DE3740873A1 - Verfahren zur justierung eines thermischen schalters - Google Patents
Verfahren zur justierung eines thermischen schaltersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahen zur Justierung eines
thermischen Schalters mit einem aus einem Thermo-
Bimetallelement mit Schnappwirkung gebildeten Temperatur
fühler, der über ein Übertragungsglied mit einem Kontakt
system in Verbindung steht, sowie einem thermischen
Schalter.
Es ist - gemäß AT-PS 2 84 245 - bereits ein Verfahren zur
Justierung eines thermischen Schalters bekannt, bei dem
nach Vorliegen des Schalters der Kontaktabstand durch
mechanische Verformung des Schaltergehäuses eingestellt
wird. Ein derartiges Verfahren erfordert die Verwendung
eines Metallgehäuses, wobei der erforderliche Kontakt
abstand insbesondere wegen des elastischen Verhaltens des
Metallgehäuses nach der Quetschung nicht genau justierbar
ist.
Es sind aber auch andere Justierverfahren bekannt, bei
denen entweder Übertragungsglieder in verschiedenen, eng
abgestuften Längen vorrätig gehalten, die Wölbungshöhe
jedes einzelnen Thermo-Bimetallelements sowie das
korrespondierende Maß des jeweiligen Kontaktsystems
gemessen und aus den Übertragungsgliedern jenes mit der
richtigen Länge ausgewählt wird bzw. die Justierung durch
Verbiegen des Trägers des Schaltkontaktes bzw. der Kon
taktfeder durchgeführt wird.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der
Schaffung eines Justierverfahrens der eingangs beschrie
benen Art, bei dem unter Vermeidung der bekannten Nach
teile der Abstand zwischen Übertragungsglied und Kontakt
system exakt auf das gewünschte Maß einstellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
nach Vorliegen eines Schalters mit dem Thermo-Bimetall
element und dem Kontaktsystem der Abstand zwischen diesen
beiden Teilen genau vermessen wird, worauf nach rechneri
scher Ermittlung der für den festgestellten Abstand
erforderlichen Soll-Länge des Übertragungsgliedes dieses
wenigstens teilweise erwärmt und bis auf die errechnete
Soll-Länge plastisch verformt wird. Ein derartiges Ver
fahren zeichnet sich durch eine besonders einfache und
wirtschaftliche Herstellung eines genau der Soll-Länge
entsprechenden Übertragungsgliedes aus. Es erfolgt somit
für jeden thermischen Schalter eine "Maßanfertigung" des
Übertragungsgliedes mit der Folge, daß jeder Schalter
exakt das gleiche Schaltverhalten aufweist. Von beson
derem Vorteil ist auch noch die Tatsache, daß nach der
Verformung keinerlei arbeitsintensive Nachbearbeitung des
Übertragungsgliedes erforderlich ist. Für die genaue
Maßhaltigkeit des Übertragungsgliedes ist es natürlich
unumgänglich, den plastisch verformbaren Werkstoff für
das Übertragungsglied so zu wählen, daß dessen Verfor
mungsbereich oberhalb des für den Einsatz des Schalters
vorgesehenen Temperaturbereich liegt. Die Soll-Länge (l)
des Übertragungsgliedes läßt sich aus folgender Gleichung
errechnen:
l = K - a + b
dabei entspricht K dem Abstand zwischen der Kontaktfeder
und der durch den oberen Rand der Thermo-Bimetallscheibe
gebildeten Ebene. a entspricht dem gewünschten Abstand
zwischen Kontaktfeder und dem oberen Ende des Übertra
gungsgliedes unmittelbar vor der Schnappbewegung der
Bimetallscheibe. b ist durch den Abstand der Bimetall
scheibe unmittelbar vor deren Schnappbewegung zu der
genannten, durch den oberen Rand führenden Ebene gebil
det. Diese beiden Werte a und b sind von Werkstoff, Prä
getiefe und weiteren Parametern abhängige Konstanten.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung
besteht darin, daß das Übertragungsglied wenigstens teil
weise mit Hilfe von Laserstrahlen erwärmt wird. Eine der
artige Erwärmung zur Plastifizierung hat den besonderen
Vorteil, daß zum einen die Zone der Erwärmung genau
begrenzbar ist und zum anderen keine für die rasche und
maßgenaue Aushärtung bzw. Abkühlung nachteilige Wärme
speicherung erfolgt.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung
ist dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungsglied auf
etwa 500°C vorgewärmt wird. Eine derartige Vorwärmung des
gesamten Übertragungsgliedes führt zu einer wesentlichen
Spannungsreduktion zwischen der anschließenden bis zum
Plastifizierungsbereich erwärmten, zur Betätigung der
Kontaktfeder vorgesehenen Zone und den an diese
anschließenden Bereich des Übertragungsgliedes. Außerdem
ist die Verformungstemperatur rascher erreichbar.
