DE3740439A1 - Verfahren zur entfernung von schwefelwasserstoff aus gasen - Google Patents
Verfahren zur entfernung von schwefelwasserstoff aus gasenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entfernung von
Schwefelwasserstoff aus Gasen durch Leiten der Gase in Gegenwart von
Sauerstoff und Wasserdampf über eine katalytische Absorptionsmasse, die
inerte poröse Trägermaterialien als Träger und katalytisch aktive
Metallsulfide und/oder Metalloxide zur selektiven Oxidation von
Schwefelwasserstoff zu elementarem Schwefel enthält, wobei sich der
gebildete Schwefel gleichzeitig auf der Absorptionsmasse abscheidet, und
Regenerieren der beladenen katalytischen Absorptionsmasse.
Die Entfernung von Schwefelwasserstoff aus industriellen Gasen, z. B.
Kohlegas, stellt seit langem ein Problem dar. Vor 1940 erfolgte die
Entfernung von Schwefelwasserstoff aus Kohlengas durch Umsetzung mit
feuchtem Eisenoxid bei Temperaturen unter etwa 100°C. Wenn die
Schwefelaufnahme die Reaktivität des Oxids vermindert hatte, wurde die
Absorptionsmasse durch Behandlung mit Luft regeneriert. Durch die Reaktion
mit Sauerstoff wurde das entstandene Eisensulfid langsam zu Eisenoxid und
elementarem Schwefel umgesetzt.
Um eine höhere Aufnahme an Schwefel zu erzielen, wurde etwas Sauerstoff
dem Kohlengas zugefügt. Das Eisenoxid wirkte dann als Katalysator, der
eine Reaktion zwischen dem Schwefelwasserstoff und Sauerstoff bei niederen
Temperaturen bewirkte. Der entstandene elementare Schwefel verblieb im
Eisenoxid und verminderte die katalytische Aktivität. Weil es schwierig
war, den abgeschiedenen Schwefel aus der Katalysatormasse zu extrahieren,
wurde der entaktivierte Katalysator in der Regel verworfen. Die häufige
Erneuerung des Katalysators war naturgemäß technisch nachteilig.
Wegen dieser Nachteile wurde die Entfernung des Schwefelwasserstoffs durch
Absorption in flüssiger Phase kontinuierlich durchgeführt.
Schwefelwasserstoff wird in organischen Flüssigkeiten wie Methanol oder
Alkanolaminen absorbiert. Obwohl dieses Verfahren gegenüber demjenigen mit
Eisenoxid Vorteile bringt, hat es einige Nachteile.
Ein Niedertemperatur-Entschwefelungsverfahren ist beschrieben worden in
der Patentanmeldung EP 98 444, bei dem eine fließfähige Absorptionsmasse
auf der Basis von Eisenhydroxiden, die in Absorptionstürmen enthalten ist,
im Gegenstromverfahren gegen das Gas, das den Schwefelwasserstoff enthält,
geführt wird. Jedoch verliert die beladene Absorptionsmasse ihre
katalytische Aktivität, da der Schwefel auf der Oberfläche abgeschieden
wird und nach diesem Verfahren die katalytische Absorptionsmasse nicht
regeneriert werden kann.
Ein ähnliches Gas-Entschwefelungsverfahren bei niedriger Temperatur ist
beschrieben in The Chemical Engineer, November 1984, Seite 30. Dieses
Verfahren dient zur Entfernung von Schwefelwasserstoff aus Erdgas aus
Nordsee-Ölquellen. Nach diesem Verfahren wird Schwefelwassertoff durch
Reaktion mit granularem Zinkoxid in Festbettreaktoren entfernt. Jedoch
liegt der Nachteil dieses Verfahrens darin, daß das absorbierende
Material nicht regenerierbar ist und die Festbettreaktoren eine begrenzte
Lebensdauer haben, bevor sie erneuert werden müssen.
Neben den trocknen Verfahren zur Schwefelwasserstoffentfernung sind
verschiedene Verfahren zur naß-chemischen oxidativen
Schwefelwasserstoffentfernung entwickelt worden. Entsprechend dem Linde-
Sulfolin-Verfahren, das in Wissenschaft und Technik, Band 8, Seite 371,
1986, beschrieben wird, wird Schwefelwasserstoff durch Absorption in eine
wäßrigen Sodalösung aus dem zu reinigenden Gas entfernt, und mittels
Natriumvanadat zu Schwefel oxidiert.
In dem LO-CAT-Verfahren, das in Chemical Engineering Seite 62, 1985,
beschrieben wird, wird der ein eine alkalische wäßrige Lösung von Fe3+-
Ionen geleitete Schwefelwasserstoff direkt zu elementarem Schwefel
oxidiert. Diesem naß-chemischen Verfahren sind jedoch die Nachteile
gemeinsam, daß die Absorptionslösungen nur eine stark beschränkte
Aufnahmekapazität haben und nach dem Verfahren entsorgt werden müssen.
Weitere Nachteile dieses Verfahrens sind die aufwendigen Apparaturen, die
hohen Investitionskosten und die komplizierte Bedienung der Anlagen.
Ein verbessertes Verfahren zur Entfernung von Schwefelwasserstoff ist
beschrieben in Hydrocarbon-Processing, 1986, Seite 37. Nach diesem
Verfahren werden Zinkoxid enthaltende Reaktionsgefäße zur Absorption von
Schwefelwasserstoff verwendet und durch Erhitzen in einem
sauerstoffhaltigen Luftstrom regeneriert. Die Regenerierung der
zinkoxidhaltigen Absorptionsmasse ermöglicht zwar eine erneute Verwendung,
jedoch bringt das dabei entstehende Schwefeldioxid weitere
Entsorgungsprobleme mit sich. Hinzu kommt als weiterer Nachteil dieses
Verfahrens, daß die absorbierfähige Oberfläche nach mehreren
Absorptionszyklen auf 10% der ursprünglichen Fläche sich vermindert.
