DE3743160A1 - Vorrichtung und verfahren zum wandeln einer drehwinkelbreite in eine zeitbreite - Google Patents
Vorrichtung und verfahren zum wandeln einer drehwinkelbreite in eine zeitbreiteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Wandeln der Information einer Drehwinkelbreite
in die Information einer Zeitbreite, die erforderlich
ist für eine Drehmaschine, um diese um eine Drehwinkelbreite
zu drehen. Die Erfindung ist beispielsweise verwendbar
für ein Kraftstoffeinspritz-Steuersystem zum
Steuern der Zufuhr von Kraftstoff von einer Kraftstoff-
Einspritzpumpe zu einer Dieselmaschine mittels einer
Zeitsteuerung eines elektromagnetischen Ventils.
In einem üblichen System zum Steuern der Zufuhr von
Kraftstoff von einer Kraftsktoff-Einspritzpumpe zu einer
Dieselmaschine mittels eines elektromagnetischen Ventils
unter Verwendung einer Zeit T₁₀, die erforderlich ist,
damit sich die Kraftstoff-Einspritzpumpe um einen Einheitsdrehwinkel
von 10° dreht, wird eine Drehwinkelbreite
X A entsprechend einer bestimmten Einspritzmenge umgewandelt
in eine Zeitbreite T X mit T X = T 10×X A /10; das
elektromagnetische Ventil wird durch die Zeitbreite T X
zeitgesteuert. Bei dem bekannten System stellt sich jedoch
das Problem, daß Fehler auftreten zwischen der
Drehwinkelbreite X A und einer tatsächlichen Drehwinkelbreite
entsprechend der Zeitbreite T X , da die Drehgeschwindigkeit
der Maschine durch die Verbrennung jeder
der Zylinder schwankt.
Fig. 1 zeigt eine erläuternde Darstellung der Wandlung
der Drehwinkelbreite in eine Zeitbreite in dem üblichen
System. Eine Wellenform (A) zeigt die Änderung der Drehgeschwindigkeit
einer Maschine, ein Signal (B) zeigt einen
Skalierungssignalimpulszug mit einem Skalierungsimpuls,
der für jeden Einheitsdrehwinkel von 10° gegeben
ist. Die Drehwinkelbreite X A wird in eine Zeitbreite T X
umgewandelt anhand der oben angegebenen Formel unter
Verwendung einer Zeit T₁₀ eines Impulsabstandes S₁₀ des
Skalierungssignalimpulszugs. Da die Rotationsgeschwindigkeit
abfällt, ist die tatsächliche Drehwinkelbreite für
die Zeitbreite T X von einer Drehwinkelposition P X kleiner
als die Drehwinkelbreite X A . Eine bestimmte Einspritzmenge
entsprechend der Drehwinkelbreite X A ist daher
nicht gegeben.
Dies Problem tritt nicht nur in dem Fall des oben angegebenen
Kraftstoffeinspritz-Steuersystems auf. Ähnliche
Probleme treten auf bei dem Wandeln einer Information
einer Drehwinkelbreite in die Information einer Zeilenbreite,
die erforderlich ist für eine Drehmaschine, um
sich um eine Drehwinkelbreite von einer gegebenen Winkelposition
zu drehen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Vorrichtung
und ein verbessertes Verfahren zum Wandeln einer
Drehwinkelbreite in eine Zeitbreite zu schaffen.
Weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung
zu schaffen, die geeignet ist, einen Wandlungsfehler
aufgrund der Änderung der Drehgeschwindigkeit der Drehmaschine
zu korrigieren.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die
Schaffung eines Verfahrens, das geeignet ist, einen
Wandlungsfehler aufgrund der Änderung der Drehgeschwindigkeit
der Drehmaschine zu korrigieren.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine
Vorrichtung zum Wandeln einer bestimmten Drehwinkelbreite
einer Drehmaschine, deren Drehgeschwindigkeit zyklisch
variiert, in eine Zeitbreite, die für die Drehmaschine
erforderlich ist, um um eine bestimmte Drehwinkelbreite
zu drehen von einer gegebenen Drehwinkelposition
aus, mit Mittel zum Erzeugen eines Skalierungssignalimpulszugs
mit einem Skalierungsimpuls jedesmal,
wenn die Drehmaschine sich um einen vorgegebenen Einheitsdrehwinkel,
Mittel zum Erzeugen eines Bezugssignalimpulszugs
mit einem Bezugsimpuls zum Identifizieren
jedes Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszugs;
Mitteln zum Wandeln des Bezugssignalimpulszugs und
der bestimmten Drehwinkelbreite in Abhängigkeit von dem
Skalierungssignalimpulszug zum Erkennen eines Zeitabstandes
eines bestimmten Skalierungsimpulses basierend
auf der Identifikation durch den Bezugssignalimpulszug
jedes Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszugs
zum Wandeln der bestimmten Drehwinkelbreite in eine
Zeitbreite unter Verwendung des ermittelten Zeitabstandes
und des Einheitsdrehwinkels und zum Ausgeben der gewandelten
Zeitbreite; eine auf den Skalierungssignalimpulszug
und dem Bezugssignalimpulszug ansprechende Recheneinheit
zum Erkennen, basierend auf der Identifikation
jedes Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszuges
durch das Bezugssignalimpulszug, des jeweiligen
Zeitabstandes aus einer Mehrzahl von Skalierungsimpulsen,
die in ihrer Beziehung zu der gegebenen Drehwinkelposition
und der bestimmten Drehwinkelbreite vorgegeben
sind, Berechnen eines Wertes der Änderung der Drehgeschwindigkeit
der Drehmaschine basierend auf dem jeweiligen
erkannten Zeitabstand und zum Ausgeben des berechneten
Wertes der Änderung der Drehgeschwindigkeit;
und Korrekturmittel, die in Abhängigkeit von der Zeitbreite
der Mittel zum Wandeln des Wertes für die Änderung
der Drehgeschwindigkeit von der Recheneinheit und
der gegebenen Drehwinkelstellung basierend auf dem Wert
der Änderung der Drehgeschwindigkeit und der gegebenen
Rotationswinkelstellung einen Korrekturkoeffizienten
berechnen zum Korrigieren einer Abweichung zwischen der
bestimmten Drehwinkelbreite und einer tatsächlichen
Drehwinkelbreite entsprechend der Zeitbreite, Korrigieren
der Zeitbreite und Verwendung des Korrekturkoeffizienten
und zum Ausgeben der korrigierten Zeitbreite.
