DE3741287A1 - Schweissbrenner, insbesondere zum plasma-mig-schweissen - Google Patents
Schweissbrenner, insbesondere zum plasma-mig-schweissenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Schweißbrenner, insbesondere zum
Plasma-MIG-Schweißen, mit einer in einer zentral im Brenner
liegenden elektrischen Kontaktanordnung geführten, abschmelzen
den Elektrode, mit einer diese umgebenden Schutzgasdüse und ge
gebenenfalls mit innerhalb dieser konzentrisch zur Elektrode
angeordneter elektrisch leitfähiger Plasmadüse und einer diese
umschließenden Inertgasdüse.
Schweißbrenner dieser Art sind bekannt ("Metal Construction"
Januar 81, S. 36). Sie lassen sich jedoch nicht in allen Fällen
verwenden, da ihr Durchmesser wegen der vielen ineinander anzu
ordnenden Teile relativ groß sind. Dies insbesondere dann, wenn
die die Elektrode umgebenden Düsen kühlmitteldurchströmt sind.
Es sind auch Schweißbrenner der eingangs genannten Art bekannt
(DE-OS 34 26 410), die durch besondere Anordnung der einzelnen
Teile, durch die Wahl bestimmter Materialien und durch die
Verwendung einer Eloxalschicht als elektrische Isolation,
verhältnismäßig kleine Durchmesser zu verwirklichen erlauben.
Bei allen Brennern dieser Art, insbesondere aber bei den
Brennern mit kleineren Durchmessern, tritt das Problem einer
exakten zentrischen Führung der Elektrode auf, die für die
Bildung einer gleichmäßigen und exakten Schweißnaht wichtig
ist.
Bekannte Brennerbauarten der eingangs genannten Art besitzen in
der Nähe der Düsen eine Kontakthülse, durch die die Elektrode
von einer außerhalb liegenden Vorschubeinrichtung her geschoben
wird. Nachteilig ist, daß der Durchmesser der Kontakthülse
stets so groß gewählt werden muß, daß sich die Elektrode noch
ohne nennenswerte Gegenkräfte durch die Kontakthülse schieben
läßt. Dies bedeutet aber, daß der Umfang der Elektrode nicht
immer exakt zentrisch geführt werden kann, sondern an verschie
denen Seiten der Kontakthülse zur Anlage kommen kann, was so
wohl die exakte Führung der Elektrode als auch die Stromführung
beeinflussen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für einen Schweiß
brenner der eingangs genannten Art eine Kontakt- und Führungs
einrichtung zu schaffen, die eine gute Kontaktgabe und eine
exakte zentrische Führung der Elektrode erlaubt.
Dies wird bei einem Schweißbrenner der eingangs genannten Art
dadurch erreicht, daß die Kontaktanordnung aus mehreren am Um
fang der Elektrode anliegenden, radial beweglichen Kontaktbac
ken besteht, die elastisch an die Elektrode andrückbar sind.
Diese Ausgestaltung gibt die Gewähr, daß die Elektrode an meh
reren Stellen ihres Umfanges gleichmäßig vom Kontaktdruck be
aufschlagt wird, so daß eine gute Stromführung gewährleistet
ist. Gleichzeitig ist es bei einer solchen Anordnung möglich,
für weitgehend gleiche Kraftwirkungen der einzelnen Kontaktbac
ken zu sorgen, so daß auch in mechanischer Hinsicht eine exakte
zentrische Führung der Elektrode möglich ist.
Dies wird in besonders vorteilhafter Weise dadurch sicherge
stellt, daß die Kontaktbacken als Rollen mit einem dem Durch
messer der Elektrode angepaßten Umfangsteil ausgebildet sind,
die in paarweise einander zugeordneten Druckstücken so gelagert
sind, daß ihre Achsen senkrecht zu den aneinandergrenzenden
Trennflächen der Druckstücke stehen. Bei dieser Ausgestaltung
wird die bei bekannten Bauarten noch vorliegende Gleitreibung
durch eine Rollreibung ersetzt. Es lassen sich daher wesentlich
größere Kontaktdrucke verwirklichen, ohne daß der Vorschub der
Elektrode gefährdet wird. Die Stromführung kann dadurch verbes
sert werden.
