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DE3638700A1 - Vorrichtung zum ueben des schiessens mit einer handfeuerwaffe mit einem schusssimulator - Google Patents

Vorrichtung zum ueben des schiessens mit einer handfeuerwaffe mit einem schusssimulator

Info

Publication number
DE3638700A1
DE3638700A1 DE19863638700 DE3638700A DE3638700A1 DE 3638700 A1 DE3638700 A1 DE 3638700A1 DE 19863638700 DE19863638700 DE 19863638700 DE 3638700 A DE3638700 A DE 3638700A DE 3638700 A1 DE3638700 A1 DE 3638700A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
firing
hand
simulator
gun
muzzle
Prior art date
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Granted
Application number
DE19863638700
Other languages
English (en)
Other versions
DE3638700C2 (de
Inventor
Des Erfinders Auf Nennung Verzicht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Precitronic Gesellschaft fuer Feinmechanik und Electronic mbH
Original Assignee
Precitronic Gesellschaft fuer Feinmechanik und Electronic mbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Precitronic Gesellschaft fuer Feinmechanik und Electronic mbH filed Critical Precitronic Gesellschaft fuer Feinmechanik und Electronic mbH
Priority to DE19863638700 priority Critical patent/DE3638700A1/de
Publication of DE3638700A1 publication Critical patent/DE3638700A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3638700C2 publication Critical patent/DE3638700C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A21/00Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
    • F41A21/26Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means specially adapted for recoil reinforcement, e.g. for training purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Üben des Schießens mit einer Handfeuerwaffe, die mit einem Gasdruck-Selbtlader, der eine Mündungsverschlußeinrichtung umfaßt, und einem Schuß­ simulator ausgerüstet ist, der zur Abgabe eines Signals beim Eingang eines Treffers eingerichtet ist.
Es ist bekannt, den für das Nachladen nötigen Gasladedruck bei Verwendung von Platzpatronen durch eine Mündungsverschlußein­ richtung zu erzeugen, die so gestaltet ist, daß sie als pneumatische Drossel wirkt.
Es ist ferner bekannt, Handfeuerwaffen mit Schußsimulatoren auszurüsten, die beispielsweise mittels eines Laserstrahls den Schußkanal nachbilden. Die Empfangsanlage der Teilnehmer ist zur Abgabe eines akustischen Signals ausgebildet, wenn sie den Eingang eines Treffers registriert hat. Dieses Signal soll die Übungsteilnehmer von der weiteren Beteiligung abhalten, was jedoch oftmals nicht befolgt wird. Zwar sind die bekannten Schußsimulatoren so eingerichtet, daß ihre Aktivfunktion bei Eingang eines Treffers abgeschaltet wird; der Schütze vermag aber dennoch, mit seiner Waffe weiterhin Platzpatronen verfeuernd, an der Übung teilzunehmen. Die Desaktivierung des Gewehrs ist deshalb für die Verhinderung fortgesetzter Teilnahme wünschenswert.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die die Handfeuerwaffe nach dem Eingang eines Treffers desaktiviert.
Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß die Mündungs­ verschlußeinrichtung umschaltbar ist aus der geschlossenen Aktivstellung in eine nicht geschlossene Inaktivstellung und daß eine von dem Schußsimulator auslösbare Umschalteinrichtung vorgesehen ist.
Wenn die Empfangseinrichtung den Eingang eines simulierten Treffers registriert, wird die Mündungsverschlußeinrichtung geöffnet. Damit wird die Mündungsverschlußeinrichtung auf freien Durchgang des Gasdrucks geschaltet und eine weitere automatische Nachladung ausgeschlossen. Die automatische Schußfolge wird damit unterbrochen.
Die Mündungsverschlußeinrichtung kann beispielsweise einen veränderlichen Hahn oder Schieber enthalten, der von der Aktivstellung, in der der Gasdurchgang gedrosselt ist, auf die Inaktivstellung umgeschaltet werden kann, in der der Gasdruck einen freien Durchgang vorfindet.
Zur Betätigung kann ein Motor vorgesehen sein, der beispiels­ weise als elektrischer Drehmotor oder Elektromagnet ausge­ bildet ist. Der Motor kann unmittelbar die Umschaltbewegung hervorrufen. Statt dessen kann er auch lediglich eine Arretiereinrichtung lösen, die im Aktivzustand der Umschaltung im Wege steht; danach kann die Umschaltung erfolgen, beispielsweise durch eine gespannte Feder oder durch den Gasdruck eines weiteren Schusses.
Danach können mit dem automatischen Gewehr nur noch Einmal­ schüsse abgegeben werden, wenn der Lademechanismus zuvor manuell nachgespannt wurde.
Damit die Mündungsverschlußeinrichtung nicht unbefugt manuell wieder eingeschaltet werden kann, kann sie mit einem Schloß versehen sein, das mechanischer oder elektrischer Natur sein kann und beispielsweise die Verwendung eines Schlüssels, einer Zahlenkombination oder eines besonderen Codes voraussetzt. Dadurch kann die Reaktivierung der Waffe dem Übungsleiter vorbehalten werden.
Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert, die Ausführungsbeispiele der Mündungsver­ schlußeinrichtung veranschaulicht. Darin zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform mit Hahn und
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform mit Schieber.
Auf das Rohr 1 der Waffe ist die Mündungsverschlußeinrichtung 2 fest aufgesetzt, die einen aus den Bohrungen 3 und 4 sich zusammensetzenden Druckentlastungskanal enthält, der im aktivierten Zustand durch ein Verschlußorgan gedrosselt ist, während er im desaktivierten Zustand offen ist.
Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 wird das Verschlußorgan von einem Hahnküken 5 gebildet, das einen Steuerausschnitt 6 enthält. Das Küken wird in der dargestellten Aktivstellung, in der die Bohrungen 3 und 4 nur gedrosselt miteinander verbunden sind, durch den Eingriff des Raststifts 7 unter dem Einfluß der Feder 8 in der Rastvertiefung 9 des Kükens festgehalten. Der Raststift 7 ist durch einen Elektromagneten 10 kurzzeitig zurückziehbar. Das Küken steht unter der Krafteinwirkung einer durch Pfeil 11 angedeuteten Feder, die ihn in Pfeilrichtung verdrehen möchte in die Inaktivstellung, in der der Steuer­ ausschnitt 6 die Bohrungen 3 und 4 verbindet.
Mittels eines nicht dargestellten Schlosses kann das Küken 5 in die dargestellte Aktivstellung gedreht werden, wobei die Feder 11 gespannt wird. Wenn bei der Empfangseinrichtung des nicht dargestellten Schußsimulators ein Treffersignal eingeht, sendet diese ein elektrisches Signal aus, das den Elektro­ magneten 10 kurzzeitig aktiviert. Dadurch wird der Raststift 7 zurückgezogen und das Küken 5 in die Inaktivstellung verdreht, in der der Mündungsverschluß nicht mehr wirksam ist.
In der Ausführung gemäß Fig. 2 wird das Verschlußorgan von einem Schieber 12 gebildet, der in der Bohrung 13 längsver­ schiebbar ist. Er enthält ein Gewinde 14, in das die Gewinde­ spindel 15 eingreift, die von dem Motor 16 über ein Getriebe 17 antreibbar ist.
Wenn ein Treffersignal eingeht, wird der Motor 16 in solchem Drehsinn aktiviert, daß der Schieber 12 aus der Verschluß­ stellung zurückgezogen wird. Zur Aktivierung kann der Motor 16 im umgekehrten Sinne betätigt weden, ggf. über eine kodier­ bare Sicherungseinrichtung.
Es ist in Fig. 2 ohne weiteres erkennbar, daß der Gasdruck im Rohr 1 den Schieber 12 in der Zeichnung nach rechts zu ver­ schieben sucht. Diese Erscheinung kann zur Umschaltung genutzt werden, indem statt der Spindel 15 eine Arretierung vorgesehen ist, die beim Eintreffen eines Schusses vom Schußsimulator gelöst wird, so daß bei einem folgenden Schuß der Schieber 12 in die Inaktivstellung überführt und dadurch der Mündungsverschluß aufgehoben wird.