Eine weitere vorteilhafte Variante des erfindungsgemäßen
Verfahrens besteht darin, daß eine Anzahl hintereinander
angeordneten Übertragungsglieder in einem tunnelförmigen
Ofen vorgewärmt und anschließend Stück für Stück einem
sich um eine Drehachse rotierenden Rundtisch zugeführt
wird, worauf das auf den Rundtisch abgestellte Übertra
gungsglied jeweils unter entsprechender Drehung des Rund
tisches einer Erwärmungs- bzw. Plastifizierstation, einer
Quetschposition und gegebenenfalls einer Nacherwärmungs
station und einer Abkühlstation zugeführt wird, wonach
das auf die Soll-Länge reduzierte Übertragungsglied in
den thermischen Schalter eingebaut wird. Auf diese Weise
ist eine rasche, fließbandmäßige Abgleichung der Übertra
gungsglieder auf die gewünschte Soll-Länge durchführbar.
Die Erfindung bezieht sich auch noch auf einen thermi
schen Schalter mit einem aus einem Thermo-Bimetallelement
gebildeten Temperaturfühler, der über ein zwischen dem
Thermo-Bimetallelement und einem Kontaktsystem angeordne
tes Übertragungsglied mit dem Kontaktsystem in Verbindung
steht und ist dadurch gekennzeichnet, daß das Übertra
gungsglied aus einem unter Temperatureinwirkung plastisch
verformbaren elektrischen Isolierstoff, wie z. B. Kunst
stoff oder Glas besteht. Ein derartiger thermischer
Schalter weist die bekannten vorteilhaften Eigenschaften
auf, wobei aber das Übertragungsglied durch seine plasti
sche Verformbarkeit vor dem Einbau in den Schalter auf
die erforderliche Soll-Länge abstimmbar ist.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Schalters weist das als etwa rechtec
kige Scheibe mit bombierten Seitenflächen ausgebildete
Übertragungsglied einen mittig angeordneten Fortsatz auf,
dessen Breite höchstens einem Drittel der Breite des
Übertragungsgliedes entspricht. Durch diese Ausbildung
des Übertragungsgliedes mit einem schmäleren Fortsatz ist
dieser besonders rasch und einfach plastisch verformbar,
während der übrige breitere Teil nicht auf die Verfor
mungstemperatur erwärmt werden muß und nach wie vor seine
Führungsaufgaben für eine blockierfreie und reibungsarme
Höhenverschiebung erfüllt.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung
besteht darin, daß das Übertragungsglied aus Glas, z. B.
Corning-Glas, mit einem plastischen Verformungsbereich
von ca. 650-1150°C gebildet ist. Dieser Werkstoff weist
den Vorteil einer in einem relativ hohen Temperatur
bereich gelegenen plastischen Verformbarkeit auf, wodurch
das Übertragungsglied mit dem thermischen Schalter auch
in Geräte mit höherer Umgebungstemperatur einsetzbar ist.