Die Aufgabe wird weiter gelöst durch ein Verfahren zum
Umwandeln eines eine Drehwinkelbreite einer Drehmaschine,
deren Drehgeschwindigkeit zyklisch variiert, in eine
Zeitbreite, die erforderlich ist, um die Drehmaschine um
die gegebene Drehwinkelbreite von einer gegebenen Drehwinkelstellung
zu drehen, gekennzeichnet durch die folgenden
Schritte: Aufnehmen eines Skalierungssignalimpulszuges
mit einem Skalierungsimpuls, der gegeben wird
jedesmal, wenn die Drehmaschine um einen vorgegebenen
Drehwinkel gedreht wird und einen Bezugssignalimpulszug
mit einem Bezugsimpuls zu identifizieren jedes Skalierungsimpulses
des Skalierungssignalimpulszuges; Identifizieren
jedes Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszuges
mittels des Bezugsimpulses des Bezugssignalimpulszugs;
Erkennen eines Zeitabstandes eines vorgegebenen
Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszuges
entsprechend dem Skalierungsimpulssignals und der
Identifikation,
wenn ein erster Skalierungsimpuls des
Skalierungssignalimpulszuges vorliegt; Erkennen eines
Zeitabstandes eines Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszuges,
vorbestimmt in Beziehung zu der
gegebenen Drehwinkelposition und der gegebenen Drehwinkelbreite,
in Entsprechung zu dem Skalierungssignalimpulszug
und der Identifikation, und Bestimmen einer ersten
Einheitsdrehgeschwindigkeit basierend auf dem erkannten
Zeitabstand, wenn ein zweiter Skalierungsimpuls
des Skalierungssignalimpulszuges vorliegt; Erkennen eines
Zeitabstandes eines Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszuges,
vorbestimmt in Beziehung zu der
gegebenen Drehwinkelposition und der gegebenen Drehwinkelbreite,
in Entsprechung zu dem Skalierungssignalimpulszug
und der Identifikation, und Bestimmen einer
zweiten Einheitsdrehgeschwindigkeit basierend auf dem
erkannten Zeitabstand, wenn ein dritter Skalierungsimpuls
des Skalierungssignalimpulszuges vorliegt; Berechnen
eines Wertes der Änderung der Drehgeschwindigkeit
der Drehmaschine in Abhängigkeit von der ersten Einheitsdrehgeschwindigkeit
und der zweiten Einheitsdrehgeschwindigkeit
unter Verwendung der ersten Einheitsdrehgeschwindigkeit
und der zweiten Einheitsdrehgeschwindigkeit;
Berechnen eines Korrekturkoeffizienten in Abhängigkeit
von dem Skalierungssignalimpulszug, der Identifikation,
dem Wert der Änderung der Drehgeschwindigkeit
und einer gegebenen Drehwinkelposition, basierend auf
dem Wert der Änderung der Drehgeschwindigkeit und der
gegebenen Drehwinkelposition, wenn ein vierter Skalierungsimpuls
des Skalierungssignalimpulszuges vorliegt;
und Ausgeben einer korrigierten Zeitbreite in Abhängigkeit
von dem Zeitabstand, dem Einheitsdrehwinkel, der
bestimmten Drehwinkelbreite und dem Korrekturkoeffizienten
durch Verwendung eines Zeitabstandes, dem Einheitsdrehwinkel,
der gegebenen Rotationswinkelbreite und dem
Korrekturkoeffizienten.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus den Ansprüchen und aus der Beschreibung, in der ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer Zeichnung
erläutert wird. Dabei zeigt
Fig. 1 eine erläuternde Darstellung zur Beschreibung
der Umwandlung von einer Rotationswinkelbreite in eine Zeitbreite
entsprechend einem vorbekannten System;
Fig. 2 ein Blockdiagramm, das ein grundlegendes
Ausführungsbeispiel einer Umwandlungsvorrichtung
nach der vorliegenden Erfindung
verdeutlicht;
Fig. 3 ein Blockschaltbild, das ein bevorzugtes
Ausführungsbeispiel einer Umwandlungsvorrichtung
nach der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 eine erläuternde Darstellung zum Beschreiben
eines Verfahrens zur Gewinnung
eines Korrekturkoeffizienten;
Fig. 5 (A) eine erläuternde Darstellung zur Erklärung
der Beziehung zwischen einer vorgegebenen
Ventilverschlußwinkelbreite und
einer tatsächlichen Ventilverschlußwinkelbreite
aufgrund einer Änderung der
Drehgeschwindigkeit;
Fig. 5 (B) die Beziehung des Korrekturkoeffizienten
und der Änderung der Drehgeschwindigkeit;
Fig. 5 (C) die Beziehung zwischen einem Faktor K₁
und einem Offset-Winkel;
Fig. 6 (A), 6 (B), 6 (C) und 7, Flußdiagramme
eines Mikrocomputers nach Fig. 3;
Fig. 8 eine erläuternde Darstellung zur Beschreibung
der Arbeitsweise des Mikrocomputers
nach Fig. 3 und
Fig. 9 eine erläuternde Darstellung zur Beschreibung
der Arbeitsweise der in Fig. 3
gezeigten Umwandlungsvorrichtung.
Bei dem grundlegenden Ausführungsbeispiel nach Fig. 2
wird eine bestimmte Rotationswinkelbreite AV in eine
Zeitbreite T AV umgewandelt, die benötigt wird für eine
Drehmaschine, um von einer Drehwinkelposition A 0V um die
gegebene Rotationswinkelbreite AV zu drehen.
Mittel 100 zum Erzeugen eines Skalierungssignalimpulszugs
geben den Mitteln 300 zum Wandeln und der Recheneinheit
400 einen Skalierungssignalimpulszug mit einem
gegebenen Skalierungsimpuls jedesmal, wenn die Drehmaschine
sich um einen Einheitsdrehwinkel von 10° dreht.
Mittel 200 zum Erzeugen eines Bezugsskalierungssignalimpulszugs
geben an die Mittel 300 zum Wandeln und die Recheneinheit
400 ein Bezugssignalimpulszug mit einem Bezugsimpuls
zum Identifizieren jedes Skalierungsimpulses
des Skalierungssignalimpulszuges. Die Mittel 300 zum
Wandeln, die auf den Skalierungsimpulssignal den Bezugssignalimpulszug
und die bestimmte Rotationswinkelbreite
AV ansprechen, messen einen Zeitabstand T₁₀ eines bestimmten
Skalierungsimpulses basierend auf der Identifikation
durch den Bezugssignalimpulszug, wandeln den bestimmten
Rotationswinkel AV in eine Zeitbreite T = T₁₀×
(AV/10) durch den gemessenen Zeitabstand T₁₀ und den
Einheitsrotationswinkel 10° und geben die gewandelte
Zeitbreite T an Mittel zum Korrigieren 500. Die Recheneinheit
400 erkennt abhängig von dem Skalierungssignalimpulszug
und dem Bezugssignalimpulszug eine Vielzahl
von vorgegebenen Skalierungsimpulsen in bezug auf die
bestimmte Drehwinkelbreite AV von der Drehwinkelposition
A 0V basierend auf der Identifikation durch den Bezugssignalimpulszug
jedes Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszuges
und Berechnen eines Wertes der
Änderung der Drehgeschwindigkeit (N₁-N₂)/N₁ der Drehmaschine
basierend auf dem Zeitabstand der erkannten
Skalierungsimpulse und Eingeben des Wertes (N₁-N₂)/N₁
der berechneten Änderung der Drehgeschwindigkeit in die
Mittel 500 zum Korrigieren. Die Mittel 500 zum Korrigieren
bestimmen abhängig von dem Wert (N₁-N₂)/N₁ der Änderung
der Drehgeschwindigkeit die Zeitbreite T und die
Drehwinkelposition A 0V einen Korrekturkoeffizienten A
zum Korrigieren eines Irrtums zwischen dem bestimmten
Drehwinkel AV und einer tatsächlichen Drehwinkelbreite
AV′ entsprechend der Zeitbreite T basierend auf dem Wert
(N₁-N₂)/N₁ der Änderung der Drehgeschwindigkeit und
der Drehwinkelposition A 0V , korrigieren die Zeitbreite T
unter Verwendung des Korrekturkoeffizienten A und geben
eine korrigierte Zeitbreite T AV = T₁₀×(AV/10)×A.
Dies wird anhand von Fig. 3 weiter erläutert.
Fig. 3 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer
Wandlungsvorrichtung nach der Erfindung, wie sie zur
Steuerung der Einspritzung bei einer Dieselmaschine verwendet
wird.
In Fig. 3 bezeichnet das Bezugszeichen 1 einen ersten
Drehwinkelsensor, das Bezugszeichen 2 bezeichnet einen
zweiten Drehwinkelsensor. Ein Impulsgeber 1 a des ersten
Drehwinkelsensors 1 weist 36 Zähne auf, die um seinen
Umfang mit einem Abstand von 10° angeordnet sind. Ein
Impulsgeber 2 a auf dem zweiten Drehwinkelsensor 2 weist
auf seinem Umfang lediglich einen Zahn auf. Der Impulsgeber
1 a und der Impulsgeber 2 a sind auf einer (nicht
gezeigten) Kraftstoffeinspritzpumpe befestigt und drehen
sich mit der Antriebswelle einer Viertakt-Dieselmaschine
mit vier Zylindern. Ein elektromagnetischer Aufnehmer 1 b
des ersten Drehwinkelsensors ist nahe dem Umfang des Impulsgebers
1 a angeordnet und erkennt die Zähne des Impulsgebers
1 a. Ein erkanntes Signal des elektromagnetischen
Aufnehmers wird von einem Impulsformer 3 impulsgeformt,
wodurch ein Skalierungssignalimpulszug geschaffen
wird. Jeder Skalierungsimpuls des Skalierungssignalimpulszuges
wird bei einem Einheitswinkel von 10° gegeben.
Bei einer Umdrehung der Antriebswelle der Kraftstoffeinspritzpumpe
treten daher 36 Skalierungsimpulse
auf. Eine elektromagnetische Aufnahme 2 b des zweiten
Drehwinkelsensors 2 ist nahe dem Umfang des Impulsgebers
2 a angeordnet und erkennt den Zahn des Impulsgebers 2 a.