Es hat sich als ausreichend erwiesen, wenn die Druckstücke je
weils einen Viertelkreis-Querschnitt aufweisen und sich zu zwei
gegenüberliegenden, zwischen sich je eine Rolle aufnehmenden
Halbkreisanordnungen ergänzen, wobei die Rollen jeweils mit La
gerzapfen versehen in korrespondierenden Ausnehmungen der
Druckstücke lose gehalten sind. Um bei dieser Ausführung einen
gleichmäßigen Anpreßdruck sicherzustellen, ist es besonders
vorteilhaft, wenn die Druckstücke von einem elastischen
Schlauchstück umschlossen sind, und wenn der außerhalb dieses
Schlauchstückes liegende Raum mit einem Druckmedium beauf
schlagbar ist, das, bei Brennern, bei denen ohnehin ein Kühlme
dium zur Düsenkühlung verwendet wird, in einfacher Weise das
Kühlmedium sein kann.
Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus den Unteransprü
chen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung anhand von Ausführungsbei
spielen dargestellt und wird im folgenden erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch das Düsen
mundstück eines ersten erfindungsgemäßen Schweiß
brenners und
Fig. 2 die teilweise Darstellung des Schnittes durch den
Schweißbrenner der Fig. 1 längs der Ebene II-II,
Fig. 3 einen schematischen Längsschnitt ähnlich Fig. 1,
jedoch bei einer zweiten Ausführungsform eines
Schweißbrenners und
Fig. 4 einen Schnitt durch den Schweißbrenner der Fig. 3
längs der Linie IV-IV.
In den Fig. 1 und 2 ist der Kopf eines Plasma-MIG-Schweißbren
ners gezeigt, bei dem eine konzentrisch angeordnete und in
Richtung ihrer Achse (1′) von einem Vorschub nach unten bewegte
abschmelzende Elektrode (1) vorgesehen ist, die in noch näher
zu beschreibender Weise zentrisch im Inneren einer Schutzgas
düse (2) geführt ist. Ebenfalls konzentrisch innerhalb der
Schutzgasdüse (2) ist eine Inertgasdüse (4) und eine Plasmadüse
(3) angeordnet, wobei die letztere mit einem auswechselbaren
Mundstück (3′) versehen ist. Die Drahtelektrode (1) schmilzt
ab. Sie ist kurz vor ihrem Austritt in einer Führungshülse (15)
geführt. Sie liefert den Zusatzwerkstoff für die Schweißnaht.
Zwischen ihr und dem nicht gezeigten Werkstück wird der MIG-
Lichtboden aufrechterhalten. Die Stromzuführung zur Elektrode
(1) erfolgt über Druckstücke (5) und in diesen Druckstücken
gelagerte Kontaktrollen (6, 6′, 6′′). Hierauf wird noch näher
eingegangen.
Zwischen der Plasmaanode (3′), die ringförmig ausgebildet ist
und dem nicht gezeigten Werkstück, entsteht der Plasmalicht
bogen, welcher den MIG-Lichtbogen ringförmig umgibt. Die
Stromzufuhr zur Plasmaanode erfolgt über die Plasmadüse (3) in
nicht näher dargestellter Weise. Die Plasmadüse (3) wird
gekühlt und ist mit den konzentrischen Kühlmittelzuführungs
kanälen (10) und den entsprechenden Kühlmittelrückführkanälen
(16) versehen. Inertgas tritt zwischen der Inertgasdüse (4) und
der Plasmadüse (3) aus. Auch die Inertgasdüse (4) ist gekühlt.
Ihr Kühlmittel wird von dem gemeinsamen Kühlmittelzuführkanal
(17) aus durch die gestrichelt angedeutete Bohrung (18) in den
Ringkanal (19) geführt, der durch die Trennwand (22) von dem
Rückführkanal (20) abgeteilt ist, welcher seinerseits in den
gemeinsamen Kühlmittelrückführkanal (21) mündet. In diesen
mündet auch die Rückführung (16) von der Plasmadüse aus.
Schließlich wird durch die Kanäle (23) innerhalb der Schutz
gasdüse (2) noch Schutzgas zugeführt. Auf die Wirkungsweise und
Funktion dieser einzelnen Teile braucht im Zusammenhang mit der
vorliegenden Erfindung nicht eingegangen werden.
Die Stromzuführung zur Drahtelektrode (1) erfolgt, wie angedeu
tet, über die Druckstücke (5) und die Kontaktrollen (6, 6′,
6′′). Wie Fig. 1 zeigt, sind jeweils drei der Rollen (6, 6′,
6′′) im gleichen Abstand untereinander so angeordnet, daß ihre
Achsen auf einer gemeinsamen Ebene liegen, die parallel zu der
Achse (1′) der Drahtelektrode (1) verläuft. Sowohl in Fig. 1
als auch in Fig. 2 ist jeweils nur eine der Kontaktrollen (6,
6′, 6′′) gezeigt, die sich aber jeweils paarweise gegenüber
liegen. In den Fig. 1 und 2 ist jeweils nur die Hälfte des
Brennerkopfes gezeigt.
