichkeit der betref­ fenden Antriebs- oder Umkehrstation gegeben sein soll.
Die vorgenannte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die beiden Lagerschilde des Rahmens der Antriebs- oder Umkehrstation jeweils über ein Koppelglied mit dem Stütz­ widerlager quer zur Förderrichtung verstellbar und auch schwenkbar verbunden sind, wobei mindestens das eine der beiden ein Parallelogramm bildenden Koppelglieder längen­ einstellbar ist und den Koppelgliedern eine sie quer zur Förderrichtung verschwenkende Stellvorrichtung od.dgl. zu­ geordnet ist. Vorzugsweise besteht die Stellvorrichtung aus einem längenverstellbaren Quer- oder Diagonallenker, der zweckmäßig an seinem einen Ende in einem Gelenkanschluß am Stützwiderlager und an seinem anderen Ende in einem Gelenk­ anschluß an einem der Koppelglieder, im Abstand von dessen Gelenkanschluß am Stützwiderlager, angeschlossen wird.
Bei der erfindungsgemäßen Verankerungseinrichtung wird also für die Verankerung der Antriebs- oder Umkehrstation des Förderbandes ein besonderes Stützwiderlager in Gestalt eines Balkens, Grundrahmens od.dgl. verwendet, das sich am Einsatz­ ort zuverlässig festlegen läßt, vorzugsweise mit Hilfe von Bodenankern. Das Stützwiderlager weist Gelenkanschlüsse für die beiden Koppelglieder auf, die zweckmäßig aus kräftigen, zug- und drucksteifen Koppellenkern od.dgl. bestehen. Die parallel zur Auflageebene (Bodenebene) des Rahmens der Antriebs- oder Umkehrstation schwenkbaren Koppelglieder bil­ den ein Parallelogramm-Lenkersystem, über das die beiden Seiten- bzw. Lagerschilde des Maschinenrahmens am Stützwider­ lager angeschlossen werden. Die hohen Kräfte werden daher an jedem der beiden Lagerschilde des Rahmens der Antriebs- oder Umkehrstation über ein kräftiges Koppelglied direkt in das verankerte Stützwiderlager geleitet. Da die ein Lenker- Parallelogramm bildenden Koppelglieder mit Hilfe der Stell­ vorrichtung bzw. des Quer- oder Diagonallenkers quer zur Förderrichtung verstellbar sind, ist auf diese Weise eine Querverstellung des die Bandtrommel aufnehmenden Maschinen­ rahmens relativ zu dem Stützwiderlager möglich, was eine genaue Ausrichtung des Maschinenrahmens zu dem Förderband­ verlauf auch dann ermöglicht, wenn das Stützwiderlager am Einbauort nicht genau in Flucht zur Förderbandachse angeord­ net worden ist. Im allgemeinen genügt eine Querverstellung in der Größenordnung von etwa ± 100 mm. Da zumindest eines der beiden Koppelglieder in seiner Länge verstellbar ist, ergibt sich auch die Möglichkeit einer Verschwenkung der ge­ samten Antriebs- bzw. Umkehrstation um die Vertikalachse des Gelenkanschlusses des jeweils anderen Koppelgliedes. Im all­ gemeinen genügen hier sehr kleine Einstellwinkel von nur wenigen Winkelgraden, um die Antriebs- oder Umkehrstation exakt gegenüber dem Förderbandverlauf auszurichten. Die er­ findungsgemäße Einrichtung läßt sich dabei mit besonderem Vorteil so ausgestalten, daß diejenigen Teile, mit denen die genannten Verstellungen bewirkt werden, nicht direkt von den in Achsrichtung der Förderbandanlage wirkenden Hauptkräften belastet werden, so daß z.B. ein Bruch dieser Teile bzw. ihrer Stellgewinde od.dgl. nicht zu einem Abgehen der ver­ ankerten Antriebs- oder Umkehrstation und daher auch nicht zu einem Unfall führen kann.
Für den vorgenannten längenveränderlichen Quer- oder Diagonallenker wird vorzugsweise eine Gewindespindel oder ein mit einer solchen Gewindespindel versehener Lenker ver­ wendet. Aufgrund der Anordnung dieses Lenkers wird das Spindelgewinde nicht von den hohen Abspannkräften belastet. Anstelle einer Gewindespindel können aber auch andere Stell­ vorrichtungen, z.B. Keilgetriebe, Zylinder u.dgl. verwendet werden. Der Quer- bzw. Diagonallenker wird im übrigen zweck­ mäßig mit einem Koppellenker gelenkig verbunden, der selbst nicht längeneinstellbar ausgeführt ist.
