DE3639083A1 - Roboter fuer das ausbessern der auskleidung von schmelzoefen durch ausbringen von auskleidungsmaterial unter hitzeeinwirkung des schmelzofens - Google Patents
Roboter fuer das ausbessern der auskleidung von schmelzoefen durch ausbringen von auskleidungsmaterial unter hitzeeinwirkung des schmelzofensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Roboter für das Ausbessern der
Auskleidung von Schmelzöfen durch Ausbringen von Ausklei
dungsmaterial unter Hitzeeinwirkung des Schmelzofens.
Solche Geräte werden benötigt, um eine kontinuierliche
und automatische Ausbesserung schadhafter Stellen an der
Innenauskleidung von Schmelzöfen durch Ausbringen eines
fließfähigen Auskleidungsmaterials mit Hilfe einer senk
recht entlang der Mittellinie des vorzugsweise als
Elektroofens ausgebildeten Schmelzofens bewegbaren
Spritzdüse durchführen zu können.
Bekanntlich erfolgt das Auffrischen von Schrott in einem
Elektroofen über Lichtbögen, die von Elektroden erzeugt
werden. Die Auskleidung an den Wänden und am Boden eines
solchen Elektroofens wird durch die hohen Temperaturen
der Stahlschmelze und der Schlacke während des Schmelz
prozesses stellenweise beschädigt bzw. aufgebrochen. Die
Ausbesserung der beschädigten Auskleidung erfolgt durch
Aufbringen von fließfähigem Auskleidungsmaterial auf die
beschädigten Stellen unmittelbar nach dem Austrag der
Stahlschmelze, also solange im Ofen noch die hohen Tempera
turen herrschen. Für das Aufbringen des Auskleidungs
materials muß eine Bedienungsperson eine Spritzdüse, die
an einem langen Stab befestigt ist, durch eine Öffnung in
der Seitenwandung des Elektroofens einführen. Die Be
dienungsperson muß hier also unter sehr schwierigen Arbeits
bedingungen bei sehr hohen Temperaturen Schwerarbeit ver
richten. Darüber hinaus ist es nicht einfach. Große Flächen
der Auskleidung solcher Öfen auszubessern, so daß ein großer
Bedarf an verbesserten Techniken für ein solches Ausklei
den besteht.
Für das Auskleiden der beschädigten Öfen sind bisher sog.
Heißspritzmaschinen bekannt, um die Bedienungsperson bei
Arbeiten mit der schwer zu handhabenden Lanze für das Aus
bringen des Auskleidungsmaterials zu entlasten. Die Heiß
spritzmaschine weist hierzu einen im Bereich eines Elektro
ofens aufgestellten Ständer sowie einen im Ständer senkrecht
bewegbaren Auslegerarm auf, der um den Ständer verdrehbar
ist sowie einen Düsenträger, der am Auslegerarm angeordnet
ist. Eine auswechselbare Spritzdüse ist am unteren Ende des
Düsenträgers angebracht und der Düsenträger bewegt sich
senkrecht entlang der Mittellinie des Ofens. Die Spritz
düse kann also aus einer Ruhestellung in ihre ausgefahrene
Stellung oberhalb des Ofens überführt werden, und sodann
in ihre Wirkstellung zum Spritzen. Nachdem die Spritzdüse
in der gewünschten Richtung verdreht worden ist, wird das
Auskleidungsmaterial über eine pneumatische Schlauchlei
tung zur Ausbesserung der schadhaften Auskleidung ausge
bracht. Für die Ausbesserung von schadhaften Stellen am
Boden des Ofens wird die Spritzdüse in ihre Ruhestellung
zurückgeführt und gegen eine andere Spritzdüse mit einem
für den Austrag auf den Boden des Ofens geeigneten Winkel
ausgewechselt.
Diese Heißspritzmaschine vereinfacht zwar den mechanischen
Teil von über größere Distanz auszuführenden Arbeiten bei
hohen Temperaturen und trägt somit zur Entlastung der Be
dienungsperson bei. Da der Düsenträger senkrecht längs der
Mittellinie des Ofens in aufrechter Stellung bewegbar ist,
was für eine gleichmäßige Ausbesserung an der Innenwandung
des Ofens erforderlich ist, läßt sich dieser Vorgang
durch Drehen der Spritzdüse leicht ausführen.
Hierbei treten aber folgende Schwierigkeiten auf.
- 1) Bei einem sehr großen Elektroofen muß ein sehr langer Auslegerarm verwendet werden. Um den Auslegerarm über den Umfang des Ofens verschwenken zu können, muß hierfür ein entsprechend großer Platz in dem Gebäude bereitgestellt werden, in dem der Elektroofen aufgestellt ist.
- 2) Die Heißspritzmaschine ist in ihrer Ruhestellung sperrig und ihr Platzbedarf ist daher groß, so daß für die Auf stellung von Hilfsgeräten nicht mehr viel Raum bleibt.
- 3) Die Düse muß jeweils entsprechend der auszubessernden Stelle ausgewechselt werden, was einen großen Aufwand an Arbeitskraft und Zeit erfordert.