Jede der Kontaktrollen (6, 6′, 6′′) und ihre paarweise dazu
angeordneten Partner sind gleich ausgebildet. Die Kontaktrollen
werden daher anhand der Fig. 2 und der Kontaktrolle (6)
beschrieben. Diese Kontaktrolle (6) weist symmetrisch zu einer
Mittelebene (11) zwei Lagerzapfen (6 b) auf, die in
entsprechenden Ausnehmungen (12) in den beiden Kontaktstücken
(5) gelagert sind. Diese Kontaktstücke (5) weisen jeweils einen
Viertelkreisquerschnitt auf. Sie liegen sich mit Trennflächen
(8) gegenüber, die parallel zueinander ausgerichtet sind. Die
Ausnehmungen (12) und die Abmessung der Lagerzapfen muß jeweils
so vorgenommen werden, daß zwischen den Trennflächen (8) noch
ein Spalt bestehen bleibt.
Zwischen den Lagerzapfen (6 b) ist jede der Kontaktrollen (6)
mit einer konkaven ringförmigen Ausnehmung (6 a) ausgerüstet,
die nach beiden Seiten hin durch je einen Ringbund begrenzt
wird. Diese konkave Ausnehmung (6 a) ist in ihrer Form dem
Querschnitt der Drahtelektrode (1) angepaßt, so daß sie sich,
wenn ein gewisser Anpreßdruck auf die Kontaktrolle (6) ausgeübt
wird, eng und mit verhältnismäßig großer Fläche am Umfang der
Drahtelektrode (1) anlegt. Die Achse (7) jeder Kontaktrolle (6)
liegt jeweils senkrecht zu den Trennflächen (8) der Druckstücke
(5). Die Druckstücke (5) selbst werden von einem elastischen
Schlauchstück (9) umschlossen, das beispielsweise aus einem
hitzebeständigen Teflon bestehen kann. An dieses Schlauchstück
(9) grenzt nach außen der ringförmige Raum (10) an, der, wie
bereits ausgeführt, über den Kanal (17) mit dem Kühlmittel für
die Plasmadüse (3) beaufschlagbar ist. Dieses Kühlmittel wird
dabei unter einem solchen Druck zugeleitet, daß das Schlauch
stück (9) radial nach innen gepreßt wird und dabei die Druck
stücke (5) in Richtung auf die Drahtelektrode (1) drückt, wobei
gleichzeitig damit der ringnutförmige Teil (6 a) der Kontakt
rolle (6) am Umfang der Drahtelektrode (1) angedrückt wird. Die
Stromzuführung erfolgt zu den Druckstücken (5) über ebenfalls
radial nach innen bewegliche Kontaktstücke (25). Durch die
Anordnung beweglicher Druckstücke (5), die über ein Schlauch
stück nach innen gedrückt werden, werden alle drei unterein
anderliegenden Kontaktrollen (6, 6′, 6′′) an die Elektrode (1)
gleichmäßig angedrückt. Dadurch kann zum einen die Stromzufuhr
über verhältnismäßig große Zuführflächen erfolgen. Zum an
deren wird es aber auch möglich, die Elektrode (1) exakt zen
trisch zu führen, und zwar so, daß ihre Vorschubbewegung, die
von einem nicht gezeigten Vorschubantrieb ausgeht, kein nen
nenswerter Widerstand entgegengesetzt wird.
Fig. 2 zeigt, daß der ringförmige Raum (10), ebenso wie die
Rückführkanäle (16), durch in Richtung der Achse (1′) der
Drahtelektrode (1) verlaufende rillenförmige Ausnehmungen an
der Plasmadüse (3) bzw. an der Inertgasdüse (4) gebildet sind.
Diese Ausgestaltung ergibt eine stabile konzentrische
Anordnung.
