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DE3742362C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3742362C2
DE3742362C2 DE19873742362 DE3742362A DE3742362C2 DE 3742362 C2 DE3742362 C2 DE 3742362C2 DE 19873742362 DE19873742362 DE 19873742362 DE 3742362 A DE3742362 A DE 3742362A DE 3742362 C2 DE3742362 C2 DE 3742362C2
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DE
Germany
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furnace
wall elements
base plate
wall
intermediate plates
Prior art date
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DE19873742362
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DE3742362A1 (de
Inventor
Josef 8901 Langweid De Wachter
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H7/00Storage heaters, i.e. heaters in which the energy is stored as heat in masses for subsequent release
    • F24H7/02Storage heaters, i.e. heaters in which the energy is stored as heat in masses for subsequent release the released heat being conveyed to a transfer fluid
    • F24H7/0275Storage heaters, i.e. heaters in which the energy is stored as heat in masses for subsequent release the released heat being conveyed to a transfer fluid using solid fuel
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/02Closed stoves
    • F24B1/04Closed stoves built-up from glazed tiles 

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Furnace Housings, Linings, Walls, And Ceilings (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Speicherofen nach dem Grundofenprinzip, also mit rostloser Verbrennung, mit rundem oder rechteckigem Grundriß nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder 2.
Bei einem Speicherofen wird die bei der Verbrennung ent­ stehende Wärme von den Baumaterialien des Ofens über rela­ tiv lange Zeit gespeichert und dosiert, zum großen Teil über Wärmestrahlung, an die Umgebung abgegeben. Für die Verwirklichung solcher Speicheröfen eignet sich besonders das Grundofenprinzip, bei dem sich, wie der Name sagt, die Feuerstelle am Grunde des Ofens befindet und die Rauchgaszüge darüber angeordnet sind, wobei solche Öfen im allgemeinen vor Ort vom Ofensetzer individuell gemauert wurden.
Insbesondere bei der Verwendung von Holz als Brennmaterial hat die rostlose Verbrennung, also die Verbrennung auf einer geschlossenen Unterlage, die Vorteile, daß nicht wie bei der Verbrennung auf einem Rost, noch zahlreiche unver­ brannte Bestandteile durch den Rost in den Aschentrog fallen und der Ausnutzung als Brennmaterial entgehen, was einerseits zu einem hohen Aschenanfall, nämlich bei Holz von ca. 15% gegenüber ca. 3% bei rostloser Verbrennung, und andererseits zu einem schlechteren Wirkungsgrad als bei der rostlosen Verbrennung führt. Die bei der rostlosen Verbrennung von Holz prinzipiell schon sehr gute Brennstoffausnutzung wird bei Speicheröfen weiterhin dadurch gefördert, daß die in den Ofenmaterialien gespeicherte Wärme vor dem Erlöschen des Ofens auf die Brennstoffreste zurückwirkt und deren restliche Verbrennung begünstigt.
Die für die Verbrennung notwendige Sauerstoffzufuhr erfolgt bei Grundöfen im allgemeinen durch eine Zuluft-Regulierung in der Feuertür.
Da das individuelle Gestalten und Errichten solcher Speicher­ öfen nach dem Grundofenprinzip sehr zeit- und kostenintensiv ist, wurde bereits versucht, solche Öfen in Teilen industriell herzustellen, so daß diese vorgefertigten und mit allen Komponenten in Form eines Bausatz gelieferten Teile relativ schnell und damit kostengünstig zu einem bestimmten Ofen zusammengesetzt werden konnten.
Einen solchen, größtenteils Strahlungswärme abgebenden, Speicherofen zeigt die DE-OS 29 41 853. Dieser wird jedoch aus insgesamt fünf vorgefertigten Teilen als Seitenwände und Deckplatte zusammengesetzt, die durch einen tragenden Rahmen aus Metallprofilen zusammengehalten werden, was sowohl ästhetisch als auch funktionell zu wünschen übrigläßt, auf­ grund des unterschiedlichen Dehnungsverhaltens bei Wärmeein­ wirkung des unterschiedlichen Dehnungsverhaltens bei Wärmeein­ wikrung von Metall und dem Wandmaterial.
Das deutsche Gebrauchsmuster G 85 18 090 zeigt einen Kachel­ stein, der aus Keramikmaterial besteht und im Inneren hohl ist. Der Hohlraum wird nach dem Brennen des Kachelsteines mit einer Mischung aus Lehm und Schamott angefüllt. Diese Kachelsteine dienen zur Herstellung von Kachelöfen und Kachelkaminen. Derartige Kachelsteine können jedoch nicht unmittelbar als Wandmaterial z. B. des Feuerraumes verwendet werden, da sie, insbesondere aufgrund ihrer Füllung, durch die hierbei entstehenden hohen Temperaturen auf der Innen­ seite des Kachelsteines zerstört würden. Dieser Kachelstein, der auf seinen Anschlußflächen zu den benachbarten Steinen nach dem Nut- und -Feder-Prinzip ausgebildet ist, kann daher entweder nur zur Außenverblendung von konventionell er­ stellten Kachelöfen verwendet werden oder, wie im Ausführungs­ beispiel dargestellt, zur Ummauerung eines Kachelkamins mit meist metallenem Heizeinsatz, wobei zwischen dem Heizeinsatz und der Ummauerung ein großer, Luft gefüllter Abstand besteht, so daß die an der Ummauerung auftretenden Temperaturen re­ lativ gemäßigt sind.
Die DE-OS 31 19 443 zeigt dagegen als nächst reichender Stand der Technik bereits einen Bausatz für einen Speicher­ ofen, der allerdings einen Großteil seiner Wärme mittels Konvektion an die Umgebung abgibt, die dadurch zustande kommt, daß Umgebungsluft durch ein kaminartiges Atrium in des Mitte des Ofens erwärmt wird und aufsteigt.
Zwar weist auch dieser Speicherofen einen Sockel, eine Grund­ platte, Wandelemente, eine Feuertür und eine Abdeckhaube auf, wobei es sich allerdings bei den Wandelementen um ringförmig geschlossene Fertigelemente handelt, die frei aufeinander sitzen und nicht durch ein Nut- und Federsystem ineinander passen. Die Grundplatte ist in eines der Wandelemente einge­ legt, so daß die Stabilität und Verwindungssteifigkeit von dem Untergrund, auf dem der Ofen aufgebaut ist, abhängt. Die Zwischenplatten sind ringförmig gestaltet und weisen neben einer großen konzentrischen Öffnung im Ringbereich eine weitere Öffnung zum Durchlaß der Rauchgase auf, gegebenen­ falls noch eine dritte Öffnung zur Durchführung eines Rück­ laufrohres. Es handelt sich also nicht um im wesentlichen durchgehende Zwischenplatten, so daß nur geringe Material­ flächen mit einer entsprechend schlechten Statik vorliegen, infolgedessen können diese Elemente nicht aus Schamott erstellt werden, sondern es muß stark armierter, feuerfester Beton ver­ wendet werden, der trotz dieser Armierungen aufgrund der vielen Durchbrüche bruchgefährdet bleibt.
Die Zwischenplatten sitzen in Aussparungen der äußeren Wand­ elemente sowie der Wandelemente des Atriums, was zur Folge hat, daß durch die partiell ungleichmäßige Erwärmung beim Aufheizen und Abkühlen dieser aus feuerfestem Beton bestehen­ den Zwischenplatten Querkräfte auf die Wandelemente übertragen werden, die zu Undichtigkeiten oder sogar Bruch dieser Wand­ elemente führen.
Da auch der Feuerraum von einem zentralen rohrförmigen Element durchlaufen wird, um von der Ofenunterseite her Umgebungs­ luft aufsteigen zu lassen, ist erstens der Feuerraum sehr klein, bzw. von der Grundfläche her stark zerrissen, so daß der Aufbau eines kompakten Gluthaufens kaum mehr möglich ist, wie er zu einer vollständigen Verbrennung des Brennmaterials benötigt würde. Zusätzlich ist dieses zentrale Rohr dem Brandherd am nächsten und wird daher als erstes aufgeheizt und wird somit die stärkste und schnellste Wärmedehnung durch­ machen. Aufgrund dessen kann dieses Rohr faktisch nur aus Metall hergestellt werden, was wegen des Durchlaufens der ersten Zwischenplatte, die aus feuerfestem Beton bestehen muß, aufgrund der ständig vorhandenen Relativbewegung bei Wärmedehnung Querkraft- und Dichtigkeitsprobleme mit sich bringt.
Da die Herstellungskosten eines mittels Bausatz erstellten Speicherofens einerseits von der Komplexität seines kon­ struktiven Aufbaus aufgrund der längeren Montagezeit und andererseits von der Anzahl der unterschiedlich geformten Teile des Bausatzes aufgrund höherer Bausatzkosten abhängt, besteht die Aufgabe der Erfindung darin, einen möglichst einfach zusammenzubauenden Bausatz für Speicheröfen der gattungs­ gemäßen Art zu schaffen, dessen Einzelteile möglichst wenige innerer Aufbau möglichst einfach gestaltet ist.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 bzw. 2 gelöst. Vorteilhafte Ausführungs­ formen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Der Vorteil besteht zunächst einmal darin, daß die ein­ zelnen Wandelemente relativ klein und damit gut zu trans­ portieren sind. Es ist nur eine einzige bzw. bei recht­ eckigen Ofengrundriß nur zwei verschiedene Formen von Wandelementen nötig. Die Statik des Ofens ist dadurch gewährleistet, daß die Ofenwände auf der Grundplatte, die nach Belieben auch auf einem Sockel angeordnet werden kann, aufgebaut sind, wobei auf der Grundplatte auch der Abbrand des Holzes oder eines ähnlichen Brennmaterials er­ folgt. Der Grundriß des Ofens wird durch die Abmessungen der Grundplatte festgelegt. Innerhalb des Ofens wird der Brennraum nach oben von einer ersten Zwischenplatte, die nur an einer Stelle einen Durch­ laß für die Rauchgase aufweist, vom Bereich der Rauchgas­ züge, die sich über dem Brennraum befinden, getrennt. Diese Zwischenplatte ist, entsprechend den Wandstärken der Ofenwände, in ihren Abmessungen kleiner als die Grundplatte. Sie liegt auf Metallträgern auf, die aus den Ofenwände heraus in den Innenraum des Ofens ragen und kann, bei zu großem Abstand zu den umgebenen Ofenwänden, gegenüber diesen durch Steinwolle oder ähnliche Materialien abgedichtet werden. Auf dieser ersten Zwischenplatte sitzt, als Abstandshalter zur darauf aufgeklebten zweiten Zwischenplatte ein Stück eines in sich geschlossenen Profiles, z. B. ein Rohrschnitt, wobei die Profillängs­ achse selbstverständlich vertikal ausgerichtet ist. Dieser Abstandshalter erfüllt jedoch wegen seines geschlossenen Profiles noch die zusätzliche Aufgabe eines Kernes, wo­ durch die vom Brennraum über den Durchlaß der ersten Zwischenplatte aufgestiegenen Rauchgase gezwungen wer­ den, auf beiden Seiten um diesen Kern herum zu strömen, da die darüberliegende zweite Zwischenplatte, die mit der ersten Zwischenplatte identisch ist, so angeordnet wurde, daß der Durchlaß sich gegenüber dem Durchlaß der ersten Zwischenplatte gerade um 180° versetzt befindet. Auf dieser zweiten Zwischenplatte wird wiederum ein Abstands­ halter aufgesetzt, auf dem sich dann entweder bereits die flache oder kuppelförmige Abdeckhaube befindet, die den Ofen nach oben hin abschließt und deren Grundfläche mindestens der der Grundplatte entspricht, oder eine weitere Zwischenplatte und damit eine weitere Etage von Rauchgaszügen, bis die gewünschte Ofenhöhe erreicht ist. Aus der obersten Etage der Rauchgaszüge erfolgt mittels eines angeschlossenen Rauchgasrohres die Abführung der Rauchgase aus dem Ofen zum Kamin. Zusätzlich können auch in allen anderen Etagen der Rauchgaszüge durch Deckel zu verschließende Öffnungen zum leichteren Reinigen der Rauch­ gaszüge angeordnet werden.
Die Ofenwände selbst werden, je nachdem ob ein Ofen mit runder oder rechteckiger Grundfläche erstellt werden soll, aus gebogenen oder geraden und winkligen Wandelementen nach Art einer Ziegelwand zusammengesetzt, also die Wand­ elemente lagenweise übereinander angeordnet, wobei die einzelnen Lagen so gegeneinander versetzt sind, daß über den Fugen der darunterliegenden Lage jeweils die Mitte des darüber sitzenden Wandelementes angeordnet ist.
Das Erstellen der Ofenwände ist deshalb sehr schnell und einfach zu bewerkstelligen, weil die einzelnen Wandelemente von den vier Flächen, an denen sie an die anderen Wand­ elemente angrenzen, jeweils auf einer horizontalen und einer vertikalen Fläche eine Nut aufweisen und auf den beiden anderen Flächen entsprechend geformte Vorsprünge, so daß die einzelnen Wandelemente beim Zusammensetzen nach dem Nut- und Feder-Prinzip ineinandergreifen. Als besonders vorteilhaft hat sich dabei ein trapezförmiger Querschnitt der Nuten und Vorsprünge erwiesen.
Beim Zusammensetzen der Ofenwände aus den Wandelementen muß nun lediglich eine Öffnung für die Feuertür belassen werden, deren Größe jedoch auf die Abmessungen der Wand­ elemente abgestimmt sein kann, und es müssen zwischen zwei Lagen von Wandelementen in der Höhe, in der sich später die Unterkante der untersten Zwischenplatte befinden soll, die Metallträger eingelegt werden, auf die später die unterste Zwischenplatte aufgelegt wird.
Der Vorteil der Ausstattung der einzelnen Wandelemente mit Nuten und Federn liegt nicht nur in dem einfachen Auf­ bau der Ofenwände und, bedingt durch die Formschlüssig­ keit der einzelnen Elemente untereinander, in einer sehr hohen Stabilität des gesamten Ofens, sondern auch darin, daß auf diese Weise sogar der Zusammenbau des Ofens ohne zusätzliche Bindemittel möglich ist, da durch die trapez­ förmige Gestaltung der Nuten und Federn eine sehr gute Dichtigkeit des Ofeninnenraumes gegenüber der Umgebung erreicht wird. Für eine Nutzung des Ofens auf Dauer wird jedoch, nicht zuletzt zur Erfüllung der feuerpolizeilichen Vorschriften und zur Vermeidung von Belästigung durch Staub und Geruch in der Umgebung des Ofens, eine Ver­ bindung der einzelnen Wandelemente untereinander sowie mit der Grundplatte und der Abdeckhaube durch einen feuerfesten Spezialmörtel zu empfehlen sein. Daß darüber hinaus auch alle anderen Bestandteile des Bausatzes aus feuerfestem Material bestehen müssen, ist selbstverständlich. Zusätzlich muß das Material, aus dem die Wandelemente be­ stehen, eine hohe Wärmespeicherfähigkeit aufweisen. Aus diesem Grund wird zur Herstellung der Wandelemente vor­ zugsweise Schamotte ver­ wendet werden.
Ein weiterer Vorteil dieses Bauprinzips liegt darin, daß zur Er­ stellung eines Ofens mit runder Grundfläche lediglich eine einzige Sorte von bogenförmigen Wandelementen hergestellt werden muß, was die Stückkosten für die Wandelemente und damit für den gesamten Bausatz erheblich senkt. Für Öfen mit rechteckigem Grundriß sind lediglich zwei Arten von Steinen, nämlich gerade Steine und Eckelemente, erforderlich. Während sich bei den gebogenen Wandelementen nur runde Öfen mit bereits festliegendem Durchmesser erstellen lassen, können aus geraden Steinen und Eckelementen rechteckige Öfen erstellt werden, deren Grundflächenabmessungen beinahe beliebig variiert werden können. Bei der Herstellung dieser Öfen aus einem Bausatz legen jedoch die Abmessungen der Grund- und Zwischenplatten sowie der Abdeckhaube und die Anzahl der Wandelemente bereits die endgültige Form und Größe des Ofens fest.
Sind nun die Ofenwände erstellt worden und dabei die Metallträger für die erste Zwischenplatte eingesetzt worden, so muß lediglich die erste Zwischenplatte auf den Metall­ trägern aufgelegt werden, auf diese mittig der Abstandshalter gesetzt und die nächste Zwischenplatte gelegt werden, wobei zu beachten ist, daß die Zwischenplatten so anzuordnen sind, daß sich die in ihnen befindlichen Durchlaßöffnungen für die Rauchgase jeweils diametral gegenüber befinden und zusätzlich der Durchlaß der obersten Zwischenplatte der Öffnung für den Rauchrohranschluß, die sich sowohl in der Ofenwand als auch in der Abdeckhaube befinden kann und ebenfalls wieder diametral gegenüber befindet, um einen möglichst langen Weg vom Brennraum zum Rauchgasrohr für die Rauchgase zu erzeugen. Dabei werden die Zwischen­ platten mit den Ofenwänden nicht fest vermörtelt, um Temperaturdehnungen zu ermöglichen, sondern im Bedarfs­ fall höchstens durch Zwischenlegen beispielsweise von Stein­ wolle abgedichtet.
Aus dieser Aufbauanleitung wird deutlich, daß das Zusammen­ setzen des Bausatzes zum einen nur geringes handwerkliches Geschick und zum anderen keinen allzugroßen Zeitaufwand er­ fordert, was sich günstig auf die für den Zusammenbau des Bausatzes anfallenden Kosten auswirkt. Zum anderen wird deutlich, daß nur sehr wenige unterschiedlich geformte Einzel­ teile für einen kompletten Bausatz notwendig sind, was im Zuge der Serienfertigung der Einzelteile zu niedrigen Stück­ kosten und damit zu niedrigen Kosten des Bausatzes führt. Für einen runden gattungsgemäßen Ofen sind lediglich not­ wendig
  • - eine Sorte Wandelemente,
  • - eine Sorte Zwischenplatten,
  • - eine Sorte Abstandshalter,
  • - eine Sorte Metallträger,
  • - eine Grundplatte,
  • - eine Abdeckhaube,
  • - eine Feuertüre.
Gemessen am Stand der Technik sind damit nicht nur unver­ hältnismäßig wenige verschiedene Bauteile, sondern auch sehr einfach herzustellende Bauteile für einen solchen Bausatz er­ forderlich.
Weitere Einzelheiten und Vorteile gemäß der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnungen beispielhaft näher be­ schrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen fertig zusammengesetzten Bausatz;
Fig. 2 die Frontansicht eines fertig zusammengesetzten runden gattungsgemäßen Ofens,
Fig. 3 die Draufsicht auf einen noch nicht über die Feuertüre hinaus zusammengesetzten runden Ofen,
Fig. 4 die Frontansicht eines rechteckigen gattungsgemäßen Ofens.
Fig. 5 die Draufsicht auf einen erst bis zur Höhe der Feuertüre zusammengesetzten Ofen gemäß der Fig. 4.
Fig. 6 die Draufsicht auf einen Ofen gemäß Fig. 2, bei dem bereits die Wände vollständig erstellt und die Metallträger eingesetzt sind,
Fig. 7 eine Draufsicht auf einen Ofen gemäß Fig. 4, bei dem bereits die Ofenwände vollständig erstellt und die Metallträger eingesetzt sind,
Fig. 8 einen Ofen gemäß Fig. 2, der bis auf das Aufsetzen der Abdeckhaube fertiggestellt ist.
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung eines gebogenen Wand­ elementes zur Herstellung eines Ofens mit runder Grund­ fläche;
Fig. 10 ein gerades Wandelement zur Herstellung eines Ofens mit rechteckiger Grundfläche und
Fig. 11 ein Eckelement zur Herstellung eines Ofens mit recht­ eckiger Grundfläche.
Fig. 1 zeigt einen vertikalen Schnitt durch einen aus dem Bausatz erstellten, fertigen Ofen, der auf einem Sockel 1 erstellt wurde. Dabei ist ersichtlich, daß der Abbrand des Holzes direkt auf der Grundplatte 2 erfolgt und der Zugang zum Brennraum durch die Feuertür 3 in der vorderen Ofenwand erfolgt. Ferner ist zu erkennen, daß die Wände des Ofens lediglich aus einer Schicht von Wandelementen bestehen, und darüber hinaus die Ofenwände weder eine Innenauskleidung noch eine Außenverblendung aufweisen. Dennoch kann die Außenfläche des Ofens nach Bedarf sowohl lediglich sichtverfugt, wie in den Fig. 2 und 4 dargestellt, oder gestrichen oder auch mit geeigneten Materialien verblendet werden.
Fig. 1 zeigt darüber hinaus die Anordnung der Metallträger zwischen zwei Lagen von Wandelementen und deren Hinein­ ragen in den Innenraum des Ofens sowie das lose Aufliegen der untersten Zwischenplatte 5 auf den Metallträgern sowie der darüber angeordneten Abstandhalter 6 und Zwischenplatten auf der untersten Zwischenplatte. Auch die Ausrichtung der einzelnen Zwischenplatten dergestalt, daß sich die Durchlässe 7 der einzelnen Zwischenplatten jeweils diametral gegenüber­ befinden, ist zu erkennen. Als Materialien werden für die Wandelemente und auch den Abstandhalter 6 möglichst gut wärmespeichernde Materialien wie etwa Schamotte verwendet, für die Grundplatte 2 und die Zwischenplatten 5 sowie, wegen der einfacheren Herstellbarkeit, auch für die Abdeckhaube 8, dagegen ein feuerfester Beton. Die Metallträger 4 müssen aus einer hitzebeständigen Legierung, vorzugsweise Stahl, be­ stehen, bei der ausgeschlossen sein muß, daß durch Kohlenstoffaufnahme aus den Rauchgasen mit der Zeit eine Versprödung und damit Bruch eintreten kann.
Fig. 1 zeigt ferner die Auslaßöffnung 9 für die Rauchgase aus dem Ofen aus der obersten Etage der Rauchgaszüge, also die Anschlußöffnung für das Rauchgasrohr 10 zum Kamin hin, sowie die Reinigungsöffnung 11 auf der darunter­ liegenden Etage der Rauchgasführungen.
Fig. 2 zeigt eine Frontansicht eines fertigen, auf einem Sockel aufgebauten Ofen mit runder Grundfläche,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen solchen Ofen, der erst bis zur Höhe der Feuertüre 3 fertiggestellt ist.
Analoges zeigen die Fig. 4 und 5 für einen Ofen mit recht­ eckigem Querschnitt.
In den Fig. 6 und 7 ist nun, zusätzlich zu Fig. 1, dargestellt, wie die Metallträger 4 zwischen zwei Lagen von Wandelementen, bei runden bzw. rechteckigen Öfen, so eingelegt werden, daß die Metallträger z. T. in den Innenraum des Ofens hineinragen, um ein Auflager für die Zwischenplatten 5 zu bieten.
In Fig. 8 ist ein erfindungsgemäßer Ofen bis auf das Aufsetzen der Abdeckhaube 8 bereits fertiggestellt, also bereits die Zwischenplatten und Abstandshalter eingesetzt, so daß an der Anordnung der Aussparung 15 der obersten Zwischenplatte 5 und der der, gestrichelt dargestellten, Aussparung der darunterliegenden Zwischenplatte nochmals das bereits zur Fig. 1 erläuterte diametrale Gegenüberliegen der Aussparungen 15 der Zwischenplatten erkennbar ist, sowie die zusätzliche Funktion der Abstandhalter 6 als Kern, um den die Rauchgase auf dem Wege zur nächsthöheren Etage von Rauchgaszügen herumströmen müssen. Dadurch wird nicht nur ein besseres Bestreichen der Innenseite der Ofenwände durch die Rauchgase erzielt sondern das Material der Abstandhalter 6 dient ebenfalls zusätzlich als Speichermedium für die Wärme.
Die Fig. 9, 10 und 11 zeigen nun Einzeldarstellungen eines gebogenen Wandelementes 12 zum Bau eines runden Ofens sowie eines geraden Wandelementes 13 bzw. eines Eckelementes 14 zum Bau eines rechteckigen Ofens. In allen drei Fig. ist zu erkennen, daß sich über zwei der vier Seitenflächen, mit denen jedes Wandelement an seinen benachbarten Wandelementen anliegt, eine Nut 16 befindet, und auf den beiden anderen Seitenflächen entsprechende Vorsprünge, die als Federn 17 dienen, wobei Querschnitt und Erstreckung von Nut 16 und Feder 17 so aufeinander abgestimmt sind, daß durch das Zusammensetzen von mehreren Wandelementen eine formschlüssige Verbindung nach dem Nut- und Feder-Prinzip entsteht. Als besonders vorteilhaft hat sich dabei insbesondere eine trapezförmige Querschnittsform von Nut und Feder erwiesen, da hierdurch das Anfügen des nächsten Steines an die bereits stehenden erleichtert wird.

Claims (10)

1. Bausatz für Speicherofen mit rostloser Verbrennung nach dem Grundofenprinzip, mit einem Brennraum und Rauchgaszügen, mit
  • a) einem Sockel,
  • b) Wandelementen aus gut wärmespeicherndem Material, die in mehreren Lagen übereinander anzuordnen sind,
  • c) einer Grundplatte, die den Boden des Brennraumes bildet,
  • d) einer Feuertüre,
  • e) einer Abdeckhaube als Abschluß des Speicherofens nach oben,
  • f) feuerfestem Mörtel als Verbindungsmaterial,
  • g) einem runden Grundriß des Ofens und,
  • h) mindestens zwei Zwischenplatten, welche der Erzeugung der Rauchgaszüge dienen, die dadurch etagenartig übereinander verlaufen,
dadurch gekennzeichnet, daß
  • i) die Wandelemente (12) gleich große Segmente einer Lage der Ofenwand darstellen, wobei die Wandelemente (12) jeweils von den vier an andere Wandelemente angrenzenden Seitenflächen an einer horizontalen und einer vertikalen Seitenfläche Nuten (16) und an den beiden anderen Seitenflächen entsprechend den Nuten (16) geformte Vorsprünge als Federn (17) aufweisen,
  • j) die Grundplatte (2) die Abmessungen des Ofengrundrisses besitzt,
  • k) die Abdeckhaube (8) mindestens die Grundfläche der Grundplatte (2) besitzt,
  • l) die Feuertüre (3) der Krümmung der Ofenwand angepaßt ist,
  • m) Metallträger (4) mit ihren beiden Elementen jeweils zwischen zwei Lagen von Wandelementen (12) so eingelegt werden, daß ihr Mittelteil in den Ofeninnenraum hineinragt und als Auflage für die Zwischenplatte (5) dient,
  • n) die Zwischenplatten (5) eine der Dicke der Wandelemente (12) entsprechend reduzierte Größe gegenüber der Grundplatte (2) aufweisen, sowie im Randbereich eine Ausparung (15) zum Durchlaß der Rauchgase in die nächst höhere Etage und
  • o) zwischen den Zwischenplatten (5) mittig und mit vertikal angeordneter Profilachse Abstandhalter (6) angeordnet sind, die ein geschlossenes Hohlprofil aufweisen.
2. Bausatz für Speicherofen mit rostloser Verbrennung nach dem Grundofenprinzip, mit einem Brennraum und Rauchgaszügen, mit
  • a) einem Sockel,
  • b) Wandelementen aus gut wärmespeicherndem Material, die in mehreren Lagen übereinander anzuordnen sind,
  • c) einer Grundplatte, die den Boden des Brennraumes bildet,
  • d) einer Feuertüre,
  • e) einer Abdeckhaube als Abschluß des Speicherofens nach oben,
  • f) feuerfestem Mörtel als Verbindungsmaterial,
  • g) mindestens zwei Zwischenplatten, welche der Erzeugung der Rauchgaszüge dienen, die dadurch etagenartig übereinander verlaufen,
dadurch gekennzeichnet, daß
  • h) der Grundriß des Ofens rechteckig ist,
  • i) die Wandelemente (12) gleich große gerade oder Eckelemente einer Lage der Ofenwand darstellen, wobei die Wandelemente (12) jeweils von den vier an andere Wandelemente angrenzenden Seitenflächen an einer horizontalen und einer vertikalen Seitenfläche Nuten (16) und an den beiden anderen Seitenflächen entsprechen den Nuten (16) geformte Vorsprünge als Federn (17) aufweisen,
  • j) die Grundplatte (2) die Abmessungen des Ofengrundrisses besitzt,
  • k) die Abdeckhaube (8) mindestens die Grundfläche der Grundplatte (2) besitzt,
  • l) Metallträger (4) mit ihren beiden Enden jeweils zwischen zwei Lagen von Wandelementen (12) so über Eck eingelegt werden, daß ihr Mittelteil in den Ofeninnenraum hineinragt und als Auflage für die Zwischenplatte (5) dient,
  • m) die Zwischenplatten (5) eine der Dicke der Wandelemente (12) entsprechend reduzierte Größe gegenüber der Grundplatte (2) aufweisen sowie im Randbereich eine Ausparung (15) zum Durchlaß der Rauchgase in die nächst höhere Etage und
  • n) zwischen den Zwischenplatten (5) mittig und mit vertikal angeordneter Profilachse Abstandhalter (6) angeordnet sind, die ein geschlossenes Hohlprofil aufweisen.
3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandelemente (12, 13, 14) aus Schamotte bestehen.
4. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshalter (6) aus Schamotte bestehen.
5. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (16) und die Federn (17) der Wandelemente (12, 13, 14) trapezförmigen Ouerschnitt aufweisen.
6. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (2), Zwischenplatten (5) und Abdeckhaube aus feuerfestem Beton bestehen.
7. Bausatz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandshalter (6) ein Rohrprofil aufweisen.
8. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallträger (4) gerade Bandstahlabschnitte sind.
DE19873742362 1987-08-03 1987-12-14 Bausatz fuer speicherofen Granted DE3742362A1 (de)

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DE19873742362 DE3742362A1 (de) 1987-08-03 1987-12-14 Bausatz fuer speicherofen

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DE8710632U DE8710632U1 (de) 1987-08-03 1987-08-03 Bausatz für Speicheröfen
DE19873742362 DE3742362A1 (de) 1987-08-03 1987-12-14 Bausatz fuer speicherofen

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