Um das mühevolle Auswechseln der Spritzdüse zu vermeiden,
kann zwar ein Schwenkgelenk eingesetzt werden, das mit
dem unteren Ende des Düsenträgers zu verbinden ist, um
ein Verschwenken der Spritzdüse zu erleichtern. Das
Schwenkgelenk weist eine Schwenkachse auf, so daß der
Schwenkarm einen horizontalen Weg beschreiben kann. Das
fließfähige Auskleidungsmaterial strömt dann über eine
senkrechte Leitung längs eines horizontalen Weges und
dann längs eines abgewinkelten Weges. Da das Auskleidungs
material in diesem Fall über zwei starke Krümmungen strömen
muß, entsteht ein hoher Druckverlust und die Wandungen der
Leitungen unterliegen durch das Auskleidungsmaterial hohem
Verschleiß. Darüber hinaus kommt es zum Stau des Ausklei
dungsmaterials an den Krümmungen und folglich auch zu Ver
stopfungen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher die bekannte Heißspritz
maschine so zu verbessern, daß sie nahe an einem Elektro
ofen auf geringem Raum ihre Ruhestellung einnehmen kann,
daß ihre Spritzdüse senkrecht entlang der Mittellinie eines
Elektroofens bewegbar und um diese Mittellinie verdrehbar
ist, daß der Anstellwinkel der Spritzdüse bei Ausbringung
des Auskleidungsmaterials fernsteuerbar einstellbar ist
und daß die Ausbesserung bei hohen Temperaturen kontinuier
lich und automatisch sowie rasch ausführbar ist. Darüber
hinaus soll gemäß der Erfindung die Ausbildung dergestalt
sein, daß ein Verstopfen durch das fließfähige Ausklei
dungsmaterial in der Spritzdüse und die Abnutzung der Lei
tungen vermieden werden, ferner soll ein homogeneres Ge
misch durch gleichmäßige Vermischung von Wasser mit dem
Auskleidungsmaterial erreichbar sein und soll die senk
rechte Versorgungsleitung für das Auskleidungsmaterial
gegen Strahlungswärme vom Ofen geschützt werden und soll
ein Verstopfen der Spritzdüse durch verbleibendes fließ
fähiges Auskleidungsmaterial vermieden werden; schließlich
soll ein Schwingen der Spritzdüse und des senkrechten Ver
sorgungsrohres durch Stabilisierung der gesamten am Prozeß
beteiligten Teile verhindert werden, so daß eine
leichtere präzise Ausbesserung vorbestimmter Teile der
Auskleidung möglich ist, wobei außerdem die Antriebs- und
Lagervorrichtung für das senkrechte Versorgungsrohr gegen
Hitzeeinwirkung vom Ofen geschützt werden soll.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Merkmale des
Patentanspruches 1 gelöst.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unter
ansprüchen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen
näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 schematisch einen erfindungsgemäßen
Roboter, der im Nahbereich eines Elektroofens
aufgestellt ist,
Fig. 2 einen Schnitt durch die obere Hälfte eines
Düsenträgers,
Fig. 3 einen Schnitt durch die untere Hälfte eines
Düsenträgers,
Fig. 4 einen Schnitt durch das untere Ende des Düsen
trägers mit einer Spritzdüse,
Fig. 5 einen Schnitt durch ein Drehgelenk mit beweg
lichem Führungsblech,
Fig. 6 einen Schnitt durch ein Mundstück nach der
Linie E-E aus Fig. 4,
Fig. 7 eine Draufsicht im Schnitt durch ein Mundstück
mit tangentialen Injektionsöffnungen,
Fig. 8 eine Ansicht im Schnitt entlang der Linie F-F
aus Fig. 3,
Fig. 9 eine Schnittdarstellung entlang der Linie
G-G aus Fig. 3,
Fig. 10 einen Schnitt entlang der Linie H-H aus
Fig. 3,
Fig. 11 einen Schnitt entlang der Linie K-K aus
Fig. 10,
Fig. 12 eine schematische Darstellung einer Luft
kühlung,
Fig. 13 eine schematische Darstellung des
Roboters in seiner eingefahrenen Ruhestellung,
Fig. 14 eine Schnittdarstellung eines Drehgelenks bei
nach unten geschwenkter Spritzdüse,
Fig. 15 die Ablagerung des fließfähigen Auskleide
werkstoffes, wenn der Düsenkörper nicht nach
außen gewölbt verläuft,
Fig. 16 einen Schnitt nach der Linie M-M aus
Fig. 14,
Fig. 17 eine schematische Darstellung einer Heißspritz
maschine herkömmlicher Art und
Fig. 18 einen Schnitt durch ein Drehgelenk.
Um das Verständnis des nachfolgend zu beschreibenden Ro
boters zu erleichtern, sei vorab die eingangserwähnte
Heißspritzmaschine in Verbindung mit den Fig. 17 und 18
beschrieben.