Für den längeneinstellbaren Koppellenker wird nach einem weiteren vorteilhaften Ausgestaltungsmerkmal der Erfindung ein Scherenlenker mit veränderlichem Scherenwinkel verwen­ det, der zweckmäßig nach Art eines Parallelogramm-Hebel­ getriebes ausgebildet ist. Zur Längeneinstellung des Scherenlenkers kann ein einfaches Getriebeglied, z.B. ein Keil, ein Exzenter od.dgl. oder aber auch eine Stell­ spindel vorgesehen werden. Im einzelnen läßt sich die An­ ordnung in vorteilhafter Weise so treffen, daß die zu den endseitigen Gelenkanschlüssen des Koppellenkers miteinander verbundenen scherenartigen Hebeglieder des Parallelogramm- Hebelgetriebes an ihren anderen Enden mit gemeinsamen Zwischengliedern gelenkig verbunden werden, deren Quer­ abstand zueinander durch das Getriebeglied, vorzugsweise durch eine quer zur Längsrichtung des Scherenlenkers ver­ laufende Spindel, veränderbar ist. Solche Scherenlenker zeichnen sich durch einfache und robuste Ausführung aus und haben weiterhin den Vorteil, daß sich das zu ihrer Längeneinstellung vorgesehene Getriebeglied so anordnen läßt, daß es den in Längsrichtung des Lenkers wirkenden Verankerungskräften zumindest weitgehend entzogen ist.
Das genannte Stützwiderlager, das zweckmäßig mit Anker­ öffnungen für Bodenanker versehen wird, kann aus einem ein­ fachen Sohlbalken bestehen, der vor Kopf der in diesem Fall auf der Sohle ruhenden Antriebs- bzw. Umkehrstation ange­ ordnet ist und die Gelenkanschlüsse für die Koppelglieder und für den zwischen diesen liegenden Diagonallenker auf­ weist. Andererseits kann das Stützwiderlager aber auch aus einem Grundrahmen bestehen, auf dem sich die Antriebs­ bzw. Umkehrstation unmittelbar abstützt. Der Grundrahmen weist dabei einen über seine Auflagerfläche für die An­ triebs- bzw. Umkehrstation aufragenden Aufbau mit den er­ forderlichen Gelenkanschlüssen für die Koppelglieder auf.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nach­ folgenden Beschreibung der in der Zeichnung gezeigten Aus­ führungsbeispiele. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Verankerungs­ einrichtung in Seitenansicht;
Fig. 2 die Verankerungseinrichtung nach Fig. 1 in Draufsicht, wobei der Rahmen der Antriebs- bzw. Umkehr­ station nur schematisch mit seinen beiden Lagerschilden angedeutet ist;
Fig. 3 und 4 in der Darstellung der Fig. 1 und 2 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Verankerungs­ einrichtung.
In der Zeichnung ist mit 1 eine Antriebs- oder Umkehrsta­ tion einer Förderbandanlage bezeichnet, in deren Maschinen­ rahmen 2 die Bandtrommel 3 zwischen zwei vertikalen Lager­ schilden 4 und 5 gelagert ist. Die Lagerschilde 4 und 5 sind in Fig. 2 lediglich schematisch im Horizontalschnitt gezeigt. Mit 6 ist das um die Bandtrommel 3 umlaufende Förderband bezeichnet.