Ein erkanntes Signal auf dem elektromagnetischen Aufnehmer
2 b wird durch einen Impulsformer 4 impulsgeformt,
wodurch ein Bezugssignalimpulszug geschaffen wird. Jeder
Bezugsimpuls des Bezugssignalimpulszuges wird bei
einer Umdrehung der Drehwelle der Einspritzpumpe abgegeben.
Der erste Drehwinkelsensor 1 und der zweite Drehwinkelsensor
2 sind so ausgebildet, daß ein Bezugsimpuls auftritt
zwischen einem vorgegebenen Skalierungsimpuls und
dem unmittelbar vorangehenden Skalierungsimpuls. Weiter
unten wird beschrieben, daß jeder Skalierungsimpuls
durch eine Ziffernabfolge "0"-"35" identifiziert wird,
wobei der oben angegebene vorgegebene Skalierungsimpuls
mit "0" bezeichnet wird. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
sind weiter erste und zweite Drehwinkelsensoren
1 und 2 vorgesehen, so daß ein Skalierungsimpuls
mit einer folgenden Ziffer "7" an dem oberen Totpunkt
(TDC) jedes der Zylinder der Dieselmaschine auftritt.
Eine nachfolgende Ziffer wird gegeben durch den
Rest einer Teilung einer Folgeziffer durch einen Wert 9.
Durch das Teilen jeder Folgeziffer durch den Wert 9 zum
Gewinnen der Nachfolgeziffer liegt daran, daß eine Vierzylinder-
Dieselmaschine vom Viertakttyp verwendet wird.
Die Nachfolgeziffer ist "0"-"8" für Folgeziffern "0"-
"8", "9"-"17", "18"-"26" und "27"-"35".
Ein Skalierungssignalimpulszug, der von dem Impulsformer
3 erzeugt worden ist, wird auf ein Unterbrechungssignal
auf einen Mikrocomputer 5 gegeben, und gleichzeitig auf
einen Schaltkreis 6 zum Messen eines Impulsabstandes.
Der Schaltkreis 6 zum Messen des Impulsabstands mißt den
zeitlichen Abstand jedes Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszuges,
d. h. eine Zeit, die für eine 10°-
Einheitsdrehung erforderlich ist. Die gemessene Zeit wird
in den Mikrocomputer 5 eingegeben. Ein Bezugssignalimpulszug,
der von dem Wellenformer 4 erzeugt worden ist,
wird auf den Mikrocomputer als Unterbrechungssignal aufgegeben.
Die Bezugsziffer 7 zeigt ein elektromagnetisches Ventil.
Das elektromagnetische Ventil ist in der Kraftstoff-Einspritzpumpe
angeordnet und steuert die Menge des Kraftstoffs,
die von der Kraftstoff-Einspritzpumpe in die
Dieselmaschine gefördert wird. Das elektromagnetische
Ventil 7 erlaubt in geschlossenem Zustand die Förderung
von der Brennstoff-Einspritzpumpe zu der Dieselmaschine.
In geöffnetem Zustand schließt das elektromagnetische
Ventil die Zufuhr von Kraftstoff von der Kraftstoff-Einspritzpumpe
zu der Dieselmaschine. Das elektromagnetische
Ventil ist geschlossen durch Erregung mittels eines
Treibersignals DS von einem Treiberkreis 8 und wird geöffnet,
wenn das Treibersignal DS nicht vorliegt. Der
Treiber 8 gibt das Treibersignal DS aus, während der
Treiberimpuls DP vorliegt durch Aufnehmen eines Treiberimpulses
DP von einem zweiten Zähler 15. Das Bezugszeichen
9 gibt einen Ventilsensor an zum Erkennen der
Periode, in der das elektromagnetische Ventil 7 geschlossen
ist. Der Ventilsensor 9 gibt einen Impuls VP
ab, der die Zeitdauer wiedergibt, in dem das elektromagnetische
Ventil 7 geschlossen ist auf einen Kreis 10,
der die Antwortverzögerung mißt. Der Schaltkreis 10 zum
Messen der Ansprechverzögerung mißt durch Aufnehmen des
Impulses VP und des Treiberimpulses DP von dem zweiten
Zähler 15 die Verzögerungszeit TSDV, um die das elektromagnetische
Ventil 7 verzögert geschlossen wird zur Wiedergabe
einer Zeitdauer von einem Eingang eines Treiberimpulses
DP zu einer Eingabe des das Schließen des Ventils
anzeigenden Impulses VP und eine Verzögerungszeit
TEDV, mit der das elektromagnetische Ventil 7 geschlossen
wird zur Wiedergabe einer Zeitdauer von einem Ende
des Treiberimpulses DP zu einem Ende des Impulses VP
(geschlossenes Ventil). Die gemessene Verzögerungszeit
TSDV und TEDV werden in den Mikrocomputer 5 eingegeben.
Ein Bezugszeichen 11 zeigt einen Nadel-Hub-Sensor 11.
Der Nadel-Hub-Sensor 11 erkennt die tatsächliche Injektionszeit
eines (nicht gezeigten) vorgegebenen Einspritzventils
der Dieselmaschine und gibt einen Nadel-
Hub-Impuls NP an einen Meßkreis 12. Der Schaltkreis 12
zum Messen der Einspritzverzögerung nimmt den Nadel-Hub-
Impuls NP auf sowie den Treiberimpuls DP, der von dem
zweiten Zähler 15 kommt, mißt eine Injektionsverzögerungszeit
TP zur Wiedergabe einer Zeitperiode von einem
Eingang des Treiberimpulses DP zu der Eingabe eines Nadel-
Hub-Impulses NP. Die gemessene Einspritzverzögerungszeit
TD wird in den Mikrocomputer 5 gegeben.
Ein Bezugszeichen 13 zeigt einen AND-Schaltkreis, das
Bezugszeichen 14 einen ersten Zähler. Der AND-Schaltkreis
13 gibt einen Skalierungsimpuls, der von dem Impulsformer
3 kommt, und einen Steuerimpuls CP, der von
einem Ausgang des Mikrocomputers 5 kommt, und erzeugt
einen Triggerimpuls TR zum Triggern des ersten Zählers
14. Für den ersten Zähler 14 wird eine Zeitgeber-Zeitbreite
T₀ von dem Mikrocomputer 5 bestimmt. Der erste
Zähler 14 gibt bei Anliegen des Triggerimpulses TR einen
Zeitimpuls aus mit der Zeitbreite T₀ an den zweiten Zähler
15. Für den zweiten Zähler 15 wird eine Ventilverschlußzeitbreite
T₁ von dem Mikrocomputer 5 bestimmt.
Der zweite Zähler 15 wird bei dem Abfallen des Zeitimpulses
TP des ersten Zählers 14 getriggert, er gibt einen
Treiberimpuls DP aus mit der Ventilverschlußbreite
T₁.
Der Mikrocomputer 5 rechnet anhand von Eingangsinformationen
einschließlich des Skalierungssignalimpulszuges,
der Betätigung eines (nicht gezeigten) Gaspedals usw.
eine bestimmte Injektionsmenge aus und bestimmt den Einspritzzeitpunkt
durch Anwendung bekannter Mittel. Von
dem Mikrocomputer 5 werden weiter der Steuerimpuls DP,
die Zeitgeber-Zeitbreite T₀ und die Ventilschlußzeitbreite
T₁ errechnet und ausgegeben zur Bestimmung der
Injektionsmenge zu einem Zeitpunkt, die mit dem Injektionszeitpunkt
übereinstimmt. Die Ventilschlußzeitbreite
T₁ wird gegeben durch eine Zeitbreite T AV , die gewonnen
wird durch Umwandeln der bestimmten Ventilverschluß-
Winkelbreite AV entsprechend der bestimmten Injektionsmenge,
des elektromagnetischen Ventils 7 und durch die
Ansprechverzögerungszeiten TSDV und TEDV des elektromagnetischen
Ventils 7. Die bestimmte Ventilverschluß-
Winkkelbreite AV wird umgewandelt in die Zeitbreite T AV
durch eine Formel (1) unter Verwendung einer Zeit T₁₀,
die erforderlich ist zum Drehen um einen Einheitsdrehwinkel
(10°), einen Korrekturkoeffizienten A und dem
Einheitsrotationswinkel (10°).
T AV = T₁₀ × (AV/10) × A (1)
Der Korrekturkoeffizient A wird gegeben zum Korrigieren
eines Fehlers zwischen einer bestimmten Ventilverschluß-
Winkelbreite AV und einem tatsächlichen Ventilverschluß-
Winkel AV′ entsprechend der Zeitbreite T = T₁₀×
(AV/10).