Die ganz allgemein mit 80 bezeichnete Heißspritzmaschine
weist hierzu einen im Bereich eines Elektroofens 3 aufge
stellten Ständer 81 sowie einen am Ständer 81 senkrecht
bewegbaren Auslegerarm 82 auf, der um den Ständer 81 ver
drehbar ist sowie einen Düsenträger 83, der am Ausleger
arm 82 angeordnet ist. Eine auswechselbare Spritzdüse 84
ist am unteren Ende des Düsenträgers 83 angebracht und
der Düsenträger 83 bewegt sich senkrecht entlang der Mittel
linie des Ofens. Die Spritzdüse 84 kann also aus der einfach
gestrichelt dargestellten Ruhestellung in ihre ausge
fahrene Stellung oberhalb des Ofens überführt werden, die
in ausgezogenen Linien dargestellt ist und sodann in ihre
Wirkstellung zum Spritzen, die in zweifach gestrichelten
Linien angegeben ist. Nachdem die Spritzdüse 84 in der ge
wünschten Richtung entsprechend dem Pfeil 85 verdreht
worden ist, wird das Auskleidungsmaterial über eine pneu
matische Schlauchleitung 86 zur Ausbesserung der schad
haften Auskleidung 3 a ausgebracht. Für die Ausbesserung
von schadhaften Stellen am Boden des Ofens wird die
Spritzdüse 84 in ihre Ruhestellung zurückgeführt und gegen
eine andere Spritzdüse mit einem für den Austrag auf den
Boden des Ofens geeigneten Winkel ausgewechselt.
Um das mühevolle Auswechseln der Spritzdüse zu vermeiden,
kann zwar ein Schwenkgelenk eingesetzt werden; Fig. 18
zeigt ein bekanntes Schwenkgelenk 87, das mit dem unteren
Ende des Düsenträgers 87 zu verbinden ist, um ein Ver
schwenken der Spritzdüse 84 zu erleichtern. Das Schwenk
gelenk 87 weist eine Schwenkachse 88 auf, so daß der
Schwenkarm 89 einen horizontalen Weg 90 beschreiben kann.
Das fließfähige Auskleidungsmaterial strömt dann über eine
senkrechte Leitung 91 längs eines horizontalen Weges 90
und dann längs eines abgewinkelten Weges 92.
Die neue Heißspritzmaschine 1 ist dagegen als Roboter aus
gebildet und umfaßt, wie Fig. 1 zeigt, eine Spritzdüse 2,
die einen Auskleidungswerkstoff an die Innenauskleidung
(3 a) eines Schmelzofens 3 spritzt, eine Schwenkvorrich
tung, über die die Spritzdüse 2 in den als Elektro
ofen ausgebildeten Schmelzofen 3 hinein- und hinausbeweg
bar ist, und einen einen Teil der Schwenkvorrichtung 4
bildenden Auslegerarm 5, an dem ein Düsenträger 6 be
festigt ist.
Über die Schwenkvorrichtung wird die Spritzdüse 2 aus
ihrer eingefahrenen Ruhestellung in eine Arbeitsstellung
zum Ausbessern überführt. Die Einrichtung 4 besteht aus
einem Hebelgetriebe mit einem Parallelogramm-Gestänge 7
und einem Antriebszylinder 8 für das Gestänge. Die Grund
fläche des Hydraulikzylinders 8 ist mit einem neben dem
Elektroofen 3 aufgestellten Ständer 9 verbunden. Das
Parallelogrammgestänge 7 besteht aus zwei Hebeln 10 A und
10 B, einem abgekröpften Teil 9 a, das an die Oberseite des
Ständers 9 anschließt und dem Auslegerarm 5. Die Hebel 10 A
und 10 B sind an den Achsen 11 und 12 angelenkt, die je
weils an einem Ende des abgekröpften Teils 9 a vorgesehen
sind sowie an den Schwenkachsen 13 und 14 an dem zum ab
gekröpften Teil 9 a parallelen Schwenkarm 5. Der Hebel 10 A
ist mit einer Kolbenstange 8 a verbunden, so daß die Ein
und Ausfahrbewegung des Kolbens des Hydraulikzylinders 8
auf das Gestänge zur Höhenverstellung der Schwenkeinrich
tung übertragen wird. Bei einer Bewegung des Hebels 10 A
wird der Auslegerarm 5 des Parallelogrammgestänges 7
parallel zum abgekröpften Teil 9 a verschoben.
Der Düsenträger 6, der stets senkrecht verbleibt, ist mit
dem freien Ende des Auslegerarms 5 verbunden. Der Düsen
träger 6 ist, wie Fig. 2 und 3 zeigen, beispielsweise als
Kasten ausgebildet, und vollständig von einem Wasser füh
renden Kühlmantel 15 umgeben, um ihn gegen Strahlungs
wärme des Ofens während der Ausbesserungsarbeiten zu
schützen. Ein senkrechtes Versorgungsrohr 16 ist innerhalb
des Kühlmantels 15 für die Zuführung des Auskleidungs
materials in Pulverform vorgesehen. Am unteren Ende des
senkrechten Versorgungsrohres 16 ist die frei verschwenk
bare Spritzdüse 2, wie Fig. 4 zeigt, befestigt.
Der Düsenträger 6 ist durch eine Grundplatte 17 (vgl.
Fig. 3) unterteilt, wobei der obere Teil des Düsenträgers
6 eine Treibkammer 6 A und der untere Teil eine Luftkammer
6 B bildet. Die Luftkammer 6 B hat die Aufgabe, eine An
triebs- und Lagervorrichtung für die Drehung des langen
Versorgungsrohres 16 gegen die Einwirkung der Hitze des
Ofens zu schützen.