In der DE-OS 21 44 567 ist die Entschwefelung von Kohlenwasserstoffen mit
einer Entschwefelungsmasse beschrieben, die aus einem porösen Träger mit
hoher spezifischer Oberfläche besteht, auf dem zweiwertiges Kupferoxid
aufgebracht ist. Diese Masse wird dadurch hergestellt, daß das poröse
Trägermaterial mit einer wäßrigen Kupfersalzlösung imprägniert und
getrocknet wird. Dabei erhält man eine Masse, die, auch nach dem
Kalzinieren, das Kupferoxid in groben Körnern enthält, wie dies auch für
die oben beschriebenen anderen bekannten Reaktionsmassen gilt. Die
Entschwefelung mit dieser Masse kann deshalb nur bei verhältnismäßig
niedrigen Temperaturen durchgeführt werden, da bei höheren Temperaturen
die Masse sintert. Das Regenerieren ist umständlich und erfordert mehrere
Verfahrensschritte. Die Menge an aufgenommenem Schwefel sinkt stark mit
zunehmender Anzahl Regenerierungen (vgl. Beispiel 5 der DE-OS 21 44 567).
Die US-A 44 78 800 (entsprechend EP-A 00 71 983) beschreibt ein Verfahren
zur Entfernung von Schwefelwasserstoff, Carbonylsulfid und/oder
Schwefelkohlenstoff aus Gasen, umfassend:
- a) das Leiten des Gases mit Schwefelwasserstoff, Carbonylsulfid oder Schwefelkohlenstoff enthaltend, bei einer Temperatur von 5 bis 800°C über eine Absorptionsmasse, einschließend Metalloxide, die mit der Schwefelverbindung reagieren, wobei man Metall-Schwefel-Verbindungen erhält, und wobei diese Metalloxide auf einem inerten, feuerfesten Trägermaterial mit einer spezifischen Oberflächengröße von mehr als 10 m2 pro g vorliegen,
- b) das Trägermaterial mit dem Metalloxid in einer Menge von wenigstens 5 Gew.-% beladen wird, berechnet als Metall der aktiven Komponente und bezogen auf das Gewicht des Trägermaterials,
- c) wenigstens 20 Gew.-% der Metalloxide auf dem Trägermaterial in fein verteilter Form mit einer Partikelgröße von weniger als 40 nm vorliegen, und
- d) Regenerierung des Trägermaterials, das mit Metall-Schwefel- Verbindungen beladen wurde, durch Oxidieren dieser Metall-Schwefel- Verbindungen durch Überleiten von Gasen, eingeschlossen oxidierende Mittel.
Dieses Verfahren liefert hervorragende Ergebnisse. Jedoch ist die Menge an
Schwefel, mit dem die Absorptionsmasse beladen werden kann, im Vergleich
mit den Ergebnissen der vorliegenden Erfindung verhältnismäßig niedrig.
Obgleich entsprechend der US-A 44 78 800 die Entfernung von
Schwefelwasserstoff und anderen Schwefelverbindungen bei einer Temperatur
von 5 bis 800°C durchgeführt werden kann, werden in den Beispielen
lediglich Temperaturen von oberhalb 300°C verwendet. Im weiteren ist es
bevorzugt, daß die Gase reduzierende Gase sind, und in allen Beispielen
werden solche reduzierenden Gase verwendet.
Ein wesentliches Merkmal der US-A 44 78 800 ist, daß die Regenerierung der
beladenen Absorptionsmasse durch Oxidation durchgeführt wird.
Überraschenderweise war es gemäß US-A 44 78 800 durch Regeneration der
Absorbentien möglich, direkt elementaren Schwefel zu erhalten, wenn
bestimmte aktive feinverteilte Metalloxide wie Eisenoxid in der
Absorptionsmasse verwendet werden.
Da ein erhöhter Bedarf für verbesserte Verfahren zur Entfernung von
Schwefelwasserstoff aus Gasen besteht, ist es ein Ziel dieser Erfindung,
ein Verfahren zu liefern, das bei niedrigen Temperaturen, sogar bei
Raumtemperatur, durchgeführt werden kann, wobei Schwefelwasserstoff
praktisch quantitativ aus den Gasen entfernt wird, wobei die Regenerierung
und die Wiederverwendung der gleichen Masse zur Entfernung von H2S
wiederholt werden kann, und wobei elementarer Schwefel direkt erhalten
wird und keine Schwefeloxide gebildet werden.
Überraschenderweise können diese Probleme durch das Verfahren der
vorliegenden Erfindung gelöst werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft entsprechend ein Verfahren zur
Entfernung von Schwefelwasserstoff aus Gasen durch Leiten der Gase in
Gegenwart von Sauerstoff über eine katalytische Absorptionsmasse, die
inerte poröse Trägematerialien als Träger und katalytisch aktive
Metallsulfide und/oder Metalloxide zur selektiven Oxidation von
Schwefelwasserstoff zu elementarem Schwefel enthält, und Regenerieren von
der beladenen katalytischen Absorptionsmasse, dadurch gekennzeichnet, daß
- a) die Temperatur der Absorptionsmasse während des Schrittes der selektiven Oxidation und Absorption unterhalb des Schmelzpunktes von elementarem Schwefel liegt,
- b) das Gas wenigstens 0,5 Volumenprozente Wasser enthält,
- c) die Menge an aktiven Metallsulfiden und/oder Metalloxiden wenigstens 1 Gew.-% beträgt, berechnet als Metall in bezug auf das Gewicht des Trägermaterials, wobei wenigstens 20 Gew.-% solcher Sulfide auf dem Trägermaterial in feinverteilter Form mit einer Partikelgröße von weniger als 40 nm vorliegen,
- d) nach dem Beladen mit festem Schwefel die katalytische Absorptionsmasse in Abwesenheit von Sauerstoff regeneriert wird durch Abdampfen des darauf abgelagerten Schwefels,
- e) die katalytische Absorptionsmasse rehydratiert wird,
- f) dieser Entfernungs-, Regenerierungs- und Rehydratierungszyklus wenigstens zweimal wiederholt wird.