Fig. 4 ist eine erläuternde Darstellung zur Erklärung,
wie der Korrekturkoeffizient A bestimmt wird. In Fig. 4
ist eine Wellenform (a) angegeben, die der Drehgeschwindigkeitsänderung
der Maschine entspricht. Ein Signal (b)
zeigt den Skalierungsimpulszug. Die Änderung der Drehgeschwindigkeit
(a) hat einen Variationszyklus, in dem die
Maschinengeschwindigkeit am Totpunkt TDC am geringsten
ist. Die bestimmte Ventilverschluß-Winkelbreite AV ist
eine Drehwinkelbreite von der Rotationswinkelposition
A 0V unter einem Variationszyklus a-1. Der Korrekturkoeffizient
A der Zeitbreite T AV entsprechend einer bestimmten
Ventilverschluß-Winkelbreite AV wird bestimmt durch
Formeln 2 und 3 basierend auf Rotationsgeschwindigkeiten
N₁ und N₂ und einem Offset-Winkel A 0f während eines unmittelbar
vorangehenden Variationszyklus a-0.
Die Drehgeschwindigkeiten N₁ und N₂ stellen Rotatiionsgeschwindigkeiten
während der Drehung um einen Einheitsrotationswinkel
10° dar. Die Rotationsgeschwindigkeit N₁
und N₂ stehen in einer Beziehung zu der bestimmten Rotationswinkelbreite
AV von einer Rotationswinkelposition
A 0V -0 des Variationszyklus a-0 entsprechend der Rotationswinkelposition
A 0V des Variationszyklus a-1. Die
Drehgeschwindigkeiten N₁ und N₂ entsprechen mit anderen
Worten der Ventilverschlußwinkelbreite AV, wenn die bestimmte
Ventilverschlußwinkelbreite AV von der Rotationswinkelstellung
A 0V aufgegeben wird auf den Variationszyklus
a-0. Der Offset-Winkel A 0f ist ein Winkelabstand
von der Drehwinkelposition A 0V -0 des Variationszyklus
a-0 zu dem unmittelbar vorangehenden Skalierungsimpuls
dieser Winkelposition A 0V -0. K₂ und K₃ sind numerische
Konstanten. Die Formel (2) und (3) sind, wie unten
beschrieben wird, Formeln, die experimentell gewonnen
wurden.
Fig. 5 (A) zeigt das Verhältnis zwischen der bestimmten
Ventilverschluß-Winkelbreite AV und der tatsächlichen
Ventilverschluß-Winkelbreite AV′ entsprechend der Zeitbreite
T = T₁₀×(AV/10) von der Drehwinkelposition A 0V
unter der Bedingung, daß der Offsetwinkel A 0f fest ist.
Die Beziehung zwischen der bestimmten Ventilverschluß-
Winkelbreite AV und der tatsächlichen Ventilverschluß-
Winkelbreite AV′ ist AV′<AV, da die Rotationsgeschwindigkeit
abfällt, es wird eine Formel AV′ = a×AV erhalten.
Der Korrekturkoeffizient A wird gegeben durch den
Reziprokwert 1/a des Faktors (a) in der Formel AV′ = a×
AV. Der Korrekturkoeffizient A wird gewonnen für jeden
Fall, in dem die Größe der Variation und die Anzahl der
Drehungen geändert wird. Fig. 5 (B) zeigt die Beziehung
zwischen dem Korrekturkoeffizienten A und den Drehgeschwindigkeitsänderungswert
(N₁-N₂)/N₁ in jedem Fall,
in dem der Umfang der Änderung und die Anzahl der Umdrehung
geändert wird. Die Formel (2) ergibt sich aus Fig.
5 (B).
Fig. 5 (C) zeigt die Beziehung zwischen einem Faktor K₁
und dem Offsetwinkel A 0f , wenn der Offset-Winkel A 0f geändert
wird. Die Formel (3) ergibt sich aus Fig. 5 (C).
Fig. 6 (A), 6 (B) und 7 zeigen Flußdiagramme des Mikrocomputers
von Fig. 3. Fig. 6 (A), 6 (B) und 6 (C)
zeigen eine Interrupt-Vorgehensweise, die ausgeführt
wird jedesmal, wenn jeder Skalierungsimpuls des Skalierungssignalimpulszuges
aufgenommen wird. Fig. 7 zeigt
ein Interrupt, das ausgeführt wird, jedesmal wenn ein
Bezugsimpuls des Bezugssignalimpulses aufgenommen wird. Die
Anschlüsse a, b und c von Fig. 6 (A) sind mit den gleichnamigen
Anschlüssen a, b und c von Fig. 6 (B) und Fig.
6 (C) verbunden.
Fig. 8 ist eine erläuternde Darstellung zur Erklärung
der Arbeitsweise des Mikrocomputers 5. In Fig. 8 gibt
ein Bezugszeichen (a) den Variationszyklus, ein Bezugszeichen
(b) gibt die Abfolgeziffer und ein Signal (c)
zeigt den Skalierungssignalimpulszug.
Fig. 9 ist eine erläuternde Darstellung zur Beschreibung
der Arbeitsweise der Anordnung von Fig. 3. In Fig. 9
zeigt ein Signal (a) den Skalierungssignalimpulszug, ein
Signal (b) zeigt den Steuerimpuls CP, ein Signal (c)
zeigt den Triggerimpuls TR, ein Signal (d) zeigt den
Zeitgeberimpuls TP, ein Signal (e) zeigt den Treiberimpuls
DP, ein Signal (f) zeigt den Ventilschlußimpuls VP,
und ein Signal (g) zeigt den Nadel-Hub-Impuls NP.
Der Mikrocomputer 5 führt eine Interrupt-Betriebsweise
durch, die in den Fig. 6 (A), 6 (B) und 6 (C) gezeigt
ist, der durchgeführt wird jedesmal, wenn ein Skalierungsimpuls
des Skalierungssignalimpulszuges vorliegt
und führt die in Fig. 7 durchgeführte Interrupt-Betriebsweise
durch, jedesmal, wenn ein Bezugsimpuls des Bezugssignalimpulszuges
anliegt. Der Mikrocomputer 5 führt eine
bekannte Berechnung der bestimmten Einspritzmenge
durch sowie eines bestimmten Einspritz-Zeitpunktes durch
den (nicht gezeigten) Hauptfluß durch und gibt die bestimmte
Einspritzmenge und den bestimmten Einspritzwinkel
IT ref an. Der bestimmte Einspritzwinkel IT ref wird
gegeben durch eine Winkelbreite von dem Mittelpunkt des
Totpunktes (TDC).
Wenn ein Skalierungsimpuls an den Mikrocomputer 5 gegeben
wird, wird in einem Schritt 20 bestimmt, ob ein Bezugsimpuls
vorlag zwischen dem vorangehenden Skalierungsimpuls
und dem vorliegenden Skalierungsimpuls. Diese
Beurteilung wird durchgeführt unter Bezugnahme auf
eine Bezugs-Flagge F ref , die das Vorliegen einer Unterbrechung
eines Bezugsimpulses anzeigt. Die Bezugs-Flagge
F ref ist, wie Fig. 7 zeigt, auf "1" gesetzt durch Unterbrechung
eines Bezugsimpulses und ist auf "0" gesetzt in
einen Schritt 22 von Fig. 6 (A). Wenn ein Bezugsimpuls in
dem Schritt 22 vorliegt, wird die Abfolgeziffer (SEQ)
eines Skalierungsimpulses rückgestellt auf "0" in einem
Schritt 21 und die Rechnung nach Schritt 22 wird durchgeführt.
Wenn kein Bezugsimpuls in dem Schritt 20 vorliegt,
wird die Abfolgeziffer um +1 in einem Schritt 23
erhöht, sodann wird die Berechnung des Schritts 22
durchgeführt. Nachdem die Bezugs-Flagge F ref ist auf
"0" in einem Schritt 22 gesetzt durch Dividieren der Abfolgenummer
durch den Wert 9 in dem Folgeschritt 24,
wird eine Unterabfolgeziffer (SUB-SEQ) gewonnen.