Claims (4)

1. Vorrichtung zum Üben des Schießens mit einer Handfeuerwaffe mit einem Gasdruckselbstlader, der eine Mündungsverschluß­ einrichtung umfaßt, und einem Schußsimulator, der zur Abgabe eines Signals beim Eingang eines Treffers ein­ gerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungsver­ schlußeinrichtung (2) umschaltbar ist aus der geschlossenen Aktivstellung in eine nicht geschlossene Inaktivstellung und eine von dem Schußsimulator auslösbare Umschaltein­ richtung vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungsverschlußeinrichtung (2) einen vom Schuß­ simulator betätigbaren Umschaltmotor (10, 16) umfaßt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungsverschlußeinrichtung (2) eine vom Schuß­ simulator lösbare Arretiereinrichtung (7) umfaßt und für die Umschaltung ein Kraftspeicher (11) oder der Gasdruck eines weiteren Schusses vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungsverschlußeinrichtung (2) nur nach Lösung eines Schlosses in die Aktivstellung schaltbar ist.
DE19863638700 1986-11-13 1986-11-13 Vorrichtung zum ueben des schiessens mit einer handfeuerwaffe mit einem schusssimulator Granted DE3638700A1 (de)

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Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3638700A1 true DE3638700A1 (de) 1988-05-26
DE3638700C2 DE3638700C2 (de) 1993-04-15

Family

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Country Status (1)

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DE (1) DE3638700A1 (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3452453A (en) * 1966-05-05 1969-07-01 Saab Ab Gunnery practice apparatus employing laser beams
DE3530368A1 (de) * 1984-08-28 1986-03-13 The Commonwealth Of Australia, Canberra Pistole

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3452453A (en) * 1966-05-05 1969-07-01 Saab Ab Gunnery practice apparatus employing laser beams
DE3530368A1 (de) * 1984-08-28 1986-03-13 The Commonwealth Of Australia, Canberra Pistole

Also Published As

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DE3638700C2 (de) 1993-04-15

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