Die Abkürzung "nm", die in dieser Anmeldung verwandt wird, bezieht sich
selbstverständlich auf Nanometer.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung können viele Verbindungen unter
der Voraussetzung, daß sie eine große spezifische Oberfläche besitzen,
als inerte, feuerfeste oder hitzestabile Trägermaterialien benutzt werden;
bevorzugt haben solche Trägermaterialien ein großes Porenvolumen, so daß
eine große Menge an festem Schwefel auf der Masse abgeschieden werden
kann. Es ist möglich, aus dem Stand der Technik bekannte Produkte zu
verwenden, wie Aluminiumoxid, Siliciumdioxid, Siliciumdioxid/Aluminiumoxid,
Siliciumdioxid/Magnesiumoxid, Zirkoniumdioxid,
Siliciumdioxid/Zirkoniumdioxid, Titandioxid,
Siliciumdioxid/Zirkoniumdioxid/Titandioxid, kristalline oder amorphe
Aluminiumsilicatmolekularsiebe, Metallphosphate und Aktivkohle.
Bei dem Verfahren der vorliegenden Erfindung enthält die katalytische
Absorptionsmasse Metallsulfide und/oder Metalloxide als aktive
Inhaltsstoffe. Wie im späteren im Detail bei den Herstellungsbeispielen
erläutert, können solche Metallsulfide hergestellt werden zuerst durch
Herstellung der katalytischen Absorptionsmassen, die die entsprechenden
Metalloxide oder hydratierten Oxide auf den Trägermaterialien enthalten
entsprechend den bekannten Verfahren, die, wie oben erwähnt, in US-A
44 78 800 beschrieben sind. Geeignete Metalloxide, die auf dem
Trägermaterial abgeschieden wurden, können auf der Basis von bekannten
thermodynamischen Daten bestimmt werden. Zu diesem Zweck wird Bezug
genommen auf P. R. Westmoreland und D. P. Harrison, Environmental Science
and Technology, 10 (7) (1976), Seiten 659-661. Beispiele solcher
geeigneten Oxide sind die Oxide von Chrom, Kobalt, Kupfer, Eisen, Mangan,
Vanadium und Molybdän. Wenn solche katalytische Absorptionsmasse mit einem
Gas, das Sauerstoff und Schwefelwasserstoff enthält, bei Temperaturen
unterhalb des Schmelzpunktes von Schwefel behandelt wird, werden die
Metalloxide oder hydratierten Oxide in einem beträchtlichen Ausmaß in die
Metallsulfide umgewandelt. Wenn eine solche Masse in den Reaktor
eingeführt wird, in dem die Entfernung des Schwefelwasserstoffs nach dem
erfindungsgemäßen Verfahren durchgeführt werden soll, werden die
Metalloxide oder hydratierten Oxide in die Metallsulfide wie oben
definiert umgewandelt.
Während der Absorption können zwei Reaktionen ablaufen:
H2S + ½ O2 → S + H2O (1)
2 FeOOH + 3H2S → Fe2S3 + 4H2O (2)
2 FeOOH + 3H2S → Fe2S3 + 4H2O (2)
Die erste Reaktion ist die selektive Oxidationsreaktion zu elementarem
Schwefel und die zweite Reaktion ist die Reaktion mit Eisenoxid.
Diese Tatsache erlaubt es, das Verfahren der vorliegenden Erfindung mit
einer Absorptionsmasse, die inerte poröse Trägermaterialien als Träger und
Metalloxide oder hydratierte Oxide anstelle der katalytisch aktiven
Metallsulfide enthält, zu beginnen, und am Anfang bei der ersten
Verwendung einer solchen Masse in dem Reaktor für das Verfahren der
vorliegenden Erfindung werden die Metalloxide oder hydratierten Oxide in
die katalytisch aktiven Metallsulfide umgewandelt. Auf dieser Stufe kann
eine geringe Menge H2S entweichen und sich in dem Austrittsgas befinden.
Im Anschluß daran kann die Entfernung von Schwefelwasserstoff aus den
Gasen wie oben definiert durchgeführt werden. Durch ein solches Verfahren
können die aktiven katalytischen Absorptionsmassen, die die Metallsulfide
als aktives Material wie oben definiert enthalten, in situ aus den Oxiden
oder hydratierten Oxiden am Anfang der Stufe der
Schwefelwasserstoffentfernung hergestellt werden.
Die Sulfidierungsreaktion des Metalloxids kann zur vollständigen
Substition der an die Metallatome gebundenen Sauerstoffatome durch
Schwefelatome führen. Eine vollständige Substition ist jedoch nicht
notwendig, da auch eine entsprechende teilweise Substition eine
Absorptionsmasse mit hoher katalytischer Aktivität liefert.
Während dieses ersten Sulfidierungsschrittes und im weiteren Verlauf der
Schwefelwasserstoffentfernung muß das zugeführte Gas Wasserdampf
enthalten.
Selbstverständlich können solche katalytischen Absorptionsmassen, die die
Metallsulfide als aktive Inhaltsstoffe enthalten, getrennt davon
hergestellt werden und in den Reaktor zur Entfernung des
Schwefelwasserstoffes eingeführt werden.
Die selektive Oxidation von H2S zu Schwefel entsprechend dem
erfindungsgemäßen Verfahren läuft schon bei sehr niedrigen Temperaturen
an. Wie oben gezeigt, müssen die selektive Oxidation und die Absorption
unterhalb des Schmelzpunktes von elementarem Schwefel durchgeführt werden,
so daß die aktiven Metallsulfide und die Poren des Trägermaterials nicht
durch flüssigen Schwefel blockiert werden. Flüssiger Schwefel blockiert
sehr schnell die Poren der Absorptionsmasse, und unter solchen
Bedingungen könnte nur eine sehr geringe Menge an Schwefel darauf
abgeschieden werden, wonach die Regenerierung notwendig wird.