Unter der Annahme, daß die Unterabfolgeziffer "5" ist in
dem Variationszyklus a-0 von Fig. 8, wird die Berechnung
eines Schritts 27 von Fig. 6 (B) über Schritte 25 und 26
durchgeführt. In dem Schritt 27 wird die Unterabfolgeziffer
als "5" in dem Schritt 27 erkannt. Entsprechend
wird die Berechnung nach Schritt 28 durchgeführt. In dem
Schritt 28 wird eine Abstandszeit T₁₀ zwischen einem
Skalierungsimpuls mit der Unterabfolgeziffer "4" in dem
Variationszyklus a-0 und ein Skalierungsimpuls mit der
Unterabfolgeziffer "5" eingelesen von dem Schaltkreis 6
zum Messen des Impulsabstandes. Der Zeitabstand T₁₀
stellt die Zeit dar, die die Kraftstoffeinspritzpumpe
benötigt, um sich um einen Einheitsrotationswinkel von
10° zu drehen. In einem den Schritt 28 folgenden Schritt
29 wird der Faktor K₁ des Korrekturkoeffizienten A aus
der Formel (3) berechnet. In diesem Ausführungsbeispiel,
in dem ein Skalierungsimpuls mit der Unterabfolgeziffer
"7" erzeugt wird an dem oberen Totpunkt (TDC), ist eine
Drehwinkelposition bei 70° der Zeitpunkt des oberen Totpunktes.
Im folgenden wird beschrieben, wie der Offsetwinkel
A 0f gewonnen wird unter Bezugnahme auf Fig. 9.
Zunächst wird eine Subtraktion durchgeführt durch Subtrahieren
des bestimmten Einspritzwinkels IT ref und der
Einspritz-Verzögerungszeit TD umgewandelt in eine Winkelbreite
von einem Winkel 70°, der der Zeitpunkt des
Totpunktes ist. Sodann wird die Drehwinkelposition A 0f
gegeben durch Addieren der Ventilverschluß-Startverzögerung
TSDV, umgewandelt in eine Winkelbreite zu dem Ergebnis
der Subtraktion. Durch Ableitung der Drehwinkelposition
50° der Unterabfolgeziffer "5" von dieser Drehwinkelposition
A 0V wird der Offsetwinkel A 0f gegeben.
Die Berechnungsformel des Offsetwinkels A 0f ist nämlich
wie folgt:
A 0f = (70 - IT ref - (TD-TSDV)) - 50
Der Mikrocomputer 5 führt nach Berechnen des Faktors K₁
in dem Schritt 29 die Berechnung eines Schritts 30 von
Fig. 6 (C) aus und kehrt dann durch den Weg von Fig. 6 (C)
zur Verarbeitung in dem Hauptweg durch.
Wenn ein Skalierungsimpuls mit der Nebenabfolgeziffer
"6" vorliegt folgend dem Skalierungsimpuls mit der Nebenabfolge
Ziffer "5" in dem Variatioinszyklus a-0, wird
die Verarbeitung eines Schritts 31 durchgeführt über
Schritte 25, 26 und 27. In dem Schritt 31 wird erkannt,
daß die Abfolgeziffer "6" ist. Entsprechend wird die Berechnung
eines Schritts 32 durchgeführt. In dem Schritt
32 wird der Zeitabstand zwischen einem Skalierungsimpuls
mit der Nebenabfolgeziffer "5" und dem Skalierungsimpuls
mit der Nebenabfolgeziffer "6" in dem Variationszyklus
a-0 eingelesen von dem Schaltkreis 6 zum Messen des Impulsabstandes.
Basierend auf dem gewonnenen Zeitabstand
wird eine Drehgeschwindigkeit N₁ zwischen dem Skalierungsimpuls
mit der Nebenabfolgeziffer "5" und dem Skalierungsimpuls
mit der Nebenabfolgeziffer "6" berechnet.
Der Mikrocomputer 5 führt nach dem Schritt 32 die Verarbeitung
des Schritts 30 von Fig. 6 (C) aus und kehrt nach
der Verarbeitung entsprechend Fig. 6 (C) zu dem Hauptweg
zurück.
Wenn ein Skalierungsimpuls mit der Abfolgeziffer "7"
vorliegt folgend dem Skalierungsimpuls mit der Nebenabfolgeziffer
"6", wird die Berechnung eines Schritts 33
durchgeführt über die Schritte 25, 26, 27 und 31. In dem
Schritt 33 wird die Unterabfolgeziffer als "7" erkannt.
Entsprechend wird die Berechnung eines Schritts 34
durchgeführt. In dem Schritt 34 wird der Zeitabstand
zwischen dem Skalierungsimpuls mit der nachfolgenden
Ziffer "6" und dem Skalierungsimpuls mit der Nebenabfolgeziffer
"7" in dem Variationszyklus a-0 eingelesen von
dem Schaltkreis 6 zum Messen des Impulsabstandes. Basierend
auf dem ermittelten Zeitabstand wird die Rotationsdrehgeschwindigkeit
N₂ zwischen dem Skalierungsimpuls
mit der Nebenabfolgeziffer "6" und dem Skalierungsimpuls
mit der Nebenabfolgeziffer "7" berechnet. In einem dem
Schritt 34 folgenden Schritt 35 wird die Differenz zwischen
den Rotationsgeschwindigkeiten N₁ und N₂ als Δ N
= N₁-N₂ errechnet. In dem dem Schritt 35 folgenden
Schritt 36 wird ein Zeitgeberwinkel AT₀ berechnet. Der
Zeitwinkel AT₀ gibt eine Drehwinkelposition an, an der
der Treibimpuls DP erzeugt wird. Der Zeitwinkel AT₀ wird
gegeben durch Subtrahieren des bestimmten Einspritzwinkels
IT ref und der Einspritzzeitverzögerung TD, die in
eine Winkelbreite von dem Winkel 70, der der Totpunkt-
Reibpunkt ist, umgewandelt. Die Berechnungsformel des
Zeitwinkels AT₀ ist wie folgt:
AT₀ = 70 - (IT ref +TD)
Der Mikrocomputer 5 treibt den Zeitwinkel AT₀ durch den
Einheitsdrehwinkel 10°, speichert einen Wert (Quotient-
1), der gewonnen ist durch Subtrahieren von 1 von dem
Ergebnis der Division in ein inneres Register X und
speichert den Rest des Ergebnisses der Division in ein
inneres Register Y. Fig. 9 zeigt den Fall, in dem der
Zeitwinkel AT₀ 48 ist. In dem Fall von Fig. 9 ist der in
das innere Register X eingespeicherte Wert 3, der in das
innere Register Y eingespeicherte Wert ist 8. Der Mikrocomputer
5 führt nach der Berechnung des Zeitwinkels AT₀
in dem Schritt 36 den Rechenvorgang des Schritts 30 von
Fig. 6 (C) aus und kehrt dann durch die Verarbeitung nach
Fig. 6 (C) in den Hauptweg zurück.
Wenn ein Skalierungsimpuls mit einer Abfolgeziffer "8"
des Variationszyklus a-1 vorliegt folgend auf einen Skalierungsimpuls
mit der Nebenabfolgeziffer "7" des Variationszyklus
a-0, wird die Berechnung des Schritts 37
durchgeführt über die Schritte 25, 26, 27, 31 und 33. In
dem Schritt 37 wird eine Nebenabfolgeziffer als "8" erkannt.
Infolgedessen wird die Berechnung eines Schrittes
38 durchgeführt. In dem Schritt 38 wird die Berechnung
eines Korrekturkoeffizienten A durchgeführt durch Einsetzen
des Faktors K₁ des Schrittes 29, der Geschwindigkeitsdifferenzwerte
N des Schrittes 35 und der Drehgeschwindigkeit
N₁ von dem Schritt 32 in die Formel (2).
Der Mikrocomputer 5 erreicht nach dem Schritt 38 den
Schritt 30 von Fig. 6 (C) und kehrt sodann über die Rechenschritte
von Fig. 6 (C) in den Hauptweg zurück.
Wenn ein Skalierungsimpuls mit der Nebenabfolgeziffer
"0" vorliegt nachfolgend dem Skalierungsimpuls mit der
Nebenabfolgeziffer "8" in dem Variationszyklus a-1, wird
die Nebenabfolgeziffer als "0" erkennt in dem Schritt
25. Infolgedessen wird die Berechnung des Schritts 39
durchgeführt. In dem Schritt 39 wird eine bestimmte Ventilverschluß-
Winkelbreite AV entsprechend einer bestimmten
Einspritzmenge berechnet. In einem dem Schritt 39
folgenden Schritt 40 wird beurteilt, ob die bestimmte
Einspritzmenge 0 ist. Wenn die bestimmte Einspritzmenge
0 ist, wird eine Keine-Einspritzungs-Flagge F₁ auf "1"
gesetzt in einem Schritt 41. Wenn die bestimmte Einspritzmenge
nicht 0 ist, wird die Keine-Einspritz-Flagge
F₁ auf "0" gesetzt in einem Schritt 42. Der Mikrocomputer
5 erreicht nach dem Berechnen der Keine-Einspritzungs-
Flagge F₁ den Rechenschritt von Schritt 30 und
kehrt dann in die Rechenschritte des Hauptweges über die
Rechenschritte von Fig. 6 (C) zurück.