Die Verankerung der gesamten Antriebs- oder Umkehrstation 1 erfolgt mit Hilfe eines Stützwiderlagers 8, das bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 aus einem auf der Sohle 9 ruhenden Grundrahmen 10 besteht, der von par­ allelen Längsträgern 11 (Fig. 2) gebildet ist, die über Traversen 12 und 13 zu dem starren Grundrahmen verbunden sind. Auf den parallelen Längsträgern 11 stützt sich der Maschinenrahmen mit seinen beiden Lagerschilden 4 und 5 ab. Wie Fig. 1 zeigt, ist die am Ende des Grundrahmens 10 angeordnete Traverse 13 mit einem über die Auflagerfläche der Längsträger 11 aufragenden Aufbau 14 versehen, mit dem die Antriebs- bzw. Umkehrstation 1 über Koppelglieder 15 und 16 verankert wird. Die beiden Koppelglieder 15 und 16 bestehen aus kräftigen Koppellenkern, wobei der Koppel­ lenker 15 ein starrer, in seiner Länge nicht einstellbarer Lenker ist, während sich der andere Koppellenker 16 in seiner Länge einstellen läßt. Der Koppellenker 15 ist an seinem einen Ende über den Gelenkanschluß 17 mit dem Grundrahmen bzw. dessen Aufbau 14 und an seinem anderen Ende mit dem Gelenkanschluß 18 an dem Lagerschild 4 des Maschinenrahmens 2 angeschlossen, während der andere Kop­ pellenker 16 einerseits im Gelenkanschluß 19 mit dem Grund­ rahmen bzw. dem Aufbau 14 und andererseits über den Gelenk­ anschluß 20 mit dem anderen Lagerschild 5 des Maschinen­ rahmens 2 gekoppelt ist. Die Gelenkanschlüsse 17 bis 20 können aus kräftigen Bolzengelenken mit vertikalen Ge­ lenkachsen bestehen; sie gestatten Schwenkbewegungen der Koppellenker 15 und 16 quer zur Förderrichtung.
Zwischen dem Koppellenker 15 und dem Grundrahmen 10 bzw. seinem Aufbau 14 ist ein Quer- bzw. Diagonallenker 21 an­ geordnet, der mit seinem einen Ende im Gelenk 22 am Grund­ rahmen bzw. am Aufbau 14 und an seinem anderen Ende im Ge­ lenk 23 am Koppellenker 15 angeschlossen ist. Das Gelenk 23 befindet sich in Nähe des Gelenkanschlusses 18. Der Quer- bzw. Diagonallenker 21 ist in seiner Länge einstellbar und bildet daher eine Stellvorrichtung zur Seitenverschwenkung des Koppellenkers 15. Vorzugsweise besteht der Lenker 21 aus einer Gewindespindel bzw. aus einem mit einer Gewinde­ spindel versehenen Lenker. Anstelle einer Gewindespindel kann für den Quer- bzw. Diagonallenker aber auch ein längen­ veränderlicher Lenker anderer Ausgestaltung verwendet wer­ den, z.B. ein Lenker, dessen Länge sich mit Hilfe eines druckmittelbetätigten Zylinders oder mit Hilfe mechanischer Stellvorrichtungen, verändern läßt.
Das längenveränderliche Koppelglied 16 ist als Scherenlenker mit veränderlichem Scherenwinkel ausgebildet. Wie die Drauf­ sicht der Fig. 2 oder 4 zeigt, besteht der Scherenlenker aus einer Doppelschere nach Art eines Parallelogramm-Hebel­ getriebes, dessen beide Scherenpaare von Hebelgliedern 24, 25 bzw. 26, 27 gebildet werden. Die Hebelglieder 24, 25 sind im gemeinsamen Gelenkanschluß 19 miteinander und mit dem Stützwiderlager 8 verbunden, während die Hebelglieder 26 und 27 im Gelenkanschluß 20 untereinander und mit dem Lagerschild 5 verbunden sind. Die einander zugewandten Enden der Hebel­ paare 24, 25 bzw. 26, 27 sind über Gelenkanschlüsse 28 mit gemeinsamen Zwischengliedern 29 verbunden, die mit Gewinde­ bohrungen versehen sind, in die eine quer zur Längsachse des Scherenlenkers 16 angeordnete Spindel 30 eingeschraubt ist. Durch Drehen der Spindel 30 läßt sich der Abstand der beiden Zwischenglieder 29 und damit die Länge des Scheren­ lenkers, gemessen über den Abstand seiner Gelenkanschlüsse 19 und 20, ändern.