Bevorzugt liegt die Temperatur der Absorptionsmasse unter 120°C, besonders
bevorzugt unter 90°C und am meisten bevorzugt unter 70°C, um die Gefahr
solcher Deaktivierung zu vermeiden und um zu vermeiden, daß elementarer
Schwefel mit dem Austrittsgas entfernt wird und aus diesem entfernt werden
muß. Dieses erleichtert das technische Verfahren. Gewöhnlich reicht es
aus, das Verfahren ohne äußere Heizung durchzuführen, und die Temperatur
der Absorptionsmasse liegt unterhalb von 50°C. Weil die Reaktion exotherm
ist, wird die Temperatur der Absorptionsmasse von der Eingangstemperatur
und der Konzentration an Schwefelwasserstoff im Gas abhängen. Jedes
zusätzliche Prozent an Schwefelwasserstoff wird eine Temperaturerhöhung
bis zu etwa 50°C ergeben. Um die Temperatur der katalytischen
Absorptionsmasse unter dem Schmelzpunkt des elementaren Schwefels zu
halten, kann eine Kühlung notwendig sein. Weil jedoch das Gas eine geringe
Menge an Wasserdampf enthält, sollte die Temperatur oberhalb des
Gefrierpunktes vom Wasser gehalten werden. Eine besondere Ausführungsform
des Verfahrens ist es, daß die selektive Oxidation des
Schwefelwasserstoffs durch Sauerstoff mit einem atomaren Verhältnis von
Sauerstoff zu Schwefel durchgeführt werden kann, das den Wert 1
überschreitet, wobei der Schwefelwasserstoff oder der gebildete Schwefel
nicht zu Schwefeldioxid oxidiert werden.
Wenn das atomare Verhältnis von Sauerstoff zu Schwefel das zu oxidierende
Schwefelwasserstoff unterhalb von 1 liegt, kann eine geringe Menge
Schwefelwasserstoff entweichen und sich im Austrittsgas befinden. Um
dieses zu vermeiden und wegen möglicher Fluktuation in der Zufuhr von H2S
und Sauerstoff ist es bevorzugt, daß das atomare Verhältnis von Sauerstoff
zu Schwefel über 1,1 oder sogar 1,2 steigt. Die obere Grenze des
Überschusses an Sauertoff ist von keiner wesentlichen Bedeutung für das
Verfahren der Erfindung, aber aus Gründen der Energieeinsparung sollte der
Überschuß so gering wie möglich sein, da ein großer Überschuß nicht von
Vorteil ist. Vorzugsweise kann der Sauerstoff durch Einspeisung von Luft
in das Gas zugeführt werden, aus dem der Schwefelwasserstoff selektiv
oxidativ entfernt werden soll.
Obgleich in US-A 44 78 800 im Zusammenhang mit einer besonderen
Ausführungsform festgestellt wurde, daß Sorge dafür getragen werden muß,
daß die Menge an Sauerstoff oder oxidierendem Mittel nicht größer als
notwendig zur Bildung des Schwefels aus den Metallsulfiden der
Absorptionsmasse ist, besteht überraschenderweise keine Gefahr bei der
Verwendung von größeren Mengen an Sauerstoff in dem Verfahren der
vorliegenden Erfindung. Der Grund dafür liegt vermutlich darin, daß die
Temperatur während der selektiven Oxidationsreaktion von H2S zu Schwefel
unterhalb des Schmelzpunktes des elementaren Schwefels liegt, so daß die
Nebenreaktionen
H2S + 1½ O2 → SO2 + H2O (3)
S + O2 → SO2 (4)
S + O2 → SO2 (4)
oder die Oxidation zu Schwefeltrioxid unter den erfindungsgemäßen
Reaktionsbedingungen nicht ablaufen.
Überraschend ist, daß die sehr aktive katalytische Absorptionsmasse, die
im erfindungsgemäßen Verfahren verwendet wird, in keinem Fall die
Oxidation des Schwefels zu Schwefeldioxid während des Verfahrens
katalysiert, wenn das Verfahren wie hier beschrieben durchgeführt wird.
Erfindungsgemäß soll das Gas wenigstens 0,5 Volumenprozent Wasser
enthalten. Die obere Grenze ist im einzelnen nicht wesentlich. Jedoch
sollte die Menge an Wasserdampf nicht oberhalb der Sättigungsgrenze des
Gases mit Wasserdampf an jedem Punkt des Absorptionsgefäßes liegen,
bevorzugt unter der Sättigungsgrenze wegen der kapillaren Kondensation.
Erfindungsgemäß ist es möglich, das Gas in das Absorptionsgefäß bei sehr
niedrigen Temperaturen einzuspeisen, vorzugsweise bei Umgebungstemperatur
von z. B. ein paar Grade oberhalb von 0°C im Winter. Während der Absorption
steigt die Temperatur des Gases in dem Reaktor, da die Oxidationsreaktion
zwischen H2S und Sauerstoff sehr exotherm ist. Wenn die Reaktionswärme
aufgrund eines hohen H2S-Gehaltes im zugeführten Gas groß ist, muß die
Absorptionsmasse gekühlt werden, damit die Temperatur der Absorptionsmasse
nicht über 120°C steigt. Wenn die Eingangstemperatur des
zugeführten Gases höher liegt, kann die Menge an Wasser höher sein. Es ist
bevorzugt, daß - wenn die Eingangstemperatur hoch genug ist - das Gas
wenigstens zwei Volumenprozent Wasser enthält. Jedoch sollte der
Wassergehalt so niedrig wie möglich sein, bevorzugt unterhalb von 10
Volumenprozent, nicht nur um jegliche Kondensation von Wasser im Gefäß
auszuschließen, sondern auch um wirtschaftlichen Gesichtspunkten
hinsichtlich der Gaseigenschaft zu genügen.