Wenn ein Skalierungsimpuls mit einer Nebenabfolgeziffer
"1" vorliegt folgend auf einen Skalierungsimpuls mit der
Nebenabfolgeziffer "0" in dem Variationszyklus a-1 wird
die Nebenabfolgeziffer in dem Schritt 26 als "1" erkannt.
Infolgedessen wird der Rechenschritt 43 durchgeführt.
In dem Schritt 43 wird beurteilt, ob die Nicht-
Einspritz-Flagge F₁ gesetzt ist. Wenn die Nicht-Einspritz-
Flagge F₁ "0" ist, d. h., wenn die bestimmte Einspritzmenge
nicht 0 ist, wird eine Treiber-Flagge F₂ in
einem Schritt 44 auf "1" gesetzt. In einem dem Schritt
44 folgenden Schritt 45 wird die dem ersten Zähler 14
einzugebende Zeitgeber-Zeitbreite T₀ berechnet. Die
Zeitgeber-Zeitbreite T₀ wird bestimmt durch Umwandeln
der in dem inneren Register Y gespeicherten Winkelbreite
in eine Zeitbreite. In dem Fall von Fig. 9 ist der Wert
der Zeitgeber-Zeitbreite T₀ ein Wert einer in eine Zeit
gewandelte Winkelbreite von 8°. In einem der Berechnung
der Zeitgeber-Zeitbreite T₀ des Schrittes 45 folgenden
Schritt 46 wird die gesetzte Ventilschließwinkelbreite
AV umgewandelt in eine Zeitbreite T AV durch Einsetzen
des in Schritt 28 ermittelten Korrekturkoeffizienten A und
der in dem Schritt 39 ermittelten bestimmten Ventilverschlußwinkelbreite
AV in die Formel (1). Der Mikrocomputer
5 erreicht nach dem Rechenschritt 46 den Rechenschritt
30 von Fig. 6 (C) und kehrt dann nach Durchführung
der Rechenvorgänge nach Fig. 6 (C) zu dem Hauptrechenweg
zurück. Zwischenzeitlich wird in dem Fall, daß
die Nicht-Einspritz-Flagge F₁ "1" ist, wenn also die bestimmte
Einspritzmenge 0 ist, die Treiber-Flagge F₂ in
einem Schritt 47 auf "0" gesetzt. In dem dem Rechenschritt
47 folgenden Schritt 48 wird der Kontrollimpuls
CP auf einen niedrigen Pegel gesetzt. Nach dem Durchführen
des Schrittes 48 erreicht der Mikrocomputer 5 direkt
den Hauptweg, ohne den Zweig nach Fig. 6 (C) zu erreichen.
Der Mikrocomputer 5 erreicht dann, wenn Skalierungsimpulse
mit den Nebenabfolgeziffern "2", "3" und "4" vorliegen,
den Rechenschritt 30 von Fig. 6 (C) über die
Schritte 25, 26, 27, 31, 33 und 37 und kehrt sodann über
die Verarbeitung nach Fig. 6 (C) zu dem Hauptrechenweg
zurück.
In dem Schritt 30 von Fig. 6 (C) wird der Kontrollimpuls
CP auf den niedrigen Pegel gesetzt. In einem dem Schritt
30 folgenden Schritt 49 wird der Status der Treiber-
Flagge F₂ geprüft. Wenn die Treiber-Flagge F₂ "1" ist,
zeigt dies an, daß eine Einspritzung nicht durchgeführt
wird und einem anderen Status als dem Nicht-Einspritz-
Status. Wenn die Treiber-Flagge F₂ "0" ist, zeigt es an,
daß die Einspritzung bereits durchgeführt worden ist,
oder aber daß der Status der Nicht-Injektion vorliegt.
Wenn die Treiber-Flagge F₂ "1" ist, wird der Rechenschritt
50 durchgeführt. Wenn die Treiber-Flagge F₂ "0"
ist, wird der Rechenschritt 55 durchgeführt.
In dem Schritt 50 wird beurteilt, ob die Inhalte der inneren
Register X mit der Nebenabfolgeziffer des jeweiligen
Skalierungsimpulses abgearbeitet ist. Wenn das der
Fall ist, wird der Rechenschritt 51 durchgeführt, wenn
dies nicht der Fall ist, wird der Rechenschritt 55
durchgeführt. In dem Fall nach Fig. 9 wird, da der Wert
"3" in dem inneren Register X gespeichert ist, der Rechenschritt
51 durchgeführt durch Unterbrechung eines
Skalierungsimpulses mit der Nebenabfolgeziffer "3". In
dem Schritt 51 wird der Steuerimpuls CP auf einen hohen
Pegel gesetzt. In einem dem Rechenschritt 51 folgenden
Schritt 52 wird die Treiber-Flagge F₂ auf "0" gesetzt.
In einem dem Schritt 52 folgenden Schritt 53 wird die
Zeitgeber-Zeitbreite T₀, die in dem Schritt 54 gewonnen
wurde, auf den ersten Zähler 14 gegeben. In einem dem
Schritt 53 folgenden Schritt 54 wird die Ventilverschluß-
Zeitbreite T₁ auf den zweiten Zähler 15 gegeben.
Die Ventilverschluß-Zeitbreite T₁ wird durch die folgende
Formel bestimmt durch Verwendung der Zeitbreite T AV ,
die in dem Schritt 46 gewonnen worden ist, die Ventilverschluß-
Startverzögerungszeit TSDV und die Ventilverschluß-
Endverzögerungszeit TEDV des elektromagnetischen
Ventils 7:
T₁ = T AV + TSDV = TEDV
In dem dem Schritt 54 folgenden Schritt 55 werden die
Ventilverschluß-Startverzögerungszeit TSDV und die Ventilverschluß-
Endverzögerungszeit TEDV des Schaltkreises
10 zum Messen der Ansprechverzögerung und die Einspritzverzögerungszeit
TD des Schaltkreises 12 zur Messung der
Einspritzverzögerung in den Mikrocomputer 5 eingelesen.
Der Mikrocomputer 5 kehrt nach Durchführung des Rechenschrittes
55 zu der Verarbeitung in dem Hauptweg zurück.
Der Steuerimpuls CP, der in dem Schritt 51 auf den hohen
Pegel gesetzt worden ist, kehrt auf den niedrigen Pegel
zurück, wenn der nächste Impuls anliegt. In dem Fall von
Fig. 8 kehrt der Steuerimpuls CP auf den niedrigen Pegel
in dem Schritt 30 von Fig. 5 (B) zurück, wenn eine Unterbrechung
eines Skalierungsimpulses mit der Nebenabfolgeziffer
"4" folgend einem Skalierungsimpuls mit der Nebenabfolgeziffer
"3" vorliegt. Das ansteigende Ende oder
das abfallende Ende des Steuerimpulses CP wird durch eine
Verzögerung in der Verrechnung verzögert, wie dies in
Fig. 9 gezeigt ist. Wenn ein Skalierungsimpuls mit der
Nebenabfolgeziffer "4" erzeugt wird, geht der AND-
Schaltkreis 13 somit einen Triggerimpuls TR aus. Dadurch
gibt der erste Zähler 14 einen Zeitgeberimpuls TP
aus mit einer Zeitgeber-Zeitbreite T₀. Der zweite Zähler
15 gibt in Antwort auf das Abfallen des Zeitgeberimpulses
TP den Treiberimpuls DP mit der Ventilverschluß-
Zeitbreite T₁ aus. Der Treiberkreis 8 gibt, während der
Treiberimpuls DP gegeben ist, das Treibersignal DS aus
an das elektromagnetische Ventil 7, das elektromagnetische
Ventil 7 schließt sich. Da die Zeitbreite T AV des
bestimmten Ventilverschlußwinkels AV entsprechend der
bestimmten Einkspritzmenge korrigiert wird durch den Korrekturkoeffizienten
A, wird ein Fehler zwischen der tatsächlichen
Ventilverschlußwinkelbreite entsprechend der
Ventilverschlußzeitbreite T₁ und die bestimmte Ventilverschluß-
Winkelbreite AV, die die bestimmte Einspritzmenge
angibt, korrigiert. Die bestimmte Einspritzmenge
wird so unabhängig von der Änderung der Drehgeschwindigkeit
der Maschine ermittelt.