Wie Fig. 1 zeigt, ist der Grundrahmen 10 mit Ankeröffnungen 31 für Bodenanker 32 versehen, die in Bohrlöcher eingebracht werden. Mit Hilfe der Anker 32 läßt sich daher der Grund­ rahmen 10 bzw. das gesamte Stützwiderlager 8, an welchem die Antriebs- bzw. Umkehrstation 1 verankert wird, z.B. in einer untertägigen Strecke festlegen. Wird z.B. der Quer- bzw. Diagonallenker 21 in seiner Länge verkürzt, so führt der mit ihm gekoppelte Koppellenker 15 gemäß Fig. 2 eine Schwenkbewegung im Gegenuhrzeigersinn aus. Da der Koppel­ lenker 16 über den Rahmen 2 der Antriebs- oder Umkehrstation 1 mit dem anderen Koppellenker 15 zu einem Viergelenk­ getriebe, d.h. zu einem Parallelogramm-Hebelgetriebe ver­ bunden ist, führt auch der längenveränderbare Koppellenker 16 eine Schwenkbewegung im Gegenuhrzeigersinn aus. Hierbei wird der Rahmen 2 der Antriebs- bzw. Umkehrstation 1 quer zur Förderrichtung relativ zu dem Grundrahmen 10 verstellt. Bei Vergrößerung der Länge des Quer- bzw. Diagonallenkers 21 führen die beiden Koppellenker 15 und 16 gemeinsam Schwenk­ bewegungen im Uhrzeigersinn aus, wodurch eine Querverstel­ lung des Rahmens 2 in Gegenrichtung möglich ist. Mit Hilfe des Parallelogrammgetriebes mit Quer- bzw. Diagonallenker 21 läßt sich demgemäß die Position der Antriebs- oder Umkehr­ station 1 quer zur Längsrichtung des Förderbandes relativ zu dem Stützwiderlager 8 einstellen und damit eine Ausrich­ tung vornehmen, so daß eine genaue Ausrichtung und Lage­ positionierung des Stützwiderlagers 8 innerhalb der Strecke od.dgl. nicht unbedingt erforderlich ist.
Wird mit Hilfe der Spindel 30 der Scherenlenker 16 in seiner Länge verkürzt, so führt dies zu einer Schwenkbewegung des Rahmens 2 um den gegenüberliegenden Gelenkanschluß 18 im Gegenuhrzeigersinn, bei Vergrößerung der Länge des Scheren­ lenkers 16 dagegen zu einer Schwenkung im Uhrzeigersinn. Damit sind auch geringe Schwenkbewegungen der Antriebs­ bzw. Umkehrstation relativ zu dem verankerten Stützwider­ lager 8 möglich.
Die Fig. 3 und 4 zeigen eine vereinfachte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Verankerungseinrichtung. Als Stütz­ widerlager 8 wird hier ein einfacher Sohlbalken 33 verwen­ det, der vor Kopf der Antriebs- bzw. Umkehrstation 1 auf der Sohle ruht und in seiner Lage verankert ist, vorzugs­ weise ebenfalls mit Hilfe von Bodenankern 32, die Anker­ öffnungen am Fuß des Sohlbalkens 33 durchfassen. Der Sohl­ balken 8 weist einen aufragenden Aufbau 34 auf, der mit Anschlußkonsolen 35, 36 und 37 für die Gelenkanschlüsse 17, 22 und 19 versehen ist. Für die beiden Koppelglieder und den Diagonal- bzw. Querlenker werden die bei dem Aus­ führungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2 vorgesehenen Teile 15, 16 und 21 verwendet.
Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Abweichend hiervon können auch beide Koppellenker 15 und 16 als längeneinstellbare Lenker, vorzugsweise als Scherenlenker der beschriebenen Art, ausgeführt werden. Der Scherenlenker 16 kann anstelle der Gewindespindel 30 auch ein anderes Getriebeglied zur Längeneinstellung bzw. zur Abstandseinstellung der beiden Zwischenglieder 29 aufweisen, z.B. einen Keil, einen Ex­ zenter, einen Druckmittelzylinder od.dgl. Auch kann die Abwinklung der Antriebs- bzw. Umkehrstation in bezug auf die Förderrichtung mit Hilfe eines anderen längeneinstell­ baren Koppelgliedes erfolgen, z.B. mit Hilfe einer Spindel, eines Zylinders, eines Spannschlosses od.dgl., obwohl ein Scherenlenker vorzuziehen ist, dessen für die Längenein­ stellung verwendetes Getriebeglied nicht von den vollen Lenkerkräften belastet wird. Auch für den Quer- bzw. Diagonallenker 21 kann, wie erwähnt, eine Stellvorrichtung anderer Art Verwendung finden. Werden für beide Koppel­ glieder 15 und 16 längenveränderbare Koppelglieder verwen­ det, so ist auch eine Abspannung der Förderbandanlage durch gleichzeitiges Verkürzen beider Koppelglieder 15 und 16 er­ reichbar. Bei Verwendung des in den Fig. 3 und 4 gezeigten Sohlbalkens 8 als Stützwiderlager kann die gesamte Antriebs- bzw. Umkehrstation auf der Sohle 9 ruhen.