Wenn das Gas, aus dem Schwefelwasserstoff entfernt werden soll, keinen
Wasserdampf enthält, ist es im Anfang trotzdem möglich,
Schwefelwasserstoff effektiv zu entfernen. Jedoch gibt es nach einer
relativ kurzen Zeit (in manchen Fällen etwa 30 bis 40 Minuten) einen
starken plötzlichen Durchbruch von Schwefelwasserstoff. Wenn danach Wasser
zu dem Speisegas in den Mengen wie oben definiert zugefügt wird, sinkt der
Anteil an Schwefelwasserstoff in dem Austrittsgas nach einiger Zeit, bis
ein endgültiger Durchbruch an Schwefelwassestoff nach vollständiger
Beladung des Sorbens auftritt. Wenn jedoch gemäß der vorliegenden
Erfindung Wasser in dem Speisegas vorliegt, kann die Entfernung von
Schwefelwasserstoff über einen längeren Zeitraum durchgeführt werden und
die katalytische Absorptionsmasse kann mit größeren Mengen an Schwefel
beladen werden.
Es ist sehr erstaunlich, daß der Effekt von Wasserdampf in dem Gas einen
solchen begünstigten Effekt auf das erfindungsgemäße Verfahren hat.
Vermutlich rehydratiert der Wasserdampf kontinuierlich die katalytische
Absorptionsmasse und schützt sie auf diese Weise vor der Deaktivierung.
Die katalytische Absorptionsmasse, die in dem Verfahren der vorliegenden
Erfindung verwendet wird, kann ausgehend von der Art, wie in US-A 44 78
800 verwandt, hergestellt werden. Wie oben bereits festgestellt, sind
jedoch Metallsulfide das aktive Material, die vor dem tatsächlichen
Schritt der Entfernung von Schwefelwasserstoff gebildet werden können. Es
ist nicht notwendig, daß das Trägermaterial mit solchen aktiven
Metallsulfiden (oder anfänglich Metalloxiden) in einer Menge von
wenigstens 5 Gew.-% beladen wird, die als Metall der aktiven Komponente
berechnet und auf das Gewicht des Trägermateriales bezogen sind. Die
untere Grenze sollte wenigstens 1 Gew.-% betragen. Wesentlich ist, daß das
Trägermaterial ein großes Porenvolumen und Oberfläche hat und wie ein
Schwamm für den Schwefel wirkt, der während der Entfernungsreaktion auf
der katalytischen Absorptionsmasse abgeschieden werden soll. Die obere
Grenze für die Menge an aktivem Metall liegt bevorzugt bei 30 Gew.-%, mehr
bevorzugt 20 Gew.-%. Da im Gegensatz zu dem Verfahren von US-A 44 78 800
die katalytische Absorptionsmasse nicht durch chemische Bindung des
Schwefelwasserstoffs wirkt, sondern durch physikalische Abscheidung von
elementarem Schwefel, der gebildet wurde, ist ein hoher Gehalt an aktivem
Material nicht notwendig.
Am meisten bevorzugt als aktives Metall ist Eisen, zum Teil, weil es sehr
billig ist und eine hohe Aktivität beim erfindungsgemäßen Prozeß zeigt.
Jedoch Beispiele von anderen geeigneten Metallen sind Chrom, Kobalt,
Molybdän, Kupfer, Mangan und Vanadium und besonders gemischte
Metallsulfide von Eisen mit einem oder mehreren solcher Metalle.
Die katalytischen Absorptionsmassen, die im Verfahren der vorliegenden
Erfindung verwendet werden, haben den besonderen Vorteil gegenüber den
bekannten, industriell häufig verwandten Verfahren zur physikalischen und
chemischen Absorption von Schwefelwasserstoff in Lösungsmitteln, daß sie
Schwefelwasserstoff aus Gasen bis auf sehr geringe Restkonzentrationen
entfernen können, wobei diese Gase verschiedene Mengen an
Schwefelwasserstoff enthalten. Zusätzlich, besonders für Gase mit geringen
Mengen an Schwefelwasserstoff ist das Verfahren der Erfindung
wirtschaftlicher in Bezug auf die Durchführungs- und Investitionskosten.
Bei der Regenerierung der beladenen Absorptionsmasse wird der elementare
Schwefel lediglich abgedampft und direkt in einem Schritt erhalten,
während nach dem Stand der Technik Schwefelwasserstoff aus dem flüssigen
Absorptionsmittel ausgetrieben werden muß und zusätzlich in einem weiteren
bekannten Verfahren in Schwefel verarbeitet werden muß. Die Absorption mit
flüssigen Absorptionsmitteln benötigt ebenso aufwendige wie teure
Ausrüstung; 15 bis 25 m hohe Absorptionstürme werden benötigt. Zusätzlich
muß eine aufwendige und teure Ausrüstung zur Gewinnung von Schwefel aus
dem Schwefelwasserstoff aufgebaut und betrieben werden. Im Gegensatz dazu
reicht ein relativ kleiner Absorptionsreaktor für das erfindungsgemäße
Verfahren aus.
Bevorzugt liegen wenigstens 50 Gew.-% der Metallsulfide auf dem
Trägermaterial mit der oben definierten Teilchengröße von weniger als
40 nm, mehr bevorzugt weniger als 20 nm, vor.
Die erwähnte Menge liegt im besonderen in einer Teilchengröße unterhalb 15
nm und sogar ganz besonders unterhalb 10 nm vor, da in diesem Fall die
katalytische Aktivität sehr hoch ist. Die untere Grenze für die
Teilchengröße ist nicht besonders wesentlich und liegt bei etwa 1 nm,
vorzugsweise bei 3 nm. Das Verfahren der Erfindung kann vorteilhafterweise
auch unter anderem zur Entfernung von Schwefelverbindungen aus Erdgasen
angewandt werden. Die Entfernung wird durchgeführt, bis die katalytische
Absorptionsmasse mit festem elementarem Schwefel beladen ist. Unter dem
Term "beladen" wird verstanden, daß wenigstens etwas elementarer
Schwefel gebildet wurde. Wie anhand der Beispiele ersichtlich, tritt, wenn
eine katalytische Absorptionsmasse zum ersten Mal in einem
Absorptionsschritt, dem sogenannten Vorsulfidierungsschritt, verwendet
wird, der Durchbruch von Schwefelwasserstoff ziemlich früh auf, wohingegen
der Durchbruch bei einem zweiten von weiteren Zyklen der Absorption und
Regenerierung viel später auftritt. Aus wirtschaftlichen Gründen sollte
die Beladung mit elementarem Schwefel natürlich so hoch wie möglich sein,
um die Absorptionsdauer zu steigern. Generell gesagt sollte die Masse mit
einer solchen Menge an elementarem Schwefel beladen werden, daß die
Gesamtmenge an absorbiertem Schwefelwasserstoff, ausgedrückt im molaren
Verhältnis von Schwefelwasserstoff und Metall, mehr als 1, bevorzugt mehr
als 2 beträgt. Bei weiteren Zyklen ist es möglich, die Masse zu beladen,
bis das molare Verhältnis Schwefel zu Metall über 10 oder höher liegt,
wie anhand der Beispiele ersichtlich.