Das senkrechte Versorgungsrohr 16 ist mit einem Pneu
matikrohr 20 über eine Drehkupplung 19 (Fig. 2) im
oberen Teil der Treibkammer 6 A verbunden und wird durch
zwei Lager 18 A und 18 B in seiner senkrechten Lage ge
halten. Eine Wasserzuleitung 21 und eine nach außen abge
setzte Welle 22 sind koaxial zu dem senkrechten Versor
gungsrohr 16 angeordnet; ferner ist an der Welle 22 ein
Stirnrad 23 befestigt. Ein weiteres Stirnrad 27 ist mit
einer über einen Motor 25 mit Untersetzung 24 angetrie
benen Antriebswelle 26 verbunden. Die Stirnräder 23 und
27 greifen zwecks Drehung des senkrechten Versorgungs
rohres 16 ineinander ein.
Am unteren Ende des senkrechten Vesorgungsrohres 16 ist
eine Gelenkverbindung 28 vorgesehen, über die das Aus
kleidungsmaterial ungehemmt und störungsfrei in die
Spritzdüse 2 einfließen kann. Wie Fig. 4 zeigt, ist ein
zylindrischer Düsenhalter 28 A mit einer Eintrittsöffnung
29 mit dem unteren Ende des Versorgungsrohres 16 verbunden.
Ein zylindrischer Düsenkörper 2 A ist am Düsenhalter 28 A
so befestigt, daß sich die Düse 2 selbst leicht ver
schwenken läßt. Die zuvor erwähnte Gelenkverbindung 28
besteht aus dem Düsenhalter 28 A und dem Düsenkörper 2 A.
Der Düsenhalter 28 A weist eine weit - d.h. stumpfwinklig -
ausgebildete Austrittsöffnung 30 auf, durch die das fließ
fähige Auskleidungsmaterial in die Spritzdüse 2 gelangt.
Hierdurch ist der durchgehende Übergang zwischen der
Spritzdüse 2 und dem senkrechten Versorgungsrohr 16
bei jedem Neigungswinkel der Spritzdüse 2 gewährt.
Zwischen der Austrittsöffnung 30 und der Einlaßöffnung 29
sind zwei kreisbogenförmig gewölbte Führungsflügel 31 und
32 vorgesehen. Die Düsenwandung 2 B ist nach außen gewölbt
und im Bereich des Düsenkörpers 2 A offen, und zwar an die
Auslaßöffnung 30 angepaßt, um zu vermeiden, daß sich das
fließfähige Auskleidungsmaterial im Bereich des unteren
Endes des Führungsflügels 31 staut. Im Düsenkörper 2 A ist
eine Ausnehmung 33 vorgesehen, so daß die Spritzdüse gegen
über dem senkrechten Versorgungsrohr 16 frei schwenkbar ist.
Bei dem in Fig. 5 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der
Führungsflügel 34 im Bereich der Einlaßöffnung 29 ange
lenkt. Das untere Ende des Führungsflügels 34 liegt an
einem Ansatz 35 der Düsenwandung 2 B auf, so daß sich
der Führungsflügel 34 entsprechend der Schwenkbewegung
der Spritzdüse 2 mitbewegt.
Eine Wasser-Zuleitung 21, über die Wasser zum pulver
förmigen Auskleidungsmaterial gelangt, ist an der Außen
seite des senkrechten Versorgungsrohres 16 angebracht.
Die Wasser-Zuleitung 21 ist über eine Drehkupplung 36
(vgl. Fig. 2) mit der Treibkammer 6 A verbunden. Das aus
über einen Schlauch 37 zugeführte Wasser kann während
der Drehung des senkrechten Versorgungsrohres 16 in die
Wasserzuleitung 21 einströmen. Das Wasser wird über Ein
spritzbohrungen 38 a in einem am unteren Ende des senk
rechten Versorgungsrohres 16 angebrachten Mundstück 38
in das Rohr 16 eingeführt. Das Mundstück 38 weist bei
spielsweise gemäß Fig. 6 vier Einspritzbohrungen 38 a
auf. Diese Einspritzbohrungen 38 a können radial gemäß
Fig. 6 oder tangential gemäß Fig. 7 verlaufen. Die
tangentiale Anordnung hat den Vorteil, daß infolge der
dabei auftretenden Verwirbelung des Auskleidungsmaterials
mit dem Wasser eine größere Homogenität des fließ
fähigen Auskleidungsmaterials erreichbar ist.
Eine gemäß Fig. 4 am Düsenkörper 2 A befestigte Lasche 39
ist mit einem Hebel 40 verbunden. Der Hebel 40 ist mit
einer zylindrischen Gleithülse 41, die koaxial zum Umfang
der Wasserzuleitung 21 an dieser gelagert ist, verbunden.