Claims (13)

1. Einrichtung zur Verankerung der Antriebs- oder Umkehr­ station von Förderbandanlagen, insbesondere in Bergbau- Untertagebetrieben, mit einem verankerbaren Stützwider­ lager, mit dem der die Bandtrommel zwischen seinen Lagerschilden aufnehmende Rahmen der Antriebs- oder Umkehrstation über zugfeste Koppelglieder verstellbar gekoppelt ist, dadurch gekennzeich­ net, daß die beiden Lagerschilde (4, 5) des Rahmens (2) der Antriebs- oder Umkehrstation (1) jeweils über ein Koppelglied (15, 16) mit dem Stützwiderlager (8) quer zur Förderrichtung verstellbar und schwenkbar verbunden sind, wobei mindestens das eine der beiden ein Parallelogramm bildenden Koppelglieder (15, 16) längeneinstellbar ist und den Koppelgliedern eine sie quer zur Förderrichtung verschwenkende Stellvorrichtung (21) zugeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Stellvorrichtung (21) aus einem längenverstellbaren Quer- oder Diagonal­ lenker besteht.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Quer- oder Diagonal­ lenker (21) an seinem einen Ende in einem Gelenk­ anschluß (22) am Stützwiderlager (8) und an seinem anderen Ende in einem Gelenkanschluß (23) an einem der Koppelglieder (15), im Abstand von dessen Gelenk­ anschluß (17) am Stützwiderlager, angeschlossen ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der längenveränder­ liche Quer- oder Diagonallenker (21) aus einer Gewinde­ spindel besteht oder mit einer solchen versehen ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß der Quer- oder Diagonallenker (21) mit dem von einem nicht­ längeneinstellbaren Koppellenker gebildeten Koppelglied (15) gelenkig verbunden ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß der längeneinstellbare Koppellenker (16) aus einem Scheren­ lenker mit veränderlichem Scherenwinkel besteht.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Scherenlenker (16) nach Art eines Parallelogramm-Hebelgetriebes ausgebil­ det ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Scherenwinkel mittels eines Getriebegliedes (30), z.B. eines Keils, eines Exzenters od.dgl., vorzugsweise aber mittels einer Stellspindel od.dgl., veränderbar ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zu den endseiti­ gen Gelenkanschlüssen (19, 20) des Scherenlenkers (16) miteinander verbundenen scherenartigen Hebelglieder (24, 25 bzw. 26, 27) an ihren einander zugewandten Enden mit gemeinsamen Zwischengliedern (29) gelenkig verbunden sind, deren Querabstand zueinander durch das Getriebeglied (30), vorzugszweise durch die quer zur Längsrichtung des Scherenlenkers angeordnete Stell­ spindel, veränderbar ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da­ durch gekennzeichnet, daß beide Koppelglieder (15, 16) aus Scherenlenkern bestehen.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da­ durch gekennzeichnet, daß das Stützwiderlager (8) mit Ankeröffnungen (31) für Boden­ anker (32) versehen ist.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da­ durch gekennzeichnet, daß das Stützwiderlager (8) aus einem vor der auf der Sohle (9) ruhenden Antriebs- bzw. Umkehrstation (1) angeord­ neten Sohlbalken (33) besteht, der mit den Gelenk­ anschlüssen (17, 19, 22) für die Koppelglieder (15, 16) und für den zwischen diesen liegenden Diagonal­ lenker (21) versehen ist.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da­ durch gekennzeichnet, daß das Stützwiderlager (8) aus einem die Antriebs- oder Umkehrstation (1) tragenden Grundrahmen (10) besteht, der an einem über seine Auflagerfläche für die Antriebs- bzw. Umkehrstation aufragenden Aufbau (14) die Gelenkanschlüsse (17, 19, 22) für die Koppel­ glieder (15, 16) und den Diagonallenker (21) aufweist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1029334C2 (nl) * 2005-06-24 2006-12-28 Stramproy Dev & Licensing B V Spaninrichting voor een aeromechanische transportinrichting.

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DE803161C (de) * 1949-09-11 1951-03-01 Gewerk Eisenhuette Westfalia Verfahren und Vorrichtung zum Laengsverschieben eines Abbaufoerderers mit umlaufendem Mitnehmerband
DE1948713A1 (de) * 1968-10-10 1970-05-06 Dow Chemical Co Verbessertes Verfahren zur Herstellung von Membranen mit selektiver Permeabilitaet

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