DE3740692A1 - Gesteinsbohrer - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Gesteinsbohrer nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die spiralförmigen Förderwendel von Gesteinsbohrern werden
spanabhebend oder spanlos hergestellt, um die Spannuten in
das allgemein zylindrische Ausgangsmaterial einzubringen.
Die Förderwendel hat bei Gesteinsbohrern die Hauptaufgabe,
das durch die Hartmetallschneide gelöste Material, d. h.
das Bohrmehl oder Bohrklein aus dem Bohrloch
herauszufördern. Die Größe der Bohrmehlnut, d. h. der
freie Förderquerschnitt spielt dabei für die
Leistungsfähigkeit des Bohrers eine entscheidende Rolle,
d. h. ein guter Bohrmehltransport gewährleistet einen
guten Vorschub und verhindert Rattermarken im Bohrloch
sowie eine Beschädigung des Bohrers durch Verklemmen,
Überhitzen o. dgl. Bei einer Verklemmung des Bohrers
besteht darüber hinaus eine Unfallgefahr für die
Bedienerperson. Eine große Bohrmehl-Fördernut mit
entsprechender Formgebung gewährleistet deshalb einen
ausreichend guten Bohrmehltransport. Dies wirkt sich
wesentlich auf die Standzeiten des Bohrwerkzeugs aus.
Darüber hinaus hat die Förderwendel in gewissem Umfang
noch Führungseigenschaften im Bohrloch zu erfüllen.
Um der ausreichenden Förderung des Bohrmehls gerecht zu
werden, wird bei bekannten Bohrern der
Fördernutquerschnitt derart groß gewählt, daß sich ein
Durchmesserverhältnis des Kerndurchmessers zum
Förderwendeldurchmesser von ca. 0,5 ergibt. Ein derart
großer Fördernutquerschnitt zum Transport des Bohrmehls
ist bei Hochleistungswerkzeugen notwendig. Ein großer
Fördernutquerschnitt hat jedoch zum Nachteil, daß der
Kerndurchmesser der Förderwendel stark geschwächt ist. Bei
einem Blockieren des Bohrers kann es deshalb durchaus zu
Brüchen im Bereich des durch die Fördernut geschwächten
Kernquerschnitts kommen. Zumindest muß sehr hochwertiger
Werkzeugstahl aus legierten Stählen verwendet werden, um
den Anforderungen gerecht zu werden. Durch Kernbohrungen
für Kühlmedium kann der Querschnitt zusätzlich geschwächt
sein.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster Nr. 69 33 778 ist ein
Bohrwerkzeug auch zur Verwendung als Gesteinsbohrer mit
einer Bestückung einer Hartmetallschneide bekanntgeworden,
der aus einem gewalzten Grundprofil mit zwei Längsrippen
besteht und dessen Förderwendel durch Verdrehung bzw.
Verwindung des Grundprofils hergestellt wird. Bei einem
derartigen Bohrwerkzeug ist das Verhältnis
Wendeldurchmesser zu Kerndurchmesser < 0,5, wie sonst bei
Gesteinsbohrern üblich. Die durch die verdrillten
Längsrippen gebildete Förderwendel weist jedoch infolge
ihrer Formgebung nur unbefriedigende
Transporteigenschaften für das Bohrmehl auf. Insbesondere
kommt es zu Stauungen und Verklemmungen infolge des
geringen Fördernutquerschnitts. Die Bohreigenschaften
eines derartigen Werkzeuges sind gegenüber den normalen
Bohrwerkzeugen hinsichtlich Bohrmehltransport weit
unterlegen. Dies gilt auch für die Werkzeuge nach
DIN 20 377, Juli 1979.
Um eine befriedigende Förderleistung des Bohrmehls in der
Förderwendel zu erhalten, ist deshalb ein gewisses
Mindestmaß an freiem Förderquerschnitt notwendig, was
generell zu einer Schwächung des Kerndurchmessers der
Förderwendel führt und dementsprechend teure
Ausgangsmaterialien zur Verminderung der Bruchgefahr
erfordert.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Bohrwerkzeug, insbesondere ein Gesteinsbohrer für
schlagende Beanspruchung zu schaffen, der die oben
genannten Nachteile vermeidet, der insbesondere gleich
gute oder verbesserte Fördereigenschaften bei kleinerem
Fördernutquerschnitt, d. h. größerem Kerndurchmesser bzw.