An einer Drehachse 43 gelagerte zu beiden Seiten des senk
rechten Versorgungsrohres 16 (vgl. Fig. 8) vorgesehene
Hebel 44 können gemäß Fig. 3 über einen Hydraulik
zylinder 42 verschwenkt werden. Die zylindrische Gleit
hülse 41 wird durch die Bewegung der Hebel 44 in der
Senkrechten auf und ab verschoben. Das senkrechte Ver
sorgungsrohr 16 ist gegen seitliche Auslenkung durch
eine in der Luftkammer 6 B vorgesehene Stabilisierungs
vorrichtung 45 gesichert. Die Stabilisierungsvorrichtung
45 besteht aus vier Rollen 46, vier Rollenhalterungen 47
und einer Scheibe 48, wie in Fig. 9 gezeigt. Die Rollen 46
können an einem an der Innenwandung der Luftkammer 6 B vor
gesehenen Gleitstück 49 rollen, so daß das senkrechte Ver
sorgungsrohr 16 und die Wasserzuleitung 21 stets im wesent
lichen in der Mitte der Luftkammer 6 B gehalten werden.
Im Bereich der Stabilisierungsvorrichtung 46 sind zwei
Streben 50 vorgesehen (vgl. Fig. 9), die eine gegen
seitige Beeinflussung von Gleithülse 41 und Stabilisie
rungsvorrichtung 45 verhindern. Wie Fig. 10 zeigt, sind
diese Streben 50 mit einer Gleitführung 51 verbunden,
die an der äußeren Welle 22 angeordnet ist. Die Gleit
führung 51 ist entlang einer an der äußeren Welle 22
angeordneten Führung 54 (vgl. Fig. 11) entsprechend
der senkrechten Bewegung eines mit weiteren Streben 52
verbundenen Außenringes 53 bewegbar. Der Außenring 53 liegt
in einer in der Außenwandung der Gleitführung 51 vorge
sehenen Ringnut 55 und ist gegen eine Verdrehung mit dem
senkrechten Versorgungsrohr 16 gesichert. Sobald die Stre
ben 52 durch die Bewegung der Hebel 44 senkrecht verscho
ben werden, werden die Gleitführung 51 und die Streben 50
ebenfalls senkrecht mitgenommen. Bei Bewegung der zylindri
schen Gleithülse 41 wird die Spritzdüse 2 um den Düsen
halter 28 A verschwenkt.
Das Schwenkgelenk 28 ist von einem Hitzeschirm 56 umge
ben, der den Düsenhalter 28 A ohne Beeinträchtigung der
Bewegung des Düsenkörpers 2 A ständig umgibt. Durch die
sen Hitzeschirm 56 wird vermieden, daß das fließfähige
Auskleidungsmaterial infolge der Strahlungswärme fest wird.
Zwecks leichten Verschwenkens der Spritzdüse 2, und zur
Beibehaltung einer Winkelstellung, ist auf der der Lasche
39 gegenüberliegende Seite am Düsenhalter 28 A ein Aus
gleichsgewicht 57 vorgesehen.
Um die Treibkammer 6 A gegen Hitze zu schützen, wird dem
Düsenträger 6 Kühlluft zugeführt. Die Luftzufuhr erfolgt
über einen Luftkanal 59 der von einem Hauptkanal 58 im
Auslegerarm 5 gemäß Fig. 12 abzweigt. Der Luftkanal 59
ist derart geführt, daß die Luft getrennt in den oberen
und in den unteren Teil der Treibkammer 6 A geleitet wird.
In der Grundplatte 17 sind Ausnehmungen 61 für die Streben
52 vorgesehen (vgl. Fig. 10). Da die Luft aus der Treib
kammer 6 A durch die Ausnehmungen 61 in die Luftkammer 6 B
strömt, wird dieser ständig Frischluft zugeführt. Über
eine weitere Luftleitung 60 wird Luft direkt in die Luft
kammer 6 B geleitet. Wie Fig. 3 zeigt, teilt sich die Luft
leitung 60 im Wasserkühlmantel 15 in zwei Kanäle 62 und 65.
Der Kanal 62 ist mit einer oberen zwei Luftaustritts
öffnungen 63 aufweisenden Ringkammer 64 verbunden, während
der andere Kanal 65 mit einer unteren Ringkammer 67 ver
bunden ist, in deren Umfang mehrere Luftaustrittsöffnungen
66 vorgesehen sind.
Das untere Ende der Luftkammer 6 B weist eine kreisförmige
Öffnung auf, so daß zwischen der Kammerwandung und der
zylindrischen Gleithülse 41 ein Ringspalt 68 entsteht.
Außer der Luft aus den Luftaustrittsöffnungen 66 tritt
aus dem Ringspalt 68 auch die von der Treibkammer 6 A
einströmende Luft aus. Durch diesen Luftstrom wird das
vom Düsenträger 6 nicht umschlossene Teil des senkrechten
Versorgungsrohres 16 am Umfang gekühlt. Um einen unge
hinderten Luftstrom durch die Luftkammer 6 B zu ermöglichen,
ist diese vorzugsweise hohl, d.h. ohne Hindernisse, auszu
bilden. Würde das senkrechte Versorgungsrohr 16 in der
Luftkammer 6 B durch Lagermittel besonders gelagert, würde
dies einen ungehinderten Luftstrom beeinträchtigen. Aus
diesem Grund ist die eine gute Belüftung gewährleistende,
zuvor beschriebene Stabilisierungsvorrichtung 45 vorge
sehen. Der nicht vom Düsenträger umgebene Teil der Luft
leitung 60 und eine Leitung 69 für die Zufuhr von Wasser
in den Kühlmantel 15 sind durch einen Hitzeschirm 70 ge
schützt.