In der Fig. 3 ist ein MIG-Schweißbrenner gezeigt, der im Gegen
satz zu dem Schweißbrenner der Fig. 1 und 2 keine Plasmadüse
und auch keine Inertgasdüse aufweist. Wie Fig. 3 zeigt, ist am
Einschraubteil (50) der Düse (52) des dargestellten Schweiß
brenners ein aus einem Kupferdrahtgeflecht bestehender Draht
geflechtschlauch (53) befestigt, der an seinem unteren Ende
jeweils fest mit Anschlagstücken (54) von Druckstücken (55)
verbunden ist, die in ähnlicher Weise, wie in den Fig. 1 und 2,
radial beweglich und über ein Druckmedium gegeneinander drück
bar sind. Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 3 und 4 sind zwei
Druckstücke (55 und 55′) vorgesehen, die jeweils in etwa die
Form eines Halbzylinders aufweisen. Beide Druckstücke (55, 55′)
sind aus zwei Segmenten (55 a, 55 b) aufgebaut, die etwa den
Querschnitt eines Viertelkreises besitzen, wie dies auch beim
Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 der Fall war.
Aus der Fig. 3 ist erkennbar, daß die Elektrode (51), die in
einer Schutzhülle (56) in den Einschraubteil (50) einläuft, im
Bereich der Druckstücke (55, 55′) in einer umlaufenden, dem
Querschnitt der Elektrode (51) angepaßten Nut (57 a) geführt
wird, die jeweils in den Führungsrollen (57) vorgesehen ist,
die sich, wie Fig. 4 erkennen läßt, diametral am Umfang der
Elektrode (51) gegenüberliegen. Die Rollen (57), von denen
jedes Druckstück (55, 55′) mit drei untereinanderliegenden
versehen ist, sind in den gegenüberliegenden Druckstücken (55
und 55′) versetzt zueinander angeordnet, so daß die Elektrode
beim Durchlaufen der Rollenpaare nicht an gegenüberliegenden
Stellen ihres Umfanges, sondern an in der Längsrichtung etwas
zueinander versetzten Umfangsstellen geführt ist. Beim Durch
laufen der Rollenpaare wird die Elektrode daher auf Biegung be
ansprucht, ohne daß sie sich jedoch bleibend verformt. Sie wird
dadurch besonders gut zwischen den Rollen (57) geführt.
Vor dem Einlaufen in den Führungsspalt zwischen den Rollen (57)
ist eine die Elektrode (51) umgebende Reinigungshülse (59) vor
gesehen, die am Einschraubteil (50) befestigt ist.
Die Druckstücke (55, 55′) sind, ähnlich wie beim Ausführungs
beispiel der Fig. 1 und 2, von einem Druckschlauch (60) um
geben, der sich eng an die Druckstücke anlegt. Durch Beauf
schlagung des Raumes außerhalb des Schlauches (60) mit dem
unter Druck stehenden Kühlmittel, werden die Druckstücke (55
und 55′) in der gleichen Weise, wie beim Ausführungsbeispiel
der Fig. 1 und 2 radial nach innen und gegen die Elektrode (51)
gedrückt. Um ein allzu starkes unerwünschtes Andrücken der
Rollen (57) an die Elektrode (51) zu vermeiden, ist in dem
durch die Achse der Elektrode verlaufenden Spalt zwischen den
Druckstücken (55 und 55′) ein Zwischenstück (61) vorgesehen,
das aus einem flexiblen Material mit progressiver Kennlinie be
steht. Dieses Zwischenstück (61) dient daher als ein Anschlag
für die Druckstücke, der zu einer Verringerung der Abhängigkeit
des Rollenanpreßdruckes vom Druck des Kühlmediums führt.
Die Reinigungshülse (59) besteht zweckmäßig aus Filz. Sie trägt
mit dazu bei, eine Verstopfung durch Abrieb und Schmutz zu
vermeiden. Schwankende Schweißparameter, Störungen durch Fest
klemmen des Drahtes in der Düse und die höhere Spritzerhäufig
keit können dadurch weitgehend ausgeschlossen werden.
Das Schutzgas kann im Bereich der Befestigungsteile (54) durch
eine entsprechende Bohrung (62) oder auch an anderer Stelle
zugeführt werden. Die Bohrung (62) dient im übrigen zur
Befestigung des Befestigungsteiles (54) an den Druckstücken
(55) mit Hilfe einer Senkkopfschraube.