In den oben dargestellten Ausführungsbeispielen und Erklärungen
wurde die Steuerung der Kraftstoffeinspritzung
einer Dieselmaschine wiedergegeben. Die vorliegende Erfindung
kann jedoch darüber hinaus angewendet werden in
Fällen, in denen eine Information einer Drehwinkelbreite
in eine Zeitbreite umgewandelt werden soll, die erforderlich
ist für eine Drehmaschine, um sich um eine Drehwinkelbreite
von einer gegebenen Drehwinkelposition zu
wählen.
Es wurde im einzelnen beschrieben, daß nach der vorliegenden
Erfindung eine Abweichung zwischen der Drehwinkelbreite,
die als Information vorliegt, und der tatsächlichen
Drehwinkelbreite entsprechend einer Zeitbreite,
die die zeitgewandelte Drehwinkelbreite ist, korrigiert
werden kann durch einen Korrekturkoeffizienten,
der gegeben ist auf der Grundlage der Änderung der
Drehgeschwindigkeit und der Drehwinkelposition der Drehmaschine,
und zwar unabhängig von der Änderung der Drehgeschwindigkeit
der Drehmaschine.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in der Zeichnung
sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung
können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen
für die Verwirklichung der Erfindung in ihren
verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Wandeln einer bestimmten Drehwinkelbreite
einer Drehmaschine, deren Drehgeschwindigkeit
zyklisch variiert, in eine Zeitbreite, die für die Drehmaschine
erforderlich ist, um diese um eine bestimmte
Drehwinkelbreite zu drehen von einer gegebenen Drehwinkelposition
aus, gekennzeichnet durch
- - Mittel (100) zum Erzeugen eines Skalierungssignalimpulszugs mit einem Skalierungsimpuls jedesmal, wenn die Drehmaschine sich um einen vorgegebenen Einheitsdrehwinkel,
- - Mittel (200) zum Erzeugen eines Bezugssignalimpulszugs mit einem Bezugsimpuls zum Identifizieren jedes Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszug;
- - Mitteln zum Wandeln des Bezugssignalimpulszugs und der bestimmten Drehwinkelbreite in Abhängigkeit von dem Skalierungssignalimpulszug zum Erkennen eines Zeitabstandes eines bestimmten Skalierungsimpulses, basierend auf der Identifikation durch den Bezugssignalimpulszug jedes Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszugs zum Wandeln der bestimmten Drehwinkelbreite in eine Zeitbreite unter Verwendung des ermittelten Zeitabstandes und des Einheitsdrehwinkels und zum Ausgeben der gewandelten Zeitbreite;
- - eine auf den Skalierungssignalimpulszug und den Bezugssignalimpulszug ansprechende Recheneinheit zum Erkennen, basierend auf der Identifikation jedes Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszuges durch den Bezugssignalimpulszug, des jeweiligen Zeitabstandes aus einer Mehrzahl von Skalierungsimpulsen, die in ihrer Beziehung zu der gegebenen Drehwinkelposition und der bestimmten Drehwinkelbreite vorgegeben sind, Berechnen eines Wertes der Änderung der Drehgeschwindigkeit der Drehmaschine, basierend auf dem jeweiligen erkannten Zeitabstand und zum Ausgeben des berechneten Wertes der Änderung der Drehgeschwindigkeit, und
- - Korrekturmittel (500), die in Abhängigkeit von der Zeitbreite der Mittel (300) zum Wandeln des Wertes für die Änderung der Drehgeschwindigkeit von der Recheneinheit und der gegebenen Drehwinkelstellung, basierend auf dem Wert der Änderung der Drehgeschwindigkeit und der gegebenen Rotationswinkelstellung einen Korrekturkoeffizienten berechnen zum Korrigieren einer Abweichung zwischen der bestimmten Drehwinkelbreite und einer tatsächlichen Drehwinkelbreite entsprechend der Zeitbreite, Korrigieren der Zeitbreite und Verwendung des Korrekturkoeffizienten und zum Ausgeben der korrigierten Zeitbreite.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehmaschine eine Kraftstoff-Einspritzpumpe ist,
die von einer Verbrennungskraftmaschine angetrieben
wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zeitabstand in den Mitteln (300)
zum Wandeln ein Zeitabstand eines Skalierungsimpulses
benachbart einer Rotationswinkelstellung ist entsprechend
einer gegebenen Rotationswinkelstellung, in einem
unmittelbar vorangehenden Variationszyklus eines Variationszyklus
der Drehmaschine entsprechend der gegebenen
Drehwinkelstellung, und
- - wobei die Mittel (300) zum Wandeln die bestimmte Drehwinkelstellung umwandeln in die Zeitbreite mittels der folgenden Berechnungsformel T = T₁₀ × (AV/ R s ),wobei T die Zeitbreite, T₁₀ der Zeitabstand, AV die bestimmte Drehwinkelbreite und R s der Einheitsdrehwinkel sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mehrzahl von Skalierungsimpulsen in der Recheneinheit
(400) zwei Skalierungsimpulse sind, die mit der
bestimmten Drehwinkelbreite von einer Drehwinkelstellung
in bezug entstehen entsprechend der gegebenen Drehwinkelstellung
in einem einem Variationszyklus der Drehmaschine
unmittelbar vorausgehenden Variationszyklus entsprechend
der gegebenen Drehwinkelstellung, und
- - wobei die Recheneinheit den Wert der Änderung der Drehgeschwindigkeit mittels der folgenden Berechnungsformel N = (N₁-N₂)/N₁ ,errechnet, wobei N der Wert der Änderung der Drehgeschwindigkeit N₁ eine erste Einheitsdrehgeschwindigkeit, basierend auf einem Zeitabstand des ersten Skalierungsimpulses von zwei Skalierungsimpulsen, N₂ eine zweite Einheitsdrehgeschwindigkeit basierend auf einem Zeitabstand des letzteren Skalierungsimpulses von zwei Skalierungsimpulsen von zwei Skalierungsimpulsn ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (500) zum Korrigieren
den Korrekturkoeffizienten ausgeben anhand folgender
Berechnungsformel:
A = K₁ × N + 1
K₁ = K₂ A 0f + K₃ ,wobei A der Korrekturkoeffizient, K₁ ein Faktor, N der Wert der Geschwindigkeitsänderung, K₂ und K₃ numerische Konstanten und A 0f ein Winkelabstand von einer Winkelposition ist, die der Winkelposition eines unmittelbar vorangehenden Skalierungsimpulses entspricht in einem den Variationszyklus der Drehmaschine unmittelbar vorangehenden Variationszyklus entsprechend der gegebenen Rotationswinkelstellung, und
K₁ = K₂ A 0f + K₃ ,wobei A der Korrekturkoeffizient, K₁ ein Faktor, N der Wert der Geschwindigkeitsänderung, K₂ und K₃ numerische Konstanten und A 0f ein Winkelabstand von einer Winkelposition ist, die der Winkelposition eines unmittelbar vorangehenden Skalierungsimpulses entspricht in einem den Variationszyklus der Drehmaschine unmittelbar vorangehenden Variationszyklus entsprechend der gegebenen Rotationswinkelstellung, und
- - wobei die Mittel (500) zum Korrigieren die korrigierte Zeitbreite mittels folgender Berechnungsformel ausgeben: T AV = T × A, wobei T AV die korrigierte Zeitbreite und T die Zeitbreite der Mittel (500) zum Umwandeln ist.