Wird der Roboter 1 für den Betrieb des Elektroofens 3
abgeschaltet, wird der Düsenträger 6 in eine senkrechte
Ruhestellung gemäß Fig. 13 eingefahren. Hierzu wird
zunächst der Hydraulikzylinder 8 eingefahren und der Hebel
10 A bewegt sich in Richtung des Pfeiles 61. Das Parallelo
gramm-Hebelgestänge 7 wird nun in eine unmittelbar senk
recht über dem Ständer 9 liegende Stellung bewegt, und
der lange Auslegerarm 5 wird in den zwischen Ofen und
Ständer liegenden Bereich nach oben bewegt. Der Ständer 9
ist über eine nicht dargestellte Antriebsvorrichtung ver
drehbar und die Spritzdüse 2 wird aus dem Ofen durch
Drehung des Auslegerarms 5 ausgefahren. Der Roboter 1
beansprucht daher in seiner Ruhestellung wenig Platz, so
daß neben dem Elektroofen 3 ausreichend Platz für den
Einsatz etwaiger anderer Ausrüstungen verbleibt.
Wenn der Elektroofen 3 mit Schrott oder ähnl. für einen
Frischprozeß beschickt wird, kommt es zum Ausbrennen der
Ofen-Auskleidung 3 a. Solange die Schmelzwärme unmittelbar
nach dem Austrag anhält, wird das Auskleidungsmaterial
über den Roboter an die beschädigten Stellen in der Ofen
wandung ausgebracht. Sobald das Auskleidungsmaterial
mit der Auskleidung 3 a in Verbindung kommt, verdampft die
Feuchtigkeit sofort und das Auskleidungsmaterial erstarrt
und beseitigt dadurch die Schäden an der Auskleidung 3 a.
Beim Ausfahren des Hydraulikzylinders 8 gemäß Fig. 1 be
wegt sich der Hebel 10 A in Richtung des Pfeiles 72 nach
unten und der Auslegerarm 5 wird in Richtung auf den
Elektroofen 3 bewegt. Der Auslegerarm 4 verbleibt bei
dieser Bewegung parallel zum abgekröpften Teil 9 a und der
Düsenträger 6 bewegt sich senkrecht entlang der senkrech
ten Mittellinie des Ofens 3. Entsprechend diesem Bewegungs
vorgang werden die Abmessungen des Parallelogrammgestänges
7 und der Abstand zwischen dem Elektroofen 3 und dem
Ständer 9 festgelegt. Beträgt der Abstand zwischen der
Drehachse 11 und der Drehachse 13 am Hebel 10 A selbst
3,66 m (12 Fuß) und die Strecke, die der Düsenträger 6
senkrecht zurücklegt, etwa 0,91 m (3 Fuß), so beträgt
die Ablage des Düsenträgers 6 von der Mittellinie etwa
25,40 mm (1 Zoll). Wird also die Spritzdüse 2 bei der
Drehung des senkrechten Versorgungsrohres 16 mit ver
dreht, so ist der Abstand zwischen Düse und Ofenwandung
bei einer Umdrehung im wesentlichen gleich und eine gleich
mäßige Ausbesserung der Auskleidung wird gewährleistet.
Sobald der Düsenträger 6 auf der senkrechten Mittellinie
des Ofens positioniert ist, wird das Auskleidungsmaterial
in Pulverform über die Pneumatikleitung 20 zugeführt unter
gleichzeitiger Zufuhr von Wasser durch den Schlauch 37.
Das Auskleidungsmaterial wird am unteren Ende des senk
rechten Versorgungsrohres 16 eingebracht und Wasser über
die Zuleitung 21 mit diesem vermischt. Infolge des Drucks
in der Pneumatikleitung 20, beispielsweise 5kg/cm2
(72 Ibs/insq.), gelangt das fließfähige Auskleidungs
material zur Spritzdüse 2 über die Austrittsöffnung 30.
Das fließfähige Auskleidungsmaterial wird unter Druck über
die Austrittsöffnung der Düse gegen die Auskleidung 3 a
ausgebracht. Im Gelenk 28 wird das Auskleidungsmaterial
durch die Führungsflügel 31 und 32 geführt. Wird der
Hydraulikzylinder 42 eingefahren, wobei sich die Stange
52 nach unten bewegt, schwenkt die Spritzdüse gemäß Fig.14
nach unten. Wird nun die zylindrische Gleithülse 41 am
Versorgungsrohr 16 entlangbewegt, so wird die Schwenkbewe
gung der Hebel auf eine exakt senkrechte Bewegung umge
formt, so daß sich der Winkel der Spritzdüse 2 exakt in
Abhängigkeit von der Ausfahrbewegung des Hydraulik
zylinders 42 ändert.