Schließlich besteht noch eine weitere bevorzugte Ausfüh
rungsvariante der Erfindung darin, daß das Übertragungs
glied aus Kunststoff, z. B. aus Polyamid bzw. aus Polycar
bonat mit einem plastischen Verformungsbereich von etwa
180-250°C, gebildet ist. Ein derartiger Werkstoff für ein
Übertragungsglied zeichnet sich durch eine relativ einfa
che Verformbarkeit im niederen Temperaturbereich mit
einer genauen Maßhaltigkeit aus.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand in der Zeichnung
beispielhaft dargestellter Ausführungen näher
beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen vergrößert
dargestellten thermischen Schalter,
Fig. 2 und Fig. 3 jeweils eine stark schematische
Darstellung eines derartigen thermischen
Schalters mit entsprechenden Maßangaben,
Fig. 4 eine Funktionsdarstellung des Verformweges
der Thermo-Bimetallscheibe in Abhängigkeit
von der Temperatur,
Fig. 5 eine schematische Draufsicht auf eine
fließbandmäßige Bearbeitung wieder gemäß
dem erfindungsgemäßen Verfahren,
Fig. 6 einen Querschnitt durch eine Presse zur Ab
gleichung des Übertragungsgliedes auf die
gewünschte Soll-Länge und
Fig. 7 eine vergrößerte Ansicht eines Übertragungs
gliedes.
Ein in Fig. 1 ersichtlicher thermischer Schalter (1)
besteht im wesentlichen aus einem in den meisten Fällen
zylindrischen Gehäuse (2) aus Keramik, einer im Bodenbe
reich angeordneten, tellerförmigen Thermo-Bimetallscheibe
(3), und Stromzuführungen (4), die über Vernietungen mit
einem Kontakt (5) bzw. mit einer Kontaktfeder (6) und
einem an deren Ende befestigten Kontakt (7) in Verbindung
stehen. Etwa im mittigen Bereich der Kontaktfeder (6)
bzw. der Thermo-Bimetallscheibe (3) ist ein scheiben
förmiges Übertragungsglied (8) verschiebbar geführt. Bei
der Herstellung derartiger bekannter thermischer Schalter
(1) tritt das Problem auf, daß zufolge der schlechten
Maßhaltigkeit der keramischen Gehäusebauteile relativ
große Toleranzen auftreten, so daß unter Summierung mit
weiteren Ungenauigkeiten hinsichtlich der Bügelkontakte
und dergleichen der Abstand zwischen dem Boden der
Thermo-Bimetallscheibe (3) und der Kontaktfeder nicht
immer gleich ist. Derartige Ungenauigkeiten müssen jedoch
zur Erzielung thermischer Schalter (1) mit exakt gleichem
Schaltverhalten genau berücksichtigt werden, indem die
Länge des Übertragungsgliedes (8) an die beim fertigen
Schalter (1) festgestellten Maße angepaßt wird.
Bei dem in Fig. 2 schematisch dargestellten thermischen
Schalter (1) handelt es sich um einen Öffner, d. h., daß
normalerweise bei Raumtemperatur geschlossene Kontakte
vorliegen, die mit steigender Temperatur schließlich
geöffnet werden. Die mit (l) bezeichnete Länge des Über
tragungsgliedes (8) entspricht der gewünschten Soll-
Länge, die sich aus folgender Gleichung errechnen läßt:
l = K - a + b
Dabei entspricht K dem nach Fertigstellung des thermi
schen Schalters (1) festgestellten Abstand zwischen der
Kontaktfeder (6) und dem oberen Rand der in normaler
Umgebungstemperatur befindlichen Thermo-Bimetallscheibe
(3). a entspricht dem Abstand zwischen dem oberen Ende
des Übertragungsgliedes (8) und der Kontaktfeder (6)
unmittelbar vor der Schnappbewegung der Thermo-Bimetall
scheibe (3). Diese Schnappbewegung setzt nach Beendigung
des Vorschleichweges V ein. b entspricht der um den Vor
schleichweg reduzierten Prägetiefe der Thermo-Bimetall
scheibe (3) und ist ebenso wie a eine vom Werkstoff,
Scheibendicke und weiteren Parametern abhängige
Konstante. Die strichlierte Darstellung der Thermo-Bime
tallscheibe (3) entspricht deren Lage bei normaler Umge
bungstemperatur. Sobald diese ansteigt, erfolgt eine in
Fig. 4 in einem Diagramm dargestellte Verformung in Abhän
gigkeit vom Temperaturanstieg, bis es plötzlich bei einer
bestimmten Temperatur - nach Beendigung des Vorschleich
weges V - zu einer Schnappbewegung kommt.