6. Vorrichtung zum Wandeln einer bestimmten Drehwinkelbreite
einer Drehmaschine, deren Drehgeschwindigkeit zyklisch
variiert, in eine Zeitbreite, die für die Drehmaschine
erforderlich ist, um sich um eine bestimmte Drehwinkelbreite
zu drehen von einer gegebenen Drehwinkelposition
aus, gekennzeichnet durch
- - Mittel (100) zum Erzeugen eines Skalierungssignalimpulszugs mit einem Skalierungsimpuls jedesmal, wenn die Drehmaschine sich um einen vorgegebenen Einheitsdrehwinkel,
- - Mittel (200) zum Erzeugen eines Bezugssignalimpulszugs mit einem Bezugsimpuls zum Identifizieren jedes Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszugs;
- - Mittel zum Identifizieren jedes Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszuges mittels eines Bezugsimpulses des Bezugssignalimpulszuges;
- - Mitteln zum Erkennen eines Zeitabstandes eines vorgegebenen Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszuges bei Vorhandensein eines ersten Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszuges ansprechend auf den Skalierungssignalimpulszug und einem Ergebnis des Identifizierens der Mittel zum Identifizieren;
- - erste Mittel zum Berechnen einer Geschwindigkeit in Abhängigkeit von dem Skalierungssignalimpulszug und dem Ergebnis zum Identifizieren der Identifikationsmittel zum Erkennen eines Zeitabstandes des Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszuges bestimmt in Beziehung zu der gegebenen Drehwinkelstellung und der gegebenen Drehwinkelbreite und zum Bestimmen der ersten Einheitsdrehgeschwindigkeit basierend auf dem erkannten Zeitabstand bei Anliegen eines zweiten Impulses des Skalierungssignalimpulszuges;
- - zweite Mittel zum Berechnen einer Geschwindigkeit in Abhängigkeit von dem Skalierungssignalimpulszug und dem Ergebnis zum Identifizieren der Identifikationsmittel zum Erkennen eines Zeitabstandes des Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszuges bestimmt in Beziehung zu der gegebenen Drehwinkelstellung und der gegebenen Drehwinkelbreite und zum Bestimmen der zweiten Einheitsdrehgeschwindigkeit basiserend auf dem erkannten Zeitabstand bei Anliegen eines dritten Impulses des Skalierungssignalimpulszuges;
- - Mittel zum Berechnen des Variationswertes in Abhängigkeit von der ersten Einheitsdrehgeschwindigkeit der ersten Mittel zum Berechnen einer Geschwindigkeit und der zweiten Einheitsdrehgeschwindigkeit der zweiten Mittel zum Berechnen der Drehgeschwindigkeit, zum Bestimmen eines Wertes der Änderung der Drehgeschwindigkeit der Drehmaschine durch Verwendung der ersten und der zweiten Einheitsdrehgeschwindigkeiten;
- - eine Recheneinrichtung zum Berechnen des Korrekturkoeffizienten abhängig von dem Skalierungssignalimpulszug, dem Ergebnis der Identifizierung der Mittel zum Identifizieren, des Wertes der Änderung der Drehgeschwindigkeit der Mittel zum Berechnen des Änderungswertes und der gegebenen Drehwinkelstellung zum Berechnen eines Korrekturkoeffizienten basierend auf dem Wert der Änderung der Drehgeschwindigkeit und der gegebenen Drehwinkelposition, wenn ein vierter Skalierungsimpuls des Skalierungssignalimpulszuges vorliegt, und
- - Korrekturmittel, ansprechend auf den Zeitabstand der Mittel zum Erkennen, dem Einheitsdrehwinkel, der bestimmten Drehwinkelbreite und dem Korrekturkoeffizienten der Recheneinrichtung für den Korrekturkoeffizienten zum Ausgeben einer korrigierten Zeitbreite unter Verwendung des Zeitabstandes, des Einheitsdrehwinkels, der bestimmten Drehwinkelbreite und des Korrekturkoeffizienten.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehmaschine eine von einer Verbrennungskraftmaschine
angetriebene Kraftstoff-Einspritzpumpe ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Recheneinrichtung für den Variatioinswert
den Wert der Änderung der Drehgeschwindigkeit mittels
folgender Berechnungsformel berechnet:
N = (N₁ - N₂)/N₁ ,wobei N der Wert der äNderung der Drehgeschwindigkeit,
N₁ die erste Einheitsdrehgeschwindigkeit und N₂ die
zweite Einheitsdrehgeschwindigkeit ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Mittel zum Berechnen des
Korrekturkoeffizienten den Korrekturkoeffizienten ermitteln
anhand folgender Berechnungsformel:
A = (K₂ A 0f + K₃) × N + 1,wobei A ein Korrekturkoeffizient, N der Wert der
Geschwindigkeitsänderung, K₂ und K₃ numerische Konstanten
und A 0f ein Winkelabstand von einer Drehwinkelposition
entsprechend der vorgegebenen Drehwinkelstellung
bei einem unmittelbar vorangehenden Skalierungsimpuls
ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Mittel zum
Korrigieren die korrigierte Zeitbreite mittels folgender
Berechnungsformel ermittelt:
T AV = T₁₀ × (AV/ R s ) × A,wobei T AV die korrigierte Zeitbreite, T₁₀ der Zeitabstand
der Mittel zum Erkennen, AV die bestimmte
Drehwinkelbreite, R s der Einheitsdrehwinkel und A der
Korrekturkoeffizient sind.
11. Verfahren zum Umwandeln einer bestimmten Drehwinkelbreite
einer Drehmaschine, deren Drehgeschwindigkeit zyklisch
variiert, in eine Zeitbreite, die erforderlich
ist, um die Drehmaschine um die gegebene Drehwinkelbreite
von einer gegebenen Drehwinkelstellung zu drehen, gekennzeichnet
durch die folgenden Schritte:
- - Aufnehmen eines Skalierungssignalimpulszuges mit einem Skalierungsimpuls, der gegeben wird jedesmal, wenn die Drehmaschine um einen vorgegebenen Drehwinkel gedreht wird und einen Bezugssignalimpulszug mit einem Bezugsimpuls zu identifizieren jedes Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszuges;
- - Identifizieren jedes Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszuges mittels des Bezugsimpulses des Bezugssignalimpulszugs;
- - Erkennen eines Zeitabstandes eines vorgegebenen Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszuges entsprechend dem Skalierungsimpulssignals und der Identifikation, wenn ein erster Skalierungsimpuls des Skalierungssignalimpulszuges vorliegt;
- - Erkennen eines Zeitabstandes eines Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszuges, vorbestimmt in Beziehung zu der gegebenen Drehwinkelposition und der gegebenen Drehwinkelbreite, in Entsprechung zu dem Skalierungssignalimpulszug und der Identifikation, und Bestimmen einer ersten Einheitsdrehgeschwindigkeit basierend auf dem erkannten Zeitabstand, wenn kein zweiter Skalierungsimpuls des Skalierungssignalimpulszuges vorliegt;
- - Erkennen eines Zeitabstandes eines Skalierungsimpulses des Skalierungssignalimpulszuges, vorbestimmt in Beziehung zu der gegebenen Drehwinkelposition und der gegebenen Drehwinkelbreite, in Entsprechung zu dem Skalierungssignalimpulszug und der Identifikation, und Bestimmen einer zweiten Einheitsdrehgeschwindigkeit basierend auf dem erkannten Zeitabstand, wenn ein dritter Skalierungsimpuls des Skalierungssignalimpulszuges vorliegt;
- - Berechnen eines Wertes der Änderung der Drehgeschwindigkeit der Drehmaschine in Abhängigkeit von der ersten Einheitsdrehgeschwindigkeit und der zweiten Einheitsdrehgeschwindigkeit unter Verwendung der ersten Einheitsdrehgeschwindigkeit und der zweiten Einheitsdrehgeschwindigkeit;
- - Berechnen eines Korrekturkoeffizienten in Abhängigkeit von dem Skalierungssignalimpulszug, der Identifikation, dem Wert der Änderung der Drehgeschwindigkeit und einer gegebenen Drehwinkelposition, basierend auf dem Wert der Änderung der Drehgeschwindigkeit und der gegebenen Drehwinkelposition, wenn ein vierter Skalierungsimpuls des Skalierungssignalimpulszuges vorliegt, und
- - Ausgeben einer korrigierten Zeitbreite in Abhängigkeit von dem Zeitabstand, dem Einheitsdrehwinkel, der bestimmten Drehwinkelbreite und dem Korrekturkoeffizienten durch Verwendung eines Zeitabstandes, dem Einheitsdrehwinkel, der gegebenen Rotationswinkelbreite und dem Korrekturkoeffizienten.
12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei die Drehmaschine
eine von einer Verbrennungskraftmaschine angetriebene
Kraftstoff-Einspritzpumpe ist.
13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehgeschwindigkeitswert berechnet wird anhand
folgender Berechnungsformel:
N = (N₁ - N₂)/N₁ ,wobei N der Wert der Änderung der Drehgeschwindigkeit,
N₁ die erste Einheitsdrehgeschwindigkeit und N₂ die
zweite Einheitsdrehgeschwindigkeit ist.
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