Bei ausgefahrenem Hydraulikzylinder 42, wenn die Streben 52
nach oben bewegt wurden, nimmt die Spritzdüse 2 eine im
wesentlichen horizontale Lage gemäß Fig. 4 ein. Die Dü
senwandung 2 B ist mit der Auswölbung der Austrittsöffnung
30 korrespondierend nach außen gewölbt und bildet eine
übergangslose Fortsetzung der Kante des Führungsflügels
31. Auf diese Weise kommt es zu keinem Stau des Aus
kleidungsmaterials. Ohne eine Auswölbung der Düsenwandung
2 C würde sich, wie Fig. 15 zeigt, das Auskleidungs
material 74 im Bereich 73 stauen.
Bei der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform wird das Aus
kleidungsmaterial über den beweglichen Führungsflügel 34
ungehindert der Spritzdüse 2 zugeführt. Eine Behinderung
des Flusses und damit Staudruck im Auskleidungsmaterial
im Gelenk 28 sind damit vermieden. Ein Austritt des Aus
kleidungsmaterials aus der Öffnung 33 tritt nicht auf. Wie
Fig. 16 zeigt, sind zu diesem Zweck am senkrechten Ver
sorgungsrohr 16 Flansche 75 vorgesehen, mit denen der
Düsenkörper 2 A zur Bildung einer Labyrinth-Dichtung ver
bunden ist. Diese Labyrinthform der Verbindung bewirkt
eine gute Abdichtung, so daß kein Auskleidungsmaterial
austreten kann.
Zur Drehung der Spritzdüse 2 wird das senkrechte Ver
sorgungsrohr 16 über den Motor 25 verdreht. Das Aus
kleidungsmaterial aus dem Pneumatikrohr 20 und das Wasser
aus dem Schlauch 37 werden über die Drehkupplungen 19
bzw. 36 kontinuierlich zugeführt. Die Spritzdüse 2 mit dem
Schwenkgelenk 28 wird durch das Drehen des senkrechten Ver
sorgungsrohres 16 mitgedreht.
Bei der Abwärtsbewegung der Spritzdüse 2 wird der Hydraulik
zylinder 8 weiter ausgefahren. Wie zuvor beschrieben, ist
die Abweichung in der Horizontalen bei der senkrechten
Bewegung des Düsenträgers im Vergleich zum Ofendurchmesser
vernachlässigbar klein. Werden die Hebel 44 durch den
Hydraulikzylinder 42 geschwenkt und damit die Gleitfüh
rung 51 senkrecht auf der Führung 54 bewegt, schwenkt die
Düse 2 um den Düsenhalter 28 A. Zur Ausbesserung der Boden
fläche des Ofens wird die Spritzdüse 2 entsprechend den
gestrichelten Linien in Fig. 1 nach unten geschwenkt.
Durch entsprechende Eingabe von Meßwerten über die auszu
bessernden Stellen in ein nicht dargestelltes Steuergerät
kann die Ausbesserung des jeweils betroffenen Teils unter
hohen Temperaturen automatisch und rasch erfolgen.
Wenn ein Schlauch 76 für die Zuführung des Auskleidungs
materials entsprechend dem Verlauf des Parallelogramm
gestänges 7 geführt wird, kann dieser Schlauch 76 weit
gehend gerade oder ohne große Biegung verlegt werden
und das Auskleidungsmaterial ist in weitgehend konstanter
Menge zuführbar.
Die über den Hauptkanal 58 zugeführte Luft wird über die
Luftleitung 59 in den oberen und unteren Teil der Treib
kammer 6 A verteilt und strömt durch die Öffnungen 61 in
die Luftkammer 6 A, so daß diese stets mit Frischluft ge
kühlt wird. Die Luft aus der Luftleitung 60 wird durch
die Luftaustrittsöffnungen 63 und 66 der beiden Ring
kammern 64 und 67 eingeleitet. Die Luft tritt aus dem
Düsenträger durch den Ringspalt 68 aus und die Luft
kammer 6 B erhält ebenfalls Frischluft. Die Antriebs
und Lagervorrichtung für das senkrechte Versorgungs
rohr 16 sind gegen Hitzeeinstrahlung vom Ofen ge
schützt. Ein Schwingen des senkrechten Versorgungs
rohres 16 in der Luftkammer 6 B wird über die Stabilisie
rungsvorrichtung 45 vermieden, während eine freie Drehung
des Rohres über die Rollen 46 gewährleistet ist.
Nach der Ausbesserung der beschädigten Auskleidung wird
der Düsenträger zur Seite des Ofens gemäß Fig. 13 be
wegt und der Auslegerarm 5 wird um den Ständer 9 gedreht,
so daß die Spritzdüse 2 aus dem Ofenbereich herausgeführt
wird. Um an der Innenwandung des senkrechten Versorgungs
rohres 16 anhaftendes Auskleidungsmaterial zu beseitigen.
wird diesem Druckluft über die Dauer von mehreren Minuten
zugeführt, so daß das pulverförmige Auskleidungsmaterial
aus der Spritzdüse 2 austreten kann. Nach dieser Luft
spritz-Reinigung wird in die Wasserzuleitung 21 Frisch
wasser zum Reinigen geleitet, das über die Einspritz
bohrungen 38 a über mehrere Minuten auch in die Spritz
düse 2 eingespritzt wird. Im Gelenk 28 und der Spritz
düse 2 verbliebenes fließfähiges Auskleidunsmaterial wird
hierdurch ausgewaschen.
Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung des Roboters
ergibt, lassen sich Arbeitskräfte einsparen und der Zeit
aufwand für die Instandhaltung, Kontrolle und Reinigung
wird geringer.
Claims (9)
1. Roboter für das Ausbessern der Auskleidung von
Schmelzöfen durch Ausbringen von Auskleidungsmaterial
unter Hitzeeinwirkung des Schmelzofens mit folgenden
Merkmalen:
- a) an einem längs der Mittellinie des Feuerungsraumes des Schmelzofens (3) beweglichen Auslegerarm (5) ist ein Düsenträger (6) angeordnet,
- b) der Auslegerarm (5) ist über ein Parallelogrammge stänge (7) in konstanter Ausrichtung zu einem Ständer (9) auf- und abbewegbar,
- c) ein senkrechtes Versorgungsrohr (16) ist drehbar in dem Düsenträger (6) zur Zuführung von Ausklei dungsmaterial angeordnet.
- d) ein zylindrischer Düsenhalter (28) weist eine mit dem unteren Ende des senkrechten Versorgungsrohres (16) kommunizierende Einlaßöffnung (29) auf und
- e) eine drehbare Spritzdüse (2) ist mit einem an dem zylindrischen Düsenhalter (28) befestigten Düsen körper (2 A) schwenkbar verbunden.
2. Roboter nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der zylindrische Düsenhalter
(28 a) eine stumpfwinklige Austrittsöffnung (30)
sowie zwischen der Austrittsöffnung (30) und der
Eintrittsöffnung (29) angeordnete Führungsflügel (31)
aufweist.
3. Roboter nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Düsenwandung (2 B) nach
außen gewölbt ist, und daß die Auswölbung und Öff
nung im Bereich des Düsenhalters an die Austritts
öffnung (30) angepaßt ist.
4. Roboter nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Führungsflügel (31) im
Bereich der Einlaßöffnung (29) angelenkt und in
Übereinstimmung mit der Verschwenkung der Düse (2)
bewegbar angeordnet sind.
5. Roboter nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine Wasserzuleitung (21), die an der Außenseite
des senkrechten Versorgungsrohres (16) zwecks Zuführung
von Wasser zum in Pulverform eingebrachten Ausklei
dungsmaterial angeordnet ist, durch eine Drehkupplung
(36) und ein Mundstück (38), die an dem senkrechten
Versorgungsrohr (16) angebracht sind und mit der Wasser
zuleitung (21) kommunizieren und durch Einspritzboh
rungen (38 a) im Mundstück (38) zur Zuführung von Wasser
zur Spritzdüse (2).
6. Roboter nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch im Düsenträger (6) angeordnete bewegliche Hebel
(44), durch eine am senkrechten Versorgungsrohr (16)
angeordnete zylindrische Gleithülse (41), die über die
Hebel (44) vertikal verschieblich ist und die über
einen Hebel (40) mit einer am Düsenkörper angebrachten
Lasche (39) zwecks dessen Verschwenkung verbunden ist.
7. Roboter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß der Düsenträger (6) eine Treibkammer (6 A)
und eine Luftkammer (6 B) aufweist, daß in der Treib
kammer (6 A) eine Antriebs- und Lagervorrichtung für das
senkrechte Versorgungsrohr (16) vorgesehen sind und daß
in der Luftkammer (68) eine Stabilisierungsvorrich
tung (45) vorgesehen und am senkrechten Versorgungs
rohr angeordnet ist, die das Versorgungsrohr gegen
seitliche Auslenkung sichert.
8. Roboter nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Luftkammer (68) eine Ring
kammer (67) mit am Umfang angeordneten Luftaustritts
öffnungen (66) umfaßt.
9. Roboter nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekenn
zeichnet durch Steuerungsmittel für das Fern
steuern und selbsttätige Durchführen seiner Arbeits
vorgänge.
Applications Claiming Priority (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP61008750A JPS62166285A (ja) | 1986-01-17 | 1986-01-17 | 熱間補修用炉材の吹付ノズル洗浄方法 |
| JP548386U JPS62117499U (de) | 1986-01-17 | 1986-01-17 | |
| JP1986005480U JPS62117496U (de) | 1986-01-17 | 1986-01-17 | |
| JP548186U JPS62117497U (de) | 1986-01-17 | 1986-01-17 | |
| JP548286U JPS62117498U (de) | 1986-01-17 | 1986-01-17 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3639083A1 true DE3639083A1 (de) | 1987-08-13 |
| DE3639083C2 DE3639083C2 (de) | 1988-09-08 |
Family
ID=27518605
Family Applications (1)
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| DE19863639083 Granted DE3639083A1 (de) | 1986-01-17 | 1986-11-14 | Roboter fuer das ausbessern der auskleidung von schmelzoefen durch ausbringen von auskleidungsmaterial unter hitzeeinwirkung des schmelzofens |
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|---|---|
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| CA (1) | CA1274869A (de) |
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| FR (1) | FR2593088B1 (de) |
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