Nach der selektiven Oxidation und gleichzeitiger Absorption ist die
katalytische Absorptionsmasse mit einer abnehmbaren und ausreichenden
Menge - vom kommerziellen und technologischen Standpunkt aus - an festem
elementarem Schwefel beladen und wird regeneriert durch Abdampfen des
darauf abgeschiedenen Schwefels. Es ist ein wesentliches Merkmal dieser
Erfindung, daß dieses Abdampfen von Schwefel in Abwesenheit von Sauerstoff
oder anderen oxidierenden Mitteln durchgeführt wird, das unter den
Bedingungen der Regenerierung zur Bildung von Schwefeloxiden, im
besonderen SO2 oder SO3 führen würde. Die Temperatur des Abdampfens ist so
hoch, daß der Schwefel abdampft und durch einen Gasstrom fortgetragen
wird. Sehr hohe Temperaturen sollten vermieden werden, da sie keinen
kommerziellen Wert haben. Aus praktischen Gründen sollte die
Minimaltemperatur zum Abdampfen so hoch sein, daß der Gasstrom eine
Temperatur von wenigstens 240°C, bevorzugt wenigstens 275°C, besonders
bevorzugt von wenigstens 300°C hat. Wie oben gezeigt, ist die obere Grenze
aus kommerziellen Gründen gegeben, im allgemeinen sollte die Temperatur
nicht oberhalb von 350°C liegen. Im allgemeinen gesprochen sollte die
Temperatur des Gasstromes, der den abgedampften Schwefel wegtransportiert,
hoch genug sein, daß der Schwefel abgedampft und schnell weggetragen wird.
Auf der anderen Seite können, wenn die Temperatur des Gasstromes zu
niedrig ist, polymere Formen von elementarem Schwefel gebildet werden, wie
dem Fachmann bekannt ist. Im weiteren besteht bei außerordentlich hohen
Temperaturen die Gefahr der unerwünschten Bildung von Sulfaten durch
Reaktion mit Wasser.
Wenn die Verfahrenstemperatur während der Regenerierung höher als 150°C,
wie oben definiert, ist, und wenn der Dampfdruck des Schwefels hoch genug
ist, daß sich das Claus-Gleichgewicht kinetisch einstellen kann, besteht
die Gefahr, daß durch die Reaktion von Schwefel mit Wasserdampf wiederum
Schwefelwasserstoff nach der folgenden Gleichung gebildet wird:
3S + 2H2O ⇆ 2 H2S + SO2
Aus diesem Grund sollte der Partialdruck von Wasser im Verlauf der
Regenerierung sehr niedrig sein. Eine bevorzugte Ausführungsform der
Erfindung ist aus diesem Grund dadurch gekennzeichnet, daß während der
Regeneration d) zunächst ein inerter Gasstrom über die Absorptionsmasse bei
Temperaturen unterhalb des Schmelzpunktes des elementaren Schwefels
geführt wird, um das Wasser zu entfernen, und danach die Temperatur auf
Temperaturen, bei denen der Schwefel verdampft, gesteigert wird. Diese
Ausführungsform ist besonders empfehlenswert, weil während der Absorption
die katalytische Absorptionsmasse beträchtliche Mengen an Wasser enthalten
kann. Der Trocknungsschritt wird fortgesetzt, bis der Austrittsgasstrom im
wesentlichen frei von Wasser ist. Nachdem die ganze Menge oder im
wesentlichen die ganze Menge des elementaren Schwefels, mit dem die
katalytische Absorptionsmasse beladen worden war, abgedampft wurde, wird
die katalytische Absorptionsmasse mit einem inerten Gasstrom bevorzugt,
mit wenigstens 0,5 Volumenprozenten von Wasser, rehydratiert. Die
Rehydration sollte durchgeführt werden, da der Wassergehalt der
Absorptionsmasse im Verlauf des Abdampfens vom Schwefel aufgrund der
erhöhten Temperaturen abgenommen hat, und die Absorptionsmasse nach der
Rehydration eine wesentlich höhere Aktivität für die selektive Oxidation
von H2S zu Schwefel aufweist.
Wenn Katalysatoren, die nicht Claus-aktiv sind, in dem erfindungsgemäßen
Verfahren verwendet werden, kann auch Wasserdampf im Gas während des
Regenerierungsschrittes enthalten sein. Nach dem Abdampfen des Schwefels
soll die Absorptionsmasse wieder rehydratiert werden. Die Rehydration wird
vorzugsweise in einem inerten Gas wie Stickstoff oder Kohlendioxid
oder Kohlenwasserstoffen durchgeführt. Ein solches inertes Gas kann
ebenso während der Verdampfung des Schwefels benutzt werden. Bevorzugt
enthält der Gasstrom zur Rehydration wenigstens 0,5 Volumenprozente und
mehr bevorzugt wenigstens 2 Volumenprozente an Wasser. Die obere Grenze
ist grundlegend wie bei der oben beschriebenen Entfernung von
Schwefelwasserstoff und bevorzugt enthält der Gasstrom höchstens 20
Volumenprozente an Wasser.