Kernquerschnitt aufweist.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Gesteinsbohrer der
einleitend bezeichnenden Art erfindungsgemäß durch die
kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Merkmale
sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des
im Hauptanspruch angegebenen Gesteinsbohrers möglich.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß eine
Verbesserung der Fördereigenschaften von Förderwendeln nur
über konstruktive Maßnahmen innerhalb der Fördernut
möglich ist. Verbessert man aber die Fördereigenschaften
einer Fördernut dahin gehend, daß ein kleinerer
Förderquerschnitt für Bohrmehl für die gleiche Fördermenge
ausreicht, so kann der Kerndurchmesser bzw. der
Kernquerschnitt der Förderwendel größer ausgeführt werden.
Hierdurch verbessert sich die Festigkeit des Bohrerkerns
im Bereich der Förderwendel, d. h. eine Bruchgefahr wird
reduziert. Eine Verbesserung oder Beibehaltung der guten
Fördereigenschaften trotz verkleinertem
Fördernutquerschnitt hat darüber hinaus den Vorteil, daß
infolge des größeren Kerndurchmessers ein Material mit
geringeren Festigkeitseigenschaften verwendet werden kann.
Hierdurch kann ein preiswerteres Ausgangsmaterial für die
Herstellung der Förderwendel verwendet werden.
Die Verbesserung oder Beibehaltung der guten
Fördereigenschaften trotz der Verkleinerung des
Fördernutquerschnitts und damit Vergrößerung des
Kernquerschnitts wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß
mehrere Fördernuten zusammenwirken. Erfindungsgemäß wird
deshalb insbesondere eine durchgehende und nicht
unterbrochene Hauptfördernut gebildet, die mit einer
Nebenfördernut mit geringerer Steigung zusammenwirkt. Die
Nebenfördernut ist dabei durch Förderrippen gebildet, die
in der Hauptfördernut liegen. Durch die flachere Steigung,
d. h. einem größeren Drallwinkel verläuft die
Nebenfördernut mit einer geringeren Ganghöhe als die
Hauptfördernut. Hierdurch kommt es zu einer ständigen
zusätzlichen Relativbewegung des in der Hauptfördernut
transportierten Bohrmehls, was zu einer Auflockerung und
damit zu einem besseren Transport des Bohrmehls in der
Hauptfördernut führt. Durch die Förderrippen der
Nebenfördernut wird demnach die Förderkapazität des
Bohrmehls durch Umschichtung und Auflockerung erheblich
verbessert, was zur Folge hat, daß ein sonst
unzureichender und zu Verstopfung neigender
Fördernutquerschnitt trotzdem für einen optimalen
Bohrmehltransport ausreicht. D. h. die verbesserten
Fördereigenschaften infolge des Zusammenwirkens von
Hauptfördernut und Nebenfördernut bewirken, daß optimale
Fördereigenschaften auch bei kleinerem
Fördernutquerschnitt erzielt werden können. Der kleinere
Fördernutquerschnitt ermöglicht aber einen größeren
Kernquerschnitt der Förderwendel, was zu deren
Festigkeitserhöhung gegen Bruchgefahr beiträgt bzw. die
Verwendung von Material geringerer Festigkeit zuläßt.
Insgesamt werden demnach die Fördereigenschaften durch ein
Zusammenwirken der Hauptfördernut mit dazwischen liegenden
Förderrippen der Nebenfördernut mit kleinerer Steigung
entscheidend verbessert, was zu einer Verkleinerung des
Fordernutquerschnitts und damit zu einem günstigeren
Verhältnis Kerndurchmesser zu Förderwendeldurchmesser
führt.
In Weiterbildung der Erfindung nach Unteranspruch 2 weisen
die Begrenzungsprofile oder Längsprofile der
Hauptfördernut und/oder die unterbrochenen Förderrippen
der Nebenfördernut geeignete Querschnittsprofile,
insbesondere einen quadratischen, trapezförmigen oder
kreisförmigen Querschnitt auf. Für die Hauptfördernut kann
jedes bekannte Profil verwendet werden. Der Kern der
Erfindung liegt demnach in der zusätzlichen Ausstattung
einer geeigneten durchgehenden Hauptfördernut mit
Einzelförderrippen zur Bildung einer Nebenfördernut.
Gemäß Unteranspruch 3 ist der durch die Förderrippen
gebildete Durchmesser der Nebenfördernut gleich groß oder
kleiner als der durch die Längsprofile gebildete
Durchmesser der Hauptfördernut. Das richtige Verhältnis
der Höhe der Nebenfördernut kann empirisch bestimmt
werden, um den optimalen Effekt der Förderung mit kleinem
Fördernutquerschnitt zu erzielen.