Der in Fig. 3 schematisch dargestellte thermische Schalter
(1) ist ein sogenannter Schließer, der mit steigender
Temperatur die Kontakte schließt, die bei normaler Raum
temperatur geöffnet sind.
Das in Fig. 4 ersichtliche Diagramm zeigt den Verformungs
weg der Thermo-Bimetallscheibe (3) in Abhängigkeit von
der Temperatur, wobei nach Beendigung des Vorschleich
weges V ein großer Sprung (Schnappbewegung) mit dem Vor
schaltweg V 1 erfolgt. Bei Abkühlung der Thermo-Bimetall
scheibe (3) erfolgt die Bewegung in umgekehrter Richtung,
wobei es nach Beendigung des Rückschleichweges Rs zu der
Schnappbewegung mit dem Rückschaltweg R kommt.
Die in Fig. 5 schematisch dargestellte Vorrichtung zur
fließbandmäßigen Soll-Längenabgleichung der Übertragungs
glieder (8) setzt sich aus einem eine Vielzahl von Über
tragungsglieder (8) aufweisenden Schwingtopf (9), einem
tunnelförmigen Vorwärmofen (10) und einem um eine verti
kale Achse drehbaren Rundtisch (11) zusammen. Nach Über
führung der Übertragungsglieder (8) in den Vorwärmofen
(10) werden diese vorgewärmt (bestehen die Übertragungs
glieder (8) aus Corning-Glas, so beträgt diese Vorwärm
temperatur etwa 500°C). Nach Beendigung dieses Vorwärm
prozesses erfolgt eine Aufstellung auf dem Rundtisch
(11), wo die Übertragungsglieder (8) nach Drehung des
Rundtisches (11) einzelnen Arbeitsstationen zugeführt
werden. Die erste Arbeitsposition ist aus einer um eine
vertikale Achse verschwenkbaren Heizquelle (12) gebildet,
die entweder aus einer offenen Flamme oder einem Laser
strahl gebildet sein kann. Nächstfolgend ist eine
Quetschposition (13) vorgesehen, in der die Übertragungs
glieder auf die gewünschte Soll-Länge reduziert bzw. ver
formt werden. In einem Nachbrenner (14) werden die auf
die Soll-Länge abgeglichenen Übertragungsglieder nachge
wärmt, um die Bildung von Spannungen im Verformungs
bereich zu reduzieren. Als nächstes folgt eine Abkühl
position (15) in der die erwärmten Übertragungsglieder
(8) abgekühlt werden. In einer weiteren Station (16)
erfolgt die Entnahme der Übertragungsglieder (8) vom
Rundtisch (11), um sie dem jeweiligen thermischen
Schalter (1) zuzuführen.
Eine in Fig. 6 dargestellte Presse (17) für die Quetsch
position (13) besteht aus einem Preßrahmen (18) und einem
oberen Stempel (19), der mit einem Hydraulikzylinder (20)
in Verbindung steht. Ein unterer Stempel (21) steht über
eine Schraubenspindel (22) mit einem Schrittmotor (23) in
Verbindung. Sobald die erforderliche Soll-Länge (l) nach
Vermessung des entsprechenden thermischen Schalters (1)
errechnet wurde, erfolgt die entsprechende Verstellung
des unteren Stempels (21) über den Schrittmotor, so daß
das obere Ende des unteren Stempels (21) vom oberen
Rahmenende genau in der errechneten Soll-Länge entfernt
liegt. Sobald das Übertragungsglied (8) in die Presse
(17) eingeführt ist, kann der obere Stempel (19) mit
Hilfe des Hydraulikzylinders (20) abgesenkt werden, wo
durch es zu einer entsprechenden Verformung des überlan
gen Übertragungsgliedes (8) kommt. Eine derartige Presse
(17) hat den Vorteil einer schnellen Verformungsmöglich
keit mit einem großen Öffnungsweg und einer Anschlagskon
trolle.
Das in Fig. 7 vergrößert dargestellte Übertragungsglied
(8) weist bombierte Seitenflächen (24) und einen mittigen
Fortsatz (25) auf. Eine derartige Ausbildung hat den Vor
teil, daß lediglich dieser Fortsatz mit einer relativ
geringen Masse auf Verformungstemperatur erwärmt und ver
formt werden muß. Der restliche größere Teil des Übertra
gungsgliedes (8) bleibt von diesem Vorgang völlig unbe
einflußt.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte und beschrie
bene Ausführungsform einer rechteckigen Scheibe
beschränkt. Das thermisch verformbare Übertragungsglied
kann auch in Form eines zylindrischen, im Gehäuse geführ
ten Stiftes ausgeführt sein, der an einem seiner Enden
unter Wärmeeinwirkung zum Zwecke der erfindungsgemäßen
Justierung angestaucht wird.
Claims (8)
1. Verfahren zur Justierung eines thermischen Schalters mit
einem aus einem Thermo-Bimetallelement mit Schnappwirkung
gebildeten Temperaturfühler, der über ein Übertragungs
glied mit einem Kontaktsystem in Verbindung steht, dadurch
gekennzeichnet, daß nach Vorliegen eines
Schalters mit einem Thermo-Bimetallelement und dem Kon
taktsystem der Abstand zwischen diesen beiden Teilen ge
nau vermessen wird, worauf nach rechnerischer Ermittlung
der für den festgestellten Abstand erforderlichen Soll-
Länge des Übertragungsgliedes dieses wenigstens teilweise
erwärmt und bis auf die errechnete Soll-Länge plastisch
verformt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Übertragungsglied wenigstens teilweise mit
Hilfe von Laserstrahlen erwärmt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet,
daß das Übertragungsglied vorgewärmt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Anzahl hintereinander angeordneter Übertra
gungsglieder in einem tunnelförmigen Ofen vorgewärmt
und anschließend Stück für Stück einem sich um eine
Drehachse rotierenden Rundtisch zugeführt wird, wo
rauf das auf den Rundtisch abgestellte Übertragungs
glied jeweils unter entsprechender Drehung des Rund
tisches einer Erwärmungs- bzw. Plastifizierstation,
einer Quetschposition und gegebenenfalls einer Nach
erwärmungsstation und einer Abkühlstation zugeführt
wird, wonach das auf die Sollänge reduzierte Übertra
gungsglied in den thermischen Schalter eingebaut
wird.
5. Thermischer Schalter mit einem aus einem Thermo-
Bimetallelement gebildeten Temperaturfühler, der über
ein zwischen dem Thermo-Bimetallelement und einem
Kontaktsystem angeordneten Übertragungsglied mit dem
Kontaktsystem in Verbindung steht, dadurch
gekennzeichnet,
daß das Übertragungsglied (8) aus einem unter Tempe
ratureinwirkung plastisch verformbaren Isolierstoff,
wie z. B. Kunststoff oder Glas besteht.
6. Schalter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das als etwa rechteckige Scheibe mit bombierter
Seitenfläche (24) ausgebildete Übertragungsglied (8)
einen mittig angeordneten Fortsatz (25) aufweist, wo
bei dessen Breite vorzugsweise höchstens einem Drit
tel der Breite des Übertragungsgliedes (8) ent
spricht.
7. Schalter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet,
daß das Übertragungsglied aus Glas, z. B. Corning-
Glas, mit einem plastischen Verformungsbereich von
650-1150°C gebildet ist.
8. Schalter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet,
daß das Übertragungsglied aus Kunststoff, z. B. Polya
mid bzw. Polycarbonat mit einem plastischen Verfor
mungsbereich von etwa 180-250°C, gebildet ist.
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