Die Temperaturen während der Rehydration sind im wesentlichen die gleichen
wie bei der Entfernung des Schwefelwasserstoffes. Bevorzugt liegt die
Temperatur der Absorptionsmasse unterhalb von 80°C im Verlauf der
Behandlung mit dem inerten Gasstrom, der den Wasserdampf enthält.
Es ist ein besonderer Vorteil dieser Erfindung, daß der Entfernungs- und
Regenerationszyklus viele Male wiederholt werden kann, z. B. mehr als 50
Mal. Nach vielen Entfernungs- und Regenerationszyklen kann die
katalytische Absorptionsmasse weniger aktiv werden und sollte durch eine
neue Masse ersetzt werden.
Das Verfahren der Erfindung wird vorzugsweise für Gase verwandt, die
geringe Mengen an Schwefelwasserstoff enthalten. Die Entfernung des
Schwefelwasserstoffs erfolgt praktisch bis zum Durchbruch vollständig.
Schwefelwasserstoff-Konzentrationen von unter 1 ppm - in dem Austrittsgas
können sehr leicht erreicht werden. Die in den folgenden Beispielen ge
nannten ppm-Werte beziehen sich auf das Volumen der Gase.
Ein zylindrischer Reaktor mit einem Durchmesser von 1,5 cm wurde mit
10,2 ml einer katalytischen Absorptionsmasse gefüllt, die entsprechend dem
Herstellungsbeispiel 1 der US-A 44 78 800 hergestellt wurde. Diese Masse
enthielt 0,5 g wasserhaltigen Eisenoxids. Bei Raumtemperatur wurde eine
Gasmischung mit 2000 ppm H2S, 2000 ppm Sauerstoff, 2% Wasser und dem Rest
Stickstoff über die Masse mit einer Raumgeschwindigkeit von 5000 Stunde-1
(850 ml/Minute) geleitet. Der H2S-Gehalt des Gases, das aus dem Reaktor
austritt, war niedriger als ein ppm. Nach 2,5 Stunden begann die
Konzentration an H2S im Austrittsgas des Reaktors langsam anzusteigen, und
nach 3,5 Stunden erreichte die Konzentration an H2S etwa 70 ppm. Am Anfang
des Entschwefelungsprozesses betrug die Sauerstoffkonzentration des
Austrittsgases etwa 1000 ppm. Während des Prozesses stieg die
Konzentration an Sauerstoff in dem Austrittsgas langsam auf etwa 1400 ppm
an.
Der Sauerstoffverbrauch während des Entschwefelungsprozesses zeigt, daß
ein Teil des H2S direkt in elementaren Schwefel umgewandelt wird. Als die
Konzentration an H2S in dem Austrittsgas auf etwa 200 ppm gestiegen war,
wurde der Absorptionslauf beendet. Die absorbierte Menge H2S, ausgedrückt
im molaren Verhältnis von H2S und Eisen, betrug 2,8, was einer Beladung
von etwa 10 Gew.-% elementaren Schwefels auf der katalytischen
Absorptionsmasse entsprach.
Nach dem Durchbruch von H2S wird das Absorbens regeneriert durch
Entfernung des elementaren Schwefels von der Oberfläche des Absorbens. Das
Regenerationsverfahren schließt die folgenden Schritte ein:
- 1. Trocknen des Absorbens bei 100°C mit Stickstoff
- 2. Abdampfen des elementaren Schwefels bei 300°C mit Stickstoff
- 3. Rehydrierung des Sorbens bei 50°C in einem Stickstoffgasstrom
Während der Regeneration wurde der elementare Schwefel, der auf der
Oberfläche abgeschieden worden war, als elementarer Schwefel gewonnen.
SO2 wurde nicht festgestellt. Dieser Versuch ist ein Beispiel des
Vorsulfidierungsschrittes.
Die Absorptionsmasse vom Beispiel 1 wurde für einen zweiten
Entschwefelungslauf verwendet. Die Reaktionsbedingungen waren die gleichen
wie in Beispiel 1 beschrieben. Im Verlauf von 20 Stunden wurde kein H2S in
dem Austrittsgas des Reaktors entdeckt. Während der selektiven Oxidation
und des Absorptionslaufes betrug die Sauerstoffkonzentration im
Austrittsgas etwa 1000 ppm, was anzeigt, daß 50% des Sauerstoffes zur
Umwandlung von H2S zu elementarem Schwefel verwandt wurden. Während des
Laufes wurden 100% des H2S in elementaren Schwefel umgewandelt
entsprechend der direkten Oxidationsreaktion. Nach 20 Stunden wurde H2S im
Austrittsgas des Reaktors entdeckt. Bei einem Durchbruch von 200 ppm H2S
betrug das molare Verhältnis von H2S zu Eisen 19,5, was einer Beladung
von etwa 70 Gew.-% Schwefel entsprach.
Die Regenerierung wurde auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 beschrieben
durchgeführt. Während der Regenerierung wurde kein SO2 im Austrittsgas des
Reaktors entdeckt. Die gesamte Schwefelmenge, die auf der Oberfläche des
Sorbens abgeschieden war, wurde als elementarer Schwefel gewonnen.
Dieses Experiment beschreibt einen Entschwefelungslauf einer katalytischen
Absorptionsmasse, die entsprechend der Herstellungsvorschrift 2 von US-A
44 78 800 hergestellt wurde. Die Menge der katalytischen Absorptionsmasse
und die Bedingungen während des Entschwefelungslaufes waren die gleichen
wie in Beispiel 1. Nach etwa 2 Stunden wurde H2S im Austrittsgas des
Reaktors entdeckt. Der Konzentrationsverlauf von Sauerstoff im Verlauf des
Entschwefelungslaufes war mit dem von Beispiel 1 vergleichbar. Die
Schwefelbeladung während dieses Laufes betrug etwa 8 Gew.-%, das einem
molaren Verhältnis von H2S/Fe von 2,23 entsprach. Die Regenerierung der
katalytischen Absorptionsmasse wurde auf gleiche Weise wie in den
vorherigen Beispielen beschrieben durchgeführt. Während der Regeneration
wurde kein SO2 im Austrittsgas des Reaktors festgestellt. Das ist ein
weiteres Beispiel des Vorsulfidierungs-Schrittes.