In Weiterbildung der Erfindung nach Unteranspruch 4 wird
das Verhältnis des Kerndurchmessers zum Durchmesser der
Hauptfördernut ca. 0,8 ausgeführt. Gegenüber dem Wert
von ca. 0,5 bei herkömmlichen Bohrern bedeutet dies eine
erhebliche Verstärkung des Kernquerschnitts bei gleich
guten Fördereigenschaften, da der Durchmesser mit
Exponent 2 (quadratisch) die Querschnittsfläche vergrößert
(F = π d 2/4).
Gemäß Unteranspruch 5 kann die Hauptfördernut und/oder die
Nebenfördernut entweder durch spanabhebende, spanlose
Bearbeitung oder durch Verdrehen eines Flügelprofilstahls,
wie in der Beschreibungseinleitung beschrieben, gebildet
sein.
Gemäß der Weiterbildung der Erfindung nach Unteranspruch 6
wird die Hauptfördernut dadurch geschaffen, daß in eine
entsprechend eingebrachte wendelförmige Ausnehmung ein
separates Längsprofil aufgebracht und befestigt ist. Durch
diesen Aufbau kann der Herstellungsprozeß vereinfacht
werden.
Nach Unteranspruch 7 wird die Nebenfördernut dadurch
gebildet, daß taschenförmige Ausnehmungen oder
Ausfräsungen mit den so gebildeten dazwischen liegenden
Förderrippen hergestellt sind.
Durch diese spanabhebende Formgebung können die
verschiedensten Rippenformen für die Nebenfördernut
gebildet werden.
Nach Unteranspruch 8 können die Förderrippen der
Nebenfördernut unterschiedliche Drallwinkel, d. h.
unterschiedliche Steigungshöhen aufweisen. Die
Materialauflockerung wird durch das Verhältnis der
unterschiedlichen Steigungen der Haupt- und Nebenfördernut
und durch unterschiedliche Steigungen der Nebenfördernut
selbst bewirkt. Hierfür sind in Unteranspruch 9 bevorzugte
Werte angegeben.
Gemäß den weiteren Unteransprüchen 10 und 11 wird als
Ausgangsmaterial für die Förderwendel ein verdrehtes
Flügelprofil mit Längsrippen zur Bildung einer
Hauptfördernut verwendet, wobei die Förderrippen für die
Nebenfördernut ebenfalls als Stege im Ausgangsprofil
angewalzt sind. Es kann jedoch auch nur ein verwundenes
Flügelprofil verwendet werden, dessen Flügel die
Hauptfördernut bilden und in welches durch spanabhebende
Bearbeitung die Förderrippen für die Nebenfördernut
eingebracht sind. Ein geeignetes Ausgangsmaterial für ein
Bohrwerkzeug mit Hauptfördernut und Nebenfördernut bildet
ein bekannter Profilwalzstahl nach DIN 488 Teil 2 und 3;
6/86.
Sofern man als Förderwendel ein Material mit niedrigeren
Festigkeitswerten verwendet, unabhängig davon, ob dies aus
einem verdrehten Flügelprofil oder aus einem gefrästen
Vollmaterial besteht, sollte der Einspannschaft für den
Bohrhammer aus einem höherwertigen Material sein, wobei
die Verbindung zwischen den unterschiedlichen Materialien
beispielsweise mittels einer Reibschweißverbindung oder
Lötung o. dgl. erfolgen kann.
Die Weiterbildung der Erfindung nach Unteranspruch 14 mit
einer zentralen Durchgangsbohrung wird durch den größeren
Kernquerschnitt ermöglicht. Der Materialtransport kann
durch eine Saugbohrung weiter verbessert werden. Außerdem
wird das Gewicht des Bohrers reduziert. Hierbei kann ein
insbesondere dickwandiges Rohr als Ausgangsmaterial
verwendet werden.
Gemäß den vorteilhaften Merkmalen der Unteransprüche 15
bis 17 ermöglicht ein speziell abgestimmter Bohrerkopf
durch Zuordnung der Schneidplatte gegenüber den
Längsprofilen bzw. Längsrippen eine optimale Zuführung des
Bohrmehls vom Bohrerkopf zu den Bohrmehlnuten. Durch die
zusätzlichen Schneidstifte im Bereich der Stirnfläche des
Bohrerkopfs ist gewährleistet, daß das Bohrmehl als
ausreichend feines Substrat vorliegt, so daß es
ungehindert in den flachen Bohrmehlnuten transportierbar
ist.