Wie aus der Fig. 4 erkennbar ist, ist der Durchmesser der
Zapfen (58), mit denen die Rollen (57) in den Druckstücken (55
bzw. 55′) gelagert sind, wesentlich kleiner ausgebildet, als
beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2. Der Durchmesser (d)
der Lagerzapfen (58) ist so gewählt, daß er nicht größer ist,
als die Hälfte des Durchmessers (D) der Rollen (57) im Bereich
des die Kontaktgabe bewirkenden Umfangteiles, der durch die
umlaufende Nut (57 a) gebildet ist. Die Zapfen (58) sind Teil
der Rollen (57). Sie sind jeweils durch O-Ringe (63) gegenüber
den Ausnehmungen (64) in den Druckstücken (55 a, 55 b) abgedich
tet, wobei der von den Ausnehmungen (64) gebildete Raum (65)
mit einem stromleitenden Fett gefüllt ist. Durch diese Aus
gestaltung wird ein guter Lauf der Rollen und damit eine ein
wandfreie Zuführung der Elektrode (51) gesichert. Der geringe
Durchmesser der Lagerzapfen ermöglicht zum einen eine raum
sparende Anordnung trotz des Einsatzes von O-Ringen (63). Die
Reibungskräfte werden durch den kleineren Durchmesser zusätz
lich gering gehalten. Dem dient auch die Anordnung des Schmier
fettes im Raum (65).
Claims (14)
1. Schweißbrenner mit einer in einer zentral im Brenner
liegenden elektrischen Kontaktanordnung geführten, abschmelzen
den Elektrode und mit einer diese umgebenden Schutzgasdüse,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktanordnung aus mehreren
am Umfang der Elektrode (1, 51) anliegenden, radial beweglichen
Kontaktbacken (6, 57) besteht, die elastisch an die Elektrode
andrückbar sind.
2. Schweißbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontaktbacken als Rollen (6, 57) mit einem dem Durch
messer der Elektrode angepaßten Umfangsteil (6 a, 57 a) ausge
bildet sind, die in paarweise einander zugeordneten Druck
stücken (5, 55) so gelagert sind, daß ihre Achsen (7) senkrecht
zu den aneinandergrenzenden Trennflächen (8) der Druckstücke
(5, 55) stehen.
3. Schweißbrenner nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Druckstücke (5) einen Viertelkreis-Quer
schnitt aufweisen und sich zu zwei gegenüberliegenden, zwischen
sich je eine Rolle (6) aufnehmenden Halbkreisanordnungen ergän
zen.
4. Schweißbrenner nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Druckstücke (5, 55) von einem elastischen
Schlauchstück (9, 60) umschlossen sind, und daß der außerhalb
des Schlauchstückes liegende Raum (10) mit einem Druckmedium
beaufschlagbar ist.
5. Schweißbrenner nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß als Druckmedium ein für die Kühlung der Brennerdüsen ver
wendetes Kühlmedium dient.
6. Schweißbrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckstücke (5) jeweils mit mindestens
zwei untereinander liegenden Rollenpaaren (6, 6′, 6′′) versehen
sind, deren Achsen (7) in einer gemeinsamen, parallel zur Elek
trodenachse (1′) verlaufenden Ebene liegen.
7. Schweißbrenner nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Rollen (6, 57) mit Lagerzapfen (6 b, 58)
versehen sind, die symmetrisch zu einer durch die Mitte des
Umfangteiles (6 a) verlaufenden Ebene (11) angeordnet und in
korrespondierenden Ausnehmungen (12) der Druckstücke (5)
gehalten sind.
8. Schweißbrenner nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagerzapfen (58) einen Durchmesser (d) besitzen, der
nicht größer ist als die Hälfte des Durchmessers (D) der Rollen
im Bereich der die Kontaktgabe bewirkenden Umfangsteiles (57 a).
9. Schweißbrenner nach den Ansprüchen 7 oder 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lagerzapfen (58) in den Ausnehmungen
(64) der Druckstücke (55) durch O-Ringe abgedichtet sind und
daß der von den O-Ringen (63) abgedichtete Raum mit einem
stromleitenden Fett gefüllt ist.
10. Schweißbrenner nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Rollenpaare (57, 57′) der gegenüberliegenden Druck
stücke (5, 55) in Längsrichtung der Elektrode (1, 51) versetzt
zueinander angeordnet sind.
11. Schweißbrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckstücke (55) über einem Draht
geflechtschlauch (53) flexibel am Einschraubteil der Düse
befestigt sind.
12. Schweißbrenner nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Drahtgeflecht aus Kupferdraht besteht.
13. Schweißbrenner nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß vor den Rollen (6, 6′, 6′′) eine die
Elektrode umgebende Reinigungshülse (59), insbesondere aus
Filz, vorgesehen ist.
14. Schweißbrenner nach den Ansprüchen 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen den Druckstücken (55 a, 55 b) ein
flexibles Zwischenstück (61) mit progressiver Kennlinie als An
schlag vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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