Dieses Beispiel beschreibt den zweiten Entschwefelungslauf des Absorbens,
das in Beispiel 3 beschrieben wurde. Das Experiment wurde auf gleiche
Weise wie in Beispiel 2 beschrieben durchgeführt. Nach 15 Stunden wurde
H2S im Austrittsgas des Reaktors festgestellt. Zu dieser Zeit begann die
Konzentration des Sauerstoffes im Austrittsgas des Reaktors langsam zu
steigen. Der Anstieg der Sauerstoffkonzentration fiel mit dem Anstieg der
H2S Konzentration zusammen. Nach dem Durchbruch von 200 ppm H2S betrug das
molare Verhältnis von H2S/Fe 21, das einer Beladung von 75 Gew.-%
elementaren Schwefels auf der katalytischen Absorptionsmasse entspricht.
Die Regenerierung wurde auf gleiche Weise wie in den vorherigen Beispielen
beschrieben durchgeführt. Kein SO2 wurde in dem Austrittsgas während der
Regenerierung festgestellt.
Dieses Beispiel beschreibt den vierten Entschwefelungslauf des Absorbens,
das in den Beispielen 3 und 4 beschrieben wurde. Die Menge des Absorbens
betrug 10,2 ml (5 g). Das Reaktionsgas bestand aus 2000 ppm H2S, 2000 ppm
Sauerstoff, 2% Wasser und dem Rest Stickstoff. Die Raumgeschwindigkeit im
Verlauf der selektiven Oxidation und der Absorption betrug 2500 Stunde-1
(Gasfluß 425 ml/Minute). Im Velauf von 60 Stunden wurde kein H2S im
Austrittsgas des Reaktors festgestellt und 50% des Sauerstoffs im
Speisegas wurden verbraucht, was anzeigte, daß die gesamte Menge H2S in
elementarem Schwefel gemäß der oben erwähnten Reaktion umgewandelt wurde.
Nach 60 Stunden stieg die Konzentration an H2S schnell. Bei einem H2S
Durchbruch von 200 ppm betrug das molare Verhältnis H2S/Fe 22,3, das einer
Schwefelbeladung von über 80% entsprach. Die Regenerierung wurde auf
gleiche Weise wie in den vorherigen Beispielen beschrieben durchgeführt.
Kein SO2 wurde im Verlauf der Regenerierung festgestellt.
Claims (17)
1. Verfahren zur Entfernung von Schwefelwasserstoff aus Gasen durch
Leiten der Gase in Gegenwart von Sauerstoff über eine katalytische
Absorptionsmasse, die inerte poröse Trägermaterialien als
Träger und katalytisch aktive Metallsulfide und/oder Metalloxide
zur selektiven Oxiation von Schwefelwasserstoff zu elementarem
Schwefel enthält, wobei sich der gebildete Schwefel gleichzeitig auf
der Absorptionsmasse abscheidet, und Regenerieren der beladenen
katalytischen Absorptionsmasse,
dadurch gekennzeichnet,
daß
- a) die Temperatur der Absorptionsmasse während des Schrittes der selektiven Oxidation und Absorption unterhalb des Schmelzpunktes von elementarem Schwefel liegt,
- b) das Gas wenigstens 0,5 Volumenprozente Wasser enthält,
- c) die Menge an aktiven Metallsulfiden und/oder Metalloxiden wenigstens 1 Gew.-% beträgt, berechnet als Metall, bezogen auf das Gewicht des Trägers, wobei wenigstens 20 Gew.-% dieser Sulfide auf dem Träger in feinverteilter Form mit einer Partikelgröße von weniger als 40 nm vorliegen,
- d) nach dem Beladen mit festem Schwefel die katalytische Absorptionsmasse in Abwesenheit von Sauerstoff durch Abdampfen des darauf abgeschiedenen Schwefels regeneriert wird,
- e) die katalytische Absorptionsmasse rehydriert wird,
- f) dieser Entfernungs-, Regenerierungs- und Rehydrationszyklus wenigstens zweimal wiederholt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Metallsulfide und/oder Metalloxide aus der Gruppe ausgewählt werden,
die Eisen und Chromsulfide umfaßt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im
zugeführten Gas das atomare Verhältnis von Sauerstoff zu Schwefel 1,0
übersteigt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß in a) die Temperatur der Absorptionsmasse unterhalb von 120°C
liegt.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß in a) die Temperatur der Absorptionsmasse unterhalb von 80°C
liegt.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß in a) die Temperatur der Absorptionsmasse unterhalb von 50°C
liegt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß in b) das Gas wenigstens zwei Vol.-% H2O enthält.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß in c) die Menge an aktiven Metallsulfiden wenigstens
5 Gew.-% beträgt.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß in c) die Menge an aktiven Metallsulfiden
unterhalb von 30 Gew.-% liegt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß in d) ein Gasstrom über die Absorptionsmasse
bei Temperaturen unterhalb des Schmelzpunktes von elementarem
Schwefel geleitet wird, um H2O zu entfernen, und im Anschluß daran
die Temperatur auf Temperaturen gesteigert wird, bei denen der
Schwefel abdampft.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß in d) der Schwefel bei Temperaturen
oberhalb von 240°C abgedampft wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß in d) der Schwefel bei Temperaturen
oberhalb von 300°C abgedampft wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß in d) der Schwefel bei Temperaturen
unterhalb von 350°C abgedampft wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß in e) die Rehydration durch Behandlung mit einem
Gasstrom mit wenigstens 0,5 Vol.-% H2O durchgeführt wird.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß in e) der
Gasstrom wenigstens 2 Vol.-% enthält.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch
gekennzeichnet, daß in e) der Gasstrom höchstens 20 Vol.-% H2O
enthält.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß in e) die Temperatur der Absorptionsmasse
unterhalb von 80°C liegt.
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