Vorteilhafte und zweckmäßige Ausführungsbeispiele der
Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen
Bohrers,
Fig. 2 eine Draufsicht entlang der Schnittlinie I-I in
Fig. 1 mit Varianten der Hauptförderwendel,
Fig. 3 eine alternative Ausführungsform eines Bohrers in
Seitenansicht mit eingefrästen Taschen,
Fig. 4 eine Draufsicht entlang der Schnittlinie II-II,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Bohrwerkzeugs aus einem
verdrillten Ausgangsmaterial,
Fig. 6 eine Variante von Fig. 5 mit unterschiedlichen
Förderrippen,
Fig. 7 einen Schnitt entlang der Schnittlinie III-III in
Fig. 6,
Fig. 8 eine Seitenansicht und
Fig. 9 eine Draufsicht eines bevorzugten Bohrerkopfes.
Der in der Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 im
Querschnitt dargestellte Gesteinsbohrer weist eine
Förderwendel (1), einen Bohrerkopf (2) mit Hartmetall-
Schneidelement (3) und einen Einspannschaft (4) auf. Die
zwischen Einspannschaft (4) und Bohrerkopf (2) angeordnete
zweigängige Förderwendel (1) mit zylindrischem
Kernquerschnitt (13) besteht aus den beiden
Hauptfördernuten (5, 5′), gebildet durch die beiden
wendelförmigen Längsprofile (6, 7). Die durch die
Längsprofile (6, 7) gebildete Hauptfördernut (5, 5′) weist
einen kleinen Drallwinkel γ 1 ≈ 15 bis 25° auf, d. h.
eine relativ steile Steigung. In der Hauptfördernut (5,
5′) ist eine Nebenfördernut (8) eingebettet, eingelagert
oder integriert, gebildet oder begrenzt durch die
Förderrippen (9), mit einem größeren Drallwinkel q 2
zwischen 30 bis 80°, vorzugsweise 35°. Die Steigung der
Nebenfördernut (8) ist deshalb wesentlich flacher, als die
der Hauptfördernut (5). Hierdurch ergibt sich eine
Vielzahl von Förderrippen (9), die die Nebenfördernut (8)
begrenzen. Die Nebenfördernut (8) wird durch die
Längsrippen (6, 7) der Hauptfördernut (5) begrenzt, sie
setzt sich jedoch in der zweiten Hauptfördernut (5′) fort.
Es werden demnach einzelne Förderrippenabschnitte (9)
gebildet. Die Nebenfördernut (8) kann demnach als durch
die Längsprofile (6, 7) unterbrochene wendelförmige Nut
angesehen werden.
In Fig. 1 führt die in Vorderansicht dargestellte
Hauptfördernut (5) gerade eine halbe Ganghöhe H/2 durch.
Auf diesem Bereich kommen etwa sechs
Förderrippenabschnitte (9) zu liegen. Die Ganghöhe H der
Hauptfördernut (5) verhält sich deshalb zur Ganghöhe h der
Nebenfördernut (8) wie 1:12. Diese Werte können jedoch
variieren.
Der Bohrerdurchmesser D wird durch das Hartmetall-
Schneidelement (3) bestimmt. Der Durchmesser d 1 der
durch die Längsprofile (6, 7) gebildeten Hauptfördernut
(5) ist etwas kleiner als der Durchmesser D der
Hartmetallschneide (3). Hier steht die Hartmetallschneide
ca. s ≈ 0,3 bis 2 mm pro Seite heraus. Der
Kerndurchmesser d 2 des zylindrischen Kerns der
Förderwendel (1) verhält sich zum Durchmesser d 1 der
durch die Längsprofile (6, 7) gebildeten Hauptfördernut
(5) wie folgt: d 2 : d 1 ≈ 0,8. Hieraus ergibt sich,
daß der freie Förderquerschnitt der Hauptfördernut
wesentlich kleiner ist, als bei herkömmlichen
Bohrwerkzeugen, wo das Verhältnis ca. 0,5 beträgt.
Der Durchmesser d 3 der durch die Förderrippen (9)
gebildeten Nebenfördernut (8) ist etwas kleiner als der
Durchmesser d 1 der Längsprofile (6, 7) und liegt
zwischen den Werten von d 1 und d 2.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 besteht das
Bohrwerkzeug aus einem zylindrischen Kernbereich (13) mit
eingearbeiteten oder aufgebrachten Längsprofilen (6, 7)
zur Bildung der Hauptfördernut (5, 5′) und ebenso
eingearbeiteten oder aufgebrachten Förderrippen (9) zur
Bildung der Nebenfördernut (8). Beispielsweise kann zuerst
die Nebenfördernut (8) mit Förderrippen (9), mit flacher
Steigung als durchgehende, zunächst nicht unterbrochene
Förderwendel (8) hergestellt werden. Danach werden zwei
wendelförmige Ausnehmungen oder Ausfräsungen in Form der
einzusetzenden Längsprofile (6, 7) eingebracht, die die
zunächst durchgehende wendelförmige Nebenfördernut (8) mit
Förderrippen (9) in einzelne Förderrippenabschnitte (9)
auftrennt. Wie aus Fig. 2 in alternativer Ausführung
ersichtlich, werden dann die Längsprofile (6, 7) mit
kreisförmigem Querschnitt (10) oder quadratischem
Querschnitt (11) o. dgl. in die so hergestellte Ausnehmung
eingelegt und beispielsweise mittels einer Lötverbindung
(12) befestigt. Dabei kann die Ausnehmung sich bis in den
Kernbereich (13) der Förderwendel (1) hinein erstrecken.
In Fig. 1 wird demnach die zweigängige Hauptfördernut (5,
5′) für das Bohrmehl durch die Längsprofile (6, 7)
gebildet, die als eingelassene Profile (10, 11)
ausgebildet sind. Diese Hauptfördernut (5, 5′) wird dann
durch die Förderrippen (9) in eine Vielzahl von
Nebenfördernuten (8) unterteilt. Hierdurch ergibt sich die
Relativbewegung des Bohrmehls beim Transport in der
Förderwendel (1).
In Fig. 1 bzw. in Draufsicht in Fig. 2 ist der Kernbereich
(13) zylindrisch ausgebildet.
Wie in Fig. 3 und in Draufsicht in Fig. 4 dargestellt,
kann der Kernbereich der Hauptfördernut (5) auch andere
geometrische Formgebungen aufweisen. So besteht das
Bohrwerkzeug in Fig. 3 im Querschnitt aus einem zunächst
kreiszylindrischen Flügelprofil (13) mit den Längsprofilen
(6, 7) zur Bildung einer zweigängigen Förderwendel (1) mit
Hauptfördernuten (5, 5′). Der durch die Längsrippen (6, 7)
gebildete Durchmesser ist wiederum mit d 1 angegeben. Die
Nebenfördernuten (8) mit den Förderrippen (9) werden beim
Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 bzw. 4 dadurch
hergestellt, daß ein Teil (14) des zunächst kreisförmigen
Kernbereichs (13) tangential z. B. abgefräst wird, so daß
sich Ausnehmungen oder Taschen (14) bilden. Hier werden
die Förderrippen (9) und damit die Nebenfördernuten (8)
gebildet. Der Kerndurchmesser verringert sich in diesem
Bereich auf d 2′. Die Tiefe der Ausnehmung (14) richtet
sich nach der gewünschten geometrischen Formgebung.
Normalerweise handelt es sich um eine ebene Ausnehmung
(14), die jedoch in Sonderfällen auch kurvenförmig konvex
oder konkav ausgestaltet sein kann.
Bei dem in den Fig. 5 bis 7 dargestellten
Bohrwerkzeugen handelt es sich um ein gewalztes und
anschließend verdrehtes bzw. verwundenes
kreiszylindrisches Flügelprofil (15) als Ausgangsmaterial
mit gewalzten Längsrippen (16, 17) zur Bildung einer
Hauptfördernut (18). Vor dem verdrehten Zustand verlaufen
die Längsrippen (16, 17) parallel zur Bohrermittelachse
(19). Nach dem Verdrehen bzw. Verwinden ergeben sich die
in Fig. 5 dargestellten Längsrippen (16, 17) zur Bildung
der Hauptfördernut (18).
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 wird die
Nebenfördernut (20) durch die Förderrippen (21) gebildet,
mit dem Drallwinkel γ 2 wie zuvor beschrieben. Der
Drallwinkel der Hauptfördernut (18), gebildet durch die
Längsstege (16, 17) ist mit γ 1 bezeichnet. Die
Förderrippen (21) zur Bildung der Nebenfördernut (20) sind
schon im Ausgangsprofil als Querstege zwischen den
Längsrippen (16, 17) vorhanden.
In Fig. 5 ist ebenfalls die halbe Ganghöhe H/2 der
Hauptfördernut (18) sowie der Abstand h der Förderrippen
(21) eingezeichnet. Das Verhältnis H : h ≈ 1 : 12.
Die Förderrippen (21) sind in ihrem Querschnitt ähnlich
aufgebaut wie die Längsrippen (16, 17), wobei diese
Querschnitte insbesondere trapezförmig ausgebildet sind.
Dabei erstreckt sich jede Förderrippe (21) zwischen den
beiden Längsrippen (16, 17), wobei die Trapezhöhe des
Querschnitts der Förderrippen (21) zu den Endbereichen
kontinuierlich gegen Null abnimmt. Die Förderrippen (21)
gehen demnach in die Kernfläche der Nut an ihrem Auslauf
über.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist noch eine weitere
Variation des Drallwinkels γ 2 vorgesehen. So kann der
Drallwinkel γ 2, γ 2′, γ 2′′ unterschiedliche Werte
zwischen 30 und 80° annehmen, wobei der jeweilige
Drallwinkel γ 1 der Hauptfördernut (18) stets kleiner
ist, als der Drallwinkel γ 2 der Nebenfördernut. Als
Faustformel kann angesehen werden: q 2 ≈ 2 × γ 1. In
Fig. 6 beträgt γ 2 ≈ 35°, γ 2′ ≈ 40 bis 45°. Sofern
auch noch eine dritte Förderrippenart (21) vorgesehen ist,
beträgt der Winkel γ 2′′ ≈ 60 bis 65°. Hierbei wird die
Förderrippe mit dem größten Drallwinkel γ 2′′ zwischen
den beiden Förderrippen mit den kleineren Drallwinkeln
γ 2, γ 2′′ angeordnet. Die Formgebung der
Ausführungsbeispiele nach den Fig. 5 bis 7 kann
beispielsweise der DIN 488, Teil 2, 6/86 entnommen
werden.
Der in den Fig. 1 und 5 dargestellte Einspannschaft (4)
ist mit der jeweiligen Förderwendel (1) z. B. über eine
Reibschweißverbindung (22) befestigt. Als Material für den
Einspannschaft (4) wird dabei hochwertiger Werkzeugstahl
verwendet, um die Belastung im Bohrhammer standhalten zu
können. Währenddessen reicht als Material für die
Förderwendel (1) ein Werkstoff mit niedrigeren
Festigkeitseigenschaften aus, zum Beispiel normaler
Baustahl, da durch die Querschnittsvergrößerung des Kerns
bei gleicher Förderleistung die Festigkeit erhöht wird.
Der erfindungsgemäße Grundgedanke läßt sich demnach ggf.
schon mit einer Förderwendel aus herkömmlichem
kaltverwundenem Profilwalzstahl mit Längsrippen und
Schrägrippen verwirklichen, wie dies nach der DIN 488,
Teil 2 und 3, Ausgabe Juni 86 bekannt ist. Dies ist um so
erstaunlicher, da man derartigen minderwertigen
Materialien grundsätzlich die Eignung zur Verwendung für
derartige Werkzeuge abgesprochen hat. Es überrascht
deshalb, daß die geringen Festigkeitswerte eines
derartigen Profilwalzstahls zur Verwendung als
Förderwendel ausreichend sein können. Selbstverständlich
können in Sonderfällen weitere Maßnahmen entsprechend der
Ausgestaltung der Erfindung nach Fig. 1 bis 4
zweckmäßig sein.
In den Fig. 2, 4 und 7 ist eine Zentralbohrung oder
Durchgangsbohrung (23) als alternative Lösung gestrichelt
eingezeichnet. Diese Bohrung kann als Saugbohrung oder
Kühlmittelbohrung verwendet werden. Außerdem bietet sich
dann die Verwendung eines dickwandigen Rohres als
Ausgangsmaterial für die Förderwendel an.
Wie aus den Fig. 1, 3, 5, 6 sowie aus Fig. 8
ersichtlich, weist der Bohrer einen Bohrerkopf (2) auf,
mit einer sich über den gesamten Durchmesser D des
Bohrerkopfs (2) erstreckenden Schneidplatte (3) aus
Hartmetall. Die Schneidplatte (3) ist dabei derart
angeordnet, daß sie mit ihrem äußeren, unteren Ende (25)
mit den Längsprofilen (6, 7) bzw. den Längsrippen (16, 17)
fluchtet, d. h. die Längsprofile (6, 7) oder die
Längsrippen (16, 17) gehen nahezu stufenlos im Bereich des
Bohrerkopfs in die seitlich hervorstehenden Enden des
Schneidelements (3) über. Dies ist beispielsweise aus
Fig. 6 ersichtlich.
Die bevorzugte Ausbildung des Bohrerkopfs sieht gemäß
Fig. 8 und 9 weiterhin vor, daß an der Stirnseite (24)
des Bohrerkopfs (2) Schneidstifte (26, 27) angeordnet
sind. Diese Schneidstifte (26, 27) können in ihrer
Langsachse (28) parallel oder in einem Winkel δ zur
Bohrermittelachse (19) angeordnet sein.
Die Schneidstifte (26, 27) können symmetrisch (27) oder
asymmetrisch (26) an der Stirnseite (24) des Bohrerkopfs
verteilt sein. Auch die radiale Anordnung der Stifte (26,
27) kann variieren, d. h. der Stift (26) liegt auf einem
inneren Radius r 1, der Stift (27) auf einem größeren
Radius r 2. In Sonderfällen kann auch ein weiterer
Schneidstift (29) auf einem äußersten Radius r 3
angeordnet sein (siehe Fig. 9), wobei dieser äußerste
Schneidstift (29) nahezu oder auf dem durch die
Schneidplatte (3) gebildeten Durchmesser D zu liegen
kommt. (In Fig. 8 ist der Schneidstift (29) nicht
eingezeichnet.)
Die Schneidstifte (26, 27, 29) aus Hartmetall unterstützen
das Bohrergebnis insbesondere hinsichtlich der
Feinkörnigkeit des Bohrmehls erheblich. Ein feineres
Bohrmehl kann aber besser in den Nuten mit geringem
Nutenquerschnitt transportiert werden, ohne daß es zur
Verstopfungsneigung kommt. Insofern stellt der Bohrerkopf
eine optimale Ergänzung zur erfindungsgemäßen
Wendelausbildung dar.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und
beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie umfaßt
auch vielmehr sämtliche fachmännischen Abwandlungen ohne
eigenen erfinderischen Gehalt unter Verwirklichung des
erfindungsgemäßen Prinzips.
Claims (17)
1. Gesteinsbohrer für drehende und schlagende
Beanspruchung, mit einem, mit einer Hartmetallschneide
bestückten Bohrerkopf, einem Einspannschaft und wenigstens
einer spiralförmig ausgebildeten Förderwendel, dadurch
gekennzeichnet, daß die Förderwendel (1) aus einer
eingängigen oder mehrgängigen durchgehenden, nicht
unterbrochenen wendelförmigen Hauptfördernut (5, 18)
besteht, mit in dieser eingelagerten, aus Förderrippen (9,
21) gebildeten wendelförmigen Nebenfördernuten (8, 20),
wobei die Hauptfördernut (5, 18) eine steile Steigung bzw.
einen kleinen Drallwinkel γ 1 und die Nebenfördernut (8,
20) eine kleine Steigung bzw. einen großen Drallwinkel
γ 2 aufweist.
2. Bohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die durchgehende Hauptfördernut (5, 18) und/oder die
Nebenfördernut (8, 20) durch wendelförmige Längsprofile
(6, 7; 16, 17) und/oder Förderrippen (9, 21) gebildet
sind, mit z. B. einem quadratischen (11), trapezförmigen
(16, 17), kreisförmigen (10) Querschnitt o. dgl.
3. Bohrer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Durchmesser d 3 der durch die
Förderrippen (9, 21) gebildeten Nebenfördernut (8, 20)
gleich groß oder kleiner ist, als der Durchmesser d 1 der
durch die Längsprofile (6, 7; 16, 17) gebildeten
Hauptfördernut (5, 18).
4. Bohrer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verhältnis Kerndurchmesser d 2
der Förderwendel (1) zum Durchmesser d 1 der
Hauptfördernut ca. 0,8 beträgt.
5. Bohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hauptfördernut (5, 18) und/oder die Nebenfördernut
(8, 20) durch spanabhebende oder spanlose Bearbeitung
und/oder durch Verdrehen eines Profilstahls gebildet
sind.
6. Bohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hauptfördernut (5) durch wenigstens eine, die
durchgehende wendelförmige Nebenfördernut (8) kreuzende
wendelförmige Ausnehmung mit darin eingesetztem und
befestigtem wendelförmigem Längsprofil (6, 7) mit z. B.
quadratischem (11), kreisförmigem (10) oder trapezförmigem
Querschnitt o. dgl. gebildet ist.
7. Bohrer nach Anspruch 1 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Nebenfördernut (8) durch
taschenförmige Ausnehmungen (14) in der Hauptfördernut (5)
gebildet ist.
8. Bohrer nach Anspruch 1 oder 5 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die nebeneinanderliegenden
Förderrippen (9, 21) der Nebenfördernut (8, 20)
unterschiedliche Drallwinkel γ₂, γ₂′, γ₂′′
aufweisen.
9. Bohrer nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis des
Drallwinkels γ 1 der Hauptfördernut (5, 18) bzw. der
Längsprofile (6, 7; 16, 17) zum Drallwinkel γ 2 zur
Nebenfördernut (8, 20) bzw. der Förderrippen (9, 21) ca.
1:2 bis 1:3 beträgt.
10. Bohrer nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Drallwinkel
γ 1 der Hauptfördernut (5, 18) ca. γ 1 ≈ 15 bis 60°,
vorzugsweise 15 bis 25° und der Drallwinkel γ 2, γ 2′,
γ 2′′ der Nebenfördernut (8, 20) ca. γ 2 ≈ 30 bis 80°,
vorzugsweise q 2 ≈ 35° beträgt.
11. Bohrer nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als
Ausgangsmaterial für die Förderwendel (1) ein gewalztes
und anschließend verdrehtes bzw. verwundenes FIügelprofil
(15) mit wenigstens einer Längsrippe (16, 17) zur Bildung
einer wendelförmigen Hauptfördernut (18) verwendbar ist,
wobei das Ausgangsprofil (15) Stege zur Bildung der
Förderrippen (21) der wendelförmigen Nebenfördernut (20)
aufweist.
12. Bohrer nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Förderwendel
(1) z. B. ein Profil verwendbar ist, welches als
Profilwalzstahl nach DIN 488, Teil 2 und 3, Juni 86
ausgebildet ist.
13. Bohrer nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderwendel
(1) aus Baustahl oder Profilwalzstahl besteht und mit
einem Einspannschaft (4) für Bohrhämmer aus einem
legierten Werkzeugstahl mittels zum Beispiel einer
Reibschweißverbindung (22) verbunden ist.
14. Bohrer nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderwendel
(1) eine zentrale Durchgangsbohrung (23) als Saugbohrung
oder Kühlmittelbohrung o. dgl. aufweist, wobei
vorzugsweise ein Rohr als Ausgangsmaterial verwendbar ist.
15. Bohrer nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bohrerkopf (2) an seiner Stirnseite (24) eine sich über
den gesamten Durchmesser D des Bohrerkopfes erstreckende
Schneidplatte (3) aus Hartmetall aufweist, wobei die
Längsprofile (6, 7) bzw. die Längsrippen (16, 17)
unmittelbar im äußeren, unteren Bereich (25) der
Schneidplatte (3) enden und mit dem überstehenden Teil (s)
der Schneidplatte fluchten.
16. Bohrer nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bohrerkopf (2) zusätzlich zur Schneidplatte (3) an seiner
Stirnseite (24) Schneidstifte (26, 27, 29) aus Hartmetall
aufweist, wobei die Schneidstifte gegenüber den
Bohrersymmetrieebenen symmetrisch oder asymmetrisch und
radial auf gleichen oder unterschiedlichen Positionen
angeordnet sind.
17. Bohrer nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneidstifte (26, 27, 29) mit ihrer Längsachse
(28) achsparallel oder schräg zur Bohrerlängsachse (19)
ausgerichtet sind.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873740692 DE3740692A1 (de) | 1987-09-18 | 1987-12-01 | Gesteinsbohrer |
| US07/235,936 US4883135A (en) | 1987-09-18 | 1988-08-24 | Apparatus for rock drill |
| EP88119291A EP0322554B1 (de) | 1987-12-01 | 1988-11-21 | Gesteinsbohrer |
| DE8888119291T DE3875710D1 (de) | 1987-12-01 | 1988-11-21 | Gesteinsbohrer. |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8712650 | 1987-09-18 | ||
| DE19873740692 DE3740692A1 (de) | 1987-09-18 | 1987-12-01 | Gesteinsbohrer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3740692A1 true DE3740692A1 (de) | 1989-04-06 |
Family
ID=25862332
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873740692 Withdrawn DE3740692A1 (de) | 1987-09-18 | 1987-12-01 | Gesteinsbohrer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3740692A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0778390A3 (de) * | 1995-12-07 | 1998-07-01 | HILTI Aktiengesellschaft | Drehschlag-Wendelbohrer |
| WO1999029998A1 (de) * | 1997-12-04 | 1999-06-17 | Hawera Probst Gmbh | Gesteinsbohrwerkzeug |
-
1987
- 1987-12-01 DE DE19873740692 patent/DE3740692A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0778390A3 (de) * | 1995-12-07 | 1998-07-01 | HILTI Aktiengesellschaft | Drehschlag-Wendelbohrer |
| WO1999029998A1 (de) * | 1997-12-04 | 1999-06-17 | Hawera Probst Gmbh | Gesteinsbohrwerkzeug |
| US6427789B1 (en) | 1997-12-04 | 2002-08-06 | Hawera Probst Gmbh | Rock drilling tool with improved conveying |
| CZ297961B6 (cs) * | 1997-12-04 | 2007-05-09 | Hawera Probst Gmbh | Vrtací nástroj, zejména vrtací nástroj